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First Nations

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First Nations

Canada oder auf Deutsch Kanada ist mit fast zehn Millionen Quadratkilometern eines der größten Länder der Welt. Allerdings leben nur etwa 38 Millionen Menschen in der größtenteils kalten und lebensunfeindlichen Umgebung. Zum Vergleich: In Deutschland leben 80 Millionen Menschen auf 350.000 Quadratkilometern.

1,67 Millionen Kanadier*innen identifizieren sich als Teil der First Nations und diese 4,9 % der kanadischen Bevölkerung bereichern mit ihrer Geschichte und Kultur das Leben in Kanada.

Métis, Inuit und First Nations in Kanada

In Kanada gibt es drei Hauptgruppen der indigenen Bevölkerung, die 1982 im Constitution Act Kanadas genannt werden: Métis, Inuit und die First Nations. Um die First Nations zu verstehen, solltest du zuerst wissen, wer die anderen beiden Gruppen sind.

Métis sind Nachfahren europäischer Pelzhändler*innen und Fischer*innen, die sich mit den indigenen Völkern vermischten. Métis haben europäische und indigene Wurzeln. Sie leben seit dem 17. Jahrhundert in Kanada.

1885 wurden die Métis durch die sogenannte Nordwest-Rebellion gegen die kanadische Regierung berühmt, die das Land und die Rechte der Métis nicht schützte. Die britische Modefirma "Hudson Bay Company" beschäftigte viele Métis und verkaufte das Gebiet der Red-River-Kolonie, in dem die Métis lebten, an die Regierung. Die Rebellion brachte den Métis zwar keinen Sieg, wird aber dennoch als erfolgreich betrachtet, da die Métis ab diesem Zeitpunkt politisches Mitspracherecht erhielten und sogar ihr Land wieder zugesprochen bekamen.

Die zweite große indigene Gruppe in Kanada sind die Inuit.

Unter Inuit versteht man eine indigene Gruppe, die zu der übergreifenden Gruppe der Eskimos gehört und in Nordkanada, Alaska und Grönland ansässig ist. Sie kamen etwa 3.000 v. Chr. nach Kanada und hatten lange Zeit keinen Kontakt zu europäischen Einwanderer*innen.

Hast du jemals gehört, dass der Begriff "Eskimo" für "Rohfleischesser" steht und deshalb beleidigend ist? Das stimmt aber gar nicht! Die eigentliche Übersetzung von "Eskimo" lautet nämlich "Schneeschuhflechter" und somit ist "Eskimo" keine abwertende Bezeichnung. Es gibt lediglich Gruppen, die den Begriff vermeiden, da dieser in der Kolonialzeit entstanden und nur deswegen negativ behaftet ist.

Die Inuit lebten bis in die Neuzeit (bis ca. Ende des 18. Jahrhunderts) hinein abgeschottet von den europäischen Siedler*innen, da die meisten Einwanderer*innen die Wärme suchten und deshalb in den Süden (heutzutage die USA und das Mexiko) zogen. Die Inuit waren lange Zeit Jäger*innen und Sammler*innen, bis sie durch den Einfluss der europäischen Einwanderer*innen dazu gezwungen wurden, sich niederzulassen. "Inuit" bedeutet in der Sprache der Einheimischen "Mensch".

Lerne mehr über die Inuit, ihre Geschichte und Kultur in dem dazugehörigen Artikel.

First Nations: Begrifflichkeiten und Definitionen

First Nations sind alle Menschen indigener Herkunft, die nicht zu den Métis oder den Inuit gehören.

Inuit und Métis wurden von Anfang an als solche bezeichnet und somit sehr früh von den First Nations getrennt. Seit dem 19. Jahrhundert spricht man von den First Nations, da der Begriff "Indianer*innen" durch seine Nutzung in der kolonialen Zeit, ähnlich wie der Begriff "Eskimo", negativ behaftet ist und sich viele Ureinwohner*innen nicht damit identifizieren können.

Die Ureinwohner*innen, die in den USA leben, werden oft Native Americans oder indigene Völker genannt (indigineous oder aboriginal people). Wenn du mehr über die Native Americans in den heutigen USA lernen möchtest, sieh dir den dazugehörigen Artikel "Amerikanische Ureinwohner" an.

Nicht zu verwechseln sind die First Nations allerdings mit den First People ("ersten Menschen"). Unter First People werden nämlich alle indigenen Menschen in Kanada zusammengefasst. Die First Nations hingegen sind ein Überbegriff für die 630 Nations und Bands, die wiederum oft ein Zusammenschluss von mehreren Stämmen (Tribes) sind. Die folgende Grafik hilft dir dabei, die unterschiedlichen Begriffe und Oberbegriffe zu verstehen.

First Nations Begrifflichkeiten Indigene Kanada StudySmarterAbbildung 1: Begrifflichkeiten für Indigene Kanadas

Bei Nations handelt es sich oft um politische Zusammenschlüsse, während Tribes eher einen kulturellen Hintergrund haben. Es gibt auch Stämme, die sich in der Vergangenheit bekriegten und heutzutage politisch zusammenarbeiten.

Von den 630 Nations werden bisher 619 von der kanadischen Regierung anerkannt und erfüllen somit die Kriterien der kanadischen Regierung. Die Kriterien wurden meistens in Verträgen mit den Nations ausgehandelt und variieren somit von Vertrag zu Vertrag. Mitglieder dieser Nations werden im sogenannten "Indianerregister" aufgeführt und leben in den vorgesehenen Reservaten.

Die Reservate werden heutzutage zum Teil selbst, zum Teil durch die Regierung verwaltet. Auffällig ist die noch nicht an die gesellschaftlich anerkannte und diskriminierungssensible Verwendung des Begriffs First Nations angepasste Bezeichnung in der kanadischen Verwaltung.

Geschichte der First Nations

Die ersten Menschen kamen vor etwa 12.000 Jahren über eine Landbrücke von Asien auf den Kontinent Amerika. Als Nomad*innen zogen sie von Ort zu Ort. So breiteten sich die Menschen von Norden bis Süden, vom heutigen Kanada bis in die heutigen USA aus. Die Nachfahren der ersten Menschen auf dem amerikanischen Kontinent werden First People in Kanada genannt.

Ende des 15. Jahrhunderts begannen europäische Staaten, sich für den amerikanischen Kontinent zu interessieren. An der Ostküste der heutigen USA bildeten sich britische Siedlungen und im Nordosten, bei Neufundland, ließen sich französische Siedler*innen nieder. Für die Ureinwohner*innen Kanadas entwickelte sich durch die Neuankömmlinge ein ertragreicher Pelz- und Fischhandel. Viele der Ureinwohner*innen profitierten vom Handel und lebten größtenteils friedlich mit der ausländischen Bevölkerung zusammen. Aber viele starben auch durch eingeschleppte Krankheiten.

Auch in Kanada gab es kriegerische Auseinandersetzungen. So wurde der Stamm der Beothuk auf Neufundland radikal ausgelöscht, um den Siedler*innen mehr Land zur Verfügung zu stellen.

Die Siedler*innen breiteten sich in den folgenden Jahrhunderten immer weiter im Land aus. Ab 1871 begann die indigene Bevölkerung, sogenannte Friedensverträge auszuhandeln, um Landrechte zu klären. Die Ureinwohner*innen wurden daraufhin in Reservate verwiesen und sollten im Gegenzug dafür finanzielle Entschädigungen und Jagdrechte erhalten. Die meisten dieser Entschädigungen wurden jedoch nicht ausgezahlt. Noch heute kämpft die kanadische indigene Bevölkerung dafür, das zu bekommen, was ihnen damals versprochen wurde.

Assimilierungspolitik ab 1876

Nur fünf Jahre später wurde der Indian Act ("Indianergesetz") von der kanadischen Regierung erlassen. Das Gesetz leitete die sogenannte Assimilierung ein, bei der die Ureinwohner*innen in die kanadische Kultur eingegliedert werden sollten.

Assimilierung kommt von dem lateinischen Begriff assimilare, bedeutet "angleichen" und bezeichnet einen Prozess, bei dem eine Kultur teilweise gewaltsam einer anderen angeglichen wird. Besonders in Australien, Neuseeland und auch in den USA wurde versucht, die indigene Bevölkerung unter Kontrolle zu bekommen. Lies dir dazu gerne die Artikel "Aborigines", "Stolen Generation" und "Amerikanische Ureinwohner" durch!

Bei der Assimilierungspolitik wurde die Kultur der Ureinwohner*innen an die Kultur der Siedler*innen angeglichen. Dies geschah besonders durch sogenannte Residential Schools. Das waren staatliche Internate, in denen indigene Kinder aus ihren Familien genommen wurden, ihre Sprache nicht sprechen durften und für das Ausüben ihrer Kultur bestraft wurden. Das Prinzip stand unter dem Motto "Rette den Menschen im Indianer und töte den Indianer im Kind" und sorgte dafür, dass bis heute eine ganze Generation unter anderem Schwierigkeiten damit hat, ihre eigene Sprache zu sprechen.

Wenn sie angepasst waren und ihre Rechte sowie ihren Status als indigene Person aufgaben, durften Männer in Kanada wählen gehen. Erst ab 1960 durfte eine indigene Person als indigene Person an der Politik teilhaben. Frauen waren außerdem dazu gezwungen, ebenfalls ihren Status aufzugeben, wenn sie einen nicht-indigenen Mann heirateten.

Ihre Rechte und ihren Status aufzugeben, bedeutete, dass sie der indigenen Kultur den Rücken kehrten. Das hieß, sie wurden zu einer/einem kanadischen Bürger*in.

Kultur der First Nations

Die Kultur der First Nations ist von Stamm zu Stamm unterschiedlich, aber sie kann in zehn Kulturareale in ganz Nordamerika eingeteilt werden. Diese kannst du auf der folgenden Karte sehen. Fünf der Areale liegen ganz oder zum Teil im heutigen Kanada: Subarktis, Nordwestküste, Plateau, Plains und Nordosten.

First Nations Kulturareale Nordamerika StudySmarterAbbildung 2: Kulturareale in Nordamerika

In der folgenden Tabelle findest du nähere Infos

  • zu den Kulturarealen, die sich in Kanada befinden,
  • dazu, was die Stämme in der jeweiligen Region ausmacht,
  • zu den gesprochenen Sprachen,
  • und Beispiele für Stämme, die dort leben.

So kannst du dir einen Überblick darüber verschaffen, wo die Unterschiede der Kulturareale und ihrer Bevölkerung liegen.

ArealBesonderheitenBeispielstämmeSprachfamilien
Subarktis
  • weniger als 400 Menschen pro Jagdgebiet
  • Haupteinkünfte durch Jagd und Pelzhandel
  • Häuptlinge (jagten meistens)
  • Mi'kmaq
  • Oujibwe
  • Hare
  • Algonkin
  • Athapaskisch
nordöstliches Waldland (Nordosten)
  • Farmer*innen
  • permanente Siedlungen
  • demokratieähnliche Regierung
  • auch irokesische First Nations genannt
  • Mohawk
  • Oneida
  • Petun
  • Irokesisch
Plains First Nations undPlateau First Nations
  • unabhängige Gruppen
  • Bisonjagd
  • militärische Gesellschaft
  • Aristokratie
  • Cheyenne
  • Cree
  • Blackfoot
  • Algonkin
Nordwestküste (Pazifische Küste)
  • Klassensystem mit Aristokratie (Adligen), Commoners und Sklaven*innen
  • Haida
  • Kwakiutl
  • Kwakiutl
  • Haida
  • sprachlich diverseste Region

Mehr über die Kulturareale, die in den heutigen USA liegen, findest du im Artikel "Amerikanische Ureinwohner".

Sprachen der First Nations

Wie du in der oberen Tabelle erkennen kannst, gibt es nicht nur eine Sprache, die bei den First Nations gesprochen wird. Insgesamt gibt es zehn Sprachfamilien mit 50 Dialekten, die von den Stämmen gesprochen werden. Am bekanntesten ist die Sprachfamilie der Algonkin, die Cree, Ojibwa und Phowatan.

Da die ersten Siedler*innen viele der einheimischen Tiere und Pflanzen aus ihrer Heimat nicht kannten, übernahmen die Einwanderer*innen Wörter aus den Sprachen der First Nations. Bis heute gibt es deshalb englische Begriffe, die aus den indigenen Sprachen der Ureinwohner*innen abgeleitet sind.

Beispiele findest du hier:

Skunk steht für "Stinktier". Der genaue Ursprung ist nicht bekannt, aber der Name leitet sich von indigenen Begriffen wie skonks, squnk und segankw ab.

Pecan bezeichnet alle Nüsse, die mit einem Stein geöffnet werden müssen, und kommt vermutlich von dem Begriff Pekani.

Moose oder der "Elch" ist eines der Tiere, die für Kanada stehen, und kommt von den indigenen Namen mos, moòs oder moosu.

Auch Worte wie tipi (Zelte aus Leder) oder moccasins (Schuhe der indigenen Bevölkerung) werden heute in der westlichen Welt genauso genutzt wie in der indigenen Bevölkerung.

Religion der First Nations

Die Religion der First Nations ist, wie ihre Kultur, sehr vielfältig. Es gibt keine übergreifende Definition. Dennoch gibt es einige Ähnlichkeiten, die im Folgenden aufgegriffen werden.

  • Animistischer Glaube: Glaube an einen "Großen Geist" (Great Spirit) und mehrere Geister (Spirits), die jedem Lebewesen und Objekt innewohnen.
  • Trickster ("Schwindler") verschiedener Arten: hilfreich oder albern, in Form eines Geistes, Menschen oder Tieres, alt oder jung. Trickster gibt es zum Beispiel in den Stämmen der Mohawk oder Ojibwe.
  • Transformers/shape-shifters ("Gestaltwandler"): Personen, die sich in andere Menschen, Tiere oder Objekte verwandeln können.
  • Verschiedene Götter und damit verbundene Rituale: Am bekanntesten sind die False Face der Irokesen, die über den Wind und Heilung verfügten.
  • Verbindung zwischen Geisterwelt und Welt der Lebenden durch Schaman*innen.
  • Einflüsse des christlichen Glaubens durch Residential Schools (seltener vertreten).

Die schamanistischen Praktiken der First People sind die wohl bekanntesten aus der Vielfalt der Kulturen. Die Rolle eines/einer Schaman*in ist ebenfalls sehr vielfältig. Hauptsächlich dient er oder sie als Mediziner*in, wobei er/sie sich oft nur als Vermittler*in sieht. Das heißt, die eigentliche Heilung kommt von den Geisterwesen und wird von dem/der Schamanen*in mit Kreidekreisen, Kräutern und rituellen Gegenständen unterstützt.

Oft geht es bei den Ritualen weniger um die körperliche Gesundheit, sondern um die seelische. So ist das Reinigen der Aura zum Beispiel in einigen Stämmen auch Aufgabe der Schaman*innen.

Oft gehört zu den Aufgaben eines/einer Schaman*in auch das Vorhersagen der Zukunft. Dabei geht es meistens um Vorhersagen zu der nächsten Ernte oder der nächsten Jagd. Der/die Schaman*in wendet sich dafür an die Geisterwelt und bittet um Rat.

Kunst der First Nations

Neben den klassischen Traumfängern, die böse Träume fernhalten sollen, bietet die indigene Bevölkerung Kanadas ein breites künstlerisches Angebot: von zeremoniellen Tänzen und Musik über Native Literature (Indigenenliteratur) bis hin zur traditionellen Schnitzkunst. Jedes Jahr kommen beim zehntägigen Great Northern Art Festival verschiedene Künstler*innen mit indigenen Wurzeln zusammen und teilen ihre Kunst in Inuvik.

Drei der bekanntesten Künstler mit indigenem Hintergrund lernst du im Folgenden etwas näher kennen.

KünstlerBeschreibung
Mungo Martin (1879–1962)
  • Häuptling der Kwakiutl
  • Vorbild der Schnitzkunst
Bill Reid (1920–1998)
  • Mutter aus dem Stamm Haida und Vater von europäischer Abstammung
  • Schnitzkunst, Figuren und Gemälde
Norval Morisseau (1931–2007)
  • Vertreter des Waldlands
  • auch "Picasso des Nordens" genannt
  • stellte Gemälde bereits in Paris aus

"The Artist with old Friends", ein sehr bekanntes Gemälde von Norval Morisseau, kannst du in der folgenden Abbildung sehen:

First Nations, First Nations Kunst Norval Morisseau, StudySmarterAbbildung 3: Acrylgemälde "The Artist with old Friends" von Norval Morisseau 1988Quelle: artgalleryofmississauga.com

First Nations heute

Seit 2008 setzt sich die Regierung Kanadas aktiv mit der Geschichte der indigenen Bevölkerung Kanadas auseinander. Besonders wichtig sind dabei die öffentliche Entschuldigung wegen der Assimilierungspolitik und die Leistung von bisher nicht erbrachten Entschädigungsleistungen in Form von Geld für die verlorenen Gebiete der Stämme.

Organisationen wie die Truth and Reconciliation Commission versuchen, mit Veranstaltungen an Schulen auf die Probleme der indigenen Bevölkerung aufmerksam zu machen. Es gibt 570 Reservate in Kanada, in denen heute Armut und Alkoholismus vorherrschend sind. Während viele Indigene keinen tiefen Kontakt mehr zu ihrer Kultur haben, versuchen junge Menschen in den letzten Jahren immer mehr Aufmerksamkeit auf ihre indigenen Wurzeln zu lenken. Insbesondere der National Indigenous Peoples Day am 21. Juni gibt jedes Jahr Hoffnung, dass die Kultur der indigenen Völker wieder auflebt.

Reservate der First Nations heute

Die 1,67 Millionen indigenen Menschen leben teils in Reservaten und, teils in Kanada verteilt. Auf der folgenden Karte siehst du, wo sich die Stämme befinden und wo sich größere Gruppen im politischen oder kulturellen Austausch treffen.

First Nations First Nations Karte StudySmarterAbbildung 4: Karte von Kanada mit First Nations und First Nation-ZusammenschlüssenQuelle: geo.aadnc-aandc.gc.ca

First Nations - Das Wichtigste

  • First Nations sind alle Menschen indigener Herkunft, die nicht Métis oder Inuit sind.
  • Die First Nations umfassen 630 Nations und Bands, die wiederum aus kleineren Stämmen bestehen.
  • Sie kamen vor 12.000 Jahren nach Amerika und begannen im 15. Jahrhundert Handel mit europäischen Siedler*innen.
  • Durch sogenannte Residential Schools ab 1876 wurden Indigene gezwungen, ihre Sprache und Kultur aufzugeben.
  • Animistischer Glaube an mehrere Geister oder Götter.
  • Berühmte indigene Künstler (hauptsächlich Schnitzerei): Mungo Martin, Bill Reid und Norval Morisseau.
  • Heute leben 1,67 Millionen Indigene in Kanada und die Truth and Reconciliation Commision hilft, die Landrechte und Entschädigungen einzufordern, die den Indigenen versprochen wurden.

Häufig gestellte Fragen zum Thema First Nations

Die Métis sind amerikanische Ureinwohner*innen, die sich mit europäischen Siedler*innen zusammentaten und die beiden Kulturen vermischten.

First Nations heißt "erste Nationen" und bezeichnet die 630 Nations und Bands, die es in Kanada gibt. Damit sind alle Ureinwohner*innen außer Métis und Inuit gemeint.

Die First Nations leben teils in Reservaten, teils in Kanada verteilt.

In Kanada leben die indigenen Völker First Nations, Métis und Inuit.

Finales First Nations Quiz

Frage

Nenne drei berühmte Künstler*innen mit indigenen Wurzeln. 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Mungo Martin
  • Bill Reid
  • Norval Morisseau
Frage anzeigen

Frage

Wie viele Menschen identifizieren sich als Teil der First Nations?

Antwort anzeigen

Antwort

1,67 Millionen

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Hauptgruppen der indigenen Bevölkerung in Kanada.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Métis
  • Inuit
  • First Nations
Frage anzeigen

Frage

Die Métis sind Nachfaren europäischer Pelzhändler*innen, die sich mit den indigenen Völkern der Region vermischten.

Antwort anzeigen

Antwort

Richtig

Frage anzeigen

Frage

Definiere kurz, wer die Inuit sind.

Antwort anzeigen

Antwort

indigene Gruppe, die Teil der Eskimos sind und in Nordkanada, Alaska und Grönland leben

Frage anzeigen

Frage

Wer sind die First Nations?

Antwort anzeigen

Antwort

alle indigenen Menschen, die nicht Métis oder Inuit sind

Frage anzeigen

Frage

Die kanadische Regierung erkennt ___ von ___ Nations an. 

Antwort anzeigen

Antwort

619 von 630

Frage anzeigen

Frage

Was besagte der 1876 erlassene Indian Act?

Antwort anzeigen

Antwort

  • leitete Assimilierung ein
  • unterstützte Residential Schools
Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, was dieses Motto bedeutet: "Rette den Menschen im Indianer und töte den Indianer im Kind".

Antwort anzeigen

Antwort

Kinder sollten Familien entzogen werden, in Internaten aufwachsen, ihre indigene Kultur und Sprache vollständig aufgeben und Teil der kanadischen Bevölkerung werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die fünf Kulturareale, die sich in Kanada befinden.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Subarktis
  • Nordwestküste
  • Plateau
  • Plains
  • Nordosten
Frage anzeigen

Frage

Wähle alle aus, die richtig sind: Das nordöstliche Waldland ...

Antwort anzeigen

Antwort

wird auch Kulturareal Nordosten genannt.

Frage anzeigen

Frage

Wähle alle aus, die richtig sind: First Nations der Plains und Plateaus ...

Antwort anzeigen

Antwort

lebten von der Bisonjagd.

Frage anzeigen

Frage

Welche Religion kann man den meisten First Nations zuordnen?

Antwort anzeigen

Antwort

schamanistisch

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Reservate gibt es in Kanada?

Antwort anzeigen

Antwort

570

Frage anzeigen

Frage

Nenne zwei Probleme in den heutigen Reservaten.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Armut
  • Alkoholismus
Frage anzeigen
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