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Konjunktiv 1 Bildung, indirekte Rede & Ersatzform

Der Konjunktiv 1 zeigt an, dass du nur wiedergibst, was jemand gesagt hat. Hier lernst du seine Bildung in allen Personen, die indirekte Rede als Hauptverwendung und wann die Ersatzform Konjunktiv 2 gilt.

SS
Autor StudySmarter Deutsch Redaktion
Erstellt 06.07.2026 · Aktualisiert 06.07.2026 · 4,7 (1.643 Stimmen)
Mini-Quiz · 5 Fragen
✍️ Deutsch · Grammatik 🎓 Klasse 7–13 ⏱ 9 Min. Lesezeit Verbmodus indirekte Rede Ersatzform
Deutsch · Grammatik Aktualisiert 6. Juli 2026
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Konjunktiv 1 einfach erklärt

Der Konjunktiv 1 ist eine Form des Verbmodus. Er kennzeichnet eine Aussage nicht als eigene Behauptung, sondern als etwas, das jemand anderes gesagt hat. Deshalb steht er vor allem in der indirekten Rede: „Er sagt, er komme später." Gebildet wird er aus dem Präsensstamm des Verbs plus festen Endungen.

Der Modus (die Aussageweise) eines Verbs zeigt, wie eine Handlung gemeint ist. Das Deutsche kennt drei Modi: den Indikativ für Tatsachen („Sie liest ein Buch."), den Imperativ für Befehle („Lies das Buch!") und den Konjunktiv für alles, was nur wiedergegeben, gewünscht oder vorgestellt ist. Der Konjunktiv wiederum teilt sich in den Konjunktiv 1 und den Konjunktiv 2.

Der Konjunktiv 1 signalisiert dabei eine klare Botschaft: „Ich gebe das nur weiter, ich behaupte es nicht selbst." Wenn eine Zeitung schreibt „Der Minister erklärte, die Lage sei stabil.", macht der Konjunktiv 1 (sei) deutlich, dass dies die Aussage des Ministers ist, nicht die Meinung der Redaktion. Genau diese neutrale Distanz ist seine wichtigste Funktion.

💡
Konjunktiv 1 oder Konjunktiv 2 zuerst?

Für die indirekte Rede ist der Konjunktiv 1 die Grundform. Der Konjunktiv 2 taucht dort nur als Notlösung auf, wenn der Konjunktiv 1 nicht vom Indikativ zu unterscheiden ist. Merke dir also erst den Konjunktiv 1, dann seine Ausnahme.

Bildung: Verbstamm plus Endungen

Den Konjunktiv 1 bildest du aus dem Verbstamm plus den Endungen -e, -est, -e, -en, -et, -en. Den Stamm bekommst du, indem du beim Infinitiv das -en streichst: aus gehen wird geh-, daraus ich gehe, du gehest, er gehe, wir gehen, ihr gehet, sie gehen. Diese Endungen gelten für fast alle Verben, ob stark oder schwach.

Anders als beim Indikativ gibt es beim Konjunktiv 1 keinen Umlaut und keine Vokalwechsel: Aus „er fährt" (Indikativ) wird im Konjunktiv 1 „er fahre", nicht „er fähre". Der Stamm bleibt also unverändert, du hängst nur die Endung an. Das macht die Bildung sehr regelmäßig und leicht zu lernen.

So entsteht der Konjunktiv 1 Beispiel: gehen → Stamm geh- plus feste Endung gehVerbstamm + -e / -est / -e ...Personalendung = er gehe, sie geheKonjunktiv 1 Die sechs Endungen der Reihe nach: -e-est-e-en-et-en ich · du · er/sie/es · wir · ihr · sie/Sie
Bildung nach Wikipedia (Konjunktiv) und Duden.
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Konjunktiv 1 von sein, haben und regelmäßigen Verben

Bei sein ist der Konjunktiv 1 in jeder Person eindeutig (ich sei, du seiest, er sei ...), es ist das einzige Verb, bei dem alle Formen klar erkennbar sind. Bei haben und regelmäßigen Verben stimmen dagegen einige Plural- und Ich-Formen mit dem Indikativ überein; dort wird später die Ersatzform Konjunktiv 2 nötig.

Konjunktiv 1 von „sein"

PersonKonjunktiv 1zum Vergleich: Indikativ
ichseibin
duseiest / seistbist
er/sie/esseiist
wirseiensind
ihrseietseid
sie/Sieseiensind

Bei sein weicht jede Konjunktivform sichtbar vom Indikativ ab. Deshalb kannst du sein in der indirekten Rede immer im Konjunktiv 1 stehen lassen, eine Ersatzform brauchst du hier nie.

Konjunktiv 1 von „haben"

PersonKonjunktiv 1IndikativErsatz nötig?
ichhabehabeja → hätte
duhabesthastnein
er/sie/eshabehatnein
wirhabenhabenja → hätten
ihrhabethabtnein
sie/Siehabenhabenja → hätten

Konjunktiv 1 eines regelmäßigen Verbs („kommen")

PersonKonjunktiv 1IndikativErsatz nötig?
ichkommekommeja → käme
dukommestkommstnein
er/sie/eskommekommtnein
wirkommenkommenja → kämen
ihrkommetkommtnein
sie/Siekommenkommenja → kämen

Du siehst das Muster: Die 2. Person (du, ihr) und die 3. Person Singular (er/sie/es) sind fast immer eindeutig. Genau dort erkennst du den Konjunktiv 1 am sichersten. In der 1. Person Singular und im Plural (wir, sie) sieht er dagegen oft wie der Indikativ aus, dort springt die Ersatzform Konjunktiv 2 ein.

Indirekte Rede als Hauptverwendung

Die indirekte Rede ist der Hauptanwendungsfall des Konjunktiv 1. Statt jemanden wörtlich zu zitieren, gibst du seine Aussage sinngemäß wieder und setzt das Verb in den Konjunktiv 1: Aus der direkten Rede „Ich komme morgen." wird die indirekte Rede „Er sagt, er komme morgen."

Beim Umformen von direkter in indirekte Rede passieren drei Dinge gleichzeitig: Das Verb wandert in den Konjunktiv 1, die Anführungszeichen fallen weg, und die Pronomen verschieben sich aus der Sicht der berichtenden Person. Aus „ich" wird zum Beispiel „er" oder „sie".

Direkte Rede (Zitat)Indirekte Rede (Konjunktiv 1)
Lena: „Ich lese das Buch."Lena sagt, sie lese das Buch.
Der Lehrer: „Die Arbeit ist fair."Der Lehrer betont, die Arbeit sei fair.
Tom: „Er hat keine Zeit."Tom meint, er habe keine Zeit.
Sie: „Wir gehen ins Kino."Sie erzählt, sie gingen ins Kino.

Die indirekte Rede wird oft mit einem einleitenden Verb wie sagen, meinen, behaupten, betonen oder erklären eingeführt, häufig mit „dass" oder ohne. Der Konjunktiv 1 sorgt dabei für die nötige Distanz und ist gerade in Nachrichten, Berichten und wissenschaftlichen Texten Standard.

Faustregel für die indirekte Rede

Setze das Verb zuerst in den Konjunktiv 1. Sieht die Form genauso aus wie der Indikativ (z. B. „sie gehen"), nimm die Ersatzform Konjunktiv 2 („sie gingen"). So bleibt immer erkennbar, dass es sich um eine Wiedergabe handelt.

Wunsch, Aufforderung und feste Wendungen

Neben der indirekten Rede steht der Konjunktiv 1 in einigen festen Verwendungen: in Wünschen („Es lebe die Freiheit!"), in Aufforderungen an eine dritte Person und in Anleitungen oder Rezepten („Man nehme drei Eier."). Diese Formen wirken heute oft feierlich oder altertümlich.

Der sogenannte Wunsch- oder Aufforderungskonjunktiv findet sich vor allem in Redewendungen, Sprichwörtern und formelhaften Sätzen. Beispiele sind „Gott sei Dank!", „Es lebe der König!" oder „Man beachte die Hinweise." In der Alltagssprache sind sie selten geworden, in der Schriftsprache und in Zitaten begegnen sie dir aber weiterhin.

  • Wunsch: „Es lebe die Republik!", „Möge sie glücklich werden!"
  • Aufforderung (3. Person): „Man nehme Rücksicht.", „Jeder achte auf seine Sachen."
  • Anleitung/Rezept: „Man rühre den Teig glatt.", „Man erhitze das Öl."
  • Feste Wendung: „Gott sei Dank.", „Koste es, was es wolle."

Diese Verwendungen musst du nicht selbst produzieren, aber du solltest sie erkennen und einordnen können. Für Klausuren reicht es meist zu wissen: Wenn der Konjunktiv 1 nicht in einer indirekten Rede steht, handelt es sich fast immer um einen solchen Wunsch- oder Aufforderungskonjunktiv.

Konjunktiv 1 oder Konjunktiv 2?

Der Konjunktiv 1 gibt neutral wieder, was gesagt wurde, und wird vom Präsensstamm gebildet. Der Konjunktiv 2 drückt Irreales, Wünsche oder Höflichkeit aus und wird vom Präteritumstamm gebildet. In der indirekten Rede dient der Konjunktiv 2 zusätzlich als Ersatzform für den Konjunktiv 1.

MerkmalKonjunktiv 1Konjunktiv 2
Gebildet ausPräsensstamm (geh-)Präteritumstamm (ging-)
Hauptfunktionindirekte Rede, WiedergabeIrreales, Wunsch, Höflichkeit
Beispieler gehe, sie seier ginge, sie wäre
Typischer SatzEr sagt, er komme.Wenn ich Zeit hätte, käme ich.
Rolle in indirekter RedeGrundformErsatzform bei Formengleichheit

Wichtig: Konjunktiv 1 und Konjunktiv 2 sind keine Gegner, sondern arbeiten in der indirekten Rede zusammen. Du beginnst immer mit dem Konjunktiv 1 und greifst nur dann zum Konjunktiv 2, wenn es sein muss. Die genauen Formen und weitere Funktionen des Konjunktiv 2, etwa das Ausdrücken von Wünschen und Bedingungssätzen, findest du auf unserer Seite zum Konjunktiv 2.

Merksatz: Konjunktiv 1 gibt wieder, Konjunktiv 2 stellt sich vor. In der indirekten Rede hilft der Konjunktiv 2 als Ersatz aus.
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5 Kapitel
1Verbmodus & Konjunktiv 12 Lektionen
2Bildung in allen Personen3 Lektionen
3Indirekte Rede üben3 Lektionen
4Ersatzform Konjunktiv 22 Lektionen
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Wann die Ersatzform Konjunktiv 2 gilt

Die Ersatzform Konjunktiv 2 kommt zum Einsatz, sobald die Konjunktiv-1-Form genauso aussieht wie der Indikativ Präsens. Dann wäre nicht mehr erkennbar, dass es sich um eine Wiedergabe handelt. Betroffen sind vor allem die 1. Person Singular sowie die 1. und 3. Person Plural: aus „sie haben" wird „sie hätten".

Die Entscheidung ist einfacher, als sie klingt. Du prüfst nur eine Frage: Unterscheidet sich meine Konjunktiv-1-Form vom Indikativ? Wenn ja, bleibst du beim Konjunktiv 1. Wenn nein, weichst du auf den Konjunktiv 2 aus. Der folgende Entscheidungsbaum zeigt den Weg Schritt für Schritt.

Konjunktiv 1 oder Ersatzform Konjunktiv 2? Bilde die Konjunktiv-1-Formz. B. sie haben → sie haben Sieht sie aus wie der Indikativ?Vergleiche mit dem Präsens NEIN JA Konjunktiv 1 bleibter habe, sie sei, du gehestForm ist eindeutig Ersatzform Konjunktiv 2sie haben → sie hättendamit es erkennbar bleibt Betroffen sind meist die 1. Person Singular und der Plural (wir, sie).
Entscheidungslogik nach Duden (Konjunktiv I oder II?).

Ein Beispiel im Satz: „Die Schüler behaupten, sie hätten alles verstanden." Der Konjunktiv 1 wäre hier „sie haben", also identisch mit dem Indikativ. Damit klar bleibt, dass es sich um eine Wiedergabe handelt, steht die Ersatzform „hätten". Genau dieser Griff zum Konjunktiv 2 ist der häufigste Stolperstein beim Thema.

Zeitformen in der indirekten Rede

Der Konjunktiv 1 unterscheidet in der indirekten Rede Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft. Entscheidend ist, wann das Berichtete geschieht: gleichzeitig, vorher oder nachher. Für Gleichzeitigkeit steht der Konjunktiv Präsens, für Vorzeitigkeit der Konjunktiv Perfekt, für Nachzeitigkeit der Konjunktiv Futur.

ZeitbezugFormBeispiel
Gegenwart (gleichzeitig)Konjunktiv PräsensEr sagt, er lese gerade.
Vergangenheit (vorher)Konjunktiv PerfektEr sagt, er habe gelesen.
Zukunft (danach)Konjunktiv FuturEr sagt, er werde lesen.

Wichtig: Die Zeit richtet sich nicht nach dem einleitenden Verb, sondern nach dem Verhältnis der beiden Ereignisse. Egal ob im Original „Ich las" oder „Ich habe gelesen" stand, in der indirekten Rede wird beides zum Konjunktiv Perfekt: „Er sagt, er habe gelesen." So drückt eine einzige Form alle Vergangenheitsstufen aus.

Auch bei den zusammengesetzten Zeitformen gilt die Ersatzregel: Wenn das Hilfsverb im Konjunktiv 1 wie der Indikativ aussieht, weichst du auf den Konjunktiv 2 aus. „Sie haben gelesen" wird in der indirekten Rede zu „sie hätten gelesen".

Häufige Fehler beim Konjunktiv 1

Die häufigsten Fehler beim Konjunktiv 1: Man verwechselt ihn mit dem Konjunktiv 2, vergisst die Ersatzform, wenn die Konjunktiv-1-Form wie der Indikativ aussieht, oder baut fälschlich einen Umlaut ein. Alle drei Punkte tauchen in Grammatikaufgaben und Klausuren regelmäßig auf.

⚠️
1. Ersatzform vergessen

„Die Kinder sagen, sie haben Hunger." ist falsch, weil „sie haben" wie der Indikativ klingt. Richtig ist die Ersatzform: „Die Kinder sagen, sie hätten Hunger."

⚠️
2. Umlaut fälschlich einbauen

Der Konjunktiv 1 hat keinen Umlaut: Es heißt „er fahre" und „er lese", nicht „er fähre" oder „er läse". Der Vokalwechsel gehört zum Konjunktiv 2.

⚠️
3. Konjunktiv 1 und 2 verwechseln

„Er sagt, er käme." mischt versehentlich den Konjunktiv 2. Solange „er komme" eindeutig ist, bleibt in der indirekten Rede der Konjunktiv 1 stehen.

Karteikarten zum Konjunktiv 1

Sechs Karteikarten zu den wichtigsten Punkten des Konjunktiv 1, von der Bildung über die indirekte Rede bis zur Ersatzform, ideal zur schnellen Wiederholung. Klicke auf eine Karte, um die Antwort zu sehen, und navigiere mit den Pfeilen durch das Set.

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Konjunktiv 1
Bildung Stamm + -e, -est, -e, -en, -et, -en Wozu indirekte Rede (er sagt, er komme) Ersatz Konjunktiv 2, wenn = Indikativ

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Konjunktiv 1, das Wichtigste

Der Konjunktiv 1 gibt wieder, was jemand gesagt hat, und ist die Grundform der indirekten Rede. Gebildet wird er aus dem Verbstamm plus den Endungen -e, -est, -e, -en, -et, -en. Wenn die Form wie der Indikativ aussieht, springt die Ersatzform Konjunktiv 2 ein. Am sichersten erkennst du ihn in der 3. Person Singular.

  • Modus: Der Konjunktiv 1 ist eine Form des Verbmodus für wiedergegebene Aussagen.
  • Bildung: Verbstamm plus feste Endungen, ohne Umlaut und ohne Vokalwechsel.
  • Verwendung: vor allem indirekte Rede, dazu Wunsch, Aufforderung und feste Wendungen.
  • Ersatzform: Konjunktiv 2, sobald der Konjunktiv 1 wie der Indikativ aussieht.
  • Tempora: Präsens (gleichzeitig), Perfekt (vorher), Futur (danach).
  • Merke: sein ist immer eindeutig, haben und kommen brauchen im Plural oft die Ersatzform.
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Häufige Fragen zum Konjunktiv 1

Der Konjunktiv 1 ist eine Form des Verbmodus. Er signalisiert, dass eine Äußerung nicht als eigene Tatsache, sondern als wiedergegebene Aussage gemeint ist. Deshalb steht er vor allem in der indirekten Rede.

Man nimmt den Verbstamm (den Infinitiv ohne -en, z. B. geh- von gehen) und hängt die Endungen -e, -est, -e, -en, -et, -en an: ich gehe, du gehest, er gehe, wir gehen, ihr gehet, sie gehen.

Vor allem in der indirekten Rede, wenn man wiedergibt, was jemand gesagt hat. Daneben in Wünschen, Aufforderungen an eine dritte Person und in festen Wendungen wie in Rezepten (Man nehme ...).

Der Konjunktiv 1 gibt neutral wieder und wird vom Präsensstamm gebildet. Der Konjunktiv 2 drückt Irreales, Wünsche oder Höflichkeit aus und wird vom Präteritumstamm gebildet. In der indirekten Rede dient der Konjunktiv 2 zusätzlich als Ersatzform.

Immer dann, wenn die Konjunktiv-1-Form genauso aussieht wie der Indikativ Präsens. Das betrifft besonders die 1. Person Singular und die 1. und 3. Person Plural: aus sie haben wird sie hätten.

sein: ich sei, du seiest, er sei, wir seien, ihr seiet, sie seien. haben: ich habe, du habest, er habe, wir haben, ihr habet, sie haben. Bei wir haben und sie haben nimmt man die Ersatzform hätten.

Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft: Bei Gleichzeitigkeit der Konjunktiv Präsens (er komme), bei Vorzeitigkeit der Konjunktiv Perfekt (er sei gekommen) und bei Nachzeitigkeit der Konjunktiv Futur (er werde kommen).

Am sichersten erkennt man ihn an der 3. Person Singular, weil sie sich klar vom Indikativ unterscheidet: er geht wird zu er gehe, sie hat wird zu sie habe. Diese Endung -e in der 3. Person Singular ist das typische Signal für den Konjunktiv 1.

Quellen

Die Erklärung stützt sich auf grammatische Standardquellen und wissenschaftliche Institute:

  1. Konjunktiv. Wikipedia. de.wikipedia.org
  2. Konjunktiv I oder II? Duden, Sprachratgeber. duden.de
  3. Indikativ und Konjunktiv. grammis, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS Mannheim). grammis.ids-mannheim.de
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