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Looking for Alaska

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Looking for Alaska

Der Jugendroman "Looking for Alaska" wurde von John Green geschrieben und erschien 2005.

Der Roman handelt von dem 16-jährigen Miles Halter, der Schüler eines Internats in Alabama ist. Dort verliebt er sich in seine Mitschülerin Alaska Young. Die beiden lernen sich besser kennen und freunden sich an. Als Alaska eines Tages bei einem tragischen Autounfall stirbt, versuchen Miles und sein bester Freund die Ursache kennenzulernen.

Der Originaltitel "Looking for Alaska" heißt wörtlich übersetzt so viel wie "Suche nach Alaska". In Deutschland ist der Roman allerdings unter dem Titel "Eine wie Alaska" bekannt.

"Looking for Alaska": Charaktere

Der Roman ist in der ersten Person aus der Erzählperspektive von Miles geschrieben, der gleichzeitig der Protagonist ist.

Miles Halter

  • Spitzname: Pudge ("Pummel")
  • Teenager und Schüler des Internats Culver Creek
  • ist ca. 1,80 m groß
  • schmale Statur und wenig muskulös
  • mag Sport nicht
  • unvoreingenommen gegenüber anderen
  • ab dem ersten Moment an von Alaska fasziniert
  • intellektuell und analysiert jede Situation
  • ist in Florida aufgewachsen und zur Highschool gegangen; war dort ein Außenseiter

Miles sozialisiert sich nicht gerne, viel lieber liest er Biografien. Er ist eine verletzliche Person und ist häufig schüchtern, verwirrt und nicht selbstbewusst. Er versteht sich gut mit dem Colonel, da er diesen als Autoritätsperson ansieht.

Alaska Young

  • Teenagerin und Schülerin der Culver Creek
  • lustig, spontan, impulsiv
  • eher zierlich
  • hat eine laute Stimme
  • neckt Miles gerne und flirtet mit ihm, obwohl sie einen Freund hat
  • sehr selbstständig
  • glaubt an Geister

Alaska mag es, andere zum Lachen zu bringen, wenn sie gute Laune hat. Allerdings verhält sie sich anderen gegenüber kalt, herablassend und gemein, wenn sie schlechte Laune hat. Sie ist häufig sehr launisch, wobei der Grund ihrer schlechten Laune für andere oft nicht erkennbar ist.

Alaskas Mutter ist gestorben, als Alaska noch klein war. Alaska glaubt, es sei ihre Schuld, weil sie damals unter Schock stand und nicht in der Lage war, den Notarzt zu rufen.

Chip Martin

  • Spitzname: The Colonel
  • Teenager und Schüler der Culver Creek High School
  • klein (ca. 1,50 m groß), muskulös, braune Haare
  • tiefe Stimme
  • redet viel
  • sehr direkt und weiß, was er will
  • sein Vater hat die Familie verlassen als Chip klein war
  • Sein Ziel ist es, seiner Mutter ein Haus zu kaufen, damit sie nicht mehr in der armen Wohngegend leben muss.
  • wird von seinen Freund*innen (Alaska, Miles, Takumi) als Anführer angesehen und bietet Miles dadurch Stabilität
  • raucht und trinkt viel Alkohol, um möglichen Problemen aus dem Weg zu gehen

Der Colonel ist hilfsbereit, loyal, humorvoll und hat immer neue Ideen. Er ist intelligent und hat schon ein paar Jahrgänge übersprungen. Aufgrund seiner sehr guten Leistungen hat er ein Stipendium für das Internat bekommen.

Takumi Hikohito

  • Teenager und Schüler der Culver Creek High School
  • japanische Wurzeln
  • schmale Statur, nur ein wenig größer als der Colonel
  • schüchtern
  • eng mit dem Colonel und Alaska befreundet
  • bringt Miles bei, es nicht persönlich zu nehmen, wenn Alaska launisch ist
  • versteht Alaska sehr gut und hat Gefühle für sie
  • hilft dem Colonel und Alaska bei ihren Streichen, da er schnell und agil ist

Mr. Starnes

  • Spitzname: The Eagle
  • alter Mann
  • wohnt in einem durchschnittlich großen Haus gegenüber der Schule
  • ist Dekan des Internats; die meisten Schüler*innen mögen ihn nicht
  • streng, was die Regeln der Schule angeht
  • hat Verständnis für die Streiche der Schüler*innen
  • Alaska und der Colonel haben eine gute Beziehung zu ihm
  • eine beschützende Person

Ein Dekan ist eine Form von Direktor einer Schule bzw. der Vorstand.

"Looking for Alaska": Zusammenfassung

Der Roman ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil erzählt von der Zeit, als Alaska noch gelebt hat. Der zweite Teil berichtet von der Zeit nach ihrem Tod.

Im ersten Teil des Romans werden die Tage bis zu Alaskas Tod heruntergezählt. Allerdings weißt Du als Leser*in nicht, an welchem Tag Alaska stirbt.

Vor Alaskas Tod

Miles zieht von Florida in das Internat "Culver Creek" nach Alabama. Dort lernt er seinen neuen Mitbewohner Chip Martin kennen, der auch The Colonel genannt wird. Dieser gibt Miles den Spitznamen Pudge. Chip stellt ihn Alaska vor, zu der sich Miles direkt hingezogen fühlt. Schon nach der ersten Begegnung mit Alaska fragt Miles den Colonel über sie aus.

In seiner ersten Nacht an der neuen Schule wird Miles von einer Gruppe Mitschüler*innen, die "Weekend Warriors" genannt werden, entführt. Sie fesseln ihn und werfen ihn in den See. Dieses Ritual führen sie bei allen neuen Schüler*innen durch, allerdings wurde bisher noch niemand gefesselt. Miles schafft es zwar aus dem See, das Ritual hätte aber auch tödlich für ihn ausgehen können. Als Miles dem Colonel davon erzählt, verspricht dieser, sich an den Warriors zu rächen.

Es ist der erste Unterrichtstag an der Culver Creek. Chips feste Freundin Sara ruft ihn an. Sie erzählt ihm, dass die "Weekend Warriors" glauben, Chip habe Marya und Paul verraten hat. Die beiden Teenager waren im vorherigen Semester von der Schule verwiesen worden, da sie beim Rauchen und Trinken erwischt wurden.

Später erfährst Du, dass Alaska diejenige war, die Marya und Paul verraten hat. Alaska hätte aufgrund von Fehlverhalten eigentlich selbst von der Schule verwiesen werden müssen. Als der Eagle sie jedoch fragte, ob sie Informationen für ihn hätte, verrät sie die beiden und durfte deshalb weiterhin am Internat bleiben.

Alaska und Miles lernen sich durch den Colonel besser kennen und freunden sich an. Bei einem gemeinsamen Essen bei bei McDonalds, erzählt Alaska Miles, dass sie versucht, ihn mit Lara, der neuen russischen Austauschschülerin, zu verkuppeln. Gemeinsam mit Alaskas Freund gehen sie zu viert aus und schauen sich ein Basketballspiel an. Das Date läuft gut, bis Miles vom Basketball ins Gesicht getroffen wird und sich deswegen übergeben muss – direkt in Lauras Schoß. Da ihm dieser Vorfall peinlich ist, distanziert er sich zunächst von ihr.

Alaska überzeugt Miles davon, während Thanksgiving im Internat zu bleiben, weil Alaska die Einzige ist, die nicht nach Hause fährt. Er entscheidet sich dazu, bei ihr zu bleiben, obwohl er Heimweh hat.

Thanksgiving ist das Erntedankfest in den Vereinigten Staaten und Kanada. Es wird jedes Jahr am vierten Donnerstag im November gefeiert und ist ein traditioneller Feiertag. Durch diesen Tag soll jede*r daran erinnert werden, dankbar zu sein. Der Tag wird in der Regel mit der Familie und/oder Freund*innen verbracht, wobei meistens Truthahn, Gemüse und Kuchen gegessen werden.

Noch während der Feiertage kehrt der Colonel kehrt zurück ins Internat, um Alaska und Miles über Thanksgiving mit zu ihm nach Hause zu nehmen. Seine Mutter Dolores, die in einer Wohnwagensiedlung lebt, hat die beiden eingeladen, und so verbringen sie gemeinsam Thanksgiving. Danach fährt der Colonel die beiden Gäste wieder zurück ins Internat.

Das neue Semester beginnt und in der Nacht kommt Alaska zu Miles und dem Colonel ins Zimmer, um darauf anzustoßen, dass einer ihrer Pranks so gut gelungen ist. Alaska und der Colonel sind sehr betrunken und spielen "Wahrheit oder Pflicht". Später küssen sich Alaska und Miles. Danach schläft sie ein und Miles gesteht ihr, dass er sie liebt. Doch Alaska hört ihn schon nicht mehr.

Einige Zeit später wacht Alaska weinend auf und sagt den anderen beiden, dass sie etwas vergessen habe. Sie bittet Miles und den Colonel den Eagle für sie abzulenken, damit sie das Internat verlassen kann. Die beiden Jungen zünden ein Feuerwerk, damit Alaska unentdeckt fliehen kann. Daraufhin fährt Alaska in betrunkenem Zustand weg.

Mit Alaskas betrunkenen Autofahrt endet der erste Teil des Romans. Im zweiten Teil werden die Tage, die nach Alaskas Tod vergangen sind, heruntergezählt.

Nach Alaskas Tod

Am nächsten Morgen werden alle Schüler*innen zu einer Versammlung in die Sporthalle gerufen. Der Eagle erklärt, dass Alaska letzte Nacht bei einem Unfall gestorben sei. Sie sei ohne Auszuweichen in ein anderes Auto gefahren. Miles glaubt, er allein sei Schuld an dem Unfall, da er sie in ihrem betrunkenen Zustand hatte fahren lassen.

Miles und der Colonel entscheiden sich dazu, auf das Pelham Police Department zu gehen, um nach Zeug*innen zu suchen. Ein Polizist, der selbst Zeuge war, spricht mit ihnen. Er beschreibt, dass im Kofferraum des Autos weiße Tulpen gewesen sind. Die beiden Jungen wissen allerdings schon, dass die Blumen von Jake – Alaskas festem Freund – waren.

Die beiden Freunde versuchen Anzeichen auf einen Selbstmord in Alaskas Vergangenheit zu finden, was aber zu keinem Ergebnis führt. Stattdessen vermuten die Jungen, dass Alaska durch den Alkoholkonsum die Kontrolle verloren haben könnte.

Sie wollen nun herausfinden, wie betrunken Alaska an dem Abend wirklich war. Dafür besorgen sie Schnaps und schaffen es, den Alkoholtester des Eagle zu entwenden. Der Colonel betrinkt sich und versucht, den Promillewert, den Alaska in der vorigen Nacht hatte, zu erreichen. Die beiden kommen schließlich zu der Schlussfolgerung, dass Alaska in ihrem Zustand nicht mehr in der Lage war, zu fahren.

Als Miles in der Nähe seines Zimmers am Münztelefon seine Mutter anruft, sieht er die Kritzeleien, die Alaska in der Telefonzelle hinterlassen hat. Sie hatte ihm von diesen Zeichnungen erzählt, die sie während eines Telefonats gemacht hatte. Miles entdeckt, dass sie ein weißes Gänseblümchen gemalt hat. Er berichtet dem Colonel von seinem Fund.

Schließlich fällt den beiden eine Beobachtung auf, die Alaskas Tod erklären könnte: Sie bemerken, dass Alaskas Mutter am 9. Januar gestorben war und Alaska selbst am 10. Januar. Miles und der Colonel rekonstruieren Alaskas Tod wie folgt: Als sie das weiße Gänseblümchen in der Telefonzelle malte, fiel ihr auf, dass sie den Todestag ihrer Mutter vergessen hatte. Daraufhin wollte sie zum Friedhof fahren. Weil sie aber betrunken war, glaubte sie, sie könne um das entgegenkommende Auto herum fahren. Da sie jedoch keine Kontrolle mehr hat, fährt sie frontal dagegen.

Nachdem die Jungen nun die Todesursache rekonstruiert haben, spüren sie zum ersten Mal nach Alaskas Tod wieder eine Art inneren Frieden. Als Miles in sein Zimmer geht, findet er eine Notiz von Takumi. Er teilt ihm mit, dass er seinen Abschluss nicht an der Culver Creek machen wird und am nächsten Tag zurück nach Japan fliegt.

Takumi schreibt darüber, dass er Alaska in der Nacht traurig in der Telefonzelle gesehen habe. Sie erzählte ihm, dass ihre Mutter vor genau acht Jahren gestorben sei und sie jedes Jahr Blumen an ihr Grab lege. Doch dieses Mal hätte sie es vergessen. Takumi hielt sie nicht auf, da er nicht damit rechnete, dass Alaska in ihrem Zustand noch Auto fahren würde. Durch Takumis Bericht wird die Theorie über Alaskas Todesursache bestätigt. Miles kann nun beginnen, damit abzuschließen.

"Looking for Alaska": Analyse

Der Roman lässt sich hinsichtlich Erzählperspektive, Themen, Symbole, Sprache, Stimmung und Struktur analysieren.

Erzählperspektive

Der Roman ist in der ersten Person aus der Erzählperspektive von Miles (Ich-Perspektive) geschrieben. Durch diese Sichtweise können die Leser*innen Miles' Gedanken besser nachvollziehen und sich in seine Lage hineinversetzen. Durch diese Perspektive wird der Roman emotionaler und persönlicher.

Diese Erzählperspektive hat aber auch zur Folge, dass Leser*innen die Geschichte nicht aus Alaskas Perspektive betrachten können. So bleibt auch der Einblick in ihre Gedanken und Stimmungsschwankungen aus.

Themen

Im Roman stehen verschiedene Themen im Fokus. Die wichtigsten sind Tod, Selbstfindung und Schuld.

Tod

Tod ist das Hauptthema des Buches. Selbst bevor Alaska überhaupt stirbt, wird der Tod schon thematisiert, indem sie zuvor von dem Tod ihrer Mutter erzählt und auch immer wieder Andeutungen auf ihren eigenen Tod macht:

“Y’all smoke to enjoy it. I smoke to die.”

- Alaska Young

Alle Zitate, wenn nicht anders gekennzeichnet, stammen aus John Greens "Looking for Alaska" (2005).

Das Zitat bedeutet übersetzt: "Ihr raucht alle, um es zu genießen. Ich rauche, um zu sterben." Diese Aussage drückt Alaskas Unzufriedenheit aus. Das Rauchen bringt ihr langsam den Tod näher und verkürzt ihr Leben. Außerdem verbindet sie Rauchen mit dem Tod ihrer Mutter verbindet, da sie auch geraucht hat.

Selbstfindung

Das Thema Selbstfindung ist ebenfalls präsent, so lernt Miles im Laufe des Romans z. B. immer mehr über sich selbst. Da er ohne seine Eltern in einen anderen Staat zieht, muss er lernen, mit Unabhängigkeit und Verantwortung umzugehen.

Am Anfang ist er noch sehr schüchtern, allein und introvertiert. Doch Alaska hilft ihm, aus sich herauszukommen und durch seinen neuen Freundeskreis lernt er, mit sozialen Kontakten umzugehen. Nachdem Alaska stirbt, entwickelt sich Miles ebenfalls weiter, indem er Trauer, Reue, Schuld und Liebe erfährt und den Umgang damit lernt.

Schuld

Auch das Gefühl der Schuld wird immer wieder thematisiert. Zum ersten Mal tritt es zum Vorschein, als Miles sein Elternhaus in Florida verlässt. Er fühlt sich schuldig, seine Eltern allein zu lassen. Ebenfalls hat er ein schlechtes Gewissen, als er Alaska zur Liebe über Thanksgiving im Internat bleibt und nicht zu seinen Eltern fährt.

Das Gefühl von Schuld kommt besonders stark im zweiten Teil des Romans zum Vorschein, denn nach Alaskas Tod fühlen sich Miles, Takumi und der Colonel schuldig, sie nicht aufgehalten zu haben. Besonders Miles fühlt sich für den Unfall verantwortlich, weil sie ihn zuvor noch geküsst hatte und er danach nicht sorgsam genug war.

Symbole

In "Looking for Alaska" werden einige Symbole genutzt, die für die Interpretation des Romans behilflich sein können.

Die Zigaretten

Die Zigaretten sind ein präsenter Teil im Leben von Alaska und dem Colonel und werden mit der Zeit auch für Miles immer interessanter. Obwohl Miles das Rauchen am Anfang nicht mag, gewöhnt er sich daran und beginnt schließlich auch, mitzurauchen. Diese neue Angewohnheit zeigt, dass Miles sich anpassen will und Angst davor hat, wieder ein Außenseiter zu werden (wie an seiner alten Schule in Florida).

Außerdem sind die Zigaretten ein Symbol für Tradition, da sich die Freundesgruppe immer zum Rauchen trifft und dabei aktuelle Dinge, wie Pranks, bespricht.

Der See

Der See in der Nähe des Internats ist ein Symbol für Freiheit, denn dort trifft sich die Freundesgruppe gerne zum Entspannen sowie, um über private Dinge zu reden. Der See ist also auch ein Symbol ihrer Freundschaft. Dort sind sie nicht direkt unter der Beobachtung des Eagles oder der Lehrer*innen, weshalb sie sich gerne dorthin zurückziehen.

Die weißen Blumen

Jedes Jahr, am Todestag ihrer Mutter, legt Alaska weiße Tulpen auf ihr Grab. Weiße Tulpen stehen traditionell für Vergebung. Dies ist Alaskas Art, ihrer Mutter zu gedenken und sich indirekt dafür zu entschuldigen, dass sie den Notarzt nicht schneller gerufen hat. Diese Tradition ist ihr sehr wichtig, weshalb sie auch in ihrer eigenen Todesnacht schnell zum Friedhof fahren will. Durch diese Geste drückt Alaska die Liebe zu ihrer Mutter aus.

Außerdem erinnert sich Alaska durch die weißen Gänseblümchen, die sie in das Münztelefon kritzelt, an ihre Mutter. Diese hatte ihr früher immer eine Blume ins Haar gesteckt. Gänseblümchen sind ein traditionelles Symbol für Unschuld, was zu Alaskas Kindheit passt.

Sprache & Stimmung

Die Sprache des Romans ist eher pessimistisch, zum Ende hin aber hoffnungsvoll, als die Freunde die Todesursache wissen und mit mehr Hoffnung in die Zukunft schauen können. Durch den negativen Ton und das präsente Thema "Tod" ist die Stimmung eher depressiv und tragisch.

Dies macht sich beispielsweise auch in den folgenden Kommentaren bemerkbar:

Pudge, what you must unterstand is that I am a deeply unhappy person."

- Alaska zu Miles

Alaska bringt in diesem Zitat zum Ausdruck, dass sie eine generell unglückliche Person ist.

Der Roman ist aber auch mysteriös. Es finden sich zahlreiche Metaphern und andere sprachliche Mittel, wie Vergleiche, die die Leser*innen dazu anregen, genauer über Situationen nachzudenken und diese zu analysieren. Die mysteriöse Stimmung zieht sich durch die gesamte Geschichte, da es immer wieder Situationen gibt, in denen man als Leser*in nicht über alle Details Bescheid weiß.

Eine Metapher ist ein rhetorisches Mittel, das aus einem oder aus mehreren Wörtern besteht. Dabei wird die Bedeutung eines Wortes bildlich auf ein anderes übertragen. Metaphern werden benutzt, um Texte auszuschmücken und sie lebendiger wirken zu lassen.

Hier findest Du eine Metapher aus dem Roman als Beispiel:

"Labyrinth des Leidens"

Die Metapher "Labyrinth des Leidens" soll bedeuten, dass das Leben ein Labyrinth ist. Um den richtigen Weg im Leben zu finden, müssen öfter mal Umwege gemacht werden. Auch wenn ein Weg im Leben aussichtslos erscheinen kann, so die Metapher, findet jede*r irgendwann den richtigen Weg aus dem Labyrinth heraus und das Leid ist vorbei.

Um mehr zu diesem Thema zu erfahren, schau Dir gerne unsere Erklärung "Rhetorische Stilmittel" an.

Struktur

Die Struktur des Romans lässt sich in sechs Teile einteilen: die Exposition, der Konflikt, die steigende Handlung, der Höhepunkt bzw. Klimax, die fallende Handlung und zum Schluss die Auflösung.

Exposition: Der Roman beginnt damit, dass Miles sein Zuhause in Florida verlässt, um auf das Internat der Culver Creek in Alabama zu gehen.

Eine Exposition ist die Einführung der Leser*innen in die Geschichte.

Konflikt: Der Konflikt beginnt damit, dass Miles anfängt, Gefühle für Alaska zu entwickeln.

Steigende Handlung: Der Colonel, Miles und Alaska spielen betrunken "Wahrheit oder Pflicht". Das Spiel endet damit, dass Miles und Alaska herumalbern und sich küssen. Die Situation endet, als sie ihm sagt, dass sie das Küssen zu einem anderen Zeitpunkt fortführen.

Höhepunkt/Klimax: Mitten in der Nacht bricht Alaska in Panik aus und verlässt das Zimmer von Miles und dem Colonel. Sie fährt weg, ohne den anderen zu erzählen, wohin.

Fallende Handlung: Der Eagle trommelt alle Schüler*innen zu einer Versammlung zusammen. Dort verkündet er Alaskas Tod.

Auflösung: Miles und der Colonel wollen herausfinden, was mit Alaska passiert ist. Schließlich können sie sich mit der Theorie abfinden, dass Alaska Blumen zu dem Grab ihrer Mutter bringen wollte, weil sie ihren Todestag vergessen hatte.

"Looking for Alaska": Interpretation der Schlüsselstellen

Der Roman bietet mehrere Schlüsselstellen, die den Verlauf der weiteren Handlung beeinflussen.

Vor dem Unfall

Die Szene spielt sich am Abend von Alaskas Unfall ab und ist als Höhepunkt der Geschichte einzuordnen. Mit dieser Szene endet der erste Teil des Romans, der von der Zeit vor Alaskas Tod handelt.

In dieser Szene kommt Alaska aufgelöst in Miles' Zimmer, um getröstet zu werden. Dieser Moment dient als Schlüsselstelle, da Alaska sich Miles hier zum ersten Mal richtig anvertraut. Obwohl Miles Alaskas Stimmungsschwankungen und mehrdeutige Aussagen nicht versteht, versucht er sie zu trösten und zu unterstützen.

Alaska ist in dieser Szene zum ersten Mal sehr emotional. Das Mädchen, das sonst so taff und stark wirkt, bricht hier zusammen und wirkt plötzlich orientierungslos und instabil. Nicht nur Miles, sondern auch die Leser*innen lernen Alaska nun von einer anderen, gefühlvollen Seite kennen.

Kritzelei am Münztelefon

Ebenso wichtig für den Verlauf der Handlung ist die Szene, in der Miles die gekritzelten Gänseblümchen findet. Durch die Blumen kommen Miles und der Colonel auf die Idee, dass Alaska dadurch wohl an etwas erinnert wurde, dass sie völlig aus der Fassung brachte.

Die Vermutung der Jungen bestätigt sich, dass Alaska durch das Malen bemerkte, dass sie den Todestag ihrer Mutter vergessen hatte. Um dies gutzumachen und ihr Blumen zu bringen, fuhr sie zum Grab ihrer Mutter.

Die weißen Blumen, die in Alaskas Zimmer lagen, hatte sie eigentlich von ihrem Freund Jake geschenkt bekommen.

Nur durch die Kritzelei am Münztelefon erfahren Miles und der Colonel also den Grund für Alaskas plötzliches Verschwinden und damit für ihren Tod. Durch dieses Wissen können sie nach dem Tod zum ersten Mal wieder eine Art inneren Frieden finden.

"Looking for Alaska": Autor John Green

John Michael Green wurde am 24. August 1977 in Indianapolis im Bundessaat Indiana geboren. Aufgewachsen ist er in Orlando im Bundesstaat Florida. Wie Miles besuchte er selbst ein Internat in Alabama. Er war Schüler der Indian Springs School. Die Erfahrungen, die er dort machte, inspirierten ihn zu seinem ersten Roman "Looking for Alaska".

Später folgten mehrere internationale Auszeichnungen im Bereich der Jugendliteratur und weitere bekannte Romane wie "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Mittlerweile arbeitet er aber auch als Executive Producer ("ausführender Produzent") mit Produktionsfirmen für Filme, wie z. B. "Margos Spuren", zusammen.

Um mehr über den Roman "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" zu erfahren, schau dir gerne unsere Erklärung "The Fault in our Stars" an.

"Looking for Alaska" - Das Wichtigste

  • "Looking for Alaska" wurde von John Green geschrieben und erschien 2005.
  • Der Roman handelt von dem 16-jährigen Miles Halter, der Schüler eines Internats in Alabama ist. Dort verliebt er sich in seine Mitschülerin Alaska Young. Die beiden lernen sich besser kennen, bis Alaska eines Tages bei einem tragischen Autounfall stirbt.
  • Der Autor war selbst Schüler eines Internats und wurde durch seine Erfahrungen, die er dort gemacht hat, inspiriert.
  • Der erste Teil erzählt von der Zeit, als Alaska noch gelebt hat, während der zweite Teil von der Zeit nach ihrem Tod berichtet.
  • Der Roman behandelt die Themen Tod, Selbstfindung und Schuld.
  • John Green benutzt Symbole wie die Zigaretten, die weißen Blumen und den See.
  • Der Höhepunkt des Romans ist die Nacht, in der Alaska tödlich verunglückt.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Looking for Alaska

Es handelt von dem 16-jährigen Miles Halter, der Schüler eines Internats in Alabama ist. Dort verliebt er sich in seine Mitschülerin Alaska Young. Daraufhin lernen sich die beiden besser kennen, bis Alaska eines Tages bei einem tragischen Autounfall stirbt. 

Die Fernsehserie "Looking for Alaska" wurde am 18. Oktober 2019 veröffentlicht.

Der Roman basiert auf den eigenen Erfahrungen des Autors John Green, da er selbst Schüler eines Internats war.

Finales Looking for Alaska Quiz

Frage

Von wem wurde "Looking for Alaska" geschrieben?

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Antwort

John Green

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Frage

Wer zählt in "Looking for Alaska" als launische Person?

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Antwort

Alaska

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Frage

Was steht auf der Notiz, die Takumi Miles hinterlässt?

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Antwort

Er hinterlässt die Information, dass er zurück nach Japan zieht.

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Frage

Mit wem betrügt Alaska ihren Freund? 

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Antwort

Sie betrügt ihn mit Miles. 

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Frage

Aus welchem Staat kommt Miles? 

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Antwort

Florida 

Frage anzeigen

Frage

Was ist Miles' Spitzname?

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Antwort

Pudge 

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Frage

Wie heißt die Gruppe Teenager, die Miles in der ersten Nacht im Internat prankt?

Antwort anzeigen

Antwort

Weekend Warriors

Frage anzeigen

Frage

Zu welchem Fest sind Miles und Alaska bei dem Colonel zu Besuch?

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Antwort

Thanksgiving

Frage anzeigen

Frage

Was ist der richtige Name des Colonels

Antwort anzeigen

Antwort

Chip Martin 

Frage anzeigen

Frage

Wie ist Alaska gestorben? 

Antwort anzeigen

Antwort

Sie hatte betrunken einen Autounfall.

Frage anzeigen

Frage

Welche Farbe haben die Blumen in "Looking for Alaska"? 

Antwort anzeigen

Antwort

weiß

Frage anzeigen

Frage

Wie ist die Stimmung in "Looking for Alaska"?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Stimmung ist hauptsächlich pessimistisch, depressiv und tragisch. 

Frage anzeigen

Frage

Wer ist der/die Protagonist*in in "Looking for Alaska"? 

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Antwort

Miles Halter

Frage anzeigen

Frage

Welche Themen werden in "Looking for Alaska" behandelt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Themen Tod, Selbstfindung und Schuld werden behandelt.

Frage anzeigen

Frage

Was haben der Charakter Miles und der Autor John Green gemeinsam?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie kommen beide aus Florida und haben ein Internat in Alabama besucht.

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