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Motivation Psychologie

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Psychologie

"Ich habe heute gar keine Motivation" ist ein Satz, der jede*r mindestens einmal gehört, wenn nicht sogar selbst schon gesagt hat. Da Motivation eine so wichtige Rolle im täglichen Leben spielt, wurde sie auch in der Psychologie schon häufig untersucht. Doch was ist Motivation eigentlich genau?

Motivation in der Psychologie – Definition

Eine allgemeingültige Definition von Motivation, der alle Motivationsforscher*innen zustimmen, gibt es leider nicht. Dennoch gibt es mehrere Ansätze, um sich der Bedeutung von Motivation anzunähern. Einer davon definiert Motivation folgendermaßen:

Unter Motivation (lateinisch movere für "bewegen", "antreiben") werden in der Psychologie emotionale Prozesse zur Setzung und Bewertung von Zielen verstanden, die schlussendlich in Abhängigkeit von der Stärke der Motivation in einem Verhalten oder Handeln enden. Fehlt Motivation, hat dies zur Folge, dass eine Handlung unterlassen wird.

Motivation ist also die Treibkraft eines Menschen, ein bestimmtes Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt einzuleiten, fortzusetzen oder zu beenden.

Motivation – Einfach Erklärt

Damit es zur Motivation kommt, braucht es sogenannte Personenfaktoren und Umweltfaktoren, die zusammenspielen. Die Personenfaktoren setzten sich vorwiegend aus den Motiven und den Emotionen einer Person zusammen. Ohne diese beiden Komponenten ist keine Motivation möglich. Der Mensch reagiert nur emotional auf Dinge, die eine Bedeutung für ihn haben oder eines seiner Bedürfnisse stillen. Ebenso braucht es die Umweltfaktoren, die überhaupt erst Handlungsgelegenheiten schaffen und Reize zur Verfügung stellen, die ein Motiv und/oder eine Emotion aktivieren und damit einen Anreiz (Motivation) zum Handeln darstellen.

Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, müssen also die inneren Bedürfnisse (Motive) einer Person auf Situationen mit Anreizen treffen, um Motivation auszulösen und ultimativ ein Verhalten hervorzurufen:

Emotion und Motivation Personenfaktoren und Umweltfaktoren als Grundlage für Motivation, StudySmarterAbbildung 1: Personenfaktoren und Situations- bzw. Umweltfaktoren als Grundlage für Motivation und VerhaltenQuelle: unipub.uni-graz.at

Wenn du mehr rund um das Thema Emotionen erfahren möchtest, schaue dir gerne den passenden Artikel dazu auf StudySmarter an!

Menschliche Motive

Um motiviert zu sein, braucht es also ein bzw. mehrere Motive. Die Ausprägung einzelner Motive bestimmt die Art und Weise, wie eine Person motiviert werden kann.

Ein Motiv ist in der Psychologie ein Beweggrund für menschliches Verhalten, der eine positive emotionale Konsequenz mit sich bringt. Häufig werden die Begriffe Bedürfnis, Drang, Trieb oder Streben synonym verwendet. Kurz gesagt ist ein Motiv ein Grund, etwas zu tun.

In der Wissenschaft werden zwei Arten von Motiven unterschieden:

  • Primäre Motive: angeborene Bedürfnisse, wie Hunger, Durst oder der Sexualtrieb.

  • Sekundäre Motive: erworbene Bedürfnisse, wie das Leistungsbedürfnis, Zugehörigkeitsbedürfnis oder das Machtbedürfnis.

Neben den Motiven müssen jedoch auch die individuellen Werte, Interessen, Ziele und Prioritäten einer Person zur Erklärung menschlichen Verhaltens berücksichtigt werden. Prioritäten und Ziele einer Person bestimmen ebenfalls die Motivation, etwas zu erreichen. Manches interessiert eine Person einfach mehr als anderes und umgekehrt.

Motivation - Entstehung

Motivation entsteht immer dann, wenn ein Motiv aufgrund eines unbefriedigten Bedürfnisses angeregt wird. Ein Motiv muss somit auf einen Anreiz treffen, damit es zu Motivation und, damit verbunden, einem Verhalten kommt. Das kann zum Beispiel durch folgende Situation geschehen:

Eine Konfrontation mit einer Prüfungssituation (Anreiz) kann das Leistungsbedürfnis (Motiv) aktivieren.

Die treibende Kraft ist in der Regel eine sogenannte Affektantizipation. Der Mensch handelt nur dann motiviert, wenn er sich positive emotionale Konsequenzen von dem Handeln erhofft. Solche positiven Gefühlskonsequenzen können gute Noten, Anerkennung von den Eltern oder Freude und Stolz auf sich selbst sein:

Ein Affekt ist eine kurze und vorübergehende Gefühlsregung, die meist sehr intensiv ist und als Reaktion auf äußere Reize oder innere Vorstellungen auftritt. Typische Affekte sind z. B. Freude oder Hass.

Affektantizipation meint das Streben, die emotionale Bilanz positiv zu erhöhen. Das bedeutet, durch Motivation sollen positive Emotionen maximiert und negative minimiert werden.

Motivation - Arten

Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Motivation unterscheiden: Zum einen die intrinsische Motivation und zum anderen die extrinsische Motivation.

Letztere kann dabei die intrinsische Motivation "zerstören". Wenn Verhalten ausschließlich über äußere Reize, wie eine Belohnung gesteuert wird, geht der innere Antrieb verloren. Konkret kannst du dir dieses Prinzip folgendermaßen vorstellen:

Als Kind hast du das Spielen eines Instruments begonnen, weil du Spaß daran hattest und es dir Freude bereitet hat (intrinsische Motivation). Mit der Zeit hast du immer mehr Anerkennung dafür von deinen Eltern erhalten. Plötzlich findest du dich in der Situation wieder, dass du das Instrument nur noch spielst, weil du deine Eltern stolz machen möchtest (extrinsische Motivation), aber nicht mehr, weil es dir selbst Freude bereitet.

Intrinsische Motivation

Da die intrinsische Motivation auf dem eigenen inneren Antrieb beruht, braucht sie keine Belohnung oder Bestätigung von außen, weshalb sie auch zu 100 Prozent selbstbestimmt ist. Deshalb scheinen dir auch Dinge, die dir Freude und Spaß bereiten, kaum Überwindung (Motivation) zu kosten. Du führst sie aus, weil du dir einen positiven emotionalen Mehrwert davon erhoffst.

Intrinsische Motivation meint die Ausführung einer Tätigkeit um ihrer selbst willen. Sie entspringt aus dem tiefsten Inneren des Menschen und ist getrieben von persönlichen Wünschen, Überzeugungen und Lebenszielen.

Die intrinsische Motivation wirkt also folgendermaßen:

Wenn du ein Hobby, wie das Spielen eines Instruments oder einer Sportart ausführst, weil es dir selbst Freude bereitet, dann übst du es in der Regel aus intrinsischer Motivation heraus aus.

Extrinsische Motivation

Da die extrinsische Motivation im Gegensatz zur intrinsischen Motivation auf äußeren Anreizen basiert, braucht es einen gewissen Grad an Fremdbestimmung, wie zum Beispiel eine Belohnung oder Anerkennung, damit ein Verhalten bzw. eine Tätigkeit ausgeführt wird.

Extrinsische Motivation meint die Ausführung einer Tätigkeit aufgrund von äußeren Reizen und Einflüssen. Sie entspringt Anreizen und ist nicht durch innere Überzeugungen oder Leidenschaft getrieben.

Extrinsische Motivation kann jedoch auch dadurch zustande kommen, dass eine Person etwas vermeiden will, wie zum Beispiel eine Bestrafung. Aber auch Angst oder die Erwartung von Nachteilen können eine extrinsische Motivation auslösen.

Ein typisches Beispiel für extrinsische Motivation aus dem Schulalltag sind Hausaufgaben:

Hausaufgaben machst du meist eher weniger, weil es dir Freude bereitet, sondern viel mehr, weil es von dir erwartet wird. Oder du erhoffst dir dadurch, in der nächsten Prüfung eine gute Note zu schreiben. Du handelst in dieser Situation meist aus extrinsischer Motivation heraus.

Fünf Quellen der Motivation

Die heutige Motivationsforschung untergliedert die extrinsische und intrinsische Motivation weiter in insgesamt fünf Quellen der Motivation. Wie die nachfolgende Abbildung zeigt, handelt es sich bei dreien um Quellen extrinsischer Motivation und die restlichen zwei sind intrinsischer Motivation:

Motivation Psychologie Die 5 Quellen der Motivation, StudySmarterAbbildung 2: Die Beweggründe menschlichen HandelnsQuelle: lead-conduct.de

Das Konzept der "Fünf Quellen der Motivation" basiert auf dem Ansatz der "Drei großen Motive" von McClelland. Er unterschied zwischen drei Motiven:

  • das Machtmotiv
  • das Zugehörigkeitsmotiv
  • das Leistungsmotiv

Es stellt damit eine Erweiterung der Motive dar.

  1. Intrinsische Prozessmotivation: jemand führt eine Aufgabe oder Tätigkeit um ihrer selbst willen aus, ohne lange darüber nachzudenken → weil die Tätigkeit ihm oder ihr Spaß macht.
  2. Internes Selbstverständnis: die Motivation zur Ausführung einer Tätigkeit beruht auf individuellen internen Standards, sogenannten Leitlinien des eigenen Handelns (Leistungsmotiv).
  3. Instrumentelle Motivation: die Ausführung einer Tätigkeit beruht rein auf der Annahme, dadurch einen Vorteil oder eine Belohnung zu generieren (Machtmotiv).
  4. Externes Selbstverständnis: die Motivation zur Ausführung einer Tätigkeit stammt von der eigenen zugewiesenen Rolle und den Erwartungen des Umfelds (Zugehörigkeitsmotiv).
  5. Internalisierung von Zielen: die Motivation zur Ausführung einer Tätigkeit entsteht durch die Verinnerlichung übergeordneter Zielen (Kombination Zugehörigkeits- und Leistungsmotiv).

Motivationstheorien

Im Laufe der Motivationsforschung wurden eine Reihe verschiedener Theorien zur Entstehung von Motivation herausgearbeitet. Grundsätzlich lassen sie sich in zwei Arten kategorisieren:

Zum einen gibt es die Inhaltstheorien, die versuchen, die Gesetzmäßigkeiten von menschlichen Handeln, also was den Menschen antreibt, zu erklären. Zum anderen gibt es die sogenannten Prozesstheorien. Diese beschäftigen sich damit, wie Motivation losgelöst von Bedürfnisinhalten entsteht, aufrechterhalten und beendet wird.

Inhaltstheorien

Inhaltstheorien beschäftigen sich mit dem Inhalt, der Art und der Wirkung der Bedürfnisse von Individuen. Zwei der bekanntesten Inhaltstheorien lernst du im Folgenden kennen. Allerdings ist zu beachten, dass die Bedürfnispyramide von Maslow bereits überholt ist. Sie stellt aber auch heute noch einen großen Wert in der Erklärung von Motivation dar.

Bedürfnispyramide von A.H. Maslow

Die wohl bekannteste Inhaltstheorie stammt von dem amerikanischen Psychologen Abraham H. Maslow und geht bereits auf das Jahr 1943 zurück. Die Bedürfnispyramide ist ein hierarchisches Modell zur Beschreibung von menschlichen Bedürfnissen und Motivation. Es werden fünf Motivgruppen definiert, die aufeinander aufbauen. Die jeweils nächst höhere Bedürfnisstufe kann außerdem nur dann erreicht werden, wenn die darunterliegenden Stufen bereits erfüllt wurden.

Motivation Psychologie Bedürfnispyramide nach Maslow, StudySmarterAbbildung 3: Motivpyramide nach MaslowQuelle: harmonyandyou.de

Die ersten vier Stufen werden von Maslow als Defizitbedürfnisse bezeichnet, die fünfte Stufe stellt das sogenannte Wachstumsmotiv dar. Wichtig zu wissen ist, dass das Wachstumsbedürfnis (= das Selbstverwirklichungsbedürfnis) nie komplett erfüllt werden kann und es bei einer Nicht-Realisation der Defizitbedürfnisse zu seelischen und physischen Folgen kommen kann.

Die fünf Bedürfnisstufen der Bedürfnispyramide sind:

  1. Physiologische Bedürfnisse: z. B. Hunger oder das Schlafbedürfnis → entstehen aus dem Streben nach der Sicherung physischer Existenz.

  2. Sicherheitsbedürfnisse: z. B. Wunsch nach Ordnung, Risikobegrenzung → entstehen aus dem Antrieb zum Schutz vor Gefahren aus der Umwelt.

  3. Sozialbedürfnisse: z. B. Familie, Freunde → entstehen aus dem Wunsch nach sozialen Kontakten.

  4. Individualbedürfnisse: z. B. Macht, Anerkennung → entstehen aus der Interaktion mit Dritten.

  5. Selbstverwirklichung: z. B. Entwicklung eigener Persönlichkeit und Fähigkeiten → entsteht aus dem Wunsch des Individuums, sich bestmöglich in allen seinen Bereichen zu entfalten.

Maslow geht davon aus, dass bei der Erfüllung eines Bedürfnisses das nächst höhere Bedürfnis die Rolle der treibenden Kraft im Handeln einnimmt und somit das Motiv stellt. Die Erfüllung des jeweils höchstmöglichen Bedürfnisses hat demnach stets die größte Motivationswirkung. Bei den niedrigeren Bedürfnissen nimmt hingegen die Motivationswirkung dementsprechend ab.

ERG-Theorie nach Alderfer

Angelehnt an die Bedürfnistheorie von Maslow, entwickelte Alderfer die ERG -Theorie. Da der amerikanische Psychologe der Ansicht war, dass sich ein paar der Bedürfniskategorien von Maslow überlappen, reduzierte er die Bedürfnispyramide auf nur drei Bedürfniskategorien:

  1. Existenzbedürfnisse: physiologische und Sicherheitsbedürfnisse.

  2. Beziehungsbedürfnisse: soziale und individuelle Bedürfnisse.

  3. Wachstumsbedürfnisse: Selbstverwirklichung.

Motivation Psychologie ERG Theorie Inhaltstheorie, StudySmarterAbbildung 4: Aufbau der ERG-Theorie nach AlderferQuelle: mediation-zugewandt.de

Im Gegensatz zu Maslows Theorie müssen die Bedürfnisse der unteren Ebene auch nicht zwingend erfüllt sein, um die nächst höhere Bedürfniskategorie zu erreichen.

Prozesstheorien

Der Fokus der Prozesstheorien liegt auf den Prozessen und Einflussfaktoren, die ein Individuum zu einem bestimmten Handeln verleiten. Sie versuchen, zu hinterfragen, wie ein bestimmtes Verhalten einer Person zustande kommt, es gelenkt und erhalten bzw. unterbrochen wird, unabhängig von Inhalt, Art und Wirkung von Bedürfnissen.

SIR-Theorie

Die Reiz-Reaktions-Theorie (englisch Stimulus-Response-Theory) stellt ein sehr einfaches und grundlegendes Modell zur Erklärung von menschlichem Verhalten dar. Wie die Abbildung zeigt, ist eine Reaktion stets auf einen Reiz und dessen Verarbeitung über verschiedene Prozesse zurückzuführen:

Motivation Psychologie Reiz-Reaktionsmodell Prozesstheorie, StudySmarterAbbildung 5: Reiz-Reaktions-ModellQuelle: springer.com

  1. Ein Reiz (S für Stimuli) erreicht das Individuum.

  2. Wahrnehmungs-, motivationale und kognitive Prozesse verarbeiten den ankommenden Reiz.

  3. Eine Reaktion (R) wird aufgrund von Motivation ausgelöst.

  4. Die Stärke der Reaktion (das Verhalten) wird zum einen durch die Stärke des Reizes beeinflusst, zum anderen von einem Zusammenspiel von Wahrnehmung, Motivation und Kognition.

Die Kognitionstheorien zur operanten und klassischen Konditionierung stellen ebenfalls erweiterte Reiz-Reaktions-Theorien dar. Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, schaue dir gerne unsere Artikel dazu an.

Motivation Psychologie - Das Wichtigste

  • Als Motivation werden in der Psychologie emotionale Prozesse zur Setzung und Bewertung von Zielen verstanden.
  • Ein Motiv ist in der Psychologie ein Beweggrund für menschliches Verhalten, der eine positive emotionale Konsequenz mit sich bringt. Ein Motiv ist ein Grund, etwas zu tun.
  • Grundsätzlich lassen sich zwei Arten von Motivation unterscheiden: Die intrinsische Motivation, die auf dem inneren Antrieb beruht und die extrinsische Motivation, die auf äußeren Anreizen basiert.
  • Es lassen sich in zwei Arten von Motivationstheorien unterscheiden: Die Inhaltstheorien, die versuchen zu erklären, was den Menschen antreibt und die Prozesstheorien. Diese beschäftigen sich damit, wie Motivation losgelöst von Bedürfnisinhalten entsteht, aufrechterhalten und beendet wird.

Motivation Psychologie

Motivation entsteht immer dann, wenn ein Motiv angeregt wird aufgrund eines unbefriedigten Bedürfnisses. Ein Motiv muss somit auf einen Anreiz treffen, damit es zu Motivation, und damit verbunden, einem Verhalten kommt. Die treibende Kraft ist in der Regel immer eine sogenannte Affektantizipation. Der Mensch handelt nur dann motiviert, wenn er sich positive emotionale Konsequenzen von dem Handeln erhofft.

Der Unterschied zwischen Motiv und Motivation ist, dass ein Motiv in der Psychologie ein Beweggrund für menschliches Verhalten ist, der eine positive emotionale Konsequenz mit sich bringt. Motivation ist hingegen der Prozess zur Setzung und Bewertung von Zielen. Somit ist das Motiv eine Voraussetzung für Motivation.

Als Motivation werden, kurz erklärt, emotionale Prozesse zur Setzung und Bewertung von Zielen verstanden, die schlussendlich in Abhängigkeit von der Stärke der Motivation in einem Verhalten oder Handeln enden. Fehlt Motivation, hat dies zur Folge, dass eine Handlung unterlassen wird.

Die Maximierung positiver Emotionen und die Minimierung negativer Emotionen machen eine Motivation aus. Der Mensch handelt nur motiviert, wenn er dadurch sein eigenes Wohl verbessern oder etwas Negatives abwenden kann.

Finales Motivation Psychologie Quiz

Frage

Was ist Verhalten laut Auffassung der Psychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Verhalten ist die bewusste und unbewusste Anpassung eines Individuums an seine Umwelt.

Frage anzeigen

Frage

Welche Begriffe müssen zur Erklärung von Verhalten mitberücksichtigt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Motivation

Frage anzeigen

Frage

Was sind innere Einflussfaktoren für Verhalten?

Antwort anzeigen

Antwort

Gewohnheiten

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücke: Verhalten stellt eine Reaktion auf ______ dar.

Antwort anzeigen

Antwort

Reize

Frage anzeigen

Frage

Nenne die äußeren Einflussfaktoren auf Verhalten:

Antwort anzeigen

Antwort

  • Reize
  • Situation
  • Normen und Befehle
  • Äußere Zwänge, wie Gewalt und Drohung
  • Belohnung und Bestrafung
Frage anzeigen

Frage

Wie viele Ebenen umfasst die Verhaltenssteuerung?

Antwort anzeigen

Antwort

7

Frage anzeigen

Frage

Wie heißt die zweite Ebene der Verhaltenssteuerung?

Antwort anzeigen

Antwort

Ebene des Bedürfnisgesteuerten bzw. motivierten Verhaltens

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Frage

Was besagt die erste Ebene der Verhaltenssteuerung?

Antwort anzeigen

Antwort

Jeder Mensch verfügt über angeborene Reaktionsprogramme, die in fixer Weise durch spezifische Reizbedingungen ausgelöst werden. Dadurch kommt es zur Anpassung an invariante Umweltbedingungen.

Frage anzeigen

Frage

In welcher Ebene der Verhaltenssteuerung kommt es zur Selbstkontrolle?

Antwort anzeigen

Antwort

4. Ebene

Frage anzeigen

Frage

Was meint der Begriff Volition?

Antwort anzeigen

Antwort

Er bezeichnet die willentliche und bewusste Umsetzung von Zielen durch zielgerichtetes Handeln und Denken.

Frage anzeigen

Frage

Mit Hilfe klassischer Konditionierung lassen sich komplexe soziale Verhaltensweisen erklären!

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Was geschieht bei einer Gegenkonditionierung?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Gegenkonditionierung kommt es zu einer Kombination von einem als gefährlich oder lebensbedrohlich für das Individuum empfundenen Reiz mit einem positiv empfundenen Reiz.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Aufgabe von Verhaltenssteuerung?

Antwort anzeigen

Antwort

Fehlerhaftes Verhalten korrigieren und gewünschtes Verhalten verstärken.

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Folge fehlender Motivation?

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn Motivation fehlt, wird eine Handlung unterlassen.

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücken: Motivation entsteht durch das Zusammenspiel von ____ und ____ .

Antwort anzeigen

Antwort

Personenfaktoren und Umweltfaktoren

Frage anzeigen

Frage

Ein Motiv ist kurz gesagt was genau?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Motiv ein Grund, etwas zu tun.

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Arten von Motiven gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

primäre und sekundäre Motive

Frage anzeigen

Frage

Nenne drei sekundäre Bedürfnisse.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Leistungsbedürfnis
  2. Machtbedürfnis
  3. Zugehörigkeitsbedürfnis
Frage anzeigen

Frage

Was sind Hunger, Durst oder der Sexualtrieb?

Antwort anzeigen

Antwort

primäre Motive

Frage anzeigen

Frage

Wie entsteht Motivation?

Antwort anzeigen

Antwort

Motivation entsteht immer dann, wenn ein Motiv aufgrund eines unbefriedigten Bedürfnisses angeregt wird. Ein Motiv muss somit auf einen Anreiz treffen, damit es zu Motivation und damit verbunden, einem Verhalten kommt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist mit einer Affektantizipation gemeint?

Antwort anzeigen

Antwort

Affektantizipation meint das Streben des menschlichen Organismus, die emotionale Bilanz positiv zu erhöhen.

Frage anzeigen

Frage

Welche zwei Arten von Motivation lassen sich unterscheiden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • intrinsische Motivation 
  • extrinsische Motivation
Frage anzeigen

Frage

Was wird unter intrinsischer Motivation verstanden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Ausführung einer Tätigkeit um ihrer selbst Willen und aus eigenem Antrieb heraus.

Frage anzeigen

Frage

Wenn Motivation auf äußeren Anreizen basiert, handelt es sich um welche Art der Motivation?

Antwort anzeigen

Antwort

extrinsistischer Motivation

Frage anzeigen

Frage

Was kann neben der Aussicht auf Belohnung oder Anerkennung extrinsistische Motivation auslösen?

Antwort anzeigen

Antwort

Angst oder die Befürchtung einer Bestrafung

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Quellen unterscheidet die heutige Motivationsforschung?

Antwort anzeigen

Antwort

fünf Quellen

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücke: Es lassen sich Inhaltstheorien und ____ unterscheiden.

Antwort anzeigen

Antwort

Prozesstheorien

Frage anzeigen

Frage

Wie heißt die wohl bekannteste Inhaltstheorie?

Antwort anzeigen

Antwort

Bedürfnispyramide von Maslow

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Bedürfnisse unterscheidet die ERG-Theorie?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Existenzbedürfnisse
  2. Beziehungsbedürfnisse
  3. Wachstumsbedürfnisse
Frage anzeigen

Frage

Was versuchen die Prozesstheorien zu erklären?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Prozesse und Einflussfaktoren, die ein Individuum zu einem bestimmten Handeln verleiten.

Frage anzeigen

Frage

Wie lautet das Bedürfnis der fünften Stufe von der Bedürfnispyramide?

Antwort anzeigen

Antwort

Selbstverwirklichungsbedürfnis

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Frage

Welche Theorie entwickelte Abraham Maslow?

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Antwort

die Bedürfnispyramide menschlicher Grundbedürfnisse

Frage anzeigen

Frage

Was sind Grundbedürfnisse?

Antwort anzeigen

Antwort

Grundbedürfnisse des Menschen sind diejenigen Bedürfnisse, die das gesunde Überleben des Menschen sichern.

Frage anzeigen

Frage

Was trifft auf die Konsistenztheorie nicht zu?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie ist hierarchisch aufgebaut.

Frage anzeigen

Frage

Welches ist kein Grundbedürfnis der Bedürfnispyramide?

Antwort anzeigen

Antwort

Bedürfnis nach Selbstwerterhöhung

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch?

"Individualbedürfnisse gehören zu den Wachstumsbedürfnissen."

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Kategorien hat die Bedürfnispyramide?

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Antwort

5

Frage anzeigen

Frage

Welches ist kein Beispiel für ein Defizitbedürfnis?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Buch schreiben.

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

"Sind Defizitbedürfnisse nicht befriedigt, hat das ... oder ... Schäden zur Folge."

Antwort anzeigen

Antwort

körperliche

psychische

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Frage

Vervollständige den Satz:

"Wachstumsbedürfnisse werden dadurch ausgezeichnet, dass sie ... ."

Antwort anzeigen

Antwort

nie vollständig befriedigt werden

Frage anzeigen

Frage

Was gehört nicht zu den physiologischen Bedürfnissen?

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Antwort

Anerkennung

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Frage

Wer entwickelte die Theorie der Bedürfnispyramide?

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Antwort

Abraham Maslow

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch?

"Zu den Individualbedürfnissen gehört das Bedürfnis nach sozialer Unterstützung."

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

"Die ... Bedürfnisse sind in dem Bedürfnis nach Bindung, Geborgenheit und Kommunikation begründet."

Antwort anzeigen

Antwort

sozialen

Frage anzeigen

Frage

Welche Bedürfnisse werden stärker, wenn die Sozialbedürfnisse befriedigt sind?

Antwort anzeigen

Antwort

Individualbedürfnisse

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch?

"Erst wenn ein Bedürfnis zu 100% befriedigt ist, wird das darüber liegende Bedürfnis aktiviert."

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Wie heißt die Theorie von Klaus Grawe?

Antwort anzeigen

Antwort

 Konsistenztheorie 

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch?

"Grawe ging davon aus, dass die menschlichen Grundbedürfnisse hierarchisch angeordnet sind."

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Nenne die vier psychologischen Grundbedürfnisse nach Grawe!

Antwort anzeigen

Antwort

  • Orientierung und Kontrolle
  • Lustgewinn und Unlustvermeidung
  • Bindung 
  • Selbstwerterhöhung.
Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

"Laut Grawe entwickeln Menschen zur Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse im Lauf ihres Lebens ... "

Antwort anzeigen

Antwort

motivationale Schemata

Frage anzeigen
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