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Synökologie

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Synökologie

Die Synökologie wird auch Gemeinschaftsökologie genannt und ist ein Teilbereich der Ökologie. Sie beschäftigt sich mit den Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Arten, welche gemeinsam in einer Biozönose in einem Ökosystem leben. Die dabei entstehenden Beziehungen sind sehr vielseitig. Sie können zum Beispiel für beide Arten einen positiven Effekt haben wie bei Symbiosen, aber auch zum Nachteil einer Art ausgehen wie bei Konkurrenz oder Parasitismus.

Synökologie – Definition

Die Synökologie untersucht die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Arten, die gemeinsam in einem Ökosystem leben. Diese Beziehungen, welche zwischen den Arten entstehen, können für die Individuen sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben.

Synökologie – Autoökologie – Demökologie – Populationsökologie

In der Ökologie unterscheidet man in drei Teilbereiche, die Demökologie, die Synökologie und die Autökologie. Sie unterscheiden sich alle voneinander, es gibt aber auch Überscheidungen der Bereiche und in vielem ergänzen sie einander.

Der Begriff der Synökologie wurde im Jahre 1902, genau wie Autökologie, durch Carl Schroeter geprägt. Damals umfasste der Begriff auch die Populationsökologie, welche heute gesondert betrachtet wird.

Weitere Informationen zu Demökologie und Autoökologie findest Du in den gleichnamigen Artikeln. Mehr zur Populationsökologie gibt es im Artikel über Populationsdynamik!

Synökologie Biologie

In der klassischen Synökologie wird die interspezifische Wechselwirkung in der Biozönose analysiert. Zu den wichtigsten Forschungsthemen in der Synökologie zählen deshalb die Wechselwirkung basierend auf Konkurrenz, einer Räuber-Beute-Beziehung, Parasitismus und Symbiose.

Alles über die Biozönose und die darin stattfindenden Wechselwirkungen zwischen den Lebewesen findest Du im gleichnamigen Artikel auf StudySmarter!

Konkurrenz innerhalb der Synökologie

Als Konkurrenz bezeichnet man in der Synökologie eine Verhältnisstruktur zwischen Organismen oder Arten, bei der beide um dieselben Ressourcen konkurrieren. Unterschieden werden kann dabei in intraspezifische und interspezifische Konkurrenz.

Intraspezifische Konkurrenz

Die intraspezifische Konkurrenz ist Konkurrenz zwischen Lebewesen einer Art.

Bei dieser Konkurrenz handelt es sich häufig um Konkurrenz bei der Partnersuche, oder aber um Lebensraum, Nahrung und Brutplätze. Häufig wird durch unterschiedliche Verhaltensweisen der Lebewesen versucht, diese Konkurrenz zu verringern.

Interspezifische Konkurrenz

Interspezifische Konkurrenz ist die Konkurrenz zwischen unterschiedlichen Arten.

Auch diese Konkurrenz herrscht um die teilweise knappen Ressourcen wie Nahrung, Nistplätze oder Lebensraum.

Bei der interspezifischen Konkurrenz kommt es meist nur zu begrenzten Konkurrenzsituationen, da die verschiedenen Arten unterschiedliche Bedürfnisse haben. Doch je ähnlicher ihre Ressourcennutzung ist, desto schwieriger gestaltet sich das Zusammenleben der Arten.

Das Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip

Wenn Individuen zwei verschiedenen Arten miteinander konkurrieren, beeinflussen diese einander mit einer Reihe von verschiedenen Resultaten. In Extremfällen beansprucht eine Art die komplette Ressource für sich, wodurch die andere Art entweder ausstirbt, oder auf Ausweich-Ressourcen umsteigen muss. Beschrieben wird dieses Phänomen in dem Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip:

Je ähnlicher die ökologischen Ansprüche der an einer Lebensgemeinschaft beteiligten Arten sind, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie dauerhaft den gleichen Lebensraum besiedeln.“

Konkurrenzvermeidung

Durch das Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip wird häufig die schwächere Art verdrängt.

Diese passt sich dann an neue, andere Umstände an, steigt also auf alternative Ressourcen um und vermeidet so weitere Konkurrenz. Dieses Verhalten wird als Konkurrenzvermeidung oder Konkurrenzverminderung bezeichnet.

Ein bekanntes Beispiel hierfür ist die Beziehung zwischen Zangenlibellen und Keiljungfern. Wenn beide Arten im selben Lebensraum an einem Fluss leben, verändert die Libelle ihr Verhalten und nutzt verstärkt andere, noch vorhandene Ressourcen.

Wenn es bei solchen Ausweichstrategien kaum Überschneidungen gibt, leben die Arten in Koexistenz, existieren also nebeneinander.

Synökologie – Räuber-Beute-Beziehung

Ein weiteres wichtiges Forschungsfeld in der Synökologie, welches die Interaktionen zwischen Räuber- und Beutetieren betrachtet, ist die sogenannten Räuber-Beute-Beziehung.

Lotka-Volterra-Regeln

Bei der Räuber-Beute-Beziehung wird analysiert, wie die Veränderung der Population der Räuber sich auf die Population der Beutetiere auswirkt und umgekehrt. Die Zusammenhänge einer solchen Beziehung werden in den Lotka-Volterra-Regeln (Volterrasche Regeln) zusammengefasst.

1. Gesetz der periodischen Zyklen

Die Populationskurven von Räuber und Beute schwanken periodisch. Das bedeutet, dass sich die Zyklen der Populationen bei konstanten Umweltbedingungen phasenverschoben verhalten.

2. Gesetz von der Erhaltung der Mittelwerte

Über einen langen Zeitraum hinweg schwanken die Populationskurven jeweils um einen Mittelwert.

3. Gesetz von der Störung der Mittelwerte

Vermindert man die Fressfeind- und die Beutepopulation gleich stark, nimmt die Individuenzahl der Beutetiere schneller wieder zu, als die ihrer Fressfeinde.

Mehr zu den Lotka-Volterra-Regeln und weitere Informationen zu der Beziehung zwischen Räubern und Beute findest Du im Artikel Räuber-Beute-Beziehung!

Synökologie – Parasitismus

Eine weitere wichtige Art der Beziehung zwischen zwei Organismen ist der Parasitismus.

Parasiten sind Organismen, welche sich von Geweben, Körperflüssigkeiten oder Nährstoffe von anderen Organismen ernähren. Die Organismen, welche von den Parasiten befallen werden, bezeichnet man als Wirt. Die Wirte werden durch die Beziehung mit den Parasiten geschädigt.

Unterschieden werden kann in viele unterschiedliche Arten von Parasiten, unter anderem in fakultative Parasiten, obligate Parasiten und Parasitoide.

Auf StudySmarter gibt es bereits einen eigenen Artikel zu Parasitismus mit weiterführenden Informationen!

Fakultative Parasiten

Fakultative Parasiten sind Lebewesen, die manchmal parasitieren, weshalb sie auch Gelegenheitsparasiten genannt werden. Sie benötigen keinen Wirt für ihre Entwicklung oder zum Überleben.

Obligate Parasiten

Obligate Parasiten benötigen für Ihre Entwicklung im Gegensatz zu den fakultativen Parasiten einen Wirt. Ohne diesen wären sie nicht lebensfähig.

Obligate Parasiten können jedoch auch im Laufe ihres Lebens den Wirt wechseln. Zum Beispiel dient für den Schweinebandwurm das Schwein nur als Zwischenwirt. Der Mensch stellt dann den Endwirt dar.

Parasitoide

Parasitoide oder Raubparasiten sind Parasiten, die ihren Wirt nach Ablauf der Entwicklung immer töten.

Zum Beispiel Schlupfwespenlarven töten ihre Wirte (Käferlarven oder Schmetterlingsraupen) nach Ablauf ihrer Entwicklung.

Synökologie – Symbiose

Wechselseitige Beziehungen zwischen Arten, die für alle Beteiligten einen positiven Nutzen haben, werden als Symbiose bezeichnet. Die Lebewesen einer Symbiose können dabei zum Beispiel zwei Tierarten oder zwei Pflanzenarten, aber auch eine Tierart und eine Pflanzenart sein. Auch hier unterscheidet man zwischen verschiedensten Formen der Symbiose. Zwei davon werden im Folgenden aufgeführt.

Obligater Mutualismus

Beim obligaten Mutualismus leben Lebewesen zwei verschiedene Arten in einer Symbiose, in welcher sie aufeinander angewiesen sind und ohne diese Lebensgemeinschaft sie sterben würden.

Ein bekanntes mutualistisches System sind Flechten, eine Lebensgemeinschaft aus Pilzen und Algen. Der Pilz bietet den Lebensraum für die Algen, während die Algen organische Stoffe herstellen, welche der Pilz wieder aufnehmen kann.

Protokooperation

Die Protokooperation gilt dagegen als die lockerste Symbiose, die zwischen Individuen entstehen kann. Auch hier ziehen beide Arten einen positiven Nutzen aus der eingegangenen Beziehung, sind aber nicht zwingend aufeinander angewiesen.

Meistens kooperieren diese Arten nur für eine bestimmte Zeit, wie die Seeanemone und der Einsiedlerkrebs. Der Krebs wechselt den Standort für die Anemone, dafür beschützt die Anemone den Krebs so lange sie sich auf seinem Rücken befindet.

Ein weiteres bekanntes Beispiel für eine Protokooperation sind Putzerfische und ihre Partner. Die Putzerfische erhalten ihre Nahrung durch das Säubern ihrer Partner und der Nutzen der Partner ist gesäubert zu sein.

Weitere Informationen zum Thema Symbiose findest Du im gleichnamigen Artikel!

Synökologie – Das Wichtigste

  • Die Synökologie ist neben der Autökologie und der Demökologie ein Untersuchungsbereich der Ökologie.
  • Bei der Synökologie werden die interspezifischen Beziehungen zwischen verschiedenen Lebewesen in einem Ökosystem analysiert. Hierbei gibt es eine Reihe von unterschiedlichen Beziehungskonstrukten.
  • Zu den am intensivsten erforschten Arten der interspezifischen Beziehungen in der Synökologie gehören die Räuber-Beute-Beziehungen, Konkurrenzbeziehungen, Parasitismus und Symbiose.
  • Als Konkurrenz bezeichnet man in der Synökologie eine Verhältnisstruktur zwischen Organismen oder Arten, bei der um dieselbe Ressource konkurriert wird.
  • Bei der Räuber-Beute-Beziehung wird die Interaktionen zwischen Räubern und ihrer Beute betrachtet.
  • Bei Parasitismus zieht eine Art Nutzen aus der Beziehung, die andere Art erlebt jedoch negative Konsequenzen.
  • Wechselseitige Beziehungen zwischen Arten, die für alle Beteiligten einen positiven Nutzen haben, werden als Symbiose bezeichnet.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Synökologie

Die Synökologie untersucht die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Arten in einem Ökosystem. Hierbei können sowohl positive als auch negative Beziehungen zwischen Organismen untersucht werden.


In der klassischen Synökologie wird die interspezifische Wechselwirkung in der Biozönose analysiert. Zu den wichtigsten Forschungsthemen in der Synökologie zählen deshalb die Wechselwirkung basierend auf einer Konkurrenz, einer Räuber-Beute-BeziehungParasitismus und Symbiose.  

Die Populationsökologie gehört zum Fachbereich Ökologie und beschäftigt sich mit den Veränderungen, Entwicklungen und Dynamiken von Populationen. 

Die Synökologie untersucht die Wechselwirkung zwischen verschiedenen Arten in einem Ökosystem. Die Autökologie untersucht dagegen die Wechselwirkungen einer Art mit ihrer Umwelt und den dazugehörigen Faktoren. 

Finales Synökologie Quiz

Frage

Erkläre den Begriff Parasitismus.

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Antwort

Bei Parasitismus handelt es sich um eine Wechselwirkung zwischen zwei Lebewesen unterschiedlicher Arten (interspezifische Beziehung). 

 Parasitismus ist eine interspezifische Beziehung, bei der sich ein Organismus auf Kosten eines anderen Lebewesens bereichert.


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Frage

Definiere den Begriff Parasit.

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Antwort

Parasiten (auch Schmarotzer) sind Organismen, welche auf oder innerhalb anderer Lebewesen einer anderen Art (Wirtsorganismus) leben und von dessen Nährstoffen als Nahrung profitieren. Dabei nimmt der Wirt Schaden. In der Regel schädigt und schwächt ein parasitischer Befall den Wirt, tötet diesen jedoch nicht.

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Frage

Was versteht man unter der Wirtspezifität der Parasiten?

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Antwort


Parasiten sind in der Regel stark spezialisierte Organismen. Sie sind an ihre entsprechenden Wirte angepasst. Häufig sind Parasiten auf einige wenige oder eine spezifische Art als Wirt angewiesen (wirtspezifisch). 


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Frage

Definiere den Begriff Koevolution.

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Antwort

Koevolution ist ein evolutionärer Entwicklungsprozess zweier eng miteinander interagierender Arten. Über viele Generationen mit starker Wechselwirkung findet eine gemeinsame Entwicklung und Anpassung der beiden Arten statt. Koevolution hat zur Folge, dass Verhaltensweisen , die Morphologie und teilweise physiologische Prozesse der entsprechenden Arten aneinander angepasst sind.


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Frage

Nenne vier Anpassungen von Organismen an eine parasitische Lebensweise.

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Antwort

  1. Die Entwicklung von Klammer- und Haftorganen.
  2. Die Rückentwicklung von nicht benötigten Organen.
  3. Die Modifikation des Verhaltens von Wirten.
  4. Eine gesteigerte Vermehrungsfähigkeit.
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Frage

Wie unterscheidet man Mikro- und Makroparasiten?

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Antwort

Parasiten werden anhand ihrer Größe in Mikroparasiten und Makroparasiten eingeteilt. Mikroparasiten sind kleine Schmarotzer bei denen man eine genaue Individuenzahl bei einem Befall nicht bestimmen kann.

Bei einem Befall mit Makroparasiten lässt sich in der Regel eine Individuenzahl der Parasiten genau bestimmen oder zumindest abschätzen. Zu ihnen werden so gut wie alle mehrzelligen Parasiten gezählt (parasitische Pflanzen, Tiere und Pilze).

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Frage

Definiere den Begriff Ektoparasiten und nenne ein Beispiel.

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Antwort

Ektoparasiten sind Parasiten, welche auf der Köperoberfläche ihrer Wirte leben.


Mögliche Beispiele: Kopfläuse, Flöhe, Zecken, Stechmücken und Milben.

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Frage

Erkläre den unterschied zwischen obligaten und fakultativen Parasiten.

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Antwort

Parasiten, welche sich ohne einen entsprechenden Wirt nicht entwickeln oder vermehren können, werden als obligate Parasiten bezeichnet. Teilweise sind obligate Parasiten ohne einen entsprechenden Wirt nur kurze Zeit oder gar nicht überlebensfähig. 


Schmarotzer, die nicht auf einen spezifischen Wirtsorganismus angewiesen sind werden fakultative Parasiten genannt. Fakultative Parasiten sind freilebende, gelegentlich parasitierende Organismen. Ihr Lebenszyklus kann aber auch ohne ein parasitische Phase ablaufen.


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Frage

Was zeichnet temporäre Parasiten aus?

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Antwort


Temporäre Parasiten 
befallen den Wirt nur temporär für kurze Zeitintervalle, typischerweise zur Nahrungsaufnahme.  Beispiel: Stechmücke

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Frage

In welche beiden Untergruppen werden Stationäre Parasiten eingeteilt?

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Antwort

Stationäre Parasiten bleiben ihren Wirt für ihr gesamtes Leben, oder zumindest für eine Entwicklungsphase ihres Lebenszyklus, treu.  Stationäre Parasiten werden zusätzlich in periodische Parasiten und permanente Parasiten unterteilet. 

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Frage

Was versteht man unter Brutparasitismus ?

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Antwort

Brutparasitismus ist eine besondere Form des Kleptoparasitismus. Die sogenannten Brutparasiten sind Organismen, welche ihre Brut von anderen Organismen großziehen lassen. Brutparasitismus ist bei Vögeln, Fischen und Insekten zu beobachten.


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Frage

Was zeichnet Parasitoide aus?

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Antwort


Parasitoide sind Parasiten, welche für einen Zeitraum parasitisch auf oder in einem Wirtsorganismus leben. Im Gegensatz zu dem Großteil der Parasiten töten Parasitoide ihren Wirt, nachdem sie ihr parasitisches Lebensstadium abgeschlossen haben. 

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Frage

Was versteht man unter einen direkten Lebenszyklus?

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Antwort

Parasiten mit einem direkten Lebenszyklus befallen in Ihrer Lebensspanne nur einen Wirt. Sie benötigen nur eine Wirtsart um sich vollständig entwickeln und anschließend vermehren zu können. Die meisten Ektoparasiten haben einen direkten Lebenszyklus.  


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Frage

Was versteht man unter Wirtswechsel.

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Antwort

Parasiten mit einem indirekten Lebenszyklus benötigen mehrere verschiedene Wirte, um ihre Entwicklung abzuschließen. Parasiten mit einem indirekten Lebenszyklus betreiben sogenannten Wirtswechsel.

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Frage

Welche unterschiedlichen Arten von Pflanzenparasiten kennst du ?

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Antwort

Als Pflanzenparasiten (auch Phytoparasiten) werden Pflanzenarten bezeichnet, welche anderen Pflanzen Nährstoffe und Ressourcen entziehen (Phytoparasitismus). Pflanzenparasiten werden in sogenannte Vollschmarotzer (Holoparasiten) und Halbschmarotzer (Halbparasiten) eingeteilt.


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Frage

Was versteht man unter einen sogenannten Halbschmarotzer?

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Antwort

Halbschmarotzer sind Pflanzenarten Arten, welche ihrem Wirt zwar Nährstoffe und Ressourcen entziehen, aber auch zu eigener Fotosynthese fähig sind. So können sich Halbschmarotzer mithilfe des Sonnenlichts selbstständig mit Nährstoffen versorgen.

Frage anzeigen

Frage

Zählen pathogene Bakterien zu den Parasiten ?

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Antwort

Auch pathogene Bakterien müssen streng genommen zu den Parasiten gezählt werden. Viele Bakterienarten vermehren sich innerhalb von Organismen und lösen dadurch Krankheiten aus, welche den Wirt schädigen.  

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Frage

Wie alt ist ungefähr die älteste gefundene Stechmücke?

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Antwort

In einem Bernsteinfossil wurde eine Mücke gefunden. Dieses Fossil wird auf ein Alter von etwa 79 Millionen Jahre geschätzt.

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Frage

Wo ist die Ringelmücke am weitesten verbreitet?

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Antwort

Die Ringelmücke ist vorwiegend in Nordeuropa zu finden.

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Frage

Wie gelangt die Gnitze an das Blut des Wirts?

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Antwort

Anders als andere Mückenarten, beißt die Gnitze mit ihrem Mundwerkzeug.

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Frage

Wo leben die meisten Mücken?

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Antwort

Die meisten Mücken leben in Afrika, in Ländern wie Namibia, Kenia oder Südafrika. Allgemein kann man also sagen, dass in tropischen Gebieten die meisten Mücken leben, da dort optimale klimatische Bedingungen herrschen. 

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Frage

Nenne die 4 Entwicklungsstadien einer Mücke:

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Antwort

1. Ei

2. Larve

3. Puppe

4. Imago

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Frage

Wie lang ist die ungefähre Lebenserwartung einer Stechmücke?

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Antwort

Je nach Art liegt die Lebenserwartung einer Stechmücke zwischen wenigen Wochen und mehreren Monaten. Die Weibchen leben grundsätzlich jedoch um 6 Wochen länger als ihr männlicher Gegenpart.


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Frage

Wieso saugen weibliche Mücken Blut?

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Antwort

Das Blut enthält Proteine, welche für die Ei-Produktion notwendig ist.

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Frage

Wie lautet der griechische Fachbegriff für den Stechrüssel?

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Antwort

Der Stechrüssel wird auch "Proboscis" genannt.

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Frage

Die Augen der Mücke sind sogenannte:

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Antwort

Komplexaugen

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Frage

Für wie viele Todesopfer ist die Stechmücke jährlich etwa verantwortlich?

Antwort anzeigen

Antwort

Etwa 550.000 Menschen sterben jährlich an einer Krankheit, welche durch eine Mücke übertragen worden ist.

Frage anzeigen

Frage

Welche Stechmücke überträgt die Krankheit Malaria?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Anapholes-Stechmücke.

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Frage

Durch welche Mücke wird das Dengue-Fieber übertragen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Aedes-Mücke überträgt das Dengue-Fieber.

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Frage

Wem ähnelt die Kriebelmücke?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Kriebelmücke ähnelt einer kleinen Fliege.

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Frage

Wofür werden die Palpen der Mücke benutzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Mücke besitzt ebenfalls rechts und links vom Rüssel zwei Palpen. Diese werden zum Fühlen und Tasten genutzt.


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Frage

Welche Funktion haben die Flagellomere?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Flagellomere (also kleine "Härchen") der Mücke befinden sich an den zwei sogenannten Antennae, den Fühlern. Sie sorgen dafür, dass Empfindungen, also Sinnesreizungen wahrgenommen werden können. 

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Frage

Was ist eine Symbiose?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Symbiose ist eine Form des Zusammenlebens artverschiedener Organismen mit beidseitigem Vorteil. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Vorteile bringt eine Symbiose mit sich?

Antwort anzeigen

Antwort

  • erhöhte biologische Fitness
  • verbesserter Stoffwechsel
  • erhöhte Überlebenswahrscheinlichkeit
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Frage

Die Protokooperation gehört zu den...

Antwort anzeigen

Antwort

obligaten Symbiosen

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Frage

Ist die Allianz lebensnotwendig für die Symbionten?

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Antwort

Nein

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Frage

Definiere die Eusymbiose.

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Antwort

Die Eusymbiose ist eine obligate Symbiose bei der beide Symbionten aufeinander angewiesen sind, da sie ohne einander nicht fähig wären zu überleben. 

Frage anzeigen

Frage

Definiere den Mutualismus.

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Antwort

Der Mutualismus ist eine teil-obligate Symbiose, die für einen Partner von sehr hoher Bedeutung ist, aber nicht zwingend lebensnotwendig. Ohne diese Beziehung wäre einer der Partner jedoch sehr eingeschränkt. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Symbioseart beschreibt die fakultative Symbiose?

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Antwort

Die Allianz/ Protokooperation 

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Frage

Nenne ein Beispiel einer Allianz.

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Antwort

Die Putzersymbiose der Madenhackerstarre und des Büffels

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Frage

Definiere die Ektosymbiose.

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Antwort

Bei der Ektosymbiose befindet sich einer der Symbionten außerhalb des Körpers des jeweils Anderen. Die Symbionten sind also räumlich voneinander getrennt. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Beispiel der Ektosymbiose.

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Antwort

Die Hautflora des Menschen

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Frage

Definiere die Endosymbiose.

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Antwort

Bei der Endosymbiose befindet sich ein Symbiont innerhalb des Körpers des Anderen. Man bezeichnet den äußeren Partner dann als Wirt. Die beiden Partner sind somit räumlich miteinander vereint.

Frage anzeigen

Frage

Nenne ein Beispiel der Endosymbiose.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Darmflora des Menschen

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Frage

Was ist der Kommensalismus?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Kommensalismus ist eine Form des Zusammenlebens zwei artverschiedener Organismen, bei der einer der Partner aus der Beziehung Vorteile zieht. Dieser Partner wird als Kommensal bezeichnet. Für den anderen Partner entstehen weder negative noch positive Folgen. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Parasitismus?

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Antwort

Der Parasitismus ist eine Form des Zusammenlebens artverschiedener Organismen, bei der ein Organismus (Parasit) dem anderen Organismus (Wirt) schadet ohne ihn zu töten. 

Frage anzeigen

Frage

Zu welcher Art der Symbiose gehören Flechten?

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Antwort

Allianz

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Frage

Was ist Koevolution? 

Antwort anzeigen

Antwort

Die Koevolution beschreibt einen evolutionären Prozess, bei dem die Entwicklung und Anpassung einer Art die einer anderen Art bewirkt. Sie stehen in Wechselbeziehung zueinander und beeinflussen sich dabei gegenseitig. 

Frage anzeigen

Frage

Was macht Parasiten zu fakultativen Parasiten?

Antwort anzeigen

Antwort

Fakultative Parasiten sind nicht auf einen Wirt angewiesen und können auch ohne ihn nicht ihren vollständigen Lebenszyklus durchlaufen.

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Frage

Wie sind Wachstum und Vermehrung bei fakultativen parasitären Pilzen ohne Wirt möglich? 

Antwort anzeigen

Antwort

Bei fakultativen Parasiten sind Wachstum und Vermehrung auch auf totem organischen Substrat möglich.

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