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Jetzt kostenlos anmeldenDer Untergang der Titanic 1912 ist wohl die bekannteste Katastrophe der Schifffahrt. Einer der Gründe, dass sich dieses Unglück überhaupt ereignen konnte, war ein Eisberg, der den Fahrtweg des Schiffes im Atlantik kreuzte. Die Gletscher, von denen ein solcher Eisberg stammen könnte, befinden sich allerdings im hohen Norden – der polaren Zone.
Die polare Zone zieht sich über die nördlichen und südlichen Polargebiete der Erde. Aber besteht die Zone nur aus Eismassen oder gibt es dort auch Vegetation? Und bietet das Klima in der polaren Zone Tieren überhaupt einen richtigen Lebensraum?
Gemeinsam mit der subpolaren Zone beträgt die Fläche der polaren Zone 22 Millionen km². Das macht 14,8 % der gesamten Festlandfläche des Erde aus.
Die Polare Zone stellt eine der neun Ökozonen der Erde dar und gehört zur Kalten Zone.
Als Ökozone wird ein Erdraum bezeichnet, der sich vor allem durch ökologische Eigenschaften von anderen Festlandbereichen unterscheidet. Eine solche ökologische Eigenschaft stellt insbesondere das Klima dar.
Die kalte Zone bildet dabei die Klimazone zwischen 60° und 90° nördlicher und südlicher Breite. Sie umfasst also die polare und die subpolare Zone.
Andere Zonen, die zu den Ökozonen der Erde gehören, sind zum Beispiel die boreale Zone oder die immerfeuchten Tropen.
Mehr über die kalte Zone kannst Du in der zugehörigen Erklärung nachlesen!
Wie alle anderen Ökozonen weist auch die polare Zone eigene Merkmale auf, die sie als solche ausmachen. Das sind die Hauptmerkmale der polaren Zone auf einen Blick:
Mehr zu den einzelnen Merkmalen der polaren Zone findest Du im weiteren Verlauf der Erklärung.
Die polare Zone umfasst sowohl die Gebiete, die sich um den Nord- als auch um den Südpol herum befinden. Man bezeichnet sie deshalb als Polargebiete.
Die Polargebiete bezeichnen die Regionen der Erde, die sich zwischen den Polen und den Polarkreisen befinden. Dabei kann man das Gebiet in eine subpolare und eine polare Zone unterteilen.
Ihre Lage zieht sich jeweils von den Polen hin zu den Polarkreisen. Polarkreise werden die Breitenkreise bei circa 66,57° Nord und Süd genannt, die den Teil der Erde umfassen, in dem die Polarnacht beziehungsweise der Polartag herrscht.
Dazu erfährst Du in der Erklärung später mehr!
Im Norden wird das Gebiet als Arktis bezeichnet und dehnt sich vom Nordpol bis zum nördlichen Polarkreis aus. In der Antarktis im Süden wiederum umfasst die polare Zone die Gegend vom Südpol bis zum südlichen Polarkreis. Die südliche polare Zone liegt außerdem auf dem Kontinent Antarktika.
Mehr zur subpolaren Zone sowie weiteren Klimazonen der Erde findest Du in den gleichnamigen Erklärungen!
Wusstest Du schon, dass es auch auf dem Mars Polargebiete gibt? Der Planet Mars hat nämlich auch zwei Pole, die großflächig mit Eis bedeckt sind. Das Eis besteht hierbei aus Kohlendioxid und Wassereis.
Im Norden der Erde gibt es einige Länder, die teilweise zur polaren Zone gehören. Dazu zählen unter anderem Folgende:
Die Antarktis am Südpol hingegen umfasst den Kontinent Antarktika und den Südlichen Ozean, zu dem unter anderem das Südpolarmeer zählt. Aufgrund der extremen Bedingungen leben hier allerdings immer nur kurzzeitig Forschende, die sich meist mit den Sternen, der Klimaforschung oder der Erforschung des Meeres beschäftigen.
In der polaren Zone herrschen extreme Bedingungen, die unter anderem auch dafür sorgen, dass es in den Gebieten keine Jahreszeiten gibt, wie Du sie kennst. Das Jahr wird dort nicht in Frühling, Sommer, Herbst und Winter unterteilt.
Es gibt in der polaren Zone einen kurzen Polarsommer, in dem der Polartag herrscht. So wird der Zeitraum genannt, in dem die Sonne sowohl am Tag als auch in der Nacht nicht untergeht. Dem schließt sich ein langer, dunkler Polarwinter an, in dem die Polarnacht die Zone einnimmt. Zu dieser Zeit ist die Sonne auch tagsüber gar nicht zu sehen – innerhalb des Polarkreises ist es dauerhaft dunkel.
Der Polartag und die Polarnacht entstehen durch die Schrägstellung der Erde und die Tatsache, dass die Erde innerhalb eines Jahres um die Sonne kreist. Durch den unterschiedlichen Lichteinfall der Sonne kommt es dann zu den verschiedenen Jahreszeiten, also zum Polartag und zur Polarnacht in der polaren Zone.
Durch die Neigung der Erde ist entweder der Nord- oder der Südpol von der Sonne abgewandt. Dort herrscht dann Polarnacht und die Sonne kann dort selbst tagsüber nicht scheinen. Der Pol, der zur Sonne geneigt ist, hat hingegen Polartag und die Sonne ist immer über dem Horizont.
Du möchtest mehr darüber erfahren, wie der Polartag und die Polarnacht zustande kommen? Dann schau in der Erklärung zur Polarnacht vorbei!
Das Klima der polaren Zone zeichnet sich durch folgende Merkmale aus:
Die Temperaturen in der polaren Zone sind fast das gesamte Jahr unter 0° C, nur im Sommer kann es teilweise wenige Grad wärmer werden. Einen großen Einfluss auf das Polarklima nehmen dabei Polartag und -nacht. Durch die kontinuierliche Dunkelheit während der Polarnacht bleiben die Temperaturen dauerhaft niedrig, nur im Sommer – während des Polartages – kann die Temperaturkurve über den Gefrierpunkt gelangen.
Der Grund für die geringen Niederschläge in der polaren Zone ist unter anderem, dass die polaren Ostwinde das Klima dort ganzjährig beeinflussen.
Die polaren Ostwinde sind trockene Winde, da die kalte Luft in der polaren Zone weniger Wasserdampf aufnehmen kann als warme Luft. Die Ostwinde kommen aus einem Polarhoch, was ein thermisches Luftdruckgebiet bezeichnet. Das bedeutet, dass sich am Pol die kalte Luft zusammenzieht, wodurch sie schwerer wird und schließlich absinkt. Die absinkenden Luftmassen verhindern somit eine Wolkenbildung, ohne die es keine Niederschläge geben kann.
Aufgrund des Permafrostbodens, also dem immer gefrorenen Boden, bietet sich in der polaren Zone nur ein dürftiger Lebensraum für Lebewesen. Auch im Sommer kann die Sonneneinstrahlung den Dauerfrost kaum aufwärmen. Während die subpolare Zone noch vereinzelt Säugetiere, wie Schneehasen oder -Füchse beheimatet, lassen sich in der polaren Zone kaum mehr Tiere finden.
Bekannte Ausnahmen sind hier aber unter anderem die Pinguine am Südpol und die Eisbären am Nordpol, der Arktis. Weitere in der polaren Zone beheimateten Tiere sind Walrosse, Robben oder auch Krebstiere, die man als Krill bezeichnet.
Durch die langandauernde Dunkelheit aufgrund der Polarnacht und durch die extreme Kälte ist die polare Zone nahezu vegetationslos. Man bezeichnet sie deshalb auch als polare Eiswüste. Dazu gehört auch der im Polargebiet auftretende Permafrost.
Als Permafrost(-boden) bezeichnet man einen dauerhaft gefrorenen Untergrund, dessen Temperatur für mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre unter dem Gefrierpunkt von 0 Grad Celsius liegt.
Der Pflanzenwuchs in der polaren Zone ist jeweils auf das halbe Jahr begrenzt, in der permanente Sonneneinstrahlung herrscht, also den Polartag. In diesen Vegetationsperioden wachsen dann lediglich Moose, Flechten und Zwergsträucher. Solche Flächen werden als Tundra bezeichnet. In der Regel findet man sie allerdings mehr in den subpolaren Zonen.
Die polare Zone stellt eine der neun Ökozonen der Erde dar und gehört zur Kalten Zone.
Die Temperaturen in der polaren Zone überschreiten selten die Nullgradgrenze und die Niederschläge sind nur sehr gering.
Es herrschen Polartag und Polarnacht.
Das Klima der polaren Zone wird von den polaren Ostwinden und den Polarhochs beeinflusst.
Tiere in der polaren Zone sind beispielsweise Pinguine, Eisbären, Robben und Walrosse.
Polargebiete sind großteils vegetationslos und werden als polare Eiswüsten bezeichnet.
Die polare Zone ist im nördlichen und im südlichen Teil der Polgebiete. Die Lage zieht sich jeweils von den Polen hin zu den Polarkreisen.
Das Klima in der polaren Zone wird von den polaren Ostwinden und den Polarhochs beeinflusst. Niederschläge sind ganzjährig gering und die Temperatur übersteigt selten den Gefrierpunkt.
In der polaren Zone leben zum Beispiel Tiere, wie Eisbären am Nord- und Pinguine am Südpol. Aufgrund des Permafrostbodens bietet sich in der polaren Zone nur ein dürftiger Lebensraum für Lebewesen.
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