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Zeitformen Deutsch

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Zeitformen Deutsch

Wie wäre es, wenn man mit einer Zeitmaschine durch die Zeit reisen könnte? In welche Zeit würdest Du am liebsten reisen? In die Zukunft? Oder lieber in die Vergangenheit? Wenn Du wieder in Deine eigene Zeit zurückkommst und Deinen Freunden von Deinen Erlebnissen aus den anderen Zeiten berichten willst, benötigst Du auch in sprachlicher Hinsicht verschiedene Zeiten. Dafür gibt es im Deutschen insgesamt sechs verschiedene Zeitformen.

Zeitformen des Deutschen

Heute, gestern, vorgestern, letztes Jahr, morgen, später: Wenn wir uns verabreden, wenn wir unseren Mitmenschen etwas mitteilen, etwas erzählen wollen, dann hat das oft mit zeitlichen Bezügen zu tun. Um diese Bezüge zu verdeutlichen, gibt es in den meisten Sprachen der Welt verschiedene Zeitformen.

Zeitformen werden nicht ausschließlich dazu genutzt, um zeitliche Bezüge auszudrücken, sondern auch, um Vermutungen oder Erwartungen auszudrücken. Genaueres darüber erfährst Du in den nachfolgenden Abschnitten.

Verben können in verschiedenen Zeitformen auftreten. Die Zeitformen dienen dazu, das Gesagte zeitlich einzuordnen und um zu verdeutlichen, ob ein Geschehen in der Vergangenheit, in der Gegenwart oder in der Zukunft verortet ist. Es gibt im Deutschen insgesamt sechs Zeitformen. Dazu gehören das Präsens, das Präteritum, das Perfekt, das Plusquamperfekt und das Futur I und II.

Statt der Bezeichnung "Zeitform" wird häufig auch der Begriff "Tempus" oder in der Mehrzahl "Tempora" verwendet.

Präsens

Das Präsens ist die Zeitform der Gegenwart. Der Begriff "Präsens" stammt von dem lateinischen Wort praesens ab, was "gegenwärtige Zeit" bedeutet.

Das Präsens drückt Gegenwartsbezug aus, wird aber auch verwendet, um über Zukünftiges zu sprechen oder um allgemeingültige Tatsachen auszudrücken.

Bildung des Präsens

Das Präsens wird gebildet, in dem die Endungen -e, -st, -t, -en, -t, -en an den Verbstamm angehängt werden. Das kannst Du anhand des Beispiel-Verbs "gehen" in der nachfolgenden Tabelle erkennen:

PersonalpronomenVerbstammVerbendung
ichgeh-e
dugeh-st
er/sie/esgeh-t
wirgeh-en
ihrgeh-t
siegeh-en

Verwendung

Das Präsens wird zum einen dazu benutzt, um Handlungen und Geschehnisse auszudrücken, die in der Gegenwart stattfinden. Um den Gegenwartsbezug zu verdeutlichen, können zusätzlich adverbiale Bestimmungen in Kombination mit der Präsensform verwendet werden.

Die adverbiale Bestimmung ist ein Satzglied, das die Umstände eines Ereignisses genauer beschreibt. Sie sind in den meisten Fällen freie Satzglieder, die im Satz weggelassen werden können. Es gibt adverbiale Bestimmungen des Ortes, der Zeit, des Grundes und der Art und Weise.

Es regnet gerade.

Im Moment bin ich zu Hause.

Zum anderen wird die Form des Präsens häufig verwendet, um zukünftige Ereignisse zu formulieren. Präsens wird vorrangig in der gesprochenen Sprache statt der Futurform verwendet.

Morgen fahren wir in den Urlaub.

Am Abend gehe ich ins Restaurant.

Ebenso kommt das Präsens zum Einsatz, wenn über allgemeingültige Tatsachen und Fakten gesprochen wird und über Dinge, die immer so sind.

Die Hauptstadt von Italien ist Rom.

Die Erde dreht sich um die Sonne.

Wenn Du die Form noch weiter vertiefen möchtest, klicke Dich gerne in die Erklärung zum Thema "Präsens" hier bei StudySmarter.

Bildung des Präsens Passiv

Das Passiv der Zeitform Präsens wird gebildet, indem die Präsensformen des Hilfsverbs "werden" und das Partizip II des Verbs gebraucht werden.

In Sätzen, bei denen das Verb im Aktiv steht, liegt der Fokus auf der handelnden Person. Bei Sätzen im Passiv hingegen, steht die Handlung selbst im Mittelpunkt.

Das Partizip II (oder auch Partizip Perfekt) ist eine Verbform, bei der vor den Verbstamm das Präfix (Vorsilbe) "ge-" angehängt wird. Zudem erhalten regelmäßige Verben die Endung "-t", während unregelmäßige Verben häufig auf "-en" enden. Bei unregelmäßigen Verben ändern sich außerdem meist der Vokal des Verbstamms. So wird zum Beispiel das Verb "gehen" im Partizip II zu "ge-gang-en".

Dort wird ein Baum gepflanzt.

Es wird bald ein zweiter Film gedreht.

Wenn Du die Verwendung und die Bildung des Passiv noch genauer nachvollziehen möchtest, klicke Dich in die Erklärung "Zeiten Passiv" hier bei StudySmarter.

Präteritum

Das Präteritum ist eine Zeit der Vergangenheit. Der Begriff "Präteritum" stammt von dem lateinischen praeterire ab, was "vorübergehen" bedeutet.

Das Präteritum ist eine Vergangenheitsform. Es wird auch Imperfekt oder 1. Vergangenheit genannt und wird vor allem in literarischen Texten verwendet, um bereits vergangene und abgeschlossene Handlungen und Geschehnisse auszudrücken.

Bildung des Präteritums

Um das Präteritum zu bilden, werden bei regelmäßigen Verben die Endungen -te, -test, -te, -ten, -tet, -ten an den Verbstamm angehängt.

Bei unregelmäßigen Verben hingegen verändert sich der Verbstamm und die 1. und 3. Person Singular bekommen keine Endungen. Die Endung der 2. Person Plural wird auf lediglich ein -t reduziert.

Verben, die ihren Verbstamm bei der Bildung des Präteritums und des Partizip II verändern, werden auch als starke Verben bezeichnet. Dagegen werden Verben, deren Verbstämme in allen Zeiten gleich bleiben, auch als schwache Verben bezeichnet.

Wenn Du mehr über das Thema "starke Verben" und "schwache Verben" sowie das Präteritum erfahren möchtest, schau gerne in die entsprechende Erklärung hier bei StudySmarter.

PersonalpronomenVerbstamm regelmäßiges Verb "kochen"VerbendungVerbstamm unregelmäßiges Verb "kommen"Verbendung
ichkoch-tekam -
dukoch-testkam-st
er/sie/eskoch-tekam -
wirkoch-tenkam-en
ihrkoch-tetkam-t
siekoch-tenkam-en

Außerdem gibt es Mischformen, bei denen zwar der Verbstamm genau wie bei unregelmäßigen Verben verändert wird, die Endungen jedoch regelmäßig bleiben, wie zum Beispiel bei den Verben "können", "müssen" und "dürfen":

PersonalpronomenVerbstamm"können"Verbendung
ichkonn-te
dukonn-test
er/sie/eskonn-te
wirkonn-ten
ihrkonn-tet
siekonn-ten

Verwendung des Präteritums

Das Präteritum wird verwendet, um vergangene Ereignisse zu schildern. Diese Vergangenheitsform kommt am häufigsten in der geschriebenen Sprache vor, wie in literarischen Texten oder in Berichten. In der gesprochenen Sprache wird statt des Präteritums oft die Form des Perfekts genutzt.

Goethe lebte von 1749 bis 1832.

Albert Einstein starb im Jahr 1955.

Bildung des Präteritum Passiv

Die passive Form des Präteritums kannst Du bilden, indem Du die Präteritumsform des Hilfsverb "werden" und das Partizip II des Verbs verwendest.

Gestern wurde ich geblitzt.

Die leckersten Früchte wurden schon gegessen.

Perfekt

Das Perfekt ist eine Zeit der Vergangenheit. Das Wort "Perfekt" ist abgeleitet von dem lateinischen perfectus, was "vollendet" bedeutet.

Das Perfekt ist eine Vergangenheitsform. Sie kommt zum Einsatz, wenn über Ereignisse gesprochen wird, die zwar in der Vergangenheit liegen, aber erst vor Kurzem geschehen sind und noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Es wird durch die Präsensformen der Hilfsverben "haben" und "sein" und durch das Partizip II des Verbs gebildet.

Bildung des Perfekts

Beim Perfekt handelt es sich um eine mehrgliedrige Form, das bedeutet es besteht aus mehreren Elementen. Zur Bildung des Perfekts werden die Hilfsverben "haben" und "sein" benötigt. Diese werden im Präsens konjugiert und vor die Partizip II Form des Verbs gestellt.

Bei Verben, die eine Tätigkeit ausdrücken, wird das Perfekt grundsätzlich mit dem Hilfsverb "haben" gebildet. Bei Verben hingegen, die eine Bewegung und Zustandsveränderung schildern, kommt bei der Perfektbildung das Hilfsverb "sein" zum Einsatz.

Das Perfekt des Verbs "essen" wird mit dem Hilfsverb "haben" gebildet, da es sich um ein Verb handelt, dass eine Tätigkeit ausdrückt:

PersonalpronomenHilfsverb Präsens von "haben"Partizip II
ichhabegegessen
duhastgegessen
er/sie/eshatgegessen
wirhabengegessen
ihrhabtgegessen
siehabengegessen

Das Perfekt des Verbs "fahren" hingegen, wird mit dem Hilfsverb "sein" gebildet, da es sich um ein Verb der Bewegung handelt:

PersonalpronomenHilfsverb Präsens von "sein"Partizip II
ichbingefahren
dubistgefahren
er/sie/esistgefahren
wirsindgefahren
ihrseidgefahren
siesindgefahren

Verwendung des Perfekts

Auch das Perfekt wird verwendet, um vergangene Ereignisse und Handlungen auszudrücken. Anders als beim Präteritum allerdings haben die durch das Perfekt ausgedrückten abgeschlossenen Handlungen und Geschehnisse Auswirkungen auf die Gegenwart.

Unser Team hat gestern gewonnen.

Ich habe Dir etwas gekocht.

Bildung des Perfekt Passiv

Das Passiv der Perfekt-Zeitform wird mithilfe der Präsensformen des Hilfsverbs "sein", des Partizip II des Verbs und "worden" gebildet.

Das Gebäude ist neu gebaut worden.

Das Bild ist verkauft worden.

Wenn Du noch weiter in diese Zeitform einsteigen möchtest, klicke Dich in die Erklärung über das "Perfekt" hier bei StudySmarter.

Plusquamperfekt

Auch das Plusquamperfekt ist eine Form der Vergangenheit. Der Begriff "Plusquamperfekt" ist zusammengesetzt aus den lateinischen Wörtern plus ("mehr"), quam ("wie, als") und perfectus ("vollendet"), was insgesamt "mehr als vollendet" bedeutet.

Das Plusquamperfekt ist eine Vergangenheitsform, die verwendet wird, um abgeschlossene in der Vergangenheit liegende Geschehnisse und Ereignisse auszudrücken. Dabei kommt das Plusquamperfekt häufig zum Einsatz, um Ereignisse zu schildern, die vor einem anderen in der Vergangenheit liegenden Geschehen stattfinden. Die Form des Plusquamperfekts bezieht sich somit auf die Vorvergangenheit. Es wird mit den Präteritumsformen der Hilfsverben "haben" und "sein" und dem Partizip II des Verbs gebildet.

Bildung des Plusquamperfekts

Um das Plusquamperfekt zu bilden, kommen die Präteritumsformen der beiden Hilfsverben "haben" und "sein" und das Partizip II zum Einsatz. Wie auch beim Perfekt, wird das Hilfsverb "haben" verwendet, bei Verben, die Tätigkeiten ausdrücken, während "sein" bei Verben der Zustandsänderung und Bewegung verwendet wird. Bei dem Verb "lesen" handelt es sich um ein Verb der Tätigkeit, daher wird das Plusquamperfekt mit der Präteritumsform des Hilfsverbs "haben" gebildet:

PersonalpronomenHilfsverb Präteritum von "haben"Partizip II
ichhattegelesen
duhattestgelesen
er/sie/eshattegelesen
wirhattengelesen
ihrhattetgelesen
siehattengelesen

Bei dem Verb "laufen" handelt es sich um ein Verb der Bewegung, weshalb das Plusquamperfekt hier mit der Präteritumsform des Hilfsverbs "sein" gebildet wird:

PersonalpronomenHilfsverb Präteritum von "sein"Partizip II
ichwargelaufen
duwarstgelaufen
er/sie/eswargelaufen
wirwarengelaufen
ihrwartgelaufen
siewarengelaufen

Verwendung des Plusquamperfekts

Wenn Ereignisse oder Handlungen der Vergangenheit geschildert werden sollen, die vor einem anderen vergangenen Geschehnis stattgefunden haben, wird das Plusquamperfekt benötigt.

Ich hatte mir gerade Nudeln gekocht, als es an der Tür klingelte.

Sie waren gerade losgegangen, als es zu regnen begann.

Bildung des Passiv Plusquamperfekt

Um das Passiv Plusquamperfekt zu bilden, kommen die Präteritumsformen des Hilfsverb "sein", das Partizip II des Verbs und "worden" zum Einsatz.

Ich war zur Party eingeladen worden.

Wir waren angerufen worden.

Um diese Zeit noch genauer zu untersuchen, schaue gern in die Erklärung "Plusquamperfekt" hier bei StudySmarter.

Futur I

Der Begriff "Futur" wird von dem lateinischen Wort futurum abgeleitet, was "Zukunft" bedeutet.

Das Futur I ist eine Zukunftsform, mit der Erwartungen, Ankündigungen, Vermutungen und zukünftige Handlungen und Ereignisse ausgedrückt werden können. Das Futur I wird mit den Gegenwartsformen des Hilfsverbs "werden" und dem Infinitiv des Verbs gebildet.

Bildung des Futur I

Um das Futur I zu bilden, werden die Präsensformen des Hilfsverbs "werden" und die Infinitivform des Verbs benötigt.

PersonalpronomenHilfsverb "werden"Infinitivform des Verbs
ichwerdeschlafen
duwirstschlafen
er/sie/eswirdschlafen
wirwerdenschlafen
ihrwerdetschlafen
siewerdenschlafen

Verwendung des Futur I

Das Futur I wird verwendet, um Ereignisse auszudrücken, die (im Gegensatz zu den Vergangenheitsformen und der Präsensform) noch nicht geschehen sind. Das bedeutet, dass das Futur I eingesetzt werden kann, um Erwartungen, Vermutungen, Zukunftspläne und zukünftige Handlungen sowie Beabsichtigungen auszudrücken.

Ich denke, später wird es noch regnen.

Im nächsten Jahr werden wir nach Berlin umziehen.

Bildung des Passiv Futur I

Um die Passivform des Futur I zu bilden, werden die Präsensformen des Hilfsverb "werden", das Partizip II des Verbs sowie das Hilfsverb "werden" im Infinitiv.

In den nächsten zehn Jahren wird dort eine neue Autobahn gebaut werden.

In der nächsten Vorlesung wird alles Wichtige mitgeteilt werden.

Noch weitere Informationen zu dieser Zeitform findest Du in der Erklärung "Futur I" hier bei StudySmarter.

Futur II

Auch das Futur II ist eine Zukunftsform, die eher selten verwendet wird und vorrangig dazu dient, um Vermutungen zu formulieren.

Das Futur II ist eine Zukunftsform, mit der einerseits Vermutungen über bereits in der Vergangenheit abgeschlossene Ereignisse und Handlungen und andererseits Vermutungen über Ereignisse, die in der Zukunft abgeschlossen sein werden, ausgedrückt werden können.

Bildung des Futur II

Das Futur II wird mithilfe des Hilfsverb "werden" und dem Partizip II des Verbs gebildet und dem Infinitiv des Hilfsverb "haben" gebildet.

PersonalpronomenHilfsverb "werden"Infinitiv Perfekt
ichwerdegedacht haben
duwirstgedacht haben
er/sie/eswirdgedacht haben
wirwerdengedacht haben
ihrwerdetgedacht haben
siewerdengedacht haben

Verwendung des Futur II

Das Futur II wird vorrangig gebraucht, um Vermutungen mit jeweils unterschiedlichen Zeitbezügen auszudrücken. So kann das Futur II zum einen Vermutungen über Handlungen und Ereignisse zu äußern, die bereits in der Vergangenheit abgeschlossen wurden:

Du wirst es wahrscheinlich übersehen haben und bist deshalb daran vorbeigelaufen.

Sie werden es uns schon gesagt haben, auch wenn ich mich gerade nicht daran erinnern kann.

Zum anderen kann das Futur für Vermutungen gebraucht werden, die sich auf zukünftige Handlungen und Ereignisse beziehen, die in der Zukunft einen abgeschlossenen Zustand mit sich bringen.

Bis morgen wird sie sich beruhigt haben.

Du wirst die Prüfungen bald überstanden haben.

Bildung des Futur II Passiv

Das Passiv des Futur II wird mit dem der Präsensform des Hilfsverbs "werden", dem Partizip II des Verbs, "worden" und dem Hilfsverb "sein" im Infinitiv gebildet.

Bis nächsten April wird hier alles renoviert worden sein.

Im nächsten Jahr wird das Haus gebaut worden sein.

Wenn Du noch mehr über diese Zeitform erfahren möchtest, schau gern in die Erklärung zum "Futur II hier bei StudySmarter.

Alle Zeitformen des Deutschen – Tabelle

Um Dir einen Überblick für den Deutsch-Unterricht zu verschaffen, sind unten stehend alle Zeitformen anhand zweier Beispiel-Verben sowohl im Aktiv als auch Passiv in jeweils einer Tabelle aufgeführt.

Übersichts-Tabelle Zeitformen Aktiv

Im Folgenden findest Du eine Übersichts-Tabelle mit allen Zeitformen des Deutschen anhand des Verbs "gehen". Du kannst dies als Übung nutzen, indem Du die Tabelle zunächst abdeckst und dann versuchst, das Verb "gehen" durch alle Zeitformen zu konjugieren.

Personal-pronomenPräsensPräteritumPerfektPlusquamperfektFutur IFutur II
ichgehegingbin gegangenwar gegangenwerde gehenwerde gegangen sein
dugehstgingstbist gegangenwarst gegangenwirst gehenwirst gegangen sein
er/sie/esgehtgingenist gegangenwar gegangenwird gehenwird gegangen sein
wir gehengingensind gegangenwaren gegangenwerden gehenwerden gegangen sein
ihrgehtgingtseid gegangenwart gegangenwerdet gehenwerdet gegangen sein
siegehengingensind gegangenwaren gegangenwerden gehenwerden gegangen sein

Da es sich bei dem Verb "gehen" um ein Verb der Bewegung und Ortsveränderung handelt, wird das Perfekt mit dem Hilfsverb "sein" gebildet.

Übersichts-Tabelle Zeitformen Passiv

Des Weiteren findest Du nachfolgend eine Tabelle mit allen Zeitformen im Passiv anhand des Beispiel-Verbs "rufen" aufgelistet.

Personal-pronomenPassiv PräsensPassiv PräteritumPassiv PerfektPassiv PlusquamperfektPassiv Futur IPassiv Futur II
ich werde gerufenwurde gerufenbin gerufen wordenwar gerufen wordenwerde gerufen werdenwerde gerufen worden sein
duwirst gerufenwurdest gerufenbist gerufen wordenwarst gerufen wordenwirst gerufen werdenwirst gerufen worden sein
er/sie/eswird gerufenwurde gerufenist gerufen wordenwar gerufen wordenwird gerufen werdenwird gerufen worden sein
wir werden gerufenwurden gerufensind gerufen wordenwaren gerufen wordenwerden gerufen werdenwerden gerufen worden sein
ihr werdet gerufenwurdet gerufenseid gerufen wordenwart gerufen wordenwerdet gerufen werdenwerdet gerufen worden sein
siewerden gerufenwurden gerufensind gerufen wordenwaren gerufen wordenwerden gerufen werdenwerden gerufen worden sein

Zeitformen Deutsch - Das Wichtigste

  • Es gibt im Deutschen sechs Zeitformen: die Gegenwartsform Präsens, die drei Vergangenheitsformen Präteritum, Perfekt und Plusquamperfekt sowie die beiden Zukunftsformen Futur I und Futur.
  • Mithilfe des Präsens werden Sachverhalte der Gegenwart und der Zukunft, sowie allgemeine Fakten geschildert.
  • Das Präteritum dient der Schilderung von in der Vergangenheit abgeschlossenen Ereignissen und Handlungen und wird vorrangig in der Schriftsprache verwendet.
  • Die Formen des Perfekts und des Plusquamperfekts werden verwendet, um vergangene Geschehnisse wiederzugeben. Dabei bezieht sich das Perfekt auf erst kürzlich passierte Ereignisse, die noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben. Das Plusquamperfekt hingegen beschreibt Geschehnisse, die noch vor einem anderen Zeitpunkt in der Vergangenheit stattgefunden haben.
  • Das Futur I und II sind Zukunftsformen, wobei das Futur I gebraucht wird, um Erwartungen, Ankündigungen, Vermutungen und zukünftige Handlungen zu formulieren. Mit dem Futur II dagegen können Vermutungen, die in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegen, geäußert werden.

Nachweise

  1. Dudenredaktion (2016). Duden - Die Grammatik. Bibliographisches Institut.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Zeitformen Deutsch

Die 6 Zeitformen sind Präsens, Präteritum, Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und Futur II.

Das Perfekt ist eine Zeitform der Vergangenheit, die sich auf erst kürzlich vergangene Ereignisse bezieht, die noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben.

Das Futur II wird gebildet, indem  die Präsensformen des Hilfsverb "werden", das Partizip II des Verbs und das Hilfsverb "werden" im Infinitiv verwendet werden.

Der Unterschied zwischen Präteritum und Perfekt ist der unterschiedliche Zeitbezug: Während das Präteritum verwendet wird, um vergangene und abgeschlossene Ereignisse zu schildern, wird das Perfekt benutzt, wenn Geschehnisse erst kürzlich geschehen sind und noch Auswirkungen auf die Gegenwart haben.

Finales Zeitformen Deutsch Quiz

Frage

Bitte definiere, was das Futur I ist. 

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Antwort

Futur I ist eine Zeitform, mit der über zukünftige Handlungen, Ereignisse oder Versprechen gesprochen wird. Aber auch Vermutungen, Befehle und Drohungen können mit dem Futur I formuliert werden. Alternativ heißt das Futur I auch einfach Zukunft

Frage anzeigen

Frage

Wofür wird das Futur I verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem Futur I kann man nicht nur über zukünftige Handlungen und Ereignisse, sondern auch über Vorsätze, Versprechen oder Eide sprechen. Darüber hinaus werden auch Drohungen und Befehle mit dem Futur I ausgesprochen. 


Frage anzeigen

Frage

Mit dem Futur I kann man z. B. sagen, was man für das nächste Jahr geplant hat. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Man kann mit dem Futur I etwas versprechen. 

Antwort anzeigen

Antwort

Nein

Frage anzeigen

Frage

Das Futur I kann auch mit einem der drei Modalverben "können", "müssen" und "dürfen" gebildet werden.


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Antwort

Richtig 

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Frage

 ,,Übermorgen besuche ich meine Tante.“ Bitte formuliere diesen Satz mit dem Futur I um.  


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Antwort

Übermorgen werde ich meine Tante besuchen. 

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Frage

Zwischen dem Futur I und dem Futur II gibt es wichtige Unterschiede. 

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Antwort

Ja 

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Frage

Folgende Regel gilt für eine korrekte Satzstellung des Futur I: ,,In einem Aussagesatz kann das Vollverb entweder an der letzten Stelle stehen, oder aber auch an der ersten Stelle. Das Hilfsverb ,,werden“ steht dagegen immer an der zweiten Stelle.“

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Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Wie sieht die Satzstellung aus, wenn ein W-Fragesatz mit dem Futur I gebildet werden soll? 

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Antwort

In einem W-Fragesatz steht das Hilfsverb ,,werden“ immer an der zweiten Stelle, das Vollverb dagegen an der letzten. 

Frage anzeigen

Frage

Für das Futur I gibt es keine Alternativen. 

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch 

Frage anzeigen

Frage

Auch mit dem Futur II können Drohungen und Befehle formuliert werden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch 

Frage anzeigen

Frage

Das Futur I kann nie ohne das Hilfsverb ,,werden“ gebildet werden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Beim Futur I steht das Vollverb immer im Infinitiv.

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Das Futur I ist eine Zeitform. 

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Antwort

Ja 

Frage anzeigen

Frage

Bitte gib eine Definition des Futur II an. 

Antwort anzeigen

Antwort

Das Futur II ist eine Zeitform, mit der Vermutungen über in der Zukunft abgeschlossene Handlungen bzw. künftig stattgefundene Ereignisse gemacht werden.

Frage anzeigen

Frage

Wie lautet die alternative Bezeichnung für das Futur II? 

Antwort anzeigen

Antwort

Vollendete Zukunft 

Frage anzeigen

Frage

Welche Funktionen hat das Futur II? 

Antwort anzeigen

Antwort

Äußerung zukunftsbezogener Vermutungen

Frage anzeigen

Frage

,,Im kommenden Jahr werden wir Italien bereist haben.“ Der Satz enthält das Futur II.  

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Ein Satz mit dem Futur II kann auch ohne eine Zeitangabe darin gebildet werden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

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Frage

,,Vorgestern wird er wohl seine Hausaufgaben erledigt haben.“ Diese Vermutung ist vergangenheitsbezogen

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Antwort

Richtig 

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Frage

Die Formel zur Bildung des Futur II Aktiv lautet: ,,werden + Partizip II + haben bzw. sein“ 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

,,Ich werde bis zum nächsten Jahr ärztlich behandelt worden sein.“ Der Satz ist mit dem Futur II Passiv gebildet. 


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Was gehört in jedem Fall zur Bildung des Futur II Passiv? 

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Antwort

,,worden“

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Frage

Die Stellung der Bestandteile des Futur II im Satz bleibt selbst bei der Umstellung von Wörtern unverändert. 


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

1. Nächsten Monat werden wir das Land verlassen haben. 

2. Wir werden nächsten Monat das Land verlassen haben. 


Der zweite Satz ist falsch gebildet.


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

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Frage

Das Futur II gibt es im Passiv gar nicht. 

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch 

Frage anzeigen

Frage

In einem passiven Aussagesatz steht das Hilfsverb ,,werden“ immer an der zweiten Stelle des Satzes. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Das Futur II ist nichts weiter als eine Ersatzform für das Futur I. 

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch 

Frage anzeigen

Frage

Das Futur II ist eine Zeitform. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Was ist unter ,,Plusquamperfekt“ zu verstehen?

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Antwort

Das Plusquamperfekt ist eine Zeitform, mit der man über Handlungen und Ereignisse aus der Vorvergangenheit spricht. Alternativ wird das Plusquamperfekt auch die Vorvergangenheit genannt.

Frage anzeigen

Frage

Der folgende Satz enthält das Plusquamperfekt: ,,Peter hatte zu diesem Zeitpunkt seine Wohnung verlassen.“

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Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Der folgende Satz ist mit dem Plusquamperfekt gebildet: ,,Anne hat 10 Stunden gearbeitet.“

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

,,Michaela war frühzeitig aus dem Krankenhaus entlassen worden.“ Der Satz enthält das Plusquamperfekt im Passiv. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Oft geht die Bildung mancher temporaler Sätze mit dem Gebrauch vom Plusquamperfekt einher. 


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

,,Nachdem Johann das Haus verlassen hatte, ging er zu seinem Freund.“ Hier wird mit dem Plusquamperfekt eine Vorzeitigkeit bzw. Ungleichzeitigkeit ausgedrückt. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Mit dem Plusquamperfekt werden vorzeitige Handlungen und Ereignisse ausgedrückt, auf die weitere Handlungen und Ereignisse folgen. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Nenne einen Unterschied zwischen dem Perfekt und dem Plusquamperfekt. 

Antwort anzeigen

Antwort

Mit dem Plusquamperfekt wird die Vorvergangenheit ausgedrückt, mit dem Perfekt dagegen die Vergangenheit. 

Frage anzeigen

Frage

 Die Vorvergangenheit geht der Vergangenheit zeitlich voraus. 


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Es kann kein Plusquamperfekt ohne das Partizip II eines Verbs gebildet werden. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Präteritum?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Präteritum ist eine Zeitform, die vorwiegend in der schriftlichen Sprache verwendet wird, um über vergangene Ereignisse und Handlungen zu berichten. 


Frage anzeigen

Frage

Das Präteritum wird auch "Imperfekt" genannt. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Die Begriffe "Präteritum" und "1. Vergangenheit" bezeichnen dieselbe Zeitform. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Mit dem Präteritum kann man über Tatsachen und Fakten aus der Vergangenheit sprechen.

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Du kannst das Präteritum verwenden, um zu berichten, was Du am letzten Samstag gemacht hast.

Antwort anzeigen

Antwort

Das stimmt, denn dabei handelt es sich um ein abgeschlossenes Ereignis aus der Vergangenheit. 

Frage anzeigen

Frage

Zur Bildung des Präteritums von regenmäßigen Verben gehören der Stamm eines Verbs und  eine der folgenden Verbendungen für das Präteritum: -te (1. Singular) , -test (2. Singular) , -te (3. Singular), -ten (1. Plural), -tet (2. Plural), -ten (3. Plural).


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

"Anne lief zwei Stunden lang." In diesem Satz wurde das Präteritum verwendet. 

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

"Stefan wird müde." Bitte gib denselben Satz im Präteritum wieder. 

Antwort anzeigen

Antwort

Stefan wurde müde. 

Frage anzeigen

Frage

Die Verbendungen des Präteritums eines Mischverbs sind identisch mit den Verbendungen eines regelmäßigen Verbs. 


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

Zur Bildung des Präteritum Passiv ist neben dem Präteritum des Hilfsverbs "werden" auch noch das Partizip II eines Verbs erforderlich. 


Antwort anzeigen

Antwort

Richtig 

Frage anzeigen

Frage

"Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingewiesen." Hierbei handelt es sich um einen Satz, der im Präteritum Aktiv steht.

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch

Frage anzeigen
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