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Anwendungsdisziplinen der Psychologie

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Anwendungsdisziplinen der Psychologie

Das Ziel von Psycholog*innen ist es, die menschliche Psyche und somit das Erleben und Handeln von Personen besser verstehen zu können. Um psychisch erkrankten Personen zu helfen, muss das theoretische Wissen der Psychologie in der Praxis angewendet werden. Dafür gibt es in der Psychologie viele verschiedene Anwendungsdisziplinen, die sich mit verschiedenen Aspekten des Lebens intensiv beschäftigen.

Anwendungsdisziplinen der Psychologie - Definition und Grundlagen

Schaut man sich den Aufbau der wissenschaftlichen Psychologie genauer an, so fällt auf, dass es zwei verschiedene Gruppen von Disziplinen gibt: die Grundlagendisziplinen und die Anwendungsdisziplinen. Beide Gruppen beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit ihren Themenbereichen und arbeiten dennoch eng zusammen.

In vielen Fachtexten werden die Grundlagendisziplinen auch als Grundlagenfächer bezeichnet.

Während sich die Grundlagendisziplinen mit den wesentlichen Theorien beschäftigen und wichtige Forschungsgrundlagen bieten, setzen die Anwendungsdisziplinen diese theoretischen Ansätze um.

Zu den Grundlagendisziplinen gehören beispielsweise die allgemeine Psychologie und die Sozialpsychologie. Diese Disziplinen betreiben Grundlagenforschung und stellen neue Theorien in ihrem jeweiligen Fachgebiet auf.

Die Anwendungsdisziplinen setzen die Theorien aus den Grundlagenfächern in der Praxis um. Dazu gehören beispielsweise die Wirtschaftspsychologie und die Klinische Psychologie.

Bedeutung der Grundlagendisziplinen in der Psychologie

Die Grundlagenfächer der Psychologie bilden die Basis für die Anwendungsdisziplinen. Insgesamt gibt es fünf Grundlagendisziplinen, die den Fokus auf verschiedene Teilbereiche der Psychologie legen. In dieser Tabelle findest du die Grundlagenfächer mit ihren jeweiligen Schwerpunkten im Überblick:

GrundlagendisziplinSchwerpunkte

Allgemeine Psychologie

  • beschäftigt sich mit allgemeingültigen Regeln des Erlebens und Verhaltens von Menschen und deren Ursachen und Wirkungen
  • Teilgebiete: Emotion, Motivation, Gedächtnis, Denken, Wahrnehmung, Aufmerksamkeit, Wissen, Entscheiden, Sprache
Biologische Psychologie
  • beschäftigt sich mit den biologischen Grundlagen
  • versucht, die Psychologie mit der Biologie zu ergänzen
  • Teilgebiete: Sinnes- und Neurophysiologie, das menschliche Nervensystem, Mechanismen der Wahrnehmung, Lernen, Gedächtnis, Schlaf, Drogen
Differentielle Psychologie
  • wird auch Persönlichkeitspsychologie genannt
  • erklärt und beschreibt die Unterschiede bei psychischen Fähigkeiten und Funktionen zwischen Individuen (z. B. Intelligenz und Kreativität)
  • Kernfragen: Woher kommen diese Unterschiede und welchen Einfluss haben die Umwelt und die genetischen Anlagen auf das Verhalten, Denken und Fühlen von Menschen?
Entwicklungspsychologie
  • beschäftigt sich mit der Beschreibung und Erklärung von Veränderungen im menschlichen Verhalten und Erleben über die gesamte Lebenszeit
  • befasst sich auch mit Entwicklungsstörungen bzw. Entwicklungsbeeinträchtigungen
  • Erfassung und kritische Betrachtung verschiedener Phänomene, um ein besseres Verständnis von psychischen Veränderungen zu bekommen.
Sozialpsychologie
  • betrachtet das Zusammenleben in der Gesellschaft und schaut auf die zwischenmenschlichen Beziehungen
  • erforscht, wie das Umfeld das Individuum beeinflusst und wie das Individuum sein Umfeld beeinflusst
  • Schwerpunkte: soziale Normen und Regeln, soziale Identität und Selbstkonzepte, Stereotypen, Gruppendynamik

Wenn dich die Grundlagendisziplinen der Psychologie interessieren, dann schaue dir die Erklärung "Grundlagendisziplinen der Psychologie" mal genauer an. Außerdem findest du unter anderem hier auch Zusammenfassungen über die "Allgemeine Psychologie", die "Differentielle Psychologie" oder zur "Sozialpsychologie".

Bedeutung der Anwendungsdisziplinen in der Psychologie

Die Aufgabe der Anwendungsdisziplinen ist es, die von den Grundlagenfächern entwickelten Theorien praktisch umzusetzen und auf den Alltag und den Menschen zu übertragen. Das kann in verschiedenen Formen wie Therapien oder Coachings passieren.

Im folgenden Beispiel kannst du sehen, wie die Grundlagenforschung und die Anwendungsdisziplinen ineinandergreifen:

Die Sozialpsychologie stellt mit ihrer Grundlagenforschung das Wissen über zwischenmenschliche Beziehungen und den gegenseitigen Einfluss von Individuen bereit. In der Anwendungsdisziplin Ganzheits- und Gestaltungspsychologie, wird dieses Wissen für die systematische Therapie eingesetzt. Damit kann Menschen geholfen werden, ihre zwischenmenschlichen Beziehungen zu verbessern und somit auch psychische Leiden zu heilen.

Überdies entstammt den Anwendungsdisziplinen auch der Großteil der Berufs- und Arbeitsfelder innerhalb der Psychologie. Obwohl sich auch eine Vielzahl an Arbeitsmöglichkeiten in der psychologischen Forschung finden, sind die meisten Personen innerhalb der Psychologie eher in einem Bereich der Anwendungsdisziplinen tätig.

Wenn du beispielsweise gern Psychologie studieren möchtest und anschließend als Therapeut*in arbeiten willst, solltest du dich im Studium auf eine Anwendungsdisziplin spezialisieren. In diesem Fall wäre das die Klinische Psychologie.

Wenn du dich dafür interessierst, welche Berufs- und Arbeitsfelder es in der Psychologie gibt, dann schaue dir doch mal diese Erklärung "Psychologie Berufe" an.

Anwendungsdisziplinen der Psychologie – einfach erklärt!

In der Psychologie gibt es heute eine große Anzahl von Anwendungsdisziplinen, die sich mit den verschiedenen Bereichen des Lebens beschäftigen, z. B. mit dem Lernen, dem Gedächtnis oder den Auswirkungen von sozialen Medien auf den Alltag.

Wir werden dir im Nachfolgenden die größeren und vermutlich auch bekannteren Anwendungsgebiete genauer vorstellen. Dazu gehören zum Beispiel die Klinische Psychologie und die Organisations- und Wirtschaftspsychologie.

Die Klinische Psychologie

Die Psychologie wird im Alltag meist mit psychischen Krankheiten und Störungen in Verbindung gebracht. Die Klinische Psychologie beschäftigt sich genau mit diesen Dingen und noch mehr, wie du in der folgenden Definition siehst:

Die Klinische Psychologie ist eine Teildisziplin der Psychologie und beschäftigt sich mit Störungen des Erlebens und Verhaltens eines Menschen. Außerdem untersucht sie die psychischen Aspekte von körperlichen Erkrankungen.

Ein bekannter Bereich der Klinischen Psychologie ist die psychologische Psychotherapie. Das Ziel dieses Bereiches ist es, mithilfe einer Therapie Menschen mit psychischen Störungen zu behandeln. Zur Klinischen Psychologie gehört jedoch nicht nur die Behandlung, sondern auch die Diagnostik und die Klassifikationen von psychischen Erkrankungen.

Klassifikation meint die Einordnung von Phänomenen, die gemeinsame Merkmale aufweisen. Diese werden in der Regel in einer Klasse einsortiert. Zusammen mit den anderen Klassen bildet sich dann ein großes Klassifikationssystem. Lies dir doch auch dazu unsere Erklärung durch.

In der Psychologie ermöglicht das Klassifizieren von psychischen Störungen eine nachvollziehbare und überprüfbare Erstellung von Diagnosen. Die beiden Klassifikationssysteme, die in der Psychologie genutzt werden, sind:

  1. die "Internationale Klassifikation der Krankheiten" (ICD): aktuelle Version ist ICD-10
  2. "Diagnostisches und Statistisches Manual psychischer Störungen" (DMS): aktuelle Version ist DMS-IV

Mithilfe dieser Klassifikationssysteme können Mediziner*innen verschiedene Erkrankungen besser voneinander abgrenzen und leichter eine eindeutige Diagnose stellen. Ein Beispiel für eine solche Klassifikation findest du hier:

Anwendungsdisziplinen der Psychologie, Klassifikation ICD-10, StudySmarterAbbildung 1: Klassifikation nach der ICD-10

Diese Klassifikationssysteme werden nicht nur in der Psychologie angewendet, sondern auch in anderen medizinischen Bereichen. Innerhalb der Klassifikationssysteme werden die Namen der Erkrankungen codiert. Der Code einer Krankheit besteht aus einem Buchstaben mit mehreren Zahlen. Die psychischen Störungen beginnen alle mit dem Buchstaben F. Die darauffolgenden Nummern spezifizieren dann das Krankheitsbild.

Nehmen wir etwa den Code F40.01. Die erste Spalte mit "5-stellig" bedeutet, dass der Code fünf Stellen hat. Der Code beginnt mit einem F, das heißt, die Krankheit gehört zu den psychischen Störungen. Die psychischen Störungen werden dann erst mal relativ grob in verschiedene Gruppen unterteilt. In Abbildung 1 sind die Gruppen Depressive Störung und Angststörung zu sehen.

Die Krankheit mit dem Code F40.01 gehört zu den Angststörungen. Die 4 teilt mit, dass es sich bei der Erkrankung um eine neurotische, Belastungs- und somatoforme Störung handelt. Die 0 differenziert die Erkrankung weiter und ordnet sie den Phobischen Störungen zu. Die 0 nach dem Punkt teilt mit, dass es sich bei der Krankheit um eine Agoraphobie handelt, und die 1 am Ende gibt an, dass die Agoraphobie in diesem Fall mit einer Panikstörung einhergeht. Somit handelt es sich bei der Erkrankung mit dem Code F40.01 um eine Agoraphobie mit Panikstörung.

Wenn du mehr über die Klinische Psychologie und ihre Anwendungsgebiete erfahren willst, dann schaue dir die Erklärungen unter "Klinische Psychologie" an.

Die Organisations- und Wirtschaftspsychologie

Die Organisations- und Wirtschaftspsychologie verbindet die beiden Fächer Wirtschaft und Psychologie miteinander. Es geht um das Verhalten und Erleben von Personen in einem wirtschaftlichen Kontext. Dazu gehören z. B. Mitarbeiter*innen, Führungskräfte oder auch Konsument*innen. In den meisten Fällen analysieren Wirtschaftspsycholog*innen Verhaltensmuster und entwickeln auf dieser Grundlage neue Konzepte.

Psychologie und Wirtschaft sind schon seit langer Zeit eng miteinander verbunden. Schon der Ökonom und ehemalige Bundeskanzler Ludwig Erhard war der Meinung, dass es die Psychologie ohne die Wirtschaft so nicht geben würde. Das brachte er im folgenden Zitat zum Ausdruck:

Wirtschaft ist zu 50 Prozent Psychologie.

(Ludwig Erhard, zitiert nach Robert v. Heusinger in "Zur Hälfte Psychologie", Frankfurter Rundschau, 2009)

Die Wirtschaftspsychologie ist wiederum ein breites Feld mit verschiedenen Unterkategorien und beschäftigt sich unter anderem mit:

  1. Personalauswahlverfahren
  2. Personalentwicklung
  3. psychischen Belastungen am Arbeitsplatz
  4. Werbungs- und Verkaufsstrategien

Diese vier Arbeitsgebiete geben den groben Aufbau der Wirtschaftspsychologie wieder und unterteilen sich weiter in verschiedene Berufsfelder.

Wenn du dich für die Wirtschaftspsychologie interessierst, findest du weitere Zusammenfassungen zu diesem Thema unter "Wirtschaftspsychologie Definition".

Weitere Anwendungsdisziplinen der Psychologie

Neben den oben genannten Anwendungsdisziplinen gibt es noch weitere Anwendungsfelder, die ebenfalls wichtige Berufs- und Arbeitsfelder innerhalb der Psychologie darstellen. Dazu gehören unter anderem die Medienpsychologie, die Pädagogische Psychologie und die Gerontopsychologie.

Die Medienpsychologie

Die Medienpsychologie stellt sich zwei Grundfragen. Die Erste lautet: Wie können Medien angewendet werden, um bei Menschen einen bestimmten Effekt auszulösen?

Die zweite Frage lautet: Was erleben Menschen, wenn sie bestimmte Medien nutzten? Beide Fragen haben einen großen Nutzen für die Wirtschaft, da Medien im besten Fall von vielen Leuten gebraucht werden sollen.

Aufgrund der Digitalisierung hat die Medienpsychologie in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen und diese wird vermutlich in den nächsten Jahren noch größer werden. Durch die Entstehung von sozialen Medien finden zwischenmenschliche Beziehungen immer mehr online statt, was auch einen Einfluss darauf hat, wie wir Menschen Medien nutzen und was diese Nutzung in uns auslöst.

Wenn du mehr über die Medienpsychologie erfahren willst, dann schaue einmal bei den Erklärungen "Mediennutzung", "Medienkompetenz" und "Medienwirkung" vorbei.

Die Pädagogische Psychologie

In der Pädagogischen Psychologie stehen vorwiegend Kinder im Vordergrund. Allerdings rücken in manchen Fällen auch Erwachsene in den Fokus. Dabei geht es um die Verbindung der Psychologie mit den verschiedenen Aspekten der Erziehung und der Bildung. Die Pädagogische Psychologie versucht, das Handeln von Pädagog*innen sowie Eltern zu optimieren, um somit das Lernen der Kinder oder den Unterricht zu verbessern.

Die Pädagogische Psychologie ist eine Teildisziplin der Psychologie, die sich mit der Beschreibung, Erklärung und ggf. auch der Optimierung von Verhalten und Erleben innerhalb von Erziehungs- und Bildungsprozessen beschäftigt.

Wenn du mehr über die Themen der Pädagogischen Psychologie wie das Lernen oder die Motivation erfahren willst, dann schaue dir die Zusammenfassungen "Lernmotivation", "Lerntheorien" und "Lernen Psychologie" genauer an.

Die Gerontopsychologie

Die Gerontopsychologie ist vermutlich die unbekannteste Anwendungsdisziplin auf dieser Liste. Aber die Gerontologie ist auch eine wichtige Teildisziplin der Psychologie, da sie sich hauptsächlich mit älteren Menschen beschäftigt.

Die Gerontologie ist eine Teildisziplin der Psychologie, die sich mit den psychischen, physischen und sozialen Bedingungen älterer Menschen beschäftigt.

Der deutsche Psychologe Paul B. Baltes beschrieb den Inhalt der Gerontologie folgendermaßen:

Wenn der Begriff Alter benutzt wird, stehen die älteren Menschen und das Resultat des Altwerdens im Vordergrund; das Alter als Lebensperiode und die Alten als Bestandteile der Gesellschaft. Wenn dagegen von Altern gesprochen wird, liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung von Prozessen und Mechanismen, die zum Altern führen und die dem Altwerden zugrunde liegen.

(Paul Baltes in "Gerontologie: Begriff, Herausforderung und Brennpunkte", 1994)

Die Gerontologie beschäftigt sich mit allen Prozessen, die im Zusammenhang mit dem Älterwerden stehen. Somit gehört diese nicht nur zur Psychologie, sondern auch zu weiteren Wissenschaften wie der Soziologie oder der Biologie. Die Gerontologie beschäftigt sich im Kontext der Psychologie hauptsächlich mit Veränderungen des Verhaltens und Erlebens im Alter. Dazu zählen etwa Fragen, wie ältere Menschen mit dem Tod umgehen oder inwiefern gute soziale Beziehungen das Altern beeinflussen.

Anwendungsdisziplinen der Psychologie - Das Wichtigste

  • Innerhalb der Psychologie gibt es verschiedene Gruppen von Teildisziplinen: die Grundlagendisziplinen und die Anwendungsdisziplinen.
  • Die Grundlagenfächer sind eher theoretisch und bieten die wichtigen Forschungsgrundlagen, die innerhalb der Anwendungsdisziplinen praktisch umgesetzt werden.
  • Zu den Anwendungsdisziplinen gehören beispielsweise die Klinische Psychologie, die sich mit psychischen Störungen und Krankheiten beschäftigt, die Wirtschaftspsychologie, die das Verhalten und Erleben innerhalb von Firmen und Organisationen genauer untersucht, und die Pädagogische Psychologie, die sich mit Erziehung und Bildung beschäftigt.
  • Die einzelnen Disziplinen sind nicht scharf voneinander getrennt, sondern sie gehen auch ineinander über.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Anwendungsdisziplinen der Psychologie

Die Grundlagendisziplinen der Psychologie sind: 

  1. Allgemeine Psychologie 
  2. Biologische Psychologie 
  3. Differentielle Psychologie 
  4. Entwicklungspsychologie 
  5. Sozialpsychologie 

Es gibt eine Vielzahl von Anwendungsdisziplinen in der Psychologie. Dazu gehören beispielsweise die Klinische Psychologie, die Medienpsychologie, die pädagogische Psychologie und die Organisations- und Wirtschaftspsychologie. 

Unter den Anwendungsdisziplinen versteht man in der Psychologie die Fächer, die das theoretische Wissen der Grundlagenfächer praktisch umsetzten. Dazu gehören beispielsweise die Klinische Psychologie und die Wirtschaftspsychologie.

Teilgebiete der Psychologie sind die Grundlagenfächer und die Anwendungsdisziplinen.

Finales Anwendungsdisziplinen der Psychologie Quiz

Frage

Was ist die Definition der Klinischen Psychologie? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die klinische Psychologie befasst sich mit der Erforschung, der Diagnostik und der Therapie der gesamten menschlichen psychischen Störungen. Sie bildet die Grundlage zur Prävention, Behandlung und der Rehabilitation von psychisch erkrankten Menschen. Außerdem bietet sie Konzepte zur Verarbeitung psychosozialer Folgen einer (chronischen) körperlichen Krankheit an.

Frage anzeigen

Frage

Definiere psychische Erkrankungen.

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Antwort

Grundsätzlich bezeichnet sind psychische Erkrankungen alle Erkrankungen, die starke Abweichungen vom Erleben oder Verhalten psychisch gesunder Menschen darstellen und Einfluss auf das Denken, das Fühlen und das Handeln haben können.

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Frage

Welche Arten der Therapie fanden Anfang und Mitte des 20. Jahrhunderts Anwendung?

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Antwort

  • "Schlafkuren"
  • "Schockkuren"
  • Lobotomie
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Frage

Welche Therapien werden heute angewendet?

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Antwort

  • medikamentöse Behandlungen
  • psychotherapeutische Behandlungen     

 

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Frage

Welche Arten der Psychotherapie werden in Deutschland angewendet?

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Antwort

  • Verhaltenstherapie
  • psychodynamische Therapie

  • systemische Therapie

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Frage

Welche Modelle gibt es innerhalb der Klinischen Psychologie?

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Antwort

  • das biologische Modell     
  • das neurobiologische Modell

  • das biopsychosoziales Modell    

  • das psychodynamisches Modell

  • das kognitiv-behaviorales Modell

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Frage

Welche Anwendungsgebiete gibt es innerhalb der Klinischen Psychologie?

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Antwort

  • Ätiologie
  • Diagnostik
  • Klassifikation

  • Epidemiologie

    
  •  Intervention         


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Frage

Welche beiden Klassifikationssysteme werden hier meist angewendet?

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Antwort

 Das ICD-10 und das DSM-IV.

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Frage

Seit wann gibt es eine Abstufung von Diagnosen in Schweregraden?

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Antwort

seit 2013

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Frage

Woraus besteht das biopsychosoziale Modell in der Klinischen Psychologie?

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Antwort

  • Ursache für psychische Störungen sind abnorme biologische Prozesse oder psychische Störungen als direkte oder indirekte Folge von Störungen /Erkrankungen des Gehirns

  • ABER auch psychische und soziale Wirkfaktoren spielen eine Rolle.

  • Behandlungsansätze: Psychopharmaka (zum Beispiel Anxiolytika, Antidepressiva), neurochirurgische Eingriffe, Elektroschocktherapie, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie

Frage anzeigen

Frage

Woraus besteht das Psychodynamische Modell in der Klinischen Psychologie?

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Antwort

  • Psychische Störungen als Folge von unbewussten Konflikten und Prozessen, die zumeist auf frühkindliche Konflikte zurückzuführen sind         

  • Psychische Störungen entstehen durch Entfremdung und das Nichtwahrnehmen eigener Bedürfnisse, die Diskrepanz zwischen dem realen und idealen Selbst und die daraus resultierende Frustration

  • Beruhend auf Ansichten von Sigmund Freud

  • Behandlungsansätze: Positive Wertschätzung, Rollenspiele und weitere kreative Techniken         

  • Kritik: Zweifelhafte Validität und Annahmen (beispielsweise, dass der Mensch von Natur aus gut sei)

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Frage

Woraus besteht das Kognitiv-behaviorales Modell in der Klinischen Psychologie?

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Antwort

  • psychische Störungen als Folge von fehlangepassten erlernten Verhaltens und Einstellungsmustern, basieren also auf negativen kognitiven Schemata, Irrationalität und Denkfehlern     

        
  • Behandlungsansätze: Training im Problemlösen, Selbstinstruktionstraining, Anti-Stress-Training, etc.

        
  • Kritik: vage und teilweise unklare Konzepte (beispielsweise ist es hier unklar, woraus die negativen Schemata entstanden sind)

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Frage

Schließen sich die genannten Modelle der Klinischen Psychologie aus?

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Antwort

Nein, die genannten Modelle schließen sich jedoch nicht gegenseitig aus, sondern können aufeinander aufbauen und gemeinsam eingesetzt werden. 

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Frage

Was beschreibt der Begriff Selbstorganisation?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit Selbstorganisation ist der Vorgang gemeint, durch den ein System weniger geordnete/ ungeordnete Zustände in geordnete Strukturen überführt. 


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Frage

Was sind die Vorteile einer guten Selbstorganisation?

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Antwort

  • Stressreduktion
  • Produktivitätssteigerung
  • Zeitersparnis
  • Erfolgsmaximierung
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Frage

​​​​​Nenne die fünf Schritte der SMART-Methode.


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Antwort


  1. Spezifisch
  2. Messbar
  3. Aktionsorientiert
  4. Realistisch
  5. Terminierbar
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Frage

Die B-Aufgaben der ABC-Methode sind alle Aufgaben, die ...

Antwort anzeigen

Antwort

... war wichtig zu erledigen, aber nicht von dringlicher Relevanz sind.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Prinzipien der Selbstorganisation:

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Antwort

  1. Einfachheit
  2. Schriftlichkeit
  3. Regelmäßigkeit
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Frage

Warum ist Regelmäßigkeit so wichtig für eine gelungene Selbstorganisation?

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Antwort

Nur durch wiederholen kann eine Routine entstehen und alte Gewohnheiten durchbrochen werden.


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Frage

​Was ist der Hauptunterschied zwischen Zeitmanagement und Selbstorganisation?

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Antwort

Selbstorganisation ist die generelle Strukturierung von Aufgaben, während sich das Zeitmanagement auf die zeitliche Organisation dieser fokussiert.


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Frage

Fülle die Lücken:

Schizophrenie ist eine psychische Störung, bei der die ... der Betroffenen ... sind.


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Antwort

  • Gedanken und Wahrnehmungen 
  • verändert
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Frage

Fülle die Lücke:

... sind psychische Erkrankungen, bei denen die Patient*innen die Realität verändert wahrnehmen oder verarbeiten.


Antwort anzeigen

Antwort

Psychosen

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Frage

Wie nennt man die Persönlichkeitsspaltung?

Antwort anzeigen

Antwort

Dissoziative Identitätsstörung

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Frage

Aus welchen Phasen besteht der Verlauf einer Schizophrenie?


Antwort anzeigen

Antwort

Prodromalphase 

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Frage

Was sind die Positivsymptome einer Schizophrenie?

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Antwort

Halluzinationen

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Frage

Was bedeutet der Begriff Positivsymptomatik?


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Antwort

Positivsymptomatik fasst verschiedene Symptome zusammen, die im Rahmen einer Schizophrenie auftreten können. Diese äußern sich durch gesteigerten Antrieb, Übersteigerungen und/oder starke Fehlinterpretationen des normalen Erlebens

Frage anzeigen

Frage

Was sind die Negativsymptome einer Schizophrenie?

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Antwort

Antriebsmüdigkeit oder Mangel an Initiative

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Frage

Was bedeutet der Begriff der Negativsymptomatik?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Negativsymptomatik erkennt man daran, dass Betroffene wenig Antrieb besitzen 

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Frage

Was sind die Ursachen einer Schizophrenie?

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Antwort

Vererbung

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Frage

Ist Schizophrenie vererbbar?

Antwort anzeigen

Antwort

ja

Frage anzeigen

Frage

Welche Arten der Schizophrenie gibt es?


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Antwort

Paranoide Schizophrenie

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Frage

Was sind die Symptome einer paranoiden Schizophrenie?

Antwort anzeigen

Antwort

Hauptsymptome in der akuten Phase sind: Wahnvorstellungen und Halluzinationen.


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Frage

Was sind die Symptome einer katatonen Schizophrenie?

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Antwort

  • Die katatone Schizophrenie ist eine psychomotorische Störung. 
  • Dabei kann es dazu kommen, dass Betroffene eine seltsame Haltung einnehmen oder sich auf eine merkwürdige Art bewegen. 
  • Sie haben keine Kontrolle über ihre Bewegungen.  

Frage anzeigen

Frage

Ist Schizophrenie heilbar?

Antwort anzeigen

Antwort

nein


Frage anzeigen

Frage

Was bezeichnet der Begriff der Stressbewältigung?

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Antwort

Sammelbegriff für Methoden und Bewältigungsstrategien, die dabei helfen, psychischen und physischen Stress abzubauen. 

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter dem Begriff der Ressourcen?

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Antwort

Die Gesamtheit aller gesundheitsförderlichen bzw. -schützenden persönlichensozialen, körperlichen und psychischen Reserven. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind Schritte des Stressmanagements?

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Antwort

Analyse der Stressoren

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Frage

Aus welchen Schritten besteht das 

transaktionale Stressmodell?

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Antwort

primäre Bewertung

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Frage

Wie geht man am besten bei Stressbewältigung durch Achtsamkeit vor?

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Antwort

  • Innehalten
  • in sich hinein spüren
  • sich selbst ich völlig wertungsfrei mit all Deinen Ängsten und Sorgen wahrnehmen
  • tief und entspannt ein und aus atmen
  • sich auf den eigenen Atem konzentrieren
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Frage

Was ist Ziel der kognitiven Stressbewältigung?

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Antwort

Dass die Gedanken nicht die aktuelle Situation beeinflussen, wie man sich fühlt und wie man sich deshalb verhält. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Faktoren spielen bei langfristiger Stressbewältigung eine Rolle?

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Antwort

Stressoren

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Frage

In welche Gruppen ordnet der 

Psychologe Gert Kaluza die Bewältigungsstrategien ein?

Antwort anzeigen

Antwort

instrumentelles Stressmanagement 

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Frage

Welche Methoden zur Stressbewältigung gibt es?

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Antwort

  • Modell zur Stressbewältigung nach Lazarus
  • Stressbewältigung durch Achtsamkeit 
  • die kognitive Stressbewältigung
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Frage

Wie kann ich persönliche Stressoren reduzieren?


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Antwort

  • durch Organisation, Umstrukturierung, das Akzeptieren von Leistungsgrenzen
  • dadurch Schwierigkeiten nicht als Bedrohung sondern als Herausforderung sehen
  • dadurch das man sich dem Positiven dankbar zeigt und weniger Erwartungen an andere hat
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Frage

Richtig oder falsch:
Bewältigung findet immer dann statt, wenn eine Diskrepanz zwischen Anforderungen und eigenen Reaktionskapazitäten wahrgenommen wird.

Antwort anzeigen

Antwort

richtig

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Frage

Was bedeutet problemorientiertes Coping?

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Antwort

Der Versuch durch Informationssuche, direkte Handlungen oder auch durch Unterlassen von Handlungen Problemsituationen zu überwinden oder sich den Gegebenheiten anzupassen. 

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Frage

Was bedeutet emotionsorientiertes Coping?

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Antwort

Der Versuch die durch die Situation entstandene emotionale Erregung abzubauen.

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Frage

Was ist das Ziel des bewertungsorientierten Coping?

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Antwort

Eine Belastung eher als Herausforderung zu sehen, weil so ein Lebensumstand positiv bewertet wird und dadurch Ressourcen frei werden, um angemessen zu reagieren.

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:
Eine Störung der Persönlichkeit liegt dann vor, wenn ein anhaltendes Muster von Verhalten an den Tag gelegt wird, welches...

Antwort anzeigen

Antwort

... merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung abweicht.

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Frage

Welche Methoden werden verwendet, um eine Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren?

Antwort anzeigen

Antwort

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