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Die Leiden des jungen Werther

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Die Leiden des jungen Werther

"Die Leiden des jungen Werther" ist ein Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe, der zu seinem ersten europaweiten Erfolg wurde. Der Roman besteht hauptsächlich aus Briefen, die der Protagonist seinem Freund Wilhelm schreibt. Werther, ein junger Jurist, zieht aufgrund von Erbschaftsangelegenheiten in eine Kleinstadt. Dort verliebt er sich in Lotte. "Die Leiden des jungen Werther" erschien 1774 und kann der Epoche des Sturm und Drang zugeordnet werden. Das Werk wird auch als erster klassischer Roman der deutschen Literatur bezeichnet.

Viele junge Männer konnten sich zur Zeit der Erscheinung des Romans mit der Hauptfigur Werthers identifizieren. Einige nahmen sich auch das Leben, allerdings kann heute nicht mehr rekonstruiert werden, wie viele Selbstmorde aufgrund Goethes Briefromans begangen wurden.

Johann Wolfgang von Goethe wurde 1749 in Frankfurt am Main geboren und verstarb 1832 in Weimar. Er gilt bis heute als einer der bedeutendsten Literaten Deutschlands. Bereits sein Erstlingswerk "Götz von Berlichingen" wurde ein deutschlandweiter Erfolg. Seine ersten Werke sind der Epoche des Sturm und Drang zuzuordnen, während seine spätere Dichtung in die Epoche der Weimarer Klassik fällt. Goethe war auch in politischen Ämtern tätig und befasste sich mit naturwissenschaftlichen Themen, wie der Farbenlehre.

Zusammenfassung von "Die Leiden des jungen Werther"

"Die Leiden des jungen Werther" besteht aus zwei Teilen. Beide setzen sich hauptsächlich aus den Briefen zusammen, die Werther seinem Freund Wilhelm schickt. Im ersten Teil berichtet Werther von seinem Aufenthalt in einem kleinen Ort. Der zweite Teil beginnt in einer neuen Umgebung, jedoch kehrt Werther bald zurück, um Lotte wieder nah sein zu können.

Erster Teil

Der fiktive Herausgeber erklärt in einem Vorwort, dass er die Briefe Werthers an dessen Freund Wilhelm zusammengetragen hat. Für den/die Leser*in sind nur die Briefe, die Werther geschrieben hat, sichtbar. Die Antworten von Wilhelm werden nicht gezeigt.

Der fiktive Herausgeber ist eine Figur des Briefromans. Er hat die Briefe Werthers zusammengestellt und herausgegeben, ist an der Handlung selbst aber unbeteiligt. Am Ende des Romans wird seine Rolle in der Erzählung wichtiger, weil er die letzten Tage von Werthers Leben schildert.

Werther erkundet die neue Umgebung

Im ersten Brief, der auf den 04. Mai 1771 datiert ist, beschreibt Werther seine Ankunft in der kleinen Stadt, in die er aufgrund von Erbschaftsangelegenheiten seiner Mutter gezogen ist. Die Stadt bleibt über das gesamte Werk hinweg namenlos. Werther schreibt in seinem Brief an Wilhelm, dass er froh und erleichtert ist, seine Heimatstadt endlich verlassen zu haben. Der Umzug hat nämlich zur Auflösung einer Liebschaft geführt, an der er nicht mehr interessiert war. Von der Stadt selbst hält Werther nicht viel, allerdings ist er von seinen täglichen Spaziergängen angetan und macht erste Bekanntschaften mit den Einwohnern. Obwohl er sie für oberflächlich hält, gefällt es ihm, sie zu beobachten.

Werther berichtet am 17. Mai von seiner Begegnung mit einem verwitweten Amtmann, mit dem er sich gut versteht. Er beginnt, Ausflüge in das nahegelegene Dorf Wahlheim zu machen. Dort beobachtet er ebenfalls Menschen, die er währenddessen abzeichnet. Zudem liest er in Homers "Odyssee".

Werther lernt Lotte kennen

Im Juni lernt Werther schließlich Lotte kennen, von der er sofort begeistert ist. Lotte ist die älteste Tochter des Amtmanns und kümmert sich seit dem Tod der Mutter um ihre acht jüngeren Geschwister. Als sich die beiden auf dem Weg zu einem Ball in der Kutsche unterhalten, erzählt Lotte, dass sie verlobt ist, worauf Werther aber nicht reagiert. Erst als die beiden miteinander tanzen und eine Frau scherzhaft zu Lotte sagt, dass sie an Albert (ihren Verlobten) denken solle, trifft Werther die Information sehr schwer und er bringt die gesamte Gesellschaft in Aufruhr (Brief vom 16. Juni).

Werthers Gefühle für Lotte reißen nach dem Ball nicht ab, sondern werden immer intensiver. Er besucht sie sooft es ihm möglich ist und freundet sich auch mit ihren kleinen Geschwistern an (Brief vom 29. Juni). In den Briefen gesteht er nun auch gegenüber Wilhelm ein, verliebt zu sein, in der Hoffnung, dass Lotte trotz ihrer Verlobung dasselbe für ihn empfindet (Briefe vom 8. und 13. Juli).

Nachdem Werther immer häufiger die Nähe von Lotte sucht und er bereits einigen Personen in ihrem Umfeld aufgefallen ist, bekommt er sowohl von Wilhelm als auch von seiner Mutter den Ratschlag sich zurückzuhalten. Er schlägt diese Einwände allerdings aus und berichtet am 30. Juli, dass er versucht, Lotte weiter täglich zu sehen.

Albert kehrt zurück

Am 30. Juli berichtet Werther auch von der Rückkehr von Lottes Verlobten Albert. Werther beschreibt Albert als ruhig, während er selbst ruhelos ist. Werther besucht Lotte weiterhin oft, doch realisiert er die Aussichtslosigkeit seiner Liebe mit fortschreitender Zeit.

Werther unterhält sich des Öfteren mit Albert und stellt Meinungsdifferenzen zum Thema Selbstmord fest. Während Albert die Entscheidung zum Selbstmord als Schwäche sieht und grundlegend ablehnt, findet Werther, dass Suizid in manchen Situationen eine nachvollziehbare Handlung ist.

Die Natur, die Werther zuvor sehr schätzte, kann er mittlerweile nicht mehr genießen. Er leidet sehr unter seiner aussichtslosen Liebe für Lotte und beschließt fortzugehen. Er verlässt Wahlheim und damit auch Lotte ohne sich zu verabschieden.

Die Leiden des jungen Werther Handlungsübersicht erster Teil StudySmarterHandlungsübersicht des ersten Teils

Zweiter Teil

Der zweite Teil des Romans beginnt mit einem Brief vom 20. Oktober 1771, über einen Monat nach Werthers letzten. Mittlerweile arbeitet er in einem neuen Ort für einen Gesandten, den er aufgrund seines engstirnigen Charakters nicht mag. Obwohl Werther sich mit der Gesamtsituation unwohl fühlt, nimmt er sich vor, die Situation weiterhin auszuhalten. Am 26. November berichtet er, dass er sich durch seine Arbeit von Lotte ablenken kann. Außerdem macht er viele neue Bekanntschaften, unter anderem mit einem Grafen.

Der Konflikt mit den Adligen

Bereits einen Monat später, am 24. Dezember, klagt er über Probleme mit dem Gesandten sowie über die Verhaltensweisen der Adeligen. Er lernt das Fräulein von B. kennen, eine junge Adelige, die ihm sympathisch ist. Ihre leichte Ähnlichkeit zu Lotte löst erneute Sehnsucht in ihm aus, wie er Lotte am 20. Januar 1772 in einem Brief mitteilt. Im Februar erfährt Werther zu seinem Bedauern, dass Lotte und Albert bereits geheiratet haben.

Im März ist Werther bei dem Grafen eingeladen. Bei seinem Besuch verpasst er den richtigen Zeitpunkt, um als Bürgerlicher den Raum zu verlassen, bevor die Adeligen eintreffen. Nachdem er unter anderem durch Fräulein von B. erfährt, dass er in der Gesellschaft der Adeligen unbeliebt scheint, kündigt Werther sein Arbeitsverhältnis mit dem Gesandten und plant auf Einladung eines Fürsten, den Frühling bei diesem zu verbringen. Vor seiner Reise plant er auch einen kurzen Abstecher zu seinem Geburtsort.

Werther verlässt seine Arbeitsstelle

Am 9. Mai hat Werther seinen Geburtsort bereits besucht und schwelgt in Erinnerungen. Als er bei dem Fürsten ankommt, ist er zuversichtlich, dass es ihm dort gefallen wird. Nach einem Monat gefällt es ihm dort jedoch nicht mehr und er beschließt wenig später abzureisen. Werther spielt mit dem Gedanken, Kriegsdienst zu leisten, verwirft diese Idee aber schnell wieder. Stattdessen entscheidet er sich dazu, Lotte zu besuchen.

Werther kehrt nach Wahlheim zurück und verbringt erneut viel Zeit bei Lotte. Die ist aber nun mit Albert verheiratet, was Eifersucht in Werther auslöst. Er kann sich nicht von der Idee einer Beziehung mit Lotte lösen. Lotte reagiert kritisch auf die Gefühle des jungen Werther. Dieser fühlt sich ohne Lotte leer und verliert immer mehr seinen Lebenswillen.

Die letzten Tage

Ab dem 7. Dezember werden die Geschehnisse von dem fiktiven Herausgeber geschildert, der sich auf die Beschreibungen der Personen beruft, die Werther in seinen letzten Lebenstagen nahestanden. Es sind noch einige Briefe von Werther selbst eingefügt, allerdings werden diese von dem Herausgeber inhaltlich eingeordnet.

Auf Alberts Wunsch hin, macht Lotte Werther klar, dass er die häufigen Besuche unterlassen und besonders über Weihnachten fernbleiben soll. Werther besucht Lotte an Heiligabend dennoch. Sie sind alleine und Werther liest ihr vor. Lotte beginnt zu weinen, weil sie wegen Werther emotional verwirrt ist. Daraufhin umarmt und küsst Werther sie, worauf Lotte abweisend reagiert. Sie schickt ihn weg und schließt sich in ihrem Zimmer ein. Werther ist durch Lottes Handeln verwirrt, ist sich ihrer Liebe für ihn aber dennoch sicher.

Am nächsten Tag schreibt Werther seinen Abschiedsbrief für Lotte, da er endgültig beschlossen hat, sich mit einer von Alberts Pistolen umzubringen. Da er an Lottes Liebe glaubt, möchte er im Jenseits auf sie warten. Am 23. Dezember 1772 schießt er sich in den Kopf, stirbt aber erst am Mittag des nächsten Tages an den Folgen der Verletzung. Lotte ist von der Nachricht zutiefst schockiert und fällt in Ohnmacht. Werther wird in Wahlheim beerdigt. Aufgrund seines Selbstmordes erscheint kein Pfarrer zur Beisetzung.

Suizid war bis ins 19. Jahrhundert in den meisten Regionen illegal. Der Selbstmord ist zwar auch heute ein stark tabuisiertes Thema, allerdings galt er besonders aus christlicher Sicht noch lange als Sünde. Das Gebot "Du sollst nicht töten" wurde seit Augustin (ca. 4. Jahrhundert) auch auf den Freitod bezogen. Der Umgang der Kirchen mit dem Thema hat sich bis heute zwar gewandelt, allerdings ist Suizid umstritten. Manche sehen es weiterhin als Sünde an, andere betrachten Selbstmord als tödlichen Ausgang einer schweren psychischen Erkrankung und damit nicht als Sünde.

Die Leiden des jungen Werther Handlungsübersicht zweiter Teil StudySmarterHandlungsübersicht des zweiten Teils

Charakterisierung der Figuren aus "Die Leiden des jungen Werther"

Da "Die Leiden des jungen Werther" zum Großteil aus Werthers Briefen besteht, steht er als Hauptfigur im Mittelpunkt. Durch seine subjektive Art des Erzählens kann er allerdings nicht als zuverlässiger Erzähler angesehen werden. Dadurch basieren auch die Charakterisierungen von Lotte und Albert auf Werthers subjektiver Wahrnehmung. Diese kann erst zum Schluss aufgebrochen werden, wenn der fiktive Herausgeber Werthers letzte Lebenstage zusammenfasst.

Figurenkonstellation

Die Leiden des jungen Werther Figurenkonstellation StudySmarterFigurenkonstellation im "Werther"

Werther

Werther ist ein junger Jurist, der sich besonders durch seine subjektive Weltsicht und seine Ichbezogenheit auszeichnet. Er sucht unentwegt nach Freiheit und stellt seine emotionale Wahrnehmung der Welt dabei über die Rationalität. Dies wird besonders deutlich, wenn er sich selbst eingesteht, wie ein Kind zu handeln. Gleichzeitig schlägt er den Ratschlag von Wilhelm und seiner Mutter, sich gegenüber Lotte zurückzuhalten, ab. Er fühlt sich sehr mit der Natur verbunden und drückt sich durch Kunst, wie das Zeichnen, aus. Auch dabei steht seine tiefe Emotionalität an erster Stelle. Das Zeichnen gibt er deshalb auf, weil sein Talent nicht ausreicht, um alle Empfindungen auszudrücken, die er in sich spürt.

Werther betont häufig sein Herz, das für sein Handeln die wichtigste Instanz ist. Durch die Liebe zu Lotte beginnt er schnell alles andere zu vergessen und kann selbst mithilfe von räumlichem Abstand dieser emotionalen Notlage nicht mehr entkommen.

Erst am Ende des zweiten Teils erhält der Leser eine Außenperspektive auf Werther, wenn der fiktive Herausgeber die letzten Tage des Protagonisten beschreibt. Der Herausgeber hat von den Geschehnissen von den Personen erfahren, die mit Werther zum Schluss in Kontakt standen. Zu dem Zeitpunkt, an dem die Außenperspektive einsetzt, befindet sich der Protagonist bereits an seinem psychischen Tiefpunkt und seine Handlungen werden für die anderen Figuren immer belastender. Werther kann bloß noch an seine tiefe Liebe für Lotte und die Verzweiflung über deren Scheitern denken. Seine Suizidgedanken verstärken sich.

Lotte

Lotte entspricht in ihrer persönlichen Beschaffenheit dem Gegenteil des ichbezogenen Werthers. Sie kümmert sich nach dem Tod ihrer Mutter um ihre acht jüngeren Geschwister. Auch in anderen Situationen wird ihr Gemeinschaftssinn und ihre Gabe dazu deutlich, angespannte Situationen aufzulösen. Zum Beispiel lenkt Lotte die von einem Gewitter verängstigte Ballgesellschaft durch Spiele ab. Sie hat einen Sinn für Künstlerisches, wie Musik oder Literatur.

Lotte ist hin- und hergerissen. Sie hat zwar Gefühle für Werther, diese sind allerdings nicht so tiefgehend wie die, die Werther ihr gegenüber empfindet. Zur gleichen Zeit liegt ihr viel daran, ihre Verlobung und später ihre Ehe mit Albert zu schützen. Dadurch sieht sie sich gezwungen, Werther immer deutlicher abzuweisen. Sie ahnt, dass Werther sich etwas antun wird. Lotte befürchtet, dass sowohl eine Auflösung der Freundschaft, als auch die Weiterführung des engen Kontaktes die Suizidgedanken von Werther befördern würden. Werthers Selbstmord am Ende des Romans berührt Lotte sehr tief und der Herausgeber gibt sogar an, dass ihr Nahestehende auch um ihr Leben gefürchtet hätten.

Albert

Obwohl Albert bereits als Verlobter von Lotte vorgestellt wird und dadurch einen Rivalen für Werther darstellt, fällt Werthers Urteil gegenüber ihm zuerst sehr milde aus. Werther beschreibt ihn als ruhigen und zielstrebigen Mann. Das sind zwar Eigenschaften, die der stürmische Werther eigentlich nicht besonders schätzt, dennoch werden sie bezogen auf Albert als positiv dargestellt.

Die beiden Männer nähern sich zunächst freundschaftlich an. Die Freundschaft hält dabei über den größten Teil der Handlung, trotz einiger Unstimmigkeiten, an. Sie zerbricht am Ende durch Werthers distanzloses Verhalten gegenüber Lotte. In der ersten Auseinandersetzung der beiden Männer werden die grundlegenden Unterschiede bereits deutlich. Während Werther findet, dass zur moralischen Beurteilung eines Selbstmordes die individuelle Situation des Menschen betrachtet werden muss, lehnt Albert Suizid prinzipiell ab. Werther findet, dass die subjektive Wahrnehmung wichtiger als gesellschaftlich verankerte Moralvorstellungen ist. Im Gegensatz dazu hält Albert an dieser Moral fest.

Auch nach dem Bruch zwischen Albert und Werther bleibt Alberts Verhalten bedacht und rational. Er vermeidet es, mit seiner Frau über Werther zu sprechen. Albert bittet Lotte zwar darum, den Kontakt zu Werther abzubrechen, allerdings bleibt er auch ruhig, als er von weiteren Treffen Lottes mit dem Freund erfährt. Auf die Bitte Werthers hin, ihm seinen Revolver zu leihen, gibt Albert die Waffe dem Bediensteten ohne Nachfragen. Da Albert zuvor deutlich gesagt hat, dass er nicht daran glaubt, dass Werther sich wirklich umbringen würde, kann auch das als Zuvorkommen verstanden werden.

Sprache und Form in "Die Leiden des jungen Werther"

"Die Leiden des jungen Werther" ist in einer sehr gefühlsbetonten und subjektiven Sprache verfasst. Der Roman, der größtenteils aus den Briefen Werthers an seinen Freund Wilhelm besteht, weist viele Exklamationen, also Ausrufe, auf. Die Natur wird in blumiger Sprache und mit vielen Vergleichen beschrieben, wobei sie häufig ein Spiegel der emotionalen Verfassung des Protagonisten ist.

Übrigens befinde ich mich hier gar wohl. Die Einsamkeit ist meinem Herzen köstlicher Balsam in dieser paradiesischen Gegend, und diese Jahreszeit der Jugend wärmt mit aller Fülle mein oft schauderndes Herz. Jeder Baum, jede Hecke ist ein Strauß von Blüten, und man möchte zum Maienkäfer werden, um in dem Meer von Wohlgerüchen herumschweben und alle seine Nahrung darin finden zu können.

Alle Zitate stammen, wenn nicht anders gekennzeichnet, aus Johann Wolfgang von Goethes "Die Leiden des jungen Werther" (2013, Reclam Verlag).

In diesem Zitat wird die Gefühlslage der Hauptfigur Werther in der Natur gespiegelt. Die ausdrucksvolle Sprache wirkt lebensnah und nicht künstlich. Es gibt viele Halbsätze, auch Kraftausdrücke werden verwendet. Dabei handelte es sich aus schriftstellerischer Sicht auch um einen Protest gegen die hochgestochene Sprache, die in literarischen Werken der Aufklärung verwendet wurde. Die Dichter des Sturm und Drang verwendeten die Jugendsprache, die zum Ende des 17. Jahrhunderts üblich war, um die Lebensrealität der jungen Leute besser darstellen zu können.

Der Gesandte macht mir viel Verdruß, ich habe es vorausgesehen. Er ist der pünktlichste Narr, den es nur geben kann; Schritt vor Schritt und umständlich wie eine Base; ein Mensch, der nie mit sich selbst zufrieden ist, und dem es daher niemand zu Danke machen kann.

Der Briefroman war im 18. Jahrhundert zwar bereits verbreitet, allerdings ist die monologische Art, in der "Die Leiden des jungen Werther" geschrieben ist, vollkommen neu. Diese Form erzeugt beim Leser auch den Anschein, dass die Briefe an ihn persönlich gerichtet sind. Dadurch wirkt das Schicksal des Protagonisten näher.

Die subjektive und emotionale Sprache wie auch die Form des Monologs haben ihren Ursprung im Aufbegehren der Stürmer und Dränger. Die vor allem jungen Autoren dieser Epoche wehrten sich gegen gesellschaftliche Verhaltensnormen und versuchten diese aufzubrechen. Auch wollten sie literarisch neue Wege bestreiten. Im Mittelpunkt stand dabei der Geniegedanke. Nach diesem trägt der Mensch eine schöpferische Begabung in sich und muss dieser nur freien Lauf lassen. Auch Werther spricht häufig von seinen tiefen inneren Emotionen, die er im Schreiben oder Malen künstlerisch versucht umzusetzen.

mein Freund! wenns dann um meine Augen dämmert, und die Welt um mich her und der Himmel ganz in meiner Seele ruhn wie die Gestalt einer Geliebten — dann sehne ich mich oft und denke: ach könntest du das wieder ausdrücken, könntest du dem Papiere das einhauchen, was so voll, so warm in dir lebt, daß es würde der Spiegel deiner Seele, wie deine Seele ist der Spiegel des unendlichen Gottes! — Mein Freund — Aber ich gehe darüber zugrunde, ich erliege unter der Gewalt der Herrlichkeit dieser Erscheinungen.

Die Regelmäßigkeit der Briefe hängt mit der psychischen Verfassung Werthers zusammen. In Zeiträumen, in denen sich Werther in einer besonders euphorischen oder verzweifelten Phase befindet, erreichen Wilhelm die Briefe in unregelmäßigeren Abständen. In Phasen, in denen Werthers Zustand stabil scheint, schreibt Werther seine Briefe regelmäßiger.

Interpretationsansätze von "Die Leiden des jungen Werther"

Es gibt verschiedene Interpretationsansätze für den Charakter des jungen Werther sowie die Bedeutung verschiedener Aspekte des Werkes. Da der Briefroman auf Werthers Sichtweise beruht, basieren mögliche Interpretationen auf seinen Beziehungen, Emotionen und Ansichten.

Werther vereint als emotionaler, irrationaler Mensch viele Ansätze der Epoche Sturm und Drang in sich. Er entspricht also nicht den damaligen gesellschaftlichen Normen eines rational handelnden Mannes. Diesen verkörpert Albert als Gegenstück zu Werther. Wie genau der Charakter von Werther einzuschätzen ist, kann unterschiedlich beurteilt werden: Werther kann sowohl als sehr emotional und leidenschaftlich gesehen werden, aber auch als stark auf sich fixiert, also narzisstisch. So handelt er in seiner Liebe vor allem nur nach seinen Bedürfnissen und achtet nicht auf Lotte.

Werther ist als tragischer Held eine typische Figur für den Sturm und Drang. Die jungen Literaten der Epoche verehrten Helden, die an der Welt verzweifelten und schließlich daran zugrunde gingen, wie z. B. auch Prometheus aus der griechischen Mythologie. Die Geschichte Werthers kann literarisch als eine sogenannte Heldenreise bezeichnet werden. Dabei geht es um einen Helden, der sich in der Auseinandersetzung mit sich selbst und seiner Umwelt persönlich weiterentwickelt. In den literarischen Werken des Sturm und Drang endet so eine Reise zumeist tragisch.

Außerdem zeigt Werther häufig, dass er sich in der Umgebung vieler Menschen aufgrund ihrer Denk- und Verhaltensweisen unwohl fühlt. Er sucht nach Freiheit, die er in dem vorherrschenden Feudalismus (und der Ständegesellschaft) nicht finden kann. Das sind typische Merkmale des Sturm und Drang.

Werthers Selbstmord kann ein weiteres Zeichen dafür sein, dass er sich von den moralischen Normen löst und seine eigenen Freiheitsvorstellungen umsetzt.

Symbol der Natur

Die Natur nimmt im Roman eine wiederkehrende und wichtige Rolle ein. Es ist anzunehmen, dass die Natur die Gefühle und die psychische Verfassung des jungen Werther widerspiegelt. Es wird deutlich, dass die Natur ihm einen Ort der Zuflucht und Inspiration bietet und seine Sehnsucht nach Freiheit zunächst stillt. In den anfänglichen Briefen ist Frühling und Werther geht es noch gut, besonders in der Natur. Am Ende des Romans ist Winter und Werther findet selbst in der Natur keine Freude mehr und empfindet sie als ernüchternd.

Die Gattung des Romans

Zur Zeit der Erscheinung von "Die Leiden des jungen Werther" galten Romane nicht als ernst zu nehmende Literatur. Der Roman war die Gattung, die von jungen Menschen zwar viel gelesen wurde, allerdings galt sie als anspruchsloser als Dramen oder Lyrik. In "Die Leiden des jungen Werther" ist es Goethe jedoch gelungen, vielschichtige und psychologische Figuren darzustellen.

Durch die Form der Briefe kann die Figur Werther seine Empfindungen ausdrücken und seine Gedanken zum Geschehen beschreiben. Dadurch kann auch die starke Empfindsamkeit, die im Sturm und Drang modern war, wiedergegeben werden.

Die Form des Briefes hatte zu der damaligen Zeit noch eine weitere Bedeutung. Ebenfalls aufgrund der Empfindsamkeit der jungen Generation wurden Briefe nicht nur privat in großen Menschen geschrieben, sondern auch häufig in größeren Kreisen laut gelesen. Dadurch war die Gattung des Briefromans besonders an der Alltagswelt der jungen Menschen orientiert.

Dadurch, dass der/die Leser*in nur die Briefe von Werther lesen kann, ist der Roman gleichzeitig auch sehr einseitig und subjektiv. Dies kann ebenfalls auf die Epoche des Sturm und Drang zurückgeführt werden, in der die Emotionen einer einzelnen Person als gesamte Welt dargestellt werden. Es geht nicht darum, die Handlung objektiv oder aus verschiedenen Perspektiven darzustellen, sondern die Emotionalität über die Objektivität zu erheben.

Zeitgeschichtlicher Hintergrund von "Die Leiden des jungen Werther"

Johann Wolfgang von Goethes Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" kam direkt nach seiner Veröffentlichung im Jahr 1774 ein großer europäischer Erfolg zu. Er gehört auch heute noch zu den berühmtesten Werken des Dichters. Goethes Briefroman ist zudem eines der wichtigsten Werke des Sturm und Drang.

Der Sturm und Drang (ca. 1765-1785) ist eine literarische Epoche, die aus der Aufklärung entstanden ist. Die aufklärerischen Philosophen wie Immanuel Kant beriefen sich stark auf die Vernunft des Menschen und forderten zum rationalen Denken auf. Die Literatur des Sturm und Drang stellt dem die Betonung des Emotionalen entgegen, wie auch den Wunsch nach Selbstverwirklichung einer jungen Generation.

Die Figur des Werthers, der aus seiner reinen Emotionalität heraus handelt, kann als ein Paradebeispiel der Grundsätze der Literatur des Sturm und Drang angesehen werden. Rein rational ist er sich dessen bewusst, dass er mit seinem Verhalten nicht zu seinem Ziel kommen wird. Allerdings ist er nicht dazu in der Lage, seine Handlungen danach auszurichten. Auch die vielen Beschreibungen der Natur, die der Protagonist als etwas Göttliches bewundert, stehen exemplarisch für die literarische Epoche.

Der Gedanke des Pantheismus war ein zentrales Element des Sturm und Drang. Nach dieser Vorstellung ist alles in der Welt eine Erscheinungsform Gottes, auch das Weltall ist mit Gott gleichzusetzen. Der Geniekult geht zudem auf diese Vorstellung zurück. Wenn Gott in allem (also auch in jedem Menschen) existiert, dann sind auch die Menschen zu göttlichen Schöpfungen (künstlerischen Werken) fähig. Diese Einstellungen begründen die Skepsis gegenüber Autoritäten und auch die starke Ichbezogenheit, die sich beide bei Werther finden lassen.

Der Sturm und Drang war eine Protestbewegung einer jungen Generation von Literaten. Sie stellten sich gegen die Ideale der europäischen Aufklärung und lehnten die reine Rationalität ab. Die Emotionalität des Menschen hatte für sie einen sehr viel höheren Stellenwert als für die Anhänger der Aufklärung.

Einen wichtigen Protest teilten die beiden Strömungen aber miteinander: Sowohl die Aufklärer als auch die Stürmer und Dränger kritisierten das Feudalsystem der damaligen Zeit scharf. Die Unterteilung der Gesellschaft in adlige und bürgerliche Menschen lehnten sie ab und stellten sich gegen die adligen Autoritäten. Diese Auflehnung kann man in "Die Leiden des jungen Werther" erkennen, als Werther beim Grafen den Zeitpunkt verpasst als bürgerlicher Gast die Veranstaltung zu verlassen.

Es können auch biografische Bezüge von Goethes Leben zu der Handlung des Romans hergestellt werden. Goethe ging selbst als junger Jurist 1772 in die Kleinstadt Wetzlar und lernte in dem nahegelegenen Dorf Garbenheim die verlobte Frau Charlotte von Buff kennen, in die er sich verliebte. Ein anderer Bezug aus Goethes Leben betrifft seinen Freund Karl Wilhelm Jerusalem, der aufgrund einer unmöglichen Liebe zu einer verheirateten Frau Suizid beging.

Rezeption des Werks

"Die Leiden des jungen Werther" löste mit seiner Erscheinung sehr kontroverse Reaktionen aus. Einerseits wurde der Roman zum ersten Bestseller der deutschen Literaturgeschichte und galts als Mitauslöser der sogenannten "Lesesucht".

Die "Lesesucht" bezeichnet eine Debatte im späten 18. Jahrhundert, die sich um die massenhafte Lektüre von vermeintlich moralisch gefährlicher Literatur in der Jugend drehte. "Die Leiden des jungen Werther" war besonders unter den Jugendlichen des späten 18. Jahrhunderts populär und sogar die Kleidung des Protagonisten wurde zur Mode. Viele hielten das viele Lesen der Jugend für eine gefährliche Entwicklung.

"Die Leiden des jungen Werther" wurde von vielen begeistert gelesen, allerdings von bürgerlicher und besonders kirchlicher Seite stark kritisiert. Ein Kritikpunkt war, dass der Protagonist des Romans versuchte, die Ehe seiner Angebeteten zu stören oder sogar zu beenden. Die größere Kontroverse drehte sich allerdings um die angebliche Verherrlichung des Selbstmords. In einigen Regionen wurde "Die Leiden des jungen Werther" deshalb verboten und viele berühmte Persönlichkeiten dieser Zeit, wie auch Lessing, äußerten sich kritisch.

Bis heute kontrovers diskutiert sind die im Zusammenhang mit dem Werk stehenden Selbstmorde. Wie häufig eine solche Nachahmung stattfand, ist umstritten, allerdings ist der sogenannte "Werther-Effekt" noch heute für die Berichterstattung über Selbstmorde wichtig. Der Effekt beschreibt das Phänomen, dass nach der Veröffentlichung der Suizidbeschreibungen ein Anstieg der Selbstmordraten in der Gesellschaft verzeichnet wird. "Die Leiden des jungen Werther" hat zum ersten Mal eine Debatte über die Verantwortung, die mit der Veröffentlichung von solchen Beschreibungen einhergeht, entfacht.

Die Leiden des jungen Werther — Das Wichtigste

  • Goethes "Die Leiden des jungen Werther" erschien 1774 im Kontext der Aufklärung und gehört der Epoche des Sturm und Drang an.
  • Das Werk ist in zwei Teile aufgeteilt und umfasst Briefe vom 4. Mai 1771 bis zum 23. Dezember 1772.
  • Der Hauptcharakter, der die Briefe verfasst und an seinen Freund Wilhelm schickt, ist Werther.
  • Die anderen beiden wichtigsten Figuren sind Lotte, in die er verliebt ist, und Albert, Lottes Ehemann.
  • Da Werther hoffnungslos in Lotte verliebt ist und die Beziehung keine Zukunft hat, nimmt Werther sich das Leben. Er ist grundsätzlich eine sehr emotionale Person, die entgegen den gesellschaftlichen Normen handelt.
  • Der Briefroman erfüllt viele Kriterien der Sturm und Drang Epoche. So zeigt sich darin die wichtige Rolle der Natur, die unter anderem Werthers psychischen Zustand wiedergibt.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Die Leiden des jungen Werther

Der Roman "Die Leiden des jungen Werther" spricht viele Schlüsselthemen der Epoche Sturm und Drang an. In dem Werk sind einige biografische Parallelen zu Goethes Leben zu erkennen, die ihm zu der Verfassung des Romans motiviert haben könnten. Das sind zum einen seine gescheiterten Liebesgeschichten mit Charlotte Buff sowie Maximilane von La Roche. Und zum anderen der Selbstmord eines Freundes, Karl Wilhelm Jerusalem, der sich erschoss, weil er in eine verheiratete Frau verliebt war.

Das Werk "Die Leiden des jungen Werther" erschien 1774 und kann zeitlich und thematisch der Epoche des Sturm und Drang zugeordnet werden, die von 1765 bis 1785 andauerte. 

Werther stirbt an Verletzungen durch eine Schusswunde am Kopf, die er sich selbst zugefügt hat. Er begeht also Selbstmord.

"Die Leiden des jungen Werther" wurde 1774 geschrieben und im selben Jahr im März veröffentlicht.

Finales Die Leiden des jungen Werther Quiz

Frage

Wer ist der Verfasser von "Die Leiden des jungen Werther"?

Antwort anzeigen

Antwort

Johann Wolfgang von Goethe

Frage anzeigen

Frage

Warum handelt es sich um einen Briefroman?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Roman besteht aus einer Sammlung von Briefen, die Werther an seinen Freund schreibt. Alle Briefe sind genau datiert.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist Lotte von Anfang an unerreichbar für Werther?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie ist mit Albert verlobt und mit ihm glücklich.

Frage anzeigen

Frage

Wie würdest du Werthers Charakter beschreiben?

Antwort anzeigen

Antwort

Er hört stets auf sein Herz. Er ist sehr selbstfixiert. Ständig ist er unausgeglichen und ruhelos. Die unglückliche Liebe treibt ihn in den Selbstmord.

Frage anzeigen

Frage

Was für eine Rolle spielt die Beziehung zu Werther für Lotte?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie sieht ihn als treuen Freund. Hat ihm nie aktiv Hoffnung auf mehr gemacht. Sie merkt, wie Werther leidet, will ihn aber als Freund nicht verlieren. Sein Selbstmord trifft sie zutiefst.

Frage anzeigen

Frage

Wie steht Albert zu Werther?

Antwort anzeigen

Antwort

Er toleriert ihn. Anfangs sieht er ihn als Freund, später sieht er seine Ehe durch Werther bedroht. Er geht ihm am Ende aus dem Weg.

Frage anzeigen

Frage

Wie endet der Roman?

Antwort anzeigen

Antwort

Werther ist todunglücklich, weil er nicht mit Lotte sein kann. Als letzten Ausweg schießt er sich in den Kopf. Er hofft Lotte im Jenseits wiederzusehen. Erst Stunden später erliegt er seinen Verletzungen.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der Briefroman aufgeteilt?

Antwort anzeigen

Antwort

Er ist in zwei Teile unterteilt und besteht aus einer Sammlung datierter Briefe. Sie bilden einen Monolog, da keine Gegenbriefe vorhanden sind. 

Frage anzeigen

Frage

Was bewirkt die exakte Datierung der Briefe?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Leser bekommt so einen authentischen Eindruck. Man hat mehr das Gefühl, die Briefe gab es wirklich.

Frage anzeigen

Frage

Wer leitet die Erzählung ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein fiktiver Herausgeber versichert den Lesern, dass er alles in dem Buch festgehalten hat, was er über Werthers Leben herausfinden konnte.

Frage anzeigen

Frage

Warum erweckt es den Eindruck, als würde es keinen Erzähler geben?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch die nahtlose Aneinanderreihung der Briefe wirkt es, als ob sich die Geschichte selbst erzählt. Die Struktur wurde allerdings vom Erzähler bestimmt.

Frage anzeigen

Frage

Welche Themen der Aufklärung hat Goethe in diesem Werk verarbeitet?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Komplexität von Liebesbeziehungen, die Kritik am Adel und die göttliche Schönheit der Natur.

Frage anzeigen

Frage

Welches Streitgespräch führen Albert und Werther?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie streiten um die Berechtigung von Selbstmord. Während Albert strikt dagegen ist, stellt Suizid für Werther den letzen Ausweg dar.

Frage anzeigen
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