Proteinbiosynthese

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In diesem Artikel geht es um die Proteinbiosynthese. Wir erklÀren dir, was die Proteinbiosynthese ist, wie Transkription und Translation ablaufen, und wie du die Codesonne verwendest. Dieser Artikel gehört zum Fach Biologie und erweitert das Thema Genetik.



  • Die Proteinbiosynthese ist von zentraler Bedeutung in der Genetik. 
  • Sie erklĂ€rt uns, wie die genetische Information der DNA zur AusprĂ€gung von Merkmalen fĂŒhrt. 
  • Die Basensequenz der DNA ist der „Bauplan“ fĂŒr Enzymproteine. 
  • Über Transkription und Translation wird die Basensequenz in die AminosĂ€uresequenz eines Proteins umgeschrieben. 
  • Die entstehenden Proteine steuern verschiedenste Reaktionen im Organismus, die schließlich zur AusprĂ€gung von Merkmalen fĂŒhren.


Was ist ĂŒberhaupt die Proteinbiosynthese?


Wie du sicher weißt, wird die AusprĂ€gung von Merkmalen von Lebewesen durch die genetische Information bestimmt. Ein Gen ist ein Abschnitt der DNA, der die Information fĂŒr die Bildung eines bestimmten Enzymproteins enthĂ€lt. Enzymproteine steuern verschiedenste Reaktionen im Organismus, die zur AusprĂ€gung bestimmter Merkmale fĂŒhren. Die Proteinbiosynthese beschreibt, wie die genetische Information realisiert wird, also wie die genetische Information zu Proteinen umgesetzt wird. 


Die Information fĂŒr den Aufbau eines Proteins ist in der Basensequenz der DNA enthalten. Eine Abfolge von drei Basen, Triplett oder Codon genannt, codiert eine AminosĂ€ure. Da ein Protein eine Kette aus AminosĂ€uren ist, kann eine Abfolge von Basentripletts den „Bauplan“ fĂŒr ein Protein enthalten. Da die DNA vier verschiedene Basen enthĂ€lt, gibt es 64 verschiedene Kombinationen aus drei Basen. Das reicht fĂŒr die 20 AminosĂ€uren aus.


IMPORTANT TO KNOW


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Abb. 1: Umsetzung genetischer Information

aus: STARK: Abitur-Training - Biologie Band 1, S.71


Der Ablauf der Proteinbiosynthese

Die Synthese eines Proteins nach der genetischen Information der DNA erfolgt in zwei Schritten: Transkription und Translation. Lest euch doch im Anschluss zu diesem Artikel, die Artikel extra zur Transkription und Translation durch. 


Wie lÀuft die Transkription bei der Proteinbiosynthese ab?

Die Transkription ist das „Umschreiben“ der DNA in ihre Transportform, die mRNA (messenger-RNA). Dies ist nötig, da direkt an der DNA keine Proteine synthetisiert werden können. Die Information der DNA wird also auf die mRNA kopiert und kann somit transportiert werden.


Kurz gesagt lÀuft die Transkription so ab: Das Enzym RNA-Polymerase liest den codogenen Strang der DNA ab und synthetisiert einen komplementÀren mRNA-Einzelstrang. Im Vergleich zur DNA kommt in der RNA die Base Uracil anstatt Thymin vor.

Proteinbiosynthese bei Prokaryoten

Bei Prokaryoten enthÀlt ein mRNA-Strang mehrere Gene. Die Translation findet direkt im Anschluss an die Transkription statt, da Prokaryoten keinen Zellkern haben. 


Proteinbiosynthese bei Eukaryoten

Im Gegensatz zu Prokaryoten enthalten Eukaryoten nur ein Gen. Bei Eukaryoten muss die durch Transkription entstehende prÀ-mRNA zur mRNA umgewandelt werden (Prozessierung), diese verlÀsst den Zellkern. Erst dann kann die Translation stattfinden. 


Bei der Prozessierung werden die Introns, die keine Information fĂŒr die Synthese eines Proteins enthalten, entfernt (Spleißen). Außerdem erhĂ€lt die mRNA eine Kappe am 5‘-Ende und einen Poly-A-Schwanz am 3‘-Ende.



Abb. 2: Die Transkription

aus: STARK: Abitur-Training - Biologie Band 1, S.74



Was passiert wÀhrend der Translation bei der Proteinbiosynthese?


Die Translation ist das „Übersetzen“ der Basenfolge der mRNA in die AminosĂ€uresequenz eines Proteins. Sie findet an den Ribosomen, die zu zwei Dritteln aus RNA bestehen, statt. Die kleine Untereinheit eines Ribosoms lagert sich dazu an einem bestimmten Basentriplett, dem Startcodon an die mRNA an, gefolgt von der zum Startcodon passenden tRNA und der großen Untereinheit des Ribosoms. Das Ribosom hat zwei Bindestellen fĂŒr tRNA: A-Stelle und P-Stelle. Die zum Startcodon passende tRNA lagert sich an der A-Stelle des Ribosoms an. Die tRNA vermittelt zwischen Codons der mRNA und AminosĂ€uren. Sie hat ein Anticodon und eine AminosĂ€ure-Bindestelle. Das Enzym Synthetase bindet die AminosĂ€ure an die tRNA, die von dem Codon der mRNA codiert wird, das komplementĂ€r zum Anticodon der tRNA ist. 


An der P-Stelle des Ribosoms lagert sich eine tRNA an, deren AminosĂ€ure durch das auf das Startcodon folgende Basentriplett codiert wird. Die AminosĂ€uren werden durch Peptidbindungen miteinander verbunden. Das Ribosom gleitet nun um ein Codon weiter. Die tRNA an der P-Stelle löst sich vom Ribosom. Die tRNA, die an der A-Stelle angelagert war, ist nun an der P-Stelle. Die A-Stelle ist fĂŒr die nĂ€chste tRNA frei. Dies wiederholt sich, bis das Ribosom auf ein Stoppcodon trifft. Hier endet die Translation, die AminosĂ€urekette löst sich und das Ribosom zerfĂ€llt in seine Untereinheiten.



Abb. 3: Die Translation

aus: STARK: Abitur-Training - Biologie Band 1, S.74



WofĂŒr braucht man den genetische Code und die Codesonne?


Der genetische Code gibt an, wie die Basensequenz der mRNA die AminosÀuresequenz eines Proteins codiert: Ein Basentriplett oder Codon, also eine Abfolge von drei Basen, codiert eine AminosÀure.


Wichtige Eigenschaften des genetischen Codes: 


  • Der genetische Code ist kommafrei, es gibt keine Trennzeichen zwischen Codons.


  • Codons ĂŒberlappen sich gegenseitig nicht. 


  • Der genetische Code ist degeneriert, mehrere Codons können die gleiche AminosĂ€ure codieren.


  • Außerdem ist der genetische Code universell, also bei fast allen Lebewesen identisch.


  • Zur Synthese eines Proteins wird nicht die DNA abgelesen, sondern die mRNA.


  • Die Codesonne hilft, die Basensequenz der mRNA in die AminosĂ€uresequenz eines Proteins zu ĂŒbersetzen. Sie wird von innen nach außen gelesen.




Abb. 4: Codesonne

aus: STARK: Abitur-Training - Biologie Band 1, S.75


Die Codesonne wird von innen nach außen gelesen: Das Codon GAC beispielsweise codiert die AminosĂ€ure AsparaginsĂ€ure (Asp).



AbkĂŒrzung

AminosÀure

AbkĂŒrzung 

AminosÀure

Met

Methionin

Gly

Glycin

Thr

Threonin

Phe

Phenylalanin

Asn

Asparagin

Leu

Leucin

Lys

Lysin

Tyr

Tyrosin

Ser

Serin

Cys

Cystein

Arg

Arginin

Trp

Tryptophan

Val

Valin

Pro

Prolin

Ala

Alanin

His

Histidin

Asp

AsparaginsÀure

Gln

Glutamin

Glu

GlutaminsÀure

Ile

Isoleucin



FERTIG! Jetzt kennst du die Proteinbiosynthese, einen wichtigen Teil der Genetik. Dennoch gibt es unzĂ€hlige weiter wichtige Konzepte, die du kennen musst, wenn du dich in der Genetik richtig auskennen willst. Artikel zu diesen und vielen weiteren Themen, sowie Übungsaufgaben und hilfreiche Literatur findest du auf StudySmarter.

HĂ€ufig gestellte Fragen zum Thema Proteinbiosynthese

Die Proteinbiosynthese stellt einen der zentralsten Prozesse im menschlichen Körper dar. Einfach gesagt, werden durch die Proteinbiosynthese neue Proteine in Zellen gebildet. Das Synthetisieren neuer Proteine geschieht nach einem durch die genetischen Informationen festgelegtem Plan.

Die Proteinbiosynthese, also die Synthetisierung von Proteinen, ist in zwei Hauptprozesse eingeteilt. Diese werden Transkription und Translation genannt. 


Bei der Transkription wird ein DNA-Abschnitt in einen Strang mRNA übersetzt. Dabei wird nur einer der beiden DNA-Stränge, der codogene Strang, abgelesen. 


Bei der Translation wird die (reife) mRNA in eine Aminosäuresequenz übersetzt. Dies geschieht durch Ribosomen im Cytoplasma, bei Eukaryoten also außerhalb
des Zellkerns.

Die zeitliche Dauer der einzelnen Reaktionsschritte nicht genau festgelegt, sondern bei jedem Durchgang unterschiedlich lang. Bei den einzelnen Reaktionsschritten spielt der Zufall eine große Rolle.  


Derzeit ist es noch nicht möglich die Schrittzeiten direkt in lebenden Zellen zu messen, da deren hochkomplexes Inneres nicht mit molekularer Auflösung beobachtet werden kann. Deswegen werden Experimente in vitro durchgeführt.

Die Synthese eines Proteins nach der genetischen Information der DNA erfolgt in zwei Schritten: Transkription und Translation.
Der Prozess beginnt damit, dass sich die RNA-Polymerase an einer spezifischen Basenabfolge am codogenen DNA-Strang, der sogenannten Promoterregion, festsetzt. Die Promotorregion dient als Startsequenz für die RNA-Polymerase.

Proteinbiosynthese - Das solltest du dir unbedingt merken!

  • Die Proteinbiosynthese umfasst alle Prozesse, die zur Ausprägung eines Merkmals anhand einer genetischen Information führen. Sie beschreibt, wie mithilfe eines Gens ein Protein gebildet werden kann. Entsprechend des genetischen Codes werden immer drei Basen der mRNA, die sogenannten Codons, in eine Aminosäure übersetzt. Durch die Verknüpfung der Aminosäuren zu einer Kette entsteht das Protein.



  • Bei der Transkription wird die DNA in ihre Transportform mRNA umgeschrieben (messenger-RNA). Das Enzym RNA-Polymerase liest den Strang der DNA ab und synthetisiert einen komplementären mRNA-Einzelstrang.  


  • Bei der Translation wird die Basenfolge der mRNA an den Ribosomen in die Aminosäuresequenz eines Proteins übersetzt. Hierzu lagert sich die kleine Untereinheit eines Ribosoms, gefolgt von der tRNA und der großen Untereinheit des Ribosoms, am Startcodon an die mRNA an. Die Translation endet am Stoppcodon. Die tRNA vermittelt zwischen den Codons der mRNA und Aminosäuren. Hierbei wird die Aminosäure durch das Enzym Synthetase an die tRNA gebunden. Die Aminosäuren werden durch Peptidbindungen verbunden.


  • Mit einer Codesonne kannst du die Basensequenz der mRNA in die Aminosäuresequenz eines Proteins zu übersetzen. Lies hier immer von innen nach außen.

Finales Proteinbiosynthese Quiz

Frage

Was befindet sich in fast allen eukaryotischen somatischen Zellen und Keimzellen?

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Antwort

Mitochondrien

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Frage

Welche der folgenden Konstellationen stellt eine lebensfÀhige Monosomie des Menschen dar?

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Antwort

45, Y0

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Frage

Was bedeutet Molekulargenetik?

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Antwort

Genetik auf molekularer und biochemischer Ebene.

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Frage

Nenne fĂŒnf Eigenschaften des genetischen Codes

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Antwort

Der genetische Code ist 
 

  • ein Triplettcode: Immer drei Nukleotide codieren eine AminosĂ€ure. 
  • kommafrei: Keine Trennzeichen am Anfang oder Ende eines Tripletts. 
  • ĂŒberlappungsfrei: Keine Überschneidungen zwischen den Tripletts. 
  • degeneriert: Mehrere Tripletts codieren die gleiche AminosĂ€ure. 
  • universell: Bei fast allen Organismen identisch.
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Frage

Beschreibe die Struktur der RNA


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Antwort

RNA-MolekĂŒle 
 

  • sind viel kĂŒrzer als DNA-MolekĂŒle. 
  • liegen als EinzelstrĂ€nge vor. 
  • können sich abschnittsweise mit sich selbst paaren ⇒ schlaufenartige SekundĂ€rstrukturen. 
  • enthalten die Base Uracil (U) statt der Base Thymin.
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Frage

Beschreibe die zwei Schritte der Realisierung der genetischen Information

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Antwort

  • Transkription: Übertragung der Basensequenz der Gene (DNA-Abschnitte) in die Basensequenz einer Boten-Nuklein- sĂ€ure → messenger-RNA (mRNA). 
  • Translation: Übersetzung der Basensequenz der mRNA in die AminosĂ€uresequenz eines Polypeptids (Protein).
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Frage

Wie funktioniert die Genregulation durch Substratinduktion?

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Antwort

Das Repressorprotein wird in der aktiven Form gebildet, bindet an den Operator und verhindert die Transkription der Strukturgene ⇒ Gene „abgeschaltet“. 

Der abzubauende Stoff (Substrat) inaktiviert das Repressorprotein, so- dass es sich vom Operator löst ⇒ Transkription der Gene beginnt ⇒ Substrat wird durch Genprodukt (Enzym) abgebaut.

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Frage

Wie funktioniert die Genregulation durch Endproduktrepression?

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Antwort

Das Repressorprotein wird in der inaktiven Form gebildet und kann sich somit nicht an den Operator binden ⇒ Gene „eingeschaltet“. 

Das Endprodukt, das mithilfe des Genprodukts (Enzym) gebildet wird, aktiviert das Repressorprotein. Dieses bindet an den Operator ⇒ Transkription der Gene stoppt. 


Ein Beispiel fĂŒr die Endproduktrepression ist die Einstellung der Synthese der AminosĂ€ure Tryptophan bei E. coli.

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Frage

Was bedeutet Mutation?

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Antwort

Nicht zielgerichtete, dauerhafte VerÀnderung des Erbguts.

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Frage

Was bedeutet Spontanmutation?

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Antwort

Plötzlich und ohne Ă€ußere Ursachen eintretende Mutation (z. B. Replikationsfehler).

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Frage

Was bedeutet Induzierte Mutation?

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Antwort

Durch Chemikalien oder energiereiche Strahlung (z. B. UV-, Röntgen-, γ-Strahlen) ausgelöste Mutation.

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Frage

Welche Arten von Mutationen gibt es und was sind ihre Folgen?

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Antwort

  • Genommutationen (numerische Chromosomenaberrationen) verĂ€ndern die Anzahl der Chromosomen pro Zelle (Aneu-, Euploidie).
  • Chromosomenmutationen (strukturelle Chromosomenaberrationen) fĂŒhren zu verĂ€nderter Chromosomenstruktur. 
    • Deletion: Verlust eines ChromosomenstĂŒcks.
    • Translokation: Umlagerung eines ChromosomenstĂŒcks auf ein anderes Chromosom. 
  • Genmutationen betreffen die Basensequenz der DNA: 
    • Punktmutation: Austausch einer Base durch eine andere Base. 
    • Rastermutation: Einschub oder Verlust einer Base fĂŒhrt zu einer Verschiebung des Leserasters bei der Proteinbiosynthese.


Mutationen haben in den meisten FĂ€llen negative  Auswirkungen. Andererseits sind spontane Genmutationen die Grundlage der genetischen Vielfalt und damit eine wichtige Voraussetzung fĂŒr die Evolution der Lebewesen.

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Frage

Was sind DNA-Reparatursysteme und welche Mechanismen gibt es?

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Antwort

Mithilfe von DNA-Reparatursystemen lĂ€sst sich ein Teil der Genmutationen beheben. FĂŒr die Erkennung und Beseitigung der Fehler gibt es spezielle Reparaturenzyme. 


Reparaturmechanismen: 

  • Fotoreaktivierung 
  • Postreplikations-Reparatur 
  • Exzisions-Reparatur 
  • SOS-Reparatur
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Frage

Wie lÀuft die Mitose ab?

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Antwort

‱ Prophase

‱ Metaphase

‱ Anaphase

‱ Telophase

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Frage

Was passiert bei der Telophase?

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Antwort

  • Einchromatid-Chromosomen beginnen sich zu entspiralisieren.
  • Spindelfaserapparat wird abgebaut. 
  • Zellplasma wird durch Einziehen einer Zellmembran geteilt. 
  • Kernmembran und Kernkörperchen bilden sich.
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Frage

Welche Aufgaben haben die NukleinsÀuren (DNA/RNA) als TrÀger der genetischen Information?

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Antwort

  • Informationsspeicherung => Aufbau der NukleinsĂ€uren
  • Kopieren => identische Replikation
  • Abrufen => Proteinbiosynthese
  • VerĂ€nderung => Mutationen, Reparatur
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Frage

Was ist ein Nukleotid?

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Antwort

Eine Einheit aus ZuckermolekĂŒl, Phosphatrest und Base.

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Frage

Was ist ein Polynukleotidstrang?

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Antwort

Viele Nukleotide (Monomere) sind zu einer langen Kette (Polymer) verknĂŒpft.

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Frage

Was wird in der Abfolge der Basen eines Polynukleotidstrangs gespeichert?

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Antwort

Der genetische Code

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Frage

Wie kann ein genetischer Code aufgebaut sein?

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Antwort

  1. Triplettcode: Immer drei Nukleotide codieren eine AminosÀure.
  2. kommafrei: Keine Trennzeichen am Anfang oder Ende eines Tripletts.
  3. ĂŒberlappungsfrei: Keine Überschneidungen zwischen den Tripletts.
  4. degeneriert: Mehrere Tripletts codieren die gleiche AminosÀure.
  5. universell: Bei fast allen Organismen identisch.
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Frage

Wie ist die RNA strukturiert?

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Antwort

  • sind viel kĂŒrzer als DNA-MolekĂŒle.
  • liegen als EinzelstrĂ€nge vor.
  • können sich abschnittsweise mit sich selbst paaren ⇒ schlaufenartige SekundĂ€rstrukturen.
  • enthalten die Base Uracil (U) statt der Base Thymin.
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Frage

Was versteht man unter dem semikonservativen Mechanismus der Replikation?

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Antwort

Der DNA-Doppelstrang teilt sich reißverschlussartig in zwei LĂ€ngshĂ€lften, die jeweils mit Nukleotiden zu zwei DNA-DoppelstrĂ€ngen ergĂ€nzt werden

⇒ In den neu gebildeten DNA-StrĂ€ngen bleibt jeweils die HĂ€lfte („semi“) der Ausgangs-DNA erhalten („konserviert“).

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Frage

Durch welche zwei Schritte erfolgt die Realisierung der genetischen Information?

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Antwort

‱ Transkription: Übertragung der Basensequenz der Gene (DNA-Ab

schnitte) in die Basensequenz einer Boten-NukleinsĂ€ure → messenger-RNA (mRNA).

‱ Translation: Übersetzung der Basensequenz der mRNA in die

AminosÀuresequenz eines Polypeptids (Protein).

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Frage

Was ist die Proteinbiosynthese?

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Antwort

Die Realisierung der genetischen Information.

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Frage

Wie funktioniert die Proteinbiosynthese bei Eukaryoten?

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Antwort

‱ Eukaryotengene setzen sich aus Exons (kodierende Abschnitte) und

Introns (nicht kodierende Abschnitte) zusammen (Mosaikgene).

‱ Bei der Transkription entstehende prĂ€-mRNA muss Reifungsprozess (Prozessierung) zur fertigen mRNA durchlaufen. Dabei werden Intronabschnitte der prĂ€-mRNA herausgeschnitten ⇒ mRNA

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Frage

Kann die GenaktivitÀt reguliert werden?

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Antwort

Ja.

Bestimmte Gene werden bei Bedarf an- oder abgeschaltet.

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Frage

Wie funktioniert die Genregulation durch Endproduktrepression?

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Antwort

Das Repressorprotein wird in der inaktiven Form gebildet und kann sich somit nicht an den Operator binden ⇒ Gene „eingeschaltet“.

Das Endprodukt, das mithilfe des Genprodukts (Enzym) gebildet wird,

aktiviert das Repressorprotein. Dieses bindet an den Operator ⇒ Transkription der Gene stoppt.


Beispiel: Einstellung der Synthese der AminosÀure Tryptophan bei E. coli.

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Frage

Welche Ursachen und Folgen von Genmutationen gibt es?

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Antwort

Mutation: Nicht zielgerichtete, dauerhafte VerÀnderung des Erbguts.

Spontanmutation: Plötzlich und ohne Ă€ußere Ursachen eintretende Mutation (z. B. Replikationsfehler).

Induzierte Mutation: Durch Chemikalien oder energiereiche Strahlung (z. B. UV-, Röntgen-, γ-Strahlen) ausgelöste Mutation.

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Frage

Wie wird die Blutgruppe beim Menschen vererbt?

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Antwort

Die Blutgruppensysteme des Menschen werden monogen vererbt. Der Vererbungsmodus entspricht den Mendelschen Regeln fĂŒr einen dominant-rezessiven Erbgang.

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Frage

Welche Blutgruppensysteme gibt es?

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Antwort

  • Das AB0-System
  • Das Rhesus-System
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Frage

Was gibt der Genotyp beim AB0-System an?

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Antwort

Durch Mutation eines Gens sind drei Allele entstanden: 

Allele A, B und 0 → multiple Allelie (mehr als zwei Allele).

Mögliche Genotypen: AA, A0, BB, B0, 00, AB

Die Allele A und B sind jeweils dominant ĂŒber Allel 0. Beim Genotyp AB verhalten sich die Allele A und B kodominant.

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Frage

Was gibt der PhÀnotyp beim AB0-System an?

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Antwort

Die Allele A und B fĂŒhren zur Ausbildung bestimmter Eiweißstrukturen auf der Zellmembran der roten Blutkörperchen → Antigene A und B. Beim Genotyp AB werden sowohl die Antigene A als auch B gebildet (Kodominanz). Beim Genotyp 00 erfolgt keine Antigenbildung.

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Frage

Welche Blutgruppe muss der Vater haben, wenn das Kind die Blutgruppe B und den Genotypen B0 hat und die Mutter Blutgruppe A und Genotyp A0 hat?

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Antwort

  • mögliche Blutgruppen: B, AB
  • ausgeschlossene Blutgruppen: 0, A
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Frage

Wie ist der Genotyp im Rhesus-System aufgebaut?

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Antwort

Allel D (dominant) und Allel d (rezessiv)

⇒ mögliche Genotypen: DD, Dd, dd

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Frage

Wie ist der PhÀnotyp im Rhesus-System aufgebaut?

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Antwort

Allel D fĂŒhrt zur Bildung von Antigenen D auf den roten Blutkörperchen ⇒ Blutgruppe Rhesuspositiv bei Genotyp DD

und Dd, Blutgruppe Rhesusnegativ bei Genotyp dd (keine Antigen-

bildung).

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Frage

Welche Besonderheit gibt es im Rhesus-System?

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Antwort

Antikörperbildung bei einem rhesusnegativen Menschen wird erst ausgelöst, wenn ihm rhesuspositives Blut (mit Antigen D) ĂŒbertragen wird (Sensibilisierung).

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Frage

Welche ErbgÀnge von Erbkrankheiten beim Menschen gibt es?

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Antwort

  • Autosomal-dominante Erbleiden
  • Autosomal-rezessive Erbleiden
  • Gonosomal-rezessive Erbleiden
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Frage

Welche Tests bzw. Analysen können ein mögliches Auftreten einer Erbkrankheit voraussagen?

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Antwort

  • Stammbaumanalyse
  • Heterozygotentest
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Frage

Was sagt uns die Stammbaumanalyse?

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Antwort

Eine Stammbaumanalyse ermöglicht Wahrscheinlichkeitsaussagen ĂŒber das Auftreten einer Erbkrankheit bei den Nachkommen.


Bei einem autosomal-rezessiven Erbleiden sind die Nachkommen

eines phÀnotypisch gesunden, heterozygoten Elternpaars mit einer

Wahrscheinlichkeit von 75 % phÀnotypisch gesund (50 % sind Konduktoren) und mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 % erkrankt.

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Frage

Was sagt uns der Heterozygotentest?

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Antwort

Bei rezessiven Erbkrankheiten können dadurch heterozygote TrÀger von Erbanlagen ermittelt werden, 

z. B. Konduktorinnen der Bluterkrankheit.

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Frage

Welche Methoden gibt es bei einer prÀnatalen Diagnostik?

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Antwort

‱ Ultraschalluntersuchung

‱ Amniozentese: Entnahme von Fruchtwasser aus der Fruchtblase ab der 15. Schwangerschaftswoche; Vermehrung der darin enthaltenen

Zellen des Kindes fĂŒr Chromosomenanalyse, Gentests und biochemische Untersuchungen.

‱ Chorionzottenbiopsie: Entnahme von Gewebe aus der Embryonal-

hĂŒlle des Kindes etwa ab der 10. Schwangerschaftswoche → Chromosomenanalyse, Gentests und biochemische Untersuchungen.

‱ Nabelschnurpunktion

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Frage

Wie bezeichnet man ein Merkmal betreffende ErbgÀnge?

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Antwort

Nur ein Merkmal betreffende ErbgÀnge bezeichnet man als monohybrid.

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Frage

Was besagt die 1. Mendelsche Regel ( UniformitÀtsregel)?

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Antwort

1. Mendelsche Regel (UniformitÀtsregel): Kreuzt man reinerbige Individuen einer Art, die sich in einem Merkmal unterscheiden, so sind die Nachkommen in der F1-Generation untereinander gleich.

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Frage

Was besagt die 2. Mendelsche Regel (Spaltungsregel)?

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Antwort

2. Mendelsche Regel (Spaltungsregel): Kreuzt man die Individuen der F1-Generation untereinander, so treten in der F2-Generation sowohl die Merkmale der F1-Generation als auch die der Parentalgeneration in einem bestimmten ZahlenverhÀltnis auf.

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Frage

Wann spricht man von einer multiplen Allelie?

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Antwort

SelbstverstÀndlich kann ein Gen auch in mehr als zwei AusprÀgungen vorliegen. In diesen FÀllen, z. B. beim AB0-System der Blutgruppen des Menschen (siehe S. 6), spricht man von multipler Allelie.

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Frage

Wann liegt ein intermediÀrer Erbgang vor?

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Antwort

FĂŒhrt ein heterozygoter Genotyp zu einem gemischten PhĂ€notyp (z. B.

rot + weiß = rosafarbene BlĂŒten), liegt ein intermediĂ€rer Erbgang vor. Es ergibt sich eine Mischform zwischen den parentalen PhĂ€notypen, da kein Allel das andere vollstĂ€ndig unterdrĂŒcken kann.

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Frage

Was versteht man unter der unvollstÀndigen Dominanz?

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Antwort

Meist verschiebt sich die

MerkmalsausprÀgung stÀrker in Richtung eines der beiden beteiligten Allele, sodass man

intermediÀre Vererbung auch als unvollstÀndige Dominanz verstehen kann.

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Frage

Wann fĂŒhrt man eine RĂŒckkreuzung durch?

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Antwort

Um festzustellen, ob ein Individuum bezĂŒglich eines dominanten Allels

homo- oder heterozygot ist, fĂŒhrt man eine RĂŒckkreuzung (Testkreu-

zung) mit einem homozygot rezessiven Partner durch.

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Frage

Was versteht man unter dihybriden ErbgÀnge?

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Antwort

MENDEL untersuchte auch dihybride ErbgĂ€nge, bei denen sich die Erbsenpflanzen in zwei Merkmalen unterschieden, z. B. Samenfarbe (gelb/grĂŒn) und -form (rund/ kantig). 

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Frage

Was besagt die 3.Mendelsche Regel (UnabhÀngigkeitsregel)?

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Antwort

3. Mendelsche Regel (UnabhÀngigkeitsregel): Kreuzt man Individuen, die sich in mehr als einem Merkmal reinerbig unterscheiden, werden die einzelnen Merkmale unabhÀngig voneinander vererbt und in der F2-Generation neu kombiniert.

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