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Überwinterungsformen

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Überwinterungsformen

Im Winter stellen Tiere und Pflanzen ihr Überleben auf spezielle und angepasste Überdauerungsprozesse um, damit sie bestmöglich mit dem kalten Klima zurechtkommen. Bei den Tieren geht es vor allem darum, den Energieverlust möglichst gering zu halten, während Pflanzen versuchen, möglichst wenig Wasser zu verlieren.

Überwinterung bezeichnet die Strategie von verschiedenen Lebewesen, die kalte Jahreszeit in den gemäßigten und kalten Klimazonen durchzustehen. Fachsprachlich wird die Überwinterung auch "Hibernation" genannt.

Überwinterungsformen – Tiere

Bei den Überdauerungsformen in der Tierwelt kann zwischen einer Winterruhe, einem Winterschlaf und einer Winterstarre unterschieden werden. Es gibt aber auch Tiere, die keine Art von Überwinterungsform betreiben.

Es gibt auch winteraktive Tiere, die im Winter wach bleiben und weder ruhen noch schlafen. So überdauern einige Vogelarten trotz Kälte in ihrer Heimat und Säugetiere wie Füchse und Hasen bleiben im Winter weiterhin aktiv.

Winterschlaf

Den Winterschlaf kannst Du Dir wie einen lang andauernden Ruhezustand bei Tieren vorstellen. Die Tiere "verschlafen" dabei die kalte Jahreszeit und wachen nicht einmal auf, um Nahrung aufzunehmen. Sie suchen sich dabei ein geschütztes Nest, in dem sie dauerhaft schlafen können. Das Nest kann mit Gras oder Wolle isoliert werden.

Der Winterschlaf ist ein schlafähnlicher Zustand, der von einigen gleichwarmen Tieren im Winter betrieben wird. Er dient dazu, Energie einzusparen und beginnt im Herbst, wenn die Tiere ihre Stoffwechselaktivitäten stark herunterfahren und die Körpertemperatur absinkt.

Tiere, die einen Winterschlaf halten, sind beispielsweise:

  • Igel
  • Fledermaus
  • Murmeltier: Während des Winterschlafs sinkt ihre Körpertemperatur von beispielsweise von 39 °C auf rund 7 °C ab.

Generell lässt sich sagen, dass die Körpertemperaturen der Winterschläfer auf 1 °C bis 9 °C absinken. Hinzu kommt, dass das Herz der Tiere langsamer schlägt und sie weniger atmen. Igel atmen dann beispielsweise nur noch ein- bis zweimal die Minute.

Der Zustand, in dem sich die Tiere während des Winterschlafs befinden, wir auch als Torpor bezeichnet. Er ist mit einer Lethargie vergleichbar, in der alle energieintensiven Prozesse wie der Stoffwechsel auf ein Minimum reduziert werden.

Winterruhe

Bei der Winterruhe fallen die Tiere nicht in eine so tiefe Schlafphase wie die Winterschläfer. Sie wachen regelmäßig auf, um Nahrung zu sich zu nehmen. Außerdem sinkt die Körpertemperatur während der Ruhephasen nicht ab.

Bei einer Winterruhe handelt es sich um einen Winterschlaf, der von Wachphasen unterbrochen wird. Diese nutzen die Tiere dann zum Fressen. Die Winterruhe betreiben einige gleichwarme Tiere, deren Körperkerntemperatur währenddessen nicht abfällt. Durch die Winterruhe bewegen sich die Tiere weniger, um wie beim Winterschlaf Energie zu sparen.

Die gleichwarmen Tiere können unabhängig von der Außentemperatur ihre Körpertemperatur nahezu konstant halten.

Bekannte Tiere, die eine Winterruhe betreiben, sind Eichhörnchen, Braunbären, Waschbären und Dachse.

Tiere lassen sich in wechselwarme (poikilotherme) und gleichwarme (homoiotherme) Lebewesen unterteilen. Gleichwarme Tiere, wie der Mensch, halten eine konstante Körpertemperatur eigenständig aufrecht und sind nur bedingt von der Umgebungstemperatur abhängig. Bei wechselwarmen Tiere, wie Eidechsen, entspricht die Körpertemperatur der Umgebungstemperatur.

Unterschied Winterschlaf und Winterruhe

Ein wesentlicher Unterschied der beiden Überdauerungsformen ist, dass sich die Tiere beim Winterschlaf in einem Zustand vergleichbar mit einer Lethargie befinden. Bei der Winterruhe dagegen wird der Schlaf der Tiere von Wachphasen unterbrochen, da sie nach Futter suchen. Beim Winterschlaf ernähren sich die Tiere von den Fettreserven, es wird also nicht aktiv nach Futter gesucht.

Winterstarre

Bei der Winterstarre handelt es sich – wie es der Name bereits verrät – um einen Zustand, bei dem die Tierkörper erstarren. Es können also keine Muskelkontraktionen mehr erfolgen. Dadurch kann auch keine Nahrungsaufnahme mehr stattfinden und die Stoffwechselvorgänge sind stark verlangsamt.

Die Winterstarre kann auch als Kältestarre bezeichnet werden. Bei einer Winterstarre sind die Tiere bewegungsunfähig und Körperfunktionen werden fast vollständig lahmgelegt. Sie tritt ein, wenn die Außentemperatur unter 0 °C fällt. Die Winterstarre kommt nur bei wechselwarmen Tieren vor und wird hormonell gesteuert.

Zu den Tieren, die im Winter in eine Kältestarre verfallen, gehören beispielsweise

  • Insekten,
  • Fische,
  • Amphibien
  • und Reptilien.

Physiologie der Winterstarrer

Bei wechselwarmen Tieren passt sich die Körpertemperatur der Außentemperatur an. Sie sinkt deshalb entsprechend mit der Außentemperatur ab. So können die Tiere Temperaturen unter 0 °C trotzdem überleben. Normalerweise würden bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt die Körperflüssigkeiten gefrieren. Um dies zu verhindern, weisen diese Tiere eine erhöhte Glucosekonzentration in ihren Körperflüssigkeiten auf.

Überwinterung Reptilien

Reptilien suchen sich für die kalte Jahreszeit bestimmte Unterschlüpfe wie Laub- und Komposthaufen, Bodenlöcher oder Stellen mit dichter Vegetation. Sie bauen sich bis zum Winter Fettreserven auf, um währenddessen nicht essen zu müssen. Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt sind die Reptilien sogar noch bewegungsfähig, bei tieferen Temperaturen fallen sie dann in eine Winterstarre.

Überwinterungsformen im Überblick

Zur Veranschaulichung bekommst Du hier noch einmal einen kompakten Überblick aller drei oben beschriebenen Überwinterungsformen:

Form
Thermoregulation
Körpertemperatur
Fressen
Wachphasen
Winterruhe
Gleichwarm
Bleibt gleich
Ja
Regelmäßig
Gleichwarm
Sinkt stark ab
Nein
Selten
Wechselwarm
Je nach Außentemperatur
Nein
Keine

Sonderform: Vogelzug

Zugvögel verlassen in der kalten Jahreszeit ihre Heimat und fliegen in wärmere Gebiete. Einige Vogelarten aus Deutschland beispielsweise fliegen in die warmen Regionen Südeuropas oder Afrikas. Die Routen der Zugvögel führen also in warme Gebiete, in denen sie weder Energie für den Wärmeerhalt aufbringen noch lange nach Futter suchen müssen.

Wenn Du mehr zum Thema Vogelzug erfahren möchtest, dann lies Dir gern die Erklärung "Zugvögel" durch.

Überwinterung – Pflanzen

Pflanzen haben ganz unterschiedliche Überwinterungsstrategien entwickelt. Insgesamt lässt sich jedoch sagen, dass alle Pflanzen während der kalten Jahreszeit einen Zustand mit niedriger Aktivität einnehmen. Hierzu gehört, dass sie beispielsweise keine Photosynthese mehr betreiben und ihr Wachstum eingestellt ist.

Überwinterung bei einjährigen Pflanzen

Bei den einjährigen krautigen Pflanzen findet die Ausbildung der gesamten Pflanze in nur einer Vegetationsperiode statt. Angefangen bei der Ausbildung der Blüte, über die Befruchtung und Bildung neuer Samen, bis hin zum Absterben der Pflanze. Ihre "Überwinterungsstrategie" ist also, dass sie den Winter als Samen überstehen.

Zu den einjährigen Pflanzen gehören beispielsweise: Sonnenblume, Ringelblume, Mais

Bei einer Vegetationsperiode handelt es sich um den Zeitraum im Jahr, in dem Pflanzen Photosynthese betreiben und gleichzeitig wachsen, blühen und fruchten. Der Beginn einer Vegetationsperiode ist gekennzeichnet mit dem Beginn der Blüten und das Ende mit dem herbstlichen Blattfall. Die Periode außerhalb der Vegetationsperiode ist die Vegetationsruhe.

Überwinterung bei zweijährigen Pflanzen

Die zweijährigen krautigen Pflanzen überdauern zwei Vegetationsperioden. Sie entwickeln im ersten Jahr eine oberirdische Sprosse. Diese stirbt dann im Herbst bis auf die erste Blattrosette ab, mit der die Pflanzen den Winter überdauern.

Im zweiten Jahr bilden sie dann eine Blüte und somit Früchte und Samen aus. Die Pflanze geht nach der zweiten Periode ein und es bleiben die Samen übrig, aus denen dann im nächsten Jahr wieder neue zweijährige Pflanzen entstehen können.

Blattrosetten befinden sich am Stängelgrund einer Pflanze. Sie entstehen durch das Ausbleiben einer Streckung im Abschnitt der Sprossachse.

Zu den zweijährigen Pflanzen gehören beispielsweise:

  • Löwenzahn
  • Gänseblümchen
  • Fingerhut
  • Stiefmütterchen
  • Gemeine Nachtkerze

Strategie der Stauden

Stauden sind mehrjährige bzw. ausdauernde krautige Pflanzen, die für den Winter spezielle Überwinterungsknospen besitzen.

Zu diesen Knospen gehören beispielsweise Knollen, Zwiebeln, Stolonen und Rhizome.

Die Knospen liegen entweder unter oder knapp über der Erdoberfläche. Hier speichern sie ihre Energie ab. Im Winter verhält es sich bei ihnen ähnlich wie bei den Zweijährigen, da auch hier gegen Ende der Vegetationsperiode die oberen Pflanzenteile absterben. Die Stauden treiben zu Beginn der nächsten Vegetationsperiode wieder aus den Überwinterungsknospen aus.

Die Strategie der Laubbäume

Die sommergrünen Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab. Bevor sie das tun, entziehen sie den Blättern so viele Nährstoffe und Chlorophyll wie möglich. Deshalb sind die abgefallenen Blätter auch braun, da sie den Farbstoff Chlorophyll nicht mehr enthalten, der sie grün erscheinen lässt.

Wichtige Nährstoffe werden dann im Stamm, in den Zweigen und in der Wurzel eingelagert, um so den Winter überdauern zu können. Da der Boden im Winter oft gefriert, können die Bäume in dieser Jahreszeit nicht so viel Wasser aufnehmen. Daher kommt es auch zum Abwerfen der Blätter, da über sie zu viel Wasser verdunsten und die Bäume so vertrocknen würden.

Immergrüne Pflanzen

Die immergrünen Pflanzen behalten ihre Blätter während der kalten Jahreszeit. Einige der Pflanzen haben die Strategie, die Blätter einzurollen, damit die Blattoberfläche verringert und somit weniger Wasser verdunstet wird.

Nadelbäume verlieren, im Gegensatz zu den Laubbäumen, ihre Blätter in Form von Nadeln im Winter nicht. Das liegt daran, dass die Nadeln durch eine feste Oberhaut nur wenig Wasser über die Verdunstung verlieren. Die Oberhaut kannst Du Dir wie eine isolierende Wachsschicht vorstellen.

Überwinterung – Gewächshaus

Nicht-winterharte Pflanzen sollten zur Überwinterung in einem Gewächshaus unterkommen. Hierzu gehören mediterrane und exotische Pflanzen. Sie haben keine Überwinterungsstrategie entwickelt, da sie aus Gebieten stammen, in denen es alljährlich warm ist.

Zu den mediterranen bzw. exotischen Pflanzen gehören:

  • Olivenbäume
  • Dattelpalmen
  • Zitruspflanzen
  • Oleander

Überwinterungsformen - Das Wichtigste

  • Bei den Überdauerungsformen in der Tierwelt kann zwischen einer Winterruhe, einem Winterschlaf und einer Winterstarre unterschieden werden.
  • Bei einer Winterruhe handelt es sich um einen Winterschlaf, der von Wachphasen unterbrochen wird.
  • Beim Winterschlaf fallen die Tiere in einen Torpor.
  • Bei der Winterstarre handelt es sich um einen Zustand, bei dem die Körper der Tiere erstarren.
  • Zugvögel verlassen in der kalten Jahreszeit ihre Heimat und fliegen in wärmere Gebiete.
  • Insgesamt lässt sich bei den Pflanzen sagen, dass alle während der kalten Jahreszeit einen Zustand mit niedriger Aktivität einnehmen.
  • Die sommergrünen Laubbäume werfen im Herbst ihre Blätter ab.
  • Nadelbäume verlieren im Winter ihre Blätter in Form von Nadeln nicht.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Überwinterungsformen

Bei den Überdauerungsarten in der Tierwelt kann zwischen einer Winterruhe, einem Winterschlaf und einer Winterstarre unterschieden werden. Es gibt aber auch Tiere, die keine Art von Überwinterungsform betreiben.

Bei der Winterruhe wird der Schlaf der Tiere dauerhaft von Wachphasen unterbrochen, da sie trotzdem noch Fressen aufsuchen. Beim Winterschlaf sich die Tiere von den Fettreserven und es wird nicht mehr aktiv nach Futter gesucht.

In der Tierwelt entscheidet vor allem die Thermoregulation darüber, ob sie entweder eine Winterstarre oder einen Winterschlaf bzw. eine Winterruhe halten. Da bei den wechselwarmen Tieren die Körpertemperatur von der Außentemperatur abhängt, verfallen sie bei zu niedrigen Temperaturen in eine Starre.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Pflanzen während der kalten Jahreszeit einen Zustand mit niedriger Aktivität einnehmen. Hierzu gehört, dass sie beispielsweise keine Photosynthese mehr betreiben und ihr Wachstum eingestellt ist.

Finales Überwinterungsformen Quiz

Frage

Welche Art von Tieren fällt in den Winterschlaf?

Antwort anzeigen

Antwort

In den Winterschlaf fallen manche gleichwarme Tiere (einige Säugetiere und Vögel).

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Winterschlaf?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Winterschlaf ist ein Ruhezustand, in den manche Tiere während des Winters fallen. Dabei werden im Herbst alle Stoffwechselaktivitäten, allen voran die Körpertemperatur, stark heruntergefahren, damit so der Winter in diesem Zustand überbrückt werden kann.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe, wie einige Körperfunktionen während des Winterschlafs heruntergefahren werden.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Körpertemperatur sinkt auf bis zu 1 °C ab, das Herz schlägt nur noch wenige Male pro Minute und bei manchen Tieren beträgt die Pause zwischen zwei Atemzügen bis zu einer Stunde.

Frage anzeigen

Frage

Wie ernähren sich Tiere während des Winterschlafs?

Antwort anzeigen

Antwort

Winterschläfer ernähren sich von Fettdepots, die sie sich vor dem Winter anfressen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne Beispiele für Tiere, die Winterschlaf halten.

Antwort anzeigen

Antwort

Tiere, die Winterschlaf halten, sind zum Beispiel der Siebenschläfer, die Haselmaus, der Braunbrustigel und das Murmeltier.

Frage anzeigen

Frage

Welche Vorbereitungen müssen Winterschläfer vor dem Winter treffen?

Antwort anzeigen

Antwort

Für Winterschläfer sind der Spätsommer und Herbst wichtig, um die Vorbereitungen für den Winter zu treffen. Dabei sind zwei Dinge essentiell: Der Schlafplatz und die Fettreserven.

Frage anzeigen

Frage

Wie bereiten Winterschläfer ihren Schlafplatz vor?

Antwort anzeigen

Antwort

Schlafplätze werden an Orten gesucht, die vor der Kälte und dem Wetter schützen, wie zum Beispiel in hohlen Baumstämmen oder Erdhöhlen. Zusätzlich werden diese Orte während dem Herbst mit Heu, Stroh, Wolle oder ähnlichem ausgestopft.

Frage anzeigen

Frage

Wie lange dauert der Winterschlaf?

Antwort anzeigen

Antwort

Je nach Tier kann die Dauer des Winterschlafs um einige Monate schwanken. Während zum Beispiel der Igel drei bis vier Monate überdauert, sind es bei Siebenschläfern bis zu sieben Monate.

Frage anzeigen

Frage

Was sind die wichtigsten Auslöser für den Winterschlaf?

Antwort anzeigen

Antwort

  • weniger Vitamin D durch kürzere Tage und weniger Sonnenstrahlen stellt Hormonhaushalt um
  • innere Uhr
Frage anzeigen

Frage

Was sind die Vermutungen dafür, warum Winterschläfer im Frühjahr wieder aufwachen?

Antwort anzeigen

Antwort

Vermutlich stellen die wärmeren Außentemperaturen und das Ansammeln von Stoffwechselendprodukten im Körper die Wecksignale dar. Durch diese werden Hormone ausgeschüttet, durch welche die Körpertemperatur wieder erhöht wird. Dabei wird zunächst der Kopf- und Rumpfbereich aufgrund seiner lebenswichtigen Organe erhöht, und zuletzt die Gliedmaßen wie Arme und Beine.

Frage anzeigen

Frage

Ist der Winterschlaf überlebenswichtig?

Antwort anzeigen

Antwort

Für viele Winterschläfer schon. Manche können aber, wenn es darauf ankommt, auch ohne Winterschlaf den Winter überstehen.

Frage anzeigen

Frage

Kann der Winterschlaf schädlich sein?

Antwort anzeigen

Antwort

Auch wenn der Winterschlaf für die meisten Winterschläfer überlebenswichtig ist, so haben Forschungen herausgefunden, dass dieser negative Auswirkungen auf die Tiere haben kann. Vor allem die Gedächtnisleistungen können nach der Winterschlafphase schlechter sein, als wenn kein Winterschlaf gehalten wurde. Einige Untersuchungen haben sogar ergeben, dass Verbindungen zwischen Nervenzellen im Gehirn abgebaut wurden.

Frage anzeigen

Frage

Was passiert bei der Winterruhe?

Antwort anzeigen

Antwort

Winterruher sind gleichwarm, fressen sich ein Fettpolster während des Herbstes an und verbringen einen Großteil des Winters in einem ruhigen Zustand, allerdings fahren sie ihren Stoffwechsel nur bedingt herunter und behalten ihre normale Körpertemperatur bei.

Frage anzeigen

Frage

Wie ernähren sich Winterruher?

Antwort anzeigen

Antwort

Winterruher haben immer mal wieder längere Wachphasen, in welchen sie Nahrung fressen, die sie davor angesammelt und versteckt haben. Den Rest der Zeit ernähren sie sich - wie auch die Winterschläfer - von dem Fettdepot.

Frage anzeigen

Frage

Welche Lebewesen halten neben Tieren Winterruhe?

Antwort anzeigen

Antwort

Auch einige Pflanzen halten in der kalten Jahreszeit eine Winterruhe. Laubbäume und andere winterharten Pflanzen werfen Blätter ab und lassen frostempfindliche Teile absterben, um so den Winter zu überdauern und im Frühjahr wieder neu zu blühen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die 3 gängigen Überwinterungsformen 

Antwort anzeigen

Antwort

Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre

Frage anzeigen

Frage

Wann tritt die Kältestarre ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Automatisch ab niedrigen Temperaturen um 0 Grad Celsius.

Frage anzeigen

Frage

Wie lange dauert die Kältestarre?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie dauert ca. 3 bis 6 Monate an, ist jedoch bei jeder Spezies unterschiedlich.

Frage anzeigen

Frage

Welche Tiere können in die Winterstarre verfallen?

Antwort anzeigen

Antwort

Nur poikilotherme, also wechselwarme Tiere können in die Kältestarre verfallen.

Frage anzeigen

Frage

Während der Kältestarre sind Stoffwechselprozesse:

Antwort anzeigen

Antwort

verlangsamt

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Frage

Aus was besteht das körpereigene Frostschutzmittel?

Antwort anzeigen

Antwort

Glucose

Frage anzeigen

Frage

Wo befindet sich das körpereigene Frostschutzmittel während es benutzt wird?

Antwort anzeigen

Antwort

Im Blut

Frage anzeigen

Frage

Wie erwacht ein Tier aus der Kältestarre?

Antwort anzeigen

Antwort

Es erwacht bei steigenden Temperaturen automatisch.

Frage anzeigen

Frage

Was besagt die RGT-Regel?

Antwort anzeigen

Antwort

Die RGT-Regel (Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel) ist eine Faustregel, die besagt, dass Reaktionen (wie Stoffwechselprozesse) bei einer Erhöhung um je 10 Kelvin doppelt so schnell ablaufen. Je wärmer die Umgebungstemperatur ist, in welcher die Reaktionen stattfinden, desto schneller können die Reaktionen also ablaufen.


Frage anzeigen

Frage

Wann tritt der Kältetod ein?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim Erreichen des Letalwertes, wenn Körperföüssigkeiten kristallisieren.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann sich ein Tier vor dem Letalwert schützen?

Antwort anzeigen

Antwort

Bevor es in die Starre fällt, muss es sich einen gut isolierten Ort suchen.

Frage anzeigen

Frage

Bei welcher Art kann der Stoffwechselprozess zu einem kompletten Erliegen kommen?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei Pflanzen ist es möglich, dass die Stoffwechselprozesse während der Starre komplett eingestellt werden.

Frage anzeigen

Frage

Wie gelangen Frösche in der Kältestarre an Sauerstoff?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie beziehen Sauerstoff über ihre Haut durch Wasser.

Frage anzeigen

Frage

Worüber nehmen Schildkröten während der Kältestarre Sauerstoff auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Über ihren Mund und Rachenraum und über ihre Kloake.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der größte Unterschied zwischen Winterschlaf und Winterruhe und der Kältestarre?

Antwort anzeigen

Antwort

Nur homoiotherme Tiere können Winterschalf und Winterruhe halten, während nur poikilotherme Tiere in die Kältestarre verfallen können.

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Vogelzug?

Antwort anzeigen

Antwort

Vögel ziehen während den kalten Wintermonaten von ihren Brutgebieten in wärmere Ruhequartiere.

Frage anzeigen

Frage

Warum müssen Vögel in den Wintermonaten verreisen?

Antwort anzeigen

Antwort

Um in wärmeren Gebieten genügend Nahrung zu finden, da in den kalten Wintermonaten keine Insekten zum Fressen mehr aufzufinden sind. 

Frage anzeigen

Frage

Ziehen alle Vögel in den kalten Monaten um?

Antwort anzeigen

Antwort

Nein. Es ziehen nur die Zugvögel und Strichvögel um. 

Frage anzeigen

Frage

In welche drei Arten werden die Vögel unterteilt?

Antwort anzeigen

Antwort

- Standvögel

- Zugvögel

- Strichvögel

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Standvögel?

Antwort anzeigen

Antwort

 Sie bleiben das ganze Jahr über in einem bestimmten Gebiet. 

Frage anzeigen

Frage

Von was ernähren sich Standvögel in kalten Monaten?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie ernähren sich hauptsächlich von Samen, Früchten und Körnern, da kaum noch Insekten und Würmer aufzufinden sind.

Frage anzeigen

Frage

Wann beginnen Zugvögel mit ihrer Reise in Ruhequartiere?

Antwort anzeigen

Antwort

Zugvögel beginnen je nach Art mit ihrer Wanderung in den Süden zwischen August und Oktober.

Frage anzeigen

Frage

Woher wissen Zugvögel, wann sie in ihre Brutgebiete zurückkehren können?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie haben eine Art Kalender im Kopf, den sie weitervererbt bekommen haben.

Frage anzeigen

Frage

Woher wissen Zugvögel, welche Route sie abfliegen müssen?

Antwort anzeigen

Antwort

Faktoren, die ihnen dabei helfen nach der richtigen Route zu fliegen, sind ein innerer Kompass, Landmarken, die erlernt werden können, sowie Stand der Sterne und Sonne.

Frage anzeigen

Frage

Zwischen welchen Zugvogelarten wird unterschieden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Langstreckenzieher
  • Mittelstreckenzieher 
  • Kurzstreckenzieher 
  • Teilzieher 
Frage anzeigen

Frage

Welche Vögel gehören zu den Langstreckenziehern?

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den Langstreckenziehern gehören solche Vögel, die besonders weit verreisen. Ihre Ruhequartiere liegen meist viele tausend Kilometer von den Brutgebieten entfernt.

Frage anzeigen

Frage

Welche Vögel gehören zu den Kurzstreckenziehern?

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den Kurzstreckenziehern gehören Vögel, die nur bis zu 2.000 Kilometer weit wegfliegen, um von ihrem Brutgebiet zum Ruhequartier zu gelangen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Vögel gehören zu den Mittelstreckenziehern?

Antwort anzeigen

Antwort

Als Mittelstreckenzieher bezeichnet man Vögel, deren Routenlänge zwischen denen der Kurz- und Langstreckenzieher liegen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Vögel gehören zu den Teilziehern?

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den Teilziehern gehören Vogelarten, bei denen nur ein Teil der Populationen zieht.

Frage anzeigen

Frage

Warum bilden Vögel Schwärme?

Antwort anzeigen

Antwort

Um sich besser vor Feinden zu schützen.

Frage anzeigen

Frage

Warum fliegen manche Vögel in einer V-Anordnung?

Antwort anzeigen

Antwort

Es entsteht eine Sogwirkung von den Leitvögeln an der Spitze, durch welche die hinteren Vögel mitgezogen werden. 

Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter Strichvögel?

Antwort anzeigen

Antwort

Strichvögel wandern nur kleinere Strecken, um Kälteeinbrüchen und Schneeperioden kurzfristig zu entgehen.

Frage anzeigen

Frage

Zwischen welchen Überwinterungsformen wird in der Tierwelt unterschieden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Winterschlaf
  • Winterstarre
  • Winterruhe
Frage anzeigen

Frage

Was ist die Winterruhe?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei einer Winterruhe handelt es sich um einen Winterschlaf, der von Wachphasen unterbrochen wird.

Frage anzeigen

Frage

Wozu dienen die Wachphasen bei der Winterruhe?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wachphasen nutzen die Tiere dann zum Fressen

Frage anzeigen
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