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Englisch

In diesem Artikel geben wir dir ein Portrait der Länder Nordirland, Schottland und Wales und erklären dir welche Geschichte diese Gebiete mit dem Vereinigten Königreich verbinden. 


Dieser Artikel gehört zum Fach Englisch und erweitert das Themenfeld der Landeskunde.



Northern Ireland


Nordirland ist ein Landesteil des Vereinigten Königreichs, der im Jahr 1921 nach dem irischen Unabhängigkeitskrieg entstanden ist. Die Hauptstadt ist Belfast und die Amtssprachen der knapp 2 Millionen Einwohner sind Englisch, Irisch und Ulster Scott. In Nordirland wird die gleiche Währung wie in Großbritannien, der Sterling Pfund, verwendet. Nordirland ist in sechs "Counties" aufgeteilt: Derry, Antrim, Armagh, Down, Fermanagh, Tyrone.


Politische Geschichte


Wann genau die erste Besiedlung auf der irischen Insel stattfand ist bis heute unklar. Es wird eine Vermischung der Sprache und Kultur der "Irischen Urvölker" mit Keltischen Stämmen vermutet. 


Die Kelten in Irland heißen "Gälen".


Die Engländer marschierten ab dem 12. Jahrhundert in Irland ein und brauchten über 400 Jahre, um ihre Macht zu festigen. Im Jahr 1541 erklärte sich König Heinrich VIII. zum "König von Irland". 


Heinrich VIII. und die Anglikanische Kirche: 


Da sich Heinrich VIII. ohne Erlaubnis des Papstes von seiner Frau scheiden ließ, wurden er und seine neue Frau Anne Boleyn exkommuniziert (von der Kirche ausgeschlossen). Daraufhin wandten sich die englischen Bischöfe vom Papst ab, um ihren König Heinrich VIII. zu unterstützen. Sie erklärten, ihn von nun an als ihr Oberhaupt der Kirche anzusehen. Die Anglikanische Kirche entstand.


Da in Irland aber vorwiegend fromme Katholiken leben, wählte König Heinrich VIII. die beliebte Siedlungspolitik der Briten, das sogenannte "System of Plantation". Auf der gesamten irischen Insel, aber vorwiegend in Nordirland, wurden königstreue Protestanten angesiedelt.

 

Katholiken wurden diskriminiert, woraufhin Millionen mit der Hoffnung auf ein besseres Leben in die USA auswanderten. Der Widerstand der unterdrückten Katholiken wurde immer größer, bis es 1921 zum Anglo-Irischen Vertrag kam, laut welchem die Insel in Nordirland (Teil des Königreichs Großbritannien) und die Republik Irland geteilt wurde.


England Schottland Wales Nordirland, die irische Insel mit den Ländern Irland und Nordirland, StudySmarterAbbildung 1: Irische Insel
Quelle: goruma.de 

Die Nordirischen Katholiken protestierten in den 60er Jahren friedlich gegen Alltagsdiskriminierung und die Anerkennung ihrer Bürgerrechte. Bei den Protestanten formten sich daraufhin paramilitärische Gruppen. Die Fronten verhärteten sich, als die IRA, eine Organisation in der Republik Irland, anfing, Anschläge auf Protestanten zu verüben.


Die IRA (Irish Republic Army) ist eine terroristische, paramilitärische Organisation, die für ein vereinigtes Irland mit Brutalität und Gewalt kämpft. Während sie in Irland als irisch-republikanische paramilitärische Organisation angesehen wird, stuft sie das Vereinigte Königreich als Terrororganisation ein.


Der 30. Januar 1972 wird zum historischen "Bloody Sunday", als das britische Militär auf weitestgehend friedlich protestierende Katholiken schoss. Bei der Auseinandersetzung kamen 13 unschuldige Menschen ums Leben und das Ereignis führte zu einer weiteren Verschärfung des Nordirland-Konfliktes.


„Es fällt auf, dass die britischen Soldaten an jenem Blutsonntag nur Amok gelaufen sind und, ohne wirklich nachzudenken, wild um sich geschossen haben. Sie haben unschuldige Menschen getötet. Dass diese Menschen an einer nicht gestatteten Demonstration teilgenommen haben, rechtfertigt bei weitem nicht das Verhalten der Soldaten. Aus diesem Grund bezeichne ich das Verhalten der Soldaten als nichts anderes als bloßen Mord.“ 

– Hubert O’Neill, Rechtsmediziner der Stadt Derry


Die IRA verübte daraufhin mehrere Anschläge, um sich zu rächen, und eine wutentbrannte Menge stürmte die britische Botschaft in Dublin und brannte sie nieder. Es folgten willkürliche Verhaftungen und ein langanhaltender Bürgerkrieg. 

Die IRA plante schließlich im Jahr 1984 einen Anschlag auf die englische Premierministerin Margaret Thatcher. Der Bombenanschlag auf das Grand Hotel in Brighton verfehlte sein Ziel das britische Kabinett samt Premierministerin zu töten, forderte aber trotzdem fünf Leben.


In den folgenden Jahren folgten viele weitere Morde und Attentate auf beiden Seiten. Die britische sowie die irische Regierung bemühten sich, den Friedensprozess voranzutreiben und einigten sich im Jahr 1998 auf das Karfreitagsabkommen.


Das Karfreitagsabkommen 1998


Im Karfreitagsabkommen einigten sich die Konfliktparteien darauf,


  • den Bürgerkrieg zu beenden
  • das staatliche Gewaltmonopol wiederherzustellen
  • die nordirische Polizei zu reformieren
  • paramilitärischen Gruppierungen zu entwaffnen werden
  • dass Irland den Anspruch auf Nordirland aus der Verfassung streicht
  • jeder Nordiren irischen Pass beantragen kann
  • dass Grenzen zwischen den Ländern geöffnet werden
  • dass militärischen Absperrungen abgebaut werden 
  • dass Nordirland so lange Teil des Vereinigten Königreichs bleibt, wie die Mehrheit der Nordirischen Bevölkerung dafür ist


Interessante Facts über Nordirland:


  • Nordirland ist der Ort, an dem die Titanic gebaut wurde
  • Es ist in Nordirland verboten, in der Öffentlichkeit betrunken zu sein
  • Viele Szenen aus Game of Thrones wurden in Nordirland gedreht


Brexit


Nordirland und der Nordirlandkonflikt rückten durch das Brexit-Abkommen wieder in die Medien. Wenn du dich für die heutige Situation auf der Irischen Insel und die Auswirkungen des Brexits interessierst, erfährst du mehr in unserem Artikel zum Brexit.



Scotland


Die Hauptstadt von Schottland ist Edinburgh. Das Land hat mehr als 5 Millionen Einwohner, welche die Amtssprachen Englisch, Schottisch-Gälisch und Scots verwenden. Die Währung ist Sterling Pfund.


Politische Geschichte


Die Bevölkerungsgruppe der Schotten stammt ursprünglich von irischen Kelten ab und lebte ca. ab dem Jahr 503 in dem schottischen Gebiet.


Die Kelten in Schottland heißen "Skoten" und gaben dem Land seinen Namen


Britische Invasion und Christianisierung


Die Römer eroberten Britannien ab dem Jahr 43. N. Chr., konnten aber den Widerstand der im Norden angesiedelten Kelten nicht brechen. Der römische Kaiser Hadrian ließ zum Schutz daraufhin den sogenannten Hadrianswall errichten. Schottland und England waren somit erstmals durch eine Grenzbefestigung getrennt. Zum Ende des 4. Jahrhunderts begann dann die Christianisierung. 


Unter Christianisierung versteht man die Ausbreitung des christlichen Glaubens in bestimmten Bevölkerungsschichten und Kulturkreisen. Christianisierungen fanden in der Geschichte teils freiwillig und teils mit Gewalt erzwungen statt.


Vier Königreiche in Schottland


Nachdem die Römer sich zurückgezogen hatten, besiedelten zunächst ungefähr 400 germanische Stämme und 500 der ursprünglich irischen Kelten den Süden Schottlands.


In den folgenden Jahrhunderten entstanden vier kleine Reiche in Schottland:


  • Das piktische Reich 
  • Das gälische Reich „Dál Riata“
  • Anglische Northumbrier
  • Strathclyde (romanisierte Briten)


Schottische Vereinigung und Unabhängigkeit


Da der Druck durch Wikingerbelagerungen zu groß wurde, schlossen sich die Königreiche der Pikten und Skoten im Jahr 840 n. Chr. zusammen. In diesem gemeinsamen Königreich Alba setzte sich schließlich die gälische Sprache durch. Ab dem 11. Jahrhundert verbreitete sich wiederum die römische Kirche und sorgte für die Entstehung zahlreicher Klöster. Durch die normannische Herrschaft im Süden Englands, wuchs der normannische Einfluss und führte zu einer Etablierung der Lehnsordnung.


Die Lehnsordnung war das prägende Herrschaftssystem im Mittelalter. Der König "verleiht" seinen Grafen und Herzögen Land, dass diese wiederum an Bauern verpachten. Die Untergebenen erhalten Schutz und Sicherheit vom König und leisteten ihm im Gegenzug Kriegsbereitschaft.


Diese Struktur ließ sich in den Highlands nicht durchsetzen, wodurch die Clanstrukturen erhalten blieben. Im selben Zug wuchsen Städte und Handel und lockten Zuwanderer aus England, Flandern und Nordfrankreich an.


Ab dem Jahr 1209 bis 1292 mischte sich der englische König Eduard I. in den damaligen Thronfolgekrieg ein. 

Er unterstütze seinen Vasallen John Balliol, um sich in die Position des Oberherrn über Schottland zu versetzen. 


Ein Vasale war im Mittelalter ein Mann der sich in den Dienst eines Herrn (Fürst, Graf) begab und auch militärische Unterstützung leistete.


Durch diese Intrige gelang es König Eduard I. den Einfluss der englischen Krone in Schottland zu festigen. Von nun an mussten die schottischen Clans Steuern zahlen und sich den Engländern beugen. 


Zwischen 1296 und 1371 kam es immer wieder zu Aufständen. Die erfolgreichste Rebellion wurde zusammen von einem Landadeligen namens William Wallace und dem Thronanwärter Robert the Bruce angeführt. Sie kämpften für die Unabhängigkeit Schottlands und siegten über das englische Heer. Die Schotten waren von diesem Zeitpunkt bis ins Jahr 1707 unabhängig.


Der Kampf von William Wallace und Robert the Bruce wurde unter dem Namen "Braveheart" verfilmt und gilt noch heute als Sinnbild des Freiheitswillens der Schotten.


Maria Stuart


Auch im 16. Jahrhundert erwies sich England als größter Rivale Schottlands. England versuchte wiederholt Schottland zu beherrschen und besetzte Teile des Landes. Politisch spielte auch der Standpunkt der jeweiligen Länder innerhalb Europas eine große Rolle. Während sich Spanien und England verbündeten, bildeten die Franzosen mit den Schotten eine Allianz.


Wenn du mehr zur Rivalität zwischen England und Schottland erfahren willst, lies dir doch auch unseren Artikel "England vs Scotland" durch!


Zusätzlich zu den konstanten Spannungen erhob die schottische, katholische Königin Maria Stuart Anspruch auf den englischen Thron. Als Enkelin von Heinrich VIII. hatte sie einen rechtmäßigen Anspruch auf die englische Krone. Für Elizabeth Tudor, die damalige Königin Englands, stellte Maria Stuart eine große Gefahr dar. Mithilfe von Intrigen wurde Mary, die Queen of Scots, erst in Schottland und dann in England in Gefangenschaft gekommen. Im Jahr 1586 ließ Elizabeth Tudor die Königin der Schotten per Parlamentsbeschluss hinrichten.


Union England


Im Jahr 1707 bildete Schottland eine politische Union mit England. Da der Versuch der schottischen Adligen eine Kolonie in Panama aufzubauen trotz immenser Investitionen scheiterte, befand sich das schottische Königshaus in einer tiefen Finanzkrise. Durch die Vereinigung mit England konnte sich Schottland wirtschaftlich erholen, da es nun auch Zugriff auf den englischen Markt, samt der britischen Kolonien hatte.


Schottische Aufklärung und Industrialisierung


Am Anfang des 18. Jahrhunderts galt Schottland als eines der ärmsten Länder in Europa. Zu diesem Zeitpunkt begann die Schottische Aufklärung im Zentrum Schottlands, der Hauptstadt Edinburgh. Mit dem Wandel von Agrar- zur industrialisierten Wirtschaft 1820, erlebte Schottland ein immenses Bevölkerungswachstum. 


In diesem Zuge fanden die bis heute für die schottische Bevölkerung traumatischen "Highland Clearances" statt. Vor allem englische Zugezogene und gut situierte Schotten konnte ohne Widerstand des britischen Parlaments, schottische Kleinbauern und Pächter vertreiben, um große Schafzuchten im Norden Schottlands aufzubauen. Ganze Dorfgemeinden wurden ausgelöscht und teilweise gewaltsam dazu gezwungen auszuwandern. Bis heute sind die Auswirkungen der Vertreibungen, wie z. B. menschenleere Gebiete zu sehen. 


Unabhängigkeitsreferendum


Abbildung 2: Meinungsumfrage Schottland
Quelle: whatscotlandthinks.org

1997 stimmte die schottische Bevölkerung mit einer überwältigenden Mehrheit von fast 75% für ein eigenes Parlament. Im Jahr 2014 stimmt die schottische Bevölkerung dann das erste Mal über ein Unabhängigkeitsreferendum ab. Mit einer historisch hohen Wahlbeteiligung von 85% stimmten die Schotten gegen eine Auflösung der Union mit England.


Nach dem Brexit-Referendum im Jahr 2016 fühlen sich viele Schotten nicht mehr angemessen von der britischen Regierung repräsentiert. Deshalb drängt die schottische Regierung auf ein zweites Unabhängigkeitsreferendum, um sich möglicherweise als eigenes Land wieder der EU anzuschließen. 


Das Parlament in London unter Boris Johnson blockiert diese Abstimmung bislang (Stand 2021), allerdings versicherte der britische Vize-Premierminister Michael Grove der schottischen Bevölkerung:

Wenn es eindeutig einen klaren Willen für ein Referendum gibt, dann wird es eines geben.


Mittlerweile lässt laut Umfragen der Wunsch nach Unabhängigkeit in Schottland nach.


Interessante Facts über Schottland:


  • Schottland besitzt fast 800 Inseln
  • Das Wappentier Schottlands ist ein Einhorn
  • In Schottland leben prozentual die meisten Rothaarigen (13%)
  • Schottland hat den kürzesten Linienflug der Welt (47 Sekunden)


Schottische Kultur


Schottland ist aufgrund seiner schroffen, außergewöhnlichen Natur ein oft besuchtes Reiseziel für Touristen. Neben den zahlreichen Küstenabschnitten gibt es auch im Inland viele Flüsse und Seen, welche "Lochs" genannt werden. Der bekannteste See ist Loch Ness. 


Aufgrund vieler angeblicher oder tatsächlicher Sichtungen umgibt den See der Mythos des "Monsters von Loch Ness". Das Monster soll angeblich ungefähr 20 Meter lang sein und wie ein Plesiosaurier aussehen.


Die erste dokumentierte Sichtung geht sogar in das Jahr 565 und wurde von dem Abt Adamnan schriftlich festgehalten.

Der Mythos stellt eine wichtige Einnahmequelle für Schottland dar und lockt jährlich ca. 500.000 Besucher an den See.


Neben dem Seemonster wird mit Schottland auch der Dudelsack, die schottische Tracht (Kilts) und Whiskey verbunden. Der Ursprung dieser Kulturgüter ist aber überraschenderweise nicht Schottland. Der Dudelsack kommt aus Kleinasien, der Kilt aus London und Whiskey wurde erstmals von Mönchen in Irland destilliert. Ein weiterer wichtiger Bestandteil der schottischen Identität ist das Clansystem, welches bis zu den Highland Clearances die Gesellschaftsordnung prägte.



Wales


Die Hauptstadt von Wales ist Cardiff. Das Land hat etwas mehr als 3 Millionen Einwohner, welche die Amtssprachen Englisch und Walisisch verwenden. Die Währung ist Sterling Pfund.


Politische Geschichte


Die Kelten ließen sich auch in Wales nieder, wobei deren genaue Herkunft bis heute nicht klar definiert werden kann. Bis dato sind die keltische Sprache und Bräuche ein wichtiger Teil der walisischen Kultur. 


Die Kelten in Wales heißen "Kymren"


Eroberungsversuche


Die Geschichte von Wales ist eine Geschichte mit etlichen versuchten Invasionen und Eroberungen. Während des Höhepunkts der Keltischen Nation in Wales war das Land in zahlreiche Königreiche aufgeteilt, die erst gegeneinander und ab der Römischen Invasion (ab 43 n. Chr.) gegen die Römer kämpften. Im Jahr 79 n. Chr. regierten die Römer einen Großteil der Britischen Insel bis sie sich ab 390 n. Chr. wieder aus Wales zurückzogen.


Angelsächsische Eroberung


Nach den Römern versuchten die Angeln und Sachsen das Land zu erobern, scheiterten aber, da Gruffydd ap Llywelyn einen Großteil der Waliser vereinte und Widerstand leistete.


Gruffydd ap Llywelyn (* um 1000; † 5. August 1063) war ein walisischer Herrscher, dem es gelang, ganz Wales politisch zu kontrollieren.


Die Normannen versuchten nach der Eroberung Englands durch Wilhelm den Eroberer im Jahr 1066 auch Wales unter normannische Herrschaft zu bringen. Dies gelang erst über 200 Jahre später im Jahr 1283 durch König Eduard I. Wales wurde daraufhin aufgeteilt und von einem Ring mächtiger Festungen umzingelt, um die Kelten unter Kontrolle zu halten.


Act of Union 1536


Unter König Henry VIII. wird Wales mit dem sogenannten "Act of Union" dem Vereinigten Königreich angegliedert. Henry VIII. stammt aus dem Haus Tudor, das walisische Wurzeln hatte und sich deshalb mit Wales sehr verbunden fühlte. Somit galt das englische Recht nun auch in Wales und Englisch wurde als Amtssprache eingeführt.


Government of Wales Act 1998


Mit dem Government of Wales Act im Jahr 1998 erhielt Wales wieder eine eigene Nationalversammlung und somit offiziell die Unabhängigkeit von England. Viele Waliser fühlten sich vom englischen Parlament nicht angemessen repräsentiert und vernachlässigt. Bis heute ist Wales ein eigenständiges Land, das mit England, Schottland und Nordirland das Vereinigte Königreich und Nordirland bildet. 


Der Brexit und Wales


In dem Volksentscheid für den Brexit stimmte die walisische Bevölkerung ebenfalls mit knapper Mehrheit (53 %) für einen Brexit. Um der Abhängigkeit gegenüber London entgegenzuwirken, will Wales mehr politische Autorität erhalten. So gibt es zum Beispiel erstmals das Amt einer/s walisischen Außenminister*in. Wales möchte sich international weltoffen und engagiert zeigen.


Kultur und Sprache in Wales


Die walisische Sprache ist der Mittelpunkt der walisischen Identität. Die Erhaltung dieser alten, keltischen Sprache erfüllt die Waliser mit Stolz und einem starken Zugehörigkeitsgefühl. Folklore, Poesie, Musik und Intellektualismus haben in Wales ebenfalls eine lange Tradition. Das führte auch zu der starken Entwicklung des Hochschulsystems


Interessante Facts über Wales:


  • Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch ist eine Stadt mit 58 Buchstaben in Wales
  • Das Wappentier von Wales ist ein roter Drache


England Schottland Wales Nordirland - Das Wichtigste auf einen Blick


  • Nordirland, Schottland und Wales sind eigenständige Länder, die zusammen mit England das Vereinigte Königreich und Nordirland (o. a. Großbritannien) bilden
  • Nordirland ist seit dem Anglo-irischen Vertrag 1921 Bestandteil des Vereinigten Königreichs
  • Schottland ist seit dem Act of Union 1707 Bestandteil Großbritanniens
  • Wales ist seit dem Act of Union 1536 Bestandteil des Vereinigten Königreichs







Häufig gestellte Fragen zum Thema England Schottland Wales Nordirland

Nordirland gehört zum Vereinigten Königreich. Auch England, Wales und Schottland gehören zum Vereinigten Königreich.

England, Wales, Schottland und Nordirland gehören zum Vereinigten Königreich.

Ja, auf der Flagge von Wales ist ein roter Drache zu sehen.

Nein, England, Schottland und Wales gehören nach dem Brexit nicht mehr zur EU.

Finales England Schottland Wales Nordirland Quiz

Frage

Welche Länder bilden das Vereinigte Königreich ?

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Antwort

England, Wales, Schottland und Nordirland

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Frage

Wer ist Hadrian und was machte er in Schottland?

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Antwort

Nach der römischen Invasion von Britannien (122 n. Chr.) ordnete der römische Kaiser Hadrian den Bau der Hadrianswalls an, welche das Gebiet Caledonien von den Römern abgrenzte.

Frage anzeigen

Frage

Was passierte in der Schlacht von Stirling Bridge?

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Antwort

  • König Edward I. von England marschierte 1296 in Schottland ein und stürzt schottischen König John.
  • Führt zum Aufstand von William Wallace, der englische Truppen in Schlacht von Stirling Bridge besiegt
Frage anzeigen

Frage

Als was war William Wallace in Schottland bekannt?

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Antwort

Wallace regierte Schottland als "Guardian of the Realm" bis 1305

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Frage

Wann schlossen Schottland und Frankreich ein Bündnis gegen England ?

Antwort anzeigen

Antwort

Schottland und Frankreich schlossen im Jahre 1512 ein Bündnis

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Frage

Wann und warum begann der erste schottische Unabhängigkeitskrieg ?

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Antwort

  • mit englischer Invasion in Schottland 1296 geleitet von Edward II
Frage anzeigen

Frage

Wann erkannte England die Unabhängigkeit Schottlands an (Unabhängigkeitskriege)?

Antwort anzeigen

Antwort

England erkannte Schottlands Unabhängigkeit erst 1328 an: Vertrag von Edinburgh-Northampton wurde unterschrieben.

Frage anzeigen

Frage

Wann, warum und wegen wem begann der zweite Schottische Unabhängigkeitskrieg?

Antwort anzeigen

Antwort

  • mit der von England unterstützten Invasion durch Edward Balliol 1332
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Frage

Warum kam es zur jakobitischen Rebellion ?

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Antwort

  • wegen der Unzufriedenheit mit dem Bündnis von England und Schottland
  • Jakobiten wollen die Stuart Linie auf dem Thron und schließen sich Charles Edward Stuart an
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Frage

Was waren die Highland Clearances?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Highland Clearances = Räumung des Hochlandes
  • englische Grundbesitzer vertrieben schottische Familien, um das Land für Schafe, Rinder und den Bergbau zu nutzen
Frage anzeigen

Frage

Wann kam es zur Vereinigung der Königreiche ?

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Antwort

Die Vereinigung der Königreiche Schottland und England wurde schon hunderte Jahre lang vorgeschlagen, bevor sie 1707 tatsächlich stattfand.

Frage anzeigen

Frage

Welcher Monarch vereinte England und Schottland ?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Elizabeth ohne einen Ehemann und Erben starb, bekam König Jakob Stuart VI. von Schottland die englische Krone. Dadurch wurden die beiden Länder unter einem einzigen Monarchen vereint.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Act of Union?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Jahr 1707 wurde mit dem Act of Union das englische und das schottische Parlament zusammengeführt.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das schottische independence referendum und wann fand es statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Das schottische Unabhängigkeitsreferendum wurde am 18. September 2014 abgehalten. Im Mittelpunkt stand mal wieder die Frage: "Soll Schottland ein unabhängiges Land sein?"

Frage anzeigen

Frage

Wie heißt die Hauptstadt der Highlands?

Antwort anzeigen

Antwort

Inverness

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Besonderheit vom See Loch Ness?

Antwort anzeigen

Antwort

Er hat das größte Wasservolumen aller schottischen Seen.

Frage anzeigen

Frage

Die Landschaft Schottlands wurde durch _______ geformt.


Antwort anzeigen

Antwort

Eiszeit-Gletscher

Frage anzeigen

Frage

Wo liegen die Highlands?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Nordwesten Schottlands.

Frage anzeigen

Frage

Ein berühmter Highland-Clan war der Clan der  _________.

Antwort anzeigen

Antwort

MacDonalds

Frage anzeigen

Frage

Für den Fall, dass es das Monster von Loch Ness geben sollte, besteht seit 1934 ein Gesetz, das das Ungeheuer unter ________ stellt. 

Antwort anzeigen

Antwort

Naturschutz

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Frage

Welche Wettbewerbe sind die beliebtesten bei den Highland-Games?

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Antwort

Die Heavy Events

Frage anzeigen

Frage

Die Clans haben sich aus den ______ gebildet.

Antwort anzeigen

Antwort

Gäl*innen

Frage anzeigen

Frage

Die Könige Gebiete unter Clanführung im Westen Schottlands hießen ______________.

Antwort anzeigen

Antwort

Lords of the Isles

Frage anzeigen

Frage

Der schottische Schriftsteller _________ schrieb berühmte Geschichtsromane über die schottischen Clans.

Antwort anzeigen

Antwort

Sir Walter Scott 

Frage anzeigen

Frage

Die Highlands liegen besonders weit unter dem Meeresspiegel.


Wahr oder falsch?

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Der Ben Nevis ist 1.345 Meter hoch.


Wahr oder falsch?


Antwort anzeigen

Antwort

wahr

Frage anzeigen

Frage

Welcher berühmte König regierte einst in der Burg von Inverness?

Antwort anzeigen

Antwort

König Macbeth

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Einwohner*innen hat Inverness?

Antwort anzeigen

Antwort

Zwischen 40.000 und 65.000.

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