Chemie (Schule): Themen, Lernziele & Tipps | StudySmarter
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Chemie

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Chemie

Neben Deutsch, Mathe und Englisch lernst du in der Schule auch viel über Naturwissenschaften – eine davon ist die Chemie.

Ab der Mittelstufe lernst du verschiedene Bereiche der Chemie kennen, wirst selbst ab und zu ein Experiment durchführen und erfährst so welche Methoden die Grundlagen des naturwissenschaftlichen Arbeitens darstellen.

Chemie ist nicht nur wenn es knallt, raucht oder das Reagenzglas überschäumt!

Bei der Chemie geht es darum, welche Stoffe es gibt, welche Eigenschaften sie haben und wie sie miteinander reagieren. Dazu gehört es auch Theorien aufzustellen, Beobachtungen festzuhalten und Ergebnisse zu kommunizieren. Du brauchst also nicht nur eine Schutzbrille, sondern auch Stift und Papier, um deine Formeln zu notieren.

Bist du neugierig geworden? StudySmarter hilft dir dabei, dein Wissen zu vertiefen! Wir zeigen dir, wie viel Spaß Chemie machen kann und helfen dir auch bei komplexen Themen immer den Überblick zu behalten.

  • Chemie ist eine Naturwissenschaft
  • Per Definition ist Chemie die Wissenschaft, die die Eigenschaften, die Zusammensetzung und die Umwandlung aller Stoffe und ihrer Verbindungen erforscht
  • StudySmarter bietet dir zahlreiche Zusammenfassungen, Übungsaufgaben und Karteikarten, um dein Wissen zu vertiefen
  • Im Chemieunterricht bekommst du einen Einblick, welchen großen Einfluss chemische Vorgänge auf unsere Lebenswelt haben

 

Was ist Chemie?

Wie du gerade gelesen hast, beschäftigt sich die Chemie mit dem Aufbau, den Eigenschaften und der Umwandlung von Stoffen. Was bedeutet das?

Ein Stoff besteht aus Atomen, Molekülen, und manchmal Ionen. Wichtige Stoffe sind zum Beispiel Eisen, Wasserstoff oder Kohlenstoff. Eine chemische Reaktion geschieht zum Beispiel, wenn du eine Kerze anzündest, dass etwas passiert, siehst du an der Flamme. Während die Kerze brennt, findet eine Umwandlung statt: Das Kerzenwachs verflüssigt sich und wird beim Verbrennen in Gase wie Kohlendioxid und Wasserdampf umgewandelt.

Aber chemische Reaktionen können vielfältig sein, du wirst lernen, dass selbst Kuchen backen, eigentlich Chemie ist.

Deepdive: Die sogenannte Maillard-Reaktion sorgt dafür, dass dein Kuchen eine knusprig braune und leckere Kruste hat, wenn du ihn nach dem Backen aus dem Ofen ziehst!

Chemie als Schulfach

Das Ziel im Chemieunterricht ist es das Interesse der SchülerInnen am Forschen von Naturvorgängen und technischen Abläufen zu stärken. Dabei nehmen Experimente eine zentrale Rolle ein, denn sie sind ein Hauptbestandteil der Wissenschaft und eine grundlegende Methode zur Erkenntnisgewinnung.

Mit Experimenten wird:

  • Die Beobachtung und das klare Beschreiben von Vorgängen geübt
  • Die Analyse und das Interpretieren der Ergebnisse erlernt
  • Die Transferfähigkeit gefördert.

Neben Experimenten vermittelt aber der Chemieunterricht auch die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens. Das Aufstellen und Verifizieren von Theorien, die Kritik und Reflektion von Problemen und die Dokumentation von Ergebnissen.

Wichtige Fähigkeiten wie das Formulieren und Notieren von chemischen Formeln darf dabei nicht fehlen!

Wie wird die Chemie eingeteilt?

Die Chemie wird in verschiedene Teilgebiete unterteilt.

  • Die Allgemeine Chemie

Hierbei werden die Grundlagen der Chemie gemeint, die in allen anderen Teilgebieten von Bedeutung sind, Begriffe wie Atomaufbau, Periodensystem und chemische Bindung bilden hier das Fundament.

  • Die Organische Chemie

Organische Chemie oder Organik ist die Chemie des Elementes Kohlenstoff. Kohlenstoff besitzt viele verschiedene Strukturelemente und eine große Bindungsfähigkeit, und macht daher einen großen Teil der Naturstoffe aus.

  • Die Anorganische Chemie

Anorganische Chemie oder Anorganik, umfasst die Chemie aller Elemente und Verbindungen die aus nicht ausschließlichen Kohlenstoffketten besteht und bildet so den Gegensatz zur organischen Chemie.

  • Die Physikalische Chemie

Physikalische Chemie ist ein Grenzbereich zwischen der Physik und der Chemie und umfasst Themenbereiche wie Thermodynamik, Kinetik oder technische Anwendungen wie Elektrochemie.

  • Die Analytische Chemie

        In der Analytischen Chemie beschäftigt man sich mit der qualitativen und
quantitativen Analyse von chemischen Substanzen (Analyte genannt).
In fast allen Teilgebieten der Chemie verwendet man Methoden aus der
Analytischen Chemie, angefangen bei einem simplen
Schwangerschaftstest, bis hin zu forensischen Analysen.

  • Die Biochemie

Biochemie ist die Disziplin, die sich mit den chemischen Vorgängen in Lebewesen beschäftigt – also die Chemie des Stoffwechsels. Chemie, Medizin und Biologie sind dabei sehr eng miteinander verbunden.

Wie kann mich StudySmarter im Fach Chemie unterstützen?

StudySmarter bietet dir die Möglichkeit alle wichtigen Lerninhalte zum Fach Chemie in deinem eigenen Lerntempo und mit deinen eigenen Lernstrategien zu verinnerlichen. Unabhängig von Schulform und Klasse kannst du somit dein Wissen zu allen möglichen chemischen Vorgängen erweitern und in deiner nächsten Chemieprüfung mit einer guten Note glänzen.

In dem du mit deiner Klasse oder Freunden Lerngruppen bildest oder bereits bestehenden Gruppen beitrittst, kannst du jederzeit auf Hilfe und Unterstützung bei Fragen und Problemen zu deinen Chemie-Lerninhalten zählen.

Um dich bei deinen Bemühungen zu unterstützen, erstellt dir StudySmarter außerdem einen intelligenten Lernplan. Dieser hilft dir dabei dein Lernen zu strukturieren und dich zu motivieren weiterhin fleißig zu deinen Chemie-Themen zu lernen. Setze dir wöchentliche Ziele und verbessere somit deinen Lernerfolg im Fach Chemie.

Themen und Lernziele im Fach Chemie

Abhängig davon, welche Schulart oder Klassenstufe du besuchst, wirst du dich mit unterschiedlichen Themengebieten innerhalb der Chemie beschäftigen. Auf StudySmarter findest du sämtliche Inhalte vom Periodensystem, über die chemischen Bindungen, bis hin zu Gleichgewichtsreaktionen:

 

Chemie in der Mittelstufe

Chemie in der Oberstufe

Grundkurs

Leistungskurs

SchülerInnen lernen die Grundlagen der allgemeinen Chemie. Neben theoretischem Unterricht zu Themen wie dem Atomaufbau oder dem Periodensystem, gehört auch die Möglichkeit zum selbständigen Experimentieren unter Anleitung.

In der Oberstufe muss meistens eine Naturwissenschaft belegt werden, dabei steht allen SchülerInnen die Wahl offen.
Wer sich für Chemie entscheidet, kann zur weiteren Profilbildung den Leistungskurs auswählen.

  • Stoßtheorie
  • Chemische Formeln
  • Stoffklassen
  • Säuren und Basen
  • Funktionelle Gruppen
  • Stoffeigenschaften
  • Chemisches Gleichgewicht
  • Elektrochemie
  • Analytische Verfahren
  • Organische Chemie
  • Angewandte Chemie

Hier wollen wir dir mal als Einstieg vier wichtige Stichworte aus dem Themenbereich Chemie vorstellen:

  • Das Periodensystem
  • Chemische Bindungen
  • Gleichgewichtsreaktionen
  • Redoxreaktion

Periodensystem

 

Das Periodensystem der Elemente ist eine tabellarische Liste aller chemischer Elemente und gehört zu den wichtigsten Werkzeugen im Chemieunterricht.

Die Elemente im Periodensystem sind nach steigender Ordnungszahl angeordnet und in Perioden und Gruppen eingeteilt. Die Hauptgruppen enthalten jeweils Elemente mit ähnlichen Eigenschaften. Die Anordnung der Elemente im Periodensystem sagt viel über die jeweiligen Eigenschaften aus. Unter anderem lassen sich aus dem Periodensystem Informationen zum Atomaufbau und den Valenzelektronen gewinnen. Je nach Platzierung der Elemente lassen sich zudem Aussagen über die Elektronegativität und die Ionisierungsenergie treffen.

Chemische Bindungen

 

In der Chemie gilt das Phänomen, dass Atome durch chemische Verbindungen aneinander gebunden sind. Neben den Atombindungen gehören auch Ionenbindungen zu den chemischen Bindungen.

 

Diese Bindungen kommen dadurch zustande, dass es für die meisten Atome und Ionen energetisch besser ist, mit einem Bindungspartner verbunden zu sein. Entsprechende Bindungen werden in verschiedene Typen eingeteilt:

  • Metallische Bindungen
  • Kovalente Bindung
  • Ionenbindung

Zwischen Molekülen kann es auch zu Wechselwirkungen, also intermolekulare oder zwischenmolekulare Kräfte, geben. Diese geben an, wie die unterschiedlichen Moleküle zusammengehalten werden. Durch diese Kräfte lassen sich Stoffeigenschaften wie Aggregatzustände, Schmelz- und Siedepunkt erklären.

Solche Wechselwirkungen können zum Beispiel sein:

  • Van-der-Waals-Wechselwirkung
  • Dipol-Wechselwirkung
  • Wasserstoffbrückenbindung

 

Auch das VSEPR-Modell spielt im Chemieunterricht bei den chemischen Bindungen eine Rolle. Dieses Modell begründet die Gestalt eines Moleküls mit den abstoßenden Kräften zwischen den Elektronenpaaren auf der Valenzschale.

Gleichgewichtsreaktionen

Von den Gleichgewichtsreaktionen spricht man, wenn äußerlich betrachtet keine Reaktionen und Veränderungen auf makroskopischer Ebene erkennbar sind, die chemischen Reaktionen jedoch weiterhin schnell ablaufen. Da die Reaktionen in beide Richtungen gleichzeitig ablaufen, spricht man von einem dynamischen Gleichgewicht.

 

Mit der Änderung der Zusammensetzung durch die Entwicklung hin zu einem Gleichgewichtszustand, steigt die Entropie des Systems. Das Steigen der Entropie, ist die thermodynamische Triebkraft, die den Ablauf der Gleichgewichtsreaktion erst möglich macht.
Um diese Reaktionen darzustellen, verwendet man das
Massenwirkungsgesetz, dass durch die Berechnung der Gleichgewichtskonstante, die Lage des chemischen Gleichgewichts anzeigt.

 

Auch die Enthalpie spielt dabei eine Rolle. Wenn bestimmt werden soll, ob eine chemische Reaktion bei einer bestimmten Temperatur spontan stattfinden kann, die Enthalpie und die Entropie also zusammengeführt wird, berechnet man die freie Enthalpie (link) mit Hilfe der Gibbs-Helmholtz-Gleichung.

 

Wenn ein chemisches Gleichgewicht gestört wird, verschiebt sich das Gleichgewicht so, dass der Zwang minimal wird.beschleunigt sich die Reaktion, welche die Störung wieder rückgängig machen kann. Aus diesem Grund spricht man vom Prinzip des kleinsten Zwanges.

 

Bei StudySmarter findest du zudem noch Zusammenfassungen zum Haber Bosch Verfahren und dem Satz von Hess.

Redoxreaktion

 

Die Bezeichnung Redoxreaktion setzt sich aus den Wort-Anfängen von Reduktion und Oxidation zusammen. Bei dem Prozess der Oxidation werden Elektronen abgegeben, während bei der Reduktion die Elektronen aufgenommen werden.

 

Um eine Teilgleichung zu diesem Vorgang aufstellen zu können, betrachtet man die Oxidationszahlen der jeweiligen Elemente. Zusätzlich kannst du auch durch die elektrochemische Spannungsreihe auf das Redoxverhalten eines Elements schließen.

 

Parallel zur Redoxreaktion wird im Chemieunterricht häufig auch die Elektrolyse, sowie die Galvanische Zelle behandelt. Zu dieser Thematik kommt dir eventuell das Daniell-Element in den Sinn, welches historisch sehr bekannt ist. Unter StudySmarter findest du noch mehr Informationen zu diesen Vorgängen.

Viele weitere Themen und Artikel kannst du auf StudySmarter entdecken und dein Wissen erweitern, vertiefen und dich perfekt auf deine nächste Klausur vorbereiten!

Tipps für Eltern – Welche Vorteile bietet die App meinem Kind im Fach Chemie?

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FERTIG! Jetzt weißt du worum es im Fach Chemie geht und warum es wichtig ist, Chemie zu lernen. Um mehr zum Thema Chemie zu erfahren schau dir unsere Artikel, Übungsaufgaben und hilfreiche Literatur auf StudySmarter an. Dort findest du alle Artikel die du für deine nächste Chemiestunde brauchst.


Finales Chemie Quiz

Frage

Ergänze folgenden Satz mit dem richtigen Begriff: 


Die Summe der Oxidationszahlen muss der Ladung des ____ entsprechen.

Antwort anzeigen

Antwort

Atoms

Frage anzeigen

Frage

Was gibt die Oxidationszahl an? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Oxidationszahl ist eine gedachte Ladung, die man erhält, wenn man die Bindungselektronen jeweils dem Atom mit der größeren Elektronegativität zuordnet.

Frage anzeigen

Frage

Nenne 6 Regeln zur Festlegung der Oxidationszahl.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Elemente haben die Oxidationszahl 0
  2. In Molekülen ist die Summe aller Oxidationszahlen 0
  3. Bei Ionen ist die Oxidationszahl gleich der Ladung
  4. Metalle haben stets eine positive Oxidationszahl
  5. H-Atom: +1
  6. O-Atom: –2
Frage anzeigen

Frage

Nenne die 5 Schritte zur Formulierung der Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Aufstellen des Redoxpaares mit stöchiometrischen Koeffizienten 
  2. Elektronenausgleich durch Vergleich der Oxidationszahlen (Fakto- ren und Indexzahlen beachten!) 
  3. Falls nötig: Ladungsausgleich mit H3O+-Ionen (im Sauren) oder OH–-Ionen (im Alkalischen)
  4. Falls nötig: Stoffausgleich mit H2O-Teilchen 
  5. Überprüfen der Teilgleichung
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Frage

Erkläre den Begriff galvanische Zelle. 

Antwort anzeigen

Antwort

Eine galvanische Zelle besteht aus zwei Halbzellen und kann elektrische Energie liefern. 

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Frage

Beschreibe die Vorgänge im DANIELL-Element in Worten.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Atome im Zink-Stab geben Elektronen ab und gehen als Zn2+-Ionen in Lösung. Die freigesetzten Elektronen wandern durch die Kabel zur Oberfläche des Kupfer-Stabes, wo sie Cu2+-Ionen aus der Lösung zu elementaren Cu-Atomen reduzieren. Der Ladungsausgleich zwischen den Halbzellen erfolgt durch eine Wanderung von Sulfat-Ionen durch das Diaphragma von der Cu / Cu2+-Halbzelle in die Zn / Zn2+-Halbzelle.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre den Begriff Redoxreaktion.

Antwort anzeigen

Antwort

Als Redoxreaktionen werden Reaktionen bezeichnet, bei denen ein Elektronenübergang erfolgt. Dabei bedeutet Oxidation eine Elektronenabgabe und Reduktion eine Elektronenaufnahme.

Frage anzeigen

Frage

Was gibt die Oxidationszahl an? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Oxidationszahl ist eine gedachte Ladung, die man erhält, wenn man die Bindungselektronen jeweils dem Atom mit der größeren Elektronegativität zuordnet.

Frage anzeigen

Frage

Nenne 6 Regeln zur Festlegung der Oxidationszahl.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Elemente haben die Oxidationszahl 0
  2. In Molekülen ist die Summe aller Oxidationszahlen 0
  3. Bei Ionen ist die Oxidationszahl gleich der Ladung
  4. Metalle haben stets eine positive Oxidationszahl
  5. H-Atom: +1
  6. O-Atom: –2
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Frage

Nenne die 5 Schritte zur Formulierung der Teilgleichungen für Oxidation und Reduktion.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Aufstellen des Redoxpaares mit stöchiometrischen Koeffizienten 
  2. Elektronenausgleich durch Vergleich der Oxidationszahlen (Fakto- ren und Indexzahlen beachten!) 
  3. Falls nötig: Ladungsausgleich mit H3O+-Ionen (im Sauren) oder OH–-Ionen (im Alkalischen)
  4. Falls nötig: Stoffausgleich mit H2O-Teilchen 
  5. Überprüfen der Teilgleichung
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Vorgänge im DANIELL-Element in Worten.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Atome im Zink-Stab geben Elektronen ab und gehen als Zn2+-Ionen in Lösung. Die freigesetzten Elektronen wandern durch die Kabel zur Oberfläche des Kupfer-Stabes, wo sie Cu2+-Ionen aus der Lösung zu elementaren Cu-Atomen reduzieren. Der Ladungsausgleich zwischen den Halbzellen erfolgt durch eine Wanderung von Sulfat-Ionen durch das Diaphragma von der Cu / Cu2+-Halbzelle in die Zn / Zn2+-Halbzelle.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Vorgänge bei einer Elektrolyse.

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Antwort

Bei einer Elektrolyse wird eine Redoxreaktion durch Zufuhr von elek-trischem Strom erzwungen. Dabei zersetzt sich der beteiligte Elektrolyt.

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Frage

Was sind die Halogene?

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Antwort

Halogene sind Elemente der 7. Hauptgruppe des Periodensystems.

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Frage

Welche Elemente gehören zu den Halogenen?

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Antwort


Fluor, Chlor, Brom, Iod und Astat gehören zu der Gruppe der Halogene.


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Frage

Warum gehören die Halogene zu den reaktionsfreudigen Elementen?

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Antwort

Die Halogene besitzen bereits sieben Außenelektronen. Damit fehlt ihnen nur ein Valenzelektron um die Valenzschale voll zu besetzten.

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Frage

Wofür wird das Halogen Fluor verwendet?

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Antwort

Fluor wird in Form von fluorhaltigen Verbindungen z.B.  bei der Antihaftbeschichtung von Pfannen eingesetzt.

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Frage

Wofür wird das Halogen Chlor verwendet?

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Antwort

Chlor wird hauptsächlich zur Synthese organischer Produkte eingesetzt, sowie als Bleich- und Desinfektionsmittel.


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Frage

Wo lässt sich das Halogen Chlor in der Natur finden?

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Antwort

Chlor findet man in Kochsalz und vielen anderen Salzen. Vor allem aber im Meerwasser.

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Frage

Wofür wird das Halogen Iod verwendet?

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Antwort

Iod wird vor allem zur Herstellung von Arzneimitteln und Desinfektionsmitteln verwendet. Zudem ist Iod auch in Halogenlampen zu finden.


Frage anzeigen

Frage

Wo lässt sich Iod in der Natur finden?

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Antwort

Iod findet man vor allem als Iodide bei Meereslebewesen, vor allem bei Algen und in der Schilddrüse des menschlichen Körpers.

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Frage

Wie kann man Halogene herstellen?

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Antwort

Besonders häufig werden die Halogene durch eine Elektrolyse aus Natriumsalzen gewonnen oder durch chemische Vorgänge wie etwa die Zugabe von Chlorgas.

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Frage

Wie kann man Halogene nachweisen?

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Antwort

Zum Nachweis von Halogenen in Salzen werden die Beilsteinprobe und die Silbernitratprobe verwendet.

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Frage

Was passiert bei der Beilsteinprobe?

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Antwort

Das Ende eines Kupferdrahts wird am Ende zu einer Öse geformt und in eine Flamme gehalten. Wenn die Flamme grün wird sind halogenhaltige Verbindungen vorhanden.

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Frage

Was passiert bei der Silbernitratprobe?

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Antwort

Die in Wasser aufgelösten Salze und Salpetersäure werden mit Silbernitratlösung gemischt um Halogene nachzuweisen. Dabei entstehen Silbersalze, die verschiedene Färbungen annehmen. Weiß bedeutet Chlorid, hellgelb bedeutete Bromid und Gelb bedeutet Iodid.

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Frage

Was sind Erdalkalimetalle?

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Antwort

Erdalkalimetalle sind die Elemente der 2. Hauptgruppe des Periodensystems.

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Frage

Welche Elemente gehören zu den Erdalkalimetallen?

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Antwort

Beryllium (Be), Magnesium (Mg), Calcium (Ca), Strontium (Sr), Barium (Ba) und Radium (Ra) gehören zu den Erdalkalimetallen.

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Frage

Warum kommen Erdalkalimetalle in der Natur nicht in Reinform vor?

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Antwort

Da die Erdalkalimetalle nur zwei Außenelektronen besitzen, welche sie abgeben möchten, kommen sie in der Natur vor allem als Ionenverbindungen in Form von Salzen und Gesteinen vor.

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Frage

Wofür wird das Erdalkalimetall Beryllium verwendet?

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Antwort

Beryllium wird vor allem in Legierungen im Flugzeugbau und der Raumfahrt verwendet und ist ein Bestandteil in Smaragden.

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Frage

Wofür wird das Erdalkalimetall Magnesium verwendet?

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Antwort

  • Es kommt in Wunderkerzen zum Einsatz.
  • Früher wurde es in der Fotographie als Blitzpulver benutzt.
  • Menschen benötigen etwa 250 mg Magnesium pro Tag gegen Muskelkrämpfe.
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Frage

Wo findet man das Erdalkalimetall Calcium in der Natur?

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Antwort

In der Natur findet man Calcium in Calciumverbindungen wie Marmor, Gips und Kreide und damit auch in Gebirgen wie den Alpen.

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Frage

Wofür wird das Erdalkalimetall Calcium vom Menschen benötigt?

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Antwort

Der Mensch benötigt Calcium für den Bau der Knochen und Zähne, sowie für die Funktionsfähigkeit der Muskeln.

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Frage

Wofür werden die Erdalkalimetalle Strontium und Barium eingesetzt? 


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Antwort

  • Aufgrund der Farbgebung werden Strontium und Barium hauptsächlich in der Pyrotechnik bei Feuerwerken eingesetzt.
  • Bariumsulfat kommt beim Röntgen als Kontrastmittel zum Einsatz.
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Frage

Was ist Radium?

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Antwort

Radium ist ein radioaktives Erdalkalimetall, dass 1898 von Marie Curie entdeckt wurde. Es kann im Dunkeln leuchten.

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Frage

Wie werden Erdalkalimetalle gewonnen?

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Antwort

Erdalkalimetalle werden vor allem durch die Schmelzflusselektrolyse gewonnen. Dabei wird eine Salzschmelze als Elektrolyt eingesetzt.

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Frage

Wie können Erdalkalimetalle nachgewiesen werden?

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Antwort

Mit Hilfe von Feuer können die Erdalkalimetalle nachgewiesen werden. Calcium färbt die Flamme ziegelrot, Strontium intensiv Rot, Barium gelb-grün und Radium karminrot.

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Frage

Wie reagieren die Erdalkalimetalle auf Wasser?

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Antwort

  • Beryllium wird in Wasser passiviert, bildet also eine Schutzschicht 
  • Bei Magnesium löst sich die Passivierungsschicht in heißem Wasser auf
  • Die anderen Erdalkalimetalle reagieren dagegen bei Kontakt mit Wasser sehr extrem.
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Frage

Wie reagieren die Erdalkalimetalle auf Luft?

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Antwort

  • Beryllium und Magnesium werden passiviert. 
  • Calcium, Strontium, Barium und Radium laufen an der Luft schnell an und sind in Staubform selbstentzündlich.
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Frage

Mit welchen Stoffen reagieren Erdalkalimetalle besonders gut?

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Antwort

Erdalkalimetalle reagieren insgesamt besonders gut mit Nichtmetallen, wie etwa Sauerstoff oder den Halogenen.

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Frage

Was ist ein Isotop?

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Antwort


Isotope sind Atomsorten, die gleich viele Protonen besitzen, sich jedoch in der Anzahl der Neutronen im Kern unterscheiden.


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Frage

Wie erkennt man ein Isotop im Periodensystem?

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Antwort

Indem man die Ordnungszahl von der Massezahl subtrahiert, kann man erkennen ob ein Isotop vorhanden ist.

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Frage

Woraus setzt sich die Massezahl zusammen?

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Antwort

Die Massezahl setzt sich aus der Masse der Protonen und Neutronen zusammen.

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Frage

Wo befindet sich die Ordnungszahl im Periodensystem? 


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Antwort

Die Ordnungszahl im Periodensystem befindet sich links oberhalb des Elementsymbols.

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Frage

Wo befindet sich die Massezahl im Periodensystem?

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Antwort

Die Massezahl im Periodensystem findet man je nach Art des Periodensystems rechts oberhalb des Elementsymbols oder unterhalb des Elementsymbols.

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Frage

Wie verändert sich die chemische Reaktion wenn ein Isotop vorliegt?

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Antwort


Chemische Reaktionen werden durch Isotope nicht verändert. Vor allem die Elektronenzahl spielt dabei eine wichtige Rolle.


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Frage

Wie lautet der Name eines Wasserstoffs mit einem Neutron? 


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Antwort

Das H-2 Isotop wird Deuterium genannt und mit einem D abgekürzt

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Frage

Wie lautet der Name eines Wasserstoffs mit zwei Neutronen?

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Antwort

Das H-3 Isotop wird Tritium oder überschwerer Wasserstoff genannt und mit einem T abgekürzt.

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Frage


Was passiert, wenn ein Atom zu wenige oder zu viele Neutronen im Kern besitzt?


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Antwort

Ein Atom mit zu vielen oder zu wenigen Atomen wird instabil und zerfällt über einen bestimmten Zeitraum.

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Frage

Wie nennt man den instabilen Kern eines Isotops noch?

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Antwort

Instabile Kerne nennt man auch radioaktive Kerne, da sie beim Zerfall radioaktive Strahlung abgeben.

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Frage

Welches Element besitzt die meisten stabilen Isotope?

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Antwort

Zinn besitzt mit 10 Stück die meisten stabilen Isotope.

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Frage

Welches Element besitzt die meisten Isotope (sowohl stabile, als auch instabile)?

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Antwort


Xenon besitzt mit 24 Stück die meisten Isotope insgesamt.


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