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Ökologie

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Ökologie

Die Ökologie untersucht die Wechselwirkung zwischen einem Organismus und seiner belebten (biotischen) und unbelebten (abiotischen) Umgebung. Dabei werden verschiedenen Untersuchungsebenen betrachtet, beginnend bei einem einzelnen Organismus, über eine Population bis hin zur Betrachtung der kompletten Biosphäre.

Der Begriff der Ökologie stammt bereits aus dem 19. Jahrhundert und wurde dort von dem Wissenschaftler Ernst Haeckel eingeführt. Mittlerweile untergliedert sich der Forschungsbereich der Ökologie in verschiedene Zweige, wie die Öko-Biochemie oder die Verhaltensökologie.

Ursprung und Geschichte der Ökologie

Das Wort Ökologie kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern oikos (Haushalt) und logos (Lehre) zusammen. Ökologie bedeutet also ins Deutsche übersetzt, so viel wie "Haushaltslehre".

Der Begriff Ökologie wurde 1866 erstmals verwendet. Ernst Haeckel schrieb damals in seinem Buch „Generelle Morphologie der Organismen“, dass man unter Ökologie die Beziehung von einem Organismus zur umgebenden Außenwelt versteht. Kurze Zeit später differenzierte er seine Aussage weiter und unterschied diese Außenwelt nach organischen und anorganischen Komponenten. Dabei schloss er auch Stoffwechsel und Energiefluss zwischen Pflanzen und Tieren mit ein.

In dieser Zeit fand die Ökologie auch ihren ersten konkreten Nutzen: Sie wurde in der Land- und Forstwirtschaft verwendet, um die Ernte und die Erträge zu verbessern.

Heute findet man unterschiedliche Definitionen für Ökologie in den Lehrbüchern. Eine der gebräuchlichsten Definitionen stammt von dem US-Amerikanische Ökologen Gene E. Likens:

Ökologie ist Wissenschaft vom Studium der Prozesse, die die Verteilung und Häufigkeit von Organismen beeinflussen, von den Interaktionen zwischen den Organismen und den Interaktionen zwischen Organismen und dem Fluss von Energie und Materie.

Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden viele weitere wichtige Erkenntnisse in der Ökologie gewonnen. Unter anderem wurde entdeckt, dass Organismen in der Natur in einer Wechselwirkung miteinander bestimmte Funktionen erfüllen. So zersetzen Bakterien zum Beispiel den Waldboden, damit die Pflanzen besser Nährstoffe aufnehmen können. Die Organismen sind also ein kleines Element in einem übergeordneten System, dem Ökosystem. Jedes Ökosystem lässt sich außerdem in mehrere Biotope einteilen.

Um die Ökologie besser zu verstehen und die Beziehungen zwischen den Systemelementen zu erklären, haben sich neue Teilbereiche in der Biologie entwickelt, welche die Ökologie mit anderen Wissenschaften verbinden. Hierzu gehören unter anderem die Öko-Biochemie, die ökologische Genetik, die Evolutionsökologie und die Verhaltensökologie.

Vorsicht mit dem Begriff „ökologisch“, denn der Begriff hat im Laufe der Zeit weitere Bedeutungen gewonnen. Egal ob in Zusammenhang mit Strom, Essen, oder Mode, überall wird „Öko“ davor gesetzt. Das hat in diesem Zusammenhang aber nichts mit der wissenschaftlichen Ökologie als Teil der Biologie zu tun. Hiermit ist eher Nachhaltigkeit gemeint. Ökologie als Wissenschaft bezeichnet aber, wie oben erklärt, die Wechselwirkung zwischen Organismus und seiner Umgebung.

Grundbegriffe der Ökologie

Damit du dich tiefer in das Komplexe Thema Ökologie eintauchen kannst, solltest du zunächst die wichtigsten Grundbegriffe der Ökologie kennen. Die wichtigsten Begriffe sind:

Biotop = Abgrenzbarer Lebensraum von Lebewesen.

Biozönose = Lebensgemeinschaft innerhalb eines Biotops.

Biotop und Biozönose ergeben zusammengenommen ein Ökosystem.

Umweltfaktoren Ökologie

Umweltfaktoren können in der Ökologie entweder abiotisch oder biotisch sein. Den Unterschied zwischen diesen beiden sehr ähnlich klingenden Begriffen findest du im folgenden Absatz.

Abiotische Umweltfaktoren

Als abiotische Umweltfaktoren bezeichnet man jene Umweltfaktoren, die "nicht lebend" sind. Das bedeutet, dass an dem Einwirken abiotischer Umweltfaktoren keine Lebewesen beteiligt sind

Abiotische Umweltfaktoren sind zum Beispiel:

  • Vegetationszonen
  • das Klima,
  • die Atmosphäre,
  • Wasser,
  • Temperatur,
  • Licht,
  • Strömung,
  • oder auch die Konzentration chemischer Stoffe.

Biotische Umweltfaktoren

Im Gegensatz zu den abiotischen Umweltfaktoren versteht man unter dem Begriff Biotische Umweltfaktoren die Interaktionen beziehungsweise Wechselwirkungen zwischen Lebewesen. Biotische Umweltfaktoren sind also dann wirksam, wenn ein Lebewesen auf ein anderes einwirkt und es somit positiv, neutral oder auch negativ beeinflusst.

Dies kann man in der Natur ganz häufig bei der Konkurrenz zwischen Tieren um Nahrung oder auch um Nistplätze beobachten.

Mehr Informationen und konkretere Beispiele zu abiotischen und biotischen Umweltfaktoren findest du in der entsprechenden StudySmarter Originals.

Toleranzbereich und ökologische Potenz

Grundsätzlich wirken Umweltfaktoren nicht immer gleich stark auf einen Organismus. Schwankungen werden z.B. durch die verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten ausgelöst. Der Toleranzbereich ist dabei der Bereich, in dem ein Organismus lebensfähig ist. Im Zuge dessen wird häufig auch von der ökologischen Potenz gesprochen. Diese bezeichnet den Bereich, in dem ein Organismus sich fortpflanzen und weiterentwickeln kann.

Den Toleranzbereich kann man in Form einer Toleranzkurve abbilden:

Ökologie Toleranzkurve Toleranzbereich StudySmarterAbbildung 1: Toleranzkurve.Quelle: wikipedia.org

Minimum und Maximum bilden dabei die Grenzen der Lebensfähigkeit. Außerhalb dieser beiden Punkte ist ein Leben für den Organismus nicht mehr möglich. Das Optimum kennzeichnet den bestmöglichen Bereich für die Überlebensfähigkeit eines Organismus. Niedrigere Werte stehen immer für schlechtere Lebensbedingungen. Im Bereich der "Pessimum" ist das Überleben gerade so noch möglich, Fortpflanzung und Entwicklung finden dort allerdings nicht mehr statt.

Man kann für jeden der oben genannten abiotischen und biotischen Umweltfaktoren eine Toleranzkurve für ein Lebewesen erstellen.

Untersuchungsebenen der Ökologie

Die Ökologie ist ein komplexes Gebiet. Um unterschiedliche Aspekte der Ökologie näher betrachten zu können, kannst du die Ökologie in unterschiedliche Teilbereiche zerlegen: die Autökologie, Demökologie, Synökologie und Ökosystemforschung. In Abbildung 2 findest du die einzelnen Aspekte noch einmal in einer grafischen Übersicht zusammengefasst.

Ökologie Ebenen der Ökologieforschung StudySmarterAbbildung 2: Ebenen der Ökologieforschung

Autökologie

Die Autökologie untersucht die Wechselbeziehungen einer Art mit ihrem abiotischen und biotischen Umfeld.

Dieser Teilbereich der Ökologie beruht auf der Tatsache, dass Lebewesen immer von ihrer Umwelt abhängig sind. Zum einen wird untersucht, wie sich eine Art angepasst hat, um in einer Umgebung überleben zu können. Zum anderen wird auch die Auswirkung von verschiedenen Arten auf ein Ökosystem beschrieben.

Populationsökologie

Die Populationsökologie, auch Demökologie genannt, untersucht Struktur, Wachstum und Reaktionen von Populationen einer Art, in Abhängigkeit von bestimmten Umweltfaktoren.

Im Gegensatz zur Autökologie werden jedoch eher quantitative Aspekte betrachtet. Es wird also eher Wert auf die Häufigkeit des Auftretens von bestimmten Strukturen oder Abweichungen in einer Art gelegt.

Mehr Informationen zur Demökologie, speziell zu den Themen Populationsstruktur und Populationsdynamik findest du in den entsprechenden StudySmarter Originals.

Synökologie

Die Synökologie untersucht die Beziehung zwischen Lebensgemeinschaften und ihrer Umgebung, aber auch die Beziehung zwischen zwei Lebensgemeinschaften.

Dieser Teilbereich hat seine Berechtigung, da Lebensgemeinschaften sich auch stets gegenseitig beeinflussen und miteinander wechselwirken.

Auch zur Synökologie findest du noch weitere StudySmarter Originals, wie den Parasitismus, die Räuber-Beute-Beziehung und die Symbiose.

Ökosystemforschung

In der Ökosystemforschung werden mithilfe von unterschiedlichen Ansätzen verschiedene Teilaspekte eines Ökosystems und dessen Funktionen untersucht.

Ziel ist es dabei, einen allgemeinen Überblick über die Wirkungen von Organismen untereinander und auf ihre Umwelt zu erlangen. In der Ökosystemforschung wird dafür mit diversen Analysen, Experimenten und mathematischen Modellierungen gearbeitet.

Zum Thema Ökosystem findest du zahlreiche StudySmarter Originals, wie Beispiele für verschiedene Ökosysteme, Stoffkreisläufe, den Energiekreislauf oder was genau ein Biotop ist.

Biosphärenforschung

Als Letztes gibt es noch die Biosphärenforschung.

Die Biosphärenforschung beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen der Biosphäre und unterschiedlichen Ökosystemen.

Weitere ökologische Unterteilungen

Je nach Lebensraum des betrachteten Elements kann auch hier weiter unterteilt werden.

So bezeichnet die terrestrische Ökologie den Bereich des Festlandes, die marine Ökologie bezeichnet die Ökologie in den Meeren und die limnische Ökologie bezeichnet die Ökologie in Binnengewässern.

Die Ökologie kann auch nach Organismengruppen unterschieden werden. Hierbei wird unterteilt in Tierökologie, Pflanzenökologie und Mikrobenökologie.

Ökologie - Das Wichtigste

  • Die Ökologie untersucht die Wechselwirkung zwischen einem Organismus und seiner biotischen und abiotischen Umgebung.

  • Sie wurde Mitte des 19. Jahrhundert durch den Wissenschaftler Ernst Haeckel begründet, der erstmals die Beziehungen zwischen Organismen und ihrer Umgebung untersuchte.

  • Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Ökologie immer relevanter, sodass sich immer mehr Teilbereiche wie Ökobiochemie, Ökologische Genetik und ähnliche entwickelten.

  • Die Ökologie kann in mehrere Bereiche eingeteilt werden:

    • Autökologie = Beziehung des Organismus mit ihrer abiotischen Umgebung untersucht.
    • Demökologie = Abhängigkeit der Population einer Art von ihrer Umwelt untersucht.
    • Synökologie = Beziehung zwischen einer Lebensgemeinschaft einer Art und ihrer Umgebung, aber auch mit anderen Lebensgemeinschaften
  • Weitere Unterteilungsebenen der Ökologie sind die Gliederung nach Lebensräumen, die Gliederung nach Organismengruppen, Humanökologie, Sozialökologie und noch viele weitere.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Ökologie

Der Begriff Ökologie wurde erstmals von Ernst Haeckel 1866 in seinem Buch „Generelle Morphologie der Organismen“ verwendet.

Die Ökologie untersucht die Wechselwirkung zwischen einem Organismus und seiner biotischen sowie abiotischen Umgebung.

Die Ökologie lässt sich in verschiedene Teilbereiche unterteilen. Dazu gehört die Autökologie, welche die Beziehung von Organismen mit ihrer Umwelt untersucht. Die Demökologie beschäftigt sich mit der Abhängigkeit einer Population von ihrer Umwelt. Und die Synökologie betrachtet die Beziehungen von 

Lebensgemeinschaften innerhalb und zwischen Arten.

Der Begriff "ökologisch" wird häufig im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit verwendet. Das hat mit der Ökologie als Wissenschaft jedoch nichts zu tun. Diese beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen Organismen und deren Umwelt. 

Finales Ökologie Quiz

Frage

Was ist eine Population?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom-
menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt
fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate be-
stimmt.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann die Wachstumsrate berechnet werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate
und Sterberate.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist die Form der Wachstumskurve, wenn ein unbegrenzter Lebensraum vorhanden ist?

Antwort anzeigen

Antwort

J-Form

Frage anzeigen

Frage

Wie nenn man die Wachstumskurve, wenn die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt wird?

Antwort anzeigen

Antwort

Logistische Wachstumskurve

Frage anzeigen

Frage

Nenn die 5 Phasen der Umweltkapazität?

Antwort anzeigen

Antwort

Anlaufphase (lag-Phase)

Expon. Phase (log-Phase)

Logistische Phase 

Stationäre Phase

Absterbephase

Frage anzeigen

Frage

Anlaufphase 

Antwort anzeigen

Antwort

Einstellung auf Lebensbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Exponentielle Phase

Antwort anzeigen

Antwort

optimale Wachstumsbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Logistische Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Verringerte Wachstumsrate durch
begrenzenden Faktor

Frage anzeigen

Frage

Stationäre Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Annähern und Erreichen der Umweltkapazität (Biotopkapazität) K

Frage anzeigen

Frage

Absterbephase

Antwort anzeigen

Antwort

Tod durch Nahrungsmangel und Anhäufung von Abfallprodukten

Frage anzeigen

Frage

Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums?

Antwort anzeigen

Antwort

Die ständig verkürzenden Verdoppelungszeiten 

Frage anzeigen

Frage

Gründe für superexponentielles Wachstum?


Antwort anzeigen

Antwort

• die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen,
• die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Tech-
nik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung,
• die Industrialisierung und
• die bessere hygienische und medizinische Versorgung.

Frage anzeigen

Frage

Regionale Unterschiede im Bevölkerungswachstum

Antwort anzeigen

Antwort

Etwa 90 % des jährlichen Bevölkerungswachstums entfallen auf die Entwicklungsländer in Afrika und Asien. Die meisten Industrienationen wei-
sen dagegen Geburtenrückgänge auf.

Frage anzeigen

Frage

Faktoren, die die Größe einer Population beeinflussen

Antwort anzeigen

Antwort

dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren):
Klima- und Bodenfaktoren


dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren):
– Nahrung
– Wohnraum
– Konkurrenten
– Fressfeinde
– Parasiten,
Krankheitserreger

Frage anzeigen

Frage

Zu was führt der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte?

Antwort anzeigen

Antwort

negativen Rückkopplung

Frage anzeigen

Frage

Fressfeind-Beute-Beziehung

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachstumsrate einer Fressfeindpopulation ist von der Populati-
onsdichte ihrer Beute abhängig. Umgekehrt führen natürlich auch ver-
änderte Fressfeinddichten zu Schwankungen in der Beutepopulation.

Frage anzeigen

Frage

Biodiversität 

Antwort anzeigen

Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Frage anzeigen

Frage

Vernichtung naturnaher Lebensräume

Antwort anzeigen

Antwort

U. a. durch Anlegen von Monokulturen (Nahrungs-, Holz- und Ener-
giepflanzen) sowie von Siedlungs- und Verkehrsflächen.

Frage anzeigen

Frage

Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt

Antwort anzeigen

Antwort

• Boden: Übermäßige Düngung mit Mineraldünger, Pestizideinsatz
⇒ Rückstandsbildung, Auswaschung in Gewässer, Anreicherung in
den Nahrungsketten.
• Gewässer: Ungeklärte Abwässer, ausgewaschener Mineraldünger
⇒ Eutrophierung: Vermehrung des Phyto- und des Zooplanktons
→ Anhäufung toter Biomasse → Sauerstoffmangel → anaerober
Abbau.
• Luft:
– Schwefeldioxid und Stickoxide (z. B. aus Verbrennung fossiler
Brennstoffe) ⇒ Saurer Regen: Hemmung des Pflanzenwachs-
tums („Waldsterben“).
– Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) ⇒ Abbau der Ozon-
schicht.
– Kohlenstoffdioxid (z. B. aus Verbrennung fossiler Brennstoffe),
Methan, Stickoxide, FCKW ⇒ Treibhauseffekt: Treibhausgase
absorbieren Wärmestrahlung, die normalerweise ins Weltall
zurückgestrahlt wird → globale Erwärmung (Klimawandel).

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Frage

Invasive Arten

Antwort anzeigen

Antwort

Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

• Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

Frage anzeigen

Frage

Nicht invasiven Arten

Antwort anzeigen

Antwort

Nicht invasiven Arten ist es gelungen, eine weitgehend konkur-
renzfreie ökologische Nische zu besetzen.
– Die Rosskastanie wächst verwildert in Laubwäldern. Stärkere
Ausbreitung wird durch schnelles Austrocknen der Samen (Kasta-
nien) und durch die Kastanien-Miniermotte verhindert.
– Der Bachsaibling lebt in begradigten Flüssen, die für Bachforel-
len als Lebensraum nicht mehr geeignet sind.

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Frage

Freizeitverhalten des Menschen

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Antwort

Der boomende Tourismus führt zu Eingriffen in empfindliche Lebens-
räume (z. B. Gebirgsregionen, Gewässer): erhöhter Wasser- und Ener-
gieverbrauch, größere Mengen an Abfall, Abwasser und Abgasen.

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Frage

Ökonomische Aspekte


Antwort anzeigen

Antwort

• „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil-
mittel und medizinische Wirkstoffe
• „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht
• Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen

Frage anzeigen

Frage

Ökologische Aspekte

Antwort anzeigen

Antwort

• Voraussetzung für stabile Ökosysteme
• Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Bioindikatoren

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz be-
stimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute
Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf
den Zustand eines Ökosystems zu.

Frage anzeigen

Frage

Zeigerpflanzen

Antwort anzeigen

Antwort

Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stickstoffüberschuss im Boden an.

Frage anzeigen

Frage

Leitorganismen der Gewässergüteklassen

Antwort anzeigen

Antwort

In sehr reinem, sauerstoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven und Kieselalgen vor.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Population?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom- menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate bestimmt. Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate und Sterberate.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe das exponentielle Wachstum

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Antwort

Wirkt keiner der Umweltfaktoren im Lebensraum begrenzend, verläuft die Wachstumskurve einer sich ideal vermehrenden Population exponentiell („J-Form“).

Beispiele: Neubesiedlung eines Lebensraums (frisch angelegte Bakterienkultur, Blattläuse im Frühjahr), menschliche Population

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Frage

Beschreibe das logistische Wachstum

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Antwort

Meistens wird die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt ⇒ logistische Wachstumskurve.

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Frage

Beschreibe die Populationsentwicklung des Menschen und Gründe für die Entwicklung

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Antwort

Die Weltbevölkerung nahm in den letzten 300 Jahren von ca. 500 Millionen auf über 7 Milliarden zu. Die sich ständig verkürzenden Verdopplungszeiten sind Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums. 

Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind … 

  • die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, 
  • die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Technik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung, 
  • die Industrialisierung und 
  • die bessere hygienische und medizinische Versorgung.
Frage anzeigen

Frage

Welche Faktoren beeinflussen die Größe einer Population?

Antwort anzeigen

Antwort

  • dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren): Klima- und Bodenfaktoren
  • dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren): Nahrung, Wohnraum, Konkurrenten, Fressfeinde , Parasiten, Krankheitserreger
    Der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte führt zu einer negativen Rückkopplung. 
    Bei einer hohen Populationsdichte nimmt die verfügbare Nahrung rasch ab -> Weniger Nahrung bewirkt eine geringere Wachstumsrate und damit eine Abnahme der Populationsdichte.
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Frage

Welche drei Regeln gelten in einer idealisierten Fressfeind-Beute-Beziehung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • 1. Volterrasche Regel: Die Populationskurven von Fressfeind und Beute schwanken periodisch. Die Maxima der Fressfeindpopulation folgen dabei phasenverzögert denen der Beutepopulation. 
  • 2. Volterrasche Regel: Die Populationskurven schwanken jeweils um einen Mittelwert. 
  • 3. Volterrasche Regel: Vermindert man die Fressfeind- und die Beutepopulation gleich stark, nimmt die Individuenzahl der Beute- tiere schneller wieder zu als die ihrer Fressfeinde.
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Frage

Was versteht man unter Biodiversität?

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Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen- welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi- tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

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Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökonomische Aspekte

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Antwort

  • „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil- mittel und medizinische Wirkstoffe 
  • „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht 
  • Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen
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Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökologische Aspekte


Antwort anzeigen

Antwort

  • Voraussetzung für stabile Ökosysteme 
  • Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen
Frage anzeigen

Frage

Was sind Bioindikatoren?

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Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz bestimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf den Zustand eines Ökosystems zu. 

  • Zeigerpflanzen: Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stick- stoffüberschuss im Boden an. 
  • Leitorganismen der Gewässergüteklassen: In sehr reinem, sauer- stoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlar- ven und Kieselalgen vor.
Frage anzeigen

Frage

Definieren Sie den Begriff Biozönose!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Biozönose wird das Zusammenleben verschiedener Arten von Lebewesen in einem abgegrenzten Raum bezeichnet.

Frage anzeigen

Frage

Definieren Sie den Begriff Biotop!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Biotop bezeichnet man den abgegrenzten Lebensraum einer Biozönose. Zum Beispiel ist ein Teich ein Biotop in dem verschiedene Arten von Lebewesen zusammenleben.

Frage anzeigen

Frage

Was zählt zu den abiotischen Faktoren?

Antwort anzeigen

Antwort

Wasser

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Frage

Erklären Sie den Unterschied zwischen abiotischen und biotischen Faktoren!

Antwort anzeigen

Antwort

Abiotische Faktoren sind kaum durch Lebewesen veränderbar und durch die Natur vorgegeben (z.B. die Temperatur). Biotische Faktoren hingegen werden durch Lebewesen verursacht und haben eine positive oder negative Auswirkung auf andere Lebewesen.

Frage anzeigen

Frage

Wie beeinflusst das Licht als abiotische Umweltfaktor die Pflanzen?

Antwort anzeigen

Antwort

Als abiotischer Umweltfaktor dient das Licht als Energiequelle für die Photosynthese.

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Frage

In welche Kategorien werden die biotischen Umweltfaktoren unterteilt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die biotischen Umweltfaktoren werden in primäre und sekundäre biotische Umweltfaktoren unterteilt.

Frage anzeigen

Frage

Was kannst ich mit Hilfe der Nahrungskette erkennen?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit Hilfe der Nahrungskette kannst ich Wechselbeziehungen bzw. Abhängigkeiten der einzelnen Lebewesen zueinander erkennen.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Nahrungskette?

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Antwort

Eine Nahrungskette ist ein vereinfachtes Modell zur Erfassung, Beschreibung und Analyse von linearen Nahrungsbeziehungen im Ökosystem.

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Frage

Wie kann ich die Nahrungsbeziehungen innerhalb der Nahrungskette noch bezeichnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Ich kann die Nahrungsbeziehungen innerhalb der Nahrungskette noch als trophische Beziehungen bezeichnen (gr. trophein: "sich ernähren"). 

Frage anzeigen

Frage

Was wird mit der Nahrungskette und insbesondere mit den trophischen Beziehungen  untersucht?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit der Nahrungskette und insbesondere mit den trophischen Beziehungen werden lineare energetische und stoffliche Beziehungen zwischen verschiedenen Arten von Lebewesen untersucht. Dabei ist jede Art die Nahrungsgrundlage einer anderen Art. Davon ausgenommen, ist die Art am Ende der Nahrungskette.

Frage anzeigen

Frage

Wie beschreibe ich eine Nahrungskette?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Nahrungskette beschreibe ich mit folgender Frage:


"Wer frisst wen und von wem wird er gefressen?"


Dabei ordne ich jedem Tier entlang der Nahrungskette genau ein Nahrungsmittel (Pflanze oder Tier) und genau einen Fressfeind zu.

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