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Homo Faber

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Deutsch

Der lateinische Begriff homo faber steht für einen praktisch und technisch veranlagten Menschen. Vor diesem Hintergrund ist es wenig verwunderlich, dass der 1957 erschienene Roman des Autors Max Frisch die Lebensgeschichte des Ingenieurs Walter Faber erzählt. Sein rationaler und der Technik zugeneigter Charakter wird im Verlauf der Handlung vermehrt auf die Probe gestellt. Der Protagonist bereist verschiedene Orte und macht dabei neue Bekanntschaften – darunter auch die einer jungen Frau namens Elisabeth, die sich letztendlich als seine leibliche Tochter entpuppt.

Inhaltsangabe zu "Homo faber"

Der Autor Max Frisch untertitelt seinen Roman mit dem Zusatz "Ein Bericht". Die Ereignisse werden von dem Protagonisten Walter Faber als Erinnerungen in einem Tagebuch festgehalten. Seine Erlebnisse sind jedoch nicht in chronologischer Reihenfolge dargestellt: Der Erzähler verfügt bereits über das Wissen der Zukunft, während er von der Vergangenheit berichtet, weswegen es zu Vorausdeutungen, aber auch zu Rückblenden kommt. Walter Faber teilt seine Gedanken, Urteile und Meinungen mit den Lesenden.

Erste Station

In der Zeit vom 21. Juni bis zum 8. Juli 1957 schreibt der Protagonist in Caracas, der Hauptstadt Venezuelas, den ersten Teil seines Berichts nieder.

März 1957

Walter Faber ist ein Ingenieur aus der Schweiz, der seit mehreren Jahren in New York lebt und dort für die UNESCO (United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization) als Entwicklungshelfer tätig ist. Eine Dienstreise führt ihn für die Installation einer technischen Anlage nach Caracas. Am Flughafen La Guardia in New York erfährt Faber am Abend des 25. März, dass sich seine Maschine wegen eines Schneesturms um drei Stunden verspätet.

Als er das Flugzeug betreten kann und sich setzt, stellt Faber fest, dass er neben dem Deutschen Herbert Hencke platziert ist. Trotz anfänglicher Formalitäten – unter anderem bietet Hencke ihm eine Zigarette an – fühlt sich Faber schon bald von seinem Sitznachbarn gestört. Er erfährt, dass Herbert auf der Suche nach seinem Bruder Joachim ist. Dieser hält sich im Moment auf einer Plantage in Guatemala auf. Faber wird bewusst, dass Herberts Bruder ihn an seinen Studienfreund Joachim erinnert, den er seit über 20 Jahren nicht mehr gesehen und gesprochen hat.

Faber bricht auf der Toilette zusammen und erleidet dort einen Schwächeanfall, als die Maschine einen Zwischenstopp in Houston einlegt. Er beschließt daraufhin, seine Dienstfahrt nicht fortzusetzen. Eine Flugbegleiterin findet ihn jedoch und überredet ihn zur Weiterreise, was Faber widerwillig befolgt.

Kurz nach dem Start in Houston fällt ein Motor des Propellerflugzeugs aus. Als ein weiterer Motor Schaden nimmt, müssen die Piloten in der Wüste Tamualipas in Mexiko notlanden. Der Aufenthalt dort dauert vier Tage. In dieser Zeit schreibt Faber einen Brief an Ivy, um die Beziehung mit ihr zu beenden.

Letztendlich können die Passagiere gerettet werden. Faber und Hencke sind während ihres Aufenthalts Freunde geworden. Letzterer setzt seine Reise fort und macht sich auf den Weg nach Guatemala, um dort nach seinem Bruder zu suchen. Spontan entscheidet Faber, ihn auf dem Weg nach Guatemala zu begleiten.

Faber kann nun die Verbindung zwischen Henckes Bruder und seinem Studienfreund Joachim herstellen. Es handelt sich um ein und dieselbe Person. Von Herbert erfährt er, dass Joachim mit Fabers ehemaliger Freundin und Jugendliebe Hanna verheiratet war. Faber erinnert sich daran zurück, dass Hanna in der Zeit, als er selbst noch mit ihr liiert war, von ihm schwanger geworden ist. Er konnte sich jedoch nicht über das Kind freuen, da ihm zu dieser Zeit eine Stelle in Bagdad angeboten worden war. Trotz der Tatsache, dass Hanna sich zu einem Schwangerschaftsabbruch bereit erklärt hatte, fühlte sich Faber verpflichtet, sie zu heiraten.

Er erinnert sich weiterhin an die Bedenken zurück, die seine Eltern aufgrund einer Heirat mit einer Frau jüdischen Glaubens hatten. Dennoch war es Hanna selbst, die die Hochzeit in letzter Sekunde absagte. Faber ist daraufhin abgereist, um seine neue Stelle in Bagdad anzutreten. Joachim sollte Hanna bei dem Schwangerschaftsabbruch helfen. Nach seiner Abreise hörte Faber nichts mehr von ihr.

April 1957

Hencke und Faber kommen in Campeche an und wollen mit dem Zug weiter nach Palenque fahren. Sie erfahren aber, dass sie einen Tag warten müssen, bis der nächste Zug dorthin fährt. Diese Fahrt erweist sich dann vor allem aufgrund des feuchten und heißen Klimas als sehr unangenehm.

Nach einigen Tagen Aufenthalt in Palenque, die sie hauptsächlich mit Trinken und Nichtstun verbracht haben, um dem Flüssigkeitsverlust durch das Schwitzen entgegenzuwirken, findet am Abend des 7. Aprils das traditionelle Vollmondfest statt.

Der letzte Abschnitt der Reise auf der Suche nach Henckes Bruder erscheint als der schwierigste. Obwohl es kaum mehr als 100 km bis zur Plantage sind, macht ihnen die Hitze zu schaffen und sie sind kurz davor, aufzugeben. Ein junger Musiker aus Boston namens Marcel kann ihnen schließlich mit seinem gemieteten Landrover auf dem Weg helfen.

Auf der Plantage angekommen finden sie Joachim erhängt auf seiner Plantage vor. Die Gründe für seinen Tod können nicht abschließend geklärt werden. Daraufhin beschließt Herbert, auf der Plantage seines Bruders zu bleiben. Faber und Marcel hingegen begeben sich am 14. April auf die Heimreise. Faber möchte von dort aus, wie ursprünglich geplant, nach Caracas.

Schließlich kommt er am 18. April – fast einen Monat später als geplant – in Caracas an und möchte beginnen, seinen Auftrag auszuführen. Dieser besteht darin, Turbinen zu montieren. Er muss jedoch feststellen, dass die Turbinen noch verpackt im Hafen liegen und Faber seine Arbeit damit nicht verrichten kann. Da sich die Tätigkeiten in Caracas verzögern, entscheidet er sich am 20. April dazu, wieder nach New York zu fliegen.

Dort angekommen, wartet seine Geliebte Ivy bereits auf ihn. Sie hat den Abschiedsbrief, den er ihr in der Wüste Tamualipas in Mexiko geschrieben hat, ignoriert und die Trennung entsprechend nicht akzeptiert. Faber möchte ihr aus dem Weg gehen und bucht deshalb für seine nächste Dienstreise eine Schifffahrt nach Europa. Dadurch kann er Ivy bereits am nächsten Tag verlassen.

Während der Schiffsreise mit dem Ziel Le Havre, Frankreich, lernt Walter Faber die 20-jährige Elisabeth Piper kennen. Sie erinnert ihn sofort an seine Jugendliebe Hanna. Die junge Frau befindet sich auf dem Weg nach Paris, um von dort aus weiter nach Rom zu reisen. Schnell fängt er an, sie Sabeth zu nennen, da sie den Namen Elisabeth nicht mag. Die beiden kommen sich näher.

Faber entschließt sich an seinem 50. Geburtstag – dem 29. April – dazu, seiner neuen Freundin einen Heiratsantrag zu machen. Sabeth gibt ihm jedoch keine Antwort. Daraufhin verlieren sich die beiden aus den Augen, als das Schiff anlegt. Sie fahren getrennt nach Paris.

Mai 1957

Fabers Vorgesetzter Williams bietet ihm an, einige Tage Urlaub zu nehmen, da er den Eindruck hat, sein Mitarbeiter sei überarbeitet und gesundheitlich angeschlagen. Obwohl sich Faber entrüstet zeigt, nimmt er das Angebot an.

Er verbringt fast eine ganze Woche im Louvre – in der Hoffnung, Sabeth dort anzutreffen – bis er ihr tatsächlich begegnet und sie zu einer Oper einladen kann. Er gibt nicht auf und versucht, die junge Frau von einer Hochzeit mit ihm zu überzeugen.

Sabeth möchte per Anhalter nach Rom fahren, was Faber ihr ausredet. Er begleitet die junge Frau nach Rom und nimmt sich dafür frei. Auf dem Weg dorthin machen sie einen Zwischenstopp in Avignon. In der Nacht vom 13. Mai können sie eine Mondfinsternis beobachten, woraufhin sie ihre erste Nacht zusammen verbringen.

Sie kommen am nächsten Tag in Italien an und verbringen die kommende Zeit mit der Besichtigung verschiedener Städte und Sehenswürdigkeiten. Im Vergleich zu Sabeth ist Faber allerdings kein großer Freund von Kunst und verliert schnell das Interesse daran.

Während der Fahrt von Italien nach Patras in Griechenland erfährt Faber den Namen von Sabeths Mutter Hanna. Er möchte sich nicht eingestehen, dass es sich bei Sabeth um seine leibliche Tochter handeln könnte. Daher rechnet er sich ihr Geburtsdatum so lange zurecht, bis er zu dem Ergebnis kommt, dass sie nicht seine Tochter sein kann.

In Korinth angekommen, machen sich Sabeth und Faber auf die Suche nach einem freien Hotelzimmer. Allerdings vergeblich, alle Hotels der Stadt sind belegt. Da ihnen nichts anderes übrig bleibt, verbringen sie die Nacht am 26. Mai unter freiem Himmel. Während Faber am nächsten Tag im Meer schwimmen geht, wird Sabeth von einer Schlange gebissen und stürzt auf den Kopf. Er saugt die Wunde aus und tut sein Bestes, um sicherzustellen, dass Sabeth schnellstmöglich in einem Krankenhaus behandelt wird.

Das Krankenhaus, in das Sabeth eingeliefert wird, liegt in Athen. Faber begleitet sie dorthin und trifft im Krankenhaus auf Hanna, seine Jugendliebe und Sabeths Mutter. Die beiden verständigen sich darauf, dass Faber bei Hanna einzieht, solange er in Griechenland ist. Sabeth ist rechtzeitig mit dem Serum versorgt worden und scheint außer Gefahr zu sein. Faber gesteht Hanna, dass er mit Sabeth geschlafen hat. Diese versucht, ihre Bestürzung darüber zu verbergen, Faber kann allerdings hören, wie sie nachts in ihrem Schlafzimmer weint.

Da er ein neues Hemd braucht und seine Jacke verloren hatte, begeben sich Faber und Hanna am Tag darauf – dem 28. Mai – wieder zurück an den Ort, an dem Sabeth ihre Verletzungen erlitten hat. Hanna teilt Faber mit, dass Sabeth seine Tochter ist, die vor 20 Jahren während ihrer Beziehung gezeugt worden war. Faber ist nun entschlossen, seine Arbeit aufzugeben, nach Griechenland zu ziehen und Hanna zu heiraten.

Nachmittags wollen sie Sabeth im Krankenhaus besuchen. Dort angekommen wird ihnen jedoch mitgeteilt, dass Sabeth verstorben sei. Man habe sich bei den Untersuchungen ganz auf den Schlangenbiss fokussiert und dabei nicht bemerkt, dass Sabeth durch den Sturz einen Schädelbasisbruch erlitten hatte, der sie letztendlich das Leben kostete.

Zweite Station

Faber beginnt die Aufzeichnung des zweiten Teils seines Berichts am 19. Juli 1957 und beendet sie acht Tage später, am 26. Juli 1957. Eingebettet in seine Aufzeichnungen ist das Reisetagebuch Fabers, in dem er die ersten Wochen nach dem Tod seiner Tochter Sabeth dokumentierte.

Juni 1957

Am 1. Juni ist Faber wieder zurück in New York, beschließt allerdings, sein teures Apartment dort aufzugeben. Den Schlüssel, den er für Ivy hinterlegt hatte, findet er jedoch nicht mehr, weswegen er seine eigene Wohnung nicht betreten kann. Er geht zu seinem Vorgesetzten Williams auf eine Party, fühlt sich dort allerdings fehl am Platz. Mehrmals ruft er in seiner Wohnung an, bis sich ein Unbekannter am Telefon meldet. Es bleibt unklar, ob die Telefonnummer neu vergeben oder die Wohnung neu vermietet wurde.

Um seinen ursprünglichen Auftrag endlich auszuführen, begibt sich Faber am nächsten Tag wieder auf die Reise nach Caracas. Diesmal fliegt er über das mexikanische Mérida. Dort bekommt er starke Magenschmerzen, weswegen er seine Reise hier unterbrechen muss.

Da er in der Nähe ist, beschließt Faber, Herbert auf der Plantage zu besuchen. Er erwartet, ein paar Tage dort zu verbringen. Auf der Plantage angekommen muss er jedoch feststellen, dass Herbert durch sein zurückgezogenes Leben in sich gekehrt und menschenscheu – beinahe apathisch – geworden ist. Somit reist Faber früher als geplant an seinen endgültigen Zielort: Caracas.

Etwa drei Monate nach seiner ursprünglich geplanten Montage der Turbinen kommt er in Caracas an. Auch hier hat er wieder starke Magenschmerzen. Daher verbringt er die nächsten zwei Wochen – die Zeit bis zum 8. Juli – in seinem Hotelbett, unfähig, irgendeine Arbeit zu verrichten. Am 21. Juni beginnt er, den ersten Teil seines Berichts zu verfassen.

Juli 1957

Nach der Besserung seiner Bauchschmerzen will Faber am 9. Juli nach Düsseldorf reisen. Auf dem Weg dorthin bleibt er für vier Tage in Havanna, wo sich seine ganze Lebenseinstellung grundlegend ändert. Er möchte sein Dasein mehr genießen und sich nicht länger zu sehr auf seine Prinzipien konzentrieren. Am 13. Juli verlässt Faber schweren Herzens Kuba.

Nach seiner Ankunft in Düsseldorf am 15. Juli besucht Faber die Hencke-Bosch GmbH, bei der Herbert gearbeitet hatte, und berichtet von Joachims Selbstmord und Herberts Umzug auf die Plantage.

Die Filme, die er während seiner ganzen Reise gedreht hatte, möchte er den Verantwortlichen bei Hencke-Bosch GmbH ebenfalls zeigen. Jedoch hat er vergessen, die Aufnahmen zu beschriften, weswegen er alle abspielen muss. Darunter befinden sich auch Aufzeichnungen seiner Zeit mit Sabeth, was Faber sehr mitnimmt. Seine Bauchschmerzen als Vorwand nutzend, verlässt Faber die Firma und lässt seine gesamten Filme dort zurück.

Er reist am nächsten Tag weiter in die Schweiz. Auf der Zugfahrt verspürt er das Bedürfnis, sich – ähnlich wie Ödipus – mit zwei Gabeln zu blenden. In Zürich trifft er sich mit Professor O., seinem ehemaligen Dozenten. Von Zürich aus fliegt er nach Mailand, um seine Stelle bei der UNESCO zu kündigen. Jetzt beginnt er seine Reise nach Athen, zu Hanna.

Er möchte, wie schon vor Sabeths Tod, wieder bei ihr einziehen. Jedoch erfährt er von dieser, dass sie Athen unbedingt verlassen möchte und ihre Wohnung schon gekündigt habe. Nach dem Tod ihrer Tochter war es Hanna nicht möglich, ihr altes Leben aufrechtzuerhalten. Fabers einzige Möglichkeit ist nun die Unterkunft in einem Hotel.

Aufgrund seiner starken Magenschmerzen muss er jedoch ebenfalls in das Krankenhaus in Athen. Hanna besucht ihn täglich und verbringt viel Zeit bei ihm. Die Ärzte erheben einen Verdacht auf Magenkrebs und stellen ihm eine Operation in Aussicht. Faber hegt dahin gehend keine großen Hoffnungen. Er beginnt, den zweiten Teil seines Berichts zu schreiben.

August 1957

Faber wird morgens um 8:05 Uhr auf die Operation vorbereitet. An dieser Stelle brechen die Aufzeichnungen ab. Das Ende des Romans bleibt offen. Aus den Aufzeichnungen Fabers geht allerdings hervor, dass er sowohl die Krankheit als auch den Tod akzeptierte.

Charakterisierung der Figuren in "Homo faber"

Walter Faber

  • Walter Faber sieht sich selbst als Techniker, als nüchternen und rationalen Menschen.
  • Er ist ein Ingenieur aus der Schweiz und für die UNESCO tätig.
  • Zu Beginn des Romans ist er 49, später 50 Jahre alt.
  • Er hat kein tieferes Interesse an der Beziehung zu Ivy, allerdings an der zu Sabeth.
  • Im Verlauf der Handlung erkrankt er an Krebs.

Elisabeth Piper

  • Elisabeth Piper ist die Tochter von Hanna Piper und Walter Faber.
  • Von Faber wird sie "Sabeth", von ihrer Mutter wird sie "Elsbeth" genannt.
  • Sie ist 20 Jahre alt.
  • Sie kleidet sich nicht besonders weiblich, besitzt aber dennoch starke feminine Züge und ist attraktiv.
  • Elisabeth erinnert Faber sofort an seine Jugendliebe Hanna.

Hanna Piper

  • Hanna Piper ist die Jugendliebe Fabers, mit dem sie Elisabeth gezeugt hat.
  • Nach ihrer Trennung war sie mit Joachim Hencke verheiratet.
  • Sie ist eine Frau mittleren Alters.
  • Sie ist eine Frau jüdischen Glaubens und stammt aus München, lebt allerdings in Athen.
  • Nach dem Tod ihrer Tochter nähern sich Hanna und Faber wieder an.

Herbert Hencke

  • Herbert Hencke ist eine Zufallsbekanntschaft von Walter Faber.
  • Er ist etwa 30 Jahre alt und stammt aus Düsseldorf.
  • Er arbeitet für die Hencke-Bosch GmbH.
  • Sein Bruder ist Joachim Hencke, der auf einer Plantage in Guatemala lebt.
  • Von Herbert erfährt Faber, dass Joachim mit Hanna verheiratet war.

Joachim Hencke

  • Joachim Hencke ist ein Studienfreund von Walter Faber.
  • Die beiden haben sich allerdings seit mehr als 20 Jahren nicht gesprochen.
  • Er war mit Hanna verheiratet.
  • Er ist der Bruder von Herbert Hencke.
  • Relativ zu Beginn des Romans finden Faber und Herbert ihn erhängt auf einer Plantage in Guatemala. Die Umstände seines Todes können nicht geklärt werden.

Ivy

  • Ivy ist Fabers Geliebte, allerdings mit einem anderen Mann verheiratet.
  • Sie ist 26 Jahre jung und ist sehr attraktiv.
  • Faber zeigt kein wirkliches Interesse an der Beziehung zu Ivy.
  • Er reduziert sie auf ihre Äußerlichkeiten.
  • Seine Versuche, sie zu charakterisieren, erscheinen zusammenhanglos.

Aufbau und Sprache in "Homo faber"

Der Roman von Max Frisch gliedert sich in zwei Stationen, die jeweils durch präzise Datums- und Uhrzeitangaben genauer untergliedert sind. Das ist kennzeichnend für einen Bericht. Die Zuordnung zu dieser Textsorte zeigt sich auch im Ausdruck durch die Verwendung von Alltagssprache.

Aufbau

Der Roman ist in zwei Teile gegliedert: die erste und die zweite Station.

  1. Die erste Station befasst sich mit dem Zeitrahmen zwischen Fabers Abflug aus New York und dem Tod Elisabeths, also vom 25. März bis zum 28. Mai 1957.
  2. Die zweite Station erzählt die Ereignisse nach ihrem Tod vom 19. Juli 1957 bis zu Fabers eigener Operation, die sich etwa auf Ende August datieren lässt.

Ein genauer Zeitpunkt bzw. der genaue Ausgang des Eingriffs werden nicht genannt, es handelt sich also um ein offenes Ende. Aufgrund der Abruptheit des Endes kann man aber davon ausgehen, dass Faber die Operation nicht überlebt hat.

Die erste Station ist deutlich länger als die zweite, weswegen letzterer wie ein langer Epilog wirkt. In diesem beschreibt Faber die Auswirkungen, die die Ereignisse des ersten Teils auf das Leben der Beteiligten haben. Dabei fokussiert er sich auf sich selbst und auf Hanna, aber auch auf Herbert Hencke.

Als homo faber, also als technisch versierter Mensch, legt Walter Faber großen Wert darauf, die Ereignisse genau zu datieren. Das ist charakteristisch für einen Bericht. Dennoch gibt es Brüche in der Chronologie der Erzählung. Es kommt zu Rückblenden und Vorausdeutungen.

Faber schildert den Hergang von Sabeths Unfall erst, nachdem er beschrieben hat, wie er in einem Krankenhaus erwacht und Hanna zum ersten Mal seit Jahren wiedersieht.

Erzählverhalten

Der Roman wird von Walter Faber rückblickend in der Ich-Form erzählt. Der Ausdruck, den der Ingenieur dabei anschlägt, besitzt den Charakter der gesprochenen Sprache. Der erste Teil wird geschrieben, als Faber mit Magenschmerzen im Hotelbett liegt. Den zweiten Teil verfasst er, als er, wieder mit Magenschmerzen, im Krankenhausbett liegt.

Die Sprache charakterisiert den Erzähler und vermittelt viel von Fabers Persönlichkeit. Sie fördert unter anderem seine wissenschaftlich-rationalen Züge zutage, die zu einer sachlich gehaltenen und kühlen Erzählweise führen. Viele "Ich bin nicht..., ich bin nur..."-Aussagen begleiten den Roman. Mit der langsamen Veränderung seiner Denkweise während des ganzen Berichts geht allerdings auch eine Veränderung seines Sprachstils einher, der mit der Zeit immer weniger nüchtern erscheint.

Sprache

In Bezug auf den Satzbau fällt auf, dass Attribute häufig nachgestellt werden. Das kann entweder als flüchtige Erzählweise gedeutet werden – sprich: Faber hat den gesamten Satz noch nicht zu Ende gedacht, als er beginnt, ihn niederzuschreiben – oder als Bemühung darum, die Ausführungen so präzise wie möglich zu gestalten.

Sie trägt eine Brille, schwarz, Hornbrille.

Alle Zitate stammen, wenn nicht anders gekennzeichnet, aus Max Frischs "Homo faber. Ein Bericht" (1998, Frankfurt am Main: Suhrkamp).

Zudem weist der Roman Merkmale einer gestörten Kommunikation auf. Direkt zu Beginn macht Faber deutlich, wie sehr er das Alleinsein schätzt, denn dann muss er sich nicht mit anderen unterhalten. Insbesondere als es um Sabeths Krankenhausaufenthalt und ihren Tod geht, weicht er Gesprächen aus. Faber und Hanna reden außerdem aneinander vorbei und hören sich nicht richtig zu.

Ich redete neuerdings, weil Schweigen unmöglich, über Mortalität bei Schlangenbiß, beziehungsweise über Statistik im Allgemeinen.

Interpretationsansätze in "Homo faber"

Der Titel des Romans, der ja für den technisch versierten und praktisch veranlagten Menschen steht, legt es nahe, das Geschehen vor dem Hintergrund der Technik zu interpretieren. Auch das Männer- und Frauenbild Fabers bietet einen interessanten Interpretationsaspekt.

Technik und Rationalität

Walter Faber durchläuft im Verlauf des Romans eine Wandlung, die sich auch sprachlich zeigt. Zu Beginn gibt er sich wissenschaftlich und rational, muss am Ende jedoch feststellen, dass er mit seiner sachlichen und kühlen Art an seine Grenzen stößt. Der Protagonist porträtiert entsprechend den homo faber. Der Begriff wird jedoch bis zur Lächerlichkeit gesteigert.

Das zeigt sich vor allem, nachdem Faber den Namen von Sabeths Mutter erfahren hat und die Verbindung zwischen ihr und Hanna herstellen kann. Er versucht, sich die Möglichkeit, dass Sabeth seine Tochter sein könnte, fortzurechnen. Am Ende muss er selbst einsehen, dass er sich die Realität nicht durch Mathematik und Logik unterwerfen kann.

Dadurch übt der Autor Kritik daran, sich ausschließlich auf die Logik und das Berechenbare zu fokussieren. Die Technik vermittelt dabei ein falsches Gefühl von Kontrolle.

Männer- und Frauenbild

Das Männer- und Frauenbild, das Walter Faber vertritt, zeugt nicht von Gleichberechtigung. Viel eher sind die weiblichen Figuren den männlichen Figuren unterworfen. Das Frauenbild des Romans ist negativ. Während Faber sich auf seine nüchterne Rationalität besinnt, werden die Frauenfiguren diesem Ideal gegenüber als emotional und hysterisch dargestellt:

  • Ivy wird von Faber ausschließlich auf ihr Äußeres reduziert. Versuche, ihren Charakter dreidimensional zu gestalten, scheitern, da Faber sich in zusammenhanglosen und banalen Äußerungen verliert. Zu keinem Zeitpunkt der Handlung nimmt Faber die Beziehung zu Ivy ernst oder betrachtet sie am ihm gleichgestellt. Ivy ist Faber unterlegen.
  • Hanna ist diejenige, die Walter Fabers Frauenbild erschüttert. Sie tritt als emanzipierte und selbstständige Frau auf. Die Entscheidung, den Schwangerschaftsabbruch nicht durchzuführen, hat sie eigenständig und ohne Fabers Wissen getroffen. Als alleinerziehende Mutter ist sie darum bemüht, von Männern unabhängig zu sein. Hanna tritt Faber gegenüber als gleichberechtigt, wenn nicht sogar überlegen auf.

Betrachtung im zeitgeschichtlichen Kontext

Das Frauenbild der 50er-Jahre war geprägt durch den Wiederaufbau des Landes nach dem Zweiten Weltkrieg. Als die Männer im Krieg waren, mussten die Frauen die Familie ernähren. Zu dieser Zeit waren sie beruflich als Lehrerinnen, Maurerinnen und Dachdeckerinnen tätig – Berufe, die zuvor von Männern ausgeführt worden waren. Als die Männer jedoch aus dem Krieg und der Kriegsgefangenschaft zurückkehren, sollte die Frau sich wieder auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter besinnen.

Das Frauenbild dieser Zeit schwankte entsprechend zwischen der emanzipierten Frau und der Hausfrau. Gerade die Figuren Ivy und Hanna in "Homo faber" zeigen diese Gratwanderung deutlich auf.

"Homo faber" und die Zuordnung zur Epoche der Postmoderne

Der Roman "Homo faber" kann nicht eindeutig einer Epoche zugeordnet werden. Er enthält Merkmale des postmodernen, aber auch des modernen Romans, wobei die Kennzeichen für die Postmoderne überwiegen.

So liegt in der Geschichte keine allwissende Erzählinstanz mehr vor. Stattdessen legt ein Ich-Erzähler mit eingeschränkter Erzählperspektive seine Sicht der Dinge dar. Das passt in die Epoche der Postmoderne, da diese die subjektive Wahrnehmung stark betont.

Der Ich-Erzähler kann nur von Ereignissen berichten, die er selbst erlebt oder aus Erzählungen von anderen Figuren erfahren hat.

Ebenso liegt im Roman eine unzuverlässige und steuernde Erzählinstanz vor. Der Bericht gleicht einer Rechtfertigung: Faber versucht, den Lesenden deutlich zu machen, warum er wie gehandelt hat.

Den Hergang von Sabeths Unfall erläutert er etwa erst, nachdem er Hannas Wiedersehen im Krankenhaus erzählt hat.

Ein weiteres Merkmal der Postmoderne ist die Suche nach der eigenen Identität. Dazu passt, dass Faber im Verlauf der Handlung eine Wandlung durchläuft, von einem technisch-versierten zu einem eher emotional-persönlichen Menschen.

Typisch für die Epoche der Postmoderne ist darüber hinaus der Bruch mit der Chronologie. Die Handlung wird nicht in der Reihenfolge erzählt, in der sie sich vollzogen hat. Stattdessen gibt es in "Homo faber" Auslassungen und Vorausdeutungen. Die Lesende muss die Handlung selbst in die richtige Reihenfolge bringen.

Über den Autor Max Frisch

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und verstarb am 4. April 1991 am selben Ort. Ein Germanistikstudium brach er ab, um Architektur zu studieren und damit dem Vorbild seines Vaters zu folgen. Einige Jahre arbeitete Frisch als Architekt, ehe er sich schließlich doch der Schriftstellerei zuwandte.

Die Ereignisse in "Homo faber" sind teilweise an Max Frischs eigenes Leben angelehnt. So reiste er selbst viel, während er den Roman verfasste, und ließ entsprechend auch Walter Faber viel reisen. Unter anderem sind Orte wie Italien, Yucatan, New York, Griechenland und Havanna tatsächlich Gegenden, die Frisch zu dieser Zeit selbst besuchte.

Begonnen hatten die Arbeiten an "Homo faber" im Jahr 1955. Das Schreiben des Romans endete offiziell am 20. Juni 1957. Bereits im Oktober desselben Jahres wurde das Ergebnis vom Suhrkamp Verlag veröffentlicht und 1988 von Volker Schlöndorff verfilmt.

Thematisch befasste Max Frisch sich in seinen Werken häufig mit den Motiven Liebe, Tod und Heimat. Diese lassen sich auch in den Romanen finden, die ihn letztlich zum Bestsellerautoren machten: "Stiller" (1954), "Homo faber" (1957) und "Mein Name sei Gantenbein" (1964).

Homo faber - Das Wichtigste

  • "Homo faber" von Max Frisch wurde 1957 veröffentlicht und 1988 erstmals verfilmt.
  • Der Roman ist weitestgehend der Epoche der Postmoderne zuzuordnen.
  • Der Begriff homo faber steht für den technisch-versierten Menschen, wird im Roman allerdings bis hin zur Lächerlichkeit gesteigert. Die Technik wird als Vermittler falscher Kontrolle kritisiert.
  • Im Verlauf des Romans trifft Walter Faber auf Sabeth, die sich später als seine Tochter herausstellt. Unwissentlich geht er eine inzestuöse Liebesbeziehung mit ihr ein, die endet, als Sabeth stirbt. Am Ende erkennt Faber seine Verfehlungen, möchte sich ändern, ist zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits todkrank.
  • Der Roman ist in zwei Stationen untergliedert, wobei die erste deutlich länger ist als die zweite, die deshalb als Epilog betrachtet werden kann.
  • Im Ausdruck drückt sich "Homo faber" in Alltagssprache aus. Ein Ich-Erzähler mit eingeschränkter Erzählperspektive legt seine Sicht der Dinge dar.

Homo Faber

Der Name "Homo faber" steht für den praktisch und technisch veranlagten Menschen. Dieser Begriff wird im Roman bis hin zur Lächerlichkeit gesteigert und widerlegt. Frisch kritisiert die falsche Sicherheit, die das Berechenbare und die Technik schaffen.

Walter Faber schreibt seinen Bericht, um sich selbst zu rechtfertigen und sich einzureden, dass er keine Schuld an Sabeths Tod trägt.

"Homo faber" ist vor allem aufgrund der präzisen Datums- und Ortsangaben als ein Bericht zu betrachten. Darüber hinaus ist das Werk ganz im Stil der gesprochenen Sprache geschrieben. Es kommt zur Verkürzungen, die ebenfalls typisch für einen Bericht sind. 

Faber macht sich durch die Manipulation von Zahlen am Tod Sabeths schuldig. Er versucht, sich ihr Geburtsdatum so "wegzurechnen", dass er nicht ihr Vater sein kann.

Finales Homo Faber Quiz

Frage

Wer schrieb den Roman "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

Max Frisch ist der Autor des Romans. 

Frage anzeigen

Frage

Wann wurde "Homo faber" veröffentlicht? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Roman wurde im Oktober 1957 vom Suhrkamp Verlag veröffentlicht. 

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Frage

Wofür steht der lateinische Begriff homo faber

Antwort anzeigen

Antwort

Der Begriff steht für den technisch-versierten und rational handelnden Menschen

Frage anzeigen

Frage

Was passiert in der ersten Station von "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Walter Faber macht auf einer Dienstreise die Bekanntschaft von Herbert Hencke
  • Gemeinsam reisen sie zur Plantage seines Bruders, den sie dort tot auffinden. 
  • Auf einer Schiffsreise nach Europa lernt Faber die junge Sabeth kennen und lieben. Es kommt zu einem inzestuösen Verhältnis. 
  • Die beiden reisen gemeinsam nach Italien, ehe es zur verhängnisvollen Nacht im Freien kommt. 
  • Sabeth wird von einer Schlange gebissen, stirbt im Krankenhaus allerdings an ihrer Kopfverletzung
  • Faber erfährt von Hanna, dass Sabeth seine Tochter ist
Frage anzeigen

Frage

Was passiert in der zweiten Station von "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

  • In der zweiten Station werden die Auswirkungen, die die Ereignisse der ersten Station auf die Beteiligten hatten, deutlich. 
  • Herbert Hencke lebt zurückgezogen auf der Plantage seines Bruders, er ist fast schon apathisch. 
  • Faber reist viel. Ihm wird klar, dass er nicht in sein altes Leben zurückkehren kann. 
  • Fabers Bauchschmerzen treten häufiger und öfter auf. 
  • Ihm wird eine Krebsdiagnose gestellt. 
  • Der Bericht endet am Morgen der Operation. Das legt nahe, dass Faber diese nicht überlebt hat. 
Frage anzeigen

Frage

Wer sind die drei zentralen Figuren im Roman "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

Walter Faber, Hanna und Elisabeth Piper

Frage anzeigen

Frage

Wie wird Elisabeth von ihrer Mutter genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Elsbeth

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der Roman "Homo faber" gegliedert? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Roman ist in zwei Stationen gegliedert. Die erste Station ist dabei deutlich länger als die zweite, sodass die zweite Station als Epilog betrachtet werden kann. 

Frage anzeigen

Frage

Die Handlung des Romans umfasst den Zeitraum von _____ bis _____. 

Antwort anzeigen

Antwort

25. März bis Ende August 1957 (OP ist nicht genau datiert) 

Frage anzeigen

Frage

Welchen Beruf übt Walter Faber im Roman "Homo faber" aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Ingenieur

Frage anzeigen

Frage

Welches Erzählverhalten liegt im Roman "Homo faber" vor? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Roman wird rückblickend in Ich-Form erzählt. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Besondere am Satzbau in "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Besondere am Satzbau ist, dass die Attribute häufig nachgestellt werden. Das spricht entweder für eine flüchtige Erzählweise oder dafür, dass Faber seine Ausführungen so präzise wie möglich gestalten will. 

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern ist die Kommunikation in "Homo faber" gestört? 

Antwort anzeigen

Antwort

Faber macht direkt zu Beginn deutlich, wie sehr er das Alleinsein schätzt, denn dann muss er sich mit niemandem unterhalten. Besonders im Kontext von Sabeths Tod ist die Kommunikation zwischen Faber und Hanna gestört, sie reden aneinander vorbei und hören einander nicht richtig zu

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern stoßen Rationalität und Technik in "Homo faber" an ihre Grenzen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Grenzen der Rationalität und Technik werden besonders deutlich, als Faber versucht, sich Sabeths Geburtsdatum so "wegzurechnen", dass sie gar nicht seine Tochter sein kann. 

Frage anzeigen

Frage

Welches Frauenbild vertritt Ivy im Roman "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

Ivy ist Faber unterlegen. Sie wird von ihm auf ihr Äußeres reduziert. Ihr Charakter bleibt eindimensional. Zu keinem Zeitpunkt im Verlauf des Romans nimmt Faber die Beziehung zu Ivy ernst. 

Frage anzeigen

Frage

Welches Frauenbild vertritt Hanna im Roman "Homo faber"? 

Antwort anzeigen

Antwort

Hanna tritt als emanzipierte und selbstbestimmte Frau auf. Sie ist Faber ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen. Sie ist darum bemüht, von Männern unabhängig zu sein. 

Frage anzeigen

Frage

Zu welchen Epochen lässt sich der Roman "Homo faber" zuordnen? 

Antwort anzeigen

Antwort

Postmoderne

Frage anzeigen

Frage

Welche Romane machten Max Frisch zum Bestsellerautoren? 

Antwort anzeigen

Antwort

"Stiller" (1954)

Frage anzeigen

Frage

Was spricht dafür, dass der Roman "Homo faber" ein Bericht ist?

Antwort anzeigen

Antwort

"Homo faber" ist vor allem aufgrund der präzisen Datums- und Ortsangaben als ein Bericht zu betrachten. Darüber hinaus ist das Werk ganz im Stil der gesprochenen Sprache geschrieben. Es kommt zur Verkürzungen, die ebenfalls typisch für einen Bericht sind.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern kritisiert der Autor Max Frisch in seinem Roman "Homo faber" die Technik? 

Antwort anzeigen

Antwort

Der Autor übt Kritik daran, sich ausschließlich auf die Logik und das Berechenbare zu fokussieren. Die Technik vermittelt dabei ein falsches Gefühl von Kontrolle

Frage anzeigen
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