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Präsens verständlich erklärt mit Konjugation

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart. Hier lernst du, wie du es aus Verbstamm und Personalendungen bildest, wie regelmäßige und starke Verben mit Vokalwechsel konjugiert werden und wann du das Präsens für Gegenwart, Fakten und sogar Zukünftiges nutzt.

SS
Autor StudySmarter Deutsch Redaktion
Erstellt 09.07.2026 · Aktualisiert 09.07.2026 · ⭐ 4,7 (2.187 Stimmen)
Mini-Quiz · 5 Fragen
✍️ Deutsch · Grammatik 🎓 Klasse 3–7 ⏱ 9 Min. Lesezeit Zeitformen Gegenwart Konjugation
Deutsch · Grammatik Aktualisiert 9. Juli 2026
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Was ist das Präsens?

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart und die häufigste Zeitform der deutschen Sprache. Du bildest es aus dem Verbstamm und einer Personalendung, etwa ich frage oder er fährt. Es beschreibt, was gerade geschieht, was allgemein gilt und häufig auch Zukünftiges.

Wenn du sagst Ich lerne Deutsch oder Die Sonne scheint, benutzt du das Präsens. Es ordnet ein Geschehen der Gegenwart zu und kommt dabei ohne Hilfsverb aus: eine einzige Verbform genügt. Genau darin unterscheidet es sich vom Perfekt (Ich habe gelernt) oder vom Futur I (Ich werde lernen), die aus mehreren Teilen bestehen.

Das Präsens ist Teil des Lernbereichs Grammatik und die erste Zeitform, die man in der Schule kennenlernt. Das deutsche Tempussystem umfasst insgesamt sechs Zeitformen: Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II. Das Präsens steht dabei für den Gegenwartsbezug, während Präteritum und Perfekt Vergangenes ausdrücken.

Man unterscheidet beim Bilden zwei große Gruppen von Verben: regelmäßige (schwache) Verben, deren Stamm gleich bleibt, und starke Verben, die in der 2. und 3. Person Singular ihren Stammvokal ändern. Welche Regel gilt, hängt allein vom Verb ab. Auf dieser Seite lernst du beide Gruppen Schritt für Schritt kennen und übst sie direkt.

Die Zeitformen auf dem Zeitstrahl Zeit → jetzt (Sprechzeit) Vergangenheit Präsens Zukunft / Futur Er fuhr. / hat gefahren. Er fährt. Er wird fahren. Das Präsens beschreibt die Gegenwart, kann aber auch Zukünftiges ausdrücken.
Einordnung der Zeitformen nach Duden und grammis (Leibniz-Institut für Deutsche Sprache).

Die Personalendungen im Präsens

Die Personalendungen im Präsens lauten: ich -e, du -st, er/sie/es -t, wir -en, ihr -t, sie/Sie -en. Sie zeigen an, wer handelt, und werden an den Verbstamm gehängt. Insgesamt gibt es also sechs Endungen für die sechs Personen.

Bevor du regelmäßige und starke Verben unterscheidest, lohnt sich ein Blick auf die Endungen selbst. Genau sie machen aus dem bloßen Stamm eine fertige Verbform und verraten, welche Person gemeint ist. Die folgende Tabelle zeigt alle sechs Endungen am Beispiel fragen:

PersonEndungBeispiel: fragen
ich-eich frage
du-stdu fragst
er/sie/es-ter fragt
wir-enwir fragen
ihr-tihr fragt
sie/Sie-ensie fragen
Ein Stamm, sechs Endungen frag-Verbstamm ichfrag-e dufrag-st er/sie/esfrag-t wirfrag-en ihrfrag-t sie/Siefrag-en Nur die Endung wechselt, der Stamm bleibt bei regelmäßigen Verben gleich.
Die sechs Personalendungen des Präsens, nach Duden und Wikipedia.
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Merkhilfe

Zwei Endungen wiederholen sich: -en steht bei wir und sie/Sie, -t bei er/sie/es und ihr. Du musst dir also eigentlich nur vier verschiedene Endungen merken.

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Regelmäßige Verben: Stamm plus Endung

Regelmäßige (schwache) Verben bilden das Präsens, indem sie an den unveränderten Verbstamm die Personalendung hängen. Aus fragen wird ich frage, du fragst, er fragt, aus lachen wird ich lache, du lachst, er lacht. Der Stamm bleibt in allen sechs Personen gleich.

Die regelmäßigen Verben sind die größte und einfachste Gruppe. Du findest den Stamm, indem du beim Infinitiv (der Grundform) die Endung -en streichst: fragen → frag. An diesen Stamm hängst du dann die passende Endung. So entsteht eine feste, vorhersagbare Kette:

frag + st = du fragst

Sonderfall 1: Stamm auf -t oder -d

Endet der Stamm auf -t oder -d (wie bei arbeiten oder reden), wird zur besseren Aussprache ein e eingeschoben. Es heißt du arbeitest, er arbeitet und ihr arbeitet. Ohne diesen Sprossvokal wäre die Form kaum sprechbar. Dasselbe gilt für reden: du redest, er redet, ihr redet.

Sonderfall 2: Stamm auf -s, -ß, -z oder -x

Endet der Stamm auf einen s-Laut (-s, -ß, -z, -x), fällt in der 2. Person Singular das s der Endung weg. Aus reisen wird du reist (nicht du reisst), aus heißen wird du heißt, aus sitzen wird du sitzt. Die 2. und die 3. Person Singular klingen dann gleich: du reist und er reist.

Personlachen (normal)arbeiten (-t)reisen (-s)
ichlachearbeitereise
dulachstarbeitestreist
er/sie/eslachtarbeitetreist
wirlachenarbeitenreisen
ihrlachtarbeitetreist
sie/Sielachenarbeitenreisen

Starke Verben und der Vokalwechsel

Starke (unregelmäßige) Verben ändern im Präsens in der 2. und 3. Person Singular ihren Stammvokal. Es gibt drei Muster: e → i (geben → du gibst), e → ie (lesen → du liest) und a → ä (fahren → du fährst). In allen anderen Personen bleibt der Vokal unverändert.

Bei starken Verben verändert sich das Innere des Wortes, aber nur an einer bestimmten Stelle: in der 2. Person (du) und der 3. Person Singular (er/sie/es). Die Endungen bleiben dieselben wie bei regelmäßigen Verben, nur der Vokal springt um. Man nennt diese Verben auch starke Verben; sie gehören zu den Verben, die man einzeln lernen muss.

Die drei Vokalwechsel-Muster

MusterInfinitivdu-Former/sie/es-Form
e → igebendu gibster gibt
e → ihelfendu hilfster hilft
e → inehmendu nimmster nimmt
e → ielesendu liester liest
e → iesehendu siehster sieht
a → äfahrendu fährster fährt
a → äschlafendu schläfster schläft

Ein voll durchkonjugiertes Beispiel zeigt, dass der Vokalwechsel wirklich nur die beiden Singularformen betrifft, während ich, wir, ihr und sie den ursprünglichen Vokal behalten:

Persongeben (e → i)fahren (a → ä)
ichgebefahre
dugibstfährst
er/sie/esgibtfährt
wirgebenfahren
ihrgebtfahrt
sie/Siegebenfahren
Regelmäßig gegen stark: wo der Vokal springt regelmäßig: lachen stark: fahren (a → ä) ichlache dulachst er/sie/eslacht wirlachen ichfahre dufährst er/sie/esfährt wirfahren Nur bei du und er/sie/es wechselt der Vokal, farbig markiert.
Konjugationsmuster im Vergleich, nach grammis und Wikipedia.
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So erkennst du den Vokalwechsel

Sprich das Verb einmal mit du und er durch. Klingt es plötzlich anders als bei ich (ich gebe, aber er gibt), ist es ein starkes Verb mit Vokalwechsel. Bleibt der Klang gleich, ist es regelmäßig.

sein, haben und werden im Präsens

Die Verben sein, haben und werden sind im Präsens unregelmäßig und gehören zu den häufigsten Formen überhaupt: sein wird zu ich bin, du bist, er ist, haben zu ich habe, du hast, er hat, werden zu ich werde, du wirst, er wird. Du solltest sie auswendig sicher beherrschen.

Diese drei Verben tauchen in fast jedem Satz auf, auch als Hilfsverben beim Bilden von Perfekt und Futur. Ihre Präsensformen folgen keiner einfachen Regel, deshalb lernst du sie am besten als feste Reihe. Die folgende Tabelle stellt alle drei nebeneinander:

Personseinhabenwerden
ichbinhabewerde
dubisthastwirst
er/sie/esisthatwird
wirsindhabenwerden
ihrseidhabtwerdet
sie/Siesindhabenwerden

Achte auf die Feinheiten: Bei haben fällt in du hast und er hat das b weg. Bei werden heißt es du wirst mit Vokalwechsel und er wird ohne t. Solche kleinen Unregelmäßigkeiten werden in Klassenarbeiten gern abgefragt. Mehr dazu findest du bei den Hilfsverben und den Modalverben, die im Präsens ebenfalls eigene Formen haben.

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1Zeitformen im Überblick2 Lektionen
2Personalendungen & regelmäßige Verben3 Lektionen
3Starke Verben mit Vokalwechsel3 Lektionen
4Verwendung der Gegenwart3 Lektionen
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Wann verwendet man das Präsens?

Das Präsens verwendest du für die aktuelle Gegenwart, für allgemeingültige Aussagen und Fakten und häufig auch für Zukünftiges. Zusätzlich gibt es das historische Präsens, das Vergangenes lebendig erzählt, und das szenische Präsens, das eine Szene besonders hervorhebt. Es ist damit die vielseitigste Zeitform.

Das Präsens ist das prototypische Tempus des Gegenwartsbezugs, wie es das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache beschreibt. Seine Betrachtzeit ist aber nicht fest an das Jetzt gebunden, deshalb kann es auch zeitlose oder zukünftige Aussagen tragen. Insgesamt lassen sich fünf Verwendungsweisen unterscheiden.

1. Aktuelle Gegenwart

Am häufigsten beschreibt das Präsens, was gerade jetzt geschieht oder allgemein andauert: Ich schreibe eine Nachricht. Draußen regnet es. Seit einem Jahr wohne ich in Berlin. Auch wiederkehrende Gewohnheiten gehören hierher: Jeden Montag gehe ich schwimmen.

2. Allgemeingültige Aussagen und Fakten

Für Dinge, die immer gelten, steht ebenfalls das Präsens. Dazu zählen Naturgesetze, Definitionen, Sprichwörter und Regeln: Wasser kocht bei 100 Grad. Die Erde dreht sich um die Sonne. Übung macht den Meister. Man nennt das auch das generische oder zeitlose Präsens.

3. Futurisches Präsens (Zukunft)

Im Deutschen wird für Zukünftiges meist das Präsens statt des Futur I benutzt, besonders wenn eine Zeitangabe im Satz steht: Morgen fahre ich nach Hamburg. Nächste Woche schreiben wir die Arbeit. Das Futur I (Ich werde fahren) klingt oft förmlicher und wird seltener gebraucht.

4. Historisches Präsens

In Berichten und Erzählungen über Vergangenes kann das Präsens Ereignisse lebendig und näher wirken lassen. Man spricht dann vom historischen Präsens: 1789 stürmt das Volk die Bastille. Cäsar überquert den Rubikon. Eine Jahres- oder Datumsangabe macht deutlich, dass das Geschehen in Wahrheit vergangen ist.

5. Szenisches Präsens

Eine Sonderform ist das szenische Präsens: Mitten in einer Erzählung im Präteritum wird eine wichtige Szene ins Präsens gesetzt, um sie hervorzuheben: Er ging ruhig durch den Raum, da öffnet sich plötzlich die Tür. Dieser Wechsel erzeugt Spannung und Vergegenwärtigung.

Wofür man das Präsens benutzt Gegenwartwas gerade geschiehtIch lerne Deutsch. AllgemeingültigFakten & RegelnWasser kocht bei 100 Grad. FuturischZukünftiges mit ZeitangabeMorgen fahre ich weg. Historisch / szenischVergangenes lebendig erzählt1789 stürmt das Volk die Bastille. Fünf Verwendungsweisen, hier in vier Feldern gebündelt, nach grammis und Wikipedia.
Verwendungs-Übersicht des Präsens, nach grammis (IDS Mannheim) und Wikipedia.

Signalwörter des Präsens

Bestimmte Zeitangaben tauchen oft zusammen mit dem Präsens auf und können dir als Hinweis dienen:

  • jetzt, gerade – Ich lese gerade ein Buch.
  • immer, oft, manchmal – Er kommt oft zu spät.
  • jeden Tag, normalerweise – Normalerweise frühstücke ich um sieben.
  • heute, heutzutage – Heute lernen viele online.

Verlass dich aber nicht allein auf Signalwörter: Das Präsens kann auch ohne solche Wörter und sogar für Zukünftiges stehen. Sie sind nur ein Anhaltspunkt.

Typische Fehler bei der Präsensbildung

Die häufigsten Fehler beim Präsens: den Vokalwechsel starker Verben zu vergessen (falsch: er gebt), bei s-Stämmen ein doppeltes s zu schreiben (falsch: du reisst) oder bei t-Stämmen den Sprossvokal auszulassen (falsch: du arbeitst). Alle drei tauchen in Deutscharbeiten immer wieder auf.

⚠️
1. Vokalwechsel vergessen

Starke Verben ändern in der 2. und 3. Person Singular den Vokal. Richtig ist du gibst und er gibt, nicht du gebst oder er gebt. Prüfe bei jedem Verb, ob es zu den starken gehört.

⚠️
2. Doppeltes s bei s-Stämmen

Endet der Stamm auf -s, -ß, -z, fällt in der 2. Person das s der Endung weg. Richtig ist du reist und du heißt, nicht du reisst oder du heißst.

⚠️
3. Sprossvokal ausgelassen

Bei Stämmen auf -t oder -d gehört ein e dazwischen. Richtig ist du arbeitest und er redet, nicht du arbeitst oder er redt.

Übungen zum Präsens

Fünf Übungen zum Präsens vom Einsetzen der richtigen Endung bis zum Vokalwechsel starker Verben. Lies die Aufgabe, überlege die Form und klicke dann auf Lösung anzeigen, um dein Ergebnis zu prüfen. So festigst du Bildung und Konjugation Schritt für Schritt.

Niveau 1 · Regelmäßig
Setze spielen in der 3. Person Singular ein: Der Junge ___ Fußball.
✓ Lösung

Der Junge spielt Fußball. Stamm spiel + Endung -t für er/sie/es.

Niveau 1 · Endungen
Konjugiere lernen in der 2. Person Singular: Du ___ Vokabeln.
✓ Lösung

Du lernst Vokabeln. Stamm lern + Endung -st für du.

Niveau 2 · Vokalwechsel
Setze lesen ein: Sie ___ ein spannendes Buch. (3. Person Singular)
✓ Lösung

Sie liest ein spannendes Buch. lesen ist stark: e wird zu ie, dazu die Endung -t.

Niveau 2 · Sonderfall
Konjugiere arbeiten in der 2. Person Singular: Du ___ viel.
✓ Lösung

Du arbeitest viel. Der Stamm endet auf -t, deshalb wird ein e eingeschoben: arbeit-e-st.

Niveau 3 · sein/haben
Setze sein und haben ein: Ihr ___ müde und ___ Hunger.
✓ Lösung

Ihr seid müde und habt Hunger. sein und haben sind unregelmäßig, ihr-Form: seid, habt.

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Bildung → Verbstamm + Endung (frag + t = fragt) Endungen → -e, -st, -t, -en, -t, -en Stark → Vokal wechselt bei du/er (geben → gibt)

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Präsens, das Wichtigste

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart und die häufigste im Deutschen. Regelmäßige Verben bilden es aus Stamm plus Endung (-e, -st, -t, -en, -t, -en), starke Verben ändern in du und er/sie/es den Vokal. sein, haben und werden sind unregelmäßig. Verwendet wird es für Gegenwart, Fakten und Zukünftiges.

  • Definition: Präsens = Gegenwartsform des Verbs.
  • Bildung: Verbstamm + Personalendung (frag + t = er fragt).
  • Endungen: ich -e, du -st, er -t, wir -en, ihr -t, sie -en.
  • Stark: Vokalwechsel bei du/er (geben → gibt, lesen → liest, fahren → fährt).
  • Sonderfälle: du arbeitest (-t/-d), du reist (-s/-ß/-z).
  • Verwendung: Gegenwart, Allgemeingültiges, futurisch, historisch, szenisch.
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Häufige Fragen zum Präsens

Das Präsens bildest du aus dem Verbstamm und einer Personalendung. Du streichst beim Infinitiv das -en (fragen zu frag) und hängst -e, -st, -t, -en, -t oder -en an: ich frage, du fragst, er fragt. Starke Verben ändern zusätzlich in der 2. und 3. Person Singular ihren Stammvokal.

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart, also die Grundform des Verbs im Jetzt. Es beschreibt, was gerade geschieht, was allgemein gilt und oft auch Zukünftiges. Es ist die häufigste Zeitform der deutschen Sprache.

Die Personalendungen im Präsens sind: ich -e, du -st, er/sie/es -t, wir -en, ihr -t, sie/Sie -en. Endet der Stamm auf -t oder -d, wird ein e eingeschoben (du arbeitest, er arbeitet).

Starke Verben ändern in der 2. und 3. Person Singular ihren Stammvokal. Es gibt drei Muster: e wird zu i (geben zu du gibst, er gibt), e wird zu ie (lesen zu du liest, er liest) und a wird zu ä (fahren zu du fährst, er fährt).

sein wird zu ich bin, du bist, er ist, wir sind, ihr seid, sie sind. haben wird zu ich habe, du hast, er hat, wir haben, ihr habt, sie haben. werden wird zu ich werde, du wirst, er wird, wir werden, ihr werdet, sie werden.

Man benutzt das Präsens für die aktuelle Gegenwart (ich lese gerade), für allgemeingültige Aussagen und Fakten (Wasser kocht bei 100 Grad), für Zukünftiges (morgen fahre ich weg) und im historischen sowie szenischen Präsens, um Vergangenes lebendig zu erzählen.

Typische Signalwörter des Präsens sind jetzt, gerade, heute, immer, oft, manchmal, normalerweise und jeden Tag. Sie sind aber nur ein Hinweis, denn das Präsens kann auch ohne solche Wörter und sogar für Zukünftiges stehen.

Quellen

Die grammatischen Angaben stützen sich auf sprachwissenschaftliche Standardquellen:

  1. Duden, Stichwort Präsens (Bedeutung, Definition, Herkunft). duden.de
  2. grammis, Leibniz-Institut für Deutsche Sprache: Das Präsens. grammis.ids-mannheim.de
  3. Präsens. Wikipedia. de.wikipedia.org
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