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Stockwerke des Waldes

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Biologie

hana.weheba@studysmarter.de

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    • Meta title: Ökologie: Definition, Beispiel & Grundbegriffe | StudySmarter 
    • Meta description: Ökologie: ✓ Erklärung ✓ Bedeutung ✓ Beispiel ✓ Grundbegriffe ✓ Definition ✓ StudySmarter Original!


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11:50 20.01.2022

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Das Wort Ökologie kommt aus dem Griechischen und setzt sich aus den Wörtern oikos (Haushalt) und logos (Lehre) zusammen. Ökologie bedeutet also ins Deutsche übersetzt, so viel wie Haushaltslehre. Das macht vielleicht im ersten Moment wenig Sinn für dich, aber laut dem Wissenschaftler Ernst Haeckel, der den Begriff erfand, wird mit diesem Wissenschaftsbereich die Haushaltslehre der Natur erklärt. 




Ursprung und Geschichte der Ökologie


Der Begriff wurde 1866 erstmals verwendet. Ernst Haeckel sagte damals in seinem Buch „Generelle Morphologie der Organismen“, dass man unter Ökologie die Beziehung von einem Organismus zur umgebenden Außenwelt versteht. Kurze Zeit später verdeutlichte er nochmal seine Aussage und unterschied diese Außenwelt nach organischen und anorganischen Komponenten und schloss auch Stoffwechsel und Energiefluss zwischen Pflanzen und Tieren mit ein.


In dieser Zeit fand die Ökologie auch ihren ersten konkreten Nutzen und wurde in der Land- und Forstwirtschaft verwendet, um die Ernte und die Erträge zu verbessern.


Heute findet man unterschiedliche Definitionen für Ökologie in Lehrbüchern. Eine der beliebteren Definitionen von Gene E. Likens (1992) lautet: „Ökologie ist Wissenschaft vom Studium der Prozesse, die die Verteilung und Häufigkeit von Organismen beeinflussen, von den Interaktionen zwischen den Organismen und den Interaktionen zwischen Organismen und dem Fluss von Energie und Materie."


Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden viele weitere wichtige Erkenntnisse in der Ökologie gewonnen. Unter anderem wurde entdeckt, dass Organismen in der Natur in einer Wechselwirkung miteinander bestimmte Funktionen erfüllen. So zersetzen Bakterien zum Beispiel den Waldboden, damit die Pflanzen besser Nährstoffe aufnehmen können. Die Organismen sind also ein kleines Element in einem übergeordneten System, dem Ökosystem. Jedes Ökosystem lässt sich außerdem in mehrere Biotope einteilen.


Um die Ökologie besser zu verstehen und die Beziehungen zwischen den Systemelementen zu erklären, haben sich neue Teilbereiche in der Biologie entwickelt, welche die Ökologie mit anderen Wissenschaften verbindet. Hierzu gehören unter anderem die Öko-Biochemie, die ökologische Genetik, die Evolutionsökologie und die Verhaltensökologie.


Quelle: Unsplash



Ökologische Umweltfaktoren


Umweltfaktoren können in der Ökologie entweder abiotischer Natur oder biotischer Natur sein. Den Unterschied zwischen diesen beiden sehr ähnlich klingenden Begriffen erklären wir dir im Folgenden.


Abiotische Umweltfaktoren


Als abiotische Umweltfaktoren bezeichnet man jene Umweltfaktoren, die "nichtlebend" sind. Das bedeutet, dass an dem Einwirken abiotischer Umweltfaktoren keine Lebewesen beteiligt sind. Als abiotische Umweltfaktoren bezeichnet man beispielsweise


  • Vegetationszonen
  • das Klima,
  • die Atmosphäre,
  • Wasser,
  • Temperatur,
  • Licht,
  • Strömung,
  • oder auch die Konzentration chemischer Stoffe.


Biotische Umweltfaktoren


Im Gegensatz zu den abiotischen Umweltfaktoren versteht man unter dem Begriff Biotische Umweltfaktoren die Interaktionen beziehungsweise Wechselwirkungen zwischen Lebewesen. Biotische Umweltfaktoren entstehen also dann, wenn ein Lebewesen auf ein anderes einwirkt und es somit positiv, neutral oder auch negativ beeinflusst. Dies kann man in der Natur ganz häufig bei der Konkurrenz zwischen Tieren um Nahrung oder auch um Nistplätze beobachten.



Untersuchungsebenen der Ökologie


In der Ökologie werden die Zusammenhänge zwischen Elementen in bestimmten Wechselwirkungen anhand von verschiedene Untersuchungsebenen unterteilt: 

Die Autökologie Demökologie Synökologie  und  Ökosystemforschung.


Autökologie

Autökologie untersucht die Wechselbeziehungen einer Art mit ihrem abiotischen Umfeld.


Demökologie

Demökologie untersucht Struktur, Wachstum und Reaktionen von Populationen einer Art, in Abhängigkeit von bestimmten Umweltfaktoren.


Synökologie

Synökologie untersucht die Beziehung zwischen Lebensgemeinschaften und ihrer Umgebung, aber auch die Beziehung zwischen zwei Lebensgemeinschaften.


Ökosystemforschung

Ökosystemforschung untersucht die Gesetze eines Ökosystems, das aus verschiedenen Teilelementen besteht:


hana.weheba@studysmarter.de

keine Ersatzabbildung gefunden. 

11:49 20.01.2022

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Weitere ökologische Unterteilungen


Je nach Lebensraum des betrachteten Elements kann auch hier weiter unterteilt werden. So bezeichnet die terrestrische Ökologie den Bereich des Festlandes, marine Ökologie bezeichnet die Ökologie in den Meeren und limnische Ökologie bezeichnet die Ökologie in Binnengewässern.


Die Ökologie kann auch nach Organismengruppen unterschieden werden. Hierbei wird unterteilt in Tierökologie, Pflanzenökologie und Mikrobenökologie.


Die Ökologie kann noch in eine Vielzahl von weiteren Ebenen unterteilt werden. Entdecke noch mehr Themen zur Ökologie:


Weitere Themen zum ökologischen Lebensraum und seinen Lebewesen



Biodiversität

Saurer Regen

Räuber-Beute-Beziehung

Eutrophierung

Fortpflanzungsstrategien

Ökologische Nische

Ökologische Potenz




Was der Treibhauseffekt mit Umweltschutz zu tun hat


Vom sogenannten Treibhauseffekt ist die Rede, wenn sich die Erdatmosphäre aufgrund der in ihr enthaltenen Treibhausgase erwärmt. Ozon ist einer dieser Treibhausgase und auch der Grund dafür, weshalb wir uns Gedanken über das immer größer werdende Ozonloch machen. Die Ozonschicht ist für uns Lebewesen auf der Erde sehr wichtig, da sie uns unter anderem vor der gefährlichen UV-Strahlung der Sonne schützt.

Da wir die Ozonschicht mit unseren alltäglichen Gewohnheiten, wie z.B. Autofahren stetig zunehmend beschädigen, gibt es Organisationen wie Greenpeace, welche sich für den Umweltschutz einsetzen, damit die für uns lebensnotwendige Ozonschicht weitestgehend erhalten bleibt.


Ökologie - das Wichtigste auf einen Blick!


  • Die Ökologie ist ein Unterkapitel der Biologie, welche die Wechselwirkung zwischen einem Organismus und seiner biotischen und abiotischen Umgebung untersucht.

  • Sie wurde Mitte des 19. Jahrhundert durch den Wissenschaftler Ernst Haeckel begründet, der erstmals die Beziehungen zwischen Organismen und ihrer Umgebung untersuchte.

  • Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurde die Ökologie immer relevanter, sodass sich immer mehr Teilbereiche wie Ökobiochemie, Ökologische Genetik und ähnliche entwickelten.

  • Die Ökologie wurde ursprünglich in 3 Teilbereiche unterteilt. Hierzu gehört als erstes die Autökologie, welche die Beziehung des Organismus mit ihrer abiotischen Umgebung untersucht. Der nächste Teilbereich ist die Demökologie, welcher die Abhängigkeit der Population einer Art von ihrer Umwelt untersucht. Und der letzte Teilbereich ist die Synökologie, welche die Beziehung zwischen einer Lebensgemeinschaft einer Art und ihrer Umgebung, aber auch mit anderen Lebensgemeinschaften, untersucht.

  • Weiter Unterteilungsebenen der Ökologie sind die Gliederung nach Lebensräumen, die Gliederung nach Organismengruppen, Humanökologie, Sozialökologie und noch viele weitere.



Insider Tipp


Vorsicht mit dem Begriff  “Ökologie”, denn der Begriff hat im Laufe der Zeit weitere Bedeutungen gewonnen! In letzter Zeit hörst du bestimmt öfters das Wort ökologisch. Egal ob in Zusammenhang mit Strom, Essen, oder Mode, überall wird “Öko” davor gesetzt. Das hat in diesem Zusammenhang aber nicht mit der wissenschaftlichen Ökologie als Teil der Biologie zu tun! Hiermit ist eher Nachhaltigkeit gemeint. Ökologie als Wissenschaft bezeichnet aber, wie oben erklärt, die Wechselwirkung zwischen Organismus und seiner Umgebung.


Häufig gestellte Fragen zum Thema Stockwerke des Waldes

Die fünf Stockwerke des tropischen Regenwaldes lauten:

  • Baumschicht
  • Strauchschicht
  • Krautschicht
  • Moosschicht
  • Wurzelschicht

  • Baumschicht
  • Strauchschicht
  • Krautschicht
  • Moosschicht
  • Wurzelschicht

Diese Schicht beherbergt Tiere wie Rehe, die hier Unterschlupf vor ihren Feinden finden, oder Vögel, die hier ihre Nester bauen.

Die Baumschicht ist ein Lebensraum für viele Tiere. Sie finden hier Unterschlupf und Nahrung.

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