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Ökologie
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Ökologie

Frage

Was ist eine Population?

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Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom-
menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt
fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

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Frage

Was ist die Wachstumsrate?

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Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate be-
stimmt.

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Frage

Wie kann die Wachstumsrate berechnet werden?

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Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate
und Sterberate.

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Frage

Wie ist die Form der Wachstumskurve, wenn ein unbegrenzter Lebensraum vorhanden ist?

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J-Form

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Frage

Wie nenn man die Wachstumskurve, wenn die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt wird?

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Logistische Wachstumskurve

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Frage

Nenn die 5 Phasen der Umweltkapazität?

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Anlaufphase (lag-Phase)

Expon. Phase (log-Phase)

Logistische Phase 

Stationäre Phase

Absterbephase

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Anlaufphase 

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Einstellung auf Lebensbedingungen

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Exponentielle Phase

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optimale Wachstumsbedingungen

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Logistische Phase

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Verringerte Wachstumsrate durch
begrenzenden Faktor

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Frage

Stationäre Phase

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Annähern und Erreichen der Umweltkapazität (Biotopkapazität) K

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Absterbephase

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Tod durch Nahrungsmangel und Anhäufung von Abfallprodukten

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Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums?

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Die ständig verkürzenden Verdoppelungszeiten 

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Gründe für superexponentielles Wachstum?


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Antwort

• die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen,
• die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Tech-
nik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung,
• die Industrialisierung und
• die bessere hygienische und medizinische Versorgung.

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Frage

Regionale Unterschiede im Bevölkerungswachstum

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Etwa 90 % des jährlichen Bevölkerungswachstums entfallen auf die Entwicklungsländer in Afrika und Asien. Die meisten Industrienationen wei-
sen dagegen Geburtenrückgänge auf.

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Frage

Faktoren, die die Größe einer Population beeinflussen

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dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren):
Klima- und Bodenfaktoren


dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren):
– Nahrung
– Wohnraum
– Konkurrenten
– Fressfeinde
– Parasiten,
Krankheitserreger

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Zu was führt der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte?

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negativen Rückkopplung

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Fressfeind-Beute-Beziehung

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Die Wachstumsrate einer Fressfeindpopulation ist von der Populati-
onsdichte ihrer Beute abhängig. Umgekehrt führen natürlich auch ver-
änderte Fressfeinddichten zu Schwankungen in der Beutepopulation.

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Frage

Biodiversität 

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Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

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Frage

Vernichtung naturnaher Lebensräume

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U. a. durch Anlegen von Monokulturen (Nahrungs-, Holz- und Ener-
giepflanzen) sowie von Siedlungs- und Verkehrsflächen.

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Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt

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• Boden: Übermäßige Düngung mit Mineraldünger, Pestizideinsatz
⇒ Rückstandsbildung, Auswaschung in Gewässer, Anreicherung in
den Nahrungsketten.
• Gewässer: Ungeklärte Abwässer, ausgewaschener Mineraldünger
⇒ Eutrophierung: Vermehrung des Phyto- und des Zooplanktons
→ Anhäufung toter Biomasse → Sauerstoffmangel → anaerober
Abbau.
• Luft:
– Schwefeldioxid und Stickoxide (z. B. aus Verbrennung fossiler
Brennstoffe) ⇒ Saurer Regen: Hemmung des Pflanzenwachs-
tums („Waldsterben“).
– Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) ⇒ Abbau der Ozon-
schicht.
– Kohlenstoffdioxid (z. B. aus Verbrennung fossiler Brennstoffe),
Methan, Stickoxide, FCKW ⇒ Treibhauseffekt: Treibhausgase
absorbieren Wärmestrahlung, die normalerweise ins Weltall
zurückgestrahlt wird → globale Erwärmung (Klimawandel).

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Frage

Invasive Arten

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Antwort

Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

• Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

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Frage

Nicht invasiven Arten

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Nicht invasiven Arten ist es gelungen, eine weitgehend konkur-
renzfreie ökologische Nische zu besetzen.
– Die Rosskastanie wächst verwildert in Laubwäldern. Stärkere
Ausbreitung wird durch schnelles Austrocknen der Samen (Kasta-
nien) und durch die Kastanien-Miniermotte verhindert.
– Der Bachsaibling lebt in begradigten Flüssen, die für Bachforel-
len als Lebensraum nicht mehr geeignet sind.

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Freizeitverhalten des Menschen

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Der boomende Tourismus führt zu Eingriffen in empfindliche Lebens-
räume (z. B. Gebirgsregionen, Gewässer): erhöhter Wasser- und Ener-
gieverbrauch, größere Mengen an Abfall, Abwasser und Abgasen.

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Frage

Ökonomische Aspekte


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• „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil-
mittel und medizinische Wirkstoffe
• „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht
• Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen

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Ökologische Aspekte

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• Voraussetzung für stabile Ökosysteme
• Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen

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Frage

Bioindikatoren

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Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz be-
stimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute
Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf
den Zustand eines Ökosystems zu.

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Frage

Zeigerpflanzen

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Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stickstoffüberschuss im Boden an.

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Leitorganismen der Gewässergüteklassen

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In sehr reinem, sauerstoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven und Kieselalgen vor.

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Was ist eine Population?

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Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom- menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

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Was ist die Wachstumsrate?

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Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate bestimmt. Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate und Sterberate.

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Beschreibe das exponentielle Wachstum

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Wirkt keiner der Umweltfaktoren im Lebensraum begrenzend, verläuft die Wachstumskurve einer sich ideal vermehrenden Population exponentiell („J-Form“).

Beispiele: Neubesiedlung eines Lebensraums (frisch angelegte Bakterienkultur, Blattläuse im Frühjahr), menschliche Population

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Beschreibe das logistische Wachstum

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Meistens wird die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt ⇒ logistische Wachstumskurve.

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Beschreibe die Populationsentwicklung des Menschen und Gründe für die Entwicklung

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Die Weltbevölkerung nahm in den letzten 300 Jahren von ca. 500 Millionen auf über 7 Milliarden zu. Die sich ständig verkürzenden Verdopplungszeiten sind Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums. 

Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind … 

  • die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, 
  • die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Technik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung, 
  • die Industrialisierung und 
  • die bessere hygienische und medizinische Versorgung.
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Frage

Welche Faktoren beeinflussen die Größe einer Population?

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  • dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren): Klima- und Bodenfaktoren
  • dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren): Nahrung, Wohnraum, Konkurrenten, Fressfeinde , Parasiten, Krankheitserreger
    Der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte führt zu einer negativen Rückkopplung. 
    Bei einer hohen Populationsdichte nimmt die verfügbare Nahrung rasch ab -> Weniger Nahrung bewirkt eine geringere Wachstumsrate und damit eine Abnahme der Populationsdichte.
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Frage

Welche drei Regeln gelten in einer idealisierten Fressfeind-Beute-Beziehung?

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Antwort

  • 1. Volterrasche Regel: Die Populationskurven von Fressfeind und Beute schwanken periodisch. Die Maxima der Fressfeindpopulation folgen dabei phasenverzögert denen der Beutepopulation. 
  • 2. Volterrasche Regel: Die Populationskurven schwanken jeweils um einen Mittelwert. 
  • 3. Volterrasche Regel: Vermindert man die Fressfeind- und die Beutepopulation gleich stark, nimmt die Individuenzahl der Beute- tiere schneller wieder zu als die ihrer Fressfeinde.
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Was versteht man unter Biodiversität?

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Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen- welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi- tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

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Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökonomische Aspekte

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  • „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil- mittel und medizinische Wirkstoffe 
  • „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht 
  • Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen
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Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökologische Aspekte


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  • Voraussetzung für stabile Ökosysteme 
  • Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen
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Was sind Bioindikatoren?

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Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz bestimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf den Zustand eines Ökosystems zu. 

  • Zeigerpflanzen: Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stick- stoffüberschuss im Boden an. 
  • Leitorganismen der Gewässergüteklassen: In sehr reinem, sauer- stoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlar- ven und Kieselalgen vor.
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Beschreibe den Kreislauf des Schwefels

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  • Die von den Primärproduzenten genutzte Verbindung des Schwefels ist das Sulfat. Sulfat kann direkt aufgenommen wer- den. Der Schwefel wird in viele organische Verbindungen ein- gebaut, vor allem in Eiweiße. 
  • Wie alle organischen Verbindungen unterliegen auch die Schwe- felverbindungen dem Stoffstrom über die Trophiestufen.
  • Der Abbau schwefelhaltiger organischer Verbindungen erfolgt über Destruenten: 
    • Beim Abbau entsteht zunächst Schwefelwasserstoff (H2S). 
    • Chemoautotrophe und fotoautotrophe Bakterien nutzen H2S als Energie- oder Wasserstoffquelle und setzen es in Schwefel und Sulfat um (Sulfurikation).
    • Sulfat wird von Desulfurikanten zu H2S reduziert (Desulfurikation). 
  • Rein chemische Umsetzungen sind
    • Oxidation von H2S zu Schwefel durch molekularen Sauerstoff. 
    • Bildung von Sulfiden (S2–).
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Frage

Beschreibe den Kreislauf des Phosphates

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  • Primärproduzenten nehmen Phosphat auf und bauen es in organische Verbindungen ein.
  • Es findet eine Verteilung der phosphathaltigen organischen Verbindungen in den Trophiestufen statt.
  • Beim Abbau organischer Stoffe durch Destruenten werden Phos- phate frei.
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Was sind Wälder?

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Wälder sind größere Bestände hochwachsender Gehölze mit mehr oder weniger geschlossenem Kronendach.

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Was sind Seen?

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Seen sind größere stehende Gewässer, die inselartig auf dem Festland verteilt sind. Sie haben keine direkte Verbindung zum Meer.

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Was versteht man unter Plankton?

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Plankton ist die Sammelbezeichnung für eine aquatische Lebensgemeinschaft schwebender Organismen mit fehlender oder gering ausgebildeter Eigenbewegung.

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Frage

Was ist ein Nekton?

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Das Nekton bildet die zweite große Lebensgemeinschaft des Freiwassers. Zum Nekton zählen alle größeren Organismen, die deutliche Eigenbewegung vollführen können.

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Was sind Sedimente?

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Sedimente sind durch die Schwerkraft abgelagerte Teilchen, die Bo- denablagerungen bilden. Sie lassen sich nach der chemischen Beschaf- fenheit (mineralische Sedimente, organische Sedimente) oder nach der Teilchengröße klassifizieren.

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Frage

Was sind die wichtigsten mikrobiellen Schwefelumsätze?

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Antwort

  • Sulfat ist für fotoautotrophe Pflanzen zugänglich. 
  • Mikroorganismen bauen bei anaeroben Bedingungen organische Stoffe (Eiweiße) unter Freisetzung von Schwefelwasserstoff ab. 
  • Bei der Sulfurikation kann der Schwefelwasserstoff von chemo-autotrophen Bakterien (Thiobakterien) und fotoautotrophen Chlorobakterien über Schwefel in Sulfat umgewandelt werden. 
  • Sulfate werden von Desulfurikanten zu Schwefelwasserstoff, Sulfiden und organisch gebundenem Schwefel umgebaut (Desul- furikation). Ein beträchtlicher Teil dieser Schwefelverbindungen wird im Sedimentkörper abgelegt.
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Was sind die wichtigsten Phosphatumsätze?

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  • In der lichtdurchlässigen Zone wird das Phosphat von Fotoautotrophen aufgenommen und in organisch gebundenes Phosphat umgewandelt. 
  • Der mikrobielle Abbau fotoautotropher Plankter setzt anorganisch gelöstes Phosphat aus organisch gebundenem Phosphat schon in den oberen Wasserschichten wieder frei (kleiner Phos- phatkreislauf). 
  • Ein Teil des organisch gebundenen Phosphates wird nicht abge- baut und sinkt in das Sediment ab, wo es über lange Zeit relativ stabil deponiert werden kann.
  • Unter aeroben Bedingungen werden die Phosphate vom Sediment adsorbiert und unter Anwesenheit von Fe3+-Ionen zu unlös- lichem Eisen(III)-phosphat (FePO4) ausgefällt. E Reagieren Sulfide im Sediment mit Fe2+-Ionen, können die Phosphate auch unter aeroben Bedingungen freigesetzt werden. 
  • Unter anaeroben Bedingungen lösen sich die Phosphate als Eisen(II)-phosphat und diffundieren in den Wasserkörper.
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Frage

Was bedeutet Eutrophierung?

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Antwort

Eutrophierung ist die Anreicherung von Gewässern mit Nährstoffen.

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Frage

Was ist ein Ökosystem?

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Als Ökosystem bezeichnet man das Beziehungsgefüge von Lebewesen untereinander (Biozönose) und mit ihren Lebensraum (Biotop). Es gibt sehr viele verschiedene Typen von Ökosystemen (z.B. See oder Kiefernwald). 

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