Der goldne Topf

"Der goldne Topf "ist eine von E.T.A. Hoffmann verfasste Novelle und erschien erstmals im Jahr 1814. Fünf Jahre später wurde eine vom Autor überarbeitete Version unter dem Titel "Märchen aus der neuen Zeit veröffentlicht". Daher lässt sich das Werk zum Genre der Märchen-Novelle oder auch als Kunstmärchen einordnen. In der nachfolgenden Analyse erhälst Du eine Zusammenfassung, eine Figurenkonstellation sowie eine mögliche Interpretation von "Der goldene Topf".

Der goldne Topf Der goldne Topf

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsangabe

    Falls Du mehr zu den literarischen Gattungen erfahren möchtest, lies Dir doch unsere Artikel zu den Themen "Novelle", "Epik", oder auch "Märchen" durch.

    "Der goldne Topf" – Inhaltsangabe

    In dieser Zusammenfassung werden die wichtigsten Inhalte aus dem Werk zusammengefasst. "Der goldne Topf" ist ein Kunstmärchen, in dem sich die reale Welt des bürgerlichen Dresdens mit der Fantasiewelt Atlantis überschneidet. Der Protagonist der Handlung ist der Student Anselmus. Er erlebt, wie sich seine reale, alltägliche Welt um eine zauberhafte Fantasiewelt erweitert. Das Verhältnis zwischen Fantasie und Realität ist folglich ein zentrales Thema der Handlung.

    Zudem fühlt sich Anselmus in der Handlung zwischen zwei verschiedenen Frauen hin- und hergerissen. Dadurch erfährt er auch innerlich einen Zwiespalt, der die Zerrissenheit zwischen Fantasie und Realität spiegelbildlich unterstreicht.

    Das Kunstmärchen ist in 12 sogenannte Vigilien unterteilt. Dabei handelt es sich um Teile von Stundengebeten, die entweder nachts oder in den frühen Morgenstunden vollzogen werden. In diesem Werk gelten die 12 Vigilien als Kapitel.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 1. Vigilie

    Folgende Inhalte sind für die Zusammenfassung der 1. Vigilie aus "Der goldne Topf" zentral:

    • Die Handlung beginnt vor dem Schwarzen Tor in Dresden.
    • Eine alte Frau verkauft dort Äpfel und der Protagonist Anselmus stolpert versehentlich über ihre Waren.
    • Die alte Frau verflucht ihn und kündigt ihm an, dass er bald in einen Kristall fallen werde.
    • Wenig später sitzt Anselmus unter einem Holunderbaum an der Elbe.
    • Seine Gedanken kreisen um den unglücklichen Vorfall mit der Marktfrau.
    • Er ist traurig, da sein reales Leben von widrigen Umständen und Unglück geprägt zu sein scheint.
    • Auf einmal erscheinen drei Schlangen. Sie sprechen mit verführerischen Stimmen zu ihm.
    • Anselmus verliebt sich in eine von ihnen, die blauäugige Serpentina.
    • Mit Einbruch der Dämmerung verschwinden die Schlangen genauso plötzlich, wie sie erschienen waren.
    • Anselmus umarmt daraufhin den Holunderbaum und fordert die Schlangen auf, zurückzukommen.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 2. Vigilie

    In der zweiten Vigilie unternimmt Anselmus mit dem befreundeten Konrektor Paulmann und dessen Tochter Veronika, sowie dem Registrator Heerbrand eine Bootsfahrt auf der Elbe. Während der Fahrt meint Anselmus, die drei Schlangen im Wasser erkennen zu können. Er kann nur mit Mühe davon abgehalten werden, sich ins Wasser zu stürzen.

    Ein Konrektor ist der Stellvertreter eines Direktors einer Grund-, Haupt- oder Realschule. Ein Registrator führte im 15. und 16. Jahrhundert die Registerbücher einer Hofkanzlei.

    • Nach der Bootsfahrt kehrt die Gruppe zum Abendessen bei Konrektor Paulmann ein.
    • Beim Essen kommt es zu einer Annäherung zwischen Anselmus und Veronika.
    • Registrator Heerbrand bietet Anselmus eine Kopiertätigkeit bei dem sonderbaren Archivar Lindhorst an.
    • Der Student freut sich über das Angebot und begibt sich schon am nächsten Tag auf den Weg zum Archivar.

    Als er vor dessen Tür steht und den Türknauf ergreifen möchte, erscheint das Gesicht der alten Frau vom Schwarzen Tor im Knauf. Zeitgleich verwandelt sich die Klingelschnur in eine Riesenschlange, die Anselmus erwürgen zu wollen scheint. Vor Schreck fällt dieser in Ohnmacht und erwacht schließlich in seinem Bett.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 3. Vigilie

    Die Begebenheiten der 3. Vigilie könnten wie folgt zusammengefasst werden:

    • Nach dem Vorfall wagt Anselmus keinen erneuten Besuch beim Archivar.
    • Heerbrand arrangiert daraufhin ein Treffen zwischen Anselmus und Lindhorst in einem Kaffeehaus.
    • Archivar erzählt, dass Anselmus der Nachkömmling einer adligen Feuerlilie und eines Geisterfürsten namens "Phosphorus" sei.

    Außerdem habe er einen Bruder, mit dem er sich nach dem Tod des Vaters zerstritten hatte. Sein Bruder habe sich darauf den Drachen angeschlossen und bewache einen "Karfunkelstein". Niemand schenkt Lindhorst sonderlich viel Glauben – mit Ausnahme von Anselmus. Schlussendlich bekommt dieser die Stelle als Kopierer beim Archivar.

    "Karfunkelstein" ist ein veralteter Ausdruck für Edelstein.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 4. Vigilie

    Seit Anselmus im Kaffeehaus die Geschichte des Archivars gehört hat, fühlt er sich von seiner Lebensrealität entfremdet.

    • Melancholisch kehrt er zum Holunderbaum zurück und hofft, dort die Schlangen wiederzusehen.
    • Daraufhin erscheint Lindhorst am Baum und behauptet, der Vater der Schlangen zu sein.
    • Er verkündet, dass Anselmus seine Töchter häufiger sehen werde, wenn er für ihn arbeiten würde.
    • Am Ende des Treffens erhält Anselmus eine Flüssigkeit vom Archivar.
    • Diese soll ihn vor den Verzauberungen der alten Frau mit den Äpfeln schützen.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 5. Vigilie

    Inzwischen hat sich Veronika Paulmann in Anselmus verliebt und sich den festen Vorsatz genommen, ihn zu heiraten. Sie sucht eine Wahrsagerin auf, die sich als die alte Frau vom Schwarzen Tor entpuppt.

    • Diese erzählt Veronika, dass Anselmus die blauäugige Schlange Serpentina heiraten werde.
    • Den beiden Frauen ist das jedoch ein Dorn im Auge.
    • Mithilfe von Magie wollen sie den Einfluss von Lindhorst auf Anselmus stoppen und die Hochzeit verhindern.
    • Es wird klar, dass die alte Frau in Konkurrenz mit dem Archivar steht und diesen bekämpfen möchte.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 6. Vigilie

    Anselmus unternimmt einen zweiten Versuch, das Haus des Archivars zu betreten. Dieses Mal gelingt es ihm auch dank der Flüssigkeit, die er von Lindhorst in der vierten Vigilie erhalten hat. Während er sich umschaut, erblickt er allerlei seltsame Objekte und findet einen goldenen Topf.

    • Beim Hineinblicken in den Topf erscheinen Anselmus wundervolle Traumbilder.
    • Der Archivar Lindhorst eröffnet ihm, dass er den Topf als Mitgift erhalten würde, wenn er seiner Liebe zu Serpentina treu bliebe und sich nicht von feindlichen Mächten beirren lasse.
    • Dadurch motiviert, arbeitet Anselmus wie im Rausch an den ihm aufgetragenen Abschriften.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 7. Vigilie

    In der siebten Vigilie wendet sich die in Anselmus verliebte Veronika erneut an die alte Frau und bitte sie um Hilfe. In einem gespenstischen, nächtlichen Hexenritual fertigt die Alte daraufhin einen Metallspiegel an. Diesen trägt Veronika fortan um den Hals. In dem Spiegel kann Veronika Anselmus bei der Arbeit beobachten und mit ihm kommunizieren.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 8. Vigilie

    Anselmus hat sich inzwischen als Gehilfe des Archivars bewährt und wird von diesem einer letzten Prüfung unterzogen: Er soll ein unendlich wertvolles Schriftstück kopieren. Während Anselmus diesem Auftrag nachgeht, erscheint ihm Serpentina.

    Sie erzählt ihm, dass der Archivar eigentlich ein Salamander sei und dessen Vater Phosphorus ihn als Bestrafung für ein Unrecht in einen einfachen Menschen verwandelt habe. Diese Verzauberung könne nur rückgängig gemacht werden, wenn seine drei Schlangentöchter mit Männern verheiratet würden, die der Existenz der Fantasiewelt Atlantis offen gegenüberstehen.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 9. Vigilie

    Anselmus besucht den Konrektor Paulmann und dessen Tochter Veronika. Als er in den Metallspiegel blickt, den Veronika um ihren Hals trägt, verliert er den Glauben an die Geschichte des Archivars. Deshalb ist er bereit, seine Liebe für Serpentina zu verwerfen und stattdessen mit Veronika zusammenzukommen.

    • Bei dem darauffolgenden Besuch bei Lindhorst erlebt Anselmus eine unerträgliche, innere Zerrissenheit:
      • Einerseits flammt die fantastische Liebe zu Serpentina immer wieder auf
      • andererseits fühlt er eine sehr reale und bürgerliche Liebe zu Veronika.
    • Er ist zwischen Realität und Fantasie hin- und hergerissen.
    • Sein verwirrter Zustand führt schließlich dazu, dass er das ihm anvertraute, wertvolle Schriftstück ruiniert.
    • Infolgedessen erscheinen Geister, die ihn zur Bestrafung in einer Kristallflasche einschließen.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 10. Vigilie

    In der Kristallflasche erleidet Anselmus fürchterliche Qualen. Er bereut zutiefst, seine Liebe zu Serpentina verraten zu haben. Die alte Frau erscheint daraufhin in Form einer Kaffeekanne und bietet ihm ihre Hilfe an.

    • Er lehnt jedoch ab und sie versucht unterdessen den goldenen Topf zu stehlen.
    • Es kommt zu einem Kampf zwischen Lindhorst und der alten Frau, den der Archivar für sich entscheiden kann.
    • Die alte Frau ist besiegt, Anselmus wird befreit und schließt seine geliebte Serpentina in die Arme.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 11. Vigilie

    In der elften Vigilie verschwindet Anselmus. Das erfreut Konrektor Paulmann, da er ihm einen Pakt mit dem Teufel unterstellt. Registrator Heerbrand, der Anselmus ursprünglich die Arbeit beim Archivar organisiert hatte, ist inzwischen beruflich befördert worden und macht Veronika einen Heiratsantrag. Sie nimmt erfreut an und scheint über ihre Liebe zu Anselmus hinweg zu sein.

    "Der goldne Topf" – Zusammenfassung 12. Vigilie

    Anselmus und Serpentina leben inzwischen glücklich auf einem Rittergut in der Fantasiewelt Atlantis. Der Erzähler wird angesichts dieses sehr glücklichen Szenarios mit seinem eigenen, realen Leben unzufrieden. Daraufhin eröffnet ihm der Archivar, dass alle Menschen Zugang zu fantastischen Welten haben, wenn sie nur offen dafür sind.

    Figurenkonstellation – "Der goldne Topf"

    Neben der Hauptfigur Anselmus spielen für die Figurenkonstellation von "Der goldne Topf" vor allem

    • Lindhorst,
    • das Apfelweib,
    • Veronika und
    • Serpentina eine wichtige Rolle.

    Im Folgenden findest Du ihre Charakterisierung:

    Anselmus – "Der goldne Topf" Charakterisierung

    Die Hauptfigur Anselmus ist Student in Dresden. Für eine Charakterisierung kann er als Einzelgänger und Sonderling beschrieben werden. Er ist ist tollpatschig, tagträumerisch und scheint vom Pech verfolgt. Außerdem treffen folgende Eigenschaften auf ihn zu:

    • zunächst dem bürgerlichen Leben nicht abgeneigt
    • kreativ und künstlerisch
    • Registrator Heerbrand sieht ihn als zukünftigen Hofrat
    • extrem empfänglich für die Welt des Fantastischen
    • verliebt sich in die Schlange Serpentina
    • hin- und hergerissen zwischen der bürgerlichen und der wunderbaren Welt
    • arbeitet als Kopist für den Archivar
    • verliebt sich kurzzeitig in Veronika
    • wird Dichter und lebt mit Serpentina auf einem Rittergut in Atlantis

    "Der goldne Topf" Charakterisierung – Archivarius Lindhorst

    Archivarius Lindhorst hat eine Doppelnatur: Er ist zugleich Archivar und Salamander, er kommt also in der realen und in der fantastischen Welt vor. Seine Charakterisierung kann zudem so beschrieben werden:

    • alter, wunderlicher Mann

    • stammt von königlicher Feuerlilie ab

    • ist ein Salamander; muss zur Strafe seines Vaters jedoch als Mensch leben

    • hat drei Schlangentöchter, die heiraten sollen

    • bewahrt ungewöhnliche, fremdsprachige Skripte auf

    • betreibt geheime Wissenschaften und Experimente

    • wohnt abgelegen in einem "wundersamen" Haus

    • teils sanftmütiges, teils zorniges Verhalten

    • wird Mentor von Anselmus

    • tötet das Apfelweib

    "Der goldne Topf" Charakterisierung – Das Apfelweib (die Alte)

    Auch das Apfelweib hat eine Doppelnatur. Sie ist zugleich das Apfelweib und die Hexe. Ihre Charakterisierung zeichnet sich durch diese Punkte aus:

    • altes, hageres Erscheinungsbild

    • unheimlich

    • besitzt magische Fähigkeiten

    • prophezeit Anselmus den Fall in einen Kristall

    • Gegenspielerin des Archivars

    • wohnt abgelegen, mit allerlei Getieren

    • Ziel: in Besitz des goldenen Topfes zu gelangen

    • wird vom Archivar besiegt/getötet

    "Der goldne Topf" Charakterisierung – Veronika

    Veronika Paulmann ist 16 Jahre alt und die Tochter von Konrektor Paulmann. Sie kann wie folgt charakterisiert werden:

    • bürgerliches Mädchen

    • hübsch und begehrenswert

    • Tagträumerin

    • standhaftes Gemüt, ehrgeizig

    • empfänglich für die Welt des Fantastischen

    • verliebt in Anselmus

    • träumt davon, Hofrätin zu werden

    • verbündet sich mit dem Apfelweib

    • heiratet am Ende Heerbrand

    "Der goldne Topf" Charakterisierung – Serpentina

    Serpentina existiert nur in der Welt des Wunderbaren, die unter anderem für Anselmus zugänglich ist. Ihre Charakterisierung kann diese Punkte aufwerfen:

    • Tochter des Archivars

    • tritt in der realen Welt als goldgrüne Schlange mit blauen Augen auf

    • lieblich

    • verführt Anselmus

    • Veronikas Gegenspielerin

    • erzählt Anselmus die Familienlegende

    • heiratet Anselmus und zieht mit ihm nach Atlantis.

    "Der goldene Topf" – Analyse von Aufbau & Sprache

    Das Werk "Der goldene Topf" lässt sich zum Genre der Märchen-Novelle oder auch als Kunstmärchen einordnen. In der folgenden Analyse wird der Aufbau und die Sprache des Werks genauer beleuchtet.

    Als Novelle werden kurze Prosatexte bezeichnet. Sie sind Teil der literarischen Gattung der Epik. Eine Novelle ist eine kurze Erzählung, die sich geradlinig mit einem besonderen Ereignis auseinandersetzt. Entstanden ist diese Untergattung der Epik in der Renaissance (14. bis 16. Jahrhundert) und gilt als Vorstufe realistischer Literatur.

    Kunstmärchen wurden von einem/r einzelnen Autor*innen verfasst und unterscheiden sich insofern von Volksmärchen. Diese wurden hingegen über viele Jahrhunderte hinweg überliefert, wobei der Erzählstoff immer wieder abgeändert wurde

    Die Novelle ist in 12 Vigilien (lat. vigilia = Nachtwache) unterteilt, wobei die Vigilien als Synonyme für "Kapitel" zu verstehen sind. Hoffmann nahm diese Einteilung vor, weil er seiner schriftstellerischen Tätigkeit primär in den späten Abend- und Nachtstunden nachgehen konnte. Dies wird sogar explizit im Buch erwähnt, als der Erzähler davon berichtet, dass er das Märchen nachts verfasst habe.

    Außerdem könnte mit den Vigilien eine Anspielung auf die besondere Eignung der Nacht für das Lesen von Märchen gemeint sein.

    Hinsichtlich des Spannungsbogens lässt sich zudem erkennen, dass sich die einzelnen Vigilien in drei Sinnabschnitte einteilen lassen:

    1. Einführung: In den Vigilien 1–3 werden die Personen vorgestellt und im Sinne der Zwei-Welten-Logik (Fantasie und Realität) eingeordnet.
    2. Konflikt: In den Vigilien 4–9 wird das zentrale Thema der Handlung, nämlich die innere Zerrissenheit des Protagonisten zwischen den zwei Welten und auch zwei Frauen, thematisiert.
    3. Lösung: In den Vigilien 10–12 wird der Konflikt schließlich aufgelöst.

    Analyse der Sprache

    E.T.A. Hoffmann benutzt viele Synästhesien, also Verbindungen von Sinneseindrücken. Damit sind z. B. Gerüche, Klänge, Farben sowie körperliche Empfindungen gemeint, die in einem Sinnzusammenhang miteinander kombiniert werden. Zweck dieses Stilmittels ist es, den Leser*innen zu ermöglichen, mit all ihren Sinnen in die Handlung einzutauchen.

    Blumen und Blüten dufteten um ihn her, und ihr Duft war wie herrlicher Gesang wie von tausend Flötenstimmen.

    Alle Zitate stammen, wenn nicht anders gekennzeichnet, aus E.T.A. Hoffmanns "Der goldne Topf" (1986, Hamburg: Philipp Reclam jun. Verlag GmbH).

    Bei der charakterlichen Beschreibung der Figuren werden häufig Klänge und Geräusche verwendet. Die Stimme des Apfelweibs wird mit negativen Klängen dargestellt, wenn sie z. B. als "gellend und krächzend" beschrieben wird.

    Mittels sprachlicher Feinheiten schürt der Autor Zweifel darüber, ob die fantastischen Visionen und Ereignisse innerhalb der Handlung nur Einbildungen der Figuren sind. Besonders häufig bedient er sich dafür Vergleichen, sodass die Leser*innen die Möglichkeit haben, sich magische Ereignisse mithilfe von realen Vorgängen zu erklären.

    In der Vision unter dem Holunderbaum werden die Stimmgeräusche der Schlangen mit den Naturklängen verglichen. Auf diese Weise entsteht für die Leser*innen eine rationale Begründung der Schlangenstimmen: Es handelt sich nämlich dabei nur um "normale" Naturgeräusche, wie das Rauschen der Blätter im Wind oder das Plätschern des Wassers.

    Bildhafte Sprache

    Auch ist deutlich zu erkennen, dass der Autor eine sehr bildhafte Sprache verwendet, insbesondere zur Beschreibung der magischen Welt. Dazu benutzt er Vergleiche sowie Metaphern. Die reale, bürgerliche Welt hingegen wird nüchterner und weniger bildhaft dargestellt.

    Beispielhaft für Hoffmanns Verwendung von bildhaften Vergleichen ist u. a. seine Beschreibung des Hexenrituals. Dieses vergleicht er mit den Gemälden der Künstler Rembrandt und Brueghel, da diese für ihre äußert düsteren Stimmungen bekannt sind.

    Intensive Beschreibung von Emotionen

    Hoffmann räumt der Beschreibung von Gefühlen seiner Figuren bereits sprachlich einen sehr hohen Stellenwert ein, sodass die Leser*innen mit ihnen mitfühlen können. Sprachlich benutzt Hoffmann dafür oft Steigerungsformen (Komparative).

    Immer gewichtiger und gewichtiger drückt die zentnerschwere Last deine Brust – immer mehr und mehr zehrt jeder Atemzug dir Lüftchen weg [...].

    Märchen im Märchen

    Eine weitere Besonderheit in "Der goldne Topf" ist die parallele Existenz zweier, verschiedener Narrative: Es gibt zum einen die Dimension des fiktiven, bürgerlichen Dresdens und zum anderen die Märchendimension, in der Übernatürliches und Zauberhaftes möglich zu sein scheinen. Hoffmann stellt insofern zwei Welten gegenüber.

    Der Begriff "Narrativ" entstammt dem lateinischen Begriff narrare und bedeutet übersetzt "erzählen". In der Literaturwissenschaft kennzeichnet der Begriff eine Erzähl-Ebene.

    E.T.A. Hoffmann gelingt es zudem, einen direkten Bezug zur Gegenwart der Leser*innen herzustellen, indem er sie direkt anspricht. Wie auch in klassischen Volksmärchen ist der Erzähler allerdings ein auktorialer (allwissender) Erzähler. In der letzten Vigilie wird der Erzähler sogar selbst Bestandteil der Handlung und führt ein resümierendes Gespräch mit dem Archivar Lindhorst.

    "Der goldne Topf" – Interpretation

    Das Kunstmärchen "Der goldne Topf" bietet verschiedene Möglichkeiten zur Interpretation, die im Folgenden erläutert werden.

    Romantische Ästhetik

    Grundsätzlich findet sich in Hoffmanns Werk die gängige, gegen die Ideale der Weimarer Klassik gerichtete, romantische Weltanschauung wieder. Die Empfindungen und Wahrnehmungen des Individuums werden eindeutig höher angesiedelt als objektive Tatsachen, die durch naturwissenschaftliche Experimente gewonnen wurden und folglich stets dem Beweis zugänglich sind.

    Die Künstler*innen der Romantik richteten sich gerade gegen solche universalen und für alle geltenden Wahrheiten. Im Gegenteil zur Romantik lag in der vorangegangenen Literaturepoche der Weimarer Klassik die Fokussierung auf der Rationalität und Überprüfbarkeit von Tatsachen.

    Wenn Du noch mehr zu den beiden Literaturepochen "Romantik" und "Weimarer Klassik" erfahren möchtest, lies Dir die passenden Erklärungen dazu durch.

    "Der goldne Topf" – Symbole

    Im Werk können mehrere Symbole zur Interpretation herangezogen werden: Der goldne Topf darf als Symbol nicht unerwähnt bleiben.

    Seine Beschaffenheit und Farbe repräsentieren das in der Romantik immer wieder erwähnte "Goldene Zeitalter". Gemeint ist damit ein paradiesischer Urzustand, in dem Menschen in friedlichem Einklang mit der Natur leben.

    In der Handlung soll Anselmus den Topf als Mitgift erhalten, wenn er Serpentina heiratet. Insofern ist es naheliegend anzunehmen, dass der Erhalt des Topfes für Anselmus ein Erreichen dieses paradiesischen Urzustands bedeutet

    Verschwimmen von Realität und Fantasie

    Der Autor verbindet reale Orte und Zeitpunkte in Dresden mit fantasievollen, märchenhaften Elementen. Besonders daran ist, dass viele Romantiker*innen das Märchenhafte und Fabelhafte in fernen Ländern oder anderen Zeiten verortet und gerade nicht mit ihrer eigenen Lebensrealität verknüpft haben.

    Ein primärer Grund dafür waren die vielen Kriege und das aus ihnen resultierende Leid, dem es zu entfliehen galt. Diese Flucht aus der eigenen Lebensrealität in eine erdachte oder erwünschte Fantasiewelt sollte den Leser*innen ermöglichen, in eine bessere, friedlichere Welt einzutauchen, in der sie ihr Leid und ihre Verzweiflung zumindest für eine kurze Zeit vergessen konnten.

    Die Handlung beginnt in der 1. Vigilie vor dem real existierenden Schwarzen Tor in Dresden. Dort begegnet Anselmus dem Apfelweib zum ersten Mal und stößt versehentlich ihren Korb um. In der Folge verflucht ihn die Frau und prophezeit ihm den Fall in einen Kristall. Hoffmann verknüpft also einen Fluch als ein märchenhaftes Element mit einem real existierenden Schauplatz.

    In der 2. Vigilie begibt sich Anselmus das erste Mal zum Archivarius Lindhorst. Bei dem Versuch das Haus zu betreten erscheint ihm jedoch das Apfelweib im Türknauf des Hauses und die Klingelschnur verwandelt sich in eine Riesenschlange. Auch aus dieser Szene wird deutlich, dass innerhalb der Erzählung von realen Umständen wie dem Öffnen einer Haustür, unerwartete und magische Elemente Einzug finden.

    Der sich verwandelnde Türknauf aus "Der goldne Topf" ist bis heute in Bamberg unter der Adresse: Eisgrube 14 zu besichtigen. E.T.A. Hoffmann lebte vor seiner Zeit in Dresden in Bamberg und sein Verleger wohnte damals in dem Haus, zu dem der Türknauf gehört.

    Flucht aus der kriegerischen Realität

    E. T. A. Hoffmann lebte zu einer Zeit, die von den Napoléonischen Kriegen geprägt war. Hoffmann entfloh dieser von Brutalität dominierten Lebensrealität, indem er fantastische Welten konstruierte und diese in Gedanken somit selbst durchleben konnte.

    "Der goldne Topf" lässt sich insofern als ein fantastischer Gegenentwurf zur schrecklichen Kriegsrealität der damaligen Zeit sehen oder als eine Art Flucht in eine fantastische, weniger düstere Welt.

    Dass Anselmus am Ende der Handlung in Atlantis sein Glück findet, drückt etwa deutlich aus, dass Glück vorrangig in der Fantasiewelt Atlantis auffindbar ist und gerade nicht in der realen, kriegerischen und bürgerlichen Welt Dresdens. In Atlantis leben alle Lebewesen im Einklang mit der Natur, ihren Träumen und Fantasien.

    Kritik am Bürgertum

    Durch die vielen fantastischen Elemente ist außerdem eine klare Kritik am Bürgertum erkennbar. Fantasie und Empfindsamkeit hatten keinen Platz im rationalen Bürgertum.

    Der zur Poesie und Überschwänglichkeit neigende Anselmus wird von den Repräsentanten des Bürgertums immer wieder belächelt. Für sie ist nichts wichtiger als materielle Erfolge und Status. Da Anselmus am Ende jedoch mit seiner empfindsamen Haltung glücklich wird, tritt ein Kernelement der politischen Haltung des Autors klar zum Vorschein: Kritik am Bürgertum.

    Anselmus kann sich in der Handlung zwischenzeitlich nicht entscheiden, ob er eine romantische Beziehung mit Veronika führen soll oder eine Beziehung mit Serpentina, einer Schlange. Veronika repräsentiert hier als Tochter des zutiefst bürgerlichen Konrektors Paulmann die reale, bürgerliche Zukunftsoption für Anselmus.

    Serpentina hingegen steht für eine fantastische, übernatürliche Zukunftsperspektive.

    Dieser Zerrissenheit spiegelt einerseits das Verschwimmen von Realität und Fantasie wider. Andererseits entscheidet sich Anselmus schlussendlich für Serpentina und wird mit ihr in Atlantis glücklich. Aus einem Umkehrschluss lässt sich nun ableiten, dass Anselmus sein Glück am Ende gerade nicht in der bürgerlichen Welt findet, sondern ihr entflieht.

    "Der goldne Topf" – Epoche

    Die Erzählung "Der goldne Topf" sowie ihr Autor E.T.A. Hoffmann sind derEpoche der Romantik (1790 bis 1850) zuzuordnen. Vor allem die fantastischen Elemente, aber auch die Gattung der Märchen war in der Romantik sehr beliebt.

    Neben der Betonung des Gefühls spiegelt sich in der Kunst der Romantik ein ausgeprägter Subjektivismus wider. Durch die Belastung der politischen und gesellschaftlichen Konflikte zogen sich viele Menschen in sich selbst zurück, wendeten sich also in ihr "Inneres". Kunstschaffende träumten von fernen Welten, flüchteten in die Fantasie und in die Vergangenheit. Allgemein trat ein historisches Bewusstsein zutage und die Zeit des Mittelalters wurde verherrlicht.

    Die Beschäftigung mit dem eigenen "Ich" führte zur Auseinandersetzung mit

    • dem Irrationalen
    • der Psyche
    • dem Traum
    • dem Spuk und dem Geheimnisvollen (Schauerromantik).

    Die Religion war ein weiteres Thema, mit dem sich die Kunstschaffenden beschäftigten. Ein beliebtes Motiv war beispielsweise die Natur, die einen Fluchtort für die Seele darstellte und oft symbolisch für den Ausdruck von Übersinnlichem genutzt wurde

    Da die romantischen Autorinnen und Autoren sich wieder auf deutsche Traditionen besinnen wollten und sich mit Fantasievollem beschäftigten, spielten Volks-, aber auch Kunstmärchen, wie "Der goldne Topf" eine große Rolle. Beispielsweise sammelten die Gebrüder Grimm Volksmärchen und schrieben sie in einem Sammelband auf.

    E. T. A. Hoffmann – "Der goldne Topf"

    Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg, im damaligen Ostpreußen (heute: Kaliningrad, Russland) geboren und verstarb am 25. Juni 1822 in Berlin. Er war einer der bedeutendsten literarischen Vertreter der deutschen Romantik. Außerdem war er als Jurist, Komponist, Musikkritiker, Zeichner, Karikaturist sowie als Kapellmeister tätig.

    • E.T.A. Hoffmann war als studierter Rechtswissenschaftler zunächst an verschiedenen Gerichten tätig.
    • Seiner Leidenschaft als Schriftsteller konnte er daher nur in seiner Freizeit nachgehen.
    • Dies änderte sich jedoch, als er 1808 ans Bamberger Theater wechselte, um als Kapellmeister tätig zu werden.
    • Schriftstellerisch widmete er sich dort zunächst der Musikkritik.
    • 1813 folgte er einem Angebot, in Dresden als Theaterkapellmeister zu arbeiten.
    • Dort komponierte er sein bekanntestes, musikalisches Werk: die Oper "Undine".
    • Durch den Bühnenbezug seiner Tätigkeiten rückte die Literatur in dieser Zeit allerdings mehr und mehr in seinen schöpferischen Mittelpunkt.
    • Als literarischer Autor wurde Hoffmann erstmalig im Jahr 1815 mit der Geschichtensammlung "Fantasiestücke" erfolgreich. Zu dieser gehörte auch "Der goldne Topf".

    Im Jahr 1816 veröffentlichte er seine bisher bekannteste Erzählung "Der Sandmann". Hoffmanns künstlerisches Vermächtnis belief sich nach seinem Tod im Jahr 1822 auf 50 Romane und Erzählungen, einige Bühnenstücke und 20 musikalische Werke.

    Zeitgeschichtlicher Hintergrund

    "Der goldne Topf" spielt in Dresden zwischen den Jahren 1813 und 1814. Zu dieser Zeit war Sachsen noch ein unabhängiges Königreich und der sächsische König befand sich in einer Allianz mit Napoléon Bonaparte (1769–1821).

    • Am 26. August 1813 kam es in der Schlacht um Dresden zu einer kriegerischen Auseinandersetzung.
    • Diese fand zwischen Napoléon und seinen Alliierten einerseits und einer Koalition der Monarchien von Österreich, Preußen und Russland andererseits statt.
    • Im Herbst 1813 kam es dann zur berühmten Völkerschlacht in Leipzig, bei der über 100.000 Soldaten ihr Leben verloren.
    • Zu dieser Zeit wohnte E.T.A. Hoffmann in Dresden und erlebte die brutalen Koalitionskriege (1792–1815) mithin aus erster Hand.

    Die Koalitions- oder auch Napoléonischen Kriege (1792–1815) waren kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Frankreich und anderen europäischen Monarchien. Ausgangspunkt der Konflikte war die Französische Revolution von 1789, die zum Sturz der französischen Monarchie führte. Viele europäische Monarchien hatten in der Folge die Befürchtung, dass sich das gedankliche Gut der Revolution auch in ihren Ländern verbreiten könnte und ihre Herrschaft damit in Gefahr wäre.

    Im späteren Verlauf der Kriege ging es allerdings nicht mehr nur um die Eindämmung der Ideale der Französischen Revolution. Vielmehr sollte auch verhindert werden, dass Napoléon, der sich inzwischen selbst zum Kaiser der Franzosen gekrönt hatte, das französische Kaiserreich in Europa weiter ausdehnt.

    Dadurch war die allgemeine Stimmung in Dresden (aber auch in vielen anderen Teilen Europas) zu dieser Zeit von Angst, Verzweiflung und einem Bedürfnis nach Flucht geprägt.

    Der goldne Topf - Das Wichtigste

    • "Der goldne Topf" ist eine von E.T.A. Hoffmann verfasste Novelle.
    • "Der goldne Topf" Inhaltsangabe:
      • "Der goldne Topf" von E.T.A. Hoffmann erzählt die fantastische Geschichte des armen Studenten Anselmus, der durch eine magische Begegnung mit einer Zauberschlange in ein fantastisches Abenteuer voller Liebe, Intrigen und geheimnisvoller Alchemie verwickelt wird.
    • Der goldne Topf" Analyse des Aufbaus:
      • Die Novelle ist in 12 Vigilien (lat. vigilia = Nachtwache) unterteilt, wobei die Vigilien als Synonym für "Kapitel" zu verstehen sind.
    • "Der goldne Topf" Epoche: Kategorisch lässt sich das Werk auch als Kunstmärchen bezeichnen und ist epochal der Romantik zuzuordnen.
    • "Der goldne Topf" spielt in Dresden zwischen den Jahren 1813 und 1814. Zu dieser Zeit fanden in Sachsen einige Schlachten der Napoléonischen Kriege statt und die Stimmung war stark von kriegerischer Brutalität geprägt.
    • In "Der goldne Topf" überschneiden sich die reale Welt des bürgerlichen Dresdens und die Fantasiewelt Atlantis. Der Protagonist der Handlung ist der Student Anselmus. Er erlebt, wie sich seine reale, alltägliche Welt um eine zauberhafte Fantasiewelt erweitert.
    • "Der goldne Topf" Interpretation: Zu den wichtigsten Interpretationsansätzen zählen
      • die Flucht aus der kriegerischen Lebensrealität,
      • die Kritik am Bürgertum,
      • das Verschwimmen von Realität und Fantasie und
      • die Erreichung eines paradiesischen Urzustands.

    Wann entstand die "Novelle" als Untergattung der Epik?

    Die "Novelle" entstand als Untergattung der Epik in der Renaissance (14. bis 16. Jahrhundert) und gilt als Vorstufe realistischer Literatur.

    Der goldne Topf Der goldne Topf
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    Häufig gestellte Fragen zum Thema Der goldne Topf

    Wie ist der goldne Topf aufgebaut?

    "Der goldne Topf" ist in 12 Vigilien (lat. vigilia = Nachtwache) aufgebaut bzw. unterteilt, wobei die Vigilien als Synonym für “Kapitel” zu verstehen sind. 

    Was symbolisiert der goldne Topf? 

    Der goldene Topf symbolisiert das in der Romantik immer wieder erwähnte “Goldene Zeitalter”. Gemeint ist damit ein paradiesischer Urzustand, in dem Menschen in friedlichem Einklang mit der Natur leben. 

    Was thematisiert der goldene Topf? 

    “Der goldne Topf” thematisiert die Überschneidung zweier Welten: Einerseits wird die reale Welt des bürgerlichen Dresdens beschrieben und andererseits die Fantasiewelt Atlantis. Anselmus erlebt, wie sich seine reale, alltägliche Welt um eine zauberhafte Fantasiewelt erweitert. 

    Ist "Der goldne Topf" ein Märchen? 

    "Der goldne Topf" kann als Kunstmärchen bezeichnet werden. Fünf Jahre später erschien dann eine vom Autor überarbeitete Version mit dem Titel “Märchen aus der neuen Zeit”. Daher lässt sich das Werk als Märchen-Novelle oder auch als Kunstmärchen einordnen.

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    Welcher Epoche ist "Der goldne Topf" zuzuordnen?

    Welche der folgenden Aussagen ist bezüglich der Figur "Archivarius Lindhorst" unzutreffend?

    Wie ist "Der goldne Topf" aufgebaut?

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