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Wachstum Biologie

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Wachstum Biologie

Wachstum beschreibt Zunahme. In der Biologie geht es dabei in der Regel um die Zunahme von Größe oder Masse von Lebewesen oder aber um die Zunahme einer Population. Wachstum ermöglicht die Fortpflanzung oder Vermehrung aller Lebewesen, sodass ohne Wachstum Leben auf der Erde nicht möglich wäre.

Wachstum in der Biologie – Definition

In der Biologie beschreibt man mit Wachstum eine Größen- oder Volumenzunahme von Lebewesen oder einem Teil des Lebewesens. Dieses beruht auf der Vergrößerung oder der Vermehrung von Zellen. Wachstum ist irreversibel, also nicht umkehrbar.

Eine Ausnahme bilden Einzeller, bei diesen beschreibt das Wachstum die Zunahme der Population.

Zu Einzellern gehören unter anderem Bakterien und Hefen.

Arten von Wachstum in der Biologie

Wachstum kann auf unterschiedliche Weise stattfinden. Zellen können sich teilen und damit vermehren oder aber die Zellen selbst vergrößern sich. Daraus resultieren die unterschiedlichen Wachstumsarten: Zellteilungswachstum, Plasmawachstum und Zellstreckungswachstum.

Zellteilungswachstum

Beim Zellteilungswachstum – also bei der Zellvermehrung – entstehen neue Zellen durch wiederholte, meistens schnelle Zellteilung. Dabei teilt sich die Mutterzelle in zwei gleich große Tochterzellen.

Ausführliche Informationen zur Zellteilung gibt es im gleichnamigen Artikel! :)

Plasmawachstum

Beim Plasmawachstum entstehen keine neuen Zellen. Stattdessen werden weitere organische Stoffe aufgenommen und es kommt damit zu einer Zunahme von Zellplasma. Dabei nimmt die Zelle geringfügig an Größe zu.

Zellstreckungswachstum

Das Zellstreckungswachstum funktioniert durch eine Vergrößerung des Volumens der Zelle. Diese Volumenvergrößerung tritt durch Wasseraufnahme, Vakuolenbildung und eine Dehnung der Zellwand ein. Zellstreckungswachstum gibt es lediglich bei Pflanzen.

Bedingungen für Wachstum in der Biologie

Das Wachstum und auch die Intensität des Wachstums sind von äußeren und inneren Faktoren abhängig.

Zu den äußeren Faktoren zählen unter anderem:

  • ausreichendes Nahrungsangebot

  • Qualität der Nahrung

  • Temperatur

  • Platz

  • bei Pflanzen auch Licht

Zu den inneren Faktoren zählen unter anderem:

  • Kern-Plasma-Relation

  • Zellteilungsaktivität

Zudem haben verschiedene Tiere unterschiedliche Fortpflanzungsstrategien, welche das Wachstum von Populationen zudem beeinflussen.

Die Kern-Plasma-Relation beschreibt das Größenverhältnis zwischen dem Zellkern und der Zelle.

Wachstum beim Menschen

Das Wachstum beim Menschen beginnt bereits im Mutterleib und endet meistens mit der Pubertät bzw. der Geschlechtsreife. Einzelne Bereiche des Körpers, wie Nägel, Haare oder auch Muskeln, können weiterhin wachsen.

Beim Wachstum von der befruchteten Eizelle bis zum erwachsenen Menschen verändert sich jedoch nicht nur das Körpergewicht und die Körpergröße, sondern auch die Körperproportionen.

Besonders beim Kopf fällt dies auf. Bei Babys macht der Kopf noch ca. ein Viertel der Körperlänge aus. Bei erwachsenen Menschen trägt der Kopf im Durchschnitt nur noch zu einem Achtel der Körperlänge bei.

Das Wachstum beim Menschen wird unter anderem durch ein Wachstumshormon (auch: somatotropes Hormon oder Somatotropin) gesteuert. Dieses wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und dann ins Blut abgeben. Ab der Pubertät nimmt dann die Produktion dieses Wachstumshormons ab und der Menschen hört auf zu wachsen.

Die Körpergröße einer Person ist genetisch festgelegt, wobei sie durch unterschiedliche äußere Faktoren beeinflusst werden kann.

Ca. ab dem 25. Lebensjahr fangen Menschen an zu "schrumpfen" bzw. an Körperlänge einzubüßen. Das liegt daran, dass Gewebe in der Wirbelsäule an Elastizität einbüßt und so zwischen den Wirbelkörpern weniger Platz benötigt.

Massen- und Längenwachstum

In unterschiedlichen Wachstumsphasen nimmt der Körper entweder an Körpermasse oder an Körpergröße zu.

  • 1. - 4. Lebensjahr ➝ Massewachstum

  • 4. - 8. Lebensjahr ➝ Längenwachstum

  • 8. - 10. Lebensjahr Massewachstum

  • 10. - 15. Lebensjahr Längenwachstum

Nach dem 15. Lebensjahr erfolgen Massen- und Längenwachstum parallel.

Bei Mädchen endet das Körperwachstum meistens mit dem 16. Lebensjahr. Bei Jungen im Durchschnitt erst mit dem 19. Lebensjahr.

Prozesse beim Wachstum

Das Wachstum von mehrzelligen Tieren, wie dem Menschen, beruht meist auf dem Aufbau körpereigener Substanzen, also der Zellteilung (auch: Zellteilungswachstum). Die dafür benötigten Stoffe werden in der Regel über die Nahrung aufgenommen.

Das Wachstum von Menschen und Tieren ist im Vergleich zu Pflanzen sehr langsam. Zudem ist es zeitlich begrenzt. Es endet bei einer der individuell genetisch festgelegten Endgröße des Lebewesens. In den meisten Fällen bildet die Geschlechtsreife und der Eintritt in das Erwachsenenalter diesen Zeitpunkt.

Bei einigen Tieren wie Fischen und Strudelwürmern nimmt das Wachstum mit der Geschlechtsreife zwar stark ab, aber sie wachsen dennoch langsam immer weiter.

Wachstumsstörungen

Wachstumsstörungen können den gesamten Körper oder einzelne Körperproportionen betreffen.

Ist eine Person deutlich kleiner als die meisten Menschen, spricht man von Kleinwuchs. Ist eine Person dagegen deutlich größer als die meisten Menschen, ist es Höhenwuchs.

Ursachen für Wachstumsstörungen

Die Ursachen für Wachstumsstörungen sind vielfältig. Sie können hormonell oder auch genetisch bedingt sein. Zudem kann durch eine Mangelernährung in der Kindheit oder eine Unterernährung im Mutterleib das Wachstum gebremst werden.

Eine Unterversorgung des Kindes im Mutterleib mit Sauerstoff und Nährstoffen kann zum Beispiel durch einen hohen Blutdruck der Mutter in der Schwangerschaft oder Rauchen der Mutter in der Schwangerschaft ausgelöst werden.

Liegt ein Mangel an Wachstumshormonen vor, ist eine Hormontherapie möglich. Bekanntes Beispiel: Der Fußballspieler Lionel Messi bekam als Kind eine solche Wachstumshormontherapie.

Wachstum bei Pflanzen

Bei Pflanzen beruht das Wachstum primär auf einer Streckung der Zellen (auch: Streckungswachstum) und weniger auf Zellteilungswachstum. Im Vergleich zu dem Wachstum von Menschen und Tieren ist es nicht zeitlich begrenzt und setzt sich bis zum Lebensende der Pflanze fort.

Damit sind Pflanzen im Vergleich zu Tieren und Menschen in der Lage ihr Leben lang ihre Gestalt zu ändern, Teile umzugestalten und neu auszutreiben.

Bewegung durch Wachstum

Aufgrund der festen Beschaffenheit der Zellwände können Pflanzen nur durch Wachstum spezielle Bewegungen ausführen. Um unter anderem Blüten zu öffnen oder zu schließen oder Blätter zur Sonne zu neigen, nutzt die Pflanze ein unausgewogenes Streckungswachstum auf den unterschiedlichen Organseiten.

Wachstum von Populationen

Unter Populationswachstum versteht man sowohl die Zu- als auch die Abnahme einer Population. Die daraus resultierende Größe einer Population wird von dem Angebot und der Verfügbarkeit der notwendigen Ressourcen (z.B. Nahrung, Wasserstellen etc.) bestimmt.

Durch Geburten und Zuwanderung kommt es zu einer Zunahme der Population. Bei Sterbefällen und Abwanderungen kommt es zu einer Abnahme der Population.

Wachstumsrate

Die Wachstumsrate r gibt die Veränderung der Individuenzahl einer Population in einem bestimmten Zeitraum an.

Um die Wachstumsrate zu berechnen, benötigt man sowohl die Geburtenrate (= g), als auch die Sterberate (=s).

Wachstumsrate Formel:

Wachstum Wachstumsrate w = g - s StudySmarter

Das bedeutet, dass wenn in einem Zeitraum mehr Menschen geboren werden, als sterben ist die Wachstumsrate positiv (r > 0). Wenn dagegen in diesem Zeitraum mehr Menschen sterben, als geboren werden, ist sie negativ (r < 0).

Sind die Geburtenrate und die Sterberate gleich groß, ist die Wachstumsrate 0.

Exponentielles Wachstum Biologie

Bei exponentiellem Wachstum vervielfacht sich die Bestandsgröße in immer gleichen Zeitintervallen, sodass der Wert der Bestandsgröße entweder sehr schnell zu- oder abnimmt. In der Biologie handelt es sich bei dieser Bestandsgröße um die Größe der Population.

Eine ausführliche Erklärung zum exponentiellen Wachstum gibt es in dem Artikel "Exponentielles Wachstum" im Bereich Mathematik bei StudySmarter :)

Theoretisch ist exponentielles Wachstum von Populationen in der Biologie grundsätzlich unbegrenzt. Die Lebewesen würden sich also ohne jegliche Beschränkung sehr schnell vermehren.

Ein klassisches Beispiel für exponentielles Wachstum ist die Vermehrung von Bakterien. Aus 100 Bakterien können in kürzester Zeit tausende werden.

In der Realität ist das Wachstum, auch jenes von Bakterien, jedoch von Ressourcen abhängig. Diese Ressourcen, etwa Nahrung und Platz, stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Diese begrenzten Ressourcen werden in dem Modell des exponentiellen Wachstums nicht berücksichtigt. Um ein realitätsnahes Wachstum darzustellen, welches ebenfalls die Ressourcen berücksichtigt, wurde das Modell des exponentiellen Wachstums zu dem Modell des logistischen Wachstums weiterentwickelt.

Logistisches Wachstum

Das logistische Wachstum geht aus dem Modell des exponentiellen Wachstums hervor, berücksichtigt jedoch zudem die Begrenztheit der für das Wachstum notwendigen Ressourcen.

Bei biologischen Populationen, die sich Vermehren, ist die begrenzende Ressource häufig die Nahrung und das verfügbare Wasser.

Die maximale Anzahl der Lebewesen eines bestimmten Lebensraumes wird als Kapazität (K) bezeichnet. Ist diese Kapazität erreicht, vergrößert sich die Population nicht weiter. Die Geburtenrate und die Sterberate sind dann gleich groß.

Phasen des logistischen Wachstums

Das logistische Wachstum lässt sich in drei Phasen unterteilen:

  1. exponentielle Phase

  2. lineare Phase

  3. Sättigungsphase

In der ersten Phase, der exponentiellen Phase, können die Populationen ungehindert wachsen. In dieser Phase ist für alle Tiere und auch Nachwuchs ausreichend an den benötigten Ressourcen vorhanden.

In der zweiten Phase, der linearen Phase des logistischen Wachstums, verringert sich das Wachstum. Durch die immer größer werdende Population verringert sich die Verfügbarkeit der Ressourcen. Das bedeutet, dass zum Beispiel nicht alle Individuen und Nachkommen ausreichend Nahrung und Wasser, oder aber auch Platz zur Verfügung haben. Das Wachstum ist nicht mehr uneingeschränkt wie in der exponentiellen Phase, jedoch nimmt die Population auch in der linearen Phase noch an Größe zu.

In der letzten Phase, der Sättigungsphase, kommt die Wachstumsrate bei ca. 0 an. Die Ressourcen sind gerade ausreichend, um die Populationsgröße zu halten, sie wächst allerdings nicht weiter. Das bedeutet, es überleben etwa genauso viele Nachkommen, wie Individuen der Population sterben. Die Geburten- und die Sterberate ist etwa gleich groß.

Wachstum von Bakterien

Bakterienkulturen pflanzen sich durch ungeschlechtliche Zweiteilung exponentiell fort.

Ihr Wachstum lässt sich in vier unterschiedliche Phasen unterteilen:

  1. lag-Phase oder auch Anlaufphase

  2. exponentielle Phase

  3. stationäre Phase

  4. Absterbephase

In der Anlaufphase beginnt die Teilung der Bakterien langsam, die Geburtenrate der Bakterien wird höher. Es kommt zu leichtem Wachstum.

Darauf kommt es in der exponentiellen Phase zu exponentiellem Wachstum – die Population der Bakterien nimmt in kürzester Zeit sehr schnell zu. Die Geburtenrate ist sehr viel höher als die Sterberate, die Wachstumsrate ist positiv. In dieser Phase gibt es für den Moment ausreichend all jener benötigter Ressourcen wie z.B. Nahrung oder Platz.

Sobald diese Ressourcen nicht mehr ausreichend vorhanden sind, sinkt die Teilungsrate und es kommt zur stationären Phase. Die Geburten- und die Sterberate gleichen sich langsam an. Die Wachstumsrate pendelt sich etwa bei 0 ein.

In der Absterbephase reichen die Ressourcen nicht mehr für das Überleben der gesamten Bakterien aus. Viele Bakterien verhungern oder sterben an einer Vergiftung durch toxische Stoffwechselendprodukte. Dabei handelt es sich um giftige Ausscheidungsprodukte des Stoffwechsels der Bakterien, welche in dieser Phase des Bakterienwachstums in hoher Konzentration vorliegen.

Die Sterberate ist in der Absterbephase höher als die Geburtenrate. Die Wachstumsrate ist also negativ. Die Anzahl der Bakterien nimmt ab.

Populationswachstum berechnen

Indem sie das Populationswachstum berechnen, versuchen Forscher*innen Populationsentwicklungen in der Zukunft besser einschätzen zu können. Vor allem ist die hinsichtlich der Klimakatastrophe und möglicher Nahrungsmittel- und Trinkwasserknappheit wichtig.

Die Geburten- und Sterberate kann durch viele unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden. Ausführlichere Informationen findest du in dem Artikel zu der Geburten- und Sterberate.

Wachstum Biologie - Das Wichtigste

  • In der Biologie beschreibt Wachstum eine Größen- oder Volumenzunahme von Lebewesen oder einem Teil des Lebewesens.
  • Bei Einzellern beschreibt das Wachstum die Zunahme der Population.
  • Wachstum ist irreversibel, also nicht umkehrbar.
  • Es wird in Zellteilungswachstum, Plasmawachstum und Zellstreckungswachstum unterschieden.
  • Bei Menschen und Tieren ist die Körpergröße genetisch festgelegt. Wird diese erreicht, meistens mit der Geschlechtsreife bzw. mit dem Eintritt ins Erwachsenenalter endet das Wachstum.
  • Pflanzen können ihr Leben lang wachsen.
  • Faktoren die Einfluss auf das Wachstum nehmen sind unter anderem Nahrung, Platz und Temperatur.

Nachweise

  1. Spektrum.de: Wachstum. (03.06.2022)
  2. Gesundheitsinformationen.de: Was geschieht beim Wachstum? (03.06.2022)
  3. lecturio.de: Wachstum. (03.06.2022)
  4. u-helmich.de: Logistisches Wachstum. (03.06.2022)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Wachstum Biologie

Mit Wachstum beschreibt man in der Biologie die Größen- oder Volumenzunahme eines Lebewesens. Bei Einzellern beschreibt Wachstum die Zunahme der Population.

Eine Pflanze wächst vor allem durch Streckungswachstum der Zellen. Dafür wird Wasser in die Zellen aufgenommen und diese werden größer bzw. strecken sich. Aber auch durch Zellteilungswachstum und Plasmawachstum kann eine Pflanze wachsen.

Ein Organismus wächst vor allem durch Zellteilungswachstum, also durch eine Vermehrung der Zellen. Gesteuert wird Wachstum durch Hormone, ist allerdings bei Menschen und Tieren bereits genetisch festgelegt. Dennoch kann es durch äußere Faktoren beeinflusst werden. 

Finales Wachstum Biologie Quiz

Frage

Woran orientiert sich die r-Strategie?

Antwort anzeigen

Antwort

An der Wachstumsrate r

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Kapazitätsgrenze?

Antwort anzeigen

Antwort

Die größtmögliche Anzahl von Individuen einer Art, die in einem Lebensraum langfristig überleben können

Frage anzeigen

Frage

Welches Substantiv beschreibt die r-Strategie am besten?

Antwort anzeigen

Antwort

Quantität

Frage anzeigen

Frage

Wie verhält sich die Populationsdichte der r-Strategen?

Antwort anzeigen

Antwort

schwankend

Frage anzeigen

Frage

Worin liegen die Vorteile der r-Strategie?

Antwort anzeigen

Antwort

  • können sich besser an schwankende Umweltbedingungen anpassen
  • erholen sich nach einem Populationsgrößeneinbruch zügig
  • hohes Verbreitungspotential
Frage anzeigen

Frage

Nenne typische Beispiele für r-Strategen

Antwort anzeigen

Antwort

  • Mäuse
  • Ratten
  • Hasen
  • Fische
  • Blattläuse
  • Frösche
  • Wasserflöhe
Frage anzeigen

Frage

Nenne einige Merkmale von r-Strategen

Antwort anzeigen

Antwort

  • hohe Wachstumsrate

  • viele Nachkommen und kurzlebige Generationen
  • hohes Verbreitungspotential
  • Populationsdichte schwankend
  • geringe Investition in Nachkommen
  • geringe Konkurrenzstärke
Frage anzeigen

Frage

Was ist der Unterschied zwischen K-Strategen und R-Strategen?

Antwort anzeigen

Antwort

K-Strategen haben nur wenige Nachkommen, um die sie sich kümmern. Die Populationsgröße ist dicht an der Kapazitätsgrenze K des Ökosystems. R-Strategen haben viele Nachkommen um die sie sich nicht kümmern. Die Populationsgröße schwankt.


Frage anzeigen

Frage

Wieso ist das Verbreitungspotential der r-Strategen so hoch?

Antwort anzeigen

Antwort

Da sie viele Nachkommen zeugen, die sich schnell ausbreiten können und weil sie aufgrund des großen Genpools gut mit schwankenden Umweltbedingungen umgehen können.

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Frage

Woran orientiert sich die K-Strategie?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie orientiert sich an der Kapazitätsgrenze K des Ökosystems

Frage anzeigen

Frage

Wie verhält sich die Populationsdichte der K-Strategen? 


Antwort anzeigen

Antwort

Sie verhält sich konstant, knapp unter der Kapazitätsgrenze

Frage anzeigen

Frage

Wieso sind K-Strategen so konkurrenzstark? 


Antwort anzeigen

Antwort

Weil sie von der Elterngeneration geschützt werden und von ihnen mit Ressourcen versorgt werden und diese auch bei Konkurrenz sehr gut nutzen können

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die K-Strategie anhand eines Beispiels.

Antwort anzeigen

Antwort

Deine Antwort könnte z.B. sein:


Afrikanische Elefanten werden erst mit 10 Jahren (Bullen meist mit 20) geschlechtsreif. Sie sind bis zu 22 Monate trächtig und bekommen nur in sehr wenigen Fällen mehr als ein Kind. 

In der Herde werden sie von allen Tieren geschützt und aufgezogen.

Frage anzeigen

Frage

Worin liegen die Vorteile der K-Strategie? 


Antwort anzeigen

Antwort

  • können bei Konkurrenzbedingungen Ressourcen besser nutzen
  • hohe Lebenserwartung
  • geringe Sterblichkeit
  • hohe Konkurrenzstärke
Frage anzeigen

Frage

Nenne typische Beispiele für K-Strategen 


Antwort anzeigen

Antwort

  • Menschen
  • Elefanten
  • Wale
  • Primaten
  • Vögel
  • langlebige Bäume
Frage anzeigen

Frage

Nenne einige Merkmale von K-Strategen 


Antwort anzeigen

Antwort

  • wenige Nachkommen, langlebige Generationen
  • späte Geschlechtsreife
  • viel Fürsorge und Brutpflege
  • konstante Populationsgröße
  • geringes Verbreitungspotential
  • hohe Konkurrenzstärke
Frage anzeigen

Frage

Welches Substantiv beschreibt die K-Strategie am besten? 

Antwort anzeigen

Antwort

Qualität

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Frage

Worin liegt der Vorteil der Brutpflege?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Brutpflege verhindert eine hohe Kindersterblichkeit und ermöglicht eine hohe Lebenszeit.

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Frage

Welche Umweltbedingungen benötigen K-Strategen?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie benötigen konstante Umweltbedingungen.

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Frage

Wie hoch war die Fertilitätsrate in Deutschland 2020?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Fertilitätsrate lag 2020 in Deutschland bei 1,53 - also 1,53 Kinder pro gebärfähiger Frau.

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Frage

Wie nennt man den nach dem zweiten Weltkrieg eingetretenden hohen Anstieg der Geburtenrate in Deutschland?

Antwort anzeigen

Antwort

Diesen Anstieg der Geburten nach dem zweiten Weltkrieg nennt man auch "Babyboom". 

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Frage

Welche Auswirkungen hatte die Corona Pandemie auf die Geburtenrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Corona-Pandemie hatte sehr unterschiedliche Einflüsse auf die Geburtenrate. In einigen Ländern gingen die Geburten stark zurück (wie z.B. Italien und Spanien), in einigen blieben sie weitesgehend gleich und in einigen stieg die Geburtenrate an (z.B. in Finnland). 


In Deutschland gab es einen leichten Anstieg der Geburten im März und April 2021 - allerdings lediglich in Westdeutschland. 

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Frage

Welche politischen Maßnahmen gibt es um die Geburtenrate positiv zu beeinflussen? 


Antwort anzeigen

Antwort

Da Kinder sehr teuer sind, zählt vor allem die finanzielle Unterstützung  von Eltern als eine Maßnahme die Geburtenrate positiv zu beeinflussen. 


Zudem gilt die Vereinbarkeit von Beruf/Karriere und Kindern/ Familie für die Frauen in Deutschland heutzutage als sehr wichtig. Deshalb ist vor allem der Ausbau der Kinderbetreuung von Bedeutung. 

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Frage

Welches Land hat weltweit die höchste Geburtenrate? 

Antwort anzeigen

Antwort

Niger 

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Frage

Welches Land hat weltweit die niedrigste Geburtenrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Südkorea 

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Frage

Welche Kennziffer berechnet sich aus der Geburtenrate, der Sterberate und der Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Aus diesen drei Kennziffern lässt sich das Bevölkerungswachstum berechnen. 

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Frage

Was kann die Geburtenrate beeinflussen?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren welche die Geburtenrate beeinflussen können, unter anderem: 


  • Vereinbarkeit von Beruf / Karriere und Kindern / Familie

  • Gleichstellung von Mann und Frau 

  • Kinderbetreuungsmöglichkeiten

  • die finanzielle Situation der Frau

  • die Bildungssituation der Frau 

  • Zugang zu Verhütungsmittel 

  • Glaube und Religion 

  • Rolle und Bild der Frau in der Gesellschaft

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Frage

Was kann die Sterberate beeinflussen?

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Antwort

Es gibt viele unterschiedliche Faktoren welche die Sterberate beeinflussen können, unter anderem: 


  • Zugang zu sauberem Trinkwasser und ausreichend Nahrungsmitteln
  • Zugang zu ausreichender medizinischer Versorgung und Hygiene
  • Kriege
  • Naturkatastrophen 
  • Pandemien und Epidemien 
  • gesundheitsrelevantes Verhalten (vor allem Drogen- und Medikamentenmissbrauch, Konsum von Alkohol und Nikotin, ungesunde Ernährung, zu wenig Bewegung)
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Frage

Was ist die Geburtenrate?

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Antwort

Die Geburtenrate gibt an wie viele Kinder auf 1000 Personen aus der Gesamtbevölkerung (rohe Geburtenrate) oder auf 1000 Frauen im gebärfähigen Alter (Fertilitätsrate) in einem bestimmten Zeitraum geboren werden.

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Frage

Was ist die Sterberate? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Sterberate gibt die Anzahl der Todesfälle eines bestimmten Gebietes in einem definierten Zeitraum an.  

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Frage

Wie hoch ist die Geburtenrate weltweit aktuell? 

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Antwort

2,3 Kinder pro Frau 

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Frage

Wie viele Kinder wurden 1964 - dem Höchststand des "Babybooms" - in Deutschland geboren? 

Antwort anzeigen

Antwort

1,36 Millionen Kinder 

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Frage

Welche Zahlen benötigt man um die Sterberate ausrechnen zu können? 

Antwort anzeigen

Antwort

Um die Sterberate ausrechnen zu können benötigt man: 


  1. Die Anzahl der Todesfälle des Jahres.
  2. Die Anzahl der Gesamtbevölkerung zur Mitte des Jahres. 
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Frage

Was unterscheidet die rohe Geburtenrate und die Fertilitätsrate? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die rohe Geburtenrate gibt an wie viele Kinder pro 1000 Einwohner*innen in einer Bevölkerung in einem Zeitraum geboren wurden. 


Die Fertilitätsrate gibt an wie viele Kinder pro 1000 gebärfähiger Frauen in einer Bevölkerung in einem bestimmten Zeitraum geboren wurde. 

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Frage

In welchem Alter gilt eine Frau als gebärfähig? 

Antwort anzeigen

Antwort

Frauen gelten im Alter von 15 - 45 Jahren als gebärfähig. 

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Frage

Welche Probleme bringt eine überalterte Bevölkerung mit sich?

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Antwort

Eine Überalterung der Gesellschaft birgt unter anderem die Gefahr eines Fachkräftemangels und großen Einbußen in der Wirtschaftskraft. 

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Frage

Was bedeutet Wachstum in der Biologie? 

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Antwort

In der Biologie beschreibt man mit Wachstum eine Größen- oder Volumenzunahme von Lebewesen oder einem Teil des Lebewesens. 

Eine Ausnahme bilden Einzeller, bei diesen beschreibt das Wachstum die Zunahme der Population.

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Frage

Durch welche äußeren Faktoren wird Wachstum beeinflusst?

Antwort anzeigen

Antwort

Wachstum kann unter anderem durch folgende äußere Faktoren beeinflusst werden: 


  • ausreichendes Nahrungsangebot
  • Qualität der Nahrung
  • Temperatur 
  • Platz 
  • bei Pflanzen auch Licht 
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Frage

Bis zu welchem Lebensabschnitt wachsen Menschen und Tiere in der Regel?

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Antwort

Die Körpergröße von Menschen und Tieren ist genetisch festgelegt. Meistens wird diese Größe zur Geschlechtsreife bzw. zum Eintritt in das Erwachsenenalter erreicht. 

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Frage

Durch welche Stoffe im Körper wird Wachstum gesteuert?  

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Antwort

Das Wachstum im Körper wird durch Hormone gesteuert. 

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Frage

Welche Wachstumsformen gibt es? 

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Antwort

Wachstum kann durch die Vermehrung von Zellen oder die Vergrößerung von Zellen stattfinden. Dabei unterscheidet man in: 


  • Zellteilungswachstum
  • Plasmawachstum
  • Streckungswachstum
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Frage

Was sagt die Wachstumsrate r aus?

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Antwort

Die Wachstumsrate r zeigt an, ob eine Population zunimmt oder abnimmt. Ist r>0 nimmt die Population zu. Ist r<0 nimmt die Population ab. 

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Frage

Welche vier Phasen gibt es beim Wachstum von Bakterien Populationen? 

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Antwort

Die Wachstumskurve von Bakterien Populationen lässt sich in folgende vier Phasen unterteilen: 


  1. lag-Phase oder auch Anlaufphase
  2. exponentielle Phase 
  3. stationäre Phase
  4. Absterbephase
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Frage

Was zeichnet exponentielles Wachstum aus?

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Antwort

Bei exponentiellem Wachstum verdoppeln sich die Werte. Das heißt es kommt zu einem sehr schnellen Ansteigen der Werte in kurzer Zeit. 

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Frage

Was beschreibt die Kapazität (K)?

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Antwort

Die maximale Anzahl der Lebewesen eines bestimmten Lebensraumes wird als Kapazität (K) bezeichnet. Ist diese Kapazität erreicht, vergrößert sich die Population nicht weiter. Die Geburtenrate und die Sterberate ist dann gleich groß. 

Frage anzeigen

Frage

Was sind mögliche Ursachen für Wachstumsstörungen? 

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Antwort

Die Ursachen für Wachstumsstörungen können unter anderem hormonell oder auch genetisch bedingt sein. Zudem kann durch eine Mangelernährung in der Kindheit oder eine Unterernährung im Mutterleib das Wachstum gebremst werden.

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Frage

Was berücksichtigt logistisches Wachstum, was bei exponentiellem Wachstum außen vor gelassen wird? 

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Antwort

Logistisches Wachstum bezieht die für das Wachstum benötigte Ressourcen (wie z.B. Nahrung, Platz etc.) mit ein. Bei exponentiellem Wachstum werden die Ressourcen nicht berücksichtigt. 

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Frage

Wie wächst eine Pflanze?

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Antwort

Eine Pflanze wächst vor allem durch Streckungswachstum der Zellen. Dafür wird Wasser in die Zellen aufgenommen und diese werden größer bzw. strecken sich. Aber auch durch Zellteilungswachstum und Plasmawachstum kann eine Pflanze wachsen.

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Frage

Wo wird beim Menschen das Wachstumshormon gebildet? 

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Antwort

In der Hirnanhangdrüse

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Frage

Wie funktioniert Zellstreckungswachstum? 

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Antwort

Das Zellstreckungswachstum funktioniert durch eine Vergrößerung des Volumens der Zelle. Diese Volumenvergrößerung tritt durch Wasseraufnahme, Vakoulenbildung und eine Dehnung der Zellwand ein. Zellstreckungswachstum gibt es lediglich bei Pflanzen.

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