Postmoderne Literatur

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In der Literaturgeschichte gibt es nach dem Zeitabschnitt der Moderne die sogenannte Postmoderne. Sie gehört zu einer der jüngsten Literaturepochen der deutschen Literaturgeschichte. Der Begriff setzt sich aus „post“ (nach) und „moderne“ zusammen. 

Somit ist es die Epoche die nach der Moderne folgt. Die Postmoderne legt sich nicht auf eine bestimmte Idee fest und eine konkrete Theorie gibt es auch nicht.



Hintergrund der Postmoderne


Zeitliche Einordnung der Postmodernen Literatur


Die Postmoderne wird unterschiedlich zeitlich eingeteilt. Oft wird sie in die Zeit von 1968 bis 2000 eingeordnet, womit sie sich mit der Neuen Subjektivität überschneidet.


Manchmal findet die Postmoderne ihre Anfänge auch im Jahr 1989, in diesem Jahr ordnete sich die Welt neu. 

Der Kalte Krieg war vorbei, Deutschland wieder vereint und viele Ideologien wie der Kommunismus waren gescheitert. Die Welt wurde immer vielschichtiger und es gab keine typischen, idealisierten Rollen mehr. Es herrschte künstlerische und kulturelle Freiheit.





Merkmale der postmodernen Literatur


Die Autoren haben in der Postmoderne die Freiheit alles schreiben zu können, was sie wollen. Sie hatten jedoch das Gefühl, dass der Mensch in der modernen Welt keinen wirklichen Platz mehr hat. Sie litten an einem Sinnverlust, da die Welt immer vielschichtiger wurde.

 

Während der Postmoderne gibt es keine Leitgedanken, den die Autoren verfolgen konnten: sie versuchen die kulturellen und gesellschaftlichen Veränderungen zu erfassen und zu verarbeiten. 


Die Autoren experimentierten mit Sprache, hatten eine fragmentarische Erzählweise und griffen oft auf die Moderne zurück. Die Autoren der Postmoderne gingen davon aus, dass es nichts mehr wirklich Neues mehr geben wird und somit kombinierten sie Altes, bereits Vorhandenes zu etwas Neuem.



Intertextualität


In Werken der Postmoderne finden sich häufig Verweise auf historische Ereignisse oder Bezüge zu anderen Werken. Die Autoren greifen auf Zitate, Collagen und Parodien zurück. Diese sogenannte Intertextualität ist ein typisches Merkmal der Postmoderne und passt zum Selbstverständnis, nicht Neues zu schaffen, sondern mit dem arbeiten was schon vorhanden ist.



Sprachexperimente


Die Autoren der Postmoderne legen einen großen Wert auf die sprachliche Gestaltung ihrer Werke. Die Ästhetik einer schönen und vollen Sprache war ihnen sehr wichtig. Sie experimentierten viel mit rhetorischen Mitteln.




Formen der Postmoderne



Epik


Die Epik spielt in der Postmodernen Literatur eine zentrale Rolle, denn: der epische Roman war in der Postmoderne die bedeutendste Textform. 

Der Erzähler greift oft in die Erzählung ein, indem er das Geschehen bewusst steuert und strukturiert.


Es gibt keine heldenhaften Hauptfiguren, in Postmodernen Werken ist der Protagonist oft ein gesellschaftlicher Außenseiter. 

Es gibt viele Zeitraffungen und Zeitdehnungen und die Darstellung verschiedener Perspektiven. Die Erzählungen werden oft in Abschnitten erzählt.



Lyrik


Die Lyrik war ebenfalls eine beliebte Form in der Postmoderne. 

Auch hier wird auf Altes zurückgegriffen: die Gedichte verzichten auf eine festgelegte Form wie Reimschema. Dichter verwenden viel Alltagssprache. Typisch für diese Zeit waren auch hermetische Lyrik, also Gedichte, die nicht unmittelbar verständlich sind. 



Drama


Das postmoderne Drama behandelt Themen und gesellschaftliche Ereignisse und der Fokus liegt nicht mehr auf den Figuren und ihrem Handeln.




Bekannte Vertreter der Postmodernen Literatur


Wichtige Autoren und Werke der Postmoderne



Merkmale der Postmoderne – das Wichtigste auf einen Blick!


  • Hintergründe: Ökologie als neues Thema in der Politik; allmähliche Liberalisierung des Ostblocks durch Gorbatschow; atomare, ökologische und soziale Katastrophen --> neues Krisenbewusstsein

  • Zunehmende Vielgestaltigkeit der Literatur und Fortwirkung der Tendenzen der 1970er-Jahre

  • Nebeneinander verschiedener „Literaturen“: Jugendliteratur, Trivialliteratur, experimentelle Literatur, gesellschaftliche Literatur

  • Annahme der Beliebtheit von Wirklichkeit --> Infragestellung von Ideologien und Werte

  • Konstruktivismus: Wahrheit als gesellschaftliches Konstrukt --> Pluralität von Sinnentwürfen

  • Aufwertung der Unterhaltsamkeit von Literatur --> Öffnung hin zu „Trivialgattungen“ wie Schauerromane oder Kriminalroman

  • Roman als bevorzugte Gattung --> zahlreiche intertextuelle Bezüge

  • Nebeneinander und Montage verschiedener Stile und Formen, Vorliebe für Ironie



Unser Tipp für Euch

 

Versuche die Jahreszahlen von wann bis wann eine Literaturepoche vorherrschte auswendig zu lernen. So kannst du schon mal grob einordnen, zu welcher Epoche das Werk gehört. 

Die Postmoderne orientiert sich stark an der Moderne und schafft nichts Neues, sondern orientiert sich an literarischen Traditionen.


Finales Postmoderne Literatur Quiz

Frage

Definiere "Trümmerliteratur". Nenne Merkmale und mindestens zwei bekannte Vertreter mit ihren Werken.

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Antwort

Der Begriff "Trümmerliteratur" bezeichnet die literarische Epoche, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieg 1945 begann und bis Anfang der 1950er Jahre dauerte. Die Autoren der Trümmerliteratur waren häufig Kriegsheimkehrer, die bei ihrer Rückkehr nur Trümmer vorfanden: die Trümmer der im Krieg zerbombten Städte sowie die ihrer Existenz und ihrer Lebensträume.

Die Autoren stellen in ihrer LIteratur ihre Kriegserlebnisse und die Zerstörung ihres Lebens dar. So beschäftigt sich die Trümmerliteratur mit dem leiderfüllten Leben in den Trümmern der Nachkriegsgesellschaft. 

Charakteristisch dafür ist eine schmucklose Erzählweise in einfachem und knappen Stil.


Bekannte Werke sind u.a.:

- Wolfgang Borchert: Draußen vor der Tür (1946-1947)

- Heinrich Böll: Wanderer, kommst du nach Spa... (1950)

- Carl Zuckmayer: Des Teufels General (1946/1967)

- Günther Eich: Inventur (1945-1947)

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Frage

Akkumulation

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Antwort

Anhäufung von Wörtern ohne
Nennung eines Oberbegriffs

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Frage

Anapher

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Antwort

Wiederholung eines Wortes/
einer Wortgruppe zu Beginn
aufeinanderfolgender Sätze,
Verse oder Strophen

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Frage

Antithese

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Antwort

Gegenüberstellung von gegen-
sätzlichen Gedanken/Aussa-
gen/Begriffen

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Frage

Chiasmus

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Antwort

Überkreuzstellung von Satz-
gliedern

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Frage

Ellipse

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Antwort

unvollständiger Satz durch Aus-
lassung eines Wortes oder Satz-
teils

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Frage

Euphemismus

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Antwort

Beschönigung, Verschleierung

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Frage

Hyperbel

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Antwort

Übertreibung

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Frage

Inversion

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Antwort

Umstellung von Satzgliedern,
abweichend vom normalen
grammatikalischen Gebrauch

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Frage

Metapher

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Antwort

sprachl. Bild, bei dem ein Aus-
druck durch einen anderen, meist
anschaulicheren Begriff mit ähnli-
cher Bedeutung ersetzt wird; oft
als verkürzter Vergleich, bei dem
zwei Vorstellungsbereiche ohne
„wie“ verbunden sind

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Frage

Neologismus

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Antwort

Wortneuschöpfung

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Frage

Parallelismus

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Antwort

gleichartiger Satzbau

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Frage

Personifikation

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Antwort

Vermenschlichung eines Gegen-
standes

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Frage

Symbol

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Antwort

bildhafter Ausdruck, der auf
etwas Abstraktes (einen Begriff,
eine Idee) verweist

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Frage

Vergleich

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Antwort

Verknüpfung zweier Sachver-
halte oder Bildbereiche durch
Hervorhebung des Gemeinsa-
men (durch das Wort „wie“)

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Frage

In welchem Zeitraum war die Epoche der Romantik?

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Antwort

ca. 1795 bis 1830

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Frage

Autoren und Werke der Romantik

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Antwort

  • Ludwig Tieck: Der gestiefelte Kater (Komödie), Franz Sternbalds Wanderungen (Roman)
  • Novalis: Heinrich von Ofterdingen (Romanfragment), Hymnen an die Nacht (Gedichtzyklus)
  • Clemens Brentano / Achim v. Arnim (Hrsg.): Des Knaben Wunderhorn (Volkslied-Sammlung)
  • Joseph v. Eichendorff: Aus dem Leben eines Taugenichts (Novelle), Gedichte
  • Brüder Grimm: Kinder- und Hausmärchen (Märchen-Sammlung)
  • E. T. A. Hoffmann: Die Elixiere des Teufels (Roman), Der Sandmann, Der goldne Topf (Novellen)
  • Karoline v. Günderrode: Gedichte
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Frage

In welchem Zeitraum war die Epoche des Vormärz und Jungen Deutschland?


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Antwort

ca. 1815 bis 1848

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Frage

Sprache und Stil, Themen und Formen im Vormärz und Jungen Deutschland

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Antwort

• Literatur soll wirken: Themen und deren Aufbereitung bewusst populär
• populärer Stil, einfache und verständliche Sprache, z. T. der Umgangssprache angepasst, Benutzung von Dialekten
• insbesondere bei Heine: Ironie als Mittel der Kritik
• Themen: soziale, politische Missstände, Antihelden; kritischer Blick auf Deutschland (Heine)
• literarische Formen an der Grenze zur Publizistik: Reiseberichte, Briefe, politische Lyrik
• sonstige literarische Formen: Drama (v. a. Büchner); Gedichte; Versepen (v. a. Heine)

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Frage

Autoren und Werke im Vormärz und Jungen Deutschland

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Antwort

  • Ludwig Börne, Ferdinand Freiligrath, Georg Herwegh: Artikel, Streitschriften, Gedichte
  • Karl Gutzkow: Wally die Zweiflerin (Roman)
  • Heinrich Heine: Reiseberichte, Gedichte, Essays, Deutschland. Ein Wintermärchen, Atta Troll. Ein Sommernachtstraum (Versepen)
  • Georg Büchner: Woyzeck, Dantons Tod (Dramen), Lenz (Erzählung), Der Hessische Landbote (Flugschrift)
  • Christian D. Grabbe: Die Hermannsschlacht
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Frage

In welchem Zeitraum war die Biedermeier Epoche?

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Antwort

ca. 1815 bis 1848

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Frage

Wie war das literarische Leben in der Biedermeier Epoche?

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Antwort

• Gründung des Börsenvereins der Deutschen Buchhändler (1825) und Gesetze zum Schutz des Urheberrechts (1837 und 1845)
• Pflege der literarischen Tradition im Theater, im Zeitschriftenwesen, im Verlagswesen
• Weitergabe der Klassiker im Bildungswesen
• Sammlung von Werken in Ausgaben
• Träger der Biedermeier-Literatur: gebildetes Bürgertum
• anspruchsvolle Literaten der Biedermeierzeit: häufig gefährdete Charaktere (Schwermut,
Hypochondrie, Suizidgefahr, Hypersensibilität)
• private Zirkel mit Interesse für Wissenschaft, Literatur und Musik
• Trivial-Biedermeier: große Zahl von Belletristik mit Tendenzen zum Dilettantismus
• Literatur versteht sich als unpolitisch; hierbei: Fortwirken der Ästhetik der Klassik unter Wegfall der politischen Dimension
• keine ästhetische oder theoretische Programmatik (im Unterschied zur vorangehenden Romantik und zum nachfolgenden Realismus)

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Frage

Sprache und Stil, Themen und Formen im Biedermeier

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Antwort

• meist schlichte, verständliche Sprache; dabei Hochschätzung der Bildlichkeit
• Geringachtung der Form – stattdessen Vorliebe für Lebensnähe
• Detailgenauigkeit in der Beschreibung
• Themen: Familie, Ordnung und bürgerliche Beschaulichkeit, das Idyllische, Unterordnung unter das Schicksal, Verzicht und Entsagung
• Schaffen einer heilen poetischen Welt, die der Realität entgegengestellt wird
• Dramen: klassizistische Stücke, Lustspiele, Dramen für die Volksbühne
• Lyrik: häufig in Gedichtzyklen, Tendenz zur Volksliedhaftigkeit, Balladen eher mit epischen als mit dramatischen Zügen
• Epik: eher kleinere Formen – Novelle, Erzählungen, Märchen, Idylle; zum Teil aber auch größere Form des Romans (Entwicklungsroman)

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Frage

Autoren und Werke im Biedermeier

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Antwort

  • Heinrich Clauren: Mimili (Erzählung)
  • Eduard Mörike: Mozart auf der Reise nach Prag (Novelle), Auf eine Lampe (Dinggedicht), Gedichte
  • Adalbert Stifter: Der Hochwald (Erzählung), Brigitta (Erzählung), Der Nachsommer (Roman)
  • Annette v. Droste-Hülshoff: Die Judenbuche (Novelle), Der Knabe im Moor (Ballade), Gedichte
  • Franz Grillparzer: König Ottokars Glück und Ende (Tragödie), Der arme Spielmann (Novelle)
  • Jeremias Gotthelf: Die schwarze Spinne (Novelle)
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Frage

Wozu war die Romantik die Gegenbewegung?

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Antwort

Gegenbewegung zum Nützlichkeitsdenken der Aufklärung und zur Verzwecklichung des Menschen in der Industrialisierung

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Wie viele Phasen der Romantik gibt es und wie werden diese gennant?

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Antwort

drei Phasen: Frühromantik (1795 –1804), Hochromantik (1804 –15) und Spätromantik (1815 – 30)

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Wie sah das Menschenbild in der Epoche der Romantik aus?

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Antwort

der Blick geht nach innen im Sinne einer Entdeckung des Unbewussten, Entgrenzung des Menschen – hin zum Traum, zum Wunderbaren, aber auch zum Wahnsinn, sowie Hochschätzung von Traum und Sehnsucht.

Aufgrund realpolitischer Ohnmacht und gegen die Eintönigkeit des bürgerlichen Alltags: Fokus auf intensivem Erleben (und nicht mehr auf der vernunftgemäßen Veränderung) der Welt

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Frage

Was sind Themen und Motive der Romantik?

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Antwort

Sehnsucht, Traum, Wahnsinn, Entgrenzung, Einsamkeit, Schwermut,
Vergänglichkeit, Reisen und Wandern; Nacht, Tal, Berg, Wunderbares und Fantastisches (thematisch gegen Philistertum und Bürgerlichkeit gerichtet)

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Frage

Welche literarischen Formen kamen in der Romantik vor?

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Antwort

Roman als universale Form, deren Teil die Lyrik ist – das Ganze im Fragment.

Vor allem Epik (Roman, Novelle, Erzählung/ Märchen) und Lyrik; kaum Dramen

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Frage

Was bedeutet der Begriff „Romantische Ironie“ in der Epoche der Romantik?


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Antwort

„Romantische Ironie“:

Brechungen der Abgeschlossenheit eines Werks und der universalen Weltschau im Paradoxen, im Grotesken und im metafiktionalen Erzählen

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Frage

Was ist die „Blaue Blume“ in der Romantik?

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Antwort

Die „Blaue Blume“ dient als Symbol für die metaphysische Sehnsucht nach dem Fernen / Unerreichbaren.

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Frage

Gab es in der Epoche der Romantik Einschränkungen für die Dichter?

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Antwort

Nein, es gab die absolute Autonomie des Dichters, die Aufhebung aller Regeln (gegen das Harmonieideal der Klassik)

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Frage

Was bedeutet Vormärz?

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Antwort

Vormärz: geschichtlicher Begriff für die Zeit zwischen der französischen Julirevolution
(1830) und der deutschen Märzrevolution (1848) – im weiteren Sinne für die Zeit der
politischen Restauration (nach dem Wiener Kongress 1815 bis 1848)

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Frage

Was verseht man unter „Junges Deutschland“?

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Antwort

„Junges Deutschland“: literarische Bewegung mit liberaler Gesinnung und politischem Engagement

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Frage

Was war die Aufgabe der Literatur im Vormärz/ Junges Deutschland?

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Antwort

Kampf gegen soziales Elend und Unterdrückung, mit dem Ziel der Meinungsbildung, also der Presse als Kampfmittel

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Frage

Welche Themen finden sich in der Epoche Vormärz/ Junges Deutschland wieder?

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Antwort

soziale, politische Missstände, Antihelden; kritischer Blick auf Deutschland

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Frage

Welcher sprachliche Stil wird im Vormärz/ Junges Deutschland benutzt?

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Antwort

populärer Stil, einfache und verständliche Sprache, z. T. der Umgangssprache angepasst, Benutzung von Dialekten

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Frage

Durch welches Lebensgefühl ist die Epoche des Biedermeier geprägt?

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Antwort

biedermeierliches Lebensgefühl häufig von Schwermut, Resignation und Stille geprägt

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Frage

Welchen Unterschied Biedermeier zur Romantik?

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Antwort

Aufgeben der Selbst-Entgrenzung und des radikalen Subjektivismus

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Welche Werte spielen im Menschenbild des Biedermeier eine wichtige Rolle?

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Antwort

Werte der Selbstbescheidung und der Selbstgenügsamkeit

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Welche Themen wurden in der Epoche Biedermeier angesprochen?

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Antwort

Familie, Ordnung und bürgerliche Beschaulichkeit, das Idyllische, Unterordnung unter das Schicksal, Verzicht und Entsagung

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Frage

Wie sahen die Dramen im Biedermeier aus?

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Antwort

klassizistische Stücke, Lustspiele, Dramen für die Volksbühne

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Frage

Wie sah die Lyrik im Biedermeier aus?

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Antwort

häufig in Gedichtzyklen, Tendenz zur Volksliedhaftigkeit, Balladen eher mit epischen als mit dramatischen Zügen

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Frage

Wie sah die Epik im Biedermeier aus?

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Antwort

eher kleinere Formen – Novelle, Erzählungen, Märchen, Idylle; zum Teil aber auch größere Form des Romans (Entwicklungsroman)

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Frage

Wie war die sprachliche Gestaltung im Biedermeier?

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Antwort

meist schlichte, verständliche Sprache; dabei Hochschätzung der Bildlichkeit

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Frage

Warum wird die deutsche Literatur unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkrieges als "Trümmerliteratur" bezeichnet?

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Antwort

Nach der Katastrophe des Nationalsozialismus und der Zerstörung in Folge des Zweiten Weltkrieges lag Deutschland buchstäblich in "Trümmern". Ganze Städte und weite Teile des Landes waren durch die Kriegshandlungen zerstört. Die überlebende Bevölkerung musste alles aus Schutt und Asche neu aufbauen. Aber auch die Seelen der Bewohner lagen in "Trümmern": Viele hatten Angehörige, ihre Lebensgrundlage oder ihre Hoffnung verloren. Der Name "Trümmerliteratur" stammt daher, dass die Literatur dieser Zeit sich mit genau dieser reellen und geistigen Zerstörung und der damit einhergehenden bitteren Realität des Nachkriegsdeutschlands befasst.

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Frage

Welche dieser Autoren zählen zur sogenannten "Trümmerliteratur"?

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Antwort

Franz Kafka

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Frage

Welche dieser Autoren zählen zur sogenannten "Exilliteratur"?

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Antwort

Erich Kästner

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Frage

Was versteht man unter dem Begriff "Exilliteratur"?

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Antwort

"Exilliteratur" nennt man Literatur, die von Schriftstellern im Exil angefertigt wurde. In Deutschland waren viele Schriftsteller in der Zeit von 1933 - 1945, also zur Zeit der Diktatur des Nationalsozialismus, im politischen Exil. Sie wurden vertrieben oder wanderten freiwillig aus, weil sie das Nazi-Regime nicht unterstützten. Im Exil schrieben sie jedoch weiter. Die meisten dieser Bücher wurden bei ausländischen Verlagen publiziert und waren daher in Deutschland erst nach 1945 verfügbar, da die meisten Exilautoren in Deutschland verboten waren. Viele Schriftsteller im Exil beschäftigten sich mit politischen Themen, wie beispielsweise dem Nationalsozialismus, oder mit dem Vertrieben-Sein, das sie erfahren mussten.

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Frage

Welchen Unterschied gibt es zwischen den Literaturepochen der "Trümmerliteratur" und der "Nachkriegsliteratur"?

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Antwort

Als "Trümmerliteratur" bezeichnet man die unmittelbare Phase nach dem Zweiten Weltkrieg (etwa 1945 - 1950). Die Autoren dieser Epoche bedienten sich einer einfachen, nicht besonders ausgeschmückten Sprache, um die Erlebnisse im Krieg und im zerstörten Deutschland zu verarbeiten.


Die "Nachkriegsliteratur" bezeichnet die Phase ab etwa 1950. In dieser Zeit fingen die Autoren wieder an, komplexere und experimentellere Literatur zu schreiben. Die Themen waren immer noch sehr stark vom Krieg und dessen Trauma dominiert, jedoch war der Krieg nicht mehr das einzige Thema. Man wandte sich jetzt vermehrt auch wieder neuen Dingen zu, um die deutsche Literatur sprachlich sowie inhaltlich neu zu beleben und den Anschluss an die literarische Moderne zu finden.

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