American Dream

Reich sein – ist das nicht ein schöner Traum? Du müsstest Dich nicht mehr um Geld sorgen und könntest alles machen, was Du möchtest. Doch ist der amerikanische Traum von unendlichem Reichtum überhaupt realistisch? Tatsächlich haben es bereits Personen geschafft, sich den sogenannten American Dream zu erfüllen und wohlhabend zu werden – dadurch wurden sie zu Symbolen des Ideals. 

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsangabe

    Doch was ist eigentlich die Definition des American Dreams? Und was hat er mit Reichtum zu tun oder gibt es noch andere wichtige Aspekte, die den American Dream ausmachen?

    American Dream – Definition

    Um eine erste Idee davon zu bekommen, was der American Dream ist, sieh Dir diese Definition an:

    Der American Dream (amerikanischer Traum) ist die amerikanische Überzeugung, dass die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind, in dem jede*r alles erreichen kann. Der American Dream sagt demnach aus, dass jede einzelne Person in den USA, unabhängig vom sozialen und finanziellen Status, durch harte Arbeit und den Glauben an sich selbst alle Ziele erreichen kann.

    Der American Dream ist also der Traum vieler Einwanderer*innen und US-Amerikaner*innen, es unabhängig von der Herkunft, dem Geschlecht oder der Hautfarbe von ganz unten der Gesellschaft nach ganz oben zu schaffen.

    Mit dem American Dream (amerikanischer Traum) ist aber auch das Streben nach

    • Freiheit und
    • Gleichberechtigung gemeint.

    Nicht umsonst spricht man in diesem Zusammenhang auch von den Vereinigten Staaten als "Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Der American Dream (amerikanischer Traum) und seine Werte tragen zur nationalen Identität der USA bei, der sich viele US-Bürger*innen zugehörig fühlen.

    Mehr über die nationale Identität der USA findest Du auch in der Erklärung "American Way of Life".

    American Dream – Zusammenfassung der Geschichte

    Um seine Bedeutung zu verstehen, solltest Du erst diese kurze Zusammenfassung zur Geschichte des American Dream sehen. Zurückzuführen ist der Begriff des American Dream auf James Truslow Adams, einen amerikanischen Schriftsteller und Historiker. In seinem Buch "The Epic of America" (1931), in dem der Autor über die Anfänge der USA reflektiert, verwendete er zum ersten Mal den Begriff des American Dreams (amerikanischen Traums). Seitdem ist der Begriff nicht nur bei den US-Amerikaner*innen in aller Munde.

    American Dream – Concept in der Unabhängigkeitserklärung der USA

    Im Concept (Konzept) des American Dreams (amerikanischen Traums) ist der Grundgedanke:

    • alle Menschen in den USA haben Chancengleichheit
    • alle Menschen in den USA haben die Freiheit
    • alle Menschen in den USA können nach ihrem persönlichen Glück streben

    Diese Punkte finden sich bereits in der Declaration of Independence vom 04. Juli 1776 wieder. Die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika wird deshalb auch als die Geburtsstunde des American Dreams (amerikanischen Traums) bezeichnet.

    Mehr über die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika erfährst Du in der Zusammenfassung "Declaration of Independence".

    Schließlich war es in den USA für lange Zeit undenkbar, dass Menschen unterschiedlicher Herkunft und Hautfarbe die gleichen Rechte haben könnten. Doch in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika steht genau das, was der American Dream ebenfalls aussagt: Alle Staatsbürger*innen der Vereinigten Staaten von Amerika haben das Recht auf

    • Leben,
    • Freiheit und
    • das Streben nach Glück.

    In der Unabhängigkeitserklärung werden die genannten Werte durch folgende Zitate ausgedrückt:

    "All men are created equal...

    All men umfasst in diesem Zusammenhang wirklich alle US-amerikanischen Staatsbürger*innen.

    ..., that they are endowed by their Creator with certain unalienable Rights, that among these are Life, Liberty and the pursuit of Happiness.

    Dieser Satz besagt, dass alle US-amerikanischen Staatsbürger*innen von ihrem Schöpfer, also Gott, mit bestimmten, unveräußerlichen Rechten ausgestattet worden sind. Zu diesen unveräußerlichen Rechten gehören die eben genannten Rechte auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück.

    Hierbei handelt es sich um einen Auszug aus der Unabhängigkeitserklärung (1776).

    Und genau das steckt hinter der Überzeugung des American Dreams: Der amerikanische Traum in den USA kann von allen US-Bürger*innen durch Willenskraft und Entschlossenheit erreicht werden, da das Recht auf Streben nach Glück bereits ab der Geburt vorhanden ist.

    American Dream – Beispiele: Immigranten und Immigrantinnen

    Der American Dream (amerikanische Traum) und das, was er verspricht, hat sich auf der ganzen Welt verbreitet, sodass sich immer mehr Personen ein Beispiel daran nahmen: Sie verließen ihr Heimatland in der Hoffnung, sich ein besseres Leben aufzubauen. Da die meisten Menschen nichts mehr hatten, was sie in ihrem Heimatland hielt, versuchten sie ihr Glück in den USA.

    Die Erklärung "European Immigration USA" versorgt Dich mit allen Informationen, die Du über die Immigration in die USA benötigst!

    Viele Immigrant*innen, die den American Dream (amerikanischen Traum) verwirklichen wollten, und im 19. und 20. Jahrhundert in die USA einreisten, stammten aus Europa. Sie kamen bspw. aus England, Frankreich und Deutschland, da sie

    • politisch verfolgt wurden oder
    • die Lebensbedingungen zu schlecht waren.

    Auch viele Ir*innen wanderten in die USA aus, weil in ihrer Heimat zu dieser Zeit eine Hungersnot ausgebrochen war.

    Wenn Du mehr über die Große Hungersnot in Irland erfahren möchtest, dann lies Dir gerne die Zusammenfassung "Hungersnot Irland" durch.

    Die USA versprachen den Immigrant*innen all das, was sie in ihrer Heimat nicht erhielten: Freiheit, Chancengleichheit und ein besseres Leben. Die Rede vom American Dream verbreitete sich weiter in der Welt, sodass z. B. auch viele Chines*innen ihr Glück in den USA versuchten.

    Heutzutage wandern weniger Menschen in die USA ein, als damals. Trotzdem versuchen vor allem viele Südamerikaner*innen, z. B. Mexikaner*innen, täglich, über die Grenze zu kommen, um den schlechten Lebensbedingungen in ihrer Heimat zu entfliehen und am American Dream (amerikanischen Traum) teilhaben zu können.

    American Dream – Wichtige Aspekte für Martin Luther King

    Unter Martin Luther King wandelten sich die wichtigen Aspekte, die mit dem American Dream identifiziert wurden.

    Martin Luther King war ein US-amerikanischer Pastor und anschließend ein Bürgerrechtler, der sich für die Rechte von Afroamerikaner*innen einsetzte. Seine Rede "I Have a Dream" ("Ich habe einen Traum") aus dem Jahre 1963 hat ihn weltweit bekannt gemacht. Wenn Du mehr über Martin Luther King erfahren möchtest, dann lies Dir gerne die Erklärung "Martin Luther King" durch.

    Martin Luther King hatte eine andere Auffassung des American Dreams: Ruhm und Reichtum gehörten nicht zu seiner Definition des amerikanischen Traums. Er träumte in erster Linie davon, dass Afroamerikaner*innen nicht mehr in den USA diskriminiert werden und ihnen die gleichen Chancen geboten werden, wie dem Rest der Bevölkerung.

    Seine Rede fasste die Forderungen der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung zusammen: Die Afroamerikaner*innen verlangten eine rechtliche Gleichstellung, da in den USA vor allem Schwarze unter der Rassentrennung litten.

    Seine Interpretation des American Dream wurde zum American Dream der schwarzen Bevölkerung der USA, die den Rassismus nicht mehr über sich ergehen lassen wollte. Die Herkunft, das Aussehen oder der Glaube sollten alles keine Faktoren sein, für die Menschen diskriminiert werden.

    Das Civil Rights Movement war eine Bürgerrechtsbewegung, die sich gegen den Rassismus gegenüber Afroamerikanern*innen aussprach. Mehr dazu erfährst Du in der Zusammenfassung "The Civil Rights Movement".

    American Dream – Symbole

    Zu den Symbolen, die für den American Dream (amerikanischen Traum) stehen, gehört besonders die Redewendung from rags to riches (vom Tellerwäscher zum Millionär). Gemeint ist damit, dass jeder Mensch in den USA mit harter Arbeit und Entschlossenheit sozial und finanziell nach ganz oben aufsteigen kann. Du könntest sozusagen von einem schlecht bezahlten Beruf mit ganz viel Fleiß zum/zur Millionär*in aufsteigen.

    Der Grundgedanke dieser Redewendung ist in den Köpfen der amerikanischen Bewohner*innen fest verankert und zeigt:

    • was in den USA mit harter Arbeit alles erreicht werden kann
    • dass es Hoffnung für (noch) erfolglose Bürger*innen auf ein besseres Leben gibt

    Das Zitat from rags to riches ist eine Zusammenfassung des American Dream und soll die Menschen daran erinnern, dass die USA das Land der unbegrenzten Möglichkeiten sind, in dem wirklich jede*r sich seine Träume erfüllen kann.

    American Dream – Personen

    Viele Personen aus bescheidenen Verhältnissen konnten sich den American Dream (amerikanischen Traum) erfüllen und wurden reich oder berühmt. Hier lernst Du ein paar Personen kennen, die es durch harte Arbeit geschafft haben, sich aus ihrer Armut zu befreien und heute als Symbole des American Dreams betrachtet werden.

    American Dream – Personen: John D. Rockefeller

    John D. Rockefeller war der erste Milliardär in der gesamten Geschichte der Menschheit.

    • Geboren am 8. Juli 1839 in Richford, USA
    • stammt aus ärmlichen Verhältnissen
    • begann 1855 als Lehrling bei einer Speditionsfirma
    • eröffnete 1870 mit weiteren Personen die Standard Oil Company, das Erdölunternehmen, das ihn reich machte.

    American Dream – Personen: Arnold Schwarzenegger

    Arnold Schwarzenegger war ein erfolgreicher Bodybuilder und wurde später Schauspieler, Unternehmer und außerdem Gouverneur Kaliforniens.

    • Geboren 30. Juli 1947 in Thal (Steiermark), Österreich
    • lebte in einem kleinen Dorf
    • wanderte 1968 in die USA aus
    • einer der erfolgreichsten Schauspieler in Action-Filmen
    • gilt als Symbol für die Einwanderer*innen in die USA, die sich den American Dream erfüllen wollen und es geschafft haben.

    American Dream – Personen: Rihanna

    Rihanna wurde 2021 zur reichsten Musikerin weltweit und ist eine Sängerin, Schauspielerin, Fashion-Designerin und Geschäftsfrau.

    • Bürgerlicher Name: Robyn Rihanna Fenty
    • geboren am 20. Februar 1988 in Saint Michael, Barbados
    • verkaufte früher Kleidung an einem Stand auf der Straße
    • aus schwierigen familiären Verhältnissen
    • ihr Gesangstalent wurde 2003 entdeckt. Nachdem sie im folgenden Jahr bei einer Plattenfirma unterzeichnet hatte, zog sie in die USA, um dort ihrer Musikkarriere nachzugehen.

    American Dream heute – Analyse

    In einer Analyse im Englischunterricht wirst Du Dich mit der Frage beschäftigen, ob der American Dream heute eigentlich noch existiert und er überhaupt realistisch ist.

    Der American Dream (amerikanische Traum) ist bis heute in den Köpfen der US-Bürger*innen verankert. Viele Menschen wollen nicht wahrhaben, dass dieser Traum unrealistisch ist, da sie sonst ihre Hoffnung auf ein besseres Leben verlieren würden.

    Die Umsetzung des American Dream ist allerdings nicht so einfach, wie es der Grundgedanke repräsentiert. Für einige Menschen ist der American Dream (amerikanische Traum) heutzutage vielmehr ein Mythos, also eine Erzählung, die unrealistisch ist, was Du an diesen Punkten sehen kannst:

    • höchste Armutsrate in den USA wie nie zuvor
    • Kinder und Jugendliche aus einkommensschwachen Familien haben nur geringe Chancen aufzusteigen

    Auch die Aussichten auf Gleichberechtigung sind heutzutage in manchen Punkten noch fraglich. Die Gleichberechtigung zwischen weißen und schwarzen Bürger*innen Amerikas ist aktuell noch nicht wirklich gegeben. Mittlerweile haben nicht-weiße Bürger*innen in den USA jedoch mehr an Anerkennung gewonnen, wie Du an dem ehemaligen Präsidenten Barack Obama oder der amtierenden Vize-Präsidentin Kamala Harris (Stand 2022) erkennen kannst. Beide verkörpern den American Dream (amerikanischen Traum).

    Barack Obama war zu seiner Amtszeit als Präsident der USA sehr beliebt. Mehr über ihn erfährst Du in der Erklärung "Barack Obama".

    Trotz allem sind viele Menschen in den USA immer noch starker Diskriminierung ausgesetzt, aufgrund ihrer

    • Hautfarbe,
    • Herkunft oder auch
    • ihrer Religion.

    Diese Diskriminierung und der Rassismus versperren vielen den Weg zu Erfolg und Reichtum.

    Der American Dream ist also vor allem eher ein Mythos. Er ist zwar realisierbar, wie Du bspw. an Arnold Schwarzenegger oder Barack Obama sehen kannst, aber die Realität ist für die Mehrheit der Menschen eine andere. Denn in Wahrheit schaffen es nur sehr wenige, sich den American Dream zu erfüllen.

    American Dream: Pros & Cons

    Der American Dream (amerikanische Traum) klingt nach einer tollen Idee und Vorstellung, aber wie Du gelernt hast, hat er nicht nur Vorteile. Mehr zu den pros und cons des American Dreams lernst Du jetzt.

    Cons – American Dream

    Der American Dream (amerikanischer Traum) kann sich auch schnell in ein American Nightmare (amerikanischer Albtraum) verwandeln. Viele Menschen vergessen, dass der American Dream auch zahlreiche unschöne Wahrheiten beherbergen kann, wie z. B.:

    • Mit dem American Dream werden immer mehr Immigrant*innen in die USA gezogen. Dabei vergessen viele Einwanderer*innen, dass dieser Traum scheitern kann und sie auch sehr arm werden können.
    • Chancengleichheit ist nicht für jeden in den USA gegeben: Vor allem illegale Einwanderer*innen, wie z. B. aus Mexiko, müssen die harten, schlecht bezahlten Jobs annehmen und haben keine Möglichkeit, sich trotz Fleiß und Entschlossenheit hochzuarbeiten.
    • Der American Dream blendet auch viele Menschen und verspricht ihnen etwas, das unrealistisch ist und zu Enttäuschung führen kann.

    Als American Nightmare wird der Umstand bezeichnet, bei dem jemand an der Erfüllung des American Dream scheitert. Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, dann lies Dir gerne die Zusammenfassung "American Nightmare" durch.

    Pros – American Dream

    Obwohl der American Dream (amerikanische Traum) für viele zwar nicht realistisch ist, hatte er trotz allem einen positiven Einfluss auf die USA.

    • Der American Dream gibt vielen Menschen noch Hoffnung, dass sie mit einem besseren Leben und der Erfüllung ihrer Träume belohnt werden, wenn sie bloß lange genug durchhalten.
    • Er bestärkt die Durchsetzung von Gerechtigkeit, da unter anderem die Freiheit und Chancengleichheit zu seinen Werten gehören.
    • Die Kultur der USA ist dank des American Dream vielfältig geworden: Viele Immigrant*innen gingen damals in die USA, da sie den American Dream verfolgen wollten und brachten ihre eigene Kultur mit. Die Einwanderer*innen wollten ein neues und besseres Leben im "Land der unbegrenzten Möglichkeiten" beginnen, in dem keiner sie z. B. wegen ihrer Religion diskriminieren würde.

    Das Zusammenschmelzen von Kulturen in den USA bezeichnet man auch als Melting Pot. Mehr über dieses Thema erfährst Du in der Erklärung "Melting Pot Salad Bowl".

    American Dream – Comment in Filmen und Literatur

    Es gibt eine Vielzahl an Filmen, die das Leben und Erreichen des American Dreams (amerikanischen Traums) darstellen und einen comment dazu abgeben:

    • In dem Film "The Social Network", wird die Gründungsgeschichte des milliardenschweren Unternehmens Facebook als Spielfilm dargestellt. Dort siehst Du den jungen Studenten Mark Zuckerberg, den Gründer von Facebook, und wie steinig sein Weg zum Erfolg war.
    • In "The Blind Side" geht es um einen obdachlosen schwarzen jungen Mann, der durch sein Football-Talent zum Star wird.
    • "Das Streben nach Glück" zeigt einen jungen alleinerziehenden Vater, der trotz Armut und zahlreichen weiteren Problemen durch Ehrgeiz und harte Arbeit zu einem erfolgreichen Geschäftsmann wird.

    Der American Dream wird in noch weiteren zahlreichen Filmen dargestellt. Unter anderem wird in dem Dokumentarfilm "American Dream" oder im Spielfilm "Gran Torino" ebenfalls der amerikanische Traum gezeigt. Wenn Du mehr über die Filme erfahren möchtest, kannst Du Dir die jeweiligen Erklärungen durchlesen.

    Der American Dream (amerikanische Traum) ist ebenfalls in zahlreichen Romanen bzw. allgemein in der Literatur aufgegriffen worden:

    • Der Roman "The Great Gatsby" aus dem Jahre 1925 von F. Scott Fitzgerald handelt von Jay Gatsby, der in einer großen Villa lebt und den American Dream verkörpert. Er stammt ursprünglich aus einer armen Familie und lebte auf einer Farm. Erst mit harter Arbeit und Geschick erlangte Gatsby Reichtum und Wohlstand.
    • "Of Mice and Men" ist ein Roman des Autors John Steinbeck aus dem Jahre 1937. Diese Geschichte erzählt das Schicksal zweier Wanderarbeiter namens Lennie und George in den 1920er-Jahren, die von Farm zu Farm ziehen und dort arbeiten. Das Werk spiegelt den American Dream wider, da die zwei Hauptcharaktere von einer eigenen Farm und einem besseren Leben träumen.
    • Der Autor des Romans "The Tortilla Curtain", T. C. Boyle, veröffentlichte sein Werk im Jahre 1995. In dem Roman geht es um ein mexikanisches Paar, das illegal in die USA einreist. Der American Dream wird auch hier behandelt: Immigrant*innen gehen meistens in die USA, da sie die Hoffnung haben, dort ein neues und besseres Leben anfangen zu können.

    Wenn Dich die Romane neugierig gemacht haben, kannst Du Dir gerne die Erklärungen dazu durchlesen!

    American Dream: Mindmap

    Damit Du einen besseren Überblick über den American Dream (amerikanischer Traum) hast, erhältst Du hier eine Mindmap, die das Wichtigste noch einmal zusammenfasst.

    American Dream Mindmap StudySmarter Abb. 1 - Mindmap zum American Dream

    American Dream - Das Wichtigste

    • American Dream – Definition: US-amerikanische Überzeugung, dass jeder Mensch alles erreichen kann, unabhängig vom sozialen oder finanziellen Status.
    • American Dream – Zusammenfassung der Geschichte:
      • Begriff von James Truslow Adams im Buch "The Apic of America" (1931)
      • American Dream-Concept bereits in der Unabhängigkeitserklärung der USA verankert
      • American Dream – Beispiel für viele Immigrant*innen im 19. und 20. Jahrhundert
      • American Dream – Wichtige Aspekte für Martin Luther King:
        • Fokus weniger auf dem finanziellen Erfolg
        • stattdessen keine Diskriminierung
    • American Dream – Symbole:
      • from rags to riches
      • verschiedene Persönlichkeiten, die den amerikanischen Traum verwirklichen konnten
    • American Dream – Personen:
      • John D. Rockefeller
      • Arnold Schwarzenegger
      • Rihanna
    • American Dream heute: eher ein Mythos und für viele unerreichbar
    • American Dream – Pros & Cons:
      • Cons z. B.: Verwandlung in American Nightmare, unrealistisch
      • Pros z. B.: Hoffnung
    • American Dream – Comment in Filmen und Literatur, wie:
    Häufig gestellte Fragen zum Thema American Dream

    Was versteht man unter dem American Dream?

    Unter dem American Dream versteht man, dass Amerika das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist, in dem jeder alles erreichen kann. Der American Dream ist der Traum, dass jeder es – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Hautfarbe – von ganz unten bis nach ganz oben schaffen kann.

    Wie ist der American Dream entstanden?

    Der American Dream ist durch die Ideale in der Unabhängigkeitserklärung 1776 entstanden. Der Begriff "American Dream" wurde erstmals von dem Schriftsteller James Truslow Adams in einem Buch 1931 verwendet.

    Wer verkörpert den American Dream?

    Zum Beispiel Barack Obama verkörpert den American Dream.

    Ist der American Dream heute noch möglich?

    In der Theorie ist der American Dream auch heute noch möglich. Doch in der Realität sieht das anders aus, weil die Chancengleichheit einfach nicht so gegeben ist, wie sie sein müsste.

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    Der Grundgedanke des American Dreams findet sich bereits in der Vereinigungserklärung vom 04. Juli 1776 wieder. Richtig oder falsch?

    Welches Datum ist mit dem Unterzeichnen der Unabhängigkeitserklärung verbunden?

    Barack Obama zeigt, dass der American Dream Wirklichkeit werden kann. Richtig oder falsch?

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