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Allensche Regel

In der Biologie gibt es eine Fülle von Regeln, die helfen, die Form, Anpassung und Überlebensstrategien verschiedener Arten zu verstehen. Die Allensche Regel ist ein solches Konzept, das einen tiefgreifenden Einfluss auf das Verständnis der Tieranatomie hat. In diesem Artikel wirst du dich mit der Definition und Einleitung der Allenschen…

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Allensche Regel

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In der Biologie gibt es eine Fülle von Regeln, die helfen, die Form, Anpassung und Überlebensstrategien verschiedener Arten zu verstehen. Die Allensche Regel ist ein solches Konzept, das einen tiefgreifenden Einfluss auf das Verständnis der Tieranatomie hat. In diesem Artikel wirst du dich mit der Definition und Einleitung der Allenschen Regel vertraut machen, ihre Anwendung erörtern und schließlich ihre Verbindung mit anderen biologischen Regeln, insbesondere der Bergmannschen Regel, erkunden. Bereite dich darauf vor, in die spannende Welt der Biologie einzutauchen und die zugrunde liegenden Prinzipien der Allenschen Regel zu entdecken.

Was ist die Allensche Regel? Definition

Die Allensche Regel ist ein biologisches Prinzip, das beschreibt, wie das Körpermaß der Gliedmaßen und die Körperform von Lebewesen auf unterschiedliche Klimazonen reagieren. Laut dieser Regel haben warmblütige Tiere in kalten Klimazonen kleinere Extremitäten und gedrungene Körperformen, um die Wärme besser zu verwalten und Wärmeverlust zu minimieren. Im Gegensatz dazu haben Tiere in warmen Klimazonen längere Extremitäten und schlankere Körperformen, um über erhöhte Oberflächen die Wärmeabgabe besser zu bewältigen.

Die Allensche Regel wurde von dem amerikanischen Biologen Joel Asaph Allen aus dem 19. Jahrhundert entdeckt und ist ein perfektes Beispiel dafür, wie die Umwelt die Evolution beeinflusst.

Allensche Regel einfach erklärt

Die Allensche Regel gilt als Effekt der Thermoregulation - die Fähigkeit eines Organismus, seine Körpertemperatur innerhalb bestimmter Grenzen zu halten, auch wenn die Umgebungstemperatur stark variiert. Es ist wichtig zu beachten, dass die Allensche Regel nicht strikt in allen Tierarten vorkommt. Es gibt Ausnahmen, insbesondere in Arten, bei denen die Körpergröße weniger von der Thermoregulation beeinflusst wird und eher durch Faktoren wie Futterverfügbarkeit oder Fortpflanzungsstrategien bestimmt wird.

Ein gutes Beispiel für die Anwendung der Allenschen Regel bei Tieren sind Füchse. Arktische Füchse (Vulpes lagopus) leben in kalten Klimazonen, darum haben sie kurze Beine und Ohren und einen runden Körper, um den Wärmeverlust zu minimieren. Fenneks (Vulpes zerda), die in der Wüste leben, haben dagegen längere Ohren und einen schlankeren Körper, um Wärme abzuleiten.

Begründung und Experiment: Wie die Allensche Regel validiert wurde

Verschiedene Studien und Experimente wurden durchgeführt, um die Allensche Regel zu validieren. Eines der bekanntesten Beispiele ist das Pinguin-Experiment. Hier wurden die Körperformen und die Größe der Gliedmaßen von Pinguinen in der Antarktis mit denen in wärmeren Klimazonen verglichen. Die Ergebnisse bestätigten die Allensche Regel, da Pinguine in kälteren Klimazonen einen gedrungeneren Körperbau und kürzere Gliedmaßen aufwiesen, während Pinguine in wärmeren Klimazonen größere Gliedmaßen hatten.

Für eine detailliertere Erklärung der Allenschen Regel kann man das Verhältnis zwischen Körpermasse und Oberfläche (SA:V) betrachten. Arten in kalten Umgebungen haben tendenziell eine kleinere Oberfläche im Verhältnis zur Körpermasse (niedriges SA:V), was dazu dient, die Wärmeabgabe zu minimieren und die Körperwärme zu bewahren. In der mathematischen Notation, der thermische Widerstand (Wärmeabgabe) ist proportional zum Verhältnis der Oberfläche zur Körpermasse \(R \propto \frac{1}{SA:V}\). Daher, je größer das Verhältnis (SA:V), desto mehr Wärme verliert der Körper an die Umwelt und umgekehrt.

Anwendung der Allenschen Regel

In vielen Bereichen der Biologie hat die Allensche Regel einen starken Einfluss und wird zur Erklärung verschiedener biologischer Phänomene herangezogen, insbesondere bei der Untersuchung der körperlichen Anpassungen von Tierarten an verschiedene Klimazonen. Während die Regel hauptsächlich auf warmblütige Tiere zutrifft, gibt es auch Anwendungen im Bereich der wechselwarmen Tiere.

Allensche Regel und wechselwarme Tiere

Wechselwarme oder poikilotherme Tiere regulieren ihre Körperwärme nicht aktiv selbst, sondern sind stark von der Umgebungstemperatur abhängig. Beispiele für Wechselwarme Tiere sind Reptilien, Amphibien, Fische und Insekten. Die Allensche Regel in Bezug auf wechselwarme Tiere ist ein komplexes Thema. Da wechselwarme Tiere ihre Innentemperatur nicht selbst regulieren, könnten einige die Annahme treffen, dass die Allensche Regel hier keine Anwendung findet. Allerdings zeigen Studien, dass auch bei wechselwarmen Tieren Anpassungen ähnlich der Allenschen Regel existieren.
  • Wechselwarme Tiere in kalten Gebieten haben oft eine dickere Fettschicht oder andere Schutzmechanismen, um den Wärmeverlust zu minimieren.
  • Einige wechselwarme Tiere, wie einige Insektenarten, können ihre Körpertemperatur durch Muskelaktivität erhöhen.
Allerdings ist es bei wechselwarmen Tieren schwieriger, Allensche Anpassungen zu beobachten. Denn die Körpergröße und -form sind von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst, nicht nur von Klima und Temperatur.

In wechselwarmen Tieren kann daher sagen, dass die Allensche Regel nicht auf die gleiche Weise gilt wie bei warmblütigen Tieren. Während es bei ihnen vor allem um den Austausch von Wärme mit der Umgebung geht, spielen bei wechselwarmen Tieren zusätzlich Faktoren wie Stoffwechselrate, Energieverbrauch und Verhaltensanpassungen eine Rolle.

Beispiel: Anwendung der Allenschen Regel in der Tierwelt

Die Allensche Regel findet man in der Natur immer wieder. Insbesondere bei warmblütigen Säugetieren und Vögeln lässt sich die Regel gut beobachten. MMachen wir die Anwendung der Allenschen Regel konkret an zwei Beispielen fest:
ArtUmgebungEigenschaften nach Allenscher Regel
PolarfuchsKalte ArktisKleiner und gedrungener Körper, kurze Nase und Ohren
FennecfuchsHeiße WüsteSchlanker Körper, große Ohren

Die unterschiedlichen Körperformen der beiden Fuchssorten ermöglichen ihnen eine optimale Anpassung an ihre jeweiligen Umwelten. Der Polarfuchs verliert durch seinen kompakten Körper und die kurzen Ohren weniger Wärme an die kalte Umwelt, während der Fennecfuchs mit seinem schlankeren Körper und den großen Ohren überschüssige Wärme besser an die Umwelt abgeben kann.

Je mehr wir über solche Beispiele der Allenschen Regel in der Tierwelt lernen, desto mehr verstehen wir, wie die Natur auf die Herausforderungen reagiert, die sich durch das unterschiedliche Klima auf unserer Erde ergeben.

Verbindung zwischen der Allenschen Regel und anderen biologischen Regeln

Die Allensche Regel ist nicht die einzige Regel in der Biologie, die beschreibt, wie sich Tiere an unterschiedliche Umweltbedingungen anpassen. An dieser Stelle ist es sinnvoll, die Allensche Regel in den Kontext anderer biologischer Regeln zu stellen und ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu diskutieren.

Bergmannsche und Allensche Regel: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Die Bergmannsche und die Allensche Regel behandeln beide die Anpassungen von Tierarten an unterschiedliche klimatische Bedingungen, gehen aber unterschiedliche Aspekte an. Die Bergmannsche Regel, benannt nach dem deutschen Biologen Carl Bergmann, postuliert, dass warmblütige Tiere in kälteren Regionen tendenziell größer sind als ihre Kollegen derselben Art in wärmeren Regionen. Die Größe hilft dabei, die Körperwärme besser zu speichern, da größere Tiere eine verhältnismäßig kleinere Oberfläche haben und somit weniger Wärme an die Umgebung verlieren. Die Allensche Regel, wie bereits erörtert, betrifft die Länge der Extremitäten und die Körperform und erklärt, dass Tiere in kälteren Klimazonen tendenziell kleinere Extremitäten und gedrungenere Körperformen aufweisen und umgekehrt. In Bezug auf Ähnlichkeiten behandeln beide Regeln die Anpassungen von Tieren an unterschiedliche klimatische Bedingungen, insbesondere in Bezug auf Körperwärme und Temperaturregulation. Sie stellen beide wichtige Konzepte in der ökologischen und evolutionären Biologie dar und illustrieren, wie sich Tiere im Laufe der Zeit an ihre Umgebung angepasst haben.

Allensche Regel und Ausnahmen:

Obwohl die Allensche Regel einen wichtigen Einblick in die Anpassungen von Tieren an verschiedene klimatische Bedingungen bietet, gibt es Ausnahmen und Einschränkungen, die berücksichtigt werden müssen. Eine der bemerkenswertesten Ausnahmen von der Allenschen Regel sind Tiere, die in extrem heißen oder kalten Klimazonen leben und einzigartige Anpassungen entwickelt haben, die von den in der Regel vorgeschlagenen abweichen. Ein Beispiel dafür sind die Ohren des Fennecfuchses. Diese sind auffällig groß, obwohl das Tier in einer sehr heißen Umgebung lebt. Diese großen Ohren dienen jedoch zur Wärmeabgabe, was zeigt, dass es auch in scheinbaren "Ausnahmen" oft Anpassungen an das Klima gibt.

Zudem ist es wichtig zu bedenken, dass die Körpergröße und -form von Tieren auch durch viele andere Faktoren beeinflusst wird, darunter Verhalten, Lebensraum, Futterverfügbarkeit und Fortpflanzungsstrategien. Schließlich ist zu beachten, dass die Allensche Regel am besten für warmblütige Tiere gilt. Bei wechselwarmen Tieren kann die Regel weniger konsistent angewandt werden, da diese Gruppe von Tieren ihre Körpertemperatur nicht auf die gleiche Weise reguliert. Diese Ausnahmen und Einschränkungen bedeuten jedoch nicht, dass die Allensche Regel invalidiert ist. Stattdessen illustrieren sie die Komplexität der evolutionären Anpassungen und den Einfluss vielfältiger Umweltfaktoren auf Morphologie und Physiologie bei Tieren.

Allensche Regel - Das Wichtigste

  • Definition der Allenschen Regel: Ein biologisches Prinzip, das beschreibt, wie das Körpermaß der Gliedmaßen und die Körperform von Lebewesen auf unterschiedliche Klimazonen reagieren.
  • Gliedmaßen und Körperform: warmblütige Tiere haben in kalten Klimazonen kleinere Extremitäten und gedrungene Körperformen, um Wärme besser zu verwalten und Wärmeverlust zu minimieren. In warmen Klimazonen haben Tiere längere Extremitäten und schlankere Körperformen, um Wärme besser abzugeben.
  • Bezug zur Thermoregulation: Die Allensche Regel gilt als Effekt der Thermoregulation - die Fähigkeit eines Organismus, seine Körpertemperatur innerhalb bestimmter Grenzen zu halten.
  • Verbindung zur Bergmannschen Regel: Bergmannsche Regel beschreibt, dass warmblütige Tiere in kälteren Regionen tendenziell größer sind, während die Allensche Regel die Länge der Extremitäten und die Körperform abhängig vom Klima erklärt.
  • Ausnahmen der Allenschen Regel: Ausnahmen sind insbesondere in Arten, bei denen die Körpergröße weniger von der Thermoregulation beeinflusst wird und eher durch Faktoren wie Futterverfügbarkeit oder Fortpflanzungsstrategien bestimmt wird.
  • Wechselwarme Tiere und die Allensche Regel: Bei wechselwarmen Tieren ist die Regel weniger konsistent anwendbar, da diese ihre Körpertemperatur nicht auf die gleiche Weise regulieren.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Allensche Regel

Die Allensche Regel ist ein biologisches Prinzip, das besagt, dass bei nah verwandten Tierarten aus kalten Klimazonen die Körperanhänge (wie Ohren, Beine oder Schwänze) kleiner sind als bei Arten aus wärmeren Regionen, um die Wärmeverluste zu minimieren.

Die Allensche Regel gilt für endotherme Tiere, also Tiere, die ihre Körpertemperatur selbst regulieren können. Dazu gehören vor allem Vögel und Säugetiere.

Die Allensche Regel trifft nicht immer zu, weil es noch andere Faktoren gibt, die die Körpergröße und -form von Tieren beeinflussen können. Dazu gehören Nahrungsangebot, Geschlecht, genetische Variationen und andere Umweltbedingungen.

Die Allensche Regel besagt, dass Tiere in kälteren Regionen tendenziell größer sind und kleinere Gliedmaßen haben, um die Wärmeabgabe zu minimieren und die Körperwärme besser zu speichern. Daher sind Pinguine in kälteren Regionen größer als in wärmeren.

Finales Allensche Regel Quiz

Allensche Regel Quiz - Teste dein Wissen

Frage

Für welche Tiergruppe gilt die Allensche Regel?

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Antwort

Homoiotherme Tiere

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Frage

Was zeichnet gleichwarme Tiere aus?

Antwort anzeigen

Antwort

Gleichwarme Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Körpertemperatur immer konstant halten. Das kostet zum Teil viel Energie, ermöglicht den Tieren jedoch weitestgehend von der Außentemperatur unabhängig zu sein.


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Frage

Definiere die Allensche regel.

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Antwort

Die Allensche Regel sagt aus, dass gleichwarme Tiere in wärmeren geografischen Regionen größere Extremitäten und Körperanhänge (z. B. Ohren und Schwanz) als ihre verwandten Arten in kälteren Regionen haben.

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Frage

Erkläre die Allensche Regel anhand der Gattung der Füchse (Vulpes).

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Antwort

  • Der Wüstenfuchs (Vulpes zerda) lebt in den wärmsten klimatischen Bedingungen. Individuen dieser Art haben auffällig große Ohren.
  • Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist in gemäßigten Klima beheimatet. Im Vergleich zum Wüstenfuchs hat er kleinere Ohren.
  • Die kleinsten Ohren hat jedoch ihr Verwandter, der Polarfuchs (Vulpes lagopus), welcher in den subpolaren und polaren Klimazonen vorkommt.


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Frage

Wieso haben verwandte Säugetierarten in wärmeren Regionen größere Körperanhänge?

Antwort anzeigen

Antwort

Große Körperanhänge vergrößern die Körperoberfläche. Über die Körperoberfläche wird Körperwärme an die Umgebung abgegeben. Daher ist eine große Körperoberfläche in warmen Klima von Vorteil.

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Frage

Warum sind kleine Körperanhänge in kalten Regionen von Vorteil?

Antwort anzeigen

Antwort

In kalten Regionen ist es ein Vorteil, wenn die Wärmeabgabe über die Körperoberfläche minimiert wird. 


Deshalb besitzen gleichwarme Tiere in kälterem Klima in der Regel kleinere Körperanhänge und Extremitäten als ihre Verwandten in wärmeren Regionen.

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Frage

Trifft die Allensche Regel auf alle Säugetier und Vogelarten zu?

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Antwort

  • Die Allensche Regel trifft nicht immer hundertprozentig zu. Das liegt daran, dass die Entwicklung bzw. Evolution einer Art nicht allein von den klimatischen Bedingungen abhängig ist. 


  • Andere Umwelteinflüsse wie Nahrungsangebot und Konkurrenz haben ebenfalls Einfluss auf die Merkmalsausprägung einer Art.

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Frage

Was versteht man unter den ökogeografischen Regeln?

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Antwort

Die ökogeografischen Regeln sind ein Satz von Regeln, welche sich auf die Merkmalsausprägungen von verwandten Tieren und Pflanzen in Abhängigkeit von der geografischen Region beziehen.

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Frage

Welche Zusammenhänge versuchen die ökogeografischen Regeln zu erklären?

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Antwort

Sie erklären Unterschiede zwischen verwandten Arten, aber auch ähnliche Merkmalsausprägung unterschiedlicher Arten in denselben geografischen Regionen (konvergente Entwicklung). 

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Frage

Definiere die Bergmannsche Regel. 

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Antwort

Die Bergmannsche Regel besagt, dass verwandte gleichwarme Tierarten in kälteren klimatischen Bedingungen größer sind als ihre Verwandten in wärmeren klimatischen Bedingungen. 

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Frage

Was zeichnet wechselwarme Tiere aus?

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Antwort

Die Körpertemperatur und der Stoffwechsel von wechselwarmem Tiere ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Sie regulieren ihre Körpertemperatur nicht direkt. 

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Frage

Wieso trifft die Allensche Regel nur auf gleichwarme Tiere zu?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Gleichwarme Tiere halten ihre Körpertemperatur konstant, weshalb eine ständige Regulation der Körpertemperatur notwendig ist. Je nachdem in welchem Umfeld sie sich befinden, ist eine Minimierung oder Maximierung der Wärmeabgabe von Vorteil.


  • Die Körpertemperatur und der Stoffwechsel von wechselwarmem Tiere hingegen ist von der Umgebungstemperatur abhängig. Sie regulieren ihre Körpertemperatur nicht direkt. Deshalb ist eine Merkmalsausprägung in Abhängigkeit von der Außentemperatur nicht zu beobachten. 


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Frage

Wie werden gleichwarme Tiere noch genannt?

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Antwort

Homoiotherme Tiere

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Frage

Wie werden wechselwarme Tiere noch genannt?

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Antwort

Poikilotherme Tiere.

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Frage

Was beschreibt die Allensche Regel?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Allensche Regel beschreibt, wie das Körpermaß der Gliedmaßen und die Körperform von Lebewesen auf unterschiedliche Klimazonen reagieren. Tiere in kalten Klimazonen haben kleinere Extremitäten und gedrungene Körperformen, um den Wärmeverlust zu minimieren. Tiere in warmen Klimazonen haben längere Extremitäten und schlankere Körperformen, um die Wärmeabgabe besser zu bewältigen.

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Frage

Wer hat die Allensche Regel entdeckt?

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Antwort

Die Allensche Regel wurde von dem amerikanischen Biologen Joel Asaph Allen aus dem 19. Jahrhundert entdeckt.

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Frage

Warum trifft die Allensche Regel nicht für alle Tierarten zu?

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Antwort

Die Allensche Regel trifft nicht für alle Tierarten zu, weil die Körpergröße mancher Arten weniger von der Thermoregulation beeinflusst und eher durch andere Faktoren wie Futterverfügbarkeit oder Fortpflanzungsstrategien bestimmt wird.

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Frage

Wie ist das Verhältnis zwischen Körpermasse und Oberfläche (SA:V) bei Arten in kalten Umgebungen laut der Allenschen Regel?

Antwort anzeigen

Antwort

Arten in kalten Umgebungen haben laut der Allenschen Regel tendenziell eine kleinere Oberfläche im Verhältnis zur Körpermasse (niedriges SA:V), um die Wärmeabgabe zu minimieren und die Körperwärme zu bewahren.

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Frage

Was ist die Allensche Regel und wo findet sie Anwendung in der Biologie?

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Antwort

Die Allensche Regel beschreibt die Anpassung der Körperformen von Tieren an verschiedene Klimazonen. Sie findet hauptsächlich Anwendung bei warmblütigen Tieren, es gibt allerdings auch Anwendungen und Beobachtungen bei wechselwarmen Tieren wie beispielsweise Reptilien, Amphibien und Insekten.

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Frage

Wie ist die Allensche Regel an wechselwarme Tiere angepasst?

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Antwort

Bei wechselwarmen Tieren kann die Allensche Regel nicht auf die gleiche Weise angewendet werden wie bei warmblütigen Tieren. Faktoren wie Stoffwechselrate, Energieverbrauch und Verhaltensanpassungen spielen eine stärkere Rolle.

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Frage

Wie äußert sich die Allensche Regel bei Polar- und Fennecfuchs?

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Antwort

Der Polarfuchs hat einen kleineren, gedrungeneren Körper, kurze Nase und Ohren und der Fennecfuchs einen schlankeren Körper und große Ohren. Erstere Anpassungen minimieren den Wärmeverlust in kalter Arktis, während Letztere den Wärmeaustausch in der heißen Wüste erleichtern.

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Frage

Welche Rolle spielt die Allensche Regel in Bezug auf wechselwarme Tiere?

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Antwort

Bei wechselwarmen Tieren zeigt die Allensche Regel, dass Anpassungen zur Minimierung des Wärmeverlusts existieren, z.B. dickere Fettschichten oder Erhöhung der Körpertemperatur durch Muskelaktivität. Es spielen aber auch Faktoren wie Stoffwechselrate und Energieverbrauch eine Rolle.

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Frage

Was postuliert die Bergmannsche Regel in Bezug auf die Anpassung von Tieren an verschiedene Klimazonen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Bergmannsche Regel postuliert, dass warmblütige Tiere in kälteren Regionen tendenziell größer sind als ihre Kollegen derselben Art in wärmeren Regionen. Die Größe hilft dabei, die Körperwärme besser zu speichern.

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Frage

Worauf fokussiert sich die Allensche Regel in Hinblick auf die Anpassung von Tieren an verschiedene Klimazonen?

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Antwort

Die Allensche Regel fokussiert sich auf die Länge der Extremitäten und die Körperform. Sie besagt, dass Tiere in kälteren Klimazonen tendenziell kleinere Extremitäten und gedrungenere Körperformen aufweisen und umgekehrt.

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Frage

Nenne ein Beispiel für eine Ausnahme von der Allenschen Regel und erkläre, warum es dennoch eine klimatische Anpassung darstellt.

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Antwort

Ein Beispiel sind die Ohren des Fennecfuchses. Trotz der heißen Umgebung sind sie ungewöhnlich groß. Sie dienen jedoch zur Wärmeabgabe, also handelt es sich immer noch um eine Anpassung an das Klima.

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Frage

Für welche Gruppe von Tieren gilt die Allensche Regel weniger konsistent und warum?

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Antwort

Die Allensche Regel gilt weniger konsistent für wechselwarme Tiere, da diese ihre Körpertemperatur nicht auf die gleiche Weise regulieren wie warmblütige Tiere.

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Homoiotherme Tiere

Was zeichnet gleichwarme Tiere aus?

Gleichwarme Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Körpertemperatur immer konstant halten. Das kostet zum Teil viel Energie, ermöglicht den Tieren jedoch weitestgehend von der Außentemperatur unabhängig zu sein.


Definiere die Allensche regel.

Die Allensche Regel sagt aus, dass gleichwarme Tiere in wärmeren geografischen Regionen größere Extremitäten und Körperanhänge (z. B. Ohren und Schwanz) als ihre verwandten Arten in kälteren Regionen haben.

Erkläre die Allensche Regel anhand der Gattung der Füchse (Vulpes).

  • Der Wüstenfuchs (Vulpes zerda) lebt in den wärmsten klimatischen Bedingungen. Individuen dieser Art haben auffällig große Ohren.
  • Der Rotfuchs (Vulpes vulpes) ist in gemäßigten Klima beheimatet. Im Vergleich zum Wüstenfuchs hat er kleinere Ohren.
  • Die kleinsten Ohren hat jedoch ihr Verwandter, der Polarfuchs (Vulpes lagopus), welcher in den subpolaren und polaren Klimazonen vorkommt.


Wieso haben verwandte Säugetierarten in wärmeren Regionen größere Körperanhänge?

Große Körperanhänge vergrößern die Körperoberfläche. Über die Körperoberfläche wird Körperwärme an die Umgebung abgegeben. Daher ist eine große Körperoberfläche in warmen Klima von Vorteil.

Warum sind kleine Körperanhänge in kalten Regionen von Vorteil?

In kalten Regionen ist es ein Vorteil, wenn die Wärmeabgabe über die Körperoberfläche minimiert wird. 


Deshalb besitzen gleichwarme Tiere in kälterem Klima in der Regel kleinere Körperanhänge und Extremitäten als ihre Verwandten in wärmeren Regionen.

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