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George Orwell 1984

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George Orwell 1984

Das Buch "1984" von George Orwell wurde 1949 veröffentlicht und erzählt die Geschichte einer Dystopie. Darin versucht Winston Smith, sich gegen eine manipulative Regierung aufzulehnen – doch es kommt zu schwerwiegenden Schicksalsschlägen. Es geht um totale Überwachung, staatliche Kontrolle und gescheiterten Widerstand.

Eine Dystopie ist meist eine Erzählung, in der eine zukünftige Welt dargestellt wird, die erschreckend oder unvorstellbar wirkt. Sie ist das Gegenteil einer Utopie, die eine paradiesische Welt beschreibt. Möchtest Du mehr darüber wissen, schau Dir die Erklärung "Utopia and Dystopia" an.

Charakterisierung der Figuren in "1984"

In George Orwells Buch "1984" lernst Du einige Charaktere kennen. Für das Verständnis sind die Hauptpersonen Winston, Julia, O'Brien und Mr. Charrington am wichtigsten.

Winston Smith

  • Protagonist
  • neugierig, intelligent und nachdenklich
  • schreibt, raucht und trinkt
  • wirkt zerbrechlich, pessimistisch und paranoid
  • hasst die Partei The Party, hat zwar Angst davor, aber rebelliert dagegen
  • führt eine fatalistische Lebensweise

Fatalismus ist eine Weltanschauung, die beschreibt, dass alle Geschehnisse vorbestimmt und nicht beeinflussbar sind.

O'Brien

  • hinterlistig und mysteriös
  • foltert Winston am Ende und bricht seinen Geist
  • symbolisiert die gesamte Partei
  • Charaktereigenschaften und Persönlichkeit sind für den/die Leser*in nicht ersichtlich

Julia

  • optimistisch, glücklich
  • versucht, das Beste aus ihrem Leben zu machen
  • verabscheut The Party und rebelliert durch sexuelle Affären mit verschiedenen Parteimitgliedern dagegen
  • Verbundenheit zu Winston durch Sinnlichkeit und Freude am Sex, ansonsten verschieden
  • will Partei stürzen, um eigene Bedürfnisse frei auszuleben

Mr. Charrington

  • verwitweter, älterer Mann
  • wirkt wie ein Helfer von Winston
  • besitzt Antiquitätenladen im Arbeiterviertel Londons
  • verkauft Winston sein Tagebuch und vermietet ein Zimmer an Winston und Julia
  • stellt sich gegen Ende als hinterlistig und ist in Wirklichkeit Teil der Thought Police (deutsch: Gedankenpolizei)

Zusammenfassung und Inhalte von "1984"

George Orwell unterteilte den Roman "1984" in drei Teile, die er jeweils "Buch Eins", "Buch Zwei" und "Buch Drei" nennt.

Buch Eins

Buch Eins beschreibt den Kontext der Geschichte von George Orwell. Sie findet in Oceania statt –

einer von drei Nationen. In London, der Hauptstadt von Oceania, ist Winston Smith ein Mitglied der regierenden Partei.

Die Partei hat den Namen The Party ("Die Partei") und folgt der Ideologie Ingsoc. Diese Abkürzung steht für English Socialism. The Party überwacht alle Einwohner*innen in Oceania. Zur Überwachung sind überall in Oceania Bildschirme, sogenannte Telescreens, Mikrofone und Kameras installiert. Auch in den Häusern der Einwohner*innen befinden sich Überwachungsgeräte.

English Socialism ist die erfundene politische Ideologie, die in Oceania herrscht. Durch strengste Überwachung leben dort Menschen, die Big Brother gehorchen und The Party gegenüber loyal sind.

Die Person, die immer wieder auf den Bildschirmen zu sehen ist, wird Big Brother genannt. Er ist der Diktator von Oceania und kontrolliert mithilfe von The Party das Leben der Einwohner*innen. Dabei beobachten sie alles – von der gesprochenen Sprache bis hin zum Schulunterricht.

Ein Diktator ist eine Person, die ein Land alleine beherrscht und die Bevölkerung bei der Gestaltung der Regierung kein Mitspracherecht hat. Die zugehörige Staatsform wird Diktatur genannt.

Um revolutionäre Ideen im Keim zu ersticken, spricht die gesamte Bevölkerung eine einheitliche Sprache namens Newspeak. Aus dieser wurden alle staatskritischen Wörter entfernt. Selbst das Nachdenken über eine mögliche Rebellion ist bereits eine Straftat, die unter dem Begriff Thoughtcrime ("Gedankenstraftat") bekannt ist, also. Nach Thoughtcrimes wird vom Geheimdienst namens Thought Police ("Gedankenpolizei") gefahndet.

Doch gerade der Protagonist Winston begeht diese Thoughtcrimes, denn er hasst den Überwachungsstaat und lehnt das Verbot zum freien Denken ab. In einem Tagebuch, das er von Mr. Charrington, dem Besitzer eines Antiquitätenladens, gekauft hat, schreibt er darum seine illegalen Gedanken auf.

The Brotherhood ist eine geheime Organisation von Emmanuel Goldstein, die plant, die Regierung zu stürzen.

Buch Zwei

Winston arbeitet im Ministry of Truth und seine Arbeit ist es, historische Texte zu verfälschen, damit diese besser zur Ideologie der Partei passen und die wahre Geschichte verschleiert wird. An seinem Arbeitsplatz bemerkt er eine dunkelhaarige Frau, die ihn beobachtet. Er vermutet aus einem unbekannten Grund, dass sie seine Thoughtcrimes bemerkt hat und ihn bei der Partei verraten wird. Deshalb entwickelt Winston ihr gegenüber negative Gefühle.

Abends spaziert Winston häufig durch die Armenviertel der Stadt. Kurz darauf erhält er einen Brief von der fremden Frau, die ihn vor Kurzem beobachtet hatte. Sie heißt Julia Winston und gesteht ihm in dem Brief ihre Liebe. Kurz darauf reden die beiden miteinander und Winstons Abneigung ihr gegenüber schlägt in Neugier um. Er lässt sich auf eine Affäre mit ihr ein, wobei er stets vorsichtig bleibt – schließlich hat er immer noch Angst, dass Julia eine Spionin der Partei sein könnte. Die Affäre der beiden ist illegal, da es in Oceania nicht erlaubt ist, Sex zu haben.

Sexualität ist in "1984" nur zu Fortpflanzungszwecken erlaubt und es wird geplant, sie in Zukunft ganz durch künstliche Befruchtung zu ersetzen.

Anfangs schlafen Julia und Winston heimlich auf dem Land außerhalb der Stadt miteinander, doch später mietet Winston ein kleines Zimmer von Mr. Charrington, das nicht unter Beobachtung der Partei stehen soll. Winston bleibt misstrauisch, er ist sich fast sicher, dass die beiden bereits erwischt worden sind. Julia versucht, ihn zu beruhigen. Je länger ihre Affäre dauert, desto mehr hasst Winston The Party. Winston hofft nach wie vor, dass O'Brien wirklich bei der Brotherhood ist.

Winston erhält nach einiger Zeit die Nachricht, dass O'Brien ihn persönlich treffen möchte. Dort eröffnet O'Brien den beiden, dass er selbst Gegner der Partei ist und der Brotherhood angehört. Er gibt ihnen ein Buch, verfasst von dem Anführer der Brotherhood. Darin wird die Weltansicht der Brotherhood beschrieben.

Winston und Julia gehen zurück nach Hause, wo Winston Julia aus dem Buch vorliest. Kurz darauf stürmen Soldaten in das Zimmer und nehmen die beiden fest. Mr. Charrington hat das Paar verraten, da er selbst Teil der Thought Police ist. Winston wird von Julia getrennt und zum Ministry of Love ("Ministerium für Liebe") gebracht.

Das Ministry of Love stellt sicher, dass jede*r loyal zu Big Brother ist. Um das sicherzustellen, wenden sie Gehirnwäschen an.

Buch Drei

Im Ministry of Love wird Winston von O'Brien gefoltert, der doch kein Mitglied der Brotherhood ist, sondern nur so getan hat, um Winston mit seinen Soldaten des Thoughtcrime zu überführen. Winston wird monatelang mittels Elektroschocks einer Gehirnwäsche unterzogen.

Eine Gehirnwäsche ist eine Art der Folter, bei der dem Opfer Meinungen aufgezwungen werden, um Einstellung zu ändern.

O’Brien erklärt ihm das wahre Geheimnis hinter der Partei: das Ausnutzen von Macht. In aller Deutlichkeit erklärt er die Grundprinzipien des Staats. Er sagt, Macht bedeute, den menschlichen Verstand in Stücke zu reißen und ihn je nach Belieben wieder neu zusammenzufügen. Im letzten Schritt der Folter, konfrontiert O'Brien Winston mit Ratten, die Winstons größte Angst sind. Winston bittet O'Brien daraufhin, von ihm abzulassen und stattdessen Julia zu foltern.

O'Brien hat erreicht, was er wollte: Winston hat Julia aufgegeben. Für O'Brien ist es das Zeichen, dass Winston seelisch komplett gebrochen ist und er The Party nicht mehr gefährden kann. Er wird freigelassen und akzeptiert von nun an alle Taten der Partei. Er fängt an, Big Brother zu lieben.

Erzählperspektive und Sprache in "1984"

In dem Buch "1984" wird das Geschehen aus den Augen von Winston, also der Perspektive eines personalen Erzählers geschildert. Diese Erzählperspektive ermöglicht es George Orwell den/die Leser*in über die verschiedenen Gedanken, Emotionen oder vergangene Erlebnisse der Hauptfigur zu informieren. Einblick in andere Charaktere erhältst Du nur durch Dialoge, die Winston mit diesen führt.

Der personale Erzähler beschreibt eine Erzählperspektive, welche den/die Leser*in an den Empfindungen, Hintergründen und Gedanken der Hauptfigur teilhaben lässt. Andere Erzählperspektiven lernst Du in dem Beitrag "Point of View" kennen.

Sprache und Zitate

Die Sprache, die George Orwell in "1984" verwendet, ist eher einfach gehalten. Dieser Schreibstil soll die Atmosphäre, die Winston aushalten muss, widerspiegeln. Dadurch wird verdeutlicht, dass in dem London aus "1984" keine Individualität erwünscht ist und daher alles, das die Bevölkerung glücklich stimmen könnte, tabu ist.

Das spiegelt sich auch im Essen wider, welches als eintönig, matschig und ungenießbar wie in diesem Zitat beschrieben wird:

He began swallowing spoonfuls of the stew, which, in among its general sloppiness, had cubes of spongy pinkish stuff which was probably a preparation of meat.1

Selbst "Genussmittel", wie Alkohol und Zigaretten, die bei den Menschen in einer nicht-dystopischen Welt Glückshormone freisetzen, sind unbefriedigend. Orwell drückt dies so aus:

As always, the gin made him shudder and even retch slightly. The stuff was horrible.1

Du siehst also an diesem Zitat, dass der Gin als schrecklich und ekelhaft bezeichnet wird. Die Einwohner*innen bekommen Zigaretten und Alkohol im Roman zwar als Belohnung, aber trotzdem sind diese von minderwertiger Qualität.

Der Schreibstil in "1984" ist kaum ausgeschmückt oder poetisch, sondern beschreibt klar die Realität. Orwell bevorzugt direkte und deutliche Sprache. Demnach ist auch Winstons Tagesablauf klar und deutlich durchstrukturiert. Pünktlich zeigt ihm sein Telescreen an, dass es Zeit ist, zurück an die Arbeit zu gehen, wie Du in diesem Zitat lesen kannst:

The telescreen struck fourteen. He must leave in ten minutes. He had to be back at work by fourteen-thirty.1

Außerhalb von Winstons Lebenswelt nutzt Orwell hauptsächlich Gedankenströme, um die trübe und freudlose Stimmung in London zu unterstreichen, was Du in diesem Zitat erkennen kannst:

Winston Smith, his chin nuzzled into his breast in an effort to escape the vile wind, slipped quickly through the glass doors of Victory Mansions, though not quickly enough to prevent a swirl of gritty dust from entering along with him.1

Die Adjektive vile ("niederträchtig") und gritty ("grob") unterstreichen das trübe Bild, das Du beim Lesen von "1984" vermutlich ohnehin schon hast.

Geht es um Winstons deprimierende Gefühlswelt, bedient sich Orwell außerdem Metaphern und kunstvoller Sprache. Das Ticken der Uhr verleiht ihm hier neue Kraft; Winston ist ein "einsamer Geist", der die Wahrheit wie in diesem Zitat ausspricht:

Curiously, the chiming of the hour seemed to have put new heart into him. He was a lonely ghost uttering a truth that nobody would ever hear.1

Eine Metapher ist ein Stilmittel, bei dem ein Wort die eigentliche Bedeutung verliert, indem Du es in einem anderen Zusammenhang vorbringst. Möchtest Du mehr darüber erfahren, sie Dir die Erklärung "Stilmittel Englisch" an.

Dialekt

Auffällig im Buch ist, dass nur Personen höheren Ranges, z. B. Mitglieder der Partei oder Arbeiter in den Ministerien von The Party, Standard-Englisch sprechen. Die Menschen, die im Armenviertel leben, sprechen Dialekt.

Dieser ist vergleichbar mit dem realen englischen Dialekt Cockney. Er wird teils von der ärmeren Arbeiterklasse in England gesprochen. Im Cockney-Dialekt herrschen andere grammatikalische Regeln und Worte werden im Gespräch häufig abgekürzt, wie Du in diesem Zitat lesen kannst.

‘I arst you civil enough, didn’t I?’ said the old man, straightening his shoulders pugnaciously. ‘You telling me you ain’t got a pint mug in the ‘ole bleeding boozer?’ 1

Diese Ausdrucksweise entspricht nicht der Grammatik des Standard-Englisch und enthält Abkürzungen ('isself statt himself, 'alf statt half, 'ave statt have) und Dialekt-Wörter wie boozer ("Pub") oder Schimpfwörter wie bleeding ("verdammt").

Diese Sprachunterschiede sollen den großen sozialen Unterschied zwischen den Parteimitgliedern und dem Armenviertel zeigen. The Party verspricht mit ihrer "sozialistischen" Ideologie, dass jeder Mensch gleichberechtigt und die Bevölkerung zu einer sozialen Klasse verschmolzen sei. Das stimmt faktisch jedoch nicht. Menschen des ärmeren Teils der Gesellschaft erhalten keine Bildung, sind nicht politisch und arbeitende Marionetten. Sie leben in Armut und Elend.

Standard-Englisch ist das Englisch, das als "Hochenglisch" beschrieben wird. Es wird in Schulen gelehrt und hat eine standardisierte Grammatik und ein eingegrenztes Vokabular.

Analyse von "1984"

Eine Analyse der Motive und Symbolik findest Du in diesem Abschnitt.

Motive und Symbolik in "1984"

Wichtige Symboliken stecken hinter dem Charakter Big Brother und dem System des Doublethinks, das Du bereits kennengelernt hast.

Doublethink

"Doublethink" ist eine Taktik der psychologischen Manipulation von The Party, die sie den Menschen von ihrer Kindheit an anerzieht. Schließlich haben viele noch Erinnerungen an eine Zeit vor The Party, an eine Vergangenheit, deren Existenz heute geleugnet wird – doch sie werden dermaßen mit Fehlinformationen überschüttet, dass sie sich selbst nicht mehr vertrauen und ihre Erinnerungen irgendwann vergessen.

Doublethink ist also das Phänomen, zwei widersprüchliche Gedanken gleichzeitig im Kopf zu haben – ohne das zu hinterfragen. So akzeptieren Menschen die Namen der zentralen Ministerien von Oceania:

  1. Ministry of Plenty: Ministerium für Reichtum und überwacht den wirtschaftlichen Mangel

  2. Ministry of Peace: Ministerium für Frieden und führt Krieg

  3. Ministry of Truth: Ministerium der Wahrheit, schreibt die Geschichte in Lügen um

  4. Ministry of Love: Ministerium der Liebe ist das Zentrum der Folter- und Bestrafungsaktionen

Vor allem die Arbeiter*innen im Ministry of Truth verfälschen historische Daten und verbreiten oder optimieren dadurch die Ideologien von Oceania. Dadurch bringt The Party die Bürger*innen dazu, falsche Informationen zu verinnerlichen, ohne diese zu hinterfragen. The Party erhofft sich so eine immer größere Kontrolle über die Bevölkerung. Somit hat sie die Macht über Gedanken, Meinungen und "Fakten" zu regieren und nutzt dies durch Doublethink aus.

Big Brother

Big Brother ("Großer Bruder") repräsentiert The Party und ist überall zu sehen. Big Brother wird als ein gut aussehender schwarzhaariger Mann Mitte vierzig dargestellt. Winston ist sich nicht wirklich sicher, ob er existiert oder nicht.

Er symbolisiert im Buch die Macht eines totalitären Staates. Die Bevölkerung wird konstant beobachtet. Jeder Schritt und jeder Gedanke wird durch ihn und seine Partei beobachtet und verfolgt. Big Brother spiegelt den Einfluss auf die Bürger*innen gebündelt in einer Person wider.

Big Brother verdeutlicht auch die Hinterlistigkeit seiner Partei. Sein Name erweckt den Gedanken, dass er die Bevölkerung wie ein großer Bruder beschützt. Schnell wird Dir klar, dass das nicht der Wahrheit entspricht – Big Brother ist ein Instrument der Macht und des Gehorsams.

Das Sprichwort Big Brother is watching you! kennst Du vielleicht. Der Ursprung liegt in George Orwells Werk "1984". Du verwendest das Sprichwort, um zu sagen, dass Du Dich beobachtet fühlst. Auch eine TV-Sendung ist danach benannt. Darin ziehen verschiedene Menschen in ein Haus und lassen dort ihr Zusammenleben filmen.

Telescreens

Die "Telescreens", also die Bildschirme, die Du in jeder Wohnung in Oceania findest, sind das Hauptmedium, durch das die Bevölkerung von Big Brother überwacht wird.

Die Bildschirme zeigen die ständige Überwachung und Spionage, welche die Bevölkerung erfahren muss. Als Rechtfertigung nennt The Party, dass sie nur die Sicherheit innerhalb der Nation garantieren wollen.

Die Screens symbolisieren, wie ein totalitärer Staat Technologie ausnutzt, um Kontrolle über das eigene Volk zu erlangen.

Themen in "1984"

"1984" ist ein sehr politisches Werk und kritisiert den Totalitarismus. Durch die Kritik macht der Autor George Orwell klar, welche Macht Sprache dabei haben kann. Treue und Liebe gibt es in "1984" nur der Staatsmacht gegenüber.

Die Gefahr des Totalitarismus

George Orwell nutzt sein Buch "1984", um die Bevölkerung Europas und Nordamerikas vor der Gefahr von Totalitarismus zu warnen. Er selber hat beobachtet, wie in Spanien und Russland totalitäre Regierungen ihre Bevölkerung unterdrückt und ihre eigene Macht ausgebaut haben.

George Orwell reiste nach Spanien und Russland, als beide Länder unter totalitärer Herrschaft standen. Dort versucht der Staat, Macht auf die Bevölkerung auszuüben. Spanien wurde 1939 bis 1975 vom Diktator Francisco Franco regiert. Russland war damals Teil der Sowjetunion, die von 1922 bis 1991 existierte und von 1929 bis 1953 vom totalitären Herrscher Joseph Stalin regiert wurde.

Auch im Kalten Krieg wurden Menschen beobachtet und dabei die bereits bestehende Technologie verwendet.

Beispiel hierfür ist die ICBM, eine Interkontinentalrakete, die mithilfe von neuer Computertechnologie besser steuerbar war. Außerdem wurden winzige, tragbare und versteckbare Video- und Aufzeichnungstechnologien entwickelt.

Der Roman wurde zu Beginn des Kalten Krieges geschrieben, weshalb George Orwell die Technologie und ihren potenziellen Einfluss in "1984" aufgreift. Dadurch zeigte er, dass eine derart dunkle Zukunft bereits in 35 Jahren Realität sein könnte, wenn nicht rechtzeitig gegen den Totalitarismus rebelliert werden würde.

Der Protagonist von "1984" versucht zwar zu rebellieren, doch seine Versuche werden gestoppt und die Gefahr, die von ihm ausgeht, wird durch Folter "ausgeschaltet". Seine Mission ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Der Kalte Krieg war eine historische Periode zwischen 1947 und 1989. Die Stimmung zwischen den USA und der Sowjetunion war aufgrund gebrochener Verträge und militärischer Konflikte angespannt, doch zu einem direkten Krieg kam es nie. Beide Länder wussten, dass sie jeweils über Atomwaffen verfügten. Ein Krieg hätte sie "gezwungen", diese zu verwenden und vermutlich zur Zerstörung der Erde geführt.

Sprache als Mittel zur Kontrolle

The Party versucht in der Bevölkerung eine neue Sprache namens "newspeak" einzuführen. Die Sprache ist noch nicht in der Bevölkerung verbreitet und ist im Prozess, die englische Sprache zu ersetzen. Die Sprache ist dem Englischen ähnlich, doch ist um neue Wörter und unbekannte Grammatik ergänzt worden. Wie die Sprache aussiehst, liest Du in diesem Zitat:

reporting bb dayorder doubleplusungood refs unpersons1

Möchtest Du dieses Zitat in normales Englisch übersetzen, würde das so aussehen:

The reporting of Big Brother’s Order for the Day in "The Times" of December 3rd 1983 is extremely unsatisfactory and makes references to non-existent persons. Rewrite it in full and submit your draft to higher authority before filing.1

Der Plan ist, in naher Zukunft das komplette Standard-Englisch durch newspeak zu ersetzen. Newspeak enthält keinerlei regierungskritische Begriffe. Der Grundgedanke von newspeak ist es, alle Nuancen, alle Schönheit, die eine Sprache besitzen kann, zu entfernen und Wörter, die starke Gefühle hervorrufen könnten, zu verbieten. Das Wort bad zum Beispiel existiert deshalb nicht mehr, es heißt jetzt ungood.

Langfristig sollen dadurch Pläne einer Rebellion gar nicht erst geschmiedet werden können, weil den Menschen schlichtweg die Worte fehlen, um sie auszudrücken oder sich auszutauschen.

Durch die standardisierte Sprache, die keine Veränderungen wie Umgangssprache oder Slang erlaubt, wird die Sprache einheitlich gehalten. Dadurch wird weiterhin gezeigt, dass die Sprache genauso wenig individuell ist wie die Gesellschaft selber.

Ein Slang ist eine Art von Umgangssprache, die meistens nur gesprochen und nicht geschrieben wird. Sie wird häufig als unhöflich beschrieben und stammt meistens von bestimmten sozialen Gruppen.

Außerdem wurde newspeak mit ideologischem Gedankengut gefüllt, das die Bevölkerung unterbewusst weiter beeinflusst.

Treue und Liebe

In Oceania gibt es Treue nur der Partei gegenüber. Alle anderen menschlichen und grundlegenden Akte der Nächstenliebe oder des Vertrauens werden von der Partei im Keim erstickt. Nachbarn beobachten und verraten einander. Eigene Familienmitglieder werden an die Thought Police verraten. The Party erlaubt Paaren zwar, zu heiraten und zum Zwecke der Fortpflanzung Kinder zu zeugen, aber Liebesbeziehungen sind nicht erwünscht.

Bevor Winston von Julias Gefühlen erfährt, verdächtigt er sie, eine Spionin zu sein und hat gewalttätige Fantasien über sie. Das zeigt Dir, wie nah Gewalt und Lust in einer unterdrückten Gesellschaft beieinanderliegen können. Schließlich werden sämtliche sexuellen Triebe der Menschen Oceanias gezielt unterdrückt und können sich so schnell in Hass entladen. Sex oder Liebe würde einen Wirbel an Emotionen auslösen, der die stabile Gesellschaftsordnung gefährden könnte. Körperliche Nähe ist für The Party deshalb politischer Verrat.

Winstons künstliche Liebe zu Big Brother ist erzwungen und durch Manipulation entstanden. Seine Liebe zu Julia war echt und menschlich. Ihre anfängliche, sehr lustvolle Sexbeziehung hat sich schnell zu wahrer Liebe entwickelt, und Winston hatte sich eigentlich versprochen, seine Liebe zu Julia nie zu vergessen.

Am Ende haben beide ihre Verliebtheit verloren, ihre Träume zerstört und ihren Willen gebrochen. Doch wer nichts fühlt, ist zumindest auch nicht unglücklich. Winston ist zum Schluss "zufrieden" mit seinem Schicksal.

Interpretation von Winstons Tagebuch

Im ersten Kapitel des ersten Buches schreibt Winston in seinem Tagebuch seine Gedanken und Sorgen über das Regime auf. Er beschreibt darin auch seine Vermutungen, dass O'Brien ein Teil der Brotherhood sein könnte und dass eine Frau ihn ständig zu beobachten scheint. Dies lässt ihn vermuten, dass sie ein Teil der Thought Police ist. Winstons Tagebuch ist für ihn seine eigene Art der Rebellion, da auch das bloße Denken an solche Inhalte strengstens verboten sind.

Die ersten Tagebucheinträge sind Schlüsselmomente für die restliche Handlung des Romans. Mit dieser Entscheidung widersetzt sich Winston erstmals nicht nur gedanklich den Regeln von The Party. Du merkst, dass es ihm ernst ist und er nicht vor den möglichen Konsequenzen seines Widerstands zurückschreckt.

Die Angst vor der Thought Police steht für Winston im Vordergrund. Die Thought Police könnte überall sein, darum fürchtet er sich vor jeder auffälligen Person, die ihn potenziell festnehmen könnte. Allein die gelegentlichen Blicke von Julia sind für Winston bereits Beweis genug. Darunter leidet dann letztendlich sein Vertrauen zu anderen Menschen. Winston lebt allein und verdächtigt alles und jeden. Seine Paranoia ist jedoch gerechtfertigt und verständlich.

Als Winston seine ersten regimekritischen Gedanken in sein diary schreibt, realisiert er, dass ihn jetzt potenzielle Gedankenpolizist*innen erst Recht festnehmen könnten. Trotzdem erfüllt es ihn mit Freude, seinen Hass in Worte fassen zu können, was Du vor allem in diesem Zitat erkennst:

His pen had slid [...] over the smooth paper, printing in large neat capitals—DOWN WITH BIG BROTHER DOWN WITH [...] over and over again, filling half a page.1

Außerdem schreibt er das Tagebuch mit der Hoffnung, dass Menschen der Zukunft es finden werden und die Revolution weiterführen werden, wie Du beispielsweise an dieser Stelle herauslesen kannst:

For whom, it suddenly occurred to him to wonder, was he writing this diary? For the future, for the unborn.1

In seinem Tagebuch erwähnt Winston sofort zwei der wichtigsten Charaktere im ganzen Buch: Julia und O'Brien. Mit der Beschreibung des Hauses, der Erwähnung der Charaktere und seine Vermutungen über diese bildet die erste Szene eine Art umfassenden "Auftakt" für den Rest des Werkes.

Das Führen eines Tagebuches ist hierbei auch die erste "Gedankenstraftat", die Winston begeht. Du wirst mit dem Dilemma konfrontiert, in dem sich Winston befindet. Winston weiß, dass seine Taten illegal sind und muss darum Konsequenzen erwarten. Dass er früher oder später gegen den allmächtigen Staat verlieren wird, ist ihm von Anfang an klar. Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte Werk.

Winston und Julia sind sich ihrer Lebenssituation bewusst und geben trotzdem nicht auf. Winston weiß, dass das Gute niemals siegen wird, aber er möchte so lange mutig sein, wie es geht, um "mit Stil scheitern" zu können. Seiner Meinung nach sind manche Arten des Versagens besser oder heldenhafter als andere, was er in diesem Zitat zum Ausdruck bringt:

In this game that we’re playing, we can’t win. Some kinds of failure are better than other kinds, that’s all.1

Winston hat nichts zu verlieren und macht mit seinen Straftaten weiter. Insbesondere der Gedanke, eine kleine Revolution anzetteln zu können, motiviert ihn dazu, weiterhin Gesetze zu brechen. Das funktioniert aber nur so lang, bis der Staat ihn erwischt, seinen Willen bricht und ihm seine letzte Menschlichkeit raubt.

Zum Autor – Eric Arthur Blair

Eric Arthur Blair wurde unter dem Pseudonym "George Orwell" weltweit bekannt. Er wählte den Namen "George Orwell" als Pseudonym. Den Vornamen "George" suchte er sich aus, da George ein christlicher Beschützer von England war und Blair die englische Tradition wertschätzte. Da Blair auch ein großer Naturfreund war, nahm er den Namen "Orwell" an, da das ein Fluss in England ist, den er gerne besuchte.

George Orwell wählte ein Pseudonym, um seine wahre Identität aus persönlichen Gründen zu verstecken.

Eric Arthur Blair wurde am 25. Juli 1903 im von Großbritannien besetzten Indien geboren und starb am 21. Januar 1950. Er ist in einer relativ wohlhabenden Familie aufgewachsen, die er selber als "untere Oberklasse" beschreibt. Hauptsächlich bekannt war er vorerst durch seinen Journalismus, da er viele Essays und Kolumnen schrieb.

An Popularität gewann er zuerst mit dem Werk "The Road to Wigan Pier", das das Leiden der Arbeiterklasse im Norden von England dokumentierte, bevor er durch "Animal Farm" und "1984" Aufmerksamkeit gewann. In seinen Büchern kritisiert er den Totalitarismus, weswegen seine Bücher teilweise in den USA, der ehemaligen Sowjetunion und in den Vereinigten Arabischen Emiraten verboten wurden.

George Orwell nannte sich selbst einen Sozialisten. Sozialisten befolgen die Ideologie des "Sozialismus", der keine alleinstehende klare Definition hat. George Orwell interpretiert den Sozialismus als eine Weltanschauung, die alle Arbeiter*innen in der Welt gleichstellt und in der es keine Tyrann*innen gibt, die mehr Rechte als die Arbeiterklasse haben. Diese Ideen findest Du in vielen von Orwells Texten.

Ein weiterer berühmter Roman von Orwell ist "Farm der Tiere". Um was es darin genau geht, lernst Du in der entsprechenden Erklärung.

George Orwell 1984 - Das Wichtigste

  • "1984" ist ein Roman von George Orwell, der 1949 veröffentlicht wurde.
  • Die Nation Oceania wird von der Regierung unterdrückt und von der Staatsfigur Big Brother durch Mikrofone, Kameras und Bildschirmen überwacht.
  • Eine neue Sprache namens newspeak soll rebellische Gedanken verhindern.
  • Regierende Partei ist The Party, die alle Vorgaben von Big Brother ohne zu zögern umsetzt.
  • Der Hauptcharakter und Staatsfeind WinstonSmith lebt in London und begeht die Straftat der Thoughtcrime.
  • Gegenspieler von Big Brother ist die Brotherhood, deren Ansichten auch Winston vertritt.
  • Winston versucht sich vor den Konsequenzen zu verstecken und mit seiner Liebhaberin Julia herauszufinden, wie man die Regierung stürzen kann.
  • Sie werden von dem GeheimdienstThought Police erwischt und gefoltert, bis ihr Wille gebrochen und ihre Liebe verschwunden ist.
  • Das Buch behandelt die Gefahren eines totalitären Staates und zeigt, mit welchen Mitteln ein Staat die Bevölkerung unterdrücken kann.

Nachweise

  1. Orwell (1949). 1984. Secker & Warburg.

Häufig gestellte Fragen zum Thema George Orwell 1984

In "1984" geht es um die Nation "Oceania", die von einer Partei regiert wird. Diese unterdrückt ihre Bevölkerung und überwacht sie stetig. Winston Smith versucht mit seiner Liebhaberin gegenüber dieser Unterdrückung zu rebellieren und dagegen vorzugehen. 

George Orwell will mit "1984" sagen, dass ein totalitärer Staat immer entstehen kann und durch Technologie seine Macht leicht ausweiten kann. Sobald ein totalitärer Staat entstanden ist, ist es schwer ihn wieder zu entheben.

"1984" ist eine Dystopie, weil eine Gesellschaft beschrieben wird, die furchteinflößend ist. Durch die vielen Verbote und aktive Unterdrückung der Bevölkerung werden gruselige Umstände gezeigt.

George Orwell hat "1984" geschrieben, weil er der Bevölkerung sagen wollte, dass man aktiv gegen Totalitarismus vorgehen muss, ansonsten kann dieser sich leichter etablieren. 

Finales George Orwell 1984 Quiz

Frage

Welche Erzählperspektive wurde in "1984" verwendet?

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Antwort

auktorialer Erzähler

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Frage

Charakterisiere Winston Smith.

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Antwort

  • Protagonist
  • paranoid
  • fatalistisch
  • neugierig
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Frage

Beschreibe wen/was Big Brother in "1984" symbolisiert!

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Antwort

  • Macht des totalitären Staates
  • Hinterlistigkeit des Staates
  • die Partei selbst
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Frage

Welche Eigenschaften treffen auf den Erzählstil von "1984" zu?

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Antwort

einfach

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Frage

Erkläre, wie der/die Leser*in den Charakter Mr. Charrington wahrnehmen könnte.

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Antwort

Anfangs: 

  • netter Mann
  • hilft Winston


Am Ende:

  • Verräter 
  • liefert Winston an die "Thought Police" aus
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Frage

Welche Eigenschaften machen O'Brien aus?

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Antwort

  • Antagonist der Geschichte
  • hinterlistig
  • mysteriös
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Frage

Vor was will George Orwell die Bevölkerung warnen?

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Antwort

  • Totalitarismus kann sich immer etablieren
  • Man muss Totalitarismus entgegenwirken
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Frage

Wer hat "1984" verfasst?

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Antwort

George Orwell

Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr wurde "1984" veröffentlicht?

Antwort anzeigen

Antwort

1949

Frage anzeigen

Frage

"1984" ist ein dystopischer Roman. Was ist ein Dystopie?

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Antwort

Eine Dystopie als literarisches Genre ist eine düstere Erzählung der Zukunft, in der eine erschreckende und nicht wünschenswerte Art zu leben beschrieben wird. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Ministerien gibt es in "1984"?

Antwort anzeigen

Antwort

Ministry of Plenty

Frage anzeigen

Frage

Für was steht das Ministry of Truth?

Antwort anzeigen

Antwort

  • für die Wahrheit 
  • es schreibt die Geschichte in Lügen um
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Frage

Was ist das Ministry of Plenty?

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Antwort

  • Ministerium für Reichtum 
  • überwacht den wirtschaftlichen Mangel
Frage anzeigen

Frage

Was sind sogenannte Thoughtcrimes?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Nachdenken über eine mögliche Rebellion ist eine Straftat, die unter dem Begriff Thoughtcrime bekannt ist, also "Gedankenstraftat". 

Frage anzeigen

Frage

Warum kritisiert Julia die Partei?

Antwort anzeigen

Antwort

Julia will die Partei nicht stürzen, um der Gesellschaft zu helfen, sondern weil sie ihre eigenen sexuellen Bedürfnisse frei ausleben will.

Frage anzeigen

Frage

Definiere Doublethink.

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Antwort

Doublethink ist das Phönomen, zwei widersprüchliche Gedanken gleichzeitig im Kopf zu haben – ohne sie zu hinterfragen.

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücke: Das Ministry of Love klingt harmlos, ist aber _____.

Antwort anzeigen

Antwort

das Zentrum der Folter- und Bestrafungsaktionen der Partei. 

Frage anzeigen
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