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Geographie

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Welche Bereiche gehören zum Primären Sektor?

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Landwirtschaft

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Welche Standortfaktoren bestimmen z. B. die Produktionsstandorte von Konzernen?

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  • Rohstoffe
  • Günstige Arbeitskräfte
  • Qualifizierte Arbeitskräfte
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Frage

Welche positiven Auswirkungen hat die Globalisierung auf den Wirtschaftsstandort Deutschland?

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Antwort

  • Globale Marktpräsenz
  • Bessere Transfermöglichkeiten von Know-How, Kapital, Waren und Dienstleistungen
  • Stärkere internationale Kooperation
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Welche negativen Auswirkungen hat die Globalisierung auf den Wirtschaftsstandort Deutschland?

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  • Inernationaler Anpassungsdruck
  • Standortverlagerung innländischer Unternehmen
  • Arbeitsplatzverlust und Zunahme von Arbeitslosigkeit
  • Sinkende Steuereinnahmen
  • Risiko eines sozialen Abstiegs
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Was beschreiben die Terms of Trade?

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Die Terms of Trade beschreiben das Preisverhältnis zwischen Export - und Importgütern.

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Was sind positive Rückwirkungen des Globalisierungsprozesses auf den Wirtschaftsstandort Deutschland?


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• globale Marktpräsenz, d. h. Chance auf Teilnahme an internationalen (Absatz-)Märkten
• bessere Transfermöglichkeiten von Know-how, Kapital (Auslandsdirektinvestitionen = ADI) und Waren und Dienstleistungen
• stärkere internationale Kooperation infolge zunehmender Wirtschaftsliberalisierung

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Frage

Was sind negative Rückwirkungen des Globalisierungsprozesses auf den Wirtschaftsstandort Deutschland?


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Antwort

• Standortverlagerung inländischer Unternehmen
• Produktionsfaktor Arbeit unter internationalem Anpassungsdruck
• Arbeitsplatzverluste und Zunahme von Arbeitslosigkeit
• sinkende Steuereinnahmen und damit geringere Investitionen der öffentlichen Hand
• Risiko eines sozialen Abstiegs, v. a. von weniger qualifizierten Berufsgruppen

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Was sind Risiken der Internationale Arbeitsteilung?

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  • Verstärkung der Einkommensschere zwischen einfacher und qualifizierter Arbeit
  • Verlust staatlicher Autorität im Rahmen der Internationalisierung von Produktionsfaktoren
  • sinkender Handlungsspielraum innerhalb der nationalen Lohnpolitik infolge wachsenden ausländischen Lohnkostendrucks
  • Gefahr des unkontrollierten Transfers von technologischem Know-how in weniger entwickelte Länder
  • ständiger Anpassungsdruck an neue Produktionsverfahren, um durch Wissensvorsprünge auf dem Weltmarkt bestehen zu können
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Was sind Chancen für Schwellen- und Entwicklungsländer im Rahmen der Internationale Arbeitsteilung?

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  • wirtschaftliche Wachstumsimpulse infolge neu geschaffener Arbeitsplätze
  • Spezialisierung auf die Produktion arbeitsintensiver Produkte, langfristig höhere Löhne und dadurch Chanceauf Verringerung der Armut
  • Teilhabe am Technologie-, Know-how und Kapitaltransfer (z. B. durch ausländische Direktinvestitionen)
  • ausgeglichenere soziale Verhältnisse, politische Stabilität und Wohlstandsverbesserung
  • Möglichkeit zur Spezialisierung in Branchen, die von den Industrieländern aufgegeben werden
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Frage

Was sind Risiken für Schwellen- und Entwicklungsländer im Rahmen der Internationale Arbeitsteilung?

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  • Risiko, an den Globalisierungsprozessen nicht intensiv genug bzw. gar nicht teilhaben zu können
  • Gefahr des Anwachsens von Einkommensunterschieden zwischen den Entwicklungsländern
  • Gefahr des Protektionismus seitens der Industrieländer (z. B. Einfuhrzölle)
  • starke Einflussnahme ausländischer Direktinvestitionen, dadurch Gefahr der Fremdbestimmung
  • weiterhin geringe Entwicklungsperspektiven für die ärmsten, politisch oft instabilen Länder infolge Fehlens ausländischen Kapitalzuflusses
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Frage

Was ist Protektionismus?

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Protektionismus ist eine Wirtschaftspolitik von Staaten zum Schutz inländischer Produkte sowie des Binnenmarktes gegenüber ausländischen Konkurrenten.


Hierzu zählen u. a. Einfuhr- / Schutzzölle, Einfuhrbegrenzungen, Embargos (Handelssperren) und Subventionierung eigener Produkte.

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Was ist der freie Welthandel?

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Internationaler Handel ohne Verbote oder Handelshemmnisse (Ziel der Handelsliberalisierung)

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Die wirtschaftliche Globalisierung und der Großteil der Handelsabkommen sind überwiegend für die Industrieländer von Vorteil. Welche Gründe gibt es dafür?

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• Einige wenige reiche Industrieländer steuern die Weltwirtschaft.
• Auch innerhalb von Verbünden dominieren einzelne Staaten (z. B. die USA in der NAFTA).
• Das Stimmrecht erlaubt es den Industriestaaten in den global agierenden Organisationen wie UNCTAD oder Weltbank, über die wirtschaftliche Integration anderer Staaten zu bestimmen.
• In globalen Netzwerken spielen Kommunikation, Technologie und Kapitaltransfer eine immer größere Rolle. Aufgrund ihres Entwicklungsvorsprunges dominieren hierbei die Industriestaaten in besonderem Maße.
• Allgemein gehaltene Abkommen können die sehr unterschiedlich gelagerten (Unter-) Entwicklungsgründe der einzelnen Entwicklungsländer nicht angemessen berücksichtigen.

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Welche Voraussetzungen für eine Zunahme von Tourismus gibt es?

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• verkürzte Arbeitszeiten
• mehr Urlaubstage
• höheres Realeinkommen
• gewachsene Motorisierung
• Pauschaltourismus
• verbilligte Flugreisen

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Nenne Folgen von Tourismus in den Quellregionen

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• Gewinnbeteiligung der Touristikbranche
• Zinsgewinne von Kapitalleistungen
• Rückwirkungen fremder Kulturen auf eigene Lebensweise und -einstellungen
• Zuwanderung aus Zielgebieten
• Zunahme der Toleranz gegenüber fremden Religionen und Kulturen

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Was sind positive Folgen für Zielregionen von Fernreisen?

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• Devisenzufluss
• positive Beschäftigungseffekte
• Zunahme des Tertiärisierungsgrades (allerdings: auch der Schattenwirtschaft)
• Trickle-down-Effekte
• Infrastrukturentwicklung (u. a. Kläranlagen, Trinkwasser)
• Entlastung der Hauptstadtregion in Entwicklungsländern
• Abbau regionaler Disparitäten

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Negative Folgen für Zielregionen (Fernreisen)

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• allgemeine Preissteigerungen (u. a. für Boden und Nahrungsmittel)
• hoher Devisenrückfluss (u. a. für Lebensmittel und Management)
• hohe Ausgaben für Infrastruktur bei geringer eigener Nutzung
• überwiegend nur saisonale Beschäftigung (v. a. Niedriglohnsektor)
• starker Ressourcenverbrauch (u. a. von Wasser)
• Störung empfindlicher Ökosysteme (u. a. Hochgebirge, Korallenriffs)
• Verlust traditionellen Handwerks, stattdessen Tourismus-Kitsch
• Abwendung von der traditionellen Kultur (Akkulturation)
• Zunahme von Kriminalität (Prostitution, Bettelei)

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Welche Oberflächenformen des Alpenteils des euroasiatischen Hochgebirgsgürtels sind zu unterscheiden?

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• Nördliche Voralpen (Mittelgebirgs-Charakter)
• Nördliche und Südliche Kalkalpen (schroffe Formen)
• Zentralalpen (massive Gebirgsstöcke, hohe Reliefenergie)

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Frage

Wie kann der Schutz der Bergwelt bewerkstelligt werden? Erkläre das am Beispiel bei der Alpenkonvention. 

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Alpenkonvention 2008  als ganzheitliche Raumordnungspolitik

  • „Sanfter Tourismus“ als Gegenbewegung zum Massentourismus
  • Ausweisung von Schutzgebieten bzw. Nutzungsregionen
  • gesetzliche Maßnahmen gegen schädigendes Verhalten
  • Renaturierungsmaßnahmen, z. B. Aufforstungen, Hangsicherung,Lawinenschutzbauten
  • Regionale und lokale Verkehrspolitik, z. B. Umweltauflagen für Lkws, Förderung des ÖPNV, Bau des neuen Brennerbasistunnels
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Auslöser von Erdbeben, Tsunamis und Vulkanismus: Was sind endogene Ursachen?

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Die Auslöser von Erdbeben, Tsunamis und Vulkanismus liegen im Erdinneren (endogene Ursachen):
• Schalenaufbau der Erde
• Plattentektonik
• Konvektionsströme und Plattenrandkräfte

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Welche Schutzmaßnahmen gibt es gegen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder Vulkane?

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Schutzmaßnahmen können sein: 
• detaillierte Forschung, z. B. Überwachung von Vulkanen
• Risikoanalysen: Vorhersage zur Wahrscheinlichkeit des Auftretens und zur Stärke, zu Zeitpunkt und Region, zu Ablauf und Schäden
• Computersimulationen
• Vorbeugende Maßnahmen, fußend auf Risikoanalysen: technische Einrichtungen, z. B. Frühwarnsysteme
• spezielle Bauvorschriften in Risikogebieten
• lokale, regionale und nationale Katastrophenschutzstrukturen
• Entwurf kartographischer Skizzen für das Katastrophenmanagement
• regelmäßige Katastrophenschutzübungen für die Bevölkerung, um das Bewusstsein zu schärfen
• Entwicklung von Notfallplänen

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Wodurch entstehen Klimaänderungen?

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Klimaänderungen sind Folgen von Orbitalvariationen (Kreiselbewegungen der Erdachse).

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Was sind Klimaschwankungen?

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Klimaschwankungen sind kurzzeitige Veränderungen des Klimas, die meist nur Teilregionen der Erde betreffen.

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Was ist der rezente Klimawandel?

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Rezenter Klimawandel bedeutet die sowohl durch natürliche als auch durch den Menschen verursachte Klimaänderung der Gegenwart.

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Welche anthropogenen Ursachen hat das

Treibhausgas Methan CH4?


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Reisfelder, Viehzucht (Rindermägen),
Mülldeponien

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Welche menschengemachten Ursachen hat das Emittieren des Treibhausgas Distickstoffoxid N2O?


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N2O wird zum Beispiel bei der Düngung und der Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt

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Welche anthropogenen Ursachen hat das

Treibhausgas Ozon O3?

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Verkehr

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Welche Folgeerscheinungen der globalen Erwärmung gibt es?

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• mehr extreme Klimaereignisse
• mehr Infektionskrankheiten
• Gletscherschmelze
• weniger landwirtschaftliche Ressourcen
• weniger biologische Vielfalt
• weniger Wasservorräte

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Welche Maßnahmen können zum Klimaschutz getroffen werden?

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Folgende Klimaschutzmaßnahmen können u. a. ergriffen werden:
• Verringerung von Treibhausgas-Emissionen
• Erhaltung von CO2-Senken
• Klimarahmenkonvention (Kyoto-Protokoll) 1997: Festsetzung von Maximalwerten für den Treibhausgasausstoß
• Umstieg auf CO2-arme erneuerbare Energien
• Steigerung der Energieeffizienz, u. a. durch neue Antriebstechniken
• Schutzmaßnahmen für Waldregionen, u. a. den tropischen Regenwald
• Reduktion des Individualverkehrs, stärkere Nutzung des ÖPNV
• Verwendung alternativer Treibstoffe wie Biodiesel
• verpflichtende Zertifizierung energiesparender Geräte
• Energieeinsparungen in Kommunen und privaten Haushalten
• Änderung des persönlichen Konsumverhaltens

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Tageszeitenklima (Die immerfeuchten Tropen)

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In 10 –12 humiden Monaten fallen
mehr als 1 500 mm Niederschlag bei
einer Durchschnittstemperatur von min-
destens 25 °C. Während im Jahresgang
nur geringe Schwankungen vorliegen,
ist die Temperaturamplitude zwischen
Tag und Nacht hoch, weswegen man
auch von Tageszeitenklima spricht.
Wegen hoher Luftfeuchtigkeit und
Schwüle wird es auch als „Treibhaus-klima“ bezeichnet.

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Stockwerkbau (Die immerfeuchten Tropen)

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Im sogenannten Stockwerkbau folgen auf die geschlossene Strauchschicht (bis 20 m Höhe) zunächst die Baumschicht mit dem Kronendach in ca. 60 m Höhe und darüber die Urwaldriesen mit bis zu 80 m Höhe. Bei nur 8,4 % Anteil an der Festlandsfläche bildet der tropische Regenwald nach dem borealen Nadelwald die größte Waldfläche der Erde.

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Boden - Latosol / Ferralsol (Die immerfeuchten Tropen)

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Wasser und Wärme bedingen eine starke chemische Verwitterung, die einen tiefgründigen, in bis zu 20 m Tiefe reichenden mineralstoffarmen Boden hat entstehen lassen. Dieser rote Boden, als Latosol oder Ferralsol bezeichnet, weist nur eine dünne Humusschicht (Ah-Horizont) von max. 30 cm Dicke auf und ist sehr nährstoffarm. Das tiefliegende Ausgangsgestein wird selbst von den Wurzeln der größten Bäume nicht erreicht, zudem binden Zweischichttonmineralien wie Kaolinit
nur in geringem Umfang Mineralien an sich.

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Beschreibe den geschlossenen Nährstoffkreislauf der immerfeuchten Tropen

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Wegen der schmalen Humusschicht weisen die Regenwaldbäume ein weit verzweigtes, flaches Wurzelsystem auf, mit dem die Nährstoffzufuhr gelingt. Im tropischen Regenwald ist der größte Teil der Mineralstoffe in der lebenden Biomasse gebunden. Die umfangreiche abgestorbene Biomasse wird in wenigen Monaten von Kleinstlebewesen und Mikroorganismen vollständig zersetzt, die in ihr enthaltenen Mineralstoffe werden über Wurzelpilze (Mykorrhizae) sofort den Pflanzen zugeführt. Fast 99 % aller Nährstoffe gelangen auf diese Weise in einem kurzgeschlossenen Kreislauf in die Biomasse zurück.

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Abholzung tropischer Regenwälder

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Nur noch ca. 40 % der tropischen Wälder
sind relativ unberührt; in den anderen
Bereichen hat der Mensch nach und nach Waldflächen vernichtet, darunter 17 % des
ursprünglichen Amazonas-Regenwaldes in Brasilien. Auch in den großen Regenwaldregionen Indonesiens und der Demokrat. Republik Kongo gehen jährlich große Regenwaldflächen verloren. In Indien, Haiti, Nigeria und Vietnam existieren 80 bis 100 % der ursprünglichen Regenwaldflächen nicht mehr.

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Was versteht man unter Brandrodungswanderfeldbau (Shifting Cultivation)?

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Wegen des geringen Nährstoffgehaltes von Ferrasol hatte sich ursprünglich der Brandrodungswanderfeldbau (Shifting Cultivation) als angepasste Nutzungsform entwickelt. Bei dieser externen Landwechselwirtschaft nutzt man die Asche, in der die Biomasse enthalten
ist, als Dünger. Nach Rückgang der Bodenfruchtbarkeit lässt man den Boden durch Brache regenerieren und Sekundärwälder entstehen, bevor man eine erneute Nutzung beginnt. Als Subsistenzwirtschaft war und ist diese Methode geeignet.

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Welche ökologischen Folgen können durch fehlerhafte Landnutzung entstehen (Die immerfeuchten Tropen)?

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• Die Zunahme der Bevölkerung und eine neu ausgerichtete, weltmarktorientierte Landwirtschaft haben zu stärkerer Inanspruchnahme und geänderten Verhältnissen durch Agrarkolonisation und
zu einer enormen Belastung des labilen Ökosystems geführt.

• Weite Regenwaldbereiche wurden durch Großgrundbesitzer und agroindustrielle, meist kapitalstarke ausländische Unternehmen niedergebrannt, um Flächen für Grasmonokulturen der externen
Viehhaltung zu gewinnen oder um auf Plantagen tropische Pflanzen wie Kaffee, Kakao, Kautschuk oder Bananen in Monokulturen anzubauen.
• Durch den Bedarf an nachwachsenden Agrartreibstoffen (Zuckerrohr, Ölpalmen) ist die Nachfrage nach neuen Flächen weiter gestiegen.
• Irreparable Schädigung großer Regenwaldflächen ist die Folge:
Trotz ergriffener Schutzmaßnahmen (z. B. Pflanzen von Baum- und Strauchkulturen) sind die Böden nach spätestens 20 Jahren ausgelaugt. Es müssen neue Flächen gerodet werden, um die Produktion
aufrechtzuerhalten.
• Weil bei der Anlage großflächiger Stauseen Wälder z. T. gar nicht
gefällt und genutzt wurden, verfaulen diese unter Wasser und setzen giftige Faulschlämme frei.

• In diesem Umfeld gedeihen zudem Erreger und Überträger von Malaria und Bilharziose.
• Nicht zuletzt sind Beeinträchtigungen des lokalen Klimas und des Weltklimas Folgen solcher Störungen des ökologischen Kreislaufs.

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Welche Maßnahmen können zum Schutz der tropischen Regenwälder getroffen werden?

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• konsequente gesetzgeberische Maßnahmen bezüglich der Flächennutzung
• Sanktionierung von illegalem Holzraubbau
• Ausweisung von Naturschutzzonen
• Ausweisung von Schutzgebieten für Indios, z. B. als Sammlerreservate
• Gewinnung sekundärer Waldprodukte wie Honig oder Arzneimittel
• nachhaltige Waldbewirtschaftung in Form von Ecofarming
• Terrassierung von Feldern in Hanglagen zum Schutz vor Erosion
• Verbesserung der agrarsozialen Situation der heimischen Bevölkerung
• Entwicklung und Verbesserung des Forstmanagements
• globale Zertifizierung von Holz aus ökologisch vertretbarer Forstwirtschaft

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Subpolare Zone

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Die subpolare Zone erstreckt sich auf der Nordhalbkugel zwischen dem 60. und 80. Breitengrad, auf der Südhalbkugel zwischen dem 55. und 70. Breitengrad.


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Naturpotenzial der Subpolaren Zone

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Klima
• kühle, niederschlagsarme Sommer und kalte, trockene Winter
• große Jahrestemperaturamplitude, Jahreszeitenklima
• Jahrestemperaturdurchschnitt unter 0 ° C
• Jahresniederschläge unter 400 mm
• sommerliche Westwinde und winterliche polare Ostwinde 

Vegetation und Boden
• polwärts baumlose Tundra auf Gleye-Böden: Flechten, Moose u. a.
• sonst boreale Nadelwälder (Taiga) auf
Podsolböden (saure, nährstoffarme Bleicherde)
• 3 – 6 Monate Vegetationsperiode
• nur oberflächlich auftauende Böden (Frostschuttboden)

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Wirtschaftliche Nutzung und Probleme der Ressourcenerschließung in Subpolaren Zonen


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Wirtschaftliche Nutzung
Aufgrund der natürlichen Gegebenheiten weit jenseits der Anbaugrenze wird extensive Weidewirtschaft und Rentierhaltung in Form von Nomadismus betrieben, daneben Fischfang, Garnelenzucht und Jagd. Die boreale Nadelwaldzone weist u. a. große Vorkommen an Torf, Holz, Erz- und Erdölvorkommen auf; deren Förderung und Nutzung geschieht überwiegend nicht nachhaltig. 

Probleme der Ressourcenerschließung

Die Ressourcen der subpolaren Zone sind nicht leicht zu erschließen; folgende Probleme treten z. B. auf:
• starke gesundheitliche Belastungen wegen des extremen Klimas
• hohe Kosten bei Aufbau und Erhalt von Dauersiedlungen
• schwierige Verkehrsanbindung wegen winterlicher Meervereisung
• Bauprobleme und -kosten wegen der Permafrostböden (Stelzenbau)
• hohe Erschließungskosten wegen der riesigen Raumdimensionen
• großer Landschaftsverbrauch durch Erschließungsstraßen
• Boden-Immissionen wegen des Erdöltransportes
• erhöhtes Risiko von Umweltschäden bei veralteten Anlagen
• lange Regenerationszeit geschädigter Ökosysteme

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Naturpotenzial und Naturraum der Antarktis


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Naturpotenzial
Polartag und Polarnacht, die am Nord- und Südpol jeweils fast ein halbes Jahr andauern bzw. am nördlichen und südlichen Polarkreis genau einen Tag, bezeichnen die Zeitdauer, während der die Sonne
nicht unter- bzw. nicht aufgeht. An den Polen herrscht ganzjährig ein Kältehoch. Im Winterhalbjahr ist der Druckunterschied größer, weshalb die im Sommer nur schwach ausgeprägten polaren Ostwinde
ihren Einflussbereich Richtung Westwindzone ausdehnen. Die polare Zone ist eine Kältewüste ohne Vegetation bzw. ganzjährig von Eis bedeckt. Dies trifft auch auf das mehr als 4 000 m tiefe Nordpolarmeer der Arktis zu (Packeis). Während der kurzen Schneeschmelze können abgebrochene Eisränder und -schollen als Treibeis weit nach Süden driften. 

Naturraum der Antarktis
Der Naturraum der Antarktis ist äußerst fragil und von folgenden Merkmalen gekennzeichnet:
• kältester Kontinent: –55 °C Durchschnittstemperatur
• hohe Albedo (Reflexionskraft): Neuschnee 85 %, Eis 55 %
• mit ca. 100 mm sehr geringe Niederschläge in der Zentralantarktis
wegen extrem kalter Luft, max. 250 mm in den Randgebieten
• hohe Windgeschwindigkeiten
• 96 % Eiswüste, 3 000 m dicker Eispanzer
• Gletschermassen bis an die Küste, 100 – 200 m dickes Schelfeis
• nährstoffreiches Wasser mit einzigartiger Flora und Fauna
• Ressourcenreichtum, u. a. Erdöl-, Erdgas-, Kohle-, Erz-, Gold-,
Silber-, Platin-, Uranvorkommen und Fischreichtum; Abbau von
Bodenschätzen gilt wegen der extremen klimatischen Bedingungen
als unwirtschaftlich

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Raumerschließung und -nutzung in der Antarktis

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Bei der Erschließung der Antarktis treten folgende Probleme auf:
• Territorialansprüche verschiedener Staaten
• große ökologische Fragilität wg. geringer terrestrischer Biomassenproduktion, geringem Pflanzenwachstum und Artenarmut
• extrem nährstoffarme Frostmusterböden ohne Bodenhorizonte
• artenarme terrestrische Fauna
• Wind-Chill-Effekte: schneller Wärmeverlust beim Menschen
• Unwegsamkeit, u. a. wegen der Eisberge; Lawinengefahr
• Überflutungen bei sommerlicher Schneeschmelze in Randgebieten
• Wasserbereitstellung und -entsorgung, v. a. im Winter

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Antarktisverträge und Schutzvereinbarungen

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1961: Antarktisvertrag: friedliche Nutzung der Antarktis, Tagungen zur Verbesserung der internationalen wissenschaftlichen Kooperation


1964: Maßnahmenkatalog zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt


1982: Limitierung der Fangmengen von Krill


1991: Verlängerung des Antarktisvertrages bis 2041; Verbot des Abbaus von Rohstoffen, Antarktis = Naturreservat


1994: 21 Mio. km2 großes Walschutzgebiet für 50 Jahre definiert


2017: Festlegung einer Meeresschutzzone im Rossmeer durch die EU und 24 weitere Staaten (u.a. Fischfangverbot für mindestens 35 Jahre)

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Welche Bereiche umfasst der sekundäre Sektor?

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• Bergbau
• Baugewerbe
• Konsumgüterindustrie
• Nahrungsmittelbranche
• Grundstoffindustrie
• Investitionsgüterindustrie

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Nenne Kennzeichen der industriellen Fertigung

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• Arbeitsteilung
• Spezialisierung
• Rationalisierung
• Mechanisierung
• Massenproduktion

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Was führte der US-Automobilhersteller Henry Ford 1913 ein?

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1913 führte der US-Automobilhersteller Henry Ford bei der Produktion des Modells T 5 die Fließbandtechnik ein, was zu Produktionssteigerungen führte. Gleichzeitig verdoppelte er den Lohn der Arbeitskräfte, was es diesen ermöglichte, selbst dieses Auto zu kaufen – der Weg zur
Massenproduktion war frei. Diese standardisierte Produktionsweise, Fordismus genannt, hatte Bestand bis in die 1970er-Jahre.

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In welche Phasen kann die Entwicklung

zur Industriegesellschaft eingeteilt werden?

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1. Vorindustrielle Phase (1780 –1835)
Handwerksbetriebe und Manufakturen
2. Frühindustrielle Phase (1835 –1870)
• zunehmende Mechanisierung sowie maschinelle und arbeitsteilige Produktion
• steigende Nachfrage nach Eisen und Stahl sowie nach Steinkohle / Koks
• Eisenbahn als Massentransportmittel
• schnell wachsender Arbeitskräftebedarf in den Fabriken / Industrien
• Landflucht, Verstädterung
• Entstehung sozialer Disparitäten
• soziale Verelendung größerer Bevölkerungsgruppen („Proletariat“)
3. Hochindustrielle Phase (1870 –1980)
• Dominanz des sekundären Sektors (Beschäftigte, BIP)
• „Fordismus“: industrielle Massenproduktion, Fließbandfertigung,
Einsatz hochspezialisierter Maschinen
• stetig steigender Kapitaleinsatz und wachsende Betriebsgrößen

• Ausbau von Infrastruktur und Handel
• Zunahme des Verkehrsaufkommens, größere Mobilität
• zunehmende Urbanisierung
• Veränderungen der Familien- und Sozialstruktur
• Entstehen neuer Denk- und Lebensweisen
4. Postindustrielle Phase (nach 1980)
• stetig steigender Kapitaleinsatz und wachsende Betriebsgrößen
• Veränderung von Standortbewertungen im Rahmen des Globalisierungsprozesses
• industrielle Transformationsprozesse in den neuen Bundesländern
nach 1990
• Deindustrialisierung (z. B. in Altindustrieregionen)
• teilweise Re-Industrialisierung in wirtschaftlichen Krisenregionen
• allmählicher Übergang zur Dienstleistungs- sowie Weiterentwicklung zur Informations- und Wissensgesellschaft 

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Was sind die wichtigsten aktuellen Entwicklungen moderner Produktionsformen?


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• Outsourcing: umfangreicher Zukauf von Zulieferprodukten, die bis dato selber hergestellt wurden; Auslagerung nicht unmittelbar mit der Produktion verbundener Betriebsbereiche wie Kantine oder Rei-
nigungsdienst
• Just in time: die richtige Menge, zum
richtigen Zeitpunkt, am richtigen Ort
• Just in sequence: die richtige Menge,
in der richtigen Reihenfolge, zum rich-
tigen Zeitpunkt, am richtigen Ort
• Lean Production: „schlanke Produktion“, d. h. Reduzieren der Fertigungstiefe, Konzentration auf Kernkompetenzen, Auslagerung anderer Produktionszweige (Outsourcing), Motivierung der Mitarbeiter zur eigenverantwortlichen Qualitätsentwicklung und -kontrolle
auf sog. „Fertigungsinseln“
• Spin-off-Unternehmen: Abtrennung eines Unternehmensteils als
besondere Form des Outsourcing, meist durch ehemalige Mitarbeiter, mit betrieblicher Neugründung
• Global Sourcing: Ausrichtung auf internationale Billigmärkte bei
der Materialbeschaffung
• Virtuelles Unternehmen: zeitlich befristete Zusammenarbeit von Personen oder Unternehmen an einem Projekt / Produkt bei Nutzung modernster Kommunikationstechnologien

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Was versteht man unter Tertiärisierung?

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Die Zunahme des Anteils der Beschäftigten in Dienstleistungsberufen bezeichnet man als Tertiärisierung, bei der umgekehrt der Anteil derjenigen Arbeitskräfte, die in der Produktion tätig sind, stetig abnimmt.

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Was sind die wesentlichen Voraussetzungen der Tertiärisierung?

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• zunehmende Nachfrage nach Dienstleistungen bei Anstieg der Berufstätigkeit von Frauen, steigende Einkommen, höherer Lebensstandard
• steigender Wartungsbedarf technischer Geräte und Fahrzeuge
• größerer Bedarf an Pflegekräften in älter werdenden Gesellschaften
• Spezialisierung und Arbeitsteilung
• neue wirtschaftliche Organisationsformen
• Anstieg von Handel und Warendistribution

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