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Hauptströmungen der Psychologie

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Psychologie

Die Psychologie befasst sich mit Themen rund um das Verhalten, Denken und die Gefühlswelt von Menschen. Im Laufe der Zeit wurden unterschiedliche Methoden entwickelt, um die menschliche Psyche zu verstehen. Es entstanden immer wieder neue psychologische Trends. Deshalb finden wir in der Psychologie heute verschiedene Hauptströmungen vor.

Hauptströmungen

Zu den Hauptströmungen gehört der Behaviorismus, die Tiefenpsychologie, der Kognitivismus, die humanistische Psychologie und die Psychobiologie. Durch die verschiedenen psychologischen Hauptströmungen, die manchmal Paradigmen genannt werden, wird das menschliche Verhalten erklärt und es können bestimmte Handlungen und Aktionen nachvollzogen werden.

Behaviorismus

Der Behaviorismus (vom englischen behaviour, was übersetzt "Verhalten" heißt) beschreibt eine Stimulus-Reaktions-Theorie. Diese Theorie besagt, dass menschliches Verhalten eine Reaktion auf einen äußeren Reiz darstellt. Diese Beobachtung wurde nicht nur am Menschen, sondern auch an Tieren gemacht.

In dieser Strömung wird davon ausgegangen, dass Verhalten durch Reiz-Reaktions-Ketten bestimmt wird. Der Behaviorismus beschreibt das Koppeln eines angeborenen Reizes mit einer gewünschten Reaktion. Die Reiz-Reaktions-Kette beschreibt also, wie Menschen oder Tiere lernen, auf einen Reiz zu reagieren. Ein bekannter Vertreter des Behaviorismus ist Iwan Petrowitsch Pawlow (Abbildung 1).

Hauptströmungen der Psychologie Vertreter des Behaviorismus Iwan Petrowitsch Pawlow StudySmarterAbbildung 1: Iwan Petrowitsch PawlowQuelle: wikipedia.de

Das folgende Beispiel soll Dir den Behaviorismus und seine Theorien und Annahmen anschaulich darstellen:

Die klassische Konditionierung von Iwan Pawlow

Pawlow führte ein Experiment mit einem Hund durch. Währenddessen versuchte er, den Hund so zu konditionieren, dass er bei einem Glockenläuten (neutraler Reiz) anfängt zu sabbern, da der Hund erwartet Fleisch zu bekommen. Anfangs wurde die Glocke geläutet und der Hund hat keine Reaktion gezeigt. Dann wurde ihm jedes Mal, wenn die Glocke geläutet wurde, Fleisch gegeben und der Hund fing an zu sabbern. Dieser Prozess wurde so lange wiederholt, bis der Hund das Glockenläuten mit dem Erhalten von Fleisch assoziierte und bei jedem Glockenläuten anfing zu sabbern. Die Glocke wurde zu einem bedingten Reiz und das Verhalten des Hundes veränderte sich, wenn er die Glocke hört, zu einer bedingten Reaktion.

Tiefergehende Informationen zu dieser Hauptströmung findest Du in der Erklärung "Behaviorismus". Schau Dir doch auch mal die Erklärungen "Reize und Reaktionen", "Klassische Konditionierung" oder "Operante Konditionierung" an.

Tiefenpsychologie

Im Gegensatz zu Strömungen wie dem Behaviorismus, die sich auf rationale Denkprozesse oder beobachtbares Verhalten konzentrieren, geht die Tiefenpsychologie davon aus, dass ein großer Teil allen menschlichen Verhaltens und Erlebens durch das Unbewusste erklärt werden kann.

Tiefenpsycholog*innen sind davon überzeugt, dass Erfahrung und Verhalten Großteils vom Unterbewusstsein gesteuert werden. Die grundlegenden Triebkräfte des Unterbewusstseins sind verborgenes Verlangen und/oder Angst, der Sexualtrieb, die Motivation und die innere Konfliktbearbeitung.

Diese Strömung erklärt bspw. psychische Probleme damit, dass ihr Ursprung im Unterbewusstsein liegt. So wird unter anderem erklärt, dass eine Person negative Erfahrungen, die zu Traumata führen können, durch unterschiedliche Abwehrmechanismen zurückhalten kann. Diese negativen Erfahrungen werden durch die Abwehrmechanismen also vom Bewusstsein in das Unbewusstsein verschoben, trotzdem können Traumata unbewusst das Verhalten eines Menschen kontrollieren. Ein bekannter Vertreter der Tiefenpsychologie ist Sigmund Freud (Abbildung 2).

Abwehrmechanismen werden genutzt, um die Psyche eines Menschen vor äußeren Einflüssen (z. B. Trennung der Eltern) zu schützen, die ihm schaden könnte. Abwehrmechanismen werden eingesetzt, um innere oder zwischenmenschliche Konflikte zu regulieren, um den seelischen Zustand zu lindern. Vertiefe Dein Wissen und lies Dir die Erklärung "Abwehrmechanismen" durch!

Hauptströmungen der Psychologie Sigmund Freud StudySmarterAbbildung 2: Sigmund Freud Quelle: Wikipedia

Eine sehr bekannte Theorie der Tiefenpsychologie ist das Instanzenmodell, das mit drei Instanzen drei Persönlichkeitsanteile beschreibt. Aus den Instanzen entsteht die gesamte Persönlichkeit des Menschen. Die drei Instanzen sind das Ich, das Über-Ich und Es. Das Ich ist der Vermittler zwischen dem Es und Über-Ich. Das Es denkt an die eigenen Bedürfnisse und möchte alle Bedürfnisse direkt befriedigen. Das Über-Ich vertritt die Normen und Werte und möchte sich an die Regeln halten.

Anhand des Beispiels kannst Du sehen, wie das Instanzenmodell funktioniert.

Du schreibst morgen eine wichtige Klassenarbeit und bist nur teilweise vorbereitet. Am Nachmittag schreibt Dir deine Freundin, dass sie sich freuen würde, wenn Du zu ihr fährst und mit ihr gemeinsam einen Filmabend machst. Nun musst Du entscheiden, was Du machen willst. Du würdest lieber den ganzen Abend Filme ansehen, aber die Klassenarbeit, oder eher das Lernen für die dafür ist wichtig um eine gute Note zu bekommen.

Die Instanzen haben folgende Gedankengänge:

Es: "Ich möchte nicht lernen und gehe zu meiner Freundin. Mir ist die Arbeit egal."

Über-Ich: "Die Arbeit ist wichtig, ich bleibe zu Hause und werde nur lernen."

Ich: "Ich würde gerne zu meiner Freundin gehen, aber ich weiß, dass die Arbeit einen Einfluss auf meine Gesamtnote haben wird. Also werde ich nicht gehen, dafür aber wann anders."

Möchtest Du mehr wissen? Dann lese Dir die Erklärungen "Tiefenpsychologie", "Sigmund Freud", "Instanzenmodell" oder "Schichtenmodell" durch.

Kognitivismus

In der Theorie des Kognitivismus gilt folgendes: Alle menschlichen Erfahrungen und Verhaltensweisen basieren auf der Informationsverarbeitung, der sogenannten Kognition. Der Fokus des Kognitivismus liegt auf der Wahrnehmung, dem Denken und Handeln.

Die kognitivistische Sicht beschäftigt sich damit, wie die eigene Interpretation eines Menschen seine Reaktion auf eine Situation beeinflusst. Das bedeutet, wenn man eine Person mit negativen Erinnerungen verbindet, wird sie anders interpretiert als solche mit positiven Verbindungen. Indem man sich dieser Zusammenhänge bewusst ist, können Behandlungsformen entwickelt werden, die helfen können, psychische Probleme zu lösen. Ein bekannter Vertreter des Kognitivismus ist Jean Piaget (Abbildung 3).

Hauptströmungen der Psychologie Vertreter des Kognitivismus Jean Piaget StudySmarterAbbildung 3: Jean Piaget Quelle wdr.de

Ein Beispiel für ein kognitivistisches Erklärungsmodell ist:

In der Kindheit warst Du der Jüngste aus der Familie. Aus Spaß ärgerten Dich Deine älteren Geschwister, indem sie Dir drohten, dass Du mit einem roten Auto abgeholt wirst und Deine Familie nie wieder sehen würdest. In der heutigen Zeit fürchtest Du Dich nun jedes Mal, wenn Du ein rotes Auto siehst, da Du diese Angst damit assoziierst.

Ist Dein Interesse geweckt? Schaue Dir die Erklärungen "Kognitivismus", "Wahrnehmung", "Gedächtnis" oder "Handlungsregulation" an und vertiefe Dein Wissen!

Humanistische Psychologie

Die humanistische Psychologie beschreibt das menschliche Selbstbild (wie man sich selbst wahrnimmt). Das Wort human kommt vom lateinischen humanus und bedeutet übersetzt menschlich.

Bei der humanistischen Psychologie gilt es, zwischen der Selbstwahrnehmung und dem Wissen des Individuums zu unterscheiden. Die Selbstwahrnehmung beschreibt, wie der Mensch sich selbst erlebt und das Wissen des Individuums bezieht sich auf das, was der Mensch tatsächlich weiß. Das Menschenbild von allen Menschen soll möglich positiv sein, um eine erfolgreiche Entwicklung zu ermöglichen. Ein Vertreter der humanistischen Psychologie ist Abraham Maslow (Abbildung 4).

Hauptströmungen der Psychologie Vertreter des Humanismus Abraham Maslow StudySmarterAbbildung 4: Abraham MaslowQuelle: verywellmind.com

Um einem Kind eine erfolgreiche Entwicklung zu ermöglichen, sollte man ihm genug Liebe und Aufmerksamkeit schenken. Die Voraussetzung, dass ein positives Menschenbild erzeugt werden soll, wird durch Liebe und Aufmerksamkeit möglich. Doch es ist nicht immer so, dass wenn man keine Aufmerksamkeit bekommen hat, ein negatives Menschenbild entsteht. Ein Beispiel dafür, wie Aufmerksamkeit und Liebe ein Menschenbild Formen kann, findest Du hier:

Durch die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Mutter hat Alisa Selbstvertrauen erworben, konnte sich selbst ausprobieren und so in einem sicheren Umfeld ihre eigenen Stärken und Interessen entdecken. Dieses Selbstbild hilft ihr, ihr Wissen über die Welt zu erweitern.

So wird Alisa wird im Erwachsenenalter ihrem Umfeld und sich selbst gegenüber und eine positive Einstellung haben.

Wenn Alisas Mutter ihr nicht so viel Liebe und Geborgenheit geschenkt hätte, dann hätte es zu negativen Auswirkungen auf ihr Menschenbild kommen können. Erlebt Alisa in ihrer Kindheit bspw. Zurückweisung oder Ablehnung, kann sich ein negatives Selbstbild entwickeln. Das kann dazu führen, dass Alisa ihre Umwelt als etwas ablehnendes oder sogar bedrohliches kennenlernt, vor dem sie sich schützen muss.

Psychobiologie

Die Psychobiologie beschreibt das Verhalten des Individuums auf biologischer Ebene, z. B. wie sich Hirnströme bei unterschiedlichen Denkprozessen verändern. Um zu verstehen, weshalb sich Menschen in verschiedenen Situationen so verhalten, wie sie es tun, können Gehirnaktivitäten analysiert werden. Durch verschiedene Untersuchungsmethoden kann erkannt werden, wenn bestimmte Hirnareale nicht so funktionieren wie üblicherweise, und damit entsprechende Verhaltensweisen auslösen. Bestimmte Hormone oder Neurotransmitter sind auch für die Beeinflussung von Gefühlen oder Denkweisen verantwortlich. Die Psychobiologie untersucht zum Beispiel:

  • Emotionen,
  • Träume und
  • Gedankenvorgänge.

Neurotransmitter sind Botenstoffe zur Weitergabe kognitiver Signale. Sie geben Informationen weiter oder sie lösen Reaktionen aus. Botenstoffe sind z. B. Adrenalin, Natrium- und Kaliumionen.

Ein psychologischer Vertreter der Psychobiologie ist Konrad Lorenz (Abbildung 5).

Hauptströmungen der Psychologie Konrad Lorenz StudySmarterAbbildung 5: Konrad Lorenzwikipedia.de

Übersicht der fünf Paradigmen

Schaut man sich die wichtigen Charakteristiken der Paradigmen bzw. Hauptströmungen an, erkennt man z. B. die Unterschiede von Psychobiologie und den anderen vier Paradigmen. Die Psychobiologie betrachtet nur die psychologischen Veränderungen, die durch biologische und biochemische Veränderungen im menschlichen System zustande kommen, während sich die anderen vier Paradigmen mit Verhalten oder dem Bewusstsein beschäftigen. Zur besseren Übersicht und zu den Unterschieden findest Du eine kurze Zusammenfassung in der folgenden Tabelle.

Hauptströmung
Vertreter
kurze Zusammenfassung
Iwan Petrowitsch Pawlow
  • Stimulus-Reaktions-Theorie
  • Verhalten ist die Reaktion auf einen äußeren Reiz
  • Verhalten kann erlernt bzw. verlernt werden
Tiefenpsychologie
Sigmund Freud
  • Der Mensch ist ein mentales System.
  • Es gibt drei Bewusstseinsebenen (Bewusstsein, Vorbewusstsein, Unbewusstsein) und drei Instanzen (Ich, Über-Ich und Es)
  • Unterbewusstsein steuert Erfahrung und Verhalten
Kognitivismus
Jean Piaget
  • Erfahrungen und Verhalten beruhen auf der Informationsverarbeitung.
  • Prozess zwischen Wahrnehmen, Denken und Handeln
  • persönliche Interpretation
humanistische Psychologie
Abraham Maslow
  • menschliches Selbstkonzept
  • Selbstwahrnehmung und Wissen des eigenen Individuums
  • positives Menschenbild
Konrad Lorenz
  • beschreibt und klassifiziert das Verhalten auf biologischer Ebene
  • Hormone und Neurotransmitter sind für die Beeinflussung von Verhaltensgefühlen oder Denkweisen verantwortlich

Richtungen und Bereiche in der Psychologie

Die verschiedenen Hauptströmungen hast Du bereits kennengelernt. Daneben existierten außerdem unterschiedliche Bereiche und Richtungen in der Psychologie, die Du in der folgenden Tabelle siehst.

Richtungen/Bereiche
Beschreibung
Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie
  • Wirtschaft und Psychologie werden miteinander verknüpft.
  • Das Verhaltensmuster, die Denk- und Arbeitsweisen von einer bestimmten Personengruppe und deren Unternehmen werden untersucht und analysiert.
Entwicklungspsychologie
  • Beschäftigt sich mit der Veränderung des Erlebens und Verhaltens im Laufe des Lebens.
Klinische Psychologie und Psychotherapie
  • Befasst sich mit den psychologischen Aspekten von Erlebens- und Verhaltensstörungen sowie körperlichen Erkrankungen.
  • Um zu Ergebnissen in Form von medizinischen Diagnosen zu kommen, werden klinische Untersuchungen und Tests verwendet.
  • Dadurch können mit psychologischen Methoden vorhandene psychische Störungen verhindert oder behandelt werden.
Medienpsychologie
  • Untersucht den Einfluss von Elektronik- und Mediennutzung und Medienwirkung auf das menschliche Verhalten, Denken, Fühlen und Lernen.
Pädagogische Psychologie
  • auch bekannt als Psychopädagogik
  • ist ein Fachgebiet der Psychologie, das Bereiche des Bildungsprozesses, speziell den psychologischen Mechanismus des Lernens, erforscht
  • Befasst sich dabei mit unterschiedlichen Lernmethoden, mit dem Ziel, die maximale Wirksamkeit des Bildungsprozesses zu erreichen.
Sozialpsychologie
  • Das soziale Zusammenleben wird untersucht.
  • Interaktion zwischen Menschen in einer sozialen Umgebung werden beobachtet.
  • Zentrale Frage: "Wie beeinflusst das soziale Umfeld das Individuum?"

Hauptströmungen der Psychologie – Das Wichtigste

  • Es gibt fünf verschiedene Hauptströmungen in der Psychologie
  • Die Hauptströmungen werden auch Paradigmen genannt.
  • Hauptströmungen sind der Behaviorismus, die Tiefenpsychologie, der Kognitivismus, die humanistische Psychologie und die Psychobiologie.
    • Behaviorismus: Verhalten ist eine Reaktion auf einen äußeren Reiz
    • Tiefenpsychologie: Mensch ist ein mentales System, bestehend aus drei Ebenen
    • Kognitivismus:Informationsverarbeitung berufen sich hier auf die Erfahrung und das Verhalten des Menschen
    • humanistische Psychologie: der Mensch hat ein menschliches Selbstkonzept
    • Psychobiologie: Verhaltensbeschreibung geschieht auf der biologischen Ebene
  • Daneben gibt zahlreiche weitere Bereiche der Psychologie, die oft miteinander verknüpft sein können, darunter Rechtspsychologie, Medienpsychologie oder Gesundheitspsychologie.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Hauptströmungen der Psychologie

Die fünf Hauptströmungen der Psychologie sind der Behaviorismus, die Tiefenpsychologie, der Kognitivismus, die humanistische Psychologie und die Psychobiologie.

Es gibt viele verschiedene Richtungen in der Psychologie. Dazu gehören z. B. die Wirtschaftspsychologie, die Entwicklungspsychologie, die klinische Psychologie, die Gesundheitspsychologie, die pädagogische Psychologie oder die Medienpsychologie.

Die humanistische Psychologie beschäftigt sich mit der Selbstwahrnehmung und dem Wissen des Individuums.

Finales Hauptströmungen der Psychologie Quiz

Frage

Was erforscht der Behaviorismus?

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Antwort

Der Behaviorismus erforscht und erklärt das objektiv beobachtbare Verhalten von Menschen und Tieren mit Hilfe von naturwissenschaftlichen Methoden.



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Frage

Was ist die „Black Box“ im Behaviorismus?

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Antwort

Die Black Box ist eine Metapher für sämtliche psychischen und kognitiven Prozesse im Gehirn, welche sich (noch) nicht mit naturwissenschaftlichen Methoden objektiv messen, beschreiben und reproduzieren lassen. 


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Frage

Wie entstand der Behaviorismus?

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Antwort

Die Ursprünge des Behaviorismus lassen sich auf John B. Watson (1878-1958) zurückführen, welcher den Begriff erstmals mit seinem 1913 erschienen Artikel „Psychology as the behaviorist views it“ prägte und die Psychologie als Teil der anerkannten Naturwissenschaften etablieren wollte.

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Frage

Wer waren wichtige Persönlichkeiten des Behaviorismus?

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Antwort

Einer der wichtigsten Vertreter des Behaviorismus war, wie oben bereits erwähnt, der US-amerikanische Psychologe John B. Watson, welcher den Begriff des Behaviorismus begründete und etablierte.


Ein weiterer wichtiger Vertreter war der US-amerikanische Psychologe Burrhus Frederic Skinner (1904-1990). Er prägte den Begriff der operanten Konditionierung.

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Frage

Welche Lerntheorien gibt es innerhalb des Behaviorismus?

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Antwort

  • Model der klassischen Konditionierung nach Pawlow
  • Model der operanten Konditionierung nach Skinner
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Frage

Was ist die klassische Konditionierung?

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Antwort

Bei der klassischen Konditionierung lernt ein Mensch oder Tier durch einen bestimmten Reiz (auch Signal oder Stimulus) auf eine bestimmte Art zu reagieren bzw. sich auf eine bestimmte Art zu verhalten. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist die operante Konditionierung?

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Antwort

Bei der operanten Konditionierung findet eine Verhaltensweise durch negative oder positive Verstärkung oder negative oder positive Bestrafung entweder öfter oder seltener statt.



Frage anzeigen

Frage

Welches sind die Hauptströmungen der Lerntheorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die drei Hauptströmungen sind der Behaviorismus, der Kognitivismus und der Konstruktivismus.

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Frage

Wie wirkt sich der Behaviorismus auf unseren Spracherwerb aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Behaviorismus geht davon aus, dass die Umwelt Einfluss auf den Spracherwerb hat.

Wir nehmen als Kind die Sprache in unserem Umfeld auf und imitieren diese.



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Frage

Welches Menschenbild hat der Behaviorismus?

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Antwort

Im Behaviorismus geht man davon aus, dass man Menschen und Tiere durch Bestrafung oder Bestärkungprogrammieren“ kann und Emotionen eine untergeordnete Rolle spielen, sondern  äußere Einflüsse unser Verhalten mehr beeinflussen. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind die Kritiken am Behaviorismus?

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Antwort

Er wird oft als sehr einseitig empfunden, da sich hier eigentlich mit dem Reiz-Reaktions-Modell befasst wird und die meisten anderen Einflüsse und Prozesse beiseite gelassen werden.  

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Frage

Wie definiert man den Begriff „Triebe“?

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Antwort

Unter dem Begriff Trieb versteht man einen inneren Antrieb, welcher einem bestimmten Ziel dient. 


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Frage

Aus welchen Persönlichkeiten besteht das Strukturmodell von Freud?

Antwort anzeigen

Antwort

Dem Über-ich, dem Ich und dem Es.


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Frage

Welche Arten von Trieben existieren laut Freud?

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Antwort

Triebe „Nach der Entstehung“ und Triebe „Nach der Funktion“.

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Frage

In welche zwei Typen teilen sich die Triebe „Nach der Entstehung“ auf?

Antwort anzeigen

Antwort

In Primärtriebe und Sekundärtriebe.

Frage anzeigen

Frage

In welche zwei Typen teilen sich die Triebe „Nach der Funktion“ auf?

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Antwort

In den Lebens- und den Todestrieb.


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Frage

Welches sind die drei Phasen des Triebs?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Entstehung aus dem Mangel, der Not oder dem Bedürfnis 
  • die Befriedigung durch Erfüllen des Triebs 
  • der Bestand des Triebs bis er gestillt wird
Frage anzeigen

Frage

Was sind die fünf Grundtriebe?

Antwort anzeigen

Antwort


  •     Sicherheitstrieb    

  •     Aggressionstrieb

  •     Bindungstrieb

  •     Nahrungstrieb

  •     Sexualtrieb


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Frage

Was bedeutet der Begriff Kontrollinstanz?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Kontrollinstanz beschreibt die Fähigkeit durch unser Gewissen oder unsere Moral, auch Über-Ich genannt, uns davon abzuhalten unseren Trieben blind nachzugehen. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Beispiel für zu schwache Ausprägung oder Unterdrückung eines Triebs?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine zu schwache Ausprägung oder die Unterdrückung des Nahrungstriebs kann zu Essstörungen wie Bulimie (Ess-Brechsucht) oder Magersucht (Essen verweigern) führen, welche die Gesundheit beeinträchtigen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können.


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Frage

Was ist ein Beispiel für eine zu starke Ausprägung eines Triebs?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Triebtäter kann beispielsweise, entweder aufgrund einer psychischen Störung oder einer hirnorganischen Schädigung, einen Trieb, besonders den Sexualtrieb, nicht normal steuern bzw. kontrollieren


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Frage

Wie viele Arten von Abwehrmechanismen gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

In Freuds psychoanalytischen Theorie geht er von neun grundlegenden Abwehrmechanismen aus. Diese wurden im Laufe der Zukunft jedoch ergänzt.

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Frage

Was bedeutet der Begriff Trauma?


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Antwort

Der Begriff Trauma (Plural Traumata) bezeichnet eine psychische Ausnahmesituation.

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Frage

Was sind die Ursachen eines Traumas?

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Antwort

Ursachen für ein Trauma ist ein überwältigendes Erlebnis (zum Beispiel Gewalttaten, Kriege), welches eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche oder geistige Unversehrtheit des Betroffenen oder einer nahestehenden Person darstellt. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Hauptströmungen gibt es?

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Antwort

 Es gibt fünf Hauptströmungen.

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Frage

Welche Hauptströmungen gibt es?

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Antwort

  • Behaviorismus
  • Tiefenpsychologie
  • Kognitivismus
  • Humanistische Psychologie
  • Biopsychologie
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Frage

Womit beschäftigt sich der Behaviorismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem Reiz-Reaktion-Modell und der Konditionierung.

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Frage

Womit beschäftigt sich die Biopsychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit den biologischen Grundlagen menschlichen Erlebens und Verhaltens.

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Frage

Womit beschäftigt sich die humanistische Psychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die humanistische Psychologie beschäftigt sich mit dem Selbstbild des Menschen.

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Frage

Womit beschäftigt sich die Tiefenpsychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem Unterbewusstsein, Traumata und negative Erinnerungen aus der Kindheit

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Frage

Womit beschäftigt sich der Kognitivismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit den individuellen Interpretationsprozessen beim Wahrnehmen, Denken und Verhalten.

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Frage

Welches dieser Richtung der Psychologie gibt es?

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Antwort

Medienpsychologie

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Frage

Welche dieser Richtungen der Psychologie gibt es?

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Antwort

Botanische Psychologie 

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Frage

Welche dieser Richtungen der Psychologie gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

Pädagogische Psychologie

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Frage

Welche dieser Richtungen der Psychologie gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

​Richtigkeitspsychologie

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Frage

Welche dieser Richtung der Psychologie gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

Richtigkeitspsychologie

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Frage

Was ist die Entwicklungspsychologie?


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Antwort

Die Entwicklungspsychologie beschreibt die Veränderung des Verhalten & Erleben eines Individuums über die gesamte Lebensspanne bis zum Tod.

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Frage

Erläutere die Rechtspsychologie.

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Antwort

  • beschäftigt sich mit Rechtsfragen
  • Glaubwürdigkeit eines Mandanten kann analysiert werden
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Frage

Welche Voraussetzung hat die Medienpsychologie?

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Antwort

Das Individuum muss mit Mediennutzung vertraut sein.

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Frage

Womit beschäftigt sich die Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie

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Antwort

Das Verhaltensmuster, die Arbeitsweise und die Denkweise einer bestimmten Personengruppe der Wirtschaft wird analysiert.

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Frage

Wie viele Arten der Konditionierungen gibt es?

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Antwort

3 Arten

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Frage

Welche Konditionierungen gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  • klassische Konditionierung 
  • operante Konditionierung 


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Frage

Anhand welcher Theorie orientiert sich Skinner?

Antwort anzeigen

Antwort

Lernen durch Versuch und Irrtum von E.L. Thorndike

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Frage

Welche Arten von Verstärkung und Bestrafung gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  • positive und negative Verstärkung 
  • positive und negative Bestrafung
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Frage

Wie viele Gesetze gibt es in der operanten Konditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Insgesamt 3 Gesetze

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Frage

Welche Gesetze gibt es in der operanten Konditionierung?


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Antwort

  • Gesetz der Bereitschaft
  • Effektgesetz
  • Frequenzgesetz
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Frage

Was beschreibt das Gesetz der Bereitschaft?


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Antwort

Es wird nur dann gelernt, wenn etwas im Organismus befriedigt werden soll. Durch das Verhalten wird das Individuum befriedigt.

Frage anzeigen

Frage

Was beschreibt das Lernen durch Versuch und Irrtum?

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Antwort

Das Individuum verhält sich so oft und verschieden bis ein positives Ergebnis entsteht. Dabei spielen das Gesetz der Bereitschaft, das Effektgesetz und das Frequenzgesetz eine Rolle.

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Frage

Was beschreibt das Effektgesetz?

Antwort anzeigen

Antwort

bewusstes Wiederholen eines Verhalten

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Frage

Was beschreibt das Frequenzgesetz?


Antwort anzeigen

Antwort

Nur durch mehreres wiederholen lernt das Individuum ein Verhalten kennen, sonst kann es zum verlernen kommen. 

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