Bevölkerung USA

Die USA hat eine der höchsten Einwanderungsraten weltweit. Das heißt, dass jährlich zahlreiche Menschen aus der ganzen Welt in das Land einwandern und auf ein neues Leben hoffen. Oft kamen Einwanderer und Einwanderinnen in Wellen, wodurch sich verschiedene Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlicher Herkunft bildeten. 

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsangabe

    Bevölkerungsgruppen werden auch ethnische Gruppen genannt.

    Durch diese Bevölkerungsentwicklung in den USA kam es im Laufe der Jahre zu der Zusammensetzung der Bevölkerung in den USA, wie Du sie heute vermutlich kennst. Aber was heißt das genau? Und Welche Ethnien gibt es in den USA?

    Geschichte der Einwanderung in die USA

    In der Geschichte der Einwanderung in die USA (deutsch: Vereinigten Staaten von Amerika) gab es mehrere Einwanderungswellen. Dabei kamen v. a. Menschen aus Europa nach Nordamerika. Doch als erste Menschen des Landes gelten die Native Americans.

    Bevölkerung USA Herkunft – Native Americans

    Auch wenn die amerikanischen Ureinwohner*innen bereits auf dem nordamerikanischen Kontinent lebten, als Kolumbus das Land entdeckte, ist auch ihre Herkunft nicht die USA, sondern vermutlich Eurasien. Hier findest Du einige Fakten zur Herkunft der ersten ethnischen Gruppe in der Bevölkerung der USA:

    • damals keine Meerenge zwischen Sibirien und Alaska
    • beiden Regionen waren durch Land miteinander verbunden
    • das ermöglichten es den Vorfahren der Native Americans bis in die heutigen USA zu ziehen
    • Land der heutigen USA seit etwa 20.000 Jahren bewohnt
    • vor allem Jäger*innen und Sammler*innen

    Mit Eurasien sind der europäische und asiatische Kontinent gemeint.

    Nach und nach verbreiteten sich die Menschen über den gesamten amerikanischen Kontinent. Heutzutage gelten die Native Americans trotz ihrer möglichen Herkunft aus Asien nicht als Eingewanderte. Sie machen knapp 1 % der gesamten US-Bevölkerung aus (Stand 2021).1

    Es existieren 574 staatlich anerkannte Native American Stämme in den USA, etwa die Hälfte davon lebt in Reservaten – Gebiete, die den Indigenen speziell zugeteilt wurden. Du möchtest mehr über Ureinwohner*innen lernen? Dann klick Dich auch in die Erklärungen "Amerikanische Ureinwohner", "Inuit" und "Maori".

    Bevölkerungsgruppen USA zur Kolonialzeit

    Ab dem 15. Jahrhundert begannen viele europäische Länder Kolonien in den heutigen USA zu gründen. Die ersten davon konnten sich nicht selbst versorgen und scheiterten, da die Menschen nicht mit den klimatischen Bedingungen in ihrer neuen Heimat zurechtkamen, Misserfolge bei der Ernte hatten, und letztlich starben oder zurück in ihr Mutterland kehrten.

    Die erste erfolgreiche Kolonie gründete sich 1607 in Jamestown.

    • Anbau von Tabak generierte Einkommen
    • es wurde Handel mit dem europäischen Festland und indigenen Völkern betrieben
    • Siedler*innen konnten Nahrungsmittel kaufen
    • investierten in Infrastruktur und Wohlstand
    • Gesellschaft konnte wachsen

    Eine Kolonie ist ein Gebiet, das ein Land für sich beansprucht, auch wenn es nicht im Bereich seiner Grenzen liegt.

    Vor allem Menschen aus England, Frankreich, den Niederlanden und Spanien immigrierten damals in die heutigen USA. Dabei gab es viele Konflikte mit der indigenen Bevölkerung, da die Kolonialist*innen ihnen oftmals ihr Land wegnahmen und es für sich beanspruchten. Aber auch die Kolonien untereinander befanden sich oft im Konflikt um das eingenommene Land.

    Mehr zu den englischen Kolonien kannst Du auch in der Erklärung "British Empire" nachlesen.

    Die Zeit der Kolonien (16. Jahrhundert bis 1775) gilt als erste offizielle und auch längste Zeit der Einwanderung nach Nordamerika. Von 1600 bis 1700 stieg die Bevölkerungszahl nur langsam.

    • Schifffahrt war lang und teuer
    • Bevölkerung wuchs nur wenig durch Einwanderung
    • 1700: ca. 250.000 Menschen in nordamerikanischen Kolonien

    Die nächsten 75 Jahre stieg die Zahl der Einwohner*innen dann jedoch rapide auf 2,5 Millionen Menschen an. Zum einen, da die Lebensbedingungen in Europa sich weiter verschlechtert hatten und Teile der Bevölkerung auswanderten. Zum anderen, da die Industrie voranschritt und schnellere sowie größere Schiffe die Überfahrt möglich machten.

    Doch es gab noch weitere Gründe für die Einwanderung in die heutigen USA:

    • religiöse und politische Freiheit
      • in den Kolonien gab es noch keine gefestigte Regierung
      • es gab keine vorherrschende Religion in allen Kolonien
    • Hoffnung auf wirtschaftlichen Erfolg
      • Armut in Europa
      • Kolonien in Nordamerika reich an Bodenschätzen
    • Neugierde und Abenteuerlust

    Insbesondere im Süden der heutigen USA wurden außerdem bald große Plantagen für Tabak und Baumwolle angelegt. Zum einen, um die wachsende Bevölkerung zu versorgen. Zum anderen, um Handel mit dem europäischen Festland zu führen.

    Die Plantagen machten jedoch deutlich, dass es noch an Arbeitskraft mangelte, sodass einige Arbeitgeber*innen in den Kolonien die Schifffahrt von Europa nach Amerika bezahlten. Viel lukrativer für sie waren jedoch Sklav*innen aus Afrika.

    Bevölkerung USA – Einwanderer & Einwanderinnen: Zwangsmigration aus Afrika

    Nicht alle Menschen, die als Einwanderer oder Einwanderinnen Teil der Bevölkerung in die USA kamen, taten dies freiwillig. Bereits bevor die ersten Sklav*innen in die heutigen USA kamen, wurden afrikanische Menschen nach Süd- und Mitteleuropa verschifft, um dort zu arbeiten. Das erste Schiff mit Schwarzen Versklavten wurde 1619 dokumentiert und kennzeichnet den Beginn des Sklavenhandels in Nordamerika.

    Sklavenhandel gibt es schon seit etwa 1.700 vor Christus im antiken Griechenland und Rom. Kriegsgefangene aus eroberten Ländern wurden als rechtlose Menschen auf Märkten verkauft und viele griechische Bürger*innen besaßen mindestens einen Sklaven oder eine Sklavin.

    Der erste Handel mit afrikanischen Menschen im europäischen Raum kann auf die 1440-er Jahre datiert werden: Afrikanische Stammesfürst*innen und Adlige verkauften Mitglieder ihres Stammes an Portugal, um ihren Wohlstand in Afrika zu sichern. Dieser Handel bildete die Grundlage für einen weltweiten Sklavenhandel. Mehr zur Geschichte der Sklaverei findest Du in der Erklärung "Slavery".

    Durch den Sklavenhandel wurden viele Menschen aus Afrika gezwungen, in die USA zu migrieren. Da sie nicht bezahlt wurden, gab es auch selten eine Möglichkeit für sie, zurück in ihr Heimatland zu gelangen. Sie arbeiteten hauptsächlich auf Plantagen für Tabak und Baumwolle, aber wurden auch im Bergbau und im Haushalt eingesetzt.

    In den 400 Jahren, in denen Sklavenhandel in Nordamerika erlaubt war, von 1505 bis 1866, wird geschätzt, dass 12,5 Millionen Menschen aufgrund der Sklaverei starben. Einige überlebten nicht einmal die Überfahrt in die USA.

    Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Sklavenhandel in den meisten Ländern verboten und auch der Sklavenbesitz war ab 1865 illegal.

    Im Jahr 2021 machten Afroamerikaner*innen etwa 12 bis 13 % der Gesamtbevölkerung aus und gehören so zur zweitgrößten Minderheit in den USA.1

    Bevölkerungsverteilung USA durch Westward Movement

    Nach 1775 stieg die Einwohnerzahl in den USA für 100 Jahre stetig an, jedoch nicht sonderlich extrem. Die bisherigen Einwander*innen hatten sich bis dahin vor allem an der Ostküste angesiedelt.

    Doch je mehr Immigrant*innen in die USA kamen, um sich durch das freie Land für Landwirtschaft und die Jagd ein neues Leben aufzubauen, umso knapper wurde der Platz an der Ostküste. Ab 1803, dem Jahr, in dem die neugegründete US-amerikanische Regierung Louisiana von Frankreich kaufte, reisten immer mehr Menschen ins Landesinnere, um dort Land für sich zu beanspruchen.

    Die Bewegung in den Westen wird auch als Westward Movement bezeichnet.

    • 1890 war das ganze Land bis zur Westküste durch größtenteils europäische Immigrant*innen besiedelt.
    • Die Menschen glaubten, dass vorherbestimmt sei, dass sich ihr Land bis an die Westküste erstreckt.
    • Dieser Glaube wurde unter dem Namen Manifest Destiny ("Manifest des Schicksals") bekannt.
    • Das Manifest ist die Grundlage für den American Dream

    Durch das Westward Movement kam es vermehrt zu Auseinandersetzungen mit der nativen Bevölkerung des Landes. Viele indigene Stämme wurden zwangsumgesiedelt, getötet oder versklavt.

    Der American Dream ist bis heute ein wichtiges Prinzip in den USA – es besagt, dass jede und jeder, der hart arbeitet, es zu Ruhm und Wohlstand bringen kann. Wie genau sich das in den USA zeigt und welche Schattenseiten das mit sich bringt, findest Du in der gleichnamigen Erklärung "American Dream" heraus.

    Ethnische Gruppen in den USA – Huddled Masses

    Von der nächsten Zuwanderungswelle wird ab 1845 gesprochen, wodurch mehr ethnische Gruppen in die USA kamen. Zwischen 1845 und 1930 kamen ca. 25 Millionen Immigrant*innen aus aller Welt nach Nordamerika. Für diesen großen Strom an Zuwander*innen in den 1880er-Jahren gibt es heute den Begriff Huddled Masses.

    Auf Deutsch bedeutet der Ausdruck so viel wie "zusammengekauerte Massen". Er kommt aus dem Gedicht "The New Colossus" von Emma Lazarus. Das Gedicht wurde 1883 verfasst und war Teil einer Kunstsammlung, mit der Geld für den Bau der Freiheitsstatue gesammelt werden sollte.

    Mehr über den Begriff Huddled Masses und seine Bedeutung erfährst Du in der Erklärung "European Immigration USA".

    Bevölkerung USA – Einwanderer in die USA aus Europa

    Von 1845 bis 1849 gab es vor allem viele irische und deutsche Einwanderer*innen in die USA ein. Der Hauptgrund dafür war Armut:

    • große Hungersnot in Irland
    • Nahrungsknappheit erstreckte sich über den gesamten europäischen Kontinent
    • 1848 Revolution in Deutschland

    Wie Du siehst, wiederholen sich hier die Gründe, die bereits zur ersten Welle der Einwanderung eine Rolle spielten: Menschen suchten nach besseren Lebensbedingungen und politischer Freiheit.

    1921 und 1924 wurde die Immigration erstmals für europäische Einwander*innen eingeschränkt. Menschen aus west- und nordeuropäischen Ländern, war es weiterhin gestattet uneingeschränkt einzuwandern. Für Einwanderungen aus Ost- und Südeuropa galten jedoch die sogenannten Quoten.

    Die Quoten bestimmten, dass zum Beispiel von 100 Einwander*innen nur 15 aus China kommen durften. Mehr dazu lernst Du in der Erklärung "Immigrants in USA".

    Bevölkerung USA – Einwanderer in die USA aus Asien

    Da es lange keine Einschränkungen gab, wer von wo einwandern durfte, kamen bald nicht nur Menschen aus Europa in die USA. Im frühen 19. Jahrhundert stieg die Anzahl der asiatischen Einwanderer*innen in die USA ebenfalls stark an. Viele erhofften sich ein besseres Leben und wirtschaftlichen Erfolg. Oft wurden die asiatischen Immigrant*innen jedoch in schlecht bezahlten Jobs untergebracht.

    Zur Zeit der Huddled Masses gab es jedoch wenige aus den asiatischen Ländern, da 1882 der sogenannte Chinese Exclusion Act in Kraft trat.

    • erste Einreiseeinschränkung für die USA
    • Ausschließen von chinesischen Einwander*innen
      • aber auch Menschen aus anderen asiatischen Ländern, wie Japan oder den Philippinen

    Bevölkerungsentwicklung USA seit 1940

    Seit 1940 wurde die Bevölkerungsentwicklung vor allem von verschiedenen Gesetzen und Regelungen beeinflusst. In den 1940ern und 1950ern begann die US-amerikanische Regierung Personen ohne Staatsbürgerschaft in den USA schließlich zu registrieren und sogenannte Visen einzuführen. Es wurde eine Unterteilung in drei Gruppen vorgenommen, die bis heute besteht:

    • Arbeiter*innen
    • Besucher*innen
    • dauerhafte Einwanderer*innen

    Seit 1952 gehört auch Hawaii zu den US-amerikanischen Bundesstaaten. Deshalb sind die hawaiianischen Ureinwohner*innen und andere Pazifikinsulaner*innen nicht immigriert, gehören heute aber zu den ethnischen Minderheiten. Es handelt sich dabei um Personen, die von einem der ursprünglichen Völker von Hawaii, Guam, Samoa oder anderen Pazifikinseln abstammen. Sie machen heute 0,3 % der gesamten US-Bevölkerung aus (Stand 2021).1

    Erst 1965 wurden die einschränkenden Gesetze für asiatische Bürger*innen aufgehoben. Weshalb sie heute einen eher kleinen Anteil von 5 bis 6 % an der Gesamtbevölkerung ausmachen (Stand 2021).1

    Die meisten asiatischen Amerikaner*innen leben heute übrigens im Bundesstaat Kalifornien.

    Im selben Jahr wurde festgelegt, dass die Person, die zuerst einen Antrag stellt, auch als Erstes eine Erlaubnis bekommt in die USA einzureisen. Lediglich bestimmte Berufsgruppen, wie z. B. Ärzt*innen, wurden noch bevorzugt.

    Seit 1978 gibt es in den USA zwar immer noch eine Quotenregelung, diese ist aber nicht auf spezifische Länder abgeglichen, sondern gilt für alle Länder der Welt gleich.

    Durch die Quoten-Gesetze 1921/1924 durften aus jedem Land 3 % der bereits in den USA lebenden Menschen neu in das Land einwandern. Zum Abgleich wurde die Einwohnerzahl von 1890 genutzt. Lebten 1890 also 500 Menschen aus Deutschland in den USA, durften 15 neue Deutsche einwandern. Wenn 1890 dafür nur 150 Menschen aus Indien in den USA lebten, durften auch nur 3 % dieser (also 4,5) neu einwandern. 1978 wurde dies abgeschafft, sodass 3 % der Gesamtbevölkerung in die USA einwandern darf, egal aus welchem Land.

    Die letzte Überarbeitung des Einwanderungsgesetzes der USA gab es im Jahr 1990. Seitdem dürfen jedes Jahr ungefähr 675.000 Einwander*innen in das Land kommen. Das aktualisierte Gesetz soll dabei helfen, Menschen aus den Ländern in die USA zu holen, aus denen in den vergangenen Jahren weniger ins Land kamen.2

    Bevölkerungswachstum USA seit 1990

    Mit mehr als 340 Millionen Bürger*innen1 sind die Vereinigten Staaten von Amerika das Land mit den drittmeisten Einwohner*innen der Welt. Das Bevölkerungswachstum ist seit Jahren positiv, das heißt, es leben immer mehr Menschen in den USA. Das liegt vor allem an

    • vielen Geburten
    • eine höhere Lebenserwartung
    • viel Immigration

    In den letzten Jahren konnte vor allem auch ein Anstieg von Immigrant*innen aus Mexiko und anderen Latein-amerikanischen Ländern festgestellt werden. Viele sind auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen und gelten als Wirtschaftsflüchtlinge. Sie stellen heute mit etwa 18 % die größte ethnische Minderheit in den USA dar (Stand 2020).1

    Seit 2017 sinkt das Bevölkerungswachstum in den Vereinigten Staaten von Amerika allerdings wieder deutlich. Ein Grund dafür ist die Präsidentschaft von Donald Trump. Durch seine Einwanderungspolitik wurde es erschwert, in die USA einzuwandern.

    USA Bevölkerungsanteile – Einwanderung unter Donald Trump

    Die Zuwanderung von Menschen in die USA in der heutigen Zeit ist vorwiegend durch die Präsidentschaft von Donald Trump (2017 bis 2021) und seinen vorherigen Wahlkampf geprägt. Sein Ziel war es, die legale Einwanderung um mehr als 60 % zu reduzieren. Zusätzlich sollte die illegale Einwanderung in die Vereinigten Staaten von Amerika komplett verhindert werden.

    Wenn jemand legal in ein Land einwandert, hat er/sie eine Aufenthaltsgenehmigung von diesem Land bekommen. Das ist bei der illegalen Einwanderung nicht so. Oft kommen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung auf der Suche nach besseren Lebensbedingungen in ein Land, das reicher ist als ihr Heimatland.

    In seinem Wahlkampf versprach Trump auch, eine Mauer zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika zu bauen. Diese Mauer sollte die illegale Einwanderung aus Mexiko verhindern. Dabei wollte Trump erreichen, dass nicht die USA diese Mauer bezahlen müssen, sondern Mexiko.

    Die illegale Einwanderung von Mexiko in die USA ist gefährlich, denn dafür muss eine Wüste durchquert und ein vier Meter hoher Zaun überwunden werden. Jedes Jahr verdursten auf dem Weg über die Grenze mehr als 400 Menschen.

    Der Nachfolger von Donald Trump, Präsident Joe Biden (seit 2021), hat einige Teile der Einwanderungspolitik seines Vorgängers wieder rückgängig gemacht. Dazu zählt beispielsweise, dass der Mauerbau an der Grenze zu Mexiko gestoppt wurde.

    Mehr zu dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump und seiner Politik erfährst Du in der Erklärung "Donald Trump".

    Gesamtbevölkerung USA – Bevölkerungsanteile

    Die Gesamtbevölkerung der USA liegt aktuell (Stand 2022) bei knapp 340 Millionen Einwohner*innen. Zur Gesamtbevölkerung gehören verschiedene ethnische Gruppen, die Bevölkerungsanteile in den USA ausmachen. Wie in vielen anderen westlichen Ländern steigt die Anzahl an Menschen, die in den USA leben, seit mehr als 70 Jahren stetig an.

    Es wird in den USA auch von einem ethnisch diversen Land gesprochen, was darauf anspielt, dass viele verschiedene Ethnien dort leben. Wenn Du mehr zu ethnischen Gruppen und ethnischer Diversität wissen möchtest, sieh Dir die Erklärung "Ethnic Diversity" an.

    Zusammensetzung der Bevölkerung in den USA – Ethnien

    Die Zusammensetzung der Bevölkerung in den USA auf einen Blick sieht so aus (Stand 2019):

    • knapp 61 % Weiße
    • mehr als 18 % Hispanics/Latinos
    • mehr als 13 % Afroamerikaner*innen
    • knapp 6 % asiatische Amerikaner*innen
    • mehr als 1 % Native Americans/indigene Bevölkerung

    Du kannst sehen, dass es verschiedene Ethnien gibt, die unterschiedliche Anteile an der Bevölkerung haben. Es wird vermutet, dass sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in den USA in den nächsten Jahren leicht ändert:

    • weniger Weiße
    • mehr Hispanics/Latinos
    • mehr asiatische Amerikaner*innen
    • weniger Indigene

    Bevölkerung USA - Das Wichtigste

    • Geschichte der Einwanderung in die USA:
      • Bevölkerung USA Herkunft Native Americans:
        • erste Menschen vor ca. 20.000 Jahren
        • Vorfahrinnen und Vorfahren der heutigen Native Americans
      • Bevölkerungsgruppen USA zur Kolonialzeit:
        • europäische Einwanderer und Einwanderinnen, z. B. aus Spanien, Frankreich und England
      • Bevölkerung USA – Zwangsmigration aus Afrika:
        • Einwanderer und Einwanderinnen aus Afrika ab ca. 1619
        • nicht freiwillig, sondern durch Sklavenhandel
      • Bevölkerungsverteilung USA durch Westward Movement:
        • ab 1775 stetiger Bevölkerungswachstum durch v. a. europäische Einwanderung
        • starke Verdrängung der indigenen Bevölkerung
      • Ethnische Gruppen in den USA – Huddled Masses:
        • Einwanderungswelle zwischen 1845 und 1930
        • viele irische und deutsche Einwanderer und Einwanderinnen
        • zu Beginn auch einige asiatische Immigrant*innen
        • ab 1882 Einschränkung der Immigration aus Asien
      • Bevölkerungsentwicklung USA seit 1940:
        • keine weitere große Einwanderungswelle
        • Einführung von Visen und Registrierungen
      • Bevölkerungswachstum USA seit 1990:
        • immer noch positiv durch viele Geburten, höhere Lebenserwartung und Immigration
        • mehr Zuwanderung aus Latein-amerikanischen Ländern
      • USA Bevölkerungsanteile – Einwanderung unter Donald Trump:
        • Vorgehen gegen Einwanderung aus Mexiko, dadurch leichter Rückgang an Immigration
        • Ziel: illegale Einwanderung stoppen
    • Gesamtbevölkerung USA: mehr als 340 Millionen Menschen (Stand 2022).
    • Zusammensetzung der Bevölkerungsgruppen in den USA – Ethnien:
      • knapp 61 % Weiße
      • mehr als 18 % Hispanics/Latinos
      • mehr als 13 % Afroamerikaner*innen
      • knapp 6 % asiatische Amerikaner*innen
      • mehr als 1 % Native Americans/indigene Bevölkerung

    Nachweise

    1. de.statista.com: USA: Zugehörigkeit zu den Ethnien nach Selbstzuschreibung im Jahr 2020. (29.05.2022)
    2. usa.usembassy.de: Gesellschaft > Einwanderung. (29.05.2022)
    3. countrymeters.info: Vereinigte Staaten von Amerika Bevölkerungsuhr. (29.05.2022)
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Bevölkerung USA

    Welche Bevölkerungsgruppen gibt es in den USA? 

    In den USA gibt es sechs Bevölkerungsgruppen:


    • Weiße und europäische Amerikaner*innen
    • Hispano- und Latino-Amerikaner*innen
    • Afroamerikanische Amerikaner*innen
    • Asiatische Amerikaner*innen
    • Amerikanische Ureinwohner*innen und Indigene Alaskas
    • Eingeborene Hawaiianer*innen und andere Pazifikinsulaner*innen

    Wie setzt sich die Bevölkerung der USA zusammen? 

    Die Bevölkerung der USA setzt sich aus europäischen Amerikaner*innen, Hispano- und Latino-Amerikaner*innen, asiatischen Amerikaner*innen, Afroamerikaner*innen und amerikanischen Ureinwohner*innen zusammen. Zu den Ureinwohner*innen zählen auch die eingeborenen Hawaiianer*innen und andere Pazifikinsulaner*innen.

    Welche ethnischen Gruppen gibt es in den USA? 

    Es gibt sechs ethnische Gruppen in den USA:

    • Weiße
    • Hispanics/Latinos
    • Afroamerikaner*innen
    • asiatische Amerikaner*innen
    • Native Americans

    Wie ändert sich die Zusammensetzung der US amerikanischen Bevölkerung?

    Wie sich die Zusammensetzung der US-amerikanischen Bevölkerung ändert, ist nicht klar zu sagen. Allerdings wird davon ausgegangen, dass es in Zukunft

    • weniger Weiße,
    • mehr Hispanics,
    • mehr asiatische Amerikaner*innen und
    • weniger Indigene geben wird.

    Wie viele Amerikaner*innen gibt es?

    Es gibt ca. 340 Millionen US-Amerikaner*innen (Stand 2022).

    Wie viele Schwarze leben in den USA?

    Es leben ca. 41,8 Millionen Schwarze in den USA, das sind 13 % der Gesamtbevölkerung. 

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