Biodiversität

Save Speichern
Print Drucken
Edit Bearbeiten
Melde dich an und nutze alle Funktionen. Jetzt anmelden

Unter Biodiversität versteht man den Formenreichtum der Tier- und Pflanzenwelt. Auch wird der Begriff als Ausdruck für die Anzahl der Arten in einem Ökosystem verwendet. 


In diesem Artikel erklären wir dir, wieso die Biodiversität so wichtig für ein Ökosystem ist und wie sie von Menschen und anderen Lebewesen beeinflusst wird.
Biodiversität ist ein Subtopic des Themenbereichs Ökologie und wird im Fach Biologie behandelt.


Viel Spaß beim Lernen!



Was ist Biodiversität?


  • Biodiversität beschreibt die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen in einem bestimmten Ökosystem
  • Ein Ökosystem gilt als stabiler, je mehr Arten in ihm leben. 
  • Somit zeigt eine hohe Biodiversität auch, dass ein Ökosystem stabil ist. 
  • Die Biodiversität umfasst die biologische Vielfalt in drei verschiedenen Organisationsstufen.



Biodiversität - Artenvielfalt


Einer der Untersuchungsebenen der Biodiversität ist die Untersuchung der Artenvielfalt in einem Ökosystem. Hierbei wird versucht, durch unterschiedliche Erfassungs- und Kartierungsmethoden die globale Zahl der Arten oder die Zahl der Arten in bestimmten Ökosystemen zu messen oder zu schätzen.


Die Verteilung der Artenvielfalt ist auf unserem Planeten sehr ungleich. So gibt es manche Ökosysteme, die eine große Artenvielfalt aufweisen, und andere die weniger divers sind. Zum Beispiel finden sich in tropischen Regenwäldern unzählige Arten, von denen viele auch noch nicht entdeckt wurden. In Wüsten und Tundren sieht das ganze jedoch anders aus. Hier koexistieren nämlich nur wenige Arten miteinander.



Biodiversität - Genetische Diversität


Die genetische Diversität oder Vielfalt in einer bestimmten Art wird durch die Demökologie und Populationsgenetik untersucht. Hierbei wird die Genetik der Population sowie das Verhalten der Population untersucht. Zum Beispiel bilden sich aus Untersuchungen in der Populationsgenetik konkrete Konsequenzen zum Artenschutz, wie die Populationsgefährdungsanalyse. 


Diese besagt, dass zur Erhaltung einer Population eine bestimmte Anzahl der Art notwendig ist. Um kurzfristig Inzucht zu vermeiden sollten mindestens 50 Tiere in einer Population leben. Langfristig gesehen sollten aber mindestens 500 Tiere in einer Population leben, um genetische Varianz zu sichern, damit die Tiere sich so auch an Veränderungen im Ökosystem besser anpassen können.



Biodiversität - Diversität der Ökosysteme


Zuletzt wird bei der Biodiversität auch die Diversität zwischen Ökosystemen untersucht.




Bedeutung der Biodiversität


Eine große Biodiversität kann in vielerlei Hinsicht ein Vorteil sein. Im nächsten Abschnitt erklären wir, in welchen Aspekten eine große Artenvielfalt helfen kann.


Ökonomische Aspekte der Biodiversität


Ökonomisch gesehen bezieht der Mensch viele seiner Ressourcen, wie Nahrung, Nutzpflanzen und Energieträger, aus Ökosystemen. Je diverser diese sind, desto mehr verschiedene Arten von Ressourcen und Rohstoffen kann der Mensch aus ihnen gewinnen. Unter anderem werden viele Wirkstoffe in der Medizin, wie zum Beispiel Penicillin (Pilzgift), aus der Natur extrahiert.


Biodiversität - Ökologische Aspekte


Eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein stabiles Ökosystem ist eine hohe Biodiversität. Eine große Vielfalt an Pflanzenarten und eine hohe, natürliche Bewaldung schützt Ökosysteme zum Beispiel vor Lawinen, Bodenerosion und trägt zur Stabilisierung des natürlichen Wasserkreislauf bei. Außerdem ermöglicht eine große Artenvielfalt eine bessere Anpassung an sich ändernde Umweltbedingungen.


Biodiversität - Bioindikatoren


Eine große Biodiversität führt auch zu einer höheren Anzahl an Bioindikatoren. Bioindikatoren sind Organismen, die durch ihre Existenz, Aussagen über ihre Umwelt machen können. Sie können das langfristige Zusammenwirken von Umweltfaktoren aber auch kurzfristige Änderungen einzelner Faktoren anzeigen.


Pflanzen treten häufig als solche Bioindikatoren auf. Das Wachsen bestimmter Pflanzen kann bei Rückschlüssen über die Bodenfeuchtigkeit, das Mineralstoffangebot oder die Temperatur- und Lichtverhältnisse helfen.



STARK: Abitur-Training - Biologie Band 1 



Auch kann die Qualität von Gewässern mit Hilfe von Bioindikatoren erkannt werden. So gibt es Leitorganismen, die bei einer bestimmten Wasserqualität häufiger auftreten als bei anderen. An der Konzentration der Arten kann somit die Gewässergüteklasse identifiziert werden.




Biodiversität - Menschliche Einflüsse


Es gibt eine Vielzahl von anthropogenen Einflüssen, die sich negativ auf die Artenvielfalt und Biodiversität auswirken können. 


Biodiversität - Vernichtung von Lebensräumen


In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Landwirtschaft der ökonomische Aspekt gegenüber dem ökologischen durchgesetzt. Das heißt dass die Bauern so hohe Erträge wie möglich pro Hektar Fläche einnehmen wollen. Um das zu erreichen wurden viele Hecken vernichtet, Bäche begradigt und Drainagen entwässert, damit die Flächen möglichst maschinengerecht sind und höhere Erträge erreicht werden können.


Biodiversität - Schadstoffe


Auch die Einführung von verschiedenen Schadstoffen in die Umwelt lässt sich auf den Menschen zurückführen. Dies geschieht hauptsächlich durch Düngung und Pestizide, wobei man bei der Düngung auch zwischen natürlicher und künstlicher Düngung unterscheidet. Bei natürlicher Düngung liegt das Problem oft daran, dass die Zusammensetzung des natürlichen Düngers variiert, und so leicht eine Überdüngung folgen kann.


Beim künstlichen Dünger liegt das Problem darin, dass dieser Kunstdünger oft extra wasserlöslich gemacht wird. Dadurch kann es mit Regenwasser leicht ausgewaschen werden. So gelangt es dann ins Grundwasser oder naheliegende Gewässer. Zuletzt werden auch noch durch Pestizide viele Schadstoffe in die Umwelt freigegeben. 


Biodiversität - Gewässerbelastung


Gelangt eine erhöhte Anzahl an Biomasse, wie eben Düngemittel oder ähnliches, in einen See, kann dies auch schwerwiegende Folgen haben. Gelangt diese Biomasse in ein Gewässer kommt es zu einer starken Vermehrung der Wasserpflanzen, insbesondere des Phytoplanktons. Hierdurch kommt es auch zur vermehrten Sauerstoffbildung. 


Da dies eine große Futterquelle für die übrigen Pflanzenfresser darstellt, vermehren sich diese nun auch und verbrauchen einen Großteil des Sauerstoffs. Dies hat einen Teufelskreislauf zur Folge, bei dem das Gewässer immer mehr Sauerstoff verliert und immer mehr giftige Stoffwechselprodukte wie Schwefelwasserstoff und Ammoniak gewinnt. Irgendwann töten diese Giftstoffe alle Lebewesen im Gewässer, und man sagt “der See kippt um”.


Biodiversität - Weitere menschliche Einflüsse


Es gibt noch eine Reihe von weiteren negativen Einflüssen auf die Biodiversität die von Menschen ausgehen. Hierzu gehören z.B. Ozonlöcher, der Treibhauseffekt, Saurer Regen und Smog.



Biodiversität - Das Wichtigste auf einen Blick!


  • Bei der Biodiversität werden drei verschiedene Aspekte untersucht: die Artenvielfalt, die Vielfalt der Ökosysteme, und die genetische Vielfalt innerhalb einer Art. 


  • Biodiversität ist wichtig, sowohl ökologisch als auch ökonomisch. Ökologisch gesehen ist eine hohe Biodiversität wichtig für die Stabilisierung der Ökosysteme und die Anpassungsfähigkeit an Umweltveränderungen. Ökonomisch gesehen sorgt Biodiversität dafür, dass immer ausreichend Ressourcen da sind.


  • Die Biodiversität wird durch eine Reihe von menschlichen Einflüssen gefährdet. Als Beispiel hierfür gilt Düngung, egal ob natürlich oder künstlich, sowie die Nutzung von Pestiziden. Auch können Faktoren wie Saurer Regen, Smog oder der Treibhauseffekt die Biodiversität in einem Ökosystem beeinflussen.


Finales Biodiversität Quiz

Frage

Was ist eine Population?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom-
menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt
fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate be-
stimmt.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann die Wachstumsrate berechnet werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate
und Sterberate.

Frage anzeigen

Frage

Wie ist die Form der Wachstumskurve, wenn ein unbegrenzter Lebensraum vorhanden ist?

Antwort anzeigen

Antwort

J-Form

Frage anzeigen

Frage

Wie nenn man die Wachstumskurve, wenn die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt wird?

Antwort anzeigen

Antwort

Logistische Wachstumskurve

Frage anzeigen

Frage

Nenn die 5 Phasen der Umweltkapazität?

Antwort anzeigen

Antwort

Anlaufphase (lag-Phase)

Expon. Phase (log-Phase)

Logistische Phase 

Stationäre Phase

Absterbephase

Frage anzeigen

Frage

Anlaufphase 

Antwort anzeigen

Antwort

Einstellung auf Lebensbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Exponentielle Phase

Antwort anzeigen

Antwort

optimale Wachstumsbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Logistische Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Verringerte Wachstumsrate durch
begrenzenden Faktor

Frage anzeigen

Frage

Stationäre Phase

Antwort anzeigen

Antwort

Annähern und Erreichen der Umweltkapazität (Biotopkapazität) K

Frage anzeigen

Frage

Absterbephase

Antwort anzeigen

Antwort

Tod durch Nahrungsmangel und Anhäufung von Abfallprodukten

Frage anzeigen

Frage

Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums?

Antwort anzeigen

Antwort

Die ständig verkürzenden Verdoppelungszeiten 

Frage anzeigen

Frage

Gründe für superexponentielles Wachstum?


Antwort anzeigen

Antwort

• die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen,
• die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Tech-
nik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung,
• die Industrialisierung und
• die bessere hygienische und medizinische Versorgung.

Frage anzeigen

Frage

Regionale Unterschiede im Bevölkerungswachstum

Antwort anzeigen

Antwort

Etwa 90 % des jährlichen Bevölkerungswachstums entfallen auf die Entwicklungsländer in Afrika und Asien. Die meisten Industrienationen wei-
sen dagegen Geburtenrückgänge auf.

Frage anzeigen

Frage

Faktoren, die die Größe einer Population beeinflussen

Antwort anzeigen

Antwort

dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren):
Klima- und Bodenfaktoren


dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren):
– Nahrung
– Wohnraum
– Konkurrenten
– Fressfeinde
– Parasiten,
Krankheitserreger

Frage anzeigen

Frage

Zu was führt der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte?

Antwort anzeigen

Antwort

negativen Rückkopplung

Frage anzeigen

Frage

Fressfeind-Beute-Beziehung

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachstumsrate einer Fressfeindpopulation ist von der Populati-
onsdichte ihrer Beute abhängig. Umgekehrt führen natürlich auch ver-
änderte Fressfeinddichten zu Schwankungen in der Beutepopulation.

Frage anzeigen

Frage

Biodiversität 

Antwort anzeigen

Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen-
welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi-
tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Frage anzeigen

Frage

Vernichtung naturnaher Lebensräume

Antwort anzeigen

Antwort

U. a. durch Anlegen von Monokulturen (Nahrungs-, Holz- und Ener-
giepflanzen) sowie von Siedlungs- und Verkehrsflächen.

Frage anzeigen

Frage

Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt

Antwort anzeigen

Antwort

• Boden: Übermäßige Düngung mit Mineraldünger, Pestizideinsatz
⇒ Rückstandsbildung, Auswaschung in Gewässer, Anreicherung in
den Nahrungsketten.
• Gewässer: Ungeklärte Abwässer, ausgewaschener Mineraldünger
⇒ Eutrophierung: Vermehrung des Phyto- und des Zooplanktons
→ Anhäufung toter Biomasse → Sauerstoffmangel → anaerober
Abbau.
• Luft:
– Schwefeldioxid und Stickoxide (z. B. aus Verbrennung fossiler
Brennstoffe) ⇒ Saurer Regen: Hemmung des Pflanzenwachs-
tums („Waldsterben“).
– Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe (FCKW) ⇒ Abbau der Ozon-
schicht.
– Kohlenstoffdioxid (z. B. aus Verbrennung fossiler Brennstoffe),
Methan, Stickoxide, FCKW ⇒ Treibhauseffekt: Treibhausgase
absorbieren Wärmestrahlung, die normalerweise ins Weltall
zurückgestrahlt wird → globale Erwärmung (Klimawandel).

Frage anzeigen

Frage

Invasive Arten

Antwort anzeigen

Antwort

Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

• Invasive Arten beanspruchen die gleichen ökologischen Nischen
wie einheimische Arten und können diese verdrängen.
– Amerikanische Grauhörnchen verdrängen einheimische Eichhörn-
chen.
– Der Nilbarsch vernichtete im Victoriasee viele einheimische Bunt-
barscharten.
– Der Riesenbärenklau nimmt konkurrierenden Pflanzen das Licht.

Frage anzeigen

Frage

Nicht invasiven Arten

Antwort anzeigen

Antwort

Nicht invasiven Arten ist es gelungen, eine weitgehend konkur-
renzfreie ökologische Nische zu besetzen.
– Die Rosskastanie wächst verwildert in Laubwäldern. Stärkere
Ausbreitung wird durch schnelles Austrocknen der Samen (Kasta-
nien) und durch die Kastanien-Miniermotte verhindert.
– Der Bachsaibling lebt in begradigten Flüssen, die für Bachforel-
len als Lebensraum nicht mehr geeignet sind.

Frage anzeigen

Frage

Freizeitverhalten des Menschen

Antwort anzeigen

Antwort

Der boomende Tourismus führt zu Eingriffen in empfindliche Lebens-
räume (z. B. Gebirgsregionen, Gewässer): erhöhter Wasser- und Ener-
gieverbrauch, größere Mengen an Abfall, Abwasser und Abgasen.

Frage anzeigen

Frage

Ökonomische Aspekte


Antwort anzeigen

Antwort

• „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil-
mittel und medizinische Wirkstoffe
• „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht
• Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen

Frage anzeigen

Frage

Ökologische Aspekte

Antwort anzeigen

Antwort

• Voraussetzung für stabile Ökosysteme
• Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen

Frage anzeigen

Frage

Bioindikatoren

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz be-
stimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute
Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf
den Zustand eines Ökosystems zu.

Frage anzeigen

Frage

Zeigerpflanzen

Antwort anzeigen

Antwort

Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stickstoffüberschuss im Boden an.

Frage anzeigen

Frage

Leitorganismen der Gewässergüteklassen

Antwort anzeigen

Antwort

In sehr reinem, sauerstoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlarven und Kieselalgen vor.

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine Population?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Population umfasst alle in einem bestimmten Gebiet vorkom- menden Individuen einer Art, die sich untereinander uneingeschränkt fortpflanzen können (gemeinsamer Genpool).

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Wachstumsrate?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Wachstum einer Population wird durch ihre Wachstumsrate bestimmt. Die Wachstumsrate ist die Differenz zwischen Geburtenrate und Sterberate.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe das exponentielle Wachstum

Antwort anzeigen

Antwort

Wirkt keiner der Umweltfaktoren im Lebensraum begrenzend, verläuft die Wachstumskurve einer sich ideal vermehrenden Population exponentiell („J-Form“).

Beispiele: Neubesiedlung eines Lebensraums (frisch angelegte Bakterienkultur, Blattläuse im Frühjahr), menschliche Population

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe das logistische Wachstum

Antwort anzeigen

Antwort

Meistens wird die Populationsentwicklung durch einen oder mehrere Umweltfaktoren begrenzt ⇒ logistische Wachstumskurve.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Populationsentwicklung des Menschen und Gründe für die Entwicklung

Antwort anzeigen

Antwort

Die Weltbevölkerung nahm in den letzten 300 Jahren von ca. 500 Millionen auf über 7 Milliarden zu. Die sich ständig verkürzenden Verdopplungszeiten sind Kennzeichen eines superexponentiellen Wachstums. 

Wesentliche Gründe für diese Entwicklung sind … 

  • die Ausweitung der landwirtschaftlichen Anbauflächen, 
  • die Steigerung der Agrarproduktion durch Verbesserung der Technik, der Düngung und der Schädlingsbekämpfung, 
  • die Industrialisierung und 
  • die bessere hygienische und medizinische Versorgung.
Frage anzeigen

Frage

Welche Faktoren beeinflussen die Größe einer Population?

Antwort anzeigen

Antwort

  • dichteunabhängige Faktoren (v. a. abiotische Faktoren): Klima- und Bodenfaktoren
  • dichteabhängige Faktoren (v. a. biotische Faktoren): Nahrung, Wohnraum, Konkurrenten, Fressfeinde , Parasiten, Krankheitserreger
    Der Einfluss dichteabhängiger Faktoren auf die Populationsdichte führt zu einer negativen Rückkopplung. 
    Bei einer hohen Populationsdichte nimmt die verfügbare Nahrung rasch ab -> Weniger Nahrung bewirkt eine geringere Wachstumsrate und damit eine Abnahme der Populationsdichte.
Frage anzeigen

Frage

Welche drei Regeln gelten in einer idealisierten Fressfeind-Beute-Beziehung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • 1. Volterrasche Regel: Die Populationskurven von Fressfeind und Beute schwanken periodisch. Die Maxima der Fressfeindpopulation folgen dabei phasenverzögert denen der Beutepopulation. 
  • 2. Volterrasche Regel: Die Populationskurven schwanken jeweils um einen Mittelwert. 
  • 3. Volterrasche Regel: Vermindert man die Fressfeind- und die Beutepopulation gleich stark, nimmt die Individuenzahl der Beute- tiere schneller wieder zu als die ihrer Fressfeinde.
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Biodiversität?

Antwort anzeigen

Antwort

Biodiversität bezeichnet den Artenreichtum der Tier- und Pflanzen- welt. Ein Ökosystem gilt als umso stabiler, je größer seine Biodiversi- tät ist, d. h. je mehr Arten in ihm leben.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökonomische Aspekte

Antwort anzeigen

Antwort

  • „Schatzkammer“ z. B. für neue Nahrungs- und Nutzpflanzen, Heil- mittel und medizinische Wirkstoffe 
  • „Genetische Reserve“ in der Tier- und Pflanzenzucht 
  • Nutzwert z. B. für die Bestäubung von Nutzpflanzen
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die Bedeutung der Biodiversität in Hinblick auf ökologische Aspekte


Antwort anzeigen

Antwort

  • Voraussetzung für stabile Ökosysteme 
  • Anpassungsfähigkeit an veränderte Umweltbedingungen
Frage anzeigen

Frage

Was sind Bioindikatoren?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Bioindikator ist eine Art, deren Vorkommen an eine ganz bestimmte Kombination von Umweltfaktoren gebunden ist. Eine gute Entwicklung einer solchen Art bzw. ihr Fehlen lässt Rückschlüsse auf den Zustand eines Ökosystems zu. 

  • Zeigerpflanzen: Gehäuftes Auftreten von Brennnesseln zeigt Stick- stoffüberschuss im Boden an. 
  • Leitorganismen der Gewässergüteklassen: In sehr reinem, sauer- stoffreichem Wasser kommen Eintagsfliegenlarven, Steinfliegenlar- ven und Kieselalgen vor.
Frage anzeigen

Frage

Definieren Sie den Begriff Biozönose!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Biozönose wird das Zusammenleben verschiedener Arten von Lebewesen in einem abgegrenzten Raum bezeichnet.

Frage anzeigen

Frage

Definieren Sie den Begriff Biotop!

Antwort anzeigen

Antwort

Als Biotop bezeichnet man den abgegrenzten Lebensraum einer Biozönose. Zum Beispiel ist ein Teich ein Biotop in dem verschiedene Arten von Lebewesen zusammenleben.

Frage anzeigen

Frage

Was zählt zu den abiotischen Faktoren?

Antwort anzeigen

Antwort

Wasser

Frage anzeigen

Frage

Erklären Sie den Unterschied zwischen abiotischen und biotischen Faktoren!

Antwort anzeigen

Antwort

Abiotische Faktoren sind kaum durch Lebewesen veränderbar und durch die Natur vorgegeben (z.B. die Temperatur). Biotische Faktoren hingegen werden durch Lebewesen verursacht und haben eine positive oder negative Auswirkung auf andere Lebewesen.

Frage anzeigen
60%

der Nutzer schaffen das Biodiversität Quiz nicht! Kannst du es schaffen?

Quiz starten

Über 2 Millionen Menschen lernen besser mit StudySmarter

  • Tausende Karteikarten & Zusammenfassungen
  • Individueller Lernplan mit Smart Reminders
  • Übungsaufgaben mit Tipps, Lösungen & Cheat Sheets
Finde passende Lernmaterialien für deine Fächer
Icon
Biologie
Icon
Chemie
Icon
Deutsch
Icon
Englisch
Icon
Geographie
Icon
Geschichte
Icon
Mathe
Icon
Physik
Hol dir jetzt die Mobile App

Die StudySmarter Mobile App wird von Apple & Google empfohlen.

Biodiversität
Lerne mit der Web App

Alle Lernunterlagen an einem Ort mit unserer neuen Web App.

Mehr dazu Biodiversität