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Textverständnis

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Deutsch

Texte gehören zum Alltag in Familie, Freizeit, Ausbildung und Beruf. Doch es reicht nicht, Texte einfach nur zu lesen, Du musst sie auch verstehen. Das Textverständnis ist eine elementare Fähigkeit, die Du brauchst, um Deinen Alltag zu bewältigen. Doch was ist das eigentlich genau – Textverständnis?

Textverständnis wird häufig auch als Lesekompetenz oder Textkompetenz bezeichnet. Es bezeichnet die Fähigkeit, einen Text zu verstehen, zu benutzen und darüber zu reflektieren, um bestimmte Ziele zu erreichen oder Wissen zu erweitern. Vor allem im Unterricht ist die Textverständnis eine Kernkompetenz, da sie immens zur Bildung einer Person beiträgt.

Beim Textverständnis werden folgende drei Dimensionen unterschieden, die aufeinander aufbauen:

  • einem Text spezifische Informationen entnehmen
  • einen Text interpretieren
  • einen Text reflektieren und bewerten

Es geht also beim Lesen von Texten nicht nur darum, die Buchstaben, Silben und Wörter zu dekodieren, sondern darum, den Sinn eines Textes zu verstehen und zu verarbeiten. Dabei wirst Du:

  • Informationen aus dem Text herauslesen.
  • Schlussfolgerungen ziehen.
  • Versteckte Informationen finden und diese deuten, z. B. aufgrund sprachlicher Mittel.
  • Texte auf Grundlage der Informationen, die dem Text entnommen wurden und in Kombination mit eigenem Vorwissen bewerten.

Als Dekodierung wird der Prozess der Entschlüsselung einer Nachricht bezeichnet. Dies geschieht durch den/die Leser*in (oder den/die Hörer*in) und findet auf allen sprachlichen Ebenen statt (phonetisch/phonologisch, grammatisch, semantisch).

  • Die Phonetik untersucht Laute als akustisches Ereignis (Laute hören).
  • Die Phonologie untersucht die sprachliche Verwendung von Lauten (Lautbildungspotenzial in der Sprache).
  • Die Grammatik untersucht den Bau einer Sprache, ihrer Formen und ihrer Funktionen im Satz.
  • Die Semantik untersucht sprachliche Ausdrücke (Wörter, Wortgruppen, Sätze).

Voraussetzungen für ein gutes Textverständnis

Um Texte zu verstehen ist mehr nötig, als sie nur zu lesen. Du musst ihnen ihren Sinn entnehmen können. Das ist manchmal gar nicht so einfach. Es gibt aber einige Voraussetzungen, die zu einem guten Textverständnis beitragen.

  • Konzentration
  • Interesse und Motivation
  • Verständnis (passender Schwierigkeitsgrad des Ausgangstextes)
  • passende Länge des Ausgangstextes
  • Aufgabenstellung und Hilfen
  • Vorwissen und Wortschatz
  • Lesetechnik und Lesestrategie

Zunächst ist es wichtig, dass Du Dich auf Deinen Text und das Lesen gut konzentrieren kannst. Das setzt voraus, dass Du wach bist und mit den Gedanken bei Deiner Aufgabe. Schlafmangel und Stress kurz vor dem Lesen oder einfach auch mit den Gedanken woanders zu sein lenken Dich ab. Wenn Du müde bist oder unkonzentriert, wirst Du vielleicht feststellen, dass Du ein und dieselbe Textstelle mehrmals lesen musst und Dich dennoch nicht daran erinnerst, was Du gerade gelesen hast.

Aber nicht nur Deine Konzentration kann ein Problem darstellen, sondern auch der Text selbst. Es kann sein, dass Du einen Text hast, der schwierig ist, weil das Sprachniveau sehr hoch ist. Das erkennst Du an verschiedenen Faktoren wie z. B. der Satzlänge, an der Anzahl von Fach- und Fremdwörtern oder auch an der Länge des gesamten Textes. Schau deshalb immer, ob es zu Deinem Text eine Liste mit Worterklärungen gibt oder unterstreiche die Wörter, die Du nicht kennst und suche selbst nach Erklärungen, z. B. im Internet.

Wenn Du Texte in der Schule liest, ist es auch wichtig, dass Du Dir vor dem Lesen des Textes einmal die Aufgabenstellung anschaust. Dort findest Du vielleicht schon Hinweise, worum es in dem Text geht oder worauf Du achten musst.

Auch Vorwissen und der eigene Wortschatz sind wichtig für ein gutes Textverständnis. Je mehr Wörter und auch Fachwörter Du kennst, desto weniger musst Du nachschlagen und desto schneller kannst Du lesen. Du kannst so schneller Zusammenhänge im Text erkennen und ihn besser verstehen. Vorwissen zu einem Thema, um das es in dem Text geht, ist natürlich auch von Vorteil.

Ganz wichtig für ein gutes Textverständnis sind zudem die Lesetechnik und die Lesestrategie. Diese kannst Du trainieren und verbessern. Wie das geht, erfährst Du im folgenden Abschnitt.

Das Textverständnis verbessern

Das Lesen findet auf verschiedenen Ebenen statt, was bei erfahrenen Leser*innen unbewusst geschieht. Es sind also mehrere Prozesse, die sehr schnell nacheinander ablaufen:

  • Buchstaben erkennen
  • Zeichen in Laute übersetzen
  • Wörter erkennen und verstehen
  • Sätze erkennen und verstehen
  • Zusammenhänge erkennen und verstehen
  • Text als Ganzes verstehen

Als Erstes erkennst Du den geschriebenen Buchstaben und verbindest ihn mit einem Laut. Die einzelnen Buchstaben werden zu Wörtern verbunden, deren Sinn und Bedeutung Du kennst. Daraus ergeben sich Sätze, in denen Du ebenfalls einen Sinn erkennst.

Oft ist es eine besondere Herausforderung, über die Bedeutung des einzelnen Satzes hinaus Zusammenhänge im gesamten Text zu erkennen, damit dieser verstanden wird. Lesetechniken und Lesestrategien helfen Dir dabei. Der Verwendungszweck und die Leseabsicht eines Textes bestimmen, wie Du liest. Dazu kannst Du verschiedene Lesestrategien und Lesetechniken nutzen.

Die Begriffe Lesestrategie und Lesetechnik werden teilweise synonym benutzt. Auch Begriffe wie Leseart, Lesemodus oder Leseweisen werden benutzt, um die Art und Weise des Lesens zu bezeichnen.

Lesetechniken

Unter Lesetechnik werden konkrete Vorgehensweisen im Umgang mit Texten verstanden, z. B. das Markieren von Schlüsselwörtern. Lesetechniken erleichtern Dir den Zugang zu Texten und ermöglichen Dir ein besseres Verständnis des Textinhaltes. Dazu gehören:

  • Überschrift des Textes einbeziehen
  • Bilder und Grafiken anschauen
  • Text komplett lesen
  • Schlüsselwörter finden
  • W-Fragen stellen
  • Inhalt in wenigen Sätzen zusammenfassen
  • Offene Fragen klären, Fachwörter klären
  • Absätze und Zwischenüberschriften definieren

Es gibt Lesetechniken, die vor allem vor der Lektüre angewendet werden und jene, die während des Lesens zum Einsatz kommen.

Vor dem Lesen

Vor dem Lesen eines Textes baut sich bei dem/der Leser*in eine Erwartungshaltung zum Text auf. Auch Vorwissen wird in dieser Phase aktiviert.

Die Eckdaten eines Textes geben erste Informationen über die Art des Textes. Als Erstes erfolgt die Einordnung des Textes in eine Gattung, oft ist das entweder bereits in der Aufgabenstellung angegeben oder es ergibt sich aus dem Fach. In naturwissenschaftlichen Fächern wirst Du Sachtexte lesen, in den Sprachen häufiger literarische Texte der drei Gattungen Lyrik, Epik und Dramatik.

Wenn Du mehr zu den Gattungen wissen möchtest, dann schaue Dir gern unsere Erklärungen zu den Themen "Lyrik", "Dramatik", "Epik" und "Sachtexte" bei StudySmarter an.

Auch der Titel kann ein wichtiger Hinweis sein. Vielleicht kennst Du das Thema des Textes schon und kannst so Dein Vorwissen aktivieren. Des Weiteren können Klappentexte oder Zusammenfassungen des Textes helfen, den Text thematisch einzuordnen.

Eine weitere Hilfe kann der Autor eines Textes sein. Kennst Du diesen, weil Du schonmal was von ihm gelesen hast, kannst Du auch hier auf Dein Vorwissen zurückgreifen und Deine Erwartungshaltung an den Text präzisieren. Ebenso verhält es sich bei literarischen Texten mit der Zuordnung in eine Literaturepoche. Jede Epoche hat Merkmale, auf die Du im Text achten kannst.

Zum Thema "Literaturepochen" und den verschiedenen "Textarten" gibt es bei StudySmarter ebenfalls eine Erklärung.

Als Nächstes solltest Du den Text einmal durchblättern und ihn überfliegen – das nennt man auch "Scanning" Dabei solltest Du darauf schauen, wie der Text aufgebaut ist.

  • Wie viele Kapitel oder Absätze hat der Text?
  • Gibt es Zwischenüberschriften?
  • Gibt es bereits erste Schlüsselwörter, die Dir auffallen?

Schreibe Dir auf, was Du aufgrund der Eckdaten zum Werk vom Text erwartest.

Während des Lesens

Während des Lesens kannst Du verschiedene Lesetechniken anwenden, die sich bestimmten Lesestrategien zuordnen lassen. Diese Strategien werden Dir im nächsten Abschnitt vorgestellt.

Lesestrategien

Werden Lesetechniken zur Erreichung eines bestimmten Ziels eingesetzt, werden sie dadurch zu Lesestrategien. Die Lesestrategie ist also ein konkreter Handlungsplan. Unterschieden werden dabei verschiedene Arten von Lesestrategien:

  • Strategien des Ordnens und Organisierens
  • Strategien des Elaborierens
  • Strategien des Wiederholens

Strategien des Ordnens und Organisierens

Ordnende und organisierende Strategien sind jene, die durch Informationsreduktion einen Text verdichten. Wenn Du bestimmte Informationen suchst, bietet sich diese Strategie an. Mit dieser Strategie kannst Du einen Text strukturieren und die Kernaussage(n) herausarbeiten.

Techniken dieser Strategie sind:

  • Text in Abschnitte einteilen und Zwischenüberschriften finden
  • Schlüsselwörter finden
  • wichtige Textstellen unterstreichen
  • W-Fragen stellen und beantworten
  • Offene Fragen klären, Fachwörter klären
  • Kernaussage jedes Abschnitts in einen Satz zusammenfassen
  • visualisieren der Inhalte durch Mindmaps, Skizzen u. ä.

Strategien des Elaborierens

Das Wort Elaboration leitet sich vom lateinischen elaborare ab und bedeutet „(sorgfältig) ausarbeiten“. Es ist ein Begriff, der in der Psychologie verwendet wird, um die Informationsverarbeitungsprozesse im Gehirn beim Lesen zu beschreiben. Dabei wird neu erworbenes Wissen in bereits bestehende Wissensstrukturen integriert. Synonyme von elaborieren sind „ausarbeiten“, „beleuchten“, „differenzieren“, „entwickeln“, „präzisieren“.

Beim elaborierenden Lesen wird der Inhalt eines Textes mit eigenem Vorwissen verknüpft. Deshalb wird diese Art des Lesens auch als Verarbeitungslernen bezeichnet.

Beim elaborierenden Lesen gehst Du über die bewusste Textebene hinaus. Du verknüpft dabei das Gelesene mit eigenem Vorwissen, eigenen Gedanken, Gefühlen und inneren Bildern. Dadurch erweiterst Du den Text und verstehst ihn besser.

Wesentliche Techniken dieser Strategie sind:

  • Gedanken zur gegebenen Überschrift eines Textes machen
  • Gedanken zum Wissensgebiet des Textes machen, Vorwissen am Rand notieren
  • Notizen dazu, wie der Text wirkt, welche Gefühle er hervorruft
  • eigene Assoziationen (zu eigenen Erfahrungen/ Leseerfahrungen) notieren
  • eigene Fragen, die vor der Lektüre an den Text gestellt wurden, beantworten

Strategie des Wiederholens

Um das, was beim ordnenden und vertiefenden Lesen erarbeitet und verstanden wurde, zu vertiefen und im Langzeitgedächtnis abzuspeichern, gibt es die Strategie des Wiederholens. Techniken dieser Strategie sind:

  • Mehrmaliges (lautes) Lesen (unter bewusster Einbeziehung der eigenen Notizen)
  • Abschreiben von Texten oder Textabschnitten
  • Umformulieren von Texten oder Textabschnitten
  • Auswendig lernen

Arbeitsschritte

Damit Du Deinen Text gut verstehend lesen kannst, hier noch einige Tipps, wie Du am besten vorgehst.

  1. Leseziel definierenBereits vor dem Lesen solltest Du Dein Ziel kennen und es aufschreiben. Möchtest Du Dir einen Überblick über ein Thema verschaffen? Gibt es eine Frage, der Du nachgehen willst?
  2. Lesestrategie und Techniken auswählenWie viel weißt Du schon über das Thema/ den Autor/ die Epoche des Textes etc. und welche Techniken bieten sich aufgrund Deines eigenen Vorwissens an?
  3. Gewählte Strategie anwenden und Ergebnis kontrollierenHast Du den Text verstanden oder sind noch Fragen offen?
  4. Leseprozess reflektierenHast Du Dein Ziel erreicht? Bist Du mit Deinen gewählten Strategien und Techniken zufrieden?

Textverständnis – Übungen

Sicherlich kennst Du einen Text, den Du besonders gern magst. Das kann ein Sachtext zu einem Thema sein, das Dich interessiert oder ein literarischer Text, z. B. ein Märchen oder auch ein Roman. Um Lesetechniken und Lesestrategien zu üben, solltest Du Dir Texte aussuchen, die nicht zu lang sind. Such Dir einen Text raus, den Du gut lesen kannst. Du kannst längere Texte auch in kürzere Abschnitte einteilen und diese nacheinander bearbeiten.

  • Kannst Du den Text ohne Mühe lesen? Wenn nein: Woran könnte das liegen? Wo treten Probleme auf?
  • Gibt es z.B. viele Fremd- oder Fachwörter im Text, die Du nicht kennst? Oder sind die Sätze zu lang oder zu kompliziert?
  • Markiere Dir die Textstellen, die Du nicht verstehst und suche nach Informationen dazu, z.B. in einem Wörterbuch oder im Internet.
  • Stelle Fragen zum Text. Das können z. B. die W-Fragen sein.
  • Wende die verschiedenen Lesetechniken an und probiere die Strategien aus. Bei welcher Strategie hast Du noch Schwierigkeiten? Woran könnte das liegen?
  • Wiederhole diese Übung so oft es geht mit unterschiedlichen Texten. Bitte jemanden, Deine Ergebnisse mit Dir durchzusehen und zu besprechen. Das kann ein/e Lehrer*in sein, ein/e Mitschüler*in, Freunde oder Deine Eltern.

Textverständnis - Das Wichtigste

  • Textverständnis bezeichnet die Fähigkeit einen Text zu verstehen, zu benutzen und zu reflektieren, um selbst gestellte Ziele zu erreichen, Wissen zu erweitern und um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.
  • Es werden drei Dimensionen unterschieden: einem Text spezifische Informationen entnehmen, einen Text interpretieren und einen Text reflektieren und bewerten.
  • Um den Sinn eines Textes zu verstehen, wirst Du Informationen aus dem Text herauslesen, Schlussfolgerungen ziehen, versteckte Informationen finden und diese deuten und Texte auf Grundlage der Informationen, die dem Text entnommen wurden, in Kombination mit eigenem Vorwissen bewerten.
  • Das Lesen findet auf verschiedenen Ebenen statt (Buchstaben erkennen, Zeichen in Laute übersetzen, Wörter erkennen und verstehen, Sätze erkennen und verstehen, Zusammenhänge erkennen und verstehen, Text als Ganzes verstehen)
  • Unter Lesetechnik werden konkrete Vorgehensweisen im Umgang mit Texten verstanden. Dazu gehören u.a. Überschrift des Textes einbeziehen, Schlüsselwörter finden, W-Fragen stellen, Inhalt in wenigen Sätzen zusammenfassen.
  • Werden Lesetechniken zur Erreichung eines bestimmten Ziels eingesetzt, werden sie dadurch zu Lesestrategien. Es gibt drei verschiedene Arten von Lesestrategien: Strategien des Ordnens und Organisierens, Strategien des Elaborierens und Strategien des Wiederholens.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Textverständnis

Du kannst Dein Textverständnis verbessern, indem Du verschiedene Lesetechniken und Lesestrategien anwendest. Wenn Du diese immer wieder übst, wirst Du mit der Zeit immer besser darin, Texte zu verstehen.

Wenn ein Text langsam gelesen wird, schweifen die Gedanken ab und der Inhalt eines Textes kann nicht gut zusammenhängend verstanden werden. So kann es passieren, dass ein/e Lesende*r am Ende des Satzes/Textes nicht mehr weiß, was am Anfang des Satzes/Textes stand. Je mehr das Lesen geübt wird, umso schneller kann gelesen werden und Sinninhalte können einfacher und schneller erfasst werden.

Das Textverständnis bezeichnet die Fähigkeit einen Text zu verstehen, zu benutzen und zu reflektieren, um selbst gestellte Ziele zu erreichen, Wissen zu erweitern und um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Sinnentnehmendes Lesen ist die Fähigkeit, einen Text zu verstehen und in einem Sinnzusammenhang zu verstehen.

Finales Textverständnis Quiz

Frage

Was ist eine Epik-Analyse?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei einer Epik-Analyse analysierst du einen epischen Text im Hinblick auf folgende Punkte:

  • Inhalt
  • Aufbau und Struktur
  • Sprache
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Analyse?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Analyse ist eine wissenschaftliche Untersuchungsmethode. 

  • Der Untersuchungsgegenstand wird in seine Bestandteile zerlegt und mithilfe bestimmter Werkzeuge und Methoden untersucht
  • Auch die Beziehungen der einzelnen Bestandteile zueinander wird betrachtet. 
Frage anzeigen

Frage

Was sind die wichtigsten Merkmale der Epik?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Epik ist eine literarische Gattung.
  • Sie wird auch als Prosa bezeichnet. 
  • Es gibt weder Verse noch Reime, sie wird also als Fließtext geschrieben.
  • In epischen Texten gibt es einen Erzähler
Frage anzeigen

Frage

Welche Textsorten gibt es in der Epik?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt epische Großformen, z.B. den Roman.

Frage anzeigen

Frage

Was steht in der Einleitung einer Epik-Analyse?

Antwort anzeigen

Antwort

Eckdaten (Werktitel, Name des/r Autor*in, Erscheinungsjahr, Umfang, Textart sowie evtl. die Epoche) 

Frage anzeigen

Frage

Was ist bei einer Epik-Analyse zu beachten?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Eine Textanalyse wird immer im Präsens verfasst.
  • Sie enthält keine deutenden Aussagen. 
  • Eine Analyse ist sachlich und nahe am Text. 
  • Es werden Fachausdrücke (z.B. Zeitdehnung oder personaler Erzähler) verwendet. 
  • Aussagen werden mit Zitaten belegt. 
  • Hintergrundwissen wird nur eingebracht, wenn es für die Analyse relevant ist. 
Frage anzeigen

Frage

Was ist bei einer Deutungshypothese zu beachten?

Antwort anzeigen

Antwort

 Das Kernthema des Textes wird  in wenigen Sätzen zusammengefasst. 

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der Inhalt eines Textes zusammengefasst?

Antwort anzeigen

Antwort

  • den Text in Abschnitte einteilen
  • den Inhalt der einzelnen Abschnitte in wenigen Sätzen zusammenfassten
  • nur die Haupthandlung zusammenfassen
  • unwichtige Details weglassen
Frage anzeigen

Frage

Was enthält die Zusammenfassung des Inhalts?

Antwort anzeigen

Antwort

Handlungsort

Frage anzeigen

Frage

Welche Punkte gehören zur Analyse von Aufbau und Struktur?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Textaufbau
  • Erzählsituation
  • Zeit
  • Raum
  • Figuren
Frage anzeigen

Frage

Nach welchen Gesichtspunkten wird die äußere Struktur eines Textes analysiert?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Gibt es Kapitel? Wie lang sind diese? 
  • Wie sind die Kapitelüberschriften gestaltet? 
  • Wie lang sind die einzelnen Absätze?  
Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Wendepunkt?

Antwort anzeigen

Antwort

Durch Wendepunkte wird die Handlung in eine unerwartete Richtung gelenkt. 

Frage anzeigen

Frage

Was wird bei der Analyse der Erzählperspektive betrachtet?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Wer erzählt die Geschichte? 
  • Was weiß der Erzähler? 
  • Wie viel weiß er? 
  • Woher weiß der Erzähler es? 
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter "Erzählmodus"?

Antwort anzeigen

Antwort

Es wird unterschieden zwischen dem Erzählerbericht und der Figurenrede.

  • Die Erzählerbericht umfasst alle Textteile, die nicht durch die Figuren der Geschichte wiedergegeben werden. 
  • Die Figurenrede hingegen gibt an, was die Figuren der Geschichte sagen. 
Frage anzeigen

Frage

Wie viele Formen der Figurenrede gibt es?

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Antwort

vier

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Bewusstseinsstrom?


Beim Bewusstseinsstrom werden                 und                 einer Figur in rascher Abfolge meist in verknappter Form wiedergegeben. Es handelt sich um eine Aneinanderreihung verschiedener Eindrücke, die die Form eines                     aufweisen. 

Antwort anzeigen

Antwort

Gedanken, Gefühle, Monologs 

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Erzähltempo?

Antwort anzeigen

Antwort

Für das Erzähltempo werden zwei Aspekte betrachtet: 

  1. Erzählzeit: gibt an, wie viel Zeit benötigt wird, um einen Text zu lesen. 
  2. Erzählte Zeit: gibt die Zeitspanne an, über die sich die Handlung einer Geschichte erstreckt.

Das Erzähltempo setzt die Erzählzeit und die erzählte Zeit in Relation zueinander. 


Frage anzeigen

Frage

Welche Formen des Erzähltempos gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

Zeitdeckung: (Erzählzeit = erzählte Zeit) 

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Vorausdeutung?

Antwort anzeigen

Antwort

Vorausdeutungen sind ein Sprung in die Zukunft einer Geschichte. Entweder wird direkt gesagt, was an einem späteren Zeitpunkt erzählt wird (durch den Erzähler) oder es werden Hinweise gegeben, was passieren könnte. 

Frage anzeigen

Frage

Bei einer Analyse wird auch der Raum untersucht. Dabei wird unterschieden zwischen:


Antwort anzeigen

Antwort

Raumarten und Raumfunktionen 

Frage anzeigen

Frage

Was wird bei einer Figurenanalyse betrachtet?

Antwort anzeigen

Antwort

Figurenkonzeption, Figurencharakterisierung, Figurenkonstellation 

Frage anzeigen

Frage

Wie kann eine Figur konzeptioniert sein?

Antwort anzeigen

Antwort

einfach oder komplex

Frage anzeigen

Frage

Wie wird eine Figur implizit charakterisiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine implizite Charakterisierung erfolgt durch beiläufige Hinweise, das "Nichtgesagte", das den/die Leser*in dazu anregen sollen, selbst ein Urteil zu bilden, z.B.:

  • Handlungen, die Rückschlüsse auf bestimmte Charaktereigenschaften zulassen
  • Hinweise durch das äußere Erscheinungsbild oder durch die Umgebung der Figur 
  • die Art und Weise zu sprechen (Figurenrede) 
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine auktoriale Charakterisierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine auktoriale Charakterisierung wird vom Erzähler der Geschichte vorgenommen, indem er eine Figur, eine Handlung oder ein Verhalten beschreibt 

Frage anzeigen

Frage

Was wird bei der Analyse der Sprache untersucht?

Antwort anzeigen

Antwort

  • sprachliche Gestaltung 
  • Wortwahl 
  • Rhetorische Mittel 
Frage anzeigen

Frage

Sprachliche Gestaltung 


Bei der sprachlichen Gestaltung schaust Du Dir die                        Deines Textes oder Deines Textauszuges an.


Antwort anzeigen

Antwort

syntaktische Struktur 

Frage anzeigen

Frage

Wie wird Textverständnis definiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Textverständnis bezeichnet die Fähigkeit einen Text zu verstehen, zu benutzen und zu reflektieren, um selbst gestellte Ziele zu erreichen, Wissen zu erweitern und um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. 

Frage anzeigen

Frage

Wie wird Textverständnis häufig auch bezeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

Lesekompetenz 

Frage anzeigen

Frage

Welche Dimensionen des Textverständnisses gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  • einem Text spezifische Informationen entnehmen 
  • einen Text interpretieren 
  • einen Text reflektieren und bewerten 
Frage anzeigen

Frage

Welche Voraussetzungen gibt es für ein gutes Textverständnis?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Wachsein und Konzentration 
  • Interesse und Motivation 
  • passender Schwierigkeitsgrad des Textes
  • passende Länge des Textes
  • Aufgabenstellung und Hilfen 
  • Vorwissen und Wortschatz 
  • Lesetechnik und Lesestrategie 
Frage anzeigen

Frage

Textverständnis läuft auf verschiedenen Ebenen ab. Wie sehen diese aus?


Als erstes erkennst Du den geschriebenen                und verbindest ihn mit einem Laut. Die einzelnen Buchstaben werden zu                  verbunden, deren Sinn und Bedeutung Du kennst. Daraus ergeben sich                  , in denen Du ebenfalls einen Sinn erkennst. Über die Bedeutung des einzelnen Satzes hinaus werden Zusammenhänge im gesamten              zu erkannt.

Antwort anzeigen

Antwort

Buchstaben, Wörtern, Sätze, Text 

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Lesetechnik?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter Lesetechnik werden konkrete Vorgehensweisen im Umgang mit Texten verstanden.

Frage anzeigen

Frage

Welche Lesetechniken gibt es? Nenne ein paar Beispiele!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Überschrift des Textes einbeziehen 
  • Bilder und Grafiken anschauen 
  • Text komplett lesen 
  • Schlüsselwörter finden 
  • W-Fragen stellen 
  • Inhalt in wenigen Sätzen zusammenfassen 
  • Offene Fragen klären, Fachwörter klären 
  • Absätze und Zwischenüberschriften definieren 
Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Lesestrategie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Lesestrategie ist ein konkreter Handlungsplan 

Frage anzeigen

Frage

Was ist vor dem Lesen eines Textes wichtig?

Antwort anzeigen

Antwort

  • das Leseziel kennen und aufschreiben
  • Erwartungshaltung an den Text formulieren
  • Eckdaten eines Textes anschauen, um die Art des Textes einzuschätzen
  • Aufgabenstellung anschauen
Frage anzeigen

Frage

Was ist vor dem Lesen eines Textes wichtig?

Antwort anzeigen

Antwort

  • das Leseziel kennen und aufschreiben
  • Erwartungshaltung an den Text formulieren
  • Eckdaten eines Textes anschauen, um die Art des Textes einzuschätzen
  • Aufgabenstellung anschauen
Frage anzeigen

Frage

Welche Arten von Lesestrategien gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

Strategien des Ordnens und Organisierens 

Frage anzeigen

Frage

Was wird bei der Strategie des Ordnens und Organisierens gemacht?

Antwort anzeigen

Antwort

  • durch Informationsreduktion einen Text verdichten
  • einen Text strukturieren
  • die Kernaussage(n) herausarbeiten
Frage anzeigen

Frage

Was ist die elaborierende Strategie?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der elaborierenden Strategie wird:

  • das Gelesene mit eigenem Vorwissen verknüpft
  • das Gelesene mit eigenen Gedanken, Gefühlen und inneren Bildern ergänzt 
Frage anzeigen

Frage

Wozu dient die wiederholende Strategie?

Antwort anzeigen

Antwort

Um das, was beim ordnenden und vertiefenden Lesen erarbeitet und verstanden wurde zu vertiefen und im Langzeitgedächtnis abzuspeichern, gibt es die Strategie des Wiederholens. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Arbeitsschritte werden beim sinnentnehmenden Lesen durchlaufen?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Leseziel definieren
  2. Lesestrategie und Techniken auswählen 
  3. gewählte Strategie anwenden und Ergebnis kontrollieren 
  4. Leseprozess reflektieren 
Frage anzeigen

Frage

Wie ist eine Dramenanalyse aufgebaut?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Dramenanalyse besteht in ihrem Aufbau aus einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss.

Frage anzeigen

Frage

Welche Informationen gehören in die Einleitung einer Dramenanalyse?

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Antwort

In die Einleitung gehören die wichtigsten allgemeinen Informationen zum Werk (Titel, Autor*in des Dramas, Literaturepoche, Jahr der Uraufführung/ Veröffentlichung, Form des Dramas, Thema, These), eine kurze Inhaltsangabe des Dramas sowie eine Einordnung der zu analysierenden Szene in den Gesamtkontext des Werkes. 

Frage anzeigen

Frage

Wie setzt sich der Hauptteil einer Dramenanalyse zusammen?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Hauptteil einer Dramenanalyse besteht aus einer kurzen Inhaltsangabe der Szene und der Analyse der Sprache und Figuren. In Deiner Analyse solltest Du auch Regieanweisungen berücksichtigen und Deine Argumentation immer auf Textstellen beziehen. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Tempus wird eine Dramenanalyse geschrieben?

Antwort anzeigen

Antwort

Präsens

Frage anzeigen

Frage

Worüber können Dir die Regieanweisungen eines Dramas Auskunft geben?

Antwort anzeigen

Antwort

Regieanweisungen können Dir wichtige Informationen darüber geben, welche Figuren in einer Szene anwesend sind und wo die Szene spielt. Auch beinhalten sie oft Informationen über die Mimik und Gestik einer Figur, wodurch Dir ein tieferer Einblick in die Absichten oder den Gefühlszustand einer Figur gegeben wird. 

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der Schlussteil einer Dramenanalyse aufgebaut?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Schlussteil einer Dramenanalyse besteht aus der kurzen Zusammenfassung der wichtigsten Analyseergebnisse – also einem Fazit Deiner Analyse. Außerdem solltest Du anhand Deiner Ergebnisse herausstellen, welche Bedeutung die Szene für das gesamte Drama hat. 

Frage anzeigen

Frage

Benenne die fünf Akte eines geschlossenen Dramas!

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Exposition
  2. Steigende Handlung mit erregendem Moment
  3. Höhepunkt (Klimax)/ Wendepunkt (Peripetie)
  4. Fallende Handlung mit retardierendem Moment
  5. Katastrophe/Lösung
Frage anzeigen

Frage

Benenne die drei aristotelischen Einheiten!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Einheit der Zeit
  • Einheit des Raums
  • Einheit der Handlung
Frage anzeigen

Frage

Wodurch unterscheidet sich die Form des offenen Dramas von einem geschlossenen Drama?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein offenes Drama unterscheidet sich von einem geschlossenen Drama durch folgende Merkmale: 

  • keine Einheit von Zeit, Raum und Handlung (z. B. Zeitsprünge, viele Handlungsorte, mehrere Haupthandlungen und Nebenhandlungen) 
  • viele Figuren
  • Sprachstil kann variieren (z. B. verschiedene Dialekte, Umgangssprache)
  • keine Ständeklausel
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