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Landwirtschaft

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Landwirtschaft

Die Landwirtschaft ist einer der ältesten Wirtschaftsbereiche überhaupt. Wie die Landwirtschaft sich über die Zeit entwickelt hat, welche Formen der Landwirtschaft es gibt und was du sonst noch unbedingt wissen solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Das Thema gehört zum Fach Geographie.

Landwirtschaft Definition

Landwirtschaft wird auch Agrarwirtschaft genannt. Unter Landwirtschaft wird die wirtschaftliche Nutzung des Bodens zur Erzeugung von pflanzlichen und tierischen Produkten verstanden. Man spricht auch vom Ackerbau und der Viehwirtschaft. Die Landwirtschaft gehört zur Urproduktion, also dem Primären Sektor.

Landwirtschaft, Beispielhafte Arbeitsschritte in der Landwirtschaft Definition StudySmarter

Abbildung 1: Beispielhafte Arbeitsschritte in der Landwirtschaft

Quelle: gofreedownload.net

Landwirtschaft Bereiche

Zur Landwirtschaft gehören mehrere Unterbranchen:

  • Ackerbau
  • Obstbau
  • Gemüsebau
  • Weinbau
  • Hopfenbau
  • Grünlandnutzung
  • Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung und Zucht.

Auch die Versorgung von Industrien mit nachwachsenden Rohstoffen zählt zu Landwirtschaft.

Landwirtschaft Geschichte

Landwirtschaft hat nicht immer in der Form stattgefunden, wie sie heute praktiziert wird. Sie hat sich vom Mittelalter bis heute weiterentwickelt.

Landwirtschaft Mittelalter bis zur Bauernbefreiung

Im Mittelalter war die Landwirtschaft vom Wetter und der Fruchtbarkeit der Böden abhängig, was den Anbau erschwerte. Damals waren es Bauern im Umfeld von Klöstern oder auch Mönche selbst, die mit der Landwirtschaft begannen. So legten sie beispielsweise Sumpfgebiete trocken oder verwandelten Ödland in Heideland.

Der Wald wurde um die Hälfte auf seinen heutigen Bestand gerodet und es entstanden neue bäuerliche Siedlungen.

Die Felder wurden entsprechend der Dreifelderwirtschaft bewirtschaftet.

Bei der Dreifelderwirtschaft wird die gesamte Anbaufläche in drei Teile geteilt. Jeder dieser Teile wird ein Jahr nicht bewirtschaftet sondern als Weide genutzt.

Durch zwei einschneidende Ereignisse kam es in Deutschland zu agrarischen Revolutionen. Dies war zum einen die Bauernbefreiung von 1807 in Preußen, bei der Pachtverträge in Kraft traten und so das Leben der Bauern deutlich einfacher wurde. Und zum Anderen die Erfindung des Mineraldüngers durch Justus von Liebig in den 1840er Jahren.

Durch das Düngen konnten fehlende Pflanzennährstoffe im Boden ersetzt werden und die Bauern ihre Felder nun jedes Jahr bewirtschaften sowie die Ernteerträge deutlich erhöhen.

Landwirtschaft Landwirtschaft im Mittelalter StudySmarter Abbildung 2: Landwirtschaft im Mittelalter Quelle: planet-wissen.de

Landwirtschaft um 1900

Auch am Anfang des 20. Jahrhunderts war Deutschland noch ein agrarisch geprägter Staat.

Die Bauern machten etwa 60 Prozent der Bevölkerung aus.

Die landwirtschaftliche Produktion wies zwischen Nord und Süd sowie West und Ost große Unterschiede auf:

Realteilung

So wurden Felder in Baden, Württemberg und Hessen nach der Realteilung aufgeteilt. Dabei erbte jedes männliche Kind einen Teil der Fläche. Dies führte zu einer Zersplitterung der Anbauflächen.

Ungeteilte Hoffolge

Das Prinzip der ungeteilten Hoffolge galt dagegen in Hannover, Westfalen und Schleswig-Holstein. Hier gab nur einen Erben, der dann die gesamte Fläche bekam.

Gutsherrenschaften

In Ostpreußen, Pommern, Posen und Schlesien gab es große Gutsherrschaften. Den Besitzern dieser großen Flächen wurden oftmals Adelstitel zugesprochen.

Landwirtschaft Entwicklung nach 1945 in Ost und West

Im Westen Deutschlands stand nach dem Zweiten Weltkrieg die Flurbereinigung im Zentrum. Ziel war die Überwindung der Nahrungsmittelknappheit.

Die sogenannte Flurbereinigung bezeichnet alle Maßnahmen, die der Zusammenlegung und Neuordnung von landwirtschaftlichem Grundbesitz dienen. Grund einer Flurbereinigung ist die Vereinfachung und Intensivierung der landwirtschaftlichen Produktionsbedingungen.

In Ostdeutschland dagegen wurde ab 1945 Wald und Ackerland ohne Ausnahmen umverteilt. Großbauern und Großgrundbesitzer, die mehr als 100 Hektar Land besaßen, wurden enteignet. Dies geschah ohne Entschädigung.

Ungefähr 3,3 Millionen Hektar landwirtschaftlicher Fläche bekamen Landarbeiter, Kleinbauer und Geflüchtete zugesprochen.

In Ostdeutschland kam es zudem Mitte der 1950er Jahre zur sogenannten Kollektivierung. So kam es zu einer Einteilung der Betriebe in Tier- und Pflanzenproduktionen sowie zur Spezialisierung und Schaffung neuer landwirtschaftlicher Berufe.

Bei der Kollektivierung wurde ein großer Teil der Bauern gezwungen, ihre individuellen Bauernhöfe aufzugeben und sich sozialistischen Großbetrieben anzuschließen.

Landwirtschaft heute

Zur Landwirtschaft, wie sie heute üblich ist, gehört unter anderem die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen sowie ihre energetische Verwertung. Viele landwirtschaftliche Betriebe sind gleichzeitig Rohstoffproduzenten. Zum Beispiel von Pflanzenöl für Biodiesel und Bioethanol.

Heute leben noch rund zwei Prozent der Deutschen von der Landwirtschaft, das sind noch etwa 266.000 landwirtschaftliche Betriebe.

Landwirtschaft in Deutschland

Die Landwirtschaft in Deutschland hat sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Die Zahl der Betriebe und der in dieser Branche Tätigen nimmt ab. Währenddessen steigen die Mengen der erzeugten Produkte stark an. Dies ist möglich, da die verbleibenden Betriebe größer und leistungsfähiger werden.

Landwirtschaft, Wandel auf dem Land Beispiel Merkmale, StudySmarter

Intensive Landwirtschaft

Das Ziel der Intensiven Landwirtschaft ist es, einen möglichst hohen Ertrag pro Flächeneinheit oder Nutztier zu erwirtschaften. Kennzeichen der Intensiven Landwirtschaft ist ein hoher Einsatz von Technik und Energie. Hier kommt vor allem hochentwickelte, anspruchsvolle Agrartechnik zum Einsatz.

Agrobusiness

Bei dem Begriff Agrobusiness handelt es sich um ein weit verzweigtes, komplexes landwirtschaftliches Produktionssystem. Dieses Produktionssystem umschließt die Gesamtheit aller Beteiligten an einem vertikalen Nahrungsmittelsystem. Es werden also alle Beteiligten, vom Rohstofflieferanten bis zum Endverbraucher, mit einbezogen und damit Bereiche wie die Inputbeschaffung, die Produktion, die Verarbeitung sowie Vermarktung inkludiert. Oft wird das Agrobusiness als Ergebnis der fortschreitenden Arbeitsteilung gesehen.

Grüne Revolution

Die Grüne Revolution beschreibt die Einführung neuer Technologien in der Landwirtschaft in Entwicklungsländern. In den 1960er Jahren begann diese Modernisierung der Anbaumethoden in Asien und reichte bis Lateinamerika. Im Fokus der Grünen Revolution stand vor allem die Entwicklung moderner Hochleistungssorten sowie die Ausweitung der Bewässerung und den Einsatz von synthetischem Dünger und Pflanzenschutzmitteln. Auch wenn diese Revolution viele Vorteile für die Bevölkerung mit sich brachte, überwiegen schlussendlich die negativen Folgen. Der Ursprung der Grünen Revolution lässt sich in den 1940er Jahren in Mexiko einordnen.

Massentierhaltung

Unter Massentierhaltung wird die Intensivhaltung einer großen Anzahl von Tieren verstanden. In den 1960er Jahren galt die Massentierhaltung als modern und wurde positiv wahrgenommen. Doch heute steht der Begriff für eine Vielzahl von Problemen der modernen Tierhaltungssysteme und wird scharf kritisiert.

Ziel der technisierten Tierhaltung in Großbetrieben ist die Gewinnung möglichst vieler tierischer Produkte, wobei das Wohl der Tiere häufig missachtet wird.

Landwirtschaft Spezialisierung

Die Spezialisierung in der Landwirtschaft kann auf 2 Punkte bezogen werden:

  1. Die Reduktion der Produktionsvielfalt in einem Betrieb Durch Outsourcing von Produktions- und Verwaltungsbereichen zur Vereinfachung der Betriebsorganisation und zur Kostensenkung.
  2. Die innerbetriebliche Spezialisierung der einzelnen Arbeitskräfte auf bestimmte AufgabenDurch eine effiziente Produktions- und Arbeitsorganisation wird eine flexible Spezialisierung möglich. So können viele Produktvarianten in geringen Mengen rentabel hergestellt werden. Dabei sind die Economies of Scope wichtiger als die Economies of Scale.

Begrifferklärungen

Outsourcing: wird auch als Auslagerung bezeichnet. Hier werden Unternehmensaufgaben und -strukturen an externe Dienstleister abgegeben.

Economies of Scope: werden auch Verbundeffekt genannt. Darunter wird die qualitative Auswirkung einzelner auf mehrere Produkte bezogener Aktivitäten auf die Kostenfunktionen von Marktteilnehmern verstanden.

Economies of Scale: werden auch Skaleneffekt genannt. Hierbei geht es um die Abhängigkeit der Produktionsmenge pro Zeiteinheit, welche von der Menge der eingesetzten Produktionsfaktoren definiert ist.

Extensive Landwirtschaft

In der Extensiven Landwirtschaf liegt der Fokus auf der relativ großen Inanspruchnahme von Landflächen. Die meisten traditionellen Landwirtschaftsformen sind extensive Systeme.

Die Extensive Landwirtschaft sicherte auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts noch den Lebensunterhalt von über 40 % der Weltbevölkerung.

Die Extensive Landwirtschaft wird vor allem in Überschwemmungsgebieten und in grundwassernahen Standorten angewandt, da diese die naturverträglichste Form der landwirtschaftlichen Nutzung ist. Diese Art der Landwirtschaft trägt zu einem intakten Wasserhaushalt bei.

Die typischen Formen der Extensiven Landwirtschaft sind die Fernweidewirtschaft, der Wanderfeldbau und die Sammelkultur.

Subsistenzwirtschaft

Bei der Subsistenzwirtschaft dient die Produktion von Gütern oder der Anbau von landwirtschaftlichen Produkten nicht dem Export, sondern ist für den Eigenbedarf gedacht. Das Produktionsziel ist also die Selbstversorgung. Es werden auch die Erträge aus der Jagd und Sammlungen hinzugezählt. Die Subsistenzwirtschaft stellt also ein geschlossenes, autarkes System dar, in dem ohne Markt- und Gewinnorientierung produziert wird.

Cash Crops

Cash Crops sind für den Markt erzeugte landwirtschaftliche Produkte. Diese Produkte dienen nicht der Selbstversorgung, sondern werden angebaut, um Gewinne zu erzielen. Man nennt diese Produkte auch Exportfrüchte. Der Anbau von Cash Crops bringt sowohl positive als auch negative Folgen mit sich.

Beispiele für typische Cash Crops sind Bananen, Kaffee und Kakao.

Food Crops

Als Food Crops werden landwirtschaftlich angebaute Produkte verstanden, die vor allem der Selbstversorgung dienen. Meist werden sie in Mischkultur angebaut. Die Mischkultur bezeichnet den gleichzeitigen Aufwuchs von mehreren Nutzpflanzen auf der gleichen Fläche.

Regenerative Landwirtschaft

Bei der Regenerativen Landwirtschaft geht es um die Weiterentwicklung der betrieblichen Anbauverfahren. Bei diesem Ansatz werden Pestizide und Kunstdünger abgelehnt und dabei die Regeneration des Mutterbodens, die Biodiversität und der Kreislauf des Wassers verbessert. In Deutschland werden schätzungsweise etwa 50.000 Hektar nach den Prinzipien des Regenerativen Ackerbaus bewirtschaftet.

Du möchtest mehr über die Extensive Landwirtschaft sowie die Subsistenzwirtschaft, Cash Crops, Food Crops und die Regenerative Landwirtschaft erfahren? Zu all diesen Themen findest du eigene Artikel bei uns!

Intensive Landwirtschaft vs. Extensive Landwirtschaft

Intensive LandwirtschaftExtensive Landwirtschaft
Ziel:Erreichen des maximal möglichen Ertrags auf der verfügbaren Fläche, ProduktivitätssteigerungZiel:Förderung der Biodiversität, Aktivierung und Stärkung des Bodenlebens, natürliche Humusanreicherung
Eingesetzte Mittel:Synthetischer Pflanzenschutz,Bearbeitung durch schwere GerätschaftenEingesetzte Mittel:weniger Dünge- und Pflanzenschutzmittel,Flächenrotte, Zwischenfrüchte
Konzepte:Monokultur, MassentierhaltungKonzepte: Regenerative Landwirtschaft, Permakultur, Subsistenzwirtschaft
Merke dir:Intensiv = viel Input und viel OutputMerke dir:Extensiv = wenig Input und weniger Output

Ökologische Landwirtschaft

Bei der Ökologischen Landwirtschaft geht es um die Herstellung von Nahrungsmitteln und anderen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Die Grundlage bilden dabei bestimmte Produktionsmethoden, welche die Umwelt schonen und eine artgerechte Haltung von Tieren ermöglichen.

Bewässerungssysteme Landwirtschaft

In trockenen Gebieten ist die Bewässerungslandwirtschaft häufig die einzige Möglichkeit, Nutzpflanzen anzubauen. Durch geeignete technische Maßnahmen werden ausreichende Wassermengen auf die Felder geführt. In feuchten Gebieten werden die landwirtschaftlichen Flächen oft zusätzlich bewässert, um die Erträge zu steigern. Es gibt verschiedene Techniken und Methoden zur Bewässerung. Diese sind von den jeweiligen Klimazonen abhängig.

Landwirtschaft, Sprinklerbewässerung Beispiel Bewässerung StudySmarterAbbildung 4: Sprinklerbewässerung Quelle: klett.de

Auch zum Thema Ökologische Landwirtschaft und Bewässerungssysteme Landwirtschaft findest du eigene Artikel bei uns.

Landwirtschaft - Das Wichtigste

  • Landwirtschaft wird auch Agrarwirtschaft genannt.
  • Unter Landwirtschaft wird die wirtschaftliche Nutzung des Bodens zur Erzeugung von pflanzlichen und tierischen Produkten verstanden.
  • Man spricht auch vom Ackerbau und der Viehwirtschaft.
  • Die Landwirtschaft gehört zur Urproduktion, also dem Primären Sektor.
  • Es gibt verschiedene Formen der Landwirtschaft.
  • Die Landwirtschaft hat sich vom Mittelalter bis heute stark verändert.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Landwirtschaft

Es gibt mehrere Unterbranchen, die zur Landwirtschaft zählen. Diese sind der Ackerbau, Obstbau, Gemüsebau, Weinbau und Hopfenbau, die Grünlandnutzung sowie die Rinder-, Schweine- und Geflügelhaltung und Zucht. Zudem unterscheidet man zwischen intensiver und extensiver Landwirtschaft.

Schon heute gehören neben der Erzeugung von Lebensmitteln auch die Erzeugung von Bioenergie und Biorohstoffen zur Landwirtschaft. Die Zahl der Betriebe wird voraussichtlich immer weiter abnehmen und die übrigen Betriebe werden immer größer.

Landwirtschaft wird auch Agrarwirtschaft genannt. Unter Landwirtschaft wird die wirtschaftliche Nutzung des Bodens zur Erzeugung von pflanzlichen und tierischen Produkten verstanden. Man spricht auch vom Ackerbau und der Viehwirtschaft. Die Landwirtschaft gehört zur Urproduktion, also dem primärern Sektor.

Zu den Aufgaben der Landwirtschaft gehören heute die Erzeugung von nachwachsenden Rohstoffen sowie ihre energetische Verwertung. Auch sind viele Landwirte mittlerweile gleichzeitig Rohstoffproduzenten und Betreiber von Kraftwerken.

Finales Landwirtschaft Quiz

Frage

In welche breitenkreisparallele Zonen kann man die Erdoberfläche zwischen dem Äquator und den Polen jeweils einteilen?

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Antwort

Tropen, Subtropen, Gemäßigte Breiten und Kalte Zone

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Frage

Welche Klimafaktoren bedingen weitere Unterschiede zwischen den Klimazonen?

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Antwort

• die Verteilung von Land und Meer, die Einfluss hat auf Temperaturamplitude und Niederschlagsmenge, führt zur Unterscheidung von maritimem bzw. kontinentalem Klima; 

• die Höhenlage, da mit der Höhe die Temperatur stetig abnimmt; 

• die Luv- oder Lee-Lage, da diese unterschiedlich hohe Niederschlagsmengen bedingen; 

• die Exposition eines Hanges (Süd- oder Nordausrichtung), die unterschiedlich starke Sonneneinstrahlung zur Folge hat.

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Frage

Beschreibe die 1. Revolution im Strukturwandel der Landwirtschaft

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Antwort

1. Revolution hat vor ca. 9 000 Jahren stattgefunden.

Wesentliche Veränderungen waren vor allem: 

  • Sesshaftwerden
  • Übergang zu Ackerbau und Viehzucht und damit 1. Form der Arbeitsteilung
  • Dreifelderwirtschaft mit Fruchtwechselfolge und einem Brachejahr.


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Frage

Beschreibe die 2. Revolution im Strukturwandel der Landwirtschaft

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Antwort

2. Revolution fand im 18. / 19. Jahrhundert statt.

Wesentliche Errungenschaft waren 

  • Düngemitteleinsatz (ab Ende des 19. Jh. Mineraldünger) zur Ertragssteigerung
  • meist Verzicht auf Brache, Einsatz von verbessertem Saatgut (z. B. Hybridmais) und leistungsstärkeren Zuchtrassen
  • Fruchtwechsel von Halmfrucht (z. B. Weizen) zu Hackfrucht (z. B. Kartoffel) zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit.
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Frage

Beschreibe die 3. Revolution im Strukturwandel der Landwirtschaft

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Antwort

3. Revolution fand um 1930 statt


Wesentliche Errungenschaften waren 

  • Zunahme der Mechanisierung und Chemisierung,
  • stärkere Spezialisierung
  • Einsatz von Maschinen und Agrartechnologie
  • Verwendung synthetischer Dünge- und Pflanzenschutzmittel
  • immer größerer Kapitaleinsatz kann von traditionellen Kleinbauern nicht mehr erbracht werden → Entstehen von z. T. nicht-agrarischen Großunternehmen mit starker Spezialisierung auf Pflanzenanbau oder Massentierhaltung (= Industrialisierung der Agrarproduktion).
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Frage

Beschreibe die 4. Revolution im Strukturwandel der Landwirtschaft

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Antwort

4. Revolution fand um 1980 statt.

Wesentliche Veränderungen waren

  • Fortsetzung des Trends zur Rationalisierung, Automatisierung und Robotisierung
  • Ersetzen weiterer menschlicher Arbeitskräfte, Einsatz von gen- und biotechnologisch verändertem Erbgut
  • Multinationale Betriebe entwickeln komplette Produktions-, Vertriebs- und Vermarktungsketten, z. T. weltumspannend; der frühere selbstständige landwirtschaftliche Betrieb geht auf in einem vertikal organisierten globalen Produktionsprozess - ökonomische Ziele dominieren, ökologische Aspekte bleiben oft weitgehend außer Acht. 
  • Anfang des 21. Jh.: zunehmende Einsicht, dass zu starker Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden die Nachhaltigkeit und Widerstandskraft der Systeme gefährdet.
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Frage

Nenne die Merkmale einer Plantage

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Antwort

• Großbetriebe mit mehreren Tausend Hektar Fläche 

• Eigentümer oft Kapitalgesellschaften und ausländische Konzerne 

• intensive Wirtschaftsweise: Einsatz von Technik, Arbeitskraft und Kapital 

• Spezialisierung auf meist ein Anbauprodukt (Monostruktur) 

• Anbau mehrjähriger Nutzpflanzen 

• hohe Erträge durch Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden 

• Massenproduktion von Cashcrops 

• fabrikmäßige Aufbereitung und Distribution 

• Integration ins Agrobusiness internationaler Lebensmittelkonzerne

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Frage

Was versteht man unter Bodendegradierung?

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Antwort

Besonders in Trockengebieten führen unsachgemäße Bewässerung und Übernutzung von Böden zu Bodendegradierung, d. h. zu vernässten, versauerten oder versalzten Böden, die durch Wind oder Wasser abgetragen werden oder unbrauchbar (Badlands) werden können. Verschwindet der Oberboden ganz und breiten sich nachfolgend wüstenhafte Verhältnisse aus, spricht man von Desertifikation.

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Frage

Was ist ein Agrobusiness?

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Antwort

Beim Agrobusiness (auch: Agribusiness) handelt es sich um eine agroindustrielle Organisations- und Produktionsform. In dieses vertikale Produktionssystem sind Rohstoffbeschaffung (z. B. Saatgut), Produktion (z. B. Aufzucht) sowie Absatz von Agrarprodukten und Lebensmitteln miteinbezogen.

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Frage

Erkläre den Begriff Fairtrade

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Antwort

Beim fairen Handel (Fairtrade) erhalten Erzeuger einen Mindestpreis für ihre Waren, der von Fairtrade-Organisationen festgelegt wird; dieser liegt über dem Weltmarktpreis. Hierdurch soll sichergestellt werden, dass die Produzenten landwirtschaftlicher oder handwerklicher Güter einen sicheren und angemessenen Lohn erhalten.

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Frage

Welche Ziele verfolgt der faire Handel?

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Antwort

• Zahlung eines fairen Preises, gerechte Löhne 

• partnerschaftliche Beziehungen Erzeuger – Händler 

• Respekt, Transparenz, gemeinsame Verantwortung 

• nachhaltige Entwicklung in den Entwicklungsländern 

• Sicherung sozialer Rechte am Arbeitsplatz 

• sozialverträgliche Arbeitsbedingungen 

• Gleichberechtigung von Frauen

• Garantie durch Fairtrade-Siegel

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Frage

Was bedeutet ökologische Landwirtschaft?

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Antwort

Ökologische Landwirtschaft (auch: ökologischer Landbau, alternativer Landbau, biologischer Landbau) bezeichnet die Art Landwirtschaft, die ausschließlich mit natürlichen Stoffen Landwirtschaft betreibt. So setzt sie auf Naturdünger, manuelle oder biologische Schädlingsbekämpfung und vermeidet eine zu starke Technisierung. In ihr sind deutlich mehr Arbeitskräfte tätig als in der agroindustriellen Landwirtschaft.

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Frage

Nenne drei Eigenschaften nachwachsender Rohstoffe

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Antwort

• pflanzliche und tierische Rohstoffe, die aus der Land- und Forstwirtschaft stammen 

• biologisch erneuerbar 

• keine Nutzung für Ernährungs- oder Fütterungszwecke, sondern stoffliche oder energetische Nutzung

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Frage

Was sind Ökobilanzen und warum werden sie aufgestellt?

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Antwort

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden sog. Ökobilanzen aufgestellt. Diese sollen verdeutlichen, in welchem Umfang Material- und Energieflüsse bzw. Umweltbelastungen von der Rohstoffgewinnung, der Produktion über die Nutzung bis zur Entsorgung entstehen, einschließlich aller Hilfsstoffe, Transporte und Dienstleistungen. Grundlagen einer solchen umweltbewussten Betrachtung sind v. a.: 

• Endlichkeit von Ressourcen 

• Globalisierung des Konsums 

• unterschiedliche Anteile an Handel und Konsum von Ländern verschiedener Ländergruppen

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Frage

Was versteht man unter dem "ökologischen Rucksack"?

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Antwort

Mit dem ökologischen Rucksack berechnet man die „Schwere“ des Ressourcenverbrauchs bei der Herstellung eines Produkts. 


Hierzu zählen neben dem eigentlichen Material u. a. auch der Input von Energie sowie die Massen der Produktionsanlagen, in denen wiederum Inputs enthalten sind, abzüglich des Eigengewichts des Produkts. Auch Dienstleistungen haben einen ökologischen Rucksack: Diesen bilden die in Geräten, Fahrzeugen oder Gebäuden enthaltenen Materialien und Energien sowie diejenigen während der Nutzung.

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Frage

Was versteht man unter dem "ökologischer Fußabdruck"?

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Antwort

Bei dieser bekanntesten Messgröße für Nachhaltigkeit wird der Ressourcenbedarf der Menschen mit dem Naturangebot verglichen.

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Frage

Wann spricht man von einem Overshoot?

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Antwort

Bei seinem Umweltverbrauch (Holz, Lebensmittel, Energie u. a.) greift der Mensch indirekt auf Flächen der Erde zurück, die für diese Produkte in Anspruch genommen wurden. Nachhaltig verhält er sich nur dann, wenn er nicht mehr entnimmt, als die Natur regenerieren kann. 


Aktuell verbraucht der Mensch mehr, als die Ökosysteme zur Verfügung stellen (Overshoot) – es droht langfristig der Verlust der menschlichen Lebensgrundlage.

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Frage

Nenne Beispiele der ökonomischer Vernetzung in der Landwirtschaft

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Antwort

• Lieferung von Rohstoffen für nachgelagerte Bereiche, z. B. Nahrungsmittelindustrie, Fasern / Textilindustrie, Biosprit / Energiegewinnung, Grundstoffe/Pharmaindustrie 

• Abnehmer von Zulieferindustrieprodukten wie Düngemitteln, Tiermedizin oder Maschinen 

• großes Arbeitsplatzangebot in Entwicklungsländern 

• hoher Wertschöpfungsanteil in Entwicklungsländern 

• Abnehmer von Dienstleistungen, z. B. Versicherungen, Reparaturdienste, Finanzdienstleister 

• Impulse für die Herausbildung einer Agrarlandschaft


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Frage

Was sind Cash Crops?

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Antwort

Cash Crops sind für den Markt erzeugte landwirtschaftliche Produkte. Diese Produkte dienen nicht der Selbstversorgung, sondern werden angebaut um Gewinne zu erzielen.

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Frage

Was wird als Gegensatz zu Cash Crops bezeichnet?

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Antwort

Als Gegensatz zu Cash Crops werden Food Crops bezeichnet.

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Frage

In was lassen sich Cash Crops unterscheiden?

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Antwort

Cash Crops lassen sich in Genussmittel, Industriepflanzen, Gewürze und Nahrungspflanzen unterscheiden.

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Frage

Nenne Beispiele für typisiche Cash Crops.

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Antwort

Typische Cash Crops sind Getreide, Ölsaaten, Kaffee, Kakao, Zucker, Gemüse und Obst (z.B. Avocado und Orangen), Erdnüsse, Baumwolle und Tabak.

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Frage

Nenne Vorteile von Cash Crops.

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Antwort

Der Vorteil von Cash-Crops ist, dass die Landwirte für ihre Produkte mit Bargeld bezahlt werden. Der von den Bauern erhaltene Barbetrag kann für die Rückzahlung des Darlehens, für den Kauf von Saatgut, Dünger usw. verwendet werden. Dies ermutigt die Bauern, mehrere Ernten in einem Jahr für Geldleistungen zu kultivieren.

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Frage

Nenne Nachteile von Cash Crops.

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Antwort

Cash Crops bringen Nachteile wie Bodenerosion, Verschlechterung der Bodenfruchtbarkeit, verstärkter Einsatz von Dünger mit sich

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Frage

Wie viel % macht Deutschland am Exportvolumen für Produkte aus Afrika aus?

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Antwort

Deutschland macht 5-15% am Exportvolumen aus.

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Frage

Beschreibe die Zeit des 1. Food Regimes.

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Antwort

In der Zeit des 1. Food Regimes schritt die Industralisierung in den heutigen Industrieländern extrem voran und gleichzeitige nahm die Bedeutung der Landwirtschaft ab. 

Es wurde einerseits mit Rohstoffen in Form von Nahrungsmitteln und industriellen Rohwaren aus den Entwicklungsländern und andererseits mit Fertigwaren aus den Industrieländern gehandelt.

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Frage

In welcher Zeit ist das 1. Food Regime einzuordnen?

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Antwort

Das 1. Food Regimes lässt sich in der Zeit von 1850 bis 1920 einordnen.

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Frage

Beschreibe die Zeit des 2. Food Regimes.

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Antwort

Die Dominanz weltweit aktiver Konzerne nahm zu. Landwirtschaft und Industrie gingen quasi ineinander über. 

In den Industrieländern startete die Massenproduktion von Gütern, welche von einer fortschreitenden Substitution tropischer Rohmaterialien begleitet wurde. 

Die Industrieländer mit der Überproduktion auf dem Weltmarkt zu Dumpingpreisen.

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Frage

Bis wann ging das 2. Food Regime?

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Antwort

Das 2. Food Regime reicht etwa bis Mitte der 1970er Jahre.

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Frage

Beschreibe das 3. Food Regime.

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Antwort

Technische Fortschritte in Landwirtschaft und Lebensmitteltechnologie sind in dieser Phase die bestimmenden Faktoren. 

Während in den Entwicklungsländern neue Massenmärkte entstehen, ist in den Industrieländern eine zunehmende Differenzierung der Märkte zu erkennen. 

Das Verbraucherbewusstsein für ökologische und soziale Belange steigt. 

International agierende Unternehmen müssen sich flexibel und schnell an die neuen Bedingungen anpassen. 

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Frage

Was sind Food Crops?

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Antwort

Der Begriff Food Crops stammt aus der Agrarökonomie und bezeichnet landwirtschaftlich angebaute Produkte, die hauptsächlich der Selbstversorgung dienen und nur in geringem Maße auf dem Markt verkauft werden.

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Frage

Was versteht man unter Monokultur?

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Antwort

Monokultur bezeichnet landwirtschaftliche, gartenbauliche oder forstwirtschaftliche Flächen, auf denen ausschließlich eine einzige Nutzpflanzenart über mehrere Jahre hintereinander angebaut wird.

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Frage

Was wird als Gegenteil von Food Crops bezeichnet?

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Antwort

Das Gegenteil sind die Cash Crops, die hauptsächlich zum Verkauf auf dem Markt angebaut werden.

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Frage

Welche Food Crops gibt es?

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Antwort

Typisch sind Kokospalmen, Bananenstauden, Cashewnussbäume, Süßkartoffeln. Auch Hirse, Mais, Bataten, Yams oder Maniok sind weit verbreitet.

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Frage

Welche Risiken bringen Food Crops mit sich?

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Antwort

Um den Ertrag möglichst zu maximieren, muss auf Verschmutzung, Lizenzierung und übermäßige Ernte der Pflanzen geachtet werden. 

Umwelt- und Klimaveränderungen stellen eine große Bedrohung für die Produktionsrate auf der ganzen Welt dar.

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Frage

Was ist Landwirtschaft?

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Antwort

Landwirtschaft ist die zielgerichtete Herstellung pflanzlicher oder tierischer Erzeugnisse auf einer zu diesem Zweck bewirtschafteten Fläche. Wirtschaftliche Aktivitäten, bei denen Boden und Nutztiere neben Arbeit, Kapital und Know-how als Produktionsfaktoren beteiligt sind und deren zentrale Outputs landwirtschaftliche Produkte sind.

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Frage

Was ist Extensive Landwirtschaft?

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Antwort

Unter Extensiver Landwirtschaft versteht man ein landwirtschaftliches Produktionssystem, das im Verhältnis zur bewirtschafteten Landfläche einen geringen Einsatz von Arbeitskräften, Düngemitteln und Kapital verwendet.

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Frage

Was ist Regenerative Landwirtschaft?

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Antwort

Bei der Regenerativen Landwirtschaft geht es um die Weiterentwicklung der betrieblichen Anbauverfahren. 

Es handelt sich um einen Ansatz in der Landwirtschaft, der Pestizide und Kunstdünger ablehnt und dabei die Regeneration des Mutterbodens, die Biodiversität und den Kreislauf des Wassers verbessern soll.

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Frage

Wie viel Hektar werden in Deutschland durch Regenerative Landwirtschaft bewirtschaftet?

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Antwort

Aktuell werden in Deutschland schätzungweise etwa 50.000 Hektar nach den Prinzipien des Regenerativen Ackerbaus bewirtschaftet.

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Frage

Nenne die 5 Schritte, wie man bei der Regenerativen Landwirtschaft vorgeht.

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Antwort

  • den Boden belebend düngen  
  • den Unterboden lockern 
  • alles dauerhaft und vielfältig begrünen 
  • die Gründüngung vor der Saat durch flache Bearbeitung in Rotte überführen  
  • Photosyntheseleistung fördern indem Stress durch Belebung reduziert wird
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Frage

Was ist Photosynthese?

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Antwort

Photosynthese ist ein Prozess der Umwandlung von Wasser und Kohlenstoffdioxid in Glucose und Sauerstoff unter dem Einfluss von Strahlungsenergie und mit Hilfe von Chlorophylls. Dieser Prozess läuft in den Zellen von Pflanzen ab und ist ein grundlegender Prozess der Stoff- und Energieumwandlung bei Pflanzen.

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Frage

Was versteht man unter Rottelenkern?

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Antwort

Bei Rottelenkern handelt es sich um Pflanzenfermente, also einen vergorenen Sud aus Acker- und Gartenkräutern sowie den Triebspitzen verschiedener Sträucher.

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Frage

Wie viel Humus soll sich mit der Regenerativen Landwirtschaft jährlich aufbauen lassen?

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Antwort


Insgesamt sollen sich mit der regenerativen Landwirtschaft jährlich 0,1 bis 0,2 Prozent Humus aufbauen lassen.

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Frage

Was ist Flächenrotte?

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Antwort

Flächenrotte ist eine sehr einfache und kostengünstige Variante zur Einbringung von Organik in den Boden

Bei der Flächenrotte wird Grünmaterial so flach wie möglich und so tief wie nötig in den Erdboden eingearbeitet. Das Bodenleben wird durch diesen Vorgang gefördert.

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Frage

Was sind Zwischenfrüchte?

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Antwort

Als Zwischenfrüchte werden in der Regenerativen Landwirtschaft schnell wachsende Pflanzen bezeichnet, die zwischen zwei Hauptfrüchten angebaut werden. 

Hauptfrüche sind z.B. Getreide, Kartoffeln und Rüben. 

Die Ernte der Zwischenfrucht ist nicht zum Verkauf bestimmt, sondern dient als Futter oder zur Gründüngung.

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Frage

Nenne Beispiele für Zwischenfrüchte.

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Antwort

Beispiele für Zwischenfrüchte sind: Senf, kleeartige Futterpflanzen, Raps, Ackerbohnen und Futtererbsen Lupine

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Frage

Was ist Humus?

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Antwort

Als Humus wird die Gesamtheit der abgestorbenen organischen Substanz im Boden bezeichnet

Es handelt sich bei Humus um ein komplexes Gemisch von organischen Stoffen aus pflanzlicher, tierischer und mikrobieller Herkunft, das permanenten Ab-, Um- und Aufbauprozessen unterliegt.

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Frage

Nenne die Ziele der Regenerativen Landwirtschaft.

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Antwort

  • Aktivierung und Stärkung des Bodenlebens 
  •  natürliche Humusanreicherung
  • möglichst ganzjährige Begrünung des Ackers
  • Verminderung von Nährstoffverlusten
  • Reduzierung von Pflanzenschutzmitteln und Dünger
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Frage

Wie kann Nährstoffverlust verhindert werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Nährstoffverlust kann durch die Nitratauswaschung, die Unterdrückung von Unkraut und eine bessere Pflanzengesundheit verhindert werden.

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Frage

Von wie viel % der Weltbevölkerung wird der Lebensunterhalt im 21. Jahrhundert gesichert?

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Antwort

Die Extensive Landwirtschaft sichert auch zu Anfang des 21. Jahrhunderts noch den Lebensunterhalt von über 40 % der Weltbevölkerung.

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60%

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