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Das Parfum

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Das Parfum

"Das Parfum" ist ein Roman von Patrick Süskind, der 1985 erschienen ist. Die Geschichte spielt in Frankreich im 18. Jahrhundert und handelt von dem Waisenkind Jean-Baptiste Grenouille, dessen außergewöhnliche Fähigkeit sein extrem ausgeprägter Geruchssinn ist. Während er durch das Land reist, kommt der Wunsch auf, das beste Parfum der Welt zu kreieren, wodurch er zu morden beginnt.

Klick Dich doch auch in die Erklärung "Roman", um mehr über diese Textart zu erfahren.

Inhaltsangabe zu "Das Parfum"

"Das Parfum" erzählt die Lebensgeschichte von Jean Baptiste Grenouille. Der Roman ist in vier Abschnitte unterteilt.

Erster Teil

Die Handlung beginnt mit der Geburt Grenouilles. Der erste Teil widmet sich seiner Kindheit, Jugend und Ausbildung, bis er seinen Heimatort Paris verlässt.

Grenouilles Kindheit

Jean-Baptiste Grenouille wird am 17. Juli 1738 in Paris geboren. Seine Mutter arbeitet auf einem Fischmarkt in einem armen Viertel der Stadt. Als sie ihn während der Arbeit zur Welt bringt, glaubt sie zuerst, dass ihr Baby tot sei. Die Frau, die schon vier Totgeburten erlitten hat, möchte auch Grenouille in der Seine entsorgen. Allerdings beginnt der Säugling kurz bevor sie ihn in den Fluss werfen will, sehr laut zu schreien.

Die Seine ist ein Fluss, der durch Paris fließt.

Passanten werden auf Grenouilles Mutter aufmerksam und sie wird festgenommen. Da man herausfindet, dass sie bereits ihre anderen Kinder in dem Fluss entsorgt hatte, wird sie zum Tode verurteilt. Für ihr Baby muss folglich ein neues Zuhause gefunden werden.

Nach mehreren Stationen kommt Grenouille zur Amme Jeanne Bussie, die ihn wiederum zurück zu seinem kirchlichen Vormund gibt. Sie formuliert das Problem, welches sie mit dem Säugling hat, genauer: Es stört sie, dass er nicht den typischen Babygeruch verströmt. Doch auch der Kirchenmann möchte Grenouille nicht behalten und das Baby kommt schließlich zu Madame Gaillard, die noch weitere Waisenkinder aufzieht und ihren Geruchssinn schon im Kindesalter verloren hatte.

Der Begriff "Amme" bezeichnet eine Frau, die ein fremdes Kind, neben ihren eigenen, stillt und betreut. Unter "Vormund" wird eine Person verstanden, die sich um alle rechtlichen Angelegenheiten einer anderen, oft minderjährigen Person kümmert.

Madame Gaillard ist eine kalte Frau, die keinerlei Gefühlsregungen zeigt. Grenouille wird in ihrer Obhut von den anderen Kindern ausgeschlossen und einmal sogar fast von ihnen ermordet. Er ist außerdem eher unterentwickelt und kann keine emotionalen Bindungen zu Menschen aufzubauen.

Madame Gaillard erkennt bald, dass der Junge über eine ungewöhnliche Fähigkeit verfügen muss, da er Menschen und Tiere lokalisieren kann, ohne sie zu sehen. Sie weiß nicht, dass dies an dem sehr ausgeprägten Geruchssinn des Kindes liegt. Ihre Angst vor den scheinbar übernatürlichen Kräften Grenouilles wächst allmählich, weshalb sie ihn im Alter von acht Jahren an den Gerber Grimal verkauft. Kurz daraufhin stirbt Madame Gaillard in einem öffentlichen Sterbehaus.

Gerben ist ein Handwerk, bei dem Leder aus den Häuten von Tieren hergestellt wird.

Grenouilles Ausbildung

Grimal ist ein temperamentvoller Mann, der auch zu Aggressionen neigt. Grenouille muss unter schlechten Bedingungen für ihn arbeiten. Sein Chef lässt ihm kaum Freizeit. Grenouille erkrankt schließlich an Milzbrand, einer oft schwer verlaufenden Krankheit, die typisch für den Berufsstand der Gerber ist. Sie wird durch Tiere, z.B. Schafe, Rinder, Pferde, übertragen. Er überlebt jedoch und ist durch das Überstehen der Krankheit immun gegen den Erreger des Milzbrands. Durch Grenouilles gewonnene Immunität sieht Grimal diesen nun als wertvollere Arbeitskraft an.

Jean-Baptiste Grenouille bekommt mehr Freiheiten. Er erkundet regelmäßig Paris, indem er durch die Straßen geht, die Gerüche aufnimmt und gedanklich analysiert. Auf einer dieser Erkundungen folgt Grenouille einem besonders faszinierenden Geruch. Er stammt von einem rothaarigen Mädchen, das Grenouille von hinten erwürgt, um ihren Duft ganz aufzunehmen. Daraufhin beschließt er, der beste Parfümeur aller Zeiten zu werden.

Als er dem Parfümeur Baldini Lederhäute ausliefern muss, beweist Grenouille diesem seine Fähigkeiten, Gerüche zu imitieren und wird schließlich dem Gerber abgekauft. Grimal ist überrascht über die hohe Summe, die er für Grenouille bekommt und betrinkt sich von dem Geld. Daraufhin fällt er in die Seine und ertrinkt. In dem Parfümeuratelier erlernt Grenouille die Konservierung von Gerüchen und Verfahren, um Parfums herzustellen. Baldinis Geschäft, das nicht mehr gut lief, wird durch die außerordentlichen Fähigkeiten seines neuen Lehrlings wieder angekurbelt.

Das Parfümeuratelier wird durch Grenouille europaweit bekannt, allerdings, ohne dass der Ruhm dem Gesellen zukommt. Dieser versucht ebenfalls aus anorganischen Stoffen Gerüche zu konservieren. Allerdings scheitert er bei dem Versuch, da dies durch Destillation nicht möglich ist.

Anorganische Stoffe und Destillation

Als anorganische Stoffe werden in der Chemie jene Stoffe bezeichnet, die keinen Kohlenstoff enthalten. Darunter fallen primär Metalle, Steine, Salze und Mineralien.

Destillation ist ein Verfahren, das zur Trennung von Stoffen angewendet wird. Dabei wird etwas so stark erhitzt, dass die flüssigen Teile verdampfen. Der Dampf wird aufgefangen und wieder abgekühlt, sodass die Flüssigkeit nun getrennt ist.

Aus Kummer darüber bekommt Grenouille starkes Fieber und wird erst gesund, als er erfährt, dass es noch andere Verfahren der Konservierung von Gerüchen gibt, die er im Süden Frankreichs erlernen könnte. Um seinen Lehrling nicht zu verlieren, enthält Baldini Grenouille allerdings den längst verdienten Gesellenbrief vor. Erst drei Jahre später bekommt er das Dokument und reist weiter, um sein Wissen zu vervollständigen. In der Nacht, in der er seinen ehemaligen Chef verlässt, stürzt die Brücke mit dessen Haus ein. Alle Bewohner, einschließlich Baldini, werden in den Tod gerissen.

Zweiter Teil

Der zweite Teil befasst sich vorwiegend mit der Selbstisolation Grenouilles.

Sieben Jahre in einer Höhle

Nachdem Jean-Baptiste Grenouille Paris verlassen hat, erkennt er, dass die Luft ohne menschliche Gerüche klarer sei und sucht von nun an nach dem abgeschiedensten Ort des Landes. In einer Höhle auf dem Vulkanberg "Plomb du Cantal" verbringt er sieben Jahre in Einsamkeit. Währenddessen katalogisiert er Gerüche, die er kennt. Obwohl ihm nur das Nötigste zum Überleben zur Verfügung steht, blüht er innerlich auf. Grenouille findet Zufriedenheit im Alleinsein und damit, die Eindrücke von Gerüchen zu ordnen, sodass er kein Bedürfnis nach Gesellschaft oder mehr Komfort hat.

Nach einem Traum wird ihm bewusst, dass er selbst keinen Geruch hat. Diese Ahnung versetzt Grenouille in Angst und er verlässt seine Höhle, um zu dem Marquis de la Taillade-Espinasse in Montpellier zu gelangen. Diesem erzählt er, dass er sieben Jahre lang von Räubern festgehalten wurde. Der Marquis glaubt ihm die Geschichte und hofft, durch Grenouille seine Behauptung von der Existenz schädlicher Gase in der Erde beweisen zu können.

Marquis ist ein französischer Adelstitel und entspricht dem deutschen Titel "Markgraf".

Der Marquis ist ein Adliger, der sich den Wissenschaften zugewandt hat. Er hat einen Apparat erfunden, mit dem er glaubt, Grenouille von den giftigen Gasen aus der Höhle heilen zu können. Er möchte dies vor anderen Wissenschaftler*innen vorführen. Grenouille weiß, dass die Maschine nicht funktioniert, tut aber so, als würde er geheilt werden. Der Marquis sieht die Wirkung seiner Erfindung durch Grenouille bestätigt.

Jean-Baptiste stellt bald darauf ein Parfum her, das ihm einen menschentypischen Geruch verleiht. Durch die Erkenntnis, dass er so von den Menschen akzeptiert wird, entsteht in Grenouille ein Wunsch: Er will mithilfe von Parfums gezielt manipulieren. Somit setzt dieser seinen Weg in die Stadt "Grasse" fort.

Dritter Teil

Der dritte Teil widmet sich seiner Lebensaufgabe, das beste Parfum der Welt herzustellen.

Grenouille in Grasse

Auch Grasse erkundet Grenouille durch die Gerüche der Stadt. Wie zuvor in Paris, verfolgt er die Spur eines schönen Mädchens, dessen Geruch seiner Meinung nach noch nicht ausgereift ist. Durch ihren Duft kommt Grenouille auf die Idee, ein Meisterparfum zu kreieren. Er beschließt, dass das Mädchen noch ein bis zwei Jahre brauche, bis ihr Geruch "den Höhepunkt" erreicht hätte und dass er diese Zeit abwarten wolle.

Um seine Kenntnisse zu erweitern, bittet Grenouille um die Anstellung in einem Parfümeuratelier, das der Witwe Madame Anulfie gehört. Er wird eingestellt, um dem Gesellen Dominique Druot zuzuarbeiten, dem er sich scheinbar unterordnet. Dies stellt sich allerdings als Taktik heraus, die dazu führt, dass Grenouille seine gewünschte Freiheit in der Arbeit erhält.

Er eignet sich das Wissen über die Enfleurage an, eine Methode zur Gewinnung von Duft durch Fett. Während Grenouille sich darauf vorbeireitet, den Geruch des Mädchens einfangen zu können, trifft er den Entschluss, ihren Geruch mit dem von anderen jungen Frauen in ein Parfum einzubinden. Um dies zu erreichen, muss der Parfümeur erneut morden.

Grenouille bring 24 Frauen um, ohne dass er als Täter entlarvt wird. Beim Ermorden verspürt Grenouille keinerlei Reue oder Angst, sondern ist nur auf die handwerkliche Ebene des Geschehens, wie auch die Düfte, fixiert. Die Opfer befinden sich alle in einem ähnlichen Alter und sind besonders schön. Alle getöteten Mädchen werden nackt und mit abgeschnittenem Haar aufgefunden. Die Einwohner sind deshalb sehr verwundert, dass keine sexuellen Beweggründe hinter den Taten zu stecken scheinen.

Der Serienmörder sorgt für Unruhe

Die Bevölkerung ist durch die vielen Morde sehr beunruhigt, weshalb der Bischof einen Fluch über den Mörder ausspricht. Da kurz darauf keine Morde mehr passieren, glaubt die Bevölkerung zunächst, dass der Schrecken ein Ende hätte. Jedoch fehlt Grenouille noch ein Mädchen zur Vollendung des Parfums nämlich das erste Mädchen, das er in Grasse verfolgt hatte. Ihr Vater, Antoine Richie, ist der Einzige, der ahnt, dass seine Tochter Laure aufgrund ihrer Schönheit auch der Mordserie zum Opfer fallen könnte.

Er plant deshalb seine Tochter Laure heimlich auf einer Insel zu verstecken. Dort soll sie zunächst in einem Kloster unterkommen, um dann so schnell wie möglich verheiratet zu werden. Richie versucht den Täter zu täuschen, indem er eine falsche Fluchtroute auslegt. Grenouilles Geruchssinn ist aber so gut, dass er den Aufenthaltsort der jungen Frau "erriechen" kann. Als Richie und Laure auf der Flucht in einem Gasthof übernachten, dringt er in ihr Zimmer ein und ermordet sie.

Grenouille hat zwar sein Parfum fertigstellen können, allerdings ist die Polizei nach seinem letzten Mord auf ihn aufmerksam geworden und verhaftet ihn. Er gesteht die Verbrechen und antwortet auf die Frage nach seinem Motiv, dass er die Frauen "gebraucht" hätte. Grenouille wird zum Tode verurteilt, jedoch kommt es nicht zu einer Hinrichtung. Er soll durch das Schafott getötet werden, eine Vorrichtung, bei der mithilfe eines Fallbeils der Kopf abgeschlagen wird.

Als er zu dem Schafott gefahren wird, legt er einen Tropfen seidnes Meisterparfums auf, wodurch ihm die Menge zu Füßen liegt. Die Menschen verfallen aufgrund des Geruchs in Ekstase und es kommt zu einer massenhaften Orgie, vor der sich Grenouille so sehr ekelt, dass er in Ohnmacht fällt.

Ekstase und Orgie

Ekstase bezeichnet einen psychischen Ausnahmezustand, in dem Betroffene in eine Art Trance verfallen. Als ekstatisch kann ein Zustand beschrieben werden, der das Bewusstsein eines Menschen kurzfristig verändert.

Eine Orgie bezeichnet eine große Anzahl von Menschen, die mit einer gemeinsamen Handlung gegen die (meist sexuellen) Sitten verstößt. Auch Sex unter vielen Menschen wird als Orgie bezeichnet.

Er wacht bei Antoine Richie auf, der ihn nun zum Sohn haben will. Allerdings schleicht sich Grenouille davon und verlässt die Stadt. Um die Bevölkerung zu beruhigen, soll nun jemand anderes für die Taten bestraft werden. Der Geselle Druot wird als Unschuldiger für die Morde verurteilt und auch hingerichtet.

Vierter Teil

Der vierte Teil erzählt von Grenouilles Rückkehr an seinen Heimatort Paris und seinem Tod.

Grenouilles Rückkehr

Grenouille kehrt an seinen Geburtsort zurück, den "Cimetière des Innocents" in Paris. Er gesellt sich nachts zu den dort lebenden, armen und von der Gesellschaft ausgestoßenen Bürgern. Sie sitzen an einem Lagerfeuer, als Grenouille zu ihnen kommt und den gesamten Inhalt des Meisterparfums über sich ergießt. Die Menschen reagieren darauf noch heftiger als zuvor. Sie halten Jean-Baptiste Grenouille für einen Engel, sodass er von den Bürgern binnen kürzester Zeit zerrissen und aufgegessen wird. Der letzte Satz des Romans lautet:

Sie hatten zum ersten Mal etwas aus Liebe getan.

Alle Zitate stammen, wenn nicht anders gekennzeichnet, aus Süskind, Patrick: "Das Parfum" (2019, Zürich: Diogenes)

Die Menschen, die Grenouille getötet haben, beginnen sich auch gegenseitig zu zerfleischen. Sie befinden sich aufgrund der Menge des Dufts, in einem noch größeren ekstatischen Zustand.

Das Parfüm Handlung StudySmarterAbbildung 1: Handlung von "Das Parfüm"

Charakterisierung der Hauptfiguren in "Das Parfum"

Der Roman "Das Parfum" folgt zwar dem Lebensweg seines Hauptcharakters, allerdings gibt es auch andere Figuren, die eine bedeutende Rolle für die Handlung spielen. Im Folgenden werden Jean-Baptiste Grenouille und weitere wichtige Charaktere genauer beschrieben und ihre Rollen für die Geschichte analysiert.

Jean-Baptiste Grenouille

Grenouille ist die Figur, nach der sich der gesamte Roman ausrichtet. Er beginnt mit seiner Geburt und endet mit seinem Tod. Grenouille ist ein Waisenkind, weil seine Mutter hingerichtet wurde, nachdem sie versucht hatte ihn kurz nach seiner Geburt in der Seine zu entsorgen. Nachdem er einige Male weitergereicht wird, wächst er zunächst bei Madame Gaillard auf, die ihn allerdings im Alter von acht Jahren an den Gerber verkauft.

Die erste ungewöhnliche Eigenschaft, die Leser*innen über ihn erfahren ist, dass er keinen menschlichen Geruch hat. Das wird von der Amme Bussie bemerkt, die ihn daraufhin abgibt. In seiner Kindheit wird schnell deutlich, dass die Geruchslosigkeit mit einem übermenschlichen Geruchssinn einhergeht.

Sonst ist Grenouille eher unterentwickelt und schafft es nie, emotionale Bindungen zu Menschen aufzubauen.

Sein phänomenaler Geruchssinn zeigt sich auch in seinem unglaublichen Gedächtnis für Gerüche, die er in der Zeit seiner Isolation geistig ordnet. Sein Wunsch, das Handwerk des Parfümeurs zu erlernen, entstammt zuerst einer Neugier, wandelt sich jedoch als er bemerkt, dass er Menschen durch Gerüche manipulieren kann. Zuerst entwirft er ein Parfum, das ihm den menschlichen Geruch verleiht, wodurch er von der Bevölkerung akzeptiert wird. Allerdings verfolgt Grenouille auch das Ziel, ein Parfum zu entwerfen, das ihm Macht über seine Mitmenschen verleiht.

Schon als Jugendlicher hat er ein Mädchen für ihren betörenden Geruch getötet, und auch das Parfum, das zu seinem Lebenswerk werden soll, besteht nur aus den Gerüchen schöner junger Frauen. Beim Ermorden der Mädchen verspürt er keinerlei Reue oder Angst, sondern ist nur auf die handwerkliche Ebene des Geschehens, wie auch die Düfte, fixiert.

Madame Gaillard

Madame Gaillard ist die Ziehmutter Grenouilles. Sie nimmt sich des Kindes an, das niemand bei sich behalten wollte, wobei sie allerdings keine zärtlichen Gefühle ihm gegenüber hat. Sie verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Großziehen von Waisenkindern, jedoch ist sie kalt und emotionslos. Außerdem hat Madame Gaillard bereits als Kind ihren Geruchssinn verloren, wodurch sie den fehlenden Geruch Grenouilles nicht bemerkt.

Später fürchtet sie sich von den ungewöhnlichen, ihrer Meinung nach übernatürlichen Fähigkeiten des Kindes, weshalb sie ihn an den Gerber Grimal verkauft. Nachdem Grenouille fort ist, stirbt Madame Gaillard in einem öffentlichen Sterbehaus.

Gerber Grimal

Der Gerber lässt Grenouille fast keine Freizeit neben der Arbeit. Grimal ist ein temperamentvoller Mann, der auch zu Aggressionen neigt. Jean-Baptiste wird jedoch für ihn als Lehrling wertvoll, da der Junge den Milzbrand überlebt. Daraufhin gewährt Grimal ihm auch mehr Freiheiten. Nachdem Baldini Grenouille für einen guten Preis kauft, betrinkt sich der Gerber und ertrinkt in der Seine.

Parfümeur Baldini

Der Parfümeur Baldini erkennt zwar die genialen Fähigkeiten Grenouilles, allerdings beutet auch er den Gesellen aus. Das Talent des Jugendlichen lässt die schlecht laufende Parfümerie wieder glänzen. Baldini erntet den Ruhm, der eigentlich Grenouille gebührt.

Um seinen Lehrling nicht zu verlieren, enthält Baldini ihm den längst verdienten Gesellenbrief vor. Nachdem Grenouille doch noch die Ausbildung bei ihm abschließt und Paris verlässt, stürzt die Brücke mit dem Haus des Parfümeurs ein. Alle Bewohner, einschließlich Baldini, werden mit in den Tod gerissen.

Laure Richie

Laure Richie ist das 25. Mädchen, das für das Meisterparfum Grenouilles ermordet wird, insgesamt allerdings sein 26. Mordopfer. Ihr Geruch bildet die Basis für das Parfum. Die Leser*innen erfahren nicht viel über die Figur, außer dass sie wunderschön ist.

Ihr Vater erkennt das Muster in der Mordserie und versucht seine Tochter deshalb in Sicherheit zu bringen. Das scheitert, weil Grenouilles Geruchssinn das Mädchen aufspüren kann. Ihr Geruch hat Grenouille erst auf die Idee eines Meisterparfums gebracht und ihr Mord ist deshalb auch der letzte der Serie. Sie wird, wie alle anderen Mädchen, nackt und mit abgeschnittenem Haar aufgefunden.

Das Parfüm Figurenkonstellation StudySmarterAbbildung 2: Figurenkonstellation in "Das Parfüm"

Aufbau, Erzählverhalten und Sprache von "Das Parfum"

Im Folgenden werden der Aufbau des Romans, die Erzählperspektiven sowie die Sprache genauer beleuchtet. Es geht dabei um die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt wird und welche Rolle der Erzähler dabei einnimmt.

Aufbau

Der Roman "Das Parfum" von Patrick Süskind ist linear aufgebaut, das heißt, dass die Erzählweise chronologisch erfolgt. Die Handlung beginnt mit Grenouilles Geburt in Pairs und endet mit dessen Tod in derselben Stadt.

Dadurch, dass er am Ende des Romans an seinen Geburtsort zurückkehrt, um dort zu sterben, schließt sich sowohl inhaltlich als auch formell der Kreis seines Lebens. Grenouille kehrt also an den Ausgangsort der Handlung zurück, an dem er sich von den Armen der Stadt umbringen lässt. Durch die Schauplätze des Romans lässt sich eine Kreisstruktur erkennen, die in folgender Grafik dargestellt ist:

Das Parfüm Handlungsorte StudySmarterAbbildung 3: Handlungsorte in "Das Parfüm"

Die anderen Orte bilden von dem ersten Aufenthalt in der Höhle im "Plomb du Cantal" bis zu der Zeit, die Grenouille in Grasse verbringt, die Weiterentwicklung der Figur ab. Grenouille will nach Grasse reisen, um mehr Verfahren des Parfümeurs zu erlernen, doch dieses Vorhaben wird durch seine Jahre der Einsamkeit unterbrochen.

Die vier Teile, in die "Das Parfum" unterteilt ist, sind auch selbst in Kapitel gegliedert, die allerdings keine Titel haben. Insgesamt gibt es 51 Kapitel, die durchlaufend nummeriert sind.

Der erste Teil des Werks widmet sich hauptsächlich Grenouilles Kindheit, Jugend und Ausbildung. Im zweiten Teil geht es hauptsächlich um die seine Selbstisolation und das Handwerk der Parfümherstellung. Der dritte Teil widmet sich Grenouilles Lebensaufgabe, das perfekte Parfum zu erschaffen. Das letzte Kapitel erzählt von seiner Rückkehr nach Paris und seinem Tod.

Erzählverhalten und Sprache

"Das Parfum" hat einen auktorialen Erzähler, was bedeutet, dass der Erzähler der Geschichte über alle Informationen verfügt und sozusagen von Außen auf das Geschehen im Text blickt, obwohl er selbst keine handelnde Figur ist. Er kennt die Gedanken und Beweggründe aller Charaktere und kann die Leser*innen so über diese informieren. Keine andere Figur verfügt über ein solches Wissen. Er weiß beispielsweise, dass keiner der Nebenfiguren, wie Madame Gaillard, erneut in der Handlung vorkommen werden.

Da wir Madame Gaillard an dieser Stelle der Geschichte verlassen und ihr auch später nicht mehr wiederbegegnen werden...

Außerdem bindet der Erzähler die Leser*innen sehr in die Handlung mit ein.

Die Sprache des Romans ist gut verständlich, teilweise aber auch anspruchsvoll. Süskind schreibt in "Das Parfum" sehr detailreich, was für Leser*innen als etwas langweilig empfunden werden kann. Gerade dann, wenn es um die Beschreibung der verschiedenen Gerüche geht, ist das auffällig. Da sich die Handlung des Romas um den "Duft" dreht, ist dies einerseits verständlich, anderseits wirkt die ausführliche Schilderung sehr in die Länge gezogen:

Dieser Geruch hatte Frische; aber nicht die Frische der Limetten oder Pomeranzen, nicht die Frische von Myrrhe oder Zimtblatt oder Krauseminze oder Birken oder Kampfer oder Kiefernnadeln, nicht von Mairegen oder Frostwind ...

In "Das Parfum" werden außerdem verschiedene sprachliche Mittel verwendet, um das Beschriebene noch besser hervorzuheben. Den Superlativ verwendet Süskind etwa regelmäßig, z.B. bei "allerstinkendster Ort" oder "heißesten Tage".

Der Superlativ ist die dritte Steigerungsform der Adjektive. Wenn Du ausdrücken willst, dass etwas alles andere in seiner Eigenschaft übertrifft, verwendest Du diesen. Er wird auch "Höchststufe" genannt. Klick dich doch in die Erklärung "Komparation", um mehr über den Superlativ zu erfahren.

Außerdem werden auch viele Vergleiche gezogen, wie "Süß wie Nussöl" und widersprüchliche Formulierungen verwendet:

Das Parfum war ekelhaft gut.

Oftmalige Wiederholungen eines bestimmten Wortes sind ein weiteres Merkmal in diesem Roman:

Es stanken die Straßen ..., es stanken die Hinterhöfe ..., es stanken die Treppenhäuser ...

Interpretation von "Das Parfum"

"Das Parfum" erzählt die Geschichte von Jean Baptiste Grenouille. Der Außenseiter nutzt seine einmalige Begabung, um der größte Parfümeur aller Zeiten zu werden. Er tötet in diesem Zusammenhang insgesamt 26 junge Frauen. Dabei steht er schon von Beginn an im Mittelpunkt der Erzählung sowohl im Positiven, da er als Genie beschrieben wird, als auch im Negativen, da ihm auch eine ausgeprägte Bösartigkeit zugeschrieben wird.

Grenouille wird zum Gegenstück seiner Umgebung, in der Geld und Besitz den höchsten Stellenwert haben. Allerdings ist er den anderen Figuren in vielerlei Hinsicht ähnlich. Von seiner Mutter bis hin zu allen Arbeitgeber*innen, die er in seinem Leben hat, verspürt keine Figur zärtliche Gefühle für ihn, oder auch bloß Zuneigung. Aber auch Grenouille hat keinen erkennbaren Drang, Menschen näherzukommen, außer den Wunsch, sie kontrollieren zu können. Auch gegenüber seinen Mordopfern verspürt er kein Mitleid und keine Liebe, sondern verehrt an ihnen nur ihren Duft, den er konservieren will.

Einerseits nimmt Grenouille sich durch seine Andersartigkeit und sein unglaubliches Talent als einen schöpferischen Geist wahr. Andererseits wird er durch das Fehlen seines Geruches von vielen Mitmenschen als abnormal angesehen, wobei beide Sichtweisen durch die Erzählung gestützt werden. Er kann Menschen tatsächlich sehr einfach manipulieren und etwas erschaffen, was ihre Gefühle und ihr Verhalten grundlegend ändert. Andererseits ist er ein Mörder, der sein Werk nur zu seinem eigenen Nutzen einsetzt.

Die Entwicklung Grenouilles ist ein Gegenentwurf zur klassischen Heldenreise, in der ein Protagonist durch Erfahrungen und durch das Erlernen von Fähigkeiten zu einem moralischen und fähigeren Menschen wird. Grenouille erlangt sogar viele neue Kompetenzen und entwickelt sich auch als Persönlichkeit weiter. Jedoch nutzt er diese Erfahrungen, um durch Mord an sein Ziel zu gelangen, die Manipulation zu perfektionieren.

Jean-Baptiste Grenouille ist ein Antiheld, der in den Widersprüchen der Welt lebt, und diese auch nicht grundlegend ändern kann. Er bringt die Menschen am Ende des Romans zwar durch sein Meisterparfum dazu ihn zu lieben, allerdings wird er auch von dieser Liebe abgeschreckt.

Grenouille hinterlässt an jeder Station seines Lebens Tod und Unglück, was sich wie ein Muster durch die Geschichte zieht. Die Menschen, mit denen er zusammen gelebt oder gearbeitet hat, sterben immer kurz nach seiner Abreise unter tragischen Umständen. So stirbt Madame Gaillard in einem Sterbehaus, der Gerber ertrinkt in der Seine, das Haus von Baldini stürzt ein und Druot wird für die Morde Grenouilles hingerichtet.

Abschließend kann gesagt werden, dass der Autor mit dem Roman vorwiegend Kritik an der Gesellschaft übt, da den Leser*innen in der Handlung nur egoistische und rücksichtslose Menschen begegnen. Außerdem zeigt er auf, wie leicht manipulierbar die Gesellschaft ist. Das herzlose Verhalten gegenüber Außenseitern wird im Romans ebenfalls deutlich.

Zeitgeschichtlicher Hintergrund von "Das Parfum"

"Das Parfum" kann der Epoche der Postmoderne zugeordnet werden. Typisch für diese Epoche sind Außenseiter als Protagonisten, wie auch Grenouille. Leser*innen fällt es außerdem oft schwer, sich mit der Hauptfigur und deren Handlungen zu identifizieren.

Die Intertextualität ist ein weiteres zentrales Merkmal von postmodernen Werken. Dabei handelt es sich um Bezüge zu anderen Werken oder Verweise auf historische Geschehnisse.

Autor*innen der postmodernen Literatur versuchten oft die Vielschichtigkeit der Welt – sowie die kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen in ihren Werken zu erfassen und verarbeiten.

Da die literarische Epoche der Postmoderne eine sehr junge Epoche ist, gestaltet sich die zeitliche Einordnung schwierig. In manchen Fällen wird sie in der Zeit zwischen 1968 und 2000 verortet, in anderen Fällen beginnt die Epoche 1989 und endet 2011.

Wenn Du gerne mehr über diese Epoche erfahren möchtest, klick dich doch auch in die Erklärung zu "Postmoderne Literatur".

Einordnung

"Das Parfum" lässt sich nicht eindeutig einem Genre zuordnen, jedoch vereint es Merkmale verschiedener Roman-Genres. Zum einen lässt sich der Roman als Bildungsroman oder auch als negativer Entwicklungsroman auslegen, da die Geschichte der persönlichen Entwicklung eines einzelnen Hauptcharakters folgt. Jedoch fehlt für die Einordnung in dieses Genre eine moralische Bewertung von Grenouilles Handlungen. Er interessiert sich nur für sein Handwerk, beziehungsweise später für die Manipulation von Menschen, die ihn jedoch ebenso schnell abschreckt. All das wird von dem Erzähler aber nicht moralisch eingeordnet.

Der Entwicklungsroman ist eine literarische Gattung, die am Ende des 18. Jahrhunderts entstand. Darin wird die Geschichte einer zentralen Figur erzählt, die sich mit sich selbst und ihrer Umwelt auseinandersetzt und sich dadurch menschlich weiterentwickelt.

Der Bildungsroman ist ein Subgenre des Entwicklungsromans. Hierbei geht es um die Aneignung neuer Fähigkeiten und die Perfektionierung in einem Fach im Mittelpunkt der Figurenentwicklung.

Im negativen Entwicklungsroman entwickelt sich die Hauptfigur nicht zu einem moralisch besseren, sondern schlechterem Menschen.

Süskinds Roman wird auch häufiger als Kriminalroman eingeordnet, was jedoch dem Werk nicht gänzlich gerecht wird. Zwar handelt er von verbrecherischen Handlungen und es gibt auch immer wieder Verurteilungen, jedoch lässt sich dies kaum als Kern der Geschichte verstehen. Der Fokus des Romans liegt auf der Entwicklung des Protagonisten, der auch kein befriedigendes Motiv für die Morde hat. Außerdem wird der Serienmord einerseits aufgeklärt, anderseits entwischt der Täter und ein Unschuldiger wird für die Taten hingerichtet. Das ist kein typisches Ende eines Kriminalromans.

Ein Kriminalroman ist ein Genre des Romans, in dem Verbrechen und deren Aufklärung im Mittelpunkt stehen. Der Kriminalroman etablierte sich im 19. Jahrhundert und hat heute viele verschiedene Formen. Häufig werden Kriminalromane als nicht anspruchsvolle Literatur (Trivialliteratur) wahrgenommen.

Auch als Künstlerroman könnte "Das Parfum" eingeordnet werden, da es von einem schöpferischen Genie handelt, dessen Entwicklung sich nur anhand seiner Kunst, der Herstellung von Parfum, entfaltet. Es sind ebenfalls typische Motive des Künstlerromans gegeben, da Grenouille von Beginn an ein Außenseiter ist und dies auch bleibt. Seine einzige Motivation beim Morden ist das Einfangen von Gerüchen und die Einbindung dieser in seine Vorstellung einer perfekten Komposition.

Ein Künstlerroman ist ein Roman, der von einem Genie und dessen Schaffen handelt. Dabei kann es sich sowohl um fiktive, als auch um reale Figuren handeln. Der Künstlerroman ist dabei auch eine Form des Bildungsromans.

Elemente eines Historischen Romans sind in "Das Parfum" ebenfalls gegeben, da Patrick Süskind die Orte und die Zeit basierend auf historischen Quellen genau und historisch richtig beschreibt. Allerdings fehlt für einen klassischen historischen Roman die Nachvollziehbarkeit der Figuren, besonders bei Grenouille. Er ist vielmehr eine fantastische Figur, wie sie aus der Romantik stammen könnte.

Klick dich doch auch in die Erklärung zu "Romantik", um mehr über diese Epoche zu erfahren.

Ein Historischer Roman ist ein Roman, der in einer vergangenen Zeit spielt. Die Handlung ist dabei meist fiktiv, beziehungsweise können auch wahre Ereignisse dargestellt werden, die allerdings nicht wissenschaftlich korrekt wiedergegeben sein müssen. Der Historische Roman wird, wie der Kriminalroman, häufig der Trivialliteratur zugeordnet.

Der Autor von "Das Parfum" Patrick Süskind

Patrick Süskind ist Schriftsteller und Drehbuchautor. Er wurde 1949 in Ambach am Starnberger See geboren. Sein Vater war Übersetzer, Schriftsteller und Journalist bei der Süddeutschen Zeitung und seine Mutter Sportlehrerin.

Von 1968 an studierte er Geschichte in München und verbrachte im Zuge dessen zwei Semester in Frankreich. Im Jahr 1974 brach er sein Studium ab.

"Das Parfum" ist Süskinds einziger, veröffentlichter Roman und machte ihn berühmt. "Das Parfum" erschien in 48 Sprachen und wurde zu einem weltweiten Bestseller, der mit 20 Millionen verkauften Exemplaren in die Geschichte einging. 2006 wurde der Roman verfilmt.

Da Patrick Süskind sich weitgehend aus der Öffentlichkeit hält, gibt es nur wenig Informationen über den Autor. Er lehnte im Laufe der Zeit mehrere Auszeichnungen ab und erschien auch nicht zur Filmpremiere von "Das Parfum" im Jahr 2006 in München.

Das Parfum - Das Wichtigste

  • "Das Parfum" ist ein Roman von Patrick Süskind, der 1985 erschienen ist und 2006 verfilmt wurde.
  • Er erzählt die Biografie des Antihelden Jean Baptiste Grenouille, der sein Meisterparfum herstellt und dafür 25 Mädchen ermordet.
  • Grenouille hat einen übernatürlichen Geruchssinn, allerdings keinen eigenen Geruch.
  • Er erlernt das Handwerk eines Parfümeurs in Paris und arbeitet später in Grasse, wo er auch sein Meisterparfum kreiert.
  • Der Roman kann als Entwicklungsroman, Kriminalroman, Künstlerroman oder als historischer Roman eingeordnet werden, allerdings kann keine dieser Einordnungen alle Aspekte von "Das Parfum" abdecken.
  • Die Handlungsorte in "Das Parfum" bilden eine Kreisstruktur, da Grenouille am Ende an seinen Geburtsort zurückkehrt und auf dem Weg dorthin an den Orten vorbeikommt, an denen er gelebt hat, bevor er nach Grasse gekommen ist.
  • "Das Parfum" ist der Epoche der Postmoderne zuzuordnen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Das Parfum

Der Roman "Das Parfum" basiert nicht auf einer wahren Begebenheit und ist damit reine Fiktion.

Grenouille tötet junge Frauen, um deren Geruch konservieren zu können. Die Gerüche von 25 verschiedenen Frauen setzt er zu seinem Meisterparfum zusammen.

Grenouille wurde am 17. Juli 1738 geboren und starb am 25. Juni 1767. Er wurde also 29 Jahre alt. 

"Das Parfum" wurde 1985 veröffentlicht, wodurch es zeitlich in die Postmoderne fällt. 

Finales Das Parfum Quiz

Frage

Wann wurde "Das Parfum" veröffentlicht?

Antwort anzeigen

Antwort

1985

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Geheimnis, das dem Meisterparfum seinen besonderen Duft verleiht?

Antwort anzeigen

Antwort

Grenouille komponiert sein Meisterparfum aus den Düften von 25 jungen Mädchen, die er ermordert.

Frage anzeigen

Frage

Wie endet "Das Parfum"?

Antwort anzeigen

Antwort

Grenouille kehrt an seinen Geburtsort in Paris zurück und schüttet den ganzen Flacon des Parfums über sich. Die Menschen, die ihn riechen, halten ihn dadurch für einen Engel und zerreißen und essen ihn.

Frage anzeigen

Frage

Wieso ist Grenouille ein Außenseiter unter den Waisenkindern?

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Antwort

Grenouille entwickelt sich langsamer als andere Kinder und findet deshalb keinen Anschluss unter Gleichaltrigen.

Frage anzeigen

Frage

Inwiefern rettet Grenouille das Geschäft von Baldini?

Antwort anzeigen

Antwort

Baldini hat kein Talent zum Herstellen von Parfums. Grenouille kopiert die Düfte der Konkurrenz und entwickelt neue Parfums.

Frage anzeigen

Frage

Wieso gibt die Amme Grenouille zurück ins Kloster?

Antwort anzeigen

Antwort

Grenouille hat nicht den typischen Eigengeruch eines Babys, was der Amme Bussie unheimlich ist.

Frage anzeigen

Frage

Wer hat "Das Parfum" geschrieben?

Antwort anzeigen

Antwort

Patrick Süskind

Frage anzeigen

Frage

Nachdem Grenouille aus der Isolation ausbricht stellt er ein Parfum für sich selbst her. Welchen Zweck erfüllt es?

Antwort anzeigen

Antwort

Es verleiht ihm den Geruch eines Menschen.

Frage anzeigen

Frage

Was geschieht, als Grenouille am Tag seiner Hinrichtung aus der Kutsche steigt?

Antwort anzeigen

Antwort

Grenouille trägt einen Tropfen seines Meisterparfums auf, weswegen die Menge in Ekstase verfällt und ihn alle beginnen zu lieben.

Frage anzeigen

Frage

Wie würdest du Baldini charakterisieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Baldini ist ein erfolgloser Parfümeur, der Grenouilles Talent erkennt und ihn deshalb in seinem Handwerk ausbildet. Er nutzt Grenouilles Talent und Arbeitskraft aus.

Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielt Madame Gaillard für Grenouille?

Antwort anzeigen

Antwort

Madame Gaillard verdient ihren Lebensunterhalt mit dem Aufziehen von Waisenkindern und nimmt auch Grenouille auf. Sie behandelt ihn wie alle anderen Kinder, gibt ihm aber nur das Nötigste. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Katastrophe lässt Grenouille aus seiner Isolation in der Vulkanhöhle ausbrechen?

Antwort anzeigen

Antwort

Grenouille bemerkt, dass er keinen Eigengeruch hat und ist darüber so schockiert, dass er wieder in die Zivilisation muss.

Frage anzeigen

Frage

Welcher literarischen Epoche ist "Das Parfum" zuzuordnen?

Antwort anzeigen

Antwort

"Das Parfum" ist ein Roman der Postmoderne.

Frage anzeigen

Frage

Welche Struktur lässt sich anhand der Handlungsorte in "Das Parfum" erkennen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Stationen in Grenouilles Leben ergeben eine Kreisstruktur. 

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