Select your language

Suggested languages for you:
Log In Anmelden
StudySmarter - Die all-in-one Lernapp.
4.8 • +11k Ratings
Mehr als 5 Millionen Downloads
Free
|
|

Die All-in-one Lernapp:

  • Karteikarten
  • NotizenNotes
  • ErklärungenExplanations
  • Lernpläne
  • Übungen
App nutzen

Sturm und Drang

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden
Sturm und Drang

Friedrich Maximilian Klinger wurde mit seinem 1777 veröffentlichten Drama "Sturm und Drang" zum Namensgeber einer literarischen Epoche. In seinem Werk setzt er sich mit seiner eigenen Gefühlswelt auseinander und bekennt sich zu seinen Leidenschaften. Diese Phase wurde damals als sogenannte Geniezeit oder Genieperiode bezeichnet, in den 1820er-Jahren etablierte sich dann der Begriff Sturm und Drang.

Definition des Sturm und Drang

Der Sturm und Drang (1765 bis 1790) ist eine Epoche der deutschen Literaturgeschichte. Dabei wurde bewusst mit den Regeln und Konventionen der vorigen literarischen Bewegung gebrochen. Die jungen Autor*innen setzten stattdessen auf ihr eigenes schöpferisches Genie.

Die Literaturperiode knüpft an die Empfindsamkeit an und geht später in die Klassik über. Da die Übergänge fließend sind, sind die Werke des Sturm und Drang nicht immer eindeutig von ihnen abzugrenzen.

Die literarische Empfindsamkeit umfasst den Zeitraum von 1740 bis 1790 und verläuft parallel zur Aufklärung. Ihre Autor*innen schrieben Gedichte, die insbesondere die Gefühlswelt des Individuums in den Vordergrund stellten. Im Gegensatz zum Sturm und Drang stellte die Empfindsamkeit sich nicht gegen die Rationalität, sondern versuchte, das Gefühl der Vernunft gleichzustellen. Sie kann daher als Ergänzung zur Aufklärung verstanden werden.

Die Zeit von 1786 bis 1805 fasst man in der Literatur als Klassik zusammen. Sie endet mit dem Tod Friedrich Schillers. Gelegentlich wird das Ende der Klassik auch auf 1832 datiert – das Todesjahr Johann Wolfgang von Goethes. In dieser Phase gaben die Schriftstellenden den rebellischen Ton des Sturm und Drang auf und nahmen sich das antike Griechenland zum Vorbild. Ein Großteil des literarischen Schaffens spielte sich dabei in Weimar ab, weswegen diese Periode auch als Weimarer Klassik bezeichnet wird.

Wenn Du Dich genauer in die zeitlich angrenzenden Epochen einlesen möchtest, kannst Du das in den entsprechenden Erklärungen zur "Weimarer Klassik" und zur "Aufklärung" tun.

Der Sturm und Drang begann in einem Abschnitt des kulturellen Umschwungs. Die junge Generation setzte sich mit alten Werten auseinander und hinterfragte sie bewusst. Entsprechend dienten Freiheit, Natur, Genie und Gefühl als Leitbegriffe dieser Periode.

Historischer Hintergrund der Epoche Sturm und Drang

Im entsprechenden Zeitraum befand sich historisch und politisch vieles im Umschwung. Das Deutsche Reich, das bislang aus vielen Kleinstaaten bestand, schloss sich zu einem einheitlicheren Bund zusammen. Im Zuge dessen führten die unterschiedlichen rechtlichen Ordnungen der beteiligten Gebiete zu Konflikten.

Der Gesellschaftsschicht des Bürgertums wurde eine neue und bedeutendere Rolle zugesprochen. Sie war maßgeblich an Reformen in Politik und Wirtschaft beteiligt.

Reform leitet sich von dem lateinischen Wort reformare ab und bedeutet in etwa "umgestalten". Der Begriff findet hauptsächlich in der Politik Verwendung. Damit ist eine strukturelle Umgestaltung der aktuellen Gegebenheiten gemeint – ohne einen radikalen Umsturz herbeizuführen.

Das Bürgertum trieb den Zusammenschluss der Kleinstaaten voran, der die Einführung einer zentralisierten Regierung nach sich zog. Folglich musste der Verwaltungsapparat ausgebaut werden dessen Aufgaben die bürgerliche Schicht eigenständig übernahm. Auch in der Wirtschaft war diese Gruppe stark vertreten und leistete ihren Beitrag zur fortschreitenden Industrialisierung.

Die zunehmende Verantwortung, die das Bürgertum übernahm, führte zu einem Anstieg seines Selbstbewusstseins.

Merkmale der Epoche Sturm und Drang

Autor*innen dieser Literaturepoche rebellierten gegen die Rationalität der Aufklärung, den Fortschrittsoptimismus und enge Moralvorstellungen. Außerdem protestierten sie gegen die steife Verwendung von Sprache, indem sie Emotionalität in ihre Werke einfließen ließen und mit den gängigen Regeln und Konventionen bewusst brachen.

Die Aufklärung (1720 bis 1800) rückte den Gebrauch der Vernunft in das Zentrum. Damit ging die Emanzipation des Menschen einher, also die Befreiung aus Abhängigkeitsverhältnissen zu Adel und Kirche. Diese Selbstständigkeit sollte erreicht werden durch die Fähigkeit, vernünftig und eigenständig zu denken und zu handeln.

Genieästhetik

Zentrales Merkmal der Epoche des Sturm und Drang ist die Auffassung des Genies. Das Originalgenie gereichte nach Shakespeares Vorbild zum Leitbild der Epoche.

Das Originalgenie bezeichnet den Künstler an sich, also den schaffenden – bzw. erschaffenden – Menschen. Bei der Realisierung seiner Werke hält er sich nicht an Regeln und ordnet sich nirgendwo ein. Unabhängig von kultureller Tradition formt das Originalgenie die unmittelbare Natur nach.

Es bricht also mit den starren Vorschriften der Aufklärung und schreibt nach seinen eigenen Wünschen und Prinzipien. Die freie Entfaltung seiner Selbst ist das höchste Ziel des Originalgenies, allerdings immer unter dem Aspekt der Rücksichtnahme auf andere Individuen. Damit rücken das Individuum und seine Emotionen in den Mittelpunkt.

William Shakespeare verkörperte für die Dichtenden des Sturm und Drang den Prototypen des Originalgenies. Seinem Vorbild galt es, nachzueifern.

Ausdrucksstarke Sprache

Die Sprache des Sturm und Drang ist emotional aufgeladen und ausdrucksstark, Empfindungen werden besonders betont. Oft finden in den Werken Gefühlsausbrüche und revolutionäre Reden ihren Platz. Die Schriftstellenden schrieben unvollendete Sätze, Ausrufe oder auch Kraftausdrücke. Häufig verwendete Stilmittel in diesem Kontext sind die Elision, die Hyperbel, die Ellipse, die Aposiopese, die Lautmalerei und die Metapher.

  • Bei einer Elision werden unbetonte Laute weggelassen.
  • Bei einer Hyperbel handelt es sich um eine meist unglaubwürdige Übertreibung.
  • Das Auslassen von Satzteilen, das den Satz grammatikalisch verkürzt, nennt man Ellipse.
  • Eine Aposiopese ist eine Sonderform der Ellipse, bei der der Satz abgebrochen und der letzte Teil des Gesagten durch eine Pause ersetzt wird.
  • Die Lautmalerei ahmt Geräusche sprachlich nach.
  • Das Stilmittel der Metapher wird verwendet, um etwas im übertragenen Sinne zu beschreiben.

Wenn Du noch mehr über die verschiedenen rhetorischen Stilmittel erfahren möchtest, schau Dir gern die entsprechenden Erklärungen zu "Elision", "Ellipse" und "Metapher" an.

Das folgende Zitat veranschaulicht das Stilmittel der Aposiopese. Der Auszug ist Teil eines Gefühlsausbruchs eines adeligen Offiziers, der eine junge Frau aus dem Bürgertum vergewaltigte und schwängerte und nun sein Handeln bereut.

Ja, ja! Teufel! ich hab; – hab deinen vermaledeyten Lehren gefolgt, aufs Haar gefolgt! – hab – wenn dus denn doch wissen willst – einen Engel entheiligt, mich mir selbst zum Scheusal gemacht.

Das Zitat stammt aus Heinrich Leopold Wagners "Die Kindermörderin" (Projekt Gutenberg).

Im Sprachgebrauch zeigt sich auch: Der Sturm und Drang war eine Jugendbewegung. Ihre Vertretenden lehnten die hochgestochene, künstlich stilisierte Redensart der adeligen Obrigkeit ab und ersetzten sie durch einen volksnahen Jugendausdruck.

Tragische Helden

Die Dichtenden dieser Epoche bewunderten die tragischen Held*innen der Antike und der Dramen Shakespeares. Viele Werke sind deshalb mit jenen Vorbildern besetzt.

Goethe etwa nahm sich in seiner 1785 erschienenen Hymne "Prometheus" der gleichnamigen antiken Mythengestalt an:

Bedecke deinen Himmel, Zeus,
Mit Wolkendunst
Und übe, dem Knaben gleich,
Der Disteln köpft
An Eichen dich und Bergeshöhen!

Kritik am Feudalismus

Sowohl die Anhänger*innen der Aufklärung als auch die des Sturm und Drang lehnten das feudale System ab und setzten sich für dessen Abschaffung ein.

Beim Feudalismus handelt es sich um eine gesellschaftliche Ordnung des Mittelalters. Der Adel und die Kirche bildeten die führende Schicht, die die Ländereien besaß. Für treue Dienste gaben sie Fläche an ihre Untertanen (Vasall*innen) weiter. Diese durften das Land nutzen, mussten im Gegenzug jedoch dem König dienen und Abgaben leisten.

Naturauffassung

Der Sturm und Drang vertiefte die Auffassung Baruch de Spinozas, nach der sich Gott in allen Gegenständen der Natur manifestiere. Sie wurde der Kultur als etwas Reineres und Erhabeneres entgegengestellt. Die jungen Autor*innen priesen das sogenannte "einfache Leben".

Der Philosoph Baruch de Spinoza lebte von 1632 bis 1677 in den Niederlanden. Die Vorstellung der Natur im Sturm und Drang wurde durch seinen Pantheismus verdichtet. Dieser Grundauffassung nach ist das Göttliche in allen Dingen der Umwelt existent und somit der Natur gleichzusetzen.

Bekannte Vertreter und Autoren der Epoche

Die Mehrzahl der Schriftstellenden dieser Zeit waren junge und freie Dichtende in einem Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Die Epoche gestaltete sich deshalb, wie sich im Sprachgebrauch bereits herauskristallisierte, als Jugendbewegung. Deren Vertretende stammten meist aus ärmeren, bürgerlichen Verhältnissen (mit Ausnahme Goethes) und lehnten sich bewusst gegen die Aufklärung auf.

Thematisiert wurden Stoffe wie Freundschaft, Mut und leidenschaftliche Liebe sowie die Rebellion gegen Autoritäten – Motive, die junge Generationen bis heute beschäftigen.

Zu den bekanntesten Vertretern der Literaturepoche des Sturm und Drang zählen:

  • Heinrich Leopold Wagner (1747–1779)
  • Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
  • Jakob Michael Reinhold Lenz (1751–1792)
  • Friedrich Maximilian Klinger (1752–1831)
  • Friedrich Schiller (1759–1805)

Bekannte Werke des Sturm und Drang

Sowohl Dramatik, Lyrik als auch Epik spielten in dieser Epoche eine wichtige Rolle. Die zentrale Gattung verkörperte allerdings das Drama.

  • Dramatische Texte umfassen Handlung und Geschehen. Sie sind für die Aufführung auf der Theaterbühne oder zur Verfilmung bestimmt. Die Stücke sind in Dialogen und Monologen verfasst und enthalten Regieanweisungen.
  • Unter Lyrik versteht man die Dichtung in Versform. Sie umfasst alle Gedichte und Lieder.
  • Bei der Epik handelt es sich um erzählende Literatur, z. B. Romane oder Kurzgeschichten. Im Unterschied zu den anderen beiden Gattungen schildert in der Epik ein Erzähler, also eine fiktive Person, den Hergang der Ereignisse.

Mehr dazu findest Du in den Erklärungen "Drama", "Lyrische Texte" und "Epik".

Dramatik

Zentral für das Drama des Sturm und Drang war ein tragischer Held, der seinem Schicksal nur durch Verstümmelung oder Selbsttötung entfliehen konnte. Es wurden dabei aktuelle Probleme der Gesellschaft, das Aufbegehren gegen die herrschende Ordnung und das Streben nach Freiheit und Selbstbestimmung thematisiert.

Da die Autor*innen starre Regeln ablehnten und auf ihrer schöpferischen Freiheit beharrten, fanden die drei aristotelischen Einheiten kaum noch Beachtung.

Bei den drei aristotelischen Einheiten handelt es sich um die Einheit der Zeit, der Handlung und des Ortes. Diese Prinzipien legte der griechische Philosoph Aristoteles für den Werkaufbau fest.

  • Einheit der Zeit: Das Drama soll sich nicht über einen zu langen Zeitraum erstrecken, sondern lediglich einen Sonnenlauf (24 Stunden) umfassen.
  • Einheit der Handlung: Es darf lediglich ein Hauptgeschehen ohne ausgestaltete Nebenereignisse verfolgt werden.
  • Einheit des Ortes: Es darf keine Nebenschauplätze geben, die Geschichte soll sich auf einen Standort begrenzen.

Viele Stücke wurden dadurch kaum aufführbar. So gilt etwa Goethes "Götz von Berlichingen" aufgrund der über 50 verschiedenen Schauplätze und des enormen Figurenensembles, das alle gesellschaftlichen Schichten beleuchtet, als wichtiges Lesestück.

Als größtes Vorbild der damaligen Schriftstellenden diente auch hier William Shakespeare mit seiner offenen Dramenform.

Ein offenes Drama ist in seinem Aufbau freier gestaltet als ein geschlossenes.

  • Es gibt keine Einheit von Zeit, Handlung oder Ort. Zeit- und Handlungssprünge, mehrere Haupt- und Nebenhandlungen sowie viele Figuren und Handlungsorte sind möglich.
  • Auch der Sprachstil kann variieren und etwa Dialekt oder Umgangssprache enthalten, wenn Figuren verschiedener sozialer Schichten miteinander interagieren.

Bekannte Werke des Sturm und Drang:

  • "Götz von Berlichingen" (1773) von Johann Wolfgang von Goethe
  • "Sturm und Drang" (1777) von Friedrich Maximilian Klinger
  • "Die Kindermörderin" (1777) von Heinrich Leopold Wagner
  • "Die Hofmeister" (1778) von Jakob Michael Reinhold Lenz
  • "Die Räuber" (1781) und "Kabale und Liebe" (1784) von Friedrich Schiller

Lyrik

Neben der Dramatik spielte auch die Lyrik, insbesondere das Gedicht und die Ballade, eine tragende Rolle. Die Gefühls- und Erlebnisdichtung setzte sich zwar durch, doch auch lehrhafte Poesie wurde verfasst. Die Autor*innen verfolgten das Konzept der freien Poetik.

"Freie Poetik" meint hier, dass sich die Autor*innen keinen strengen Regeln vorheriger Epochen hinsichtlich Aufbau und Sprache lyrischer Texte fügten, sondern diese individuell gestalteten. Der Fokus stand auf dem kreativ-künstlerischen Ausdruck.

Bekannte Werke des Sturm und Drang:

  • "Der Bauer an seinen durchlauchtigen Tyrannen" (1773) von Gottfried August Bürger
  • "Der Erlkönig" (1782) und "Prometheus" (1785) von Johann Wolfgang von Goethe

Die meisten Balladen des Sturm und Drang befassen sich mit der Liebe. Goethes "Der Erlkönig" aus dem Jahr 1782 gilt hingegen als naturmagische Ballade:

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,

Er hält in Armen das ächzende Kind,

Erreicht den Hof mit Mühe und Not;

In seinen Armen das Kind war tot.

Die Natur wird hier nicht als ästhetisch oder religiös, sondern bezaubernd und tödlich dargestellt. Während der Vater in der Ballade den aufgeklärten Menschen verkörpert – "ihm grauset's" –, zeigt sich das Kind offen für die Magie der Umgebung.

Epik

Mit "Die Leiden des jungen Werther" (1774) verfasste Goethe das bekannteste Werk der gesamten Epoche. Wie bereits für die Dramatik dieser Periode typisch, steht auch in Goethes epischem Text ein Protagonist im Zentrum, der sich am Ende des Romans das Leben nimmt. Bereits ein Jahr nach Veröffentlichung wurde der Briefroman aufgrund des sogenannten Werther-Effekts verboten.

In dem Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" gibt sich Werther der hoffnungslosen Liebe hin und tötet sich am Ende selbst. Der Roman löste unter Lesenden einen Nachahmungseffekt aus, einige Menschen begingen, durch Werther inspiriert, Suizid. Das nennt man den Werther-Effekt.

Sturm und Drang – Das Wichtigste

  • Der Sturm und Drang ist eine Epoche der deutschen Literaturgeschichte. Sie erstreckt sich über den Zeitraum von 1765 bis 1790.
  • Ihre Autor*innen rebellierten gegen den Rationalismus der Aufklärung und stellten ihm eine ausgeprägte Gefühlswelt und Emotionalität entgegen.
  • Als Leitbild dient das sogenannte Originalgenie. Es lehnt sich gegen starre Vorschriften auf und ist auf die freie Selbstentfaltung fokussiert.
  • Die Sprache ist emotional aufgeladen und ausdrucksstark.
  • Die Natur wird der Kultur entgegengestellt und als etwas Erhabeneres und Reineres präsentiert.
  • Das Drama ist die zentrale literarische Gattung im Sturm und Drang.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Sturm und Drang

Typisch für den Sturm und Drang ist eine ausdrucksstarke Sprache, ein tragischer Held, Kritik am Feudalismus, eine schwärmerische Auffassung der Natur und die Genieästhetik.  

Bekannte Vertreter des Sturm und Drang sind Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Jakob Michael Reinhold Lenz und Friedrich Maximilian Klinger. 

Der Name Sturm und Drang geht auf das gleichnamige Drama von Friedrich Maximilian Klinger aus dem Jahre 1777 zurück.  

Die Natur spielt vor allem in der Lyrik des Sturm und Drang eine entscheidende Rolle. Die Stürmer und Dränger vertraten eine schwärmerische Auffassung der Natur und stellten sie der Kultur als etwas Reineres und Erhabeneres gegenüber.  

Finales Sturm und Drang Quiz

Frage

Von wann bis wann ging die literarische Epoche des Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Sturm und Drang ging von 1765 bis 1790.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der Sturm und Drang auch bezeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Epoche wird auch als Geniezeit oder Genieperiode bezeichnet.

Frage anzeigen

Frage

Auf welche literarische Epoche folgt der Sturm und Drang?

Antwort anzeigen

Antwort

Empfindsamkeit

Frage anzeigen

Frage

Welche literarische Epoche folgt auf den Sturm und Drang?

Antwort anzeigen

Antwort

Klassik

Frage anzeigen

Frage

Woher kommt die Epochenbezeichnung Sturm und Drang?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Epochenbezeichnung geht auf das Drama "Sturm und Drang" von Friedrich Maximilian Klinger zurück, das im Jahr 1777 veröffentlicht wurde. Zunächst wurde die Epoche als Geniezeit bezeichnet, ab den 1820er Jahren als Sturm und Drang.

Frage anzeigen

Frage

Die Leitbegriffe der Epoche sind _____, _____, _____ und _____. 

Antwort anzeigen

Antwort

Freiheit, Natur, Genie und Gefühl

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der historische Hintergrund der Epoche des Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Deutsche Reich, das zu diesem Zeitpunkt aus vielen Kleinstaaten bestand, wurde zu einem einheitlicheren Zusammenschluss von Staaten. Aufgrund unterschiedlicher rechtlicher Ordnung kam es dabei zu Konflikten. Das Bürgertum hat dabei eine Schlüsselrolle inne und war maßgeblich an der Reform beteiligt. 

Frage anzeigen

Frage

Wogegen rebellierten die Autoren des Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Autoren dieser Zeit rebellierten gegen: 

  • die Rationalität der Aufklärung,
  • den Fortschrittsoptimismus,
  • enge Moralvorstellungen und
  • eine steife Verwendung der Sprache.
Frage anzeigen

Frage

Was ist das Originalgenie? 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Originalgenie bricht mit den starren Vorschriften der Aufklärung und lebt nach seinen eigenen Wünschen und Regeln. Die freie Selbstentfaltung ist sein oberstes Ziel, allerdings immer unter dem Aspekt der Rücksichtnahme auf andere Individuen.

Frage anzeigen

Frage

Die Sprache des Sturm und Drang ist _____ und _____. 

Antwort anzeigen

Antwort

ausdrucksstark und emotionsgeladen 

Frage anzeigen

Frage

Welche Stilmittel werden im Sturm und Drang häufig verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

Elision, Hyperbel, Lautmalerei und Metaphern sind Stilmittel, die in der Epoche häufig verwendet wurden.

Frage anzeigen

Frage

Was haben die Aufklärung und der Sturm und Drang gemeinsam? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die beiden Epochen haben die Ablehnung des Feudalismus gemeinsam.

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielt die Natur im Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Natur spielt vor allem in der Lyrik des Sturm und Drang eine wichtige Rolle und wird der Kultur als etwas Erhabeneres und Reineres gegenübergestellt. Die Stürmer und Dränger vertieften die Naturvorstellung Spinozas, nach der sich Gott in allen Gegenständen der Natur manifestiert.

Frage anzeigen

Frage

Wer sind bekannte Vertreter des Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Jakob Michael Reinhold Lenz, Friedrich Maximilian Klinger und Heinrich Leopold Wagner gehören zu den bekannten Vertretern der Epoche. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die wichtigste literarische Gattung im Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Drama

Frage anzeigen

Frage

Welche Art von Gedichten wurde in der Epoche des Sturm und Drang geschrieben? 

Antwort anzeigen

Antwort

Im Sturm und Drang wurde hauptsächlich Gefühls- und Erlebnisdichtung verfasst, aber auch lehrhafte Gedichte wurden in dieser Zeit geschrieben.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das bekannteste Werk des Sturm und Drang?

Antwort anzeigen

Antwort

Das bekannteste Werk der Epoche ist der Briefroman "Die Leiden des jungen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe.

Frage anzeigen

Frage

Was sind bekannte Dramen des Sturm und Drang?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Hofmeister

Frage anzeigen

Frage

Was sind bekannte Gedichte des Sturm und Drang? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Erlkönig

Frage anzeigen

Frage

Warum sind viele Dramen des Sturm und Drang kaum oder gar nicht aufführbar? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Autoren des Sturm und Drang lehnten die starren Regeln der Vorzeit ab und beharrten auf ihrer schöpferischen Freiheit. Das hatte zur Folge, dass die drei aristotelischen Einheiten kaum noch Beachtung fanden. Goethes "Götz von Berlichingen" gilt dafür als Paradebeispiel und wird als reines Lesestück bezeichnet. 

Frage anzeigen
Mehr zum Thema Sturm und Drang
60%

der Nutzer schaffen das Sturm und Drang Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer

Alles was du für deinen Lernerfolg brauchst - in einer App!

Lernplan

Sei rechtzeitig vorbereitet für deine Prüfungen.

Quizzes

Teste dein Wissen mit spielerischen Quizzes.

Karteikarten

Erstelle und finde Karteikarten in Rekordzeit.

Notizen

Erstelle die schönsten Notizen schneller als je zuvor.

Lern-Sets

Hab all deine Lermaterialien an einem Ort.

Dokumente

Lade unzählige Dokumente hoch und habe sie immer dabei.

Lern Statistiken

Kenne deine Schwächen und Stärken.

Wöchentliche

Ziele Setze dir individuelle Ziele und sammle Punkte.

Smart Reminders

Nie wieder prokrastinieren mit unseren Lernerinnerungen.

Trophäen

Sammle Punkte und erreiche neue Levels beim Lernen.

Magic Marker

Lass dir Karteikarten automatisch erstellen.

Smartes Formatieren

Erstelle die schönsten Lernmaterialien mit unseren Vorlagen.

Melde dich an für Notizen & Bearbeitung. 100% for free.