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Entwicklungsphasen

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Psychologie

Vielleicht hast du schon einmal von dem Film "Der seltsame Fall des Benjamin Button" gehört. Der Klassiker aus dem Jahr 2008 mit Brad Pitt in der Hauptrolle erzählt die fiktive Geschichte eines Mannes, der rückwärts altert. Tatsächlich wurde Benjamin Button als alter Mann im Körper eines Säuglings geboren und wird mit den Lebensjahren immer jünger. Somit durchlebt der außergewöhnliche Mann alle Entwicklungsphasen eines Menschen in umgekehrter Reihenfolge. Der Film porträtiert sehr anschaulich die einzelnen Stadien, die ein jeder Mensch eines Tages durchläuft, nur eben rückwärts.

Entwicklungsphasen des Menschen

Der Entwicklungsprozess des Menschen lässt sich grob in fünf Phasen einteilen. Jede einzelne dieser Phasen zeichnet sich durch individuelle Merkmale und Aufgaben aus und untergliedert sich in weitere Unterstufen. Eine grobe Übersicht über die fünf Phasen der menschlichen Entwicklung bietet dir die nachfolgende Abbildung:

Entwicklungsphasen Übersicht über die einzelnen Entwicklungsphasen StudySmarterAbbildung 1: Übersicht über die Entwicklungsphasen des Menschen

Die Phasen der menschlichen Entwicklung werden auch als Entwicklungsphasen bezeichnet. In der Psychologie wird Folgendes darunter verstanden:

Eine Entwicklungsphase ist ein zeitlich beschränkter Lebensabschnitt des Menschen, der spezielle Fähigkeiten und Eigenschaften beinhaltet, die in dieser Phase erlernt werden.

Jeder Entwicklungsphase werden wiederum spezifische Entwicklungsaufgaben zugeschrieben, die es zu bewältigen gilt. Deren Bewältigung bzw. Nicht-Bewältigung beeinflusst die weitere Entwicklung des Menschen.

Eine Entwicklungsaufgabe ist eine Aufgabe, der sich ein Mensch in einem bestimmten Lebensabschnitt stellen muss. Während eine erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgabe zu einer gesunden Entwicklung führt, kann ein Misslingen zu Schwierigkeiten bei der Bewältigung nachfolgender Aufgaben und somit zu Problemen bei der Integration in die Gesellschaft führen.

Die jeweilige Entwicklungsaufgabe entwickelt sich aus der individuellen Zusammensetzung von drei Komponenten. Diese sind:

  1. individuelle Entwicklung (physische Reifung)
  2. Erwartungen der Gesellschaft (kulturellen Druck)
  3. individuelle Zielsetzung und Werte

Je nachdem, welche der drei Komponenten in einer Entwicklungsphase stärker wirkt bzw. überwiegt, verschieben sich die zentralen Entwicklungsaufgaben entsprechend:

  • Kindheit und Jugend: die individuelle Entwicklung, nämlich die körperliche Reifung im Mittelpunkt
  • frühes und mittleres Erwachsenenalter: die Erwartungen der Gesellschaft und die individuelle Zielsetzung im Fokus
  • spätes Erwachsenenalter: physische Reifung erneut im Mittelpunkt, da die körperliche Verfassung sich schnell verändert und den Menschen vor eine Reihe von Herausforderungen stellt.

Wie die Entwicklungsaufgaben in jeder der fünf Phasen im Detail aussehen, erfährst Du in den folgenden Abschnitten.

Baby- und Kleinkindalter (Geburt bis drittes Lebensjahr)

Das Neugeborenenalter stellt die erste Entwicklungsphase dar, wobei die Entwicklung des Menschen schon im Mutterleib beginnt. In dieser Phase liegt der Fokus der Entwicklungsaufgaben stark auf der individuellen bzw. körperlichen Entwicklung. Von der Geburt an lernen neugeborene Kinder fast täglich neue Eindrücke kennen. Besonders in den ersten drei Lebensjahren nehmen Kinder extrem viele Informationen und Eindrücke aus ihrer Umwelt auf, verarbeiten sie und lernen daraus.

Entwicklungsschritte im ersten Lebensjahr

Im ersten Lebensjahr passiert sehr viel im Leben des Babys. Nicht nur macht es in dieser Zeit enorme körperliche Wachstumsschübe, vielmehr entwickeln sich auch zunehmend die kognitven Strukturen. Jedoch lässt sich die genaue Entwicklung in dieser Zeit nur grob den einzelnen Monaten zuordnen, denn jedes Kind hat seine eigene individuelle Geschwindigkeit und die nachfolgend aufgeführten Zeitrahmen können somit nicht auf alle Kinder gleich zu treffen. Die im Folgenden aufgelisteten Entwicklungsschritte dienen deshalb zur groben Orientierung:

EntwicklungsschritteMerkmale
erster bis dritter Lebensmonat
  • Ab der Geburt: angeborene Reflexe
    • Suchreflex: Meist sucht das Kind nach der Brust der Mutter.
    • Saugreflex: Dieser ist notwendig, um die Babymilch aufzunehmen.
    • Greifreflex: Das Baby klammert sich mit der Hand um die Finger von Erwachsenen.
  • Ab dem zweiten Monat: Aufbau von Bindungen
    • Erkennen und Speichern von Gesichtern
    • Nachahmung von Mimik und Gestik
    • Produktion erster Laute und Geräusche
  • Ab dem dritten Monat: Training der Muskeln durch Strampeln und Kopf anheben
vierter bis sechster Lebensmonat
  • Ab dem vierten Monat:
    • Versuch durch gezieltes Greifen erste direkte Kontakte zu knüpfen
    • Ausbildung der Fähigkeit zwischen Personen zu unterscheiden
    • Erforschung von Gegenständen und dem eigenen Körper mit Hand und Mund
  • Ab dem fünften Monat: Stärkung der Muskulatur und Mobilität
    • Anheben des Oberkörpers und Abstützen auf den Armen
  • Zwischen dem fünften und sechsten Monat: Essen von Breinahrung
  • Ab dem sechsten Monat: erste Unterhaltung mithilfe von Lauten und Verständnis häufig wiederholter Wörter
    • Ausbildung erste Zähne
    • Beginn des "Fremdelns": Baby sucht Schutz und Geborgenheit bei den Bezugspersonen
siebter bis neunter Lebensmonat
  • Zwischen dem sechsten und achten Monat: Ausbildung der Basisemotionen
    • z.B. Angst, Ärger oder Freude
  • Ab dem siebten Monat: erste Sitz- und Krabbelversuche
  • Ab dem sechsten Monat: Fähigkeit zu Robben, Kriechen und Sitzen und erste Versuche zu krabbeln oder zu Stehen
zehnter bis zwölfter Lebensmonat
  • Weiterentwicklung der Feinmotorik → erste Schritte und erste Wörter

Entwicklungsschritte von Kleinkindern vom ersten bis dritten Lebensjahr

Im Kleinkindalter entwickeln sich Kinder weiterhin sehr schnell und in vielen Bereichen. Für Eltern spielt Geduld in dieser Phase eine große Rolle, da das meiste durch viele Wiederholungen gelernt wird und die erste Trotzphase häufig schon mit zwei Jahren anfängt. In dieser Zeit liegt der Fokus auch weniger auf dem genauen Zeitpunkt und mehr auf der Art der Entwicklung.

Art der EntwicklungMerkmale
Kognitive Entwicklung
  • Ausbildung von Objektpermanenz
Sprachliche Entwicklung
  • mit dem Ende des zweiten Lebensjahr beherrschen die Kinder ca. 200 Wörter und können Wörter bereits verbinden und dadurch kurze Sätze formulieren
  • im dritten Lebensjahr beginnt das aktive Sprechen
Körperliche Entwicklung
  • mit Ende des zweiten Lebensjahres können Kleinkinder weitestgehend eigenständig laufen und die Welt erkunden
  • Muskulatur stärkt sich weiter
  • Gehirn speichert und verarbeitet bestimmte Abläufe, die sich öfter wiederholen
Sozial-Emotionale Entwicklung
  • erste Abnabelung von den primären Bezugspersonen (Eltern) durch Eintritt in den Kindergarten
  • mit circa eineinhalb Jahren: Ende des "Fremdelns"

Als Objektpermanenz wird die Fähigkeit bezeichnet, zu wissen, dass ein Gegenstand oder eine Person auch existiert, wenn sie im Moment nicht gesehen werden kann. Babys können zum Beispiel noch nicht erkennen, dass ein Gegenstand unter einem Tuch nicht für immer verschwunden ist, nur weil sie ihn im Moment nicht mehr sehen.

Wenn Du mehr über die kognitive Entwicklung erfahren willst, klick Dich rein in die Zusammenfassung "Kognitive Entwicklung Piaget"! Mehr zur körperlichen Entwicklung des Menschen lernst Du in der Erklärung "Motorische Entwicklung".

Entwicklungsphase frühe Kindheit (drittes bis sechstes Lebensjahr)

Wie bereits im Neugeborenenalter liegt in der frühen Kindheit der Fokus der Entwicklungsaufgaben auf der körperlichen Reifung. Kinder machen in dieser Phase enorme Wachstumsschübe durch und lernen sehr viel. Ziel und Abschluss dieser Entwicklungsphase ist das Erreichen der Schulfähigkeit. Dafür ist die Fähigkeit zur eigenhändigen Stillung der Grundbedürfnisse sowie die Entwicklung von einem grammatikalisch richtigen Sprachvermögen notwendig.

Zentrale Entwicklungen vollziehen sich in der frühen Kindheit vor allem in folgenden Bereichen:

Art der EntwicklungMerkmale
Körperliche Entwicklung
  • Wachstum des Gehirns
  • Koordination von Hand und Fingern
  • Entwicklung eines individuellen Bewegungsflusses
  • Ausbildung eines Rhythmusgefühls
Kognitive Entwicklung
  • Entwicklung des egozentrischen und fantasievollen Denkens
  • Konzentrationsfähigkeit steigt
  • Frustrationsgrenze wächst
Sprachentwicklung
  • zwischen dem dritten und sechsten Lebensjahr: Wortschatz erweitert sich
    • Kind lernt durchschnittlich 20 Wörter pro Tag
  • Verständnis für leichte Grammatik
Entwicklung von Motivation und Emotion
  • erster Umgang mit Emotionen und Gefühlen durch vermehrte Trennung von den Bezugspersonen
  • Entwicklung von Empathie
Persönlichkeitsentwicklung
  • Ausbildung einer realistischen Weltanschauung, geprägt durch Bezugspersonen
  • Selbstbestimmung setzt ein → Austesten der Grenzen
Soziale Entwicklung
  • fünftes bis sechstes Lebensjahr: Beginn des Gruppenspielens
    • Rollenspiele, Funktionsspiele und Werkschaffendes Spiel
  • Entwickelung eines Gerechtigkeitssinns
Bindung
  • Ausbildung erster bewusster Freundschaften zu Gleichaltrigen
  • Akzeptanz von Erziehern als Bezugspersonen

Falls Du noch mehr über die frühe Kindheit und was sie auszeichnet lernen möchtest, schau Dir doch einmal die Erklärung "Frühe Kindheit" an!

Auch findest Du zur Sprachentwicklung eine eigene Erklärung falls Dich interessiert, wie der Mensch eigentlich das Sprechen lernt. Ausführliches zur Motivation und Emotion eines Menschen findest Du in der Zusammenfassung "Motivation Psychologie".

Entwicklungsphase der Kindheit (sechstes bis elftes Lebensjahr)

Die Kindheit ist geprägt von dem Entdecken neuer Zusammenhänge und dem Ausprobieren neuer Dinge in der Geborgenheit der Familie. Durch den Schuleintritt kommt es zu einer rasanten kognitiven und sprachlichen Entwicklung, aber auch die Sozialkompetenzen werden weiter ausgebaut. Die in dieser Phase erlernten Fähigkeiten und Entwicklungsschritte stellen einen wichtigen Grundstein für das weitere Leben dar.

Wichtige Entwicklungsschritte der Kindheit sind:

Art der EntwicklungMerkmale
Kognitive Entwicklung
  • Ausbildung des komplexen, logischen und räumlichen Denkens
Sprachliche Entwicklung
  • Entwicklung eines komplexen Wortschatzes
  • Neues Sprachverständnis
Motivation und Emotion
  • durch Fremdbestimmung (z.B. durch Schule und Eltern)
  • Leistungsmotivation
Persönlichkeitsentwicklung
  • Ausbildung eines realistischen Selbstbildes
  • Entwicklung des Selbstwertgefühls
Soziale Entwicklung
  • Lehrer*innen und Freunde im gleichen Alter werden wichtige Bezugspersonen

Um noch mehr über die Kindheit zu erfahren, lese doch die Erklärung "Kindheit"!

Entwicklungsphase der Jugend (zwölftes bis 19. Lebensjahr)

Die Jugend gilt als die Phase zur Selbstfindung und bringt in der Regel einige Konfliktsituationen mit sich. Dies ist komplett normal und diese Konflikte sollten auch ausgetragen werden, um dem Teenager zu ermöglichen, das Streiten und eine angemessene Konfliktbewältigung zu lernen.

Die Entwicklungsphase Jugend integriert alle drei Komponenten einer Entwicklungsaufgabe nahezu gleichermaßen, weshalb sie eine äußerst herausfordernde Zeit darstellt. Die heranwachsende Person versucht sowohl den Erwartungen der Gesellschaft als auch den individuellen Werten und Zielsetzungen gerecht zu werden, während sie nebenbei noch mit den körperlichen Veränderungen klar kommen muss, die mit der Pubertät einher gehen.

Wichtige Merkmale der Entwicklungsstufe der Jugend sind:

Art der EntwicklungMerkmale
Körperliche Entwicklung
  • Veränderung der Körperstatur
  • Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale, wie Brust und Schambehaarung
Kognitive Entwicklung
  • Reifung des Arbeitsgedächtnisses
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
  • Entwicklung des abstrakten Denkens
Motivation und Emotion
  • Leistungsmotivation durch Selbstbestimmung → Bestreben, den eigenen Weg zu finden
  • hormonelle Veränderungen
Persönlichkeitsentwicklung
  • Identitätsfindung und Suche der eigenen Rolle in der Gesellschaft
  • Ablösung von der Familie und Streben nach Autonomie
Soziale Entwicklung
  • Gleichaltrige Freunde
  • Pflegen erster romantischer Beziehungen

Gerade die Jugend ist eine sehr turbulente Zeit für die meisten Menschen. Kommt es in dieser Phase zu Problemen, kann das schwere Folgen haben. Zum Beispiel kann sich ein Scheitern dieser Entwicklung in Form von Bindungsproblemen oder einem niedrigen Selbstwertgefühl bemerkbar machen.

Wenn dich die Jugend mehr interessiert, schau dir doch die Erklärung zur "Jugend" an!

Entwicklungsphase Erwachsenenalter

Das Erwachsenenalter wird in der Psychologie in drei Stufen untergliedert, die jedoch kontinuierlich ineinander übergehen. Bei den drei Stufen des Erwachsenenalters handelt es sich um das frühe, mittlere und späte Erwachsenenalter. Die zentralen Entwicklungsaufgaben drehen sich in diesem großen Lebensabschnitt vor allem um die Selbstverwirklichung und Befriedigung der gesellschaftlichen Erwartung und weniger um die körperliche Reifung, wie es in der Kindheit und Jugend der Fall ist.

Vereinzelt lässt sich noch eine vierte Stufe des Erwachsenenalters finden. Die Bezeichnung "hohes Erwachsenenalter" wird in manchen Erklärungen und Artikeln für die Zeit nach dem 80. Lebensjahr bis zum Tod verwendet.

Einen Überblick über die spezifischen Merkmale der einzelnen Stufen bietet dir die nachfolgende Tabelle:

StufeMerkmale
Frühes Erwachsenenalter
  • Altersspanne: 19. bis 35. Lebensjahr
  • Ziel: Aufbau eines selbstständigen und unabhängigen Lebens
  • Zentrale Merkmale:
    • Partnerwahl und Heirat
    • Geburt von Kindern
    • Arbeits-/Berufseinstieg
    • Verantwortungsübernahme
  • Herausforderung: Akzeptanz erster Anzeichen des Alterns
Mittleres Erwachsenenalter
  • Altersspanne: 35. bis 65. Lebensjahr
  • Ziel: berufliche und familiäre Etablierung bzw. Stabilität
  • Zentrale Merkmale:
    • Haushalt führen und persönlichen Lebensstandard entwickeln
    • berufliche Karriere sichern
    • Kinder erziehen und beim Heranwachsen unterstützen
    • Freizeitaktivitäten und Hobbys aufbauen
    • Übernahme von sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung
  • Herausforderung: Überwindung physiologischer Veränderungen (z.B. Wechseljahre)
Spätes Erwachsenenalter
  • Altersspanne: 65. bis zum 80. Lebensjahr bzw. bis zum Tod
  • Ziel: Anpassung an verschiedenste Veränderungen, wie den Verlust geliebter Menschen oder den Renteneintritt
  • Zentrale Merkmale:
    • Akzeptieren des eigenen Lebens
    • Anpassung an Rente und oft damit einhergehende veränderte Wohn- und Lebensumstände
    • Haltung zum Sterben entwickeln
    • Anpassung an den Tod vom Partner und Freunden
    • Energien auf neue Rollen lenken
    • Fokussierung auf die eigene Altersgruppe
    • Anpassung an gravierende physiologische Veränderungen
  • Herausforderung: Akzeptanz des Todes

Ausführliche Beschreibungen der einzelnen Stufen des Erwachsenenalters findest Du in der gleichnamigen Erklärung "Erwachsenenalter".

Theorien zu den Entwicklungsphasen

Rund um die Entwicklungsphasen des Menschen haben sich zahlreiche Theorien herausgebildet. Zu den bekanntesten Ansätzen der menschlichen Entwicklung zählen die Theorien von Sigmund Freud, Jean Piaget und Erik Erikson. Sie alle vereint das Ziel, die über den Lebenslauf des Menschen hinweg auftretenden Veränderungen zu erklären. Jedoch verfolgen alle Theorien verschiedene Ansätze. Worin genau die Unterschiede liegen, erfährst du im Folgenden.

Sigmund Freud – Psychosexuelle Entwicklung

Diese Theorie handelt von der psychosexuellen Entwicklung, die Kinder von Geburt an bis zur Pubertät erleben. Im Mittelpunkt der Theorie steht die Entwicklung und vor allem der Weiterentwicklung der eigenen Sexualität. Freud unterscheidet insgesamt fünf Phasen und ordnet jeder Phase eine bestimmte erogene Zonen zu, die von jedem Menschen in derselben, festgelegten Reihenfolge absolviert werden. Einzig das Eintrittsalter kann je nach Kind variieren. Außerdem sind die Phasen nicht immer klar voneinander getrennt, da sie sich zeitweise überlappen können.

Als erogene Zonen werden die Körperregionen bezeichnet, dessen gezielte Reizung lustvoll wirkt. Das heißt, es wird eine geschlechtliche Erregung ausgelöst.

In jeder der fünf Stufen kann es laut Freud zu Störungen kommen, wenn die Herausforderungen, die jede Stufe mit sich bringt, nicht angemessen bewältigt werden können. Einen Überblick über die einzelnen Phasen, deren erogene Zonen, die typischen Herausforderungen und mögliche Störungen bietet dir die folgende Tabelle:

PhaseErklärung
Orale Phase
  • Erogene Zone: Mund, Lippe, Zunge
  • Kinder erkunden viel über die Mundregion
  • Herausforderung: Entwöhnung (vom Saugen an der Brust)
  • Störungen: Rauchen, übermäßiges Essen, niedrige Frustrationstoleranz
Anale Phase
  • Erogene Zone: Anus
  • Kinder empfinden Lust bei Ausscheidung von Exkrementen
  • Herausforderung: Sauberkeitserziehung (durch Kontrolle des Schließmuskels)
  • Störungen: extreme Ordentlich- und Gründlichkeit, zwanghafte Störungen, unkontrolliertes Verhalten
Phallische Phase
  • Erogene Zone: Genitalregion
  • Kinder erkunden ihre eigenen Genitalien aus Neugier
  • Mädchen erfahren Penisneid; Jungs erfahren Kastrationsangst
  • Herausforderung: Überwindung des Ödipuskomplexes
  • Störungen: Eitelkeit, Rücksichtslosigkeit, Zwangsneurosen und -störungen
Latenzphase
  • Erogene Zone: keine
  • Kinder unterdrücken ihre Sexualität, andere Themen sind wichtiger
  • Kinder entwickeln Schamgefühle
  • Herausforderung: Distanzierung von den Eltern
  • Störungen: keine
Genitale Phase
  • Erogene Zone: Genitalien
  • Fühlen sich dem anderen Geschlecht hingezogen
  • Herausforderung: Sammeln neuer Erfahrungen (Selbstbefriedigung, erste sexuelle Kontakte)
  • Störungen: Angst vor Intimität, Bindungsangst

Der Ödipus-Komplex beschreibt ein Phänomen in der menschlichen Entwicklung, bei dem ein Kind ein Elternteil umwirbt und mit dem anderen rivalisiert. Grundsätzlich lassen sich drei Formen des Ödipus-Komplexes unterscheiden:

  1. negativer Ödipus-Komplex: Kind umwirbt das gleichgeschlechtliche Elternteil und rivalisiert mit dem gegengeschlechtlichem Elternteil
  2. positiver Ödipus-Komplex: Kind umwirbt das gegengeschlechtliche Elternteil und rivalisiert mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil
  3. vollständiger Ödipus-Komplex: ergibt sich aus der Auflösung des Konflikts, wenn sowohl der negative als auch der positive Ödipus-Komplex durchlaufen wurden

Mit dem Begriff "Penisneid" bezeichnet Freud einen unterbewussten Neid der Frau gegenüber dem männlichen Geschlecht in Bezug auf den Penis.

Freud selbst hat unter der Kastrationsangst die Angst von Jungen verstanden, dass man ihnen den Penis abschneidet. Heute wird dieser Begriff von den meisten Psycholog*innen weiter gefasst und steht für die Angst vor Machtverlust und dem Verlust vom "erweiterten Körper" wie z. B. Verlust des Handys, Autos oder Hauses.

Um mehr über die einzelnen Phasen, deren Herausforderungen und Störungen zu erfahren, klick Dich rein in die Erklärung "Psychosexuelle Entwicklung"!

Jean Piaget – Entwicklungsstufenmodell für den Spracherwerb

Die Theorie der kognitiven Entwicklung von Jean Piaget sieht den Menschen als offenes System, das von seiner Umwelt maßgeblich beeinflusst wird, indem es durch kognitive Prozesse darauf reagiert, sich anpasst und dadurch in Wechselwirkung die Umwelt wiederum selbst beeinflusst. Die Grundannahme der Theorie ist somit, dass der Mensch im Rahmen seiner biologischen Voraussetzungen für seine eigene Umwelt selbst verantwortlich ist und über starke Einflussmöglichkeiten verfügt.

Entscheidende Erkenntnisse lieferte Jean Piagets Theorie der kognitiven Entwicklung für den Spracherwerb bei Kindern. Insgesamt definiert Piaget in seiner Theorie vier Stufen, die aufeinander aufbauen und somit nacheinander von dem Menschen durchlaufen werden. Die vier Stufen lauten folgendermaßen:

  • Stadium der sensomotorischen Intelligenz (null bis zwei Jahre):
    • Der erste Sprachkontakt findet bereits im Mutterleib statt und Kinder nutzen in den ersten Monaten Weinen als Kommunikation → Erste Worte folgen ab ca. zwölf Monaten
    • Kinder experimentieren mit ihrem eigenen Körper und ihren Sinnen → Fokus auf den angeborenen Reflexen (z.B. Saugreflex)
    • Ausbildung der Objektpermanenz
  • Stadium der präoperationalen Intelligenz (zwei bis sieben Jahre):
    • Ausbildung egozentrischen Denkens → Unvermögen, eine andere Perspektive als die eigene einzunehmen
    • große Fortschritte im Spracherwerb
    • Entwicklung eines magischen Denkens → Vermischung der Realität mit Fantasie
  • Stadium der konkret-operationalen Intelligenz (sieben bis elf Jahre):
    • Entwicklung von Einfühlungsvermögen
    • Ausbildung von logischem Denken und Kinder können ihre Gedanken sortieren und in Kategorien einordnen → beschränkt sich jedoch noch auf konkret erfahrbare Inhalte
    • abstraktes und rationales Denken stellen hingegen noch eine Herausforderung dar
  • Stadium der formal-operationalen Intelligenz (ab elf Jahren):
    • Ausbildung des abstrakten Denkens → Fähigkeit Hypothesen aufzustellen und Schlüsse zuziehen

Diese Theorie ist Teil des Kognitivismus! Wenn Dich dieses Thema interessiert, schau Dir doch die Erklärung zum "Kognitivismus" an! Darüber hinaus findest Du viele weitere spannende Fakten rund um Piaget und seine Theorie in der Erklärung "Kognitive Entwicklung Piaget".

Erik Erikson – Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung

In diesem Modell beschreibt Erikson die psychosoziale Entwicklung des Menschen, die sich in acht aufeinander aufbauende Phasen gliedert und einen lebenslangen Prozess darstellt. Zentrale Annahme der Theorie ist, dass jede der Phasen von einem psychosozialen Konflikt geprägt ist, den es gilt zu überwinden, um sich angemessen zu entwickeln. Jeder der Konflikte spiegelt immer das wider, was den Menschen in dieser Lebensphase besonders beschäftigt.

Wird der Konflikt einer Phase nur ungenügend oder gar nicht überwunden, kann das zu langfristigen Folgen führen. Zum Beispiel kann das Erfahren eines starken Urmissvertrauens im ersten Lebensjahr im Laufe des Lebens beispielsweise zu Depressionen oder im schlimmsten Fall sogar zur Schizophrenie führen. Die einzelnen Phasen und ihre Entwicklungsmerkmale erklären wir Dir in der folgenden Tabelle.

PhaseAlterErklärung
Stadium 1: Ur-Vertrauen vs. Ur-Misstrauenerstes LebensjahrDas Kind ist auf die Eltern angewiesen (Nahrung, etc.). Wenn dies verweigert wird, entsteht Ur-Misstrauen.
Stadium 2: Autonomie vs. Scham und Zweifel zweites bis drittes LebensjahrKinder drücken aus, was sie haben wollen. Wenn diese Wünsche unterdrückt und verweigert werden, entwickelt sich Scham und Zweifel.
Stadium 3: Initiative vs. Schuldgefühlviertes bis fünftes LebensjahrKinder wollen initiativ handeln. Wenn dies durch Verbote nicht möglich ist, empfinden sie Schuldgefühle.
Stadium 4: Werksinn vs. Minderwertigkeitsgefühlsechstes Lebensjahr bis PubertätKinder möchten etwas Nützliches und Gutes tun. Wenn dies durch Überschätzung der Fähigkeiten schief geht, spüren Kinder ein Minderwertigkeitsgefühl.
Stadium 5: Identität vs. IdentitätsdiffusionJugendalterJugendliche wollen ihre eigene Identität finden. Wird diese jedoch nicht akzeptiert von Gleichaltrigen oder der Gesellschaft, so zweifeln sie an der eigenen Identität.
Stadium 6: Intimität und Solidarität vs. IsolationFrühes ErwachsenenalterWenn junge Erwachsene nicht genug Intimität in ihrem Leben haben, kann dies zur Isolation führen.
Stadium 7: Generativität vs. Stagnation und SelbstabsorptionWer sich nicht um die zukünftigen Generationen oder soziales Engagement sorgt, läuft Gefahr sich nur um sich selbst zu kümmern, was zu Ablehnung führt.
Stadium 8: Ich-Integrität vs. VerzweiflungReifes ErwachsenenalterDer Mensch blickt auf sein Leben zurück. Wenn er extrem unzufrieden ist und vieles neu und anders machen möchte, führt das zur Verzweiflung.

Um mehr über die einzelnen Stadien der psychosexuellen Entwicklung und deren individuelle Herausforderungen zu erfahren, schaue Dir die Erklärung "Psychosoziales Modell" an!

Die Entwicklungsphasen - Das Wichtigste

  • Eine Entwicklungsphase ist eine zeitlich beschränkte Phase im Leben des Menschen, in der spezielle Fähigkeiten und Eigenschaften erlernt werden.
  • Es gibt fünf verschiedene Entwicklungsphasen (Neugeborenenalter, Frühe Kindheit, Kindheit, Jugend, Erwachsenenalter).
  • Jede Entwicklungsphase wird durch individuelle Entwicklungsaufgaben geprägt.
  • Während eine erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgaben zu einer gesunden Entwicklung und somit zum Glück führt, kann ein Misslingen zu Schwierigkeiten und Problemen bei der Bewältigung nachfolgender Aufgaben führen.
  • Wichtige Pioniere verschiedener Entwicklungsphasen sind Sigmund Freud, Erik Erikson und Jean Piaget.

Entwicklungsphasen

Babys entwickeln sich sehr schnell, sodass es keine pauschale Antwort auf diese Frage gibt. Grob kann unterteilt werden, welche Entwicklungsschritte in welchem Lebensmonat geschehen. 

Kleinkinder machen Wachstumsschübe nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt, da jedes Kind eine eigene Geschwindigkeit des Wachsens hat. 

Die Phase des Babys ist im Alter von 0-1 Jahren. Im Alter von 1-3 Jahren ist man ein Kleinkind. Dieser Phase schließt sich die frühe Kindheit (3-6 Jahre) an. Daraufhin folgt die Kindheit (6-11 Jahre) und die Jugend (12-19). Abschließend ist das Erwachsenenalter. 

Die erste Trotzphase kann bereits ab dem zweiten Lebensjahr beginnen. 

Finales Entwicklungsphasen Quiz

Frage

In welchem Alter findet die frühe Kindheit statt?

Antwort anzeigen

Antwort

3-6 Jahre

Frage anzeigen

Frage

Nenne die vier Entwicklungsphasen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • frühe Kindheit
  • Kindheit
  • Jugend
  • Erwachsenenalter
Frage anzeigen

Frage

Was sind die drei körperlichen Entwicklungen in dieser Phase?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Gehirn wächst
  • Verbesserung der Koordination von Händen und Fingern
  • Gleichgewichtssinn bildet sich weiter
Frage anzeigen

Frage

Wie viel Prozent des Gewichts eines erwachsenen Gehirns zeigen Kinder am Ende der frühen Kinder bereits?

Antwort anzeigen

Antwort

90%

Frage anzeigen

Frage

Was umfasst die kognitive Entwicklung bei Kindern?

Antwort anzeigen

Antwort

Die kognitive Entwicklung bei Kindern umfasst das Lernen von Fähigkeiten in den Bereichen des Denkens und der Wahrnehmung. 

Frage anzeigen

Frage

Was realisieren Kinder bei der Theory of Mind?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Theory of Mind realisieren Kinder, dass andere Menschen die Welt anders sehen können und nicht in der selben Art wie sie selbst handeln müssen. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Minuten können sich Kinder in dieser Phase bereits am Stück konzentrieren?

Antwort anzeigen

Antwort

15 Minuten

Frage anzeigen

Frage

Ab wie viel Jahren können Kinder den Plural von Wörtern bilden?

Antwort anzeigen

Antwort

3,5 Jahre

Frage anzeigen

Frage

Ist das Selbstkonzept von Kindern in der frühen Kindheit realistisch?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein. Kinder beschreiben sich selbst wie sie gerne sein würden und nicht wie sie tatsächlich sind. Dementsprechend ist ihr Selbstkonzept unrealistisch und zu positiv. 

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Arten des Spielens gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Rollenspiel
  • Funktionsspiel
  • Werkschaffendes Spiel
Frage anzeigen

Frage

Was macht das Kind bei einem Rollenspiel?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei einem Rollenspiel schlüpft das Kind in eine andere Rolle und kann so seiner Fantasie freien Lauf lassen und jemand anders sein. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Vorteile bringt das Funktionsspiel für die Entwicklung?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Funktionsspiel wird das Interesse an der Umwelt geweckt. Die Kinder nehmen die Umwelt neu war und haben Freude am Experimentieren. 

Frage anzeigen

Frage

Was kann ein Grund aus der frühen Kindheit sein, der gewalttätiges Verhalten auslösen kann?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Grund für gewalttätiges Verhalten kann fehlende Zuneigung und Aufmerksamkeit in der frühen Kindheit sein. 

Frage anzeigen

Frage

Wodurch kann ein niedriges Selbstwertgefühl in der frühen Kindheit entstehen?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein niedriges Selbstwertgefühl oder sogar Selbsthass kann entstehen, wenn Kinder nicht für ihr Verhalten oder ihre Leistungen gelobt werden und somit nicht wertgeschätzt werden. 

Frage anzeigen

Frage

Können Eltern das Spielen mit gleichaltrigen Kindern ersetzen?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein. Kinder lernen beim Spielen mit Gleichaltrigen und fördern sich gegenseitig. So können sie das Spielen komplett entdecken und wichtige Erfahrungen sammeln, die für die weitere Entwicklung wichtig sind. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Alter findet die Entwicklungsphase Kindheit statt?

Antwort anzeigen

Antwort

6-11 Jahre

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet die Distanz zum Egozentrismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Das bedeutet, dass die Kinder nicht mehr von sich auf die Welt schließen, sondern sich in andere Menschen hineinversetzen können und dadurch andere Sichtweisen und Verhaltensweisen verstehen können. 

Frage anzeigen

Frage

Was passiert bei dem Deduktiven Denken?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei Deduktivem Denken wird etwas über eine Personen- oder Objektegruppe gesagt und schließlich auf eine Person oder Objekt bezogen.

Frage anzeigen

Frage

Wie funktioniert das Induktive Denken?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei dem Induktivem Denken wird von einer einzelnen Beobachtung eine allgemeine Schlussfolgerung gezogen.

Frage anzeigen

Frage

Was lernen Kinder besser einzuschätzen beim Räumlichen Denken?

Antwort anzeigen

Antwort

Entfernung zwischen zwei Orten

Frage anzeigen

Frage

Wie lange können sich Kinder in der Kindheit am Stück konzentrieren?

Antwort anzeigen

Antwort

20 Minuten

Frage anzeigen

Frage

Nenne die vier sprachlichen Entwicklungsschritte dieser Phase:

Antwort anzeigen

Antwort

  • Sprache wird objektiviert
  • umfangreicher und qualitativer Wortschatz
  • Neues Sprachverständnis
  • Einsatz und Verstehen von Spannungsbögen
Frage anzeigen

Frage

Nenne die 3 Entwicklungsschritte in der Entwicklung von Motivation und Emotion?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Fremdbestimmung
  • Entwicklung der Leistungsmotivation
  • Entwicklung im Umgang mit Emotionen
Frage anzeigen

Frage

Was lernen Kinder bei der Fremdbestimmung?

Antwort anzeigen

Antwort

Kinder lernen Fremdbestimmung zu akzeptieren und auch Aufgaben, die sie von Erwachsenen bekommen haben, zu erledigen. Dazu zählen unter anderem Arbeitsaufträge in der Schule oder Hausaufgaben.

Frage anzeigen

Frage

Wovon ist es abhängig, ob eine Leistungsmotivation positiv oder negativ ist?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine positive oder negative Leistungsmotivation hängt davon ab, welche Ursache das Kind für dessen Erfolge oder Misserfolge der eigenen Leistungen sieht. 

Frage anzeigen

Frage

Wie kann eine negative Leistungsmotivation entstehen?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine negative Leistungsmotivation entsteht, wenn das Kind seinen Erfolg der eigenen Leistungen nur durch Zufall begründet. Dadurch kann es eventuell negativ eingestellt an neue Aufgaben herangehen und schneller aufgeben wollen. 

Frage anzeigen

Frage

Erkläre die Bezugsnormorientierung:

Antwort anzeigen

Antwort

Bezugsnormorientierung bedeutet, dass die Leistungen der Kinder nicht mit den Leistungen der ganzen Klasse verglichen werden, sondern die individuelle Leistung und der eigene Fortschritt beurteilt werden. 

Frage anzeigen

Frage

Wie ist das Selbstkonzept in der Kindheit?

Antwort anzeigen

Antwort

Realistisch

Frage anzeigen

Frage

Wer wird zur Bezugsperson in dieser Entwicklungsphase?

Antwort anzeigen

Antwort

Lehrer

Frage anzeigen

Frage

Welche Folgen kann Stress oder Vernachlässigung in der Kindheit haben?

Antwort anzeigen

Antwort

Menschen, die diesen Stress oder die Vernachlässigung in ihrer Kindheit erlebt haben, neigen eher dazu an Depressionen, Angststörungen oder auch Essstörungen zu erkranken. 

Frage anzeigen

Frage

Wie wird eine Entwicklungsphase definiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Entwicklungsphase ist ein zeitlich beschränkter Lebensabschnitt des Menschen, der spezielle Fähigkeiten und Eigenschaften beinhaltet, die in dieser Phase erlernt werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Reflexe von Babys im ersten Lebensmonat:

Antwort anzeigen

Antwort

  • Saugreflex
  • Greifreflex
  • Suchreflex
Frage anzeigen

Frage

Ab welchem Lebensmonat kann ein Baby Personen unterscheiden und gezielt anlächeln?

Antwort anzeigen

Antwort

vierten bis sechsten Lebensmonat

Frage anzeigen

Frage

Ab welchem Lebensmonat beginnt ein Baby zu fremdeln?

Antwort anzeigen

Antwort

Ende des sechsten Monats

Frage anzeigen

Frage

Nenne drei Basisemotionen, die Kinder im Alter von sechs bis acht Monaten verstehen: 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Angst
  • Ärger
  • Freude
Frage anzeigen

Frage

Wie viele Wörter umfasst der Wortschatz eines 1,5 Jahre alten Kindes:

Antwort anzeigen

Antwort

Ca. 6-40 Wörter

Frage anzeigen

Frage

Wie kann die sprachliche Entwicklung bei Kleinkindern gefördert werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die sprachliche Entwicklung bei Kleinkindern kann durch gemeinsames Singen oder das Anschauen von Bilderbüchern unterstützt werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Spielarten, die in der frühen Kindheit genutzt werden:

Antwort anzeigen

Antwort

  • Rollenspiel
  • Funktionsspiel
  • Werkschaffendes Spiel
Frage anzeigen

Frage

Wie entwickelt sich die Persönlichkeit in der Kindheit weiter?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Kinder erschaffen ein realistisches und komplexes Selbstbild.
  • Das Selbstwertgefühl entsteht.
Frage anzeigen

Frage

Wie wird die Entwicklungsphase Jugend noch bezeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Entwicklungsphase Jugend gilt als Phase zur Selbstfindung. 

Frage anzeigen

Frage

Wer trug Theorien zu den Entwicklungsphasen bei:

Antwort anzeigen

Antwort

Sigmund Freud

Frage anzeigen

Frage

Nenne die fünf Phasen der psychosexuellen Entwicklung von Freud:

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Antwort

  • Orale Phase
  • Anale Phase
  • Phallische Phase
  • Latenzphase
  • Genitale Phase
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In wie viele Stufen lässt sich das Entwicklungsstufenmodell des Spracherwerbs von Jean Piaget einteilen?

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4

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Welche zwei Lebensereignisse prägen die frühe Kindheit und Kindheit?

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Die frühe Kindheit wird durch den Kindergarten geprägt und die Kindheit wird von der Einschulung geprägt. 

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Welche Personen werden in der Kindheit zu wichtigen Bezugspersonen?

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In der Kindheit werden Lehrer und Freunde im gleichaltrigen Alter zu wichtigen Bezugspersonen.

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Definiere die Jugend:

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Die Jugend ist die dritte Entwicklungsphase des Menschen. Im Alter von 12-19 Jahren befindet man sich in dieser Phase und entwickelt sich weiter in Bereichen wie der sozialen Entwicklung, Persönlichkeitsentwicklung, der körperlichen Entwicklung und vielen weiteren Entwicklungsbereichen.

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Wie zeigt sich die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmalen bei Jungen?

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  • Stimmbruch
  • Vermehrte Körperbehaarung
  • Hervortreten des Kehlkopfes (Adamsapfel)


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Wie zeigt sich die Entwicklung der sekundären Geschlechtsmerkmalen bei Mädchen?

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  • Brust wächst
  • Vermehrte Körperbehaarung
  • Regelblutung (Menstruation/Periode) setzt ein
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Was verbessert sich bei der kognitiven Entwicklung in der Jugend?

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  • Arbeitsgedächtnis
  • Abstraktes Denken
  • Metakognitives Denken
  • Fähigkeit zur Selbstreflexion
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Wie lange können sich Jugendliche am Stück konzentrieren?

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30 Minuten

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