Inhaltsverzeichnis▼
- Was ist Kommunikation?
- Die drei wichtigsten Kommunikationsmodelle
- Sender-Empfänger-Modell (Shannon und Weaver)
- Die fünf Axiome von Watzlawick
- Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun
- Verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation
- Kommunikationsstörungen
- Häufige Fehler und Mythen
- Karteikarten
- Das Wichtigste
- Häufige Fragen
- Quellen
Was ist Kommunikation?
Kommunikation bezeichnet den Austausch von Informationen zwischen einem Sender und einem Empfänger. Das Wort stammt vom lateinischen communicare, also teilen und gemeinsam machen. In der Psychologie umfasst Kommunikation nicht nur Worte, sondern auch Mimik, Gestik und Stimme, über die Menschen Botschaften bewusst und unbewusst übermitteln.
Kommunikation gehört zu den Grundlagenthemen der Psychologie und begegnet dir in vielen Fächern, von Deutsch über Pädagogik bis zur Sozialpsychologie. Im Kern geht es immer um dasselbe: Eine Person möchte einer anderen etwas mitteilen, und diese Mitteilung muss verstanden werden. Zwischen dem, was gemeint ist, und dem, was ankommt, liegt jedoch oft eine erstaunlich große Lücke.
Der Begriff ist dabei erstaunlich vielschichtig. Der Kommunikationswissenschaftler Klaus Merten zählte bereits 1977 rund 177 verschiedene Bedeutungen des Wortes Kommunikation. Das Fachlexikon der Psychologie versteht darunter allgemein den Austausch und die Übermittlung von Informationen und nennt neben dem reinen Informationsaustausch auch motivationale, emotionale und soziale Aspekte. Kommunikation ist also mehr als das bloße Weitergeben von Fakten.
Um dieses komplexe Geschehen greifbar zu machen, haben Forscherinnen und Forscher Kommunikationsmodelle entwickelt. Ein Modell ist eine vereinfachte Darstellung, die die wichtigsten Bestandteile eines Vorgangs sichtbar macht. Drei dieser Modelle prägen den Schulstoff besonders stark und bilden den Kern dieser Erklärung.
Die drei wichtigsten Kommunikationsmodelle
Die drei zentralen Kommunikationsmodelle im Schulstoff sind das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver, die fünf Axiome von Paul Watzlawick und das Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun. Jedes betont einen anderen Blickwinkel: die technische Übertragung, die Beziehungsebene und die vier Botschaften einer Nachricht.
Die Modelle widersprechen sich nicht, sie ergänzen einander. Das Sender-Empfänger-Modell erklärt, wie eine Nachricht überhaupt von A nach B gelangt. Watzlawick lenkt den Blick darauf, dass jede Kommunikation zugleich eine Beziehung ausdrückt. Schulz von Thun zeigt schließlich, dass eine einzige Aussage vier Botschaften gleichzeitig transportieren kann. Wer alle drei kennt, kann Gesprächssituationen deutlich genauer analysieren.
| Modell | Urheber | Kernidee |
|---|---|---|
| Sender-Empfänger-Modell | Shannon und Weaver (1948/1949) | Nachricht wird codiert, über einen Kanal gesendet und decodiert |
| Fünf Axiome | Paul Watzlawick (1969) | Grundregeln menschlicher Kommunikation, unter anderem Inhalt und Beziehung |
| Vier-Seiten-Modell | Friedemann Schulz von Thun (1981) | Jede Nachricht hat vier Seiten und wird mit vier Ohren gehört |
Historisch stammt das erste Modell aus der Nachrichtentechnik. Claude Shannon veröffentlichte 1948 seine mathematische Theorie der Kommunikation, die Warren Weaver ein Jahr später für ein breiteres Publikum aufbereitete. Etwa zeitgleich formulierte Harold Lasswell seine bekannte Frageformel, wer was in welchem Kanal zu wem mit welcher Wirkung sagt. Aus diesen technischen und sozialwissenschaftlichen Wurzeln entwickelte sich die moderne Kommunikationspsychologie.
Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver
Das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver beschreibt Kommunikation als technische Übertragung: Der Sender codiert eine Nachricht, sendet sie über einen Kanal, und der Empfänger decodiert sie wieder. Störungen oder Rauschen auf dem Kanal können die Nachricht verfälschen, sodass beim Empfänger etwas anderes ankommt als gemeint war.
Das Modell stammt ursprünglich aus der Nachrichtentechnik und wollte erklären, wie sich Signale, etwa über eine Telefonleitung, möglichst störungsfrei übertragen lassen. Übertragen auf menschliche Kommunikation lassen sich fünf Grundbausteine unterscheiden.
- Sender: die Person, die etwas mitteilen will und ihren Gedanken in Worte, Zeichen oder Gesten fasst.
- Codierung: das Verschlüsseln des Gedankens in ein Zeichensystem, meist Sprache.
- Kanal: der Übertragungsweg, zum Beispiel Schallwellen beim Sprechen oder Text beim Schreiben.
- Empfänger: die Person, die die Zeichen aufnimmt und decodiert, also wieder in Bedeutung übersetzt.
- Störung: alles, was die Übertragung beeinträchtigt, von Lärm bis zu unterschiedlichem Vorwissen.
Entscheidend ist die Idee der Störquelle, im Original als Rauschen oder noise bezeichnet. Eine Nachricht kann auf dem Weg vom Sender zum Empfänger verzerrt werden, etwa durch Nebengeräusche, eine undeutliche Aussprache oder unbekannte Fremdwörter. Kommunikation gelingt nur dann, wenn Sender und Empfänger denselben Code verwenden, also dieselbe Sprache und ähnliche Begriffe teilen.
Das Modell erklärt technische Übertragung sehr klar. Es blendet aber die Beziehung zwischen den Personen und die Gefühle aus. Genau hier setzen die beiden folgenden Modelle an.
Die fünf Axiome von Watzlawick
Paul Watzlawick formulierte fünf pragmatische Axiome der Kommunikation. Das bekannteste lautet: Man kann nicht nicht kommunizieren. Sobald zwei Menschen sich wahrnehmen, verhalten sie sich, und jedes Verhalten hat Mitteilungscharakter. Auch Schweigen, Wegschauen oder eine abweisende Haltung sind also Kommunikation und lassen sich nicht auf null stellen.
Der Kommunikationswissenschaftler und Psychotherapeut Paul Watzlawick (1921 bis 2007) stellte diese Grundregeln gemeinsam mit Janet Beavin und Don Jackson in dem Werk Menschliche Kommunikation vor, das 1969 auf Deutsch erschien. Ein Axiom ist eine Grundannahme, die als gegeben vorausgesetzt wird. Die fünf Axiome beschreiben, wie Kommunikation zwischen Menschen grundsätzlich funktioniert.
- 1. Man kann nicht nicht kommunizieren. Jedes Verhalten in einer sozialen Situation ist eine Botschaft, auch Schweigen.
- 2. Inhalt und Beziehung. Jede Nachricht hat einen Inhaltsaspekt und einen Beziehungsaspekt, wobei die Beziehung den Inhalt bestimmt.
- 3. Interpunktion. Kommunikation ist ein Kreislauf. Wer ihn wo beginnen lässt, prägt die Deutung von Ursache und Wirkung.
- 4. Digital und analog. Wir kommunizieren digital über Sprache und analog über Mimik, Gestik und Tonfall.
- 5. Symmetrisch oder komplementär. Beziehungen verlaufen entweder gleichrangig oder ergänzend, etwa zwischen Lehrkraft und Lernenden.
Das zweite Axiom ist für die Klausur besonders wichtig. Der Beziehungsaspekt entscheidet darüber, wie der Inhalt gemeint ist. Der Satz Das hast du gut gemacht kann Lob sein oder Spott, je nachdem, in welcher Beziehung die Personen stehen und wie der Satz betont wird. Störungen auf der Beziehungsebene führen deshalb oft dazu, dass selbst sachlich richtige Aussagen falsch verstanden werden.
Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun
Nach dem Vier-Seiten-Modell von Friedemann Schulz von Thun enthält jede Nachricht vier Botschaften zugleich: einen Sachinhalt, eine Selbstoffenbarung, einen Beziehungshinweis und einen Appell. Der Empfänger hört mit vier Ohren und kann jede Seite unterschiedlich stark gewichten. Missverständnisse entstehen, wenn Sender und Empfänger verschiedene Seiten betonen.
Friedemann Schulz von Thun stellte das Modell 1981 in seinem Buch Miteinander reden vor. Es wird auch Kommunikationsquadrat oder Nachrichtenquadrat genannt, im Alltag oft 4-Ohren-Modell. Die Grundidee: Jede Äußerung transportiert nicht nur reine Sachinformation, sondern immer auch Auskunft über den Sender, über die Beziehung und einen versteckten Wunsch.
- Sachinhalt: Worüber informiere ich? Die reinen Fakten der Aussage.
- Selbstoffenbarung: Was gebe ich von mir preis? Gefühle, Werte und Zustand des Senders.
- Beziehung: Wie stehe ich zu dir? Der Ton verrät, was der Sender vom Empfänger hält.
- Appell: Was möchte ich erreichen? Der Wunsch oder die Aufforderung hinter der Aussage.
Ein klassisches Beispiel ist die Situation im Auto. Die beifahrende Person sagt: Die Ampel ist grün. Auf der Sachebene ist das nur eine Beobachtung. Auf der Selbstoffenbarungsebene könnte mitschwingen, dass die Person es eilig hat. Auf der Beziehungsebene klingt vielleicht an, dass sie der Fahrerin oder dem Fahrer nicht ganz vertraut. Und der Appell lautet womöglich: Fahr los. Ein Streit entsteht oft genau dann, wenn der Empfänger vor allem das Beziehungsohr benutzt und eine harmlose Aussage als Kritik hört.
Frage dich bei jeder Aussage: Worüber informiert sie (Sache), was verrät sie über den Sender (Selbstoffenbarung), was sagt sie über die Beziehung, und was soll ich tun (Appell)?
Verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation
Kommunikation läuft auf drei Ebenen ab. Verbale Kommunikation meint die reinen Worte, also den gesprochenen oder geschriebenen Inhalt. Nonverbale Kommunikation umfasst Mimik, Gestik, Körperhaltung und Blickkontakt. Paraverbale Kommunikation betrifft, wie etwas klingt: Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo und Betonung. Erst zusammen ergeben die drei Ebenen die vollständige Botschaft.
Das Fachlexikon der Psychologie unterscheidet grob zwischen verbaler Kommunikation, die mündlich oder schriftlich abläuft, und nonverbaler Kommunikation über Mimik, Gestik, Stimme und Erscheinung. In der Schule wird die stimmliche Ebene häufig als eigene, paraverbale Kategorie geführt, weil sie so entscheidend für die Wirkung einer Aussage ist.
| Ebene | Was gehört dazu? | Beispiel |
|---|---|---|
| Verbal | Wortwahl, Satzbau, Inhalt | der Satz Mir geht es gut |
| Nonverbal | Mimik, Gestik, Körperhaltung, Blick | ein Lächeln oder verschränkte Arme |
| Paraverbal | Tonfall, Lautstärke, Tempo, Betonung | müde oder begeistert klingende Stimme |
Die drei Ebenen können zusammenpassen oder sich widersprechen. Wer mit fester Stimme und offener Haltung sagt, dass alles in Ordnung ist, wirkt glaubwürdig. Wer denselben Satz leise, mit gesenktem Blick und zittriger Stimme äußert, sendet eine widersprüchliche Botschaft. Bei solchen Widersprüchen glauben Empfänger meist eher den nonverbalen und paraverbalen Signalen als den Worten.
Kommunikationsstörungen
Kommunikationsstörungen entstehen, wenn die gesendete und die verstandene Nachricht auseinanderfallen. Ursachen sind Rauschen auf dem Kanal, unklare Formulierungen, widersprüchliche verbale und nonverbale Signale oder ein gestörter Beziehungsaspekt. Aktives Zuhören, Nachfragen und Feedback helfen, Missverständnisse früh zu erkennen und die Botschaft auf beiden Seiten abzugleichen.
Störungen lassen sich mit den drei Modellen gut erklären. Im Sender-Empfänger-Modell liegt die Ursache im Rauschen oder in einem unterschiedlichen Code. Bei Watzlawick entstehen Konflikte oft auf der Beziehungsebene oder durch verschiedene Interpunktion, also durch die Frage, wer angefangen hat. Bei Schulz von Thun kollidieren die vier Ohren, wenn der Empfänger eine andere Seite betont als der Sender.
- Technische Störungen: Lärm, schlechte Verbindung oder eine undeutliche Aussprache verzerren die Nachricht.
- Sprachliche Störungen: Fachbegriffe, Fremdwörter oder mehrdeutige Formulierungen werden falsch verstanden.
- Beziehungsstörungen: Ein gespanntes Verhältnis lässt selbst sachliche Aussagen als Angriff erscheinen.
- Widersprüchliche Signale: Worte und Körpersprache passen nicht zusammen und verunsichern den Empfänger.
Um Störungen zu verringern, empfehlen sich Techniken des aktiven Zuhörens. Dazu gehören Nachfragen, das Zusammenfassen des Gehörten in eigenen Worten und ehrliches Feedback. So lässt sich prüfen, ob die verstandene Nachricht der gemeinten entspricht, bevor ein Missverständnis eskaliert.
Häufige Fehler und Mythen
Ein verbreiteter Irrtum ist die 55-38-7-Regel, wonach 93 Prozent der Kommunikation nonverbal seien. Albert Mehrabian bezog seine Zahlen nur auf Gefühls- und Einstellungsaussagen bei widersprüchlichen Signalen, nicht auf Kommunikation allgemein. Als pauschale Regel ist die Aussage stark überzogen und wissenschaftlich nicht haltbar.
Rund um Kommunikation halten sich einige Fehlvorstellungen hartnäckig. Die folgende Übersicht trennt den verbreiteten Mythos von der fachlichen Einordnung, damit du in der Klausur präzise argumentieren kannst.
| Verbreitete Annahme | Fachliche Einordnung |
|---|---|
| 93 Prozent der Kommunikation sind nonverbal. | Die Mehrabian-Zahlen gelten nur für widersprüchliche Gefühlsaussagen, nicht allgemein. |
| Schweigen ist keine Kommunikation. | Nach Watzlawick kann man nicht nicht kommunizieren, auch Schweigen sendet. |
| Wer sendet, bestimmt allein die Bedeutung. | Die Bedeutung entsteht erst beim Empfänger, der die Nachricht decodiert. |
| Gute Kommunikation heißt viel reden. | Zuhören, Nachfragen und passende nonverbale Signale sind ebenso wichtig. |
Die Zahlen von Albert Mehrabian werden ständig aus dem Zusammenhang gerissen. Sie stammen aus Experimenten zu widersprüchlichen Gefühlsbotschaften. Auf normale Sachgespräche lassen sie sich nicht übertragen.
Wer beim Analysieren nur den Wortlaut betrachtet, übersieht Beziehung, Tonfall und Körpersprache. Gerade dort entstehen die meisten Missverständnisse.
Karteikarten zur Kommunikation
Sechs Karteikarten zu den wichtigsten Begriffen der Kommunikation, vom Sender-Empfänger-Modell bis zu den vier Seiten einer Nachricht. Klicke auf eine Karte, um die Antwort zu sehen, und navigiere mit den Pfeilen durch das Set, ideal zur schnellen Wiederholung vor der Klausur.
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Kommunikation, das Wichtigste
Kommunikation ist der Austausch von Informationen auf verbaler, nonverbaler und paraverbaler Ebene. Drei Modelle prägen den Schulstoff: das Sender-Empfänger-Modell von Shannon und Weaver, die fünf Axiome von Watzlawick und das Vier-Seiten-Modell von Schulz von Thun. Sie zeigen, warum dieselbe Nachricht so leicht unterschiedlich ankommt.
- Definition: Austausch und Übermittlung von Informationen zwischen Sender und Empfänger, von communicare, teilen.
- Sender-Empfänger-Modell: codieren, über einen Kanal senden, decodieren, mit möglicher Störung.
- Watzlawick: fünf Axiome, zentral ist man kann nicht nicht kommunizieren und der Beziehungsaspekt.
- Schulz von Thun: vier Seiten einer Nachricht, Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung, Appell.
- Ebenen: verbal, nonverbal, paraverbal, die zusammen die vollständige Botschaft ergeben.
- Merke: die 55-38-7-Regel ist kein allgemeines Gesetz, sondern ein oft missverstandener Sonderfall.
Häufige Fragen zur Kommunikation
Kommunikation ist der Austausch von Informationen zwischen einem Sender und einem Empfänger. Das Wort stammt vom lateinischen communicare, also teilen und gemeinsam machen. Menschen kommunizieren nicht nur mit Worten, sondern auch über Mimik, Gestik und Stimme.
Die drei zentralen Modelle im Schulstoff sind das Sender-Empfänger-Modell nach Shannon und Weaver, die fünf Axiome von Paul Watzlawick und das Vier-Seiten-Modell (4-Ohren-Modell) von Friedemann Schulz von Thun.
Das Sender-Empfänger-Modell beschreibt Kommunikation als Übertragung: Der Sender codiert eine Nachricht, sendet sie über einen Kanal, und der Empfänger decodiert sie. Störungen oder Rauschen auf dem Kanal können die Nachricht verfälschen.
Die fünf Axiome lauten sinngemäß: Man kann nicht nicht kommunizieren; jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt; Kommunikation ist von Interpunktion abhängig; sie verläuft digital und analog; sie ist entweder symmetrisch oder komplementär.
Nach dem Vier-Seiten-Modell enthält jede Nachricht vier Botschaften: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Der Empfänger hört mit vier Ohren und kann jede Seite unterschiedlich stark gewichten, was zu Missverständnissen führen kann.
Verbale Kommunikation meint die reinen Worte, also den Inhalt. Nonverbale Kommunikation umfasst Mimik, Gestik und Körperhaltung. Paraverbale Kommunikation betrifft, wie etwas klingt: Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo und Betonung.
So pauschal nicht. Die 55-38-7-Regel von Albert Mehrabian bezieht sich nur auf Gefühls- und Einstellungsaussagen bei widersprüchlichen Signalen, nicht auf Kommunikation allgemein. Als allgemeine Regel gilt die Zahl als überzogen.
Quellen
Dieser Beitrag stützt sich auf ein psychologisches Fachlexikon und enzyklopädische Standardquellen:
- Kommunikation. Wikipedia. de.wikipedia.org
- Kommunikationsmodell. Wikipedia. de.wikipedia.org
- Vier-Seiten-Modell. Wikipedia. de.wikipedia.org
- Paul Watzlawick. Wikipedia. de.wikipedia.org
- Kommunikation. Dorsch Lexikon der Psychologie, Hogrefe. dorsch.hogrefe.com