Abiotische Umweltfaktoren

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Abiotische Faktoren sind ein wichtiger Teil der Ökologie und eines Ökosystems. Hier erklären wir dir, was genau Abiotische Faktoren sind und wie sie andere Organismen beeinflussen.


Was sind abiotische Umweltfaktoren?


Lebewesen und Organismen stehen in konstanter Wechselwirkung mit ihrer Umwelt. Sie beeinflussen die Umwelt, aber Umweltfaktoren beeinflussen auch die Lebewesen. Diese Umweltfaktoren werden in biotische und abiotische Faktoren unterteilt. Abiotische Faktoren sind nicht-lebendige Faktoren, wie Sonnenlicht und Temperatur.


Diese abiotischen Faktoren können nicht von anderen Lebewesen verursacht oder beeinflusst werden. Sie sind natürlich auftretende Veränderungen die durch physikalische oder chemische Reaktionen beeinflusst werden.




Beispiele für abiotische Umweltfaktoren


Es gibt eine Reihe von abiotischen Faktoren die Lebewesen unterschiedlich beeinflussen können. Als nächstes zeigen wir dir ein paar Beispiele, wie abiotische Faktoren eine wichtige Rolle in der Ökologie spielen können:



Wasser


Wasser ist ein abiotischer Umweltfaktor der Lebensnotwendig für einen Großteil der Lebewesen auf der Erde ist. Das Wasser selbst beeinflusst Lebewesen in unterschiedlichen Weisen. Unter anderem ermöglicht die Dichteanomalie des Wassers das Überwintern von Fischen in zugefrorenen Gewässern. Dies ist einer der Wege wie Wasser als abiotischer Umweltfaktor Lebewesen direkt beeinflusst. Pflanzen werden zur Unterscheidung der Anpassung an verschiedene Temperaturen und Wasserversorgungen in verschiedene Ökotypen unterteilt.


  • Hydrophyten sind  Beispielsweise freischwimmende oder festsitzende (Unter-)Wasserpflanzen, die ihren Gasaustausch und ihre Stoffaufnahme über ihre komplette Oberfläche regeln. Cuticula und Epidermis sind sehr dünn um die Transpiration zu ermöglichen.


  • Hygrophyten erkennt man an ihren großen Blättern, lebendigen Haaren und Ausstülpungen, die die Oberfläche stark vergrößern. Auch sind die Spaltöffnungen größer um Transpiration, trotz der hohen Luftfeuchtigkeit ihres Lebensraumes, zu ermöglichen. Hygrophyten haben außerdem auch eine dünne Cuticula und Epidermis.


  • Mesophyten sind ein Zwischending zwischen Hygrophyten und Xerophyten. Sie haben in der Regel große Blätter, aber mit geringer Behaarung und mitteldicker Cuticula, da Transpiration in ihren Lebensräumen einfacher verläuft.


  • Xerophyten haben ihren üblichen Lebensraum in Wüsten oder Frostzonen und sind deswegen stark an Wassermangel angepasst. Sie haben üblicherweise viele kleine, harte Blätter mit einer starken Epidermis und dicken Cuticula um Transpiration zu verhindern. Auch sind die Wurzeln in der Regel stark ausgeprägt und tiefreichend, um alle vorhandenen Wasserquellen auszuschöpfen.



Temperatur


Ein weiterer sehr wichtiger abiotischer Umweltfaktor ist die Temperatur. Die Temperatur beeinflusst vor allem Pflanzen und Tiere in einigen von ihren Aktivitäten.

So keimen Samen zum Beispiel am ehesten bei der für sie idealen Temperatur. Auch beeinflusst die Temperatur, wann manche Säugetiere ihren Winterschlaf beginnen. 



Licht


Licht ist ein weiterer abiotischer Faktor und hat auch eine große Auswirkung auf das Verhalten und die Aktivitäten von Pflanzen und Lebewesen. So bestimmt das Licht zum Beispiel den Tagesrhythmus und die Aktivität der meisten Tiere. Pflanzen benötigen Licht hingegen als Energiequelle für die Photosynthese. Das Licht ist also ein wichtiger abiotischer Faktor in der Ökologie.



Mechanisch-physikalische Faktoren


Es gibt eine Reihe von mechanisch-physikalischen Umweltfaktoren die Lebewesen beeinflussen. Ein Beispiel ist die Schwerkraft, die die Entwicklung und Gestalt der Tiere beeinflussen kann. Ein weiterer mechanisch-physikalischer Faktor sind Luftdruck, Brandungen und Strömungen, welche auch bei der Evolution und Anpassung verschiedener Tierarten Einfluss haben. In der unteren Abbildung wird die Anpassung von Lebewesen an Fließgewässern als Beispiel erläutert.

 



pH-Wert


Der pH-Wert ist ein weiterer abiotischer Faktor der Lebewesen beeinflussen kann. Für die meisten Pflanzen und Lebewesen ist es sehr wichtig, dass ihre Umgebung den richtigen pH-Wert hat. So können manche Pflanzen zum Beispiel nur in sauren Böden gut wachsen, während andere besser in basischen wachsen. Die meisten Organismen bevorzugen jedoch neutrale Böden, da sie dort ihr physiologisches Optimum erreichen. Auch jeder Fisch bevorzugt andere pH-Werte, weshalb der richtige pH-Wert in Gewässern auch wichtig ist.




Abiotische Faktoren und der physiologische Toleranzbereich


Jedes Lebewesen und jede Pflanze verfügt gegenüber diesen abiotischen Faktoren einen sogenannte physiologische Toleranzbereich. Dieser beschreibt, wie stark die Werte des abiotischen Faktors schwanken können und das Lebewesen, trotz dieser Schwankungen, seine Lebensfunktionen aufrecht erhalten kann. Der Toleranzbereich ist immer durch drei feste Punkte definiert.


Es gibt zuerst das Minimum und das Maximum. Das sind die untere und obere Grenze der Intensität eines Faktors, die ein Lebewesen oder Organismus ertragen kann. Der dritte Punkt ist das Optimum. Hier wird die Entwicklung und Fortpflanzung des Lebewesens oder Organismus am besten gefördert.



  


Nähert sich der abiotische Umweltfaktor dem Minimum oder Maximum, befindet sich der Organismus in einem sogenannten ökologischen Pessimum. In diesem Bereich werden viele Lebensfunktionen eingeschränkt. Auch kann er keine Nachkommen mehr erzeugen. Ein Organismus oder Lebewesen wird also immer versuchen, sich im Optimum aufzuhalten.




Abiotische Faktoren - Das Wichtigste auf einen Blick


  • Lebewesen und Organismen stehen in konstanter Wechselwirkung mit ihrem Lebensraum. Das heißt, dass sie ihre Umgebung beeinflussen, aber auch von dieser beeinflusst werden. 


  • Abiotische Umweltfaktoren sind, wie der Name schon sagt, nicht lebendige Faktoren wie Sonnenlicht und Wasser, und können in der Regel nicht von Lebewesen beeinflusst werden.


  • Diese abiotischen Faktoren beeinflussen Organismen in unterschiedlichen Weisen. Dies reicht von der Wahl des Lebensraumes, bis hin zu handfesten Veränderungen in der Evolution durch diese Faktoren. 


  • Ein Beispiel für so einen Faktor ist Wasser, an den sich Organismen und Lebewesen in unterschiedlichen Weisen angepasst haben, wie in der obigen Abbildung zu erkennen ist. 


  • Weitere Beispiele für abiotische Faktoren sind Sonnenlicht, Temperatur, pH-Wert des Wassers und der Boden.


  • Für abiotischen Faktoren besitzen Organismen eine sogenannte physiologische Toleranzgrenze. Diese zeigt den Bereich an, in dem der Wert des Faktors sich bewegen kann ohne dass der Organismus versagt. Dieser wird gekennzeichnet durch das Minimum und das Maximum. Das Optimum ist der optimale Bereich für die Entwicklung des Organismus, in dem der Faktor sich bewegen kann.



Insider Tipp


Auch wenn der Name sagt dass abiotische Faktoren nicht von Lebewesen beeinflusst werden, stimmt dies in der Neuzeit leider nicht mehr ganz. So kann der Mensch selber, oft auch im Versehen, abiotische Faktoren verändern. Abwasser in Gewässern kann zum Beispiel den pH-Wert verändern. Auch kann durch Waldrodung der Boden verändert werden. Es gibt also eine Reihe von Möglichkeiten, wie abiotische Faktoren am Ende doch von Lebewesen beeinflusst werden können. Aber diese Lebewesen sind halt Menschen.


Finales Abiotische Umweltfaktoren Quiz

Frage

Was ist eine Population?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom-
menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt
fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

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Frage

Was ist die Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate be-
stimmt.

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Frage

Wie kann die Wachstumsrate berechnet werden?

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Antwort

Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate
und Sterberate.

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Frage

Wie ist die Form der Wachstumskurve, wenn ein unbegrenzter Lebensraum vorhanden ist?

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Antwort

J-Form

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Frage

Wie nenn man die Wachstumskurve, wenn die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt wird?

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Antwort

Logistische Wachstumskurve

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Frage

Nenn die 5 Phasen der Umweltkapazität?

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Antwort

Anlaufphase (lag-Phase)

Expon. Phase (log-Phase)

Logistische Phase 

Stationäre Phase

Absterbephase

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Frage

Anlaufphase 

Antwort anzeigen

Antwort

Einstellung auf Lebensbedingungen

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Frage

Exponentielle Phase

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Antwort

optimale Wachstumsbedingungen

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Frage

Logistische Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Verringerte Wachstumsrate durch
begrenzenden Faktor

Frage anzeigen

Frage

Stationäre Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Annähern und Erreichen der Umweltkapazität (Biotopkapazität) K

Frage anzeigen

Frage

Absterbephase

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Antwort

Tod durch Nahrungsmangel und Anhäufung von Abfallprodukten

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Frage

Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums?

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Antwort

Die ständig verkürzenden Verdoppelungszeiten 

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Frage

Gründe für superexponentielles Wachstum?


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Antwort

• die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen,
• die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Tech-
nik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung,
• die Industrialisierung und
• die bessere hygienische und medizinische Versorgung.

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Frage

Regionale Unterschiede im Bevölkerungswachstum

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Antwort

Etwa 90 % des jährlichen Bevölkerungswachstums entfallen auf die Entwicklungsländer in Afrika und Asien. Die meisten Industrienationen wei-
sen dagegen Geburtenrückgänge auf.

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Frage

Faktoren, die die Größe einer Population beeinflussen

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Antwort

dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren):
Klima- und Bodenfaktoren


dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren):
– Nahrung
– Wohnraum
– Konkurrenten
– Fressfeinde
– Parasiten,
Krankheitserreger

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Frage

Zu was führt der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte?

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Antwort

negativen Rückkopplung

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Frage

Fressfeind-Beute-Beziehung

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Antwort

Die Wachstumsrate einer Fressfeindpopulation ist von der Populati-
onsdichte ihrer Beute abhängig. Umgekehrt führen natürlich auch ver-
änderte Fressfeinddichten zu Schwankungen in der Beutepopulation.

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Frage

Biodiversität 

Antwort anzeigen

Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

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Frage

Vernichtung naturnaher Lebensräume

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Antwort

U. a. durch Anlegen von Monokulturen (Nahrungs-, Holz- und Ener-
giepflanzen) sowie von Siedlungs- und Verkehrsflächen.

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Frage

Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt

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Antwort

• Boden: Übermäßige Düngung mit Mineraldünger, Pestizideinsatz
⇒ Rückstandsbildung, Auswaschung in Gewässer, Anreicherung in
den Nahrungsketten.
• Gewässer: Ungeklärte Abwässer, ausgewaschener Mineraldünger
⇒ Eutrophierung: Vermehrung des Phyto- und des Zooplanktons
→ Anhäufung toter Biomasse → Sauerstoffmangel → anaerober
Abbau.
• Luft:
– Schwefeldioxid und Stickoxide (z. B. aus Verbrennung fossiler
Brennstoffe) ⇒ Saurer Regen: Hemmung des Pflanzenwachs-
tums („Waldsterben“).
– Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) ⇒ Abbau der Ozon-
schicht.
– Kohlenstoffdioxid (z. B. aus Verbrennung fossiler Brennstoffe),
Methan, Stickoxide, FCKW ⇒ Treibhauseffekt: Treibhausgase
absorbieren Wärmestrahlung, die normalerweise ins Weltall
zurückgestrahlt wird → globale Erwärmung (Klimawandel).

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Frage

Invasive Arten

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Antwort

Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

• Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

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Frage

Nicht invasiven Arten

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Nicht invasiven Arten ist es gelungen, eine weitgehend konkur-
renzfreie ökologische Nische zu besetzen.
– Die Rosskastanie wächst verwildert in Laubwäldern. Stärkere
Ausbreitung wird durch schnelles Austrocknen der Samen (Kasta-
nien) und durch die Kastanien-Miniermotte verhindert.
– Der Bachsaibling lebt in begradigten Flüssen, die für Bachforel-
len als Lebensraum nicht mehr geeignet sind.

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Frage

Freizeitverhalten des Menschen

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Antwort

Der boomende Tourismus führt zu Eingriffen in empfindliche Lebens-
räume (z. B. Gebirgsregionen, Gewässer): erhöhter Wasser- und Ener-
gieverbrauch, größere Mengen an Abfall, Abwasser und Abgasen.

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Frage

Ökonomische Aspekte


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Antwort

• „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil-
mittel und medizinische Wirkstoffe
• „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht
• Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen

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Frage

Ökologische Aspekte

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Antwort

• Voraussetzung für stabile Ökosysteme
• Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen

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Frage

Bioindikatoren

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Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz be-
stimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute
Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf
den Zustand eines Ökosystems zu.

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Frage

Zeigerpflanzen

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Antwort

Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stickstoffüberschuss im Boden an.

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Frage

Leitorganismen der Gewässergüteklassen

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Antwort

In sehr reinem, sauerstoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven und Kieselalgen vor.

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Frage

Was ist eine Population?

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Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom- menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

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Frage

Was ist die Wachstumsrate?

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Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate bestimmt. Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate und Sterberate.

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Frage

Beschreibe das exponentielle Wachstum

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Antwort

Wirkt keiner der Umweltfaktoren im Lebensraum begrenzend, verläuft die Wachstumskurve einer sich ideal vermehrenden Population exponentiell („J-Form“).

Beispiele: Neubesiedlung eines Lebensraums (frisch angelegte Bakterienkultur, Blattläuse im Frühjahr), menschliche Population

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Frage

Beschreibe das logistische Wachstum

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Antwort

Meistens wird die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt ⇒ logistische Wachstumskurve.

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Frage

Beschreibe die Populationsentwicklung des Menschen und Gründe für die Entwicklung

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Antwort

Die Weltbevölkerung nahm in den letzten 300 Jahren von ca. 500 Millionen auf über 7 Milliarden zu. Die sich ständig verkürzenden Verdopplungszeiten sind Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums. 

Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind … 

  • die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, 
  • die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Technik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung, 
  • die Industrialisierung und 
  • die bessere hygienische und medizinische Versorgung.
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Frage

Welche Faktoren beeinflussen die Größe einer Population?

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Antwort

  • dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren): Klima- und Bodenfaktoren
  • dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren): Nahrung, Wohnraum, Konkurrenten, Fressfeinde , Parasiten, Krankheitserreger
    Der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte führt zu einer negativen Rückkopplung. 
    Bei einer hohen Populationsdichte nimmt die verfügbare Nahrung rasch ab -> Weniger Nahrung bewirkt eine geringere Wachstumsrate und damit eine Abnahme der Populationsdichte.
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Frage

Welche drei Regeln gelten in einer idealisierten Fressfeind-Beute-Beziehung?

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Antwort

  • 1. Volterrasche Regel: Die Populationskurven von Fressfeind und Beute schwanken periodisch. Die Maxima der Fressfeindpopulation folgen dabei phasenverzögert denen der Beutepopulation. 
  • 2. Volterrasche Regel: Die Populationskurven schwanken jeweils um einen Mittelwert. 
  • 3. Volterrasche Regel: Vermindert man die Fressfeind- und die Beutepopulation gleich stark, nimmt die Individuenzahl der Beute- tiere schneller wieder zu als die ihrer Fressfeinde.
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Frage

Was versteht man unter Biodiversität?

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Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen- welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi- tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

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Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökonomische Aspekte

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Antwort

  • „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil- mittel und medizinische Wirkstoffe 
  • „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht 
  • Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen
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Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökologische Aspekte


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Antwort

  • Voraussetzung für stabile Ökosysteme 
  • Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen
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Frage

Was sind Bioindikatoren?

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Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz bestimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf den Zustand eines Ökosystems zu. 

  • Zeigerpflanzen: Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stick- stoffüberschuss im Boden an. 
  • Leitorganismen der Gewässergüteklassen: In sehr reinem, sauer- stoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlar- ven und Kieselalgen vor.
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Frage

Definieren Sie den Begriff Biozönose!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Biozönose wird das Zusammenleben verschiedener Arten von Lebewesen in einem abgegrenzten Raum bezeichnet.

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Frage

Definieren Sie den Begriff Biotop!

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Antwort

Als Biotop bezeichnet man den abgegrenzten Lebensraum einer Biozönose. Zum Beispiel ist ein Teich ein Biotop in dem verschiedene Arten von Lebewesen zusammenleben.

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Frage

Was zählt zu den abiotischen Faktoren?

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Antwort

Wasser

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Frage

Erklären Sie den Unterschied zwischen abiotischen und biotischen Faktoren!

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Antwort

Abiotische Faktoren sind kaum durch Lebewesen veränderbar und durch die Natur vorgegeben (z.B. die Temperatur). Biotische Faktoren hingegen werden durch Lebewesen verursacht und haben eine positive oder negative Auswirkung auf andere Lebewesen.

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