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Säugetiere

Säugetiere

Die Welt der Tiere ist unfassbar vielfältig. Haie, Kühe, Frösche, Ziegen, Axolotl und unzählbar viele mehr. Dabei den Überblick zu behalten, ist schwierig. Deshalb werden Tiere in Bezug auf ihre Verwandtschaft in verschiedene Klassen eingeteilt, die wiederum unterteilt werden.

Eine dieser Klassen ist die Klasse der Wirbeltiere. Zu den Wirbeltieren gehören neben den Amphibien, Reptilien, Fischen und Vögeln auch die Säugetiere, um die es in dieser Erklärung gehen soll.

Zu den Amphibien, Reptilien, Fischen und Vögeln findest Du jeweils eigene Erklärungen auf StudySmarter.

Säugetiere Definition

Säugetiere gehören zur Klasse der Wirbeltiere. Durch besondere Merkmale grenzen sich Säugetierarten von Wirbeltieren ab.

Säugetiere (Mammalia) zeichnen sich primär dadurch aus, dass sie ihren Nachwuchs mithilfe von Muttermilch säugen. Weiterhin besitzen sie ein Fell, welches aus Haaren besteht und sie sind gleichwarm (homoiotherm).

Gleichwarme Tiere zeichnen sich dadurch aus, dass sie ihre Körpertemperatur immer konstant halten. Das kostet zum Teil viel Energie, ermöglicht den Tieren jedoch weitestgehend von der Außentemperatur unabhängig zu sein. Zu den gleichwarmen Tieren gehören die Säugetiere und die Vögel.

Alle anderen Tiere sind wechselwarm (poikilotherm). Die Körpertemperatur von poikilothermen Tieren ist an die Umgebungstemperatur angepasst. Somit ist ihr Stoffwechsel stark von den Außentemperaturen abhängig.

Merkmale Säugetiere

Jede Klasse von Tieren wird durch bestimmte Merkmale klassifiziert. Dies ist auch bei Säugetieren der Fall. Einige Merkmale grenzen Säugetiere von anderen Gruppierungen wie Vögeln oder Reptilien ab. Zu den wichtigsten diagnostischen Merkmalen gehören das Fell, das Gebiss und das Säugen der Nachkommen.

Körperbau von Säugetieren

Die Säugetiere sind eine sehr vielfältige Klasse, die nahezu alle Lebensräume auf der Erde bewohnen. Da ist nicht verwunderlich, dass der Körperbau der Säugetiere sehr unterschiedlich sein kann.

Während sich ein Großteil der Säugetierarten an Land auf vier Beinen bewegt, gibt es wasserlebende Wirbeltiere wie Delfine und Wale, dessen Gestalt an Fische erinnert und welche sie perfekt an aquatische Lebensräume anpasst. Weiterhin gibt es auch fliegende Säuger, wie Fledermäuse, deren zu Flügel differenzierten Extremitäten an die von Vögeln erinnern.

Auch in der Größe gib es enorme Unterschiede bei den Säugetieren.

Der Blauwal ist mit bis zu 30 Metern Länge das weltweit größte Tier. Das kleinste Säugetier hingegen ist die Etruskerspitzmaus und erreicht im adulten Stadium eine Kopfrumpflänge von maximal 40 Millimetern und ein Gewicht von rund 2,5 Gramm.

Das Fell der Säuger

Das Fell der Säugetiere erfüllt eine Vielzahl von Funktionen. Zum einen dient es der Regulierung des Wärmehaushaltes. Bei Kälte isoliert es und bei Wärme schützt es die Säugetiere. Diese Isolationseigenschaft ist essenziell, damit die Körpertemperatur dauerhaft konstant bleiben kann.

Außerdem dient das Fell mit seiner artspezifischen Färbung der Tarnung und damit dem Schutz vor Fressfeinden. Hat das Fell eine ähnliche Farbe wie der Lebensraum des Säugetiers, kann es mit diesem optisch verschmelzen. Gegenteilig kann die Färbung des Fells auch der Warnung dienen.

So ist es etwa bei Stinktieren. Die auffällige Schwarz-Weiß-Färbung der Tiere dient der Warnung potenzieller Fressfeinde. Sollte diese nicht die notwendige abschreckende Wirkung haben, dann nutzen sie Drohgebärden wie das Fletschen der Zähne. Erst wenn auch dies wirkungslos bleibt, versprühen sie ihr allseits bekanntes Analsekret.

Säugetiere Fell von Stinktieren Merkmale StudySmarterAbb. 1: Fell von Stinktieren.

Eine weitere Rolle spielen die Haare des Fells für den Tastsinn der Säugetiere. Insbesondere die Schnurrhaare, auch Vibrissen genannt, haben eine ausgeprägte Tastfunktion. Sie sind mit vielen Nervenenden ausgestattet und können so taktile Reize besonders gut wahrnehmen.

Du hast gelernt, dass das Fell ein charakteristisches Merkmal der Säugetiere ist. Jedoch gibt es auch Säugetiere, die auf den ersten Blick kein Fell tragen. Dazu gehören etwa Meeressäuger wie Delfine und Wale. Sie haben im Laufe ihrer Evolution das Fell wieder abgelegt.

Ausgewachsen haben Wale zwar kein Fell, allerdings ist ein gewisses Haarwachstum Teil ihrer Embryonalentwicklung.

Gebiss der Säugetiere

Eine auszeichnende Eigenschaft der Säugetiere ist ein heterodontes Gebiss, das bedeutet, dass im Gebiss verschiedene Zahntypen vorhanden sind. Die Zähne der Säugetiere werden in Schneidezähne, Eckzähne sowie in zwei Typen von Backenzähnen eingeteilt. Je nach Familie und Säugetierart kann sich die Anzahl und Art der Zähne unterscheiden, da diese aufgrund von spezialisierter Nahrung angepasst oder reduziert sein können.

Das heterodonte Gebiss ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zu Reptilien, diese haben nämlich ein gleichförmiges (homodontes) Gebiss.

Ein weiteres Merkmal des Gebisses der Säugetiere, ist der einmalige Zahnwechsel, wie er bei den meisten Säugetieren vorkommt. Erst werden Milchzähne ausgebildet, welche später durch die permanenten Zähne abgelöst werden.

Säugetiere Merkmale Gebiss StudymarterAbb.2: Heterodontes Gebiss eines Tigers.

Bei einigen Säugetieren kam es zur Umwandlung bzw. vollständigen Reduktion der Zähne, sodass ihr Gebiss von denen der anderen Säugetiere stark abweicht.

  • Adulte Ursäuger (z. B. Schnabeltiere) besitzen keine Zähne, lediglich die Schlüpflinge besitzen Zähne, um sich von der Eierschale zu befreien.
  • Ameisenbären und die sogenannten Schuppentiere sind gänzlich zahnlos.
  • Zahnwale sind ein Sonderfall und besitzen bis zu 250 gleichförmige Zähne (homodontes Gebiss).
  • Bartenwale besitzen nur als Embryonen Zähne und bilden später sogenannte Barte aus, mit denen sie tierisches Plankton aus dem Wasser filtern.

Gehörknöchelchen von Säugetieren

Vielleicht hast Du schon einmal von den drei Gehörknöchelchen Hammer, Amboss und Steigbügel gehört. Diese befinden sich im Mittelohr und sind ein exklusives Merkmal der Säugetiere. Sie übertragen die Schwingungen von Schall an das Innenohr weiter.

Weitere Merkmale der Säuger

  • Säugetiere besitzen als einzige Tiergruppe ein Zwerchfell.
  • Säugetiere gehören zu den am weitesten entwickeltesten Tieren, mit einem vergleichsweise stark ausgeprägtem Gehirn.
  • Die Roten Blutkörperchen der Säugetiere besitzen keinen Zellkern.
  • Der Blutkreislauf von Säugetieren (und Vögeln) ist in Herzkreislauf und Lungenkreislauf gegliedert.
  • Die Niere von Säugetieren (und Vögeln) inkludieren die sogenannte Henele-Schleife, wodurch die Resorption von Wasser verbessert wird.

Säugetiere Arten

Die Säugetiere sind eine Klasse der Landwirbeltiere (Tetrapoda). Es sind rund 6.500 lebende Säugetierarten bekannt. Diese werden in drei Unterklassen eingeteilt. Die Unterklassen der Säugetiere sind die Ursäuger (Protheria), die Beutelsäuger (Metatheria) und die Plazentatiere (Eutheria).

Die wichtigsten Unterschiede zwischen den drei Unterklassen liegt in der Gebärweise der entsprechenden Arten. Informationen dazu erhältst Du im Abschnitt zur Fortpflanzung.

Säugetiere Beispiele

Im folgenden Abschnitt werden Dir Beispiele von Säugetierarten der verschiedenen Säugetier-Gruppierungen vorgestellt.

Beutelsäuger

Von Beutesäugern, oder Beuteltieren, hast Du bestimmt schon gehört. Ein Großteil der Beuteltiere sind auf Australien beheimatet. Aber auch in Südostasien und auf dem amerikanischen Kontinent sind Beuteltiere vertreten. Das wichtigste diagnostische und namensgebende Merkmal dieser Säugetierarten ist ihr Beutel, indem ihre Nachkommen herangezogen werden.

Die Familie der Kängurus (Macropodidae) ist wahrscheinlich die bekannteste Gruppierung der Beuteltiere. Sie gehören zu der typischen Fauna Australiens. Einige Arten sind aber auch auf Neuguinea zu finden. Charakteristische Merkmale sind ihre langen und kräftigen Hinterbeine sowie ein kräftiger Schwanz, mit denen sie sich springend fortbewegen.

Säugetiere Arten Beuteltiere KänguruAbb. 3: Australisches Känguru.

Eierlegende Säugetiere

Wer meint, dass alle Säugetiere lebend gebärend sind, hat falsch gedacht. Es gibt einige Säugetierarten, die eierlegend sind, aber dennoch ihre Nachkommen mit Muttermilch versorgen. Hiermit sind die o.g. Ursäuger (Kloakentiere) gemeint.

Die Kloakentiere sind die einzigen lebenden Vertreter der Ursäuger. Die Verbreitung der Kloakentiere beschränkt sich auf Australien und Neuguinea. Wie bereits erwähnt, legen Ursäuger im Gegensatz zu anderen Säugetieren Eier. Ein weiteres diagnostisches Merkmal der Kloakentiere ist, dass ihre Harn- und Geschlechtswege sowie ihr Enddarm in einer einzigen Körperöffnung münden (Kloake).

Das Schnabeltier ist ein bekannter Vertreter der Kloakentiere. Nicht zuletzt aufgrund seines skurrilen Aussehens ist das Schnabeltier den meisten bekannt. Neben dem Schnabeltier gibt es noch vier weitere bekannte lebende Arten der Kloakentiere.

Säugetiere Arten Kloakentiere Schnabeltier StudySmarterAbb.4: Schnabeltier (Ornithorhynchus anatinus).

Plazentatiere (höhere Säugetiere)

Die Plazentatiere sind die artenreichste Gruppe der Säugetiere. Sie sind weltweit verbreitet und besiedeln nahezu alle Lebensräume, die man sich vorstellen kann. Rund 94 % der Säugetiere sind zu ihnen zu zählen. Zu Ihren abgrenzenden Merkmalen gegenüber den anderen Gruppen gehören primär die verlängerte Tragezeit im Mutterleib.

Fliegende Säugetiere

Wie Du bereits gelernt hast, gibt es auch fliegende Säugetiere, wie die Fledermaus. Ihre Körper sind perfekt an das Fliegen angepasst. Ihr Skelettbau ist besonders leicht und ihre vorderen Extremitäten sind zu Flügeln umdifferenziert. Alle fliegenden Säugetiere zählen zu den Höheren Säugetieren (Plazentatieren).

Die Fledertiere sind eine der größten Ordnungen der Säugetiere. Sie schließen rund 1.400 Arten ein und machen somit ein Fünftel aller Säugetiere aus. Zu ihnen zählen viele verschiedene Arten der Fledermäuse und Flughunde.

Lebensweise Säugetiere

So unterschiedlich wie die Körperformen von Säugetieren sind, so unterschiedlich sind auch ihre Lebensweisen. Wie Du bereits gelernt hast, gibt es Säugetiere, die an Land leben, die in der Luft fliegen oder die im Wasser schwimmen.

Ernährung Säugetiere

Da alle Säugetiere gleichwarm sind, haben sie gemeinsam, dass sie einen besonders hohen Energieverbrauch aufweisen. Diese Energie wird benötigt, um die Körpertemperatur konstant zu halten. Die Art der Ernährung von Säugetieren wiederum ist sehr unterschiedlich. Unter den Säugetieren gibt es Pflanzenfresser (Herbivoren), Fleischfresser (Carnivoren) sowie Allesfresser (Omnivoren).

  • Typische herbivore Säugetiere (Pflanzenfresser) sind Wiederkäuer wie Giraffen, Rinder und Hirsche.
  • Zu den carnivoren Säugetieren (Fleischfressern) zählen unter anderem Prädatoren wie Wölfe, Füchse und Großkatzen.
  • Omnivore Säugetiere (Allesfresser) sind bspw. Schweine, Bären und der Mensch

Je nach Ernährungsweise weisen Säugetiere spezifische Anpassungen auf. Das Gebiss eines Fleischfressers unterscheidet sich in der Anzahl und Art der Zähne von dem Gebiss eines Pflanzen- oder Allesfressers. Weiterhin gibt es Unterschiede im Aufbau des Verdauungstraktes.

Pflanzenfresser weisen einen besonders langen Darm und haben zum Teil mehrere Mägen (z. B. Rinder). Das ermöglicht den Tieren, Nährstoffe aus schwerverdaulichen Pflanzenbestandteilen zu gewinnen.

Fleischfresser dagegen weisen einen besonders kurzen Darm auf, da bei der Verdauung von tierischen Bestandteilen toxische Fäulnisgifte entstehen können.

Säugetiere Fortpflanzung

Eines der wichtigsten Gemeinsamkeiten der Säugetiere ist das Säugen der Nachkommen. Wie Du vermutlich gemerkt hast, handelt es sich hierbei um das namensgebende Merkmal der Säuger.

Säugetiere besitzen sogenannte Milchdrüsen, mit denen das Muttertier die neugeborenen Kinder mit Nährmilch (auch Muttermilch) versorgen. Die Anzahl der Milchdrüsen, welche in der Regel mit einer Zitze ausgeprägt ist, ist von der Anzahl der Nachkommen abhängig.

  • Menschen und Pferde haben eine geringe Nachkommenzahl pro Wurf, weshalb sie ein Zitzenpaar besitzen.
  • Der sogenannte Große Tenrek (Tenrec ecaudatus) hat mit bis zu 30 Jungen pro Wurf die größte Nachkommenzahl unter den Säugetieren. Die weiblichen Tenreks besitzen zwischen 12 und 14 Zitzenpaare.

Säugetiere Fortpflanzung Säugen StudySmarterAbb.5: Säugendes Wildschweinweibchen (Sus scrofa) mit ihren Frischlingen.

Das Säugen gewährleistet ein schnelles Wachstum der Jungen, ohne dass diese Aufwand betreiben müssen. Auf der anderen Seite sind sie jedoch stark von dem Muttertier abhängig und ein geschwächtes Muttertier kann dazu führen, dass die Überlebenschancen der Jungen sinken. Weiterhin bedeutet das Säugen einen hohen Energie- und Ressourcenaufwand für das Muttertier.

Das Säugen der Säugetiere ist mit einer intensiven Brutpflege verknüpft, so haben die Jungen viel Zeit, um sich vollständig zu entwickeln und vieles von den Elterntieren zu lernen. Nur wenig andere Tiergruppen kümmern sich so intensiv um ihre Nachkommen wie Säugetierarten.

Gebärweisen von Säugetieren

Die Gebärweisen der verschiedenen Unterklassen der Säugetiere unterscheiden sich. Diese Unterschiede sind in der folgenden Tabelle dargestellt.

UnterklasseGebärweise/ Besonderheiten
Ursäuger (Kloakentiere)
  • Kloake: eine Körperöffnung für Ausscheidung (Exkremente) und Fortpflanzungsorgane
  • legen Eier
  • Eier schlüpfen nach rund 10 Tagen brüten
Beutelsäuger
  • lebend gebärend
  • Weibchen mit zwei Uteri und zwei Vaginae
  • Männchen mit gespaltenen oder doppelten Penis
  • kurze Tragezeit (10–45 Tage)
  • Neugeborene rudimentär entwickelt
  • erste Lebensstadium im Beutel oder Hautfalte
Höhere Säugetiere (Plazentatiere)
  • lebend gebärend
  • längeres Heranwachsen im Mutterleib
  • Tragezeit und Wurfgröße variieren je nach Art
  • Plazenta (Versorgung mit Nährstoffen und Sauerstoff durch den Blutkreislauf der Mutter)

Die Bezeichnungen “Höhere Säugetiere” und “Plazentatiere” sind nach heutigem Wissensstand ungünstig gewählt. Es gibt keinerlei Beweise dafür, dass die Plazentatiere ein höher entwickeltere Gruppe der anderen Säugetier-Klassen sind. Weiterhin haben auch einige Beuteltiere eine Plazenta, weshalb diese als Exklusivmerkmal wegfällt.

Das eigentliche Exklusivmerkmal der Plazentatiere ist der sogenannte Trophoblast. Hierbei handelt es sich um die äußerste Zellschicht der befruchteten Eizelle. Diese stellt eine immunologische Barriere zum Muttertier her und ermöglicht ein längeres Heranwachsen des Embryos im Mutterleib.

Säugetiere – Das Wichtigste

  • Säugetiere Definition: Säugetiere (Mammalia) zeichnen sich primär dadurch aus, dass sie ihren Nachwuchs mithilfe von Muttermilch säugen. Weiterhin besitzen sie ein Fell, welches aus Haaren besteht und sie sind gleichwarm (homoiotherm).
  • Säugetiere Arten: Die Säugetiere sind eine Klasse der Landwirbeltiere (Tetrapoda). Es sind rund 6.500 lebende Säugetierarten bekannt. Diese werden in drei Unterklassen eingeteilt. Die Unterklassen der Säugetiere sind die Ursäuger (Protheria), die Beutelsäuger (Metatheria) und die Plazentatiere (Eutheria).
  • Säugetiere Merkmale: Die wichtigsten diagnostischen Merkmale der Säugetiere sind ihr Fell, ihr heterodontes Gebiss und dass sie ihre Nachkommen mit Muttermilch stillen.
  • Säugetier Fortpflanzung: Eines der wichtigsten Gemeinsamkeiten der Säugetiere ist das Säugen der Nachkommen. Wie Du vermutlich gemerkt hast, handelt es sich hierbei um das namensgebende Merkmal der Säuger.
  • Eierlegende Säugetiere: Nicht alle Säugetiere sind lebendgebärend. Die Ursäuger legen Eier, stillen ihre Nachkommen dennoch mit Muttermilch.
  • Fliegende Säugetiere: Fledertiere, wie Fledermäuse, sind fliegende Säugetiere, die perfekt an das Fliegen angepasst sind. Ihr Skelettbau ist besonders leicht und ihre vorderen Extremitäten sind zu Flügeln umgebildet.

Nachweise

  1. Abb.1: http://www.birdphotos.com, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons
  2. Abb. 2: I, ArtMechanic, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
  3. Abb.3: PanBK at the English-language Wikipedia, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
  4. Abb. 4: "Platypus" by CazzJj is licensed under CC BY 2.0.
  5. Abb. 5: 4028mdk09, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
  6. Thenius; Hofer (1960). Stammesgeschichte der Säugetiere. Springer.
  7. Goslow (2004). Vergleichende und funktionelle Anatomie der Wirbeltiere. Springer.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Säugetiere

Säugetiere sind eine Klasse der Landwirbeltiere. Säugetiere zeichnen sich primär dadurch aus, dass sie ihren Nachwuchs mithilfe von Muttermilch säugen. Weiterhin besitzen sie ein Fell, welches aus Haaren besteht und sie sind gleichwarm (homoiotherm).

Säugetiere versorgen ihre Nachkommen mit Nährmilch (Säugen).  Das Säugen der Säugetiere ist mit einer intensiven Brutpflege verknüpft, so haben die Jungen viel Zeit um sich vollständig zu entwickel und vieles von den Elterntieren zu lernen. Nur wenig andere Tiergruppen kümmern sich so intensiv um ihre Nachkommen wie Säugetiere.

Die wichtigsten diagnostischen Merkmale der Säugetiere sind ihr Fell, ihr heterodontes Gebiss und dass sie ihre Nachkommen mit Muttermilch stillen. 

Finales Säugetiere Quiz

Frage

Wie viele sibirische Tiger leben noch in freier Wildbahn?


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Antwort

Laut Schätzungen lebten 2019 in China noch 10 sibirische Tiger und in Russland etwa 580. 


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Frage

Wo kommen sibirische Tiger heute noch frei vor?


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Antwort

Ursprünglich lebten sibirische Tiger in einem großen Gebiet zwischen dem Baikalsee und dem Japanischen Meer, in dem Amur-Becken. 
Heute sind die Raubkatzen nur noch im Osten von Russland und an der Grenze zwischen Nordkorea und China zu finden. 

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Frage

Wovon ernähren sich sibirische Tiger?


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Antwort

Sibirische Tiger fressen Fleisch und davon etwa 9–10 kg pro Tag. 


Zu ihren Beutetieren zählen insbesondere: 


  • Hirsche
  • Elche
  • Rehe
  • Luchse
  • Wildschweine 

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Frage

Wie groß sind sibirische Tiger?


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Antwort

Der sibirische Tiger ist nicht nur der größte unter allen Tiger-Arten, sondern auch die größte Katze der Erde. Die Kopf-Rumpf-Länge beträgt bei den Männchen bis zu 2,5 m, ihre Schulterhöhe bis zu 1,1 m und ihr Schwanz ist etwa 1 m lang. Die weiblichen sibirischen Tiger sind kleiner. 

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Frage

Wie schwer sind sibirische Tiger?


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Antwort

Die männlichen sibirischen Tiger können bis zu 325 kg schwer werden – die Weibchen wiegen dagegen nur zwischen 100 kg und 168 kg. 

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Frage

Warum werden sibirische Tiger von Menschen gejagt?


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Antwort

Sibirische Tiger sind bei Wilderern sehr beliebt. In alten chinesischen Traditionen gelten die Zähne, die Knochen und auch fast alle anderen Körperbestandteile der Raubkatzen als Heilmittel. Zudem sind vor allem die Felle der Tiger als Prestigeobjekte sehr begehrt. Auf Schwarzmärkten wird deshalb sowohl für die Felle, als auch für alle übrigen Körperteile sehr viel Geld geboten. Für viele Personen ist dies ein hoher Anreiz, die Tiger, trotz des Verbotes, weiter zu jagen.  

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Frage

Der Mensch ist der größte Feind der sibirischen Tiger, welche Bedrohung gibt es für sie außerdem?


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Antwort

Neben der Wilderei und der Zerstörung des Lebensraumes, ist vor allem ein Mangel an Beutetieren eine große Bedrohung für die sibirischen Tiger. Dieser kann neben der Zerstörung des Lebensraumes durch den Menschen, auch durch starke Wetterereignisse, wie z. B. starker Schneefall eintreten. 

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Frage

Wie werden sibirische Tiger noch genannt?


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Antwort

Sibirische Tiger werden auch Amurtiger genannt.  

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Frage

Wie alt werden sibirische Tiger?


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Antwort

Sibirische Tiger können bis zu 15 Jahre alt werden, werden in der freien Wildbahn jedoch selten älter als 10 Jahre.  

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Frage

Wann sind sibirische Tiger aktiv?


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Antwort

 Sibirische Tiger sind vor allem dämmerungs- und nachtaktiv.  

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Frage

Wie groß ist das Rudel sibirischer Tiger?


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Antwort

Sibirische Tiger sind Einzelgänger und schließen sich nur für die Paarung kurz zusammen. Außerdem leben die Weibchen während der Aufzucht mit den Jungen zusammen. 

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Frage

Wie viele Jungen bekommen sibirische Tiger?


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Antwort

Sibirische Tiger bekommen meist 2–3,  aber zum Teil auch bis zu 7 Jungen. 

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Frage

Wie sieht das Fell sibirischer Tiger aus? 


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Antwort

Die Grundfarbe des Fells von sibirischen Tigern ist sehr hell und auch die Streifen sind meist eher grau / braun und nicht schwarz, wie bei anderen Tigerarten. Am Bauch und an den Flanken ist das Fell dagegen schneeweiß und ist so perfekt für die Tarnung im Schnee. 

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Frage

Wie groß können die Reviere der männlichen sibirischen Tiger sein?

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Antwort

3000 m²


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Frage

Welchen Lebensraum bewohnen sibirische Tiger?


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Antwort

Sibirische Tiger leben vor allem in kalten Regionen, besiedeln dort jedoch sowohl Laub- und Nadelwälder und auch Mittelgebirge, sowie flaches Land. Sie bevorzugen dich bewachsene Böden bzw. dichtes Unterholz. In diesen Wäldern leben die Tiger im dichten Unterholz. 

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Frage

Zu welcher Unterfamilie gehören die Leoparden und welche Tiere gehören noch dazu?

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Antwort

Sie gehören zur Unterfamilie der Großkatzen. Außerdem zu den Großkatzen gehören Löwen, Tiger und Jaguare.

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Frage

Wie alt können Leoparden werden?

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Antwort

In freier Wildbahn werden sie bis zu 12 Jahre alt. In Gefangenschaft sogar bis zu 23 Jahre.

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Frage

Wie viele Leoparden-Unterarten gibt es?

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Antwort

Es gibt neun Unterarten.

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Frage

Nenne drei Unterarten der Leoparden!

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Antwort

  1. Afrikanischer Leopard
  2. Indischer Leopard
  3. Arabischer Leopard

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Frage

Ist der Schneeleopard auch eine Unterart der Leoparden?

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Antwort

Nein, denn der Schneeleopard bildet eine eigene Art und gehört, wie Löwe, Tiger, Leopard und Jaguar auch, zur Gattung der Pantherkatzen.

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Frage

Wo leben Leoparden?

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Antwort

Leoparden leben in Teilen Asiens und Afrikas.

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Frage

Wie viel Nahrung benötigt ein Leopard pro Tag?

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Antwort

Zwischen 3–4,5 kg pro Tag.

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Frage

Was jagen Leoparden?

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Antwort

  • Hirsche
  • Antilopen
  • Gazellen
  • Vögel
  • Reptilien
  • Käfer
  • Ziegen

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Frage

Wie jagen Leoparden?

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Antwort

Sie jagen ihre Beute, indem sie sich anschleichen.

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Frage

Wann sind Leopardenweibchen geschlechtsreif?

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Antwort

Im Alter von zwei bis drei Jahren.

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Frage

Wie viele Junge gebären die Weibchen?

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Antwort

Sie gebären meist 2–4, maximal aber 6 Junge pro Wurf.

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Frage

Wann erlangen Leopardenjunge ihre Selbstständigkeit?

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Antwort

Leopardenjungen erlangen ihre Selbstständigkeit zwischen 1218 Monaten.

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Frage

Wie schnell können Leoparden werden?

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Antwort

Leoparden können bis zu 60 km/h schnell laufen.

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Frage

In welchem Dokument sind die Leoparden als "gefährdet" gelistet und seit wann?

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Antwort

Auf der Internationalen Roten Liste seit 1986.

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Frage

Wie groß sind Pumas?


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Pumas sind bis zu 1,5 m lang, ihre Schulterhöhe beträgt bis zu 90 cm und ihre Schwanzlänge 60–97 cm. 

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Frage

Wie schwer sind Pumas?


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Antwort

Pumas wiegen zwischen 34 und 100 kg, je nach Lebensraum. Zudem sind die Weibchen kleiner und leichter als die Männchen. 

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Frage

Warum gehören Pumas zur Unterfamilie der Kleinkatzen?


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Antwort

Der Puma gehört zur Unterfamilie der Kleinkatze, weil er zum Beispiel mit der Hauskatze und der Wieselkatze enger verwandt ist als mit den Großkatzen, wie den Löwen. 

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Frage

Wie schnell können Pumas laufen?


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Antwort

Pumas sind zwar nicht in der Lage auf langen Strecken schnell zu laufen, auf kurzen Distanzen schaffen sie aber bis zu 72 km/h. 

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Frage

Wie alt können Pumas werden?


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Antwort

In der Wildnis werden Pumas meistens 8–13 Jahre alt. Leben Sie in Gefangenschaft, können sie jedoch über 20 Jahre alt werden.

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Frage

Wo leben Pumas?


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Antwort

Pumas sind extrem anpassungsfähige Tiere. Ursprünglich besiedelten sie den gesamten amerikanischen Kontinent und dort die unterschiedlichsten Lebensräume, wie etwa:


  • Regenwälder
  • Buschlandschaften
  • Berglandschaften
  • trockene Waldgebiete
  • Steppengebieten und Prärien- und Halbwüsten
  • Sumpf- und Graslandschaften


Heute leben sie vor allem an abgelegenen, menschenleeren Orten. Durch verschiedene Schutzmaßnahmen erweitert sich ihr Verbreitungsgebiet jedoch wieder und sie besiedeln wieder Regionen, in denen sie als ausgerottet galten. 

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Frage

Wie hoch können Pumas springen?


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Antwort

5,5 m

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Frage

Was fressen Pumas?


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Antwort

Pumas sind reine Fleischfresser, zählen dort aber zu den Generalisten. Sie fressen Beutetiere jeglicher Größe zum Beispiel: 


  • Hirsche
  • Schafe
  • Fische
  • Nagetiere
  • Waschbären
  • junge Rinder
  • Elche
  • Vögel

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Frage

Welche Farbe hat das Fell von Pumas?


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Antwort

Das Fell von Pumas ist dicht und kurz. Die Fellfarbe ist einfarbig und abhängig von Lebensraum: Von rotbraun bis gelbbraun hinzu silbergrau. Das Fell an der gesamten Unterseite, sowie am Kinn und an der Brust ist weiß. Die Spitze des Schwanzes dagegen schwarz. 

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Frage

Wie viele Unterarten von Pumas gibt es?


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Antwort

Insgesamt wurden etwa 32 Unterarten von Pumas beschrieben. Nur 6 davon konnten allerdings genetisch voneinander unterschieden werden. Diese sind:


  1. Mittel-Südamerikanischer Puma 
  2. Südlicher Südamerikanischer Puma
  3. Nordamerikanischer Puma
  4. Mittelamerikanischer Puma
  5. Nördlicher Südamerikanischer Puma
  6. Östlicher Südamerikanischer Puma


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Frage

Wie werden Pumas noch genannt?


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Antwort

Pumas werden auch Berglöwe, Kuguar, Silberlöwe genannt!

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Frage

Welche Feinde haben Pumas?


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Antwort

Erwachsene Pumas haben keine natürlichen Feinde. Stark gefährdet sind sie ausschließlich durch die Menschen. In den USA stehen die Tiere zwar unter Artenschutz, dennoch werden sie häufig erschossen. Vor allem von Landwirten, welche Angst um ihr Vieh haben und von Wilderern, welche es auf die Felle der Raubkatzen abgesehen haben. 


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Frage

Nennen zwei Lebensräume, welche Pumas besiedeln!


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Antwort

Zu den Lebensräumen, die Pumas besiedeln, gehören:


  • Regenwälder
  • Buschlandschaften
  • Berglandschaften
  • trockene Waldgebiete
  • Steppengebieten und Prärien- und Halbwüsten
  • Sumpf- und Graslandschaften


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Frage

Wie erlegen Pumas ihre Beute?


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Antwort

Bei der Jagd schleichen sich Pumas erst an und setzen ihre Geschwindigkeit dann für Sprints auf kurzen Distanzen ein. Mit einem großen Sprung springen sie den Beutetieren auf den Rücken und brechen ihnen mit einem Biss in den Hals das Genick. 

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Frage

Was sind Schlüsselarten?


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Antwort

Als Schlüsselarten werden Arten bezeichnet, welche trotz ihrer geringen Anzahl eine sehr große Auswirkung auf das Ökosystem und die anderen darin lebenden Arten haben. Stirbt eine Schlüsselart aus, verändert sich das Ökosystem dementsprechend stark oder hört sogar ganz auf zu existieren. 


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Frage

Welche Eichhörnchenart ist in Deutschland heimisch?

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Antwort

In Deutschland ist das eurasische Eichhörnchen (sciurus vulgaris) heimisch.

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Frage

Was fressen Eichhörnchen?

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Antwort

Eichhörnchen haben einen umfangreichen Speiseplan und fressen neben Samen, Früchten, Knospen, Pilzen auch Vogeleier oder Jungvögel.

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Frage

Welchen Lebensraum bevorzugen Eichhörnchen?

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Antwort

Eichhörnchen leben bevorzugt in Wäldern, Parks oder Gärten. Grundsätzlich gilt, dass sie überall zu finden sind wo das Nahrungsangebot ausreichend ist.

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Frage

Wie wird das Nest eines Eichhörnchens auch genannt?

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Antwort

Kobel

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Frage

Wie viele Arten von Eichhörnchen gibt es?

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Antwort

Die Gattung der Eichhörnchen umfasst etwa 190 Arten.

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Frage

Was hilft den Eichhörnchen besonders beim Klettern?

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Antwort

Eichhörnchen haben besonders lange und spitze Krallen sowie Haftballen an ihren Pfoten, die ihnen helfen nicht von den Bäumen zu fallen.

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