Nordirlandkonflikt

Die Geschichte der Insel Irland ist durch blutige Aufstände und eine zerrissene Bevölkerung geprägt. Die Konflikte in Irland gehen bis ins Mittelalter zurück und sind bis heute zu spüren. Die Kurzfassung des Nordirlandkonflikts ist einfach erklärt: Es geht um einen Konflikt zwischen England (später das Vereinigte Königreich) und Irland, in dem es unter anderem um die Religion des Landes Irland geht. Im Verlauf der Geschichte entwickelte sich dieser Religionskonflikt jedoch zu etwas Größerem. 

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Inhaltsverzeichnis
Inhaltsangabe

    In Irland wird der Nordirlandkonflikt fast schon liebevoll The Troubles genannt. Das heißt übersetzt "Die Wirren" oder "Die Mühen", was darauf verweist, dass es sich um eine mühevolle, anstrengende Zeit handelt.

    Nordirlandkonflikt – Kurzfassung

    Obwohl in der Kurzfassung des Nordirlandkonflikts oft gesagt wird, dass es sich um einen Religionskrieg handelt, war dies nur kurze Zeit der Fall. In seiner Hochphase zwischen 1968 und 1998 ging es beim Nordirlandkonflikt vor allem um einen Machtkampf zwischen diesen Parteien:

    • Befürworter*innen des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland
    • Menschen, die ein geeinigtes Irland wollen ohne den Einfluss von Großbritannien

    Mit anderen Worten: Ein Machtkampf zwischen Menschen, die die Trennung von Nordirland und der Republik Irland wollen und Menschen, die ein vereintes Irland wollen.

    Beteiligte des Konflikts sind zwei Parteien, die sich nach und nach in verschiedene Splittergruppen aufteilten.

    KonfliktparteiZielZugeordnete Konfession
    Irische Republikaner/Nationalisten(hauptsächlich durch das Paramilitär Irish Republican Army (IRA) vertreten)ein unabhängiger irischer Staat ohne Teilung römisch-katholisch
    Ulster-Loyalisten/ UnionistenVerbindung zu Großbritannien erhaltenprotestantisch-anglikanisch

    Der Konflikt begann mit der Ansiedlung von britischen Menschen in Irland, die den protestantischen Glauben der anglikanischen Kirche Englands vertraten und durchsetzen wollten. Daher kommt die Bezeichnung als Religionskrieg: Es standen sich

    • irische Katholik*innen und
    • britische Protestant*innen gegenüber.

    Der Konflikt sorgte dafür, dass das Land 1921 in zwei Teile geteilt wurde, woraufhin der Konflikt weiter angefeuert wurde. Sein Ende fand der Nordirlandkonflikt 1998 mit dem Karfreitagsabkommen.

    Paramilitär wird eine nicht staatlich organisierte Gruppe genannt, die "dem Militär ähnlich" ist und ihre Ziele versucht, mit Gewalt durchzusetzen.

    Nordirlandkonflikt – Zeitleiste

    Die wichtigsten Geschehnisse des Nordirlandkonflikts kannst Du hier anhand einer Zeitleiste sehen.

    Nordirlandkonflikt, Nordirlandkonflikt Zeitleiste, StudySmarterAbb. 1 - Wichtige Ereignisse im Nordirlandkonflikt von 1968 bis 1998

    Nordirlandkonflikt – Zusammenfassung der Hintergründe

    Um den Nordirlandkonflikt zwischen 1968 und 1998 besser verstehen zu können, solltest Du Dir zuerst eine Zusammenfassung der Hintergründe ansehen, denn der Nordirlandkonflikt geht zurück auf das Mittelalter. Damals ereignete sich Folgendes:

    1. Der englische König Henry VIII. ließ sich 1541 vom irischen Parlament als König von England und Irland krönen.
    2. In den folgenden Jahren gründete Henry die anglikanische Kirche, die er in England, Wales und Schottland durchsetzen konnte.
    3. Die gesamte Insel Irland hingegen leistete Widerstand,
    4. Daraufhin schickte Henry 1609 Siedler*innen aus England nach Irland, die der protestantisch-anglikanischen Religion, sowie der englischen Krone treu waren.

    Die anglikanische Kirche (Church of England) ist eine Mischung aus katholischen Traditionen und evangelischen Werten. Der evangelische Einfluss ist jedoch größer, wodurch die Kirche weitestgehend als protestantisch angesehen wird.

    Die Siedler*innen nahmen Ländereien der katholisch-irischen Bevölkerung in Anspruch und ließen sich vor allem in der Region Ulster nieder (die sogenannte Plantation of Ulster, siehe Karte unten). Nach dem Tod Henrys sorgte der gescheiterte Versuch einer Rekatholisierung in England dafür, dass auch in Irland Strafgesetze (Penal Laws) für katholische Bürger*innen eingeführt wurden.

    Die irische Bevölkerung hatte die Rekatholisierung unterstützt und wurde nun bestraft. Die neuen Gesetze verboten es, Katholik*innen

    • an katholische Schulen zu gehen,
    • öffentliche Ämter anzunehmen oder
    • Teil des Parlaments zu werden.

    Dadurch entstand in der irischen Politik eine große Mehrheit an Protestant*innen, die sich schließlich in der Partei der Unionisten zusammentat.

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    Abb. 2 - Regionen und counties der Insel Irland mit Nordirland farblich abgegrenzt

    Die gescheiterte Rekatholisierung in England war der Versuch der katholisch-englischen Bevölkerung gegen die neue protestantisch-anglikanische Kirche des englischen Königshauses vorzugehen und die katholische Kirche wieder zur Staatskirche zu machen. Dies geschah nach dem Tod Henry VIII. von 1553 bis 1558 unter der ersten Tochter Henrys, Mary I. Da die Iren und Irinnen diesen Versuch unterstützten, galten in England und Irland die Strafgesetze. Wenn Du mehr über das englische Königshaus lernen möchtest, sieh Dir die Erklärungen zur Landeskunde UK an!

    Unzufrieden mit der Lage organisierte die katholisch-irische Bevölkerung Aufstände und die paramilitärische Gruppe Irish Republican Army wurde gegründet. Einer der berühmtesten Aufstände war das Easter Rising ("Osteraufstand") 1916, bei dem die katholische Bevölkerung Irlands sich für die Unabhängigkeit von Großbritannien aussprach. Der Protest endete allerdings erfolglos: Die britische Armee schlug den Aufstand nieder.

    Mehr über den Osteraufstand lernst Du in der gleichnamigen Erklärung. Wenn Du außerdem mehr über die Geschichte Irlands erfahren möchtest, sieh Dir die Erklärung "Landeskunde Irland" an!

    Der Osteraufstand legte jedoch den Grundstein für die Unabhängigkeit, sowie die Teilung Irlands 1921 in einen Free Irish State (später Republik Irland) und Nordirland. Der Anführer der Sinn Féin, der politische Zweig der IRA, setzte sich mit der britischen Regierung auseinander und handelte einen Friedensvertrag aus, der Irland die Unabhängigkeit gewährte, aber das Land in zwei Teile spaltete. Grund für die Spaltung war, dass sich in der Ulsterregion mittlerweile so viele Protestant*innen niedergelassen hatten, die sich Großbritannien zugehörig fühlten und nicht davon getrennt werden wollten.

    Lerne mehr über die politischen Zusammenhänge der irischen Spaltung in der Erklärung "Irland".

    Nordirlandkonflikt – Ursachen

    Du siehst, eine der Ursachen des Nordirlandkonflikts waren verschiedene Glaubensrichtungen. Zu den Konflikten aufgrund der Glaubensrichtung kamen auch Konflikte zwischen Befürworter*innen und Gegnern des Vertrags hinzu. Die Ursachen des Nordirlandkonflikts können also unter den folgenden Aspekten zusammengefasst werden:

    • Verbot der Ausübung katholischer Bräuche
    • Katholik*innen durften kein Land kaufen
    • große Armut unter Katholik*innen in Nordirland
    • Uneinigkeit über den Vertrag 1921 mit Großbritannien
    • kein politisches Mitspracherecht der katholischen Bevölkerung durch Gerrymandering und Property Qualifications

    Gerrymandering kommt von dem amerikanischen Vizepräsidenten Elbridge Gerry, der die Wahlkreise so einteilte, dass eine Minderheit die Wahl gewinnen konnte. Dieses Prinzip wurde auf die nordirischen Provinzen angewandt, sodass in den gezogenen Wahldistrikten sichergestellt wurde, dass protestantische Unionisten die Mehrheit bildeten.

    Neben Gerrymandering spielten Property Qualifications eine große Rolle. Was das ist, siehst Du in dieser Definition:

    Property Qualifications, auch disfranchisement genannt, bezeichnet den Umstand, dass die Anzahl der Stimmen sich bei einer Wahl nach dem Besitz richtete. Das heißt, dass nur Bürger*innen, die Grundbesitz hatten, auch wählen durften. Da viele katholische Ir*innen arm waren, wurden viele von der Wahl ausgeschlossen.

    Dass der Konflikt so lang anhielt, ist hauptsächlich der Spirale der Gewalt zuzuschreiben (dazu mehr unter Verlauf des Nordirlandkonflikts).

    Nordirlandkonflikt – Religion

    Der Nordirlandkonflikt startete also als Religion-Konflikt zwischen den beiden Glaubensrichtungen

    • römisch-katholisch und
    • anglikanisch-protestantisch.

    Hauptsächlich handelte es sich allerdings um einen Konflikt, in dem es um die Zugehörigkeit der Ulster-Region ging. Es ging also nicht darum, die andere Gruppe von der eigenen Religion zu überzeugen, wie das in den meisten Glaubenskriegen der Fall ist, sondern gegen die ungerechte Behandlung der katholischen Bevölkerung anzugehen.

    Bis heute ist Irland ein Land mit einem großen Anteil in der Bevölkerung, der sich dem katholischen Glauben zuordnet. Der protestantische Glaube ist vor allem an der Küste vertreten, dort wo die englischen Siedler*innen ankamen. Auf der folgenden Karte siehst Du, wie die Religionen 2001 in Nordirland verteilt waren und wo dadurch Konflikte entstanden. In den Jahren der Troubles veränderte sich das Verhältnis aber immer mal wieder, sodass die Mehrheit besonders in den hellen Bereichen der Karte oftmals schwankte.

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    Abb. 3 - Verteilung der protestantischen & katholischen Religion in Nordirland (Stand 2001)

    Seit 2001 hat sich allerdings viel geändert. Nur zehn Jahre später gab es schon 5 % weniger protestantische Bürger*innen als zuvor. Bei der Volkszählung im Jahr 2021 zählte Nordirland das erste Mal seit 100 Jahren wieder mehr katholische Bürger*innen als protestantische:

    • katholischen Glaubens: 45,7 %
    • protestantischen Glaubens: 43,5 %

    Die Ursache der Verteilung könnte sein, dass die Anzahl andersgläubiger oder nicht gläubiger Menschen ansteigt.

    Nordirlandkonflikts – Verlauf

    In der folgenden Tabelle findest Du eine Reihe von Ereignissen, die den Verlauf des Nordirlandkonflikts seit Irlands Spaltung 1921 besonders antrieben. Jedes dieser Ereignisse sorgte für weitere Eskalation, sodass eine Spirale der Gewalt entstand, die 35 Jahre lang anhielt.

    Wann Was
    28. August 1963

    der nationalistische Parlamentsabgeordnete Austin Curie besetzte ein Haus in Dungannon, das einer unionistischen Sekretärin zugesprochen wurde, obwohl es an eine katholische Familie gehen sollte

    1964

    Gründung der Campaign for Social Justice (1967 wurde daraus die Northern Ireland Civil Rights (NICRA)) und Organisation von Massendemonstrationen.

    24. Juni 1968

    Katholischer Demonstrationszug nach Dungannon, wo er auf loyalistische Gegendemonstranten traf

    5. Oktober 1968

    Demonstration in (London) Derry trotz Demonstrationsverbot, die gewaltsam von der Polizei aufgelöst wird.

    Neujahr 1968 auf 1969

    weitere Demonstration in Derry

    August 1969

    Straßenkämpfe zwischen IRA und Loyalisten in Belfast, woraufhin die nordirische Regierung britische Truppen zur Unterstützung anfordert

    3. Juli 1970

    Verhängung einer Ausgangssperre für katholische Viertel in Belfast wegen Verdacht auf geheime Waffendepots.

    Folge: IRA bekam mehr Zulauf und es gab mehrere Anschläge auf irische Polizei sowie britisches Militär.

    August 1971

    Internierungswelle (= Verhaftung) von 342 Menschen wegen Verdacht von Terror: außer zwei gehörten alle davon den katholischen Nationalisten an.

    Folge: Protest gegen die Internierung, 35 Tote und 100 Bombenanschläge bis Ende des Monats.

    30. Januar 1972

    Bloody Sunday ("Blutsonntag")

    • Protestmarsch gegen Internierung in Solidarität mit den Insassen im Hungerstreik
    • Auflösung der Demonstration durch das Fallschirm-Bataillion, das 14 Menschen erschoss
    2. Februar 1972

    30.000 Menschen auf Demonstration in Dublin (größter Protest im Nordirlandkonflikt), bei der auch die britische Botschaft angezündet wurde.

    Folge: Nordirlands Parlament wird aufgelöst und das Land unter Direct Rule ("direkte Regierung") Großbritanniens gestellt.

    21. Juli 1972Bloody Friday ("Blutfreitag")
    • IRA zündete mehrere Bomben in Belfast, neun Menschen starben, Hunderte wurden verletzt
    9. Dezember 1973Sunningdale Agreement ("Abkommen von Sunningdale")
    • Erster Versuch eines geteilten Parlaments, in dem der Republik Irland Mitspracherecht in Nordirland zugesprochen wurde.
    • Das Abkommen scheiterte im Mai 1974 wegen starker Proteste der Unionisten.
    15. November 1985

    Anglo-Irisches Abkommen zwischen Großbritannien und der Republik Irland, das Irland eine Rolle in der nordirischen Regierung zukommen sollte. Das Abkommen wurde von den Ulster-Unionisten abgelehnt.

    10. April 1998

    Good Friday Agreement ("Karfreitagsabkommen")

    • Nach 10 Jahren Friedensgesprächen kommt es zu dem Abkommen zwischen Großbritannien, der unionistischen Partei Social Democratic and Labour Party und der nationalistischen Partei Sinn Féin.
    • Inhalte sind unter anderem: Waffenstillstand, Abzug des britischen Militärs, Reformierung der nordirischen Polizei, Republik Irland zieht Anspruch auf Nordirland zurück.

    Lerne mehr über das Karfreitagsabkommen in der gleichnamigen Erklärung!

    Nordirlandkonflikt – Tote

    Insgesamt starben 3.600 Menschen im Nordirlandkonflikt. Der Großteil waren Zivilisten. Zusätzlich wurden 40.000 Menschen bei

    • Bombenanschlägen,
    • Feuerüberfällen,
    • Demonstrationen oder
    • Straßenkämpfen verletzt.

    Nordirlandkonflikt – Einfach erklärt: Auswirkungen auf Heute

    Einfach erklärt sind die Auswirkungen des Nordirlandkonflikts heute noch zu spüren, da es immer noch spürbare Differenzen zwischen den nordirischen Bürger*innen gibt.

    Nach dem Karfreitagsabkommen kam es weiterhin zu organisierten Anschlägen. In den Folgejahren entwickelte sich der Nordirlandkonflikt wie folgt:

    • 1999 wurde das Parlament von Nordirland wieder nach Belfast verlegt, was die Direct Rule von 1972 beendete.
    • Die IRA erklärte den bewaffneten Kampf 2005 für beendet, 2009 folgten die unionistischen Organisationen.
    • Das britische Militär zog sich erst 2007 aus Nordirland zurück, nachdem Dublin die nordirische Polizei anerkannt hatte.
    • Politisch gründete sich 2007 außerdem eine parteiübergreifende Gruppe namens Consultative Group on the Past, die die nordirische Regierung bei Entscheidungen unterstützen soll.

    Eines der Ziele der aktuellen irischen Regierung ist es, die sogenannten Peace Walls in Belfast abzubauen, die zur Trennung der katholischen und protestantischen Gebiete dienten (Stand 2022). Manche der Tore werden heute noch nachts zwischen den Gebieten geschlossen, um Übergriffe zu vermeiden, was zeigt, dass auch heute noch Konfliktpotenzial herrscht.

    Die Friedensbemühungen der letzten zwei Jahrzehnte waren vor allem der Europäischen Union (EU) geschuldet, da Großbritannien und die Republik Irland beide Teil der Union waren. Durch die Brexit-Verhandlungen kam es jedoch 2019 wieder zu Ausschreitungen in Derry. Um den Konflikt nicht wieder aufflammen zu lassen, einigte man sich auf eine verschobene Grenze. Das bedeutet, dass zwischen Nordirland und der Republik Irland keine Zölle oder Passkontrollen stattfinden. Ob und wie der Konflikt sich in Zukunft entwickeln wird, bleibt abzuwarten.

    Brexit kommt von den Worten Britain und Exit und bezeichnet den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. Lerne mehr über die Beziehung zwischen Irland, Nordirland und Großbritannien in den Erklärungen "Irland" und "Karfreitagsabkommen".

    Nordirlandkonflikt – Das Wichtigste

    • Nordirlandkonflikt – Kurzfassung: ein Konflikt von 1968 bis 1998 zwischen den Unionisten, die Teil des Vereinigten Königreichs bleiben möchten und Nationalisten, die Irland als geeintes unabhängiges Land sehen möchten.
    • Nordirlandkonflikt – Zusammenfassung der Hintergründe:
      • Der Konflikt kommt aus dem Mittelalter, als protestantische Siedler*innen aus Großbritannien sich in Irland niederließen.
      • Nordirlandkonflikt: Religion wird deshalb bis heute auch als eine Ursache des Konflikts betrachtet.
    • Nordirlandkonflikt – Ursachen:
      • Religion
      • Diskriminierung der katholischen Bevölkerung
      • Armut und fehlendes politisches Mitspracherecht der Katholik*innen
    • Nordirlandkonflikt – Verlauf:
      • offizieller Beginn: 1968 mit einer Demonstration in Derry, die gewaltsam niedergeschlagen wurde
      • Höhepunkt: Bloody Sunday, an dem 14 Menschen starben
      • danach wurde Nordirlands Regierung aufgelöst und Großbritannien direkt unterstellt
      • Ende: 1998 mit dem "Karfreitagsabkommen" 1998
    • Nordirlandkonflikt – Tote: mindestens 3.600 Menschen zwischen 1968 und 1998
    • Nordirlandkonflikt – Einfach erklärt: Auswirkungen auf heute
      • Seit 2009 sind beide paramilitärischen Gruppen (IRA & Unionistische Verbände) einverstanden mit der Entwaffnung.
      • 2019 kam es erneut zu Ausschreitungen in Derry
    Häufig gestellte Fragen zum Thema Nordirlandkonflikt

    Was war der Grund für den Nordirlandkonflikt?

    Der Grund für den Nordirlandkonflikt war zu Beginn die Ansiedlung von protestantischen Schott*innen und Engländer*innen in Irland (Plantation of Ulster) und die daraus entstehende Diskriminierung der katholischen, irischen Bevölkerung.

    Warum sind Irland und Nordirland getrennt?

    Irland und Nordirland sind getrennt, weil die Unionisten in Nordirland nicht ihre Bindung zu Großbritannien lösen wollten, der Free Irish State allerdings die Unabhängigkeit forderte und so 1921 beschlossen wurde, das Land zu teilen.

    Was will die IRA (Irish Republican Army)?

    Die IRA (Irish Republican Army) will, dass Irland und Nordirland geeinigt unabhängig von Großbritannien sind.

    Wann war der Nordirlandkonflikt?

    Der Nordirlandkonflikt war von 1968 bis 1998.

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    Was geschah am 05. Oktober 1968?

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