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Geodynamische Prozesse

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Geodynamische Prozesse

Wusstest Du, dass die Erde im Inneren heiß ist und Kräfte enthält, die das Äußere der Erde formen? Dabei kann die Kraft aus dem Erdinneren und so die Außengestalt der Erde verändern. Diese Vorgänge werden als geodynamische Prozesse bezeichnet. Wenn Du Dich genauer dafür interessierst, wie sich die Erde formt und wie sie von innen aussieht, dann lies gerne weiter.

Geodynamische Prozesse – Definition

Geodynamische Prozesse sind die natürlichen Bewegungsvorgänge auf der Oberfläche und im Innern der Erde, die durch die Kraft der Hitze im Erdinneren verursacht werden.

Da bis zum heutigen Zeitpunkt nur 12 km tief in die Erde gebohrt werden konnte, können die geodynamischen Prozesse und der Aufbau der Erde nur mit indirekten Methoden gemessen werden. Dazu zählen das Berechnen von Erdbebenwellen.

Zu dem genauen Vorgang von Erdbeben gibt es eine separate Erklärung!

Geodynamische Prozesse – Geographie

Es gibt zwei verschiedene Arten von geodynamischen Prozessen: die endogenen Prozesse und die exogenen Prozesse.

Endogene geodynamische Prozesse

Die endogenen Prozesse werden in dieser Erklärung ausführlich beschrieben, da sie mit ihren starken Kräften einen großen Einfluss auf das Aussehen der Erde haben.

Endogene geodynamische Prozesse wirken von Innen auf die Gestalt des Erdkörpers.

Zu den endogenen Prozessen zählen die Plattenbewegungen im Erdkörper und die Bewegung von Gesteinen sowie Vulkanismus, der das Austreten von geschmolzenem Gestein an der Erdoberfläche bezeichnet.

Bei den endogenen Prozessen wird geschmolzenes Gestein durch den Vulkanismus an die Erdoberfläche gedrückt. An der Erdoberfläche kühlt das Magma ab. Dadurch wurde die Landschaft unserer Erde aus dem Erdinneren verändert. In der Vulkaneifel wurde durch endogene Prozesse eine bergige Landschaft kreiert. Das Land Island ist entstanden, weil Vulkane im Ozean wuchsen und so groß wurden, dass sie über die Meeresoberfläche ragen und das Inselland kreiert haben.

In der Erklärung Vulkanismus kannst Du mehr zum Thema erfahren.

Exogene geodynamische Prozesse

Alle oben genannten Vorgänge sind endogene geodynamische Prozesse, die im Inneren der Erde geschehen. Allerdings wird die Erde auch durch die exogenen geodynamische Prozesse geformt.

Exogene geodynamische Prozesse wirken von außen auf die Gestalt des Erdkörpers.

Die exogenen Faktoren der geodynamischen Prozesse sind etwa die Sonnenenergie, die Rotation der Erde und die Erosion durch Wind, Wasser und Eis.

Exogene Prozesse formen die Gestalt der Erde von außen. An Meeresufern können durch die Erosion – Abtragung – von Wasser steile Klippen entstehen. Das Wasser schlägt dabei an die Steine des Ufers und reibt immer mehr Gestein ab. Im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende bilden sich dadurch steile, glatt geschlagene Klippen.

Der Schalenaufbau der Erde

Der Aufbau der Erde wird auch als Schalenbau bezeichnet, da die Erde in mehreren Schichten aufgebaut ist. Das kannst Du Dir wie bei einem Apfel vorstellen. Die Erde ist durch Diskontinuitäten – Grenzflächen – getrennt. Das heißt, dass sich die Erdbeschaffenheit zwischen den Schichten sprunghaft ändert. Die Erdbeschaffenheit kann fest, flüssig oder sehr zähflüssig sein.

Die drei Hauptschichten des Schalenbaus sind:

  • die Kruste
  • der Mantel
  • der Erdkern

Innerhalb dieser Schichten gibt es aber noch zusätzliche Unterteilungen.

Zum Schalenaufbau der Erde kannst Du mehr in einer anderen Erklärung erfahren.

Die Erdkruste

Die Erdkruste ist die äußere Hülle der Erde und kann in zwei Typen unterteilt werden:

  • die kontinentale Erdkruste
  • die ozeanische Erdkruste

Die kontinentale Erdkruste besteht aus dem Gestein Granit und Gneis und ist durchschnittlich 35 km dick. An manchen Stellen, zum Beispiel im Himalaja Gebirge, kann die Erdkruste sogar 70 km dick sein. An diesen untersten Stellen der Erdkruste in einer Tiefe von 70 km kann ihre Temperatur schon bis zu 1100 °C betragen.

Die ozeanische Erdkruste ist dagegen durchschnittlich nur 8 km dick, ihre mächtigsten Stellen betragen 20 km. Sie besteht aus Basalt und Gabbro, welche eine höhere Dichte als das Gestein der kontinentalen Erdkruste haben.

Der Unterschied zwischen den Dichten der Erdkrusten spielt eine einflussreiche Rolle in der Plattentektonik, die auch in dieser Erklärung gezeigt wird.

Der Erdmantel

Unter der Erdkruste liegt der Erdmantel, der aus zwei Schichten besteht: dem oberen Erdmantel, welcher halb fest und halb flüssig ist, und dem unteren Erdmantel.

Der obere Erdmantel reicht in eine Tiefe von bis zu 700 km und besteht aus zwei Teilen. Der obere Teil besteht aus festem Gestein.

Der untere Teil des oberen Erdmantels ist zähflüssiges Magma. Diese entsteht dadurch, dass das Gestein bei den Temperaturen von 1200 - 1500 °C schmilzt und eine plastische Fließzone bildet.

Der untere Erdmantel schließt daran an und reicht bis zu 3000 km in die Tiefe. Er wirkt zwar fest, aber tatsächlich bewegt er sich – allerdings sehr langsam. Die Temperaturen im unteren Erdmantel steigen auf 1900 - 3700 °C an.

Mehr über Magma erfährst Du in einer separaten Erklärung.

Der Erdkern

Der Erdkern befindet sich im Zentrum des Erdkörpers. Er besteht aus zwei Teilen: dem äußeren und dem inneren Erdkern.

Der äußere Erdkern ist flüssig und endet teilweise erst bei einer Tiefe von 5000 km. Er besteht überwiegend aus Eisen und Nickel und hat Temperaturen von 3000° - 5000 °C.

Der innere Erdkern beginnt ab einer Tiefe von 5000 km und reicht bis zum Erdmittelpunkt bei 6371 km. Seine Zusammensetzung ist ebenfalls Eisen und Nickel und im Inneren wird er bis zu 5700 °C heiß. Der radioaktive Zerfall von Uran kreiert hier die Hitze, welche von innen heraus alle anderen Erdschichten erwärmt.

Normalerweise schmelzen Eisen und Nickel, aus denen der Erdkern besteht, schon bei etwa 1500 °C. Der Erdkern ist trotz seiner Temperatur von 5000 °C fest, da der Druck im Erdinneren hoch genug ist. Dieser Druck lässt die Schmelztemperatur, also wann der Stoff zu schmelzen beginnt, höher werden.

Eine Übersicht zu der Tiefe, der Temperatur und dem Aggregatzustand der Schichten findest Du in folgender Tabelle:

Schicht TiefeTemperaturAggregatzustand
kontinentale Erdkrustebis 30 - 80 kmbis 1100 °Cfest
Ozeanische Erdkrustebis 8 - 20 km
Oberer Mantelbis 700 km1200 - 1500 °Cfest
zähflüssig
Unterer Mantelbis 3000 km1900 - 3700 °Cfast fest
Äußerer Kernbis 5000 km3000 - 5000 °Cflüssig
Innerer Kernab 5000 kmbis 5700 °Cfest

Erdmagnetismus

Zwar forschen Wissenschaftler noch immer an der detaillierten Entstehung des Erdmagnetismus, allerdings ist klar, dass sein Ursprung im Erdkern ist. Das im Erdkern vorhandene Eisen ist ein leitendes Metall und im äußeren Erdkern flüssig. Dadurch entsteht eine Spannung, die einen elektronischen Strom erzeugt und das Magnetfeld der Erde kreiert.

Zum Thema Erdmagnetismus gibt es eine eigene Erklärung.

Geodynamik der Erdplatten – Plattentektonik

Die Geodynamischen Prozesse bewegen die Platten der Erde und sind somit Ursache der Plattentektonik.

Plattentektonik ist die Lehre über die Verteilung und Verschiebung der Erdplatten. Sie ist ein geodynamischer Prozess.

Die Oberfläche der Erde besteht aus mehreren Erdplatten, die auch Lithosphärenplatten oder Kontinentalplatten genannt werden.

Die Verschiebung dieser Erdplatten nennt man dann Plattentektonik. Es gibt drei verschiedene Arten der Krustenbewegung:

  • Divergenz
  • Subduktion
  • Transformationsstörung

Die Divergenz findet an den mittelozeanischen Rücken im Ozean statt, an denen zwei Platten aufeinander treffen. Dort steigt heißes Gestein an die Oberfläche und bildet dort neuen Meeresboden. Diese divergierenden Plattengrenzen lassen die Platten somit an diesen Enden wachsen.

Durch dieses Wachsen trifft die andere Seite der Platte auf die Grenze einer kontinentalen Platte. Da die ozeanische Platte eine höhere Dichte als die kontinentale Platte hat, taucht sie unter. Sie versinkt im Erdmantel und wird durch die Hitze im Erdinneren zu Magma geschmolzen. Dieser Vorgang wird Subduktion genannt.

Eine Transformationsstörung findet statt, wenn zwei Plattengrenzen aufeinandertreffen, ohne dass sie an der Stelle wachsen oder untertauchen. Sie gleiten dort horizontal aneinander vorbei, wodurch jedoch eine hohe Spannung entsteht, die bei einem schlagartigen Verschiebungssprung Erdbeben verursacht.

Zu der Plattentektonik gibt es eine eigene Erklärung!

Die Theorien der Plattenbewegungen

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Bewegungen der Erdplatten durch ein Schrumpfen der Erde verursacht werden. In den 1960er-Jahren wurde diese Theorie jedoch widerlegt, sodass heutzutage noch zwei Theorien bestehen:

Mantelkonvektion

Die Mantelkonvektion sind die langsamen Strömungen des Gesteins in der Mantelschicht der Erde, welche durch Wärmeübertragung ausgelöst werden.

Sie entsteht in der Mantelschicht der Erde und wird dadurch ausgelöst, dass die Erde den Temperaturunterschied zwischen dem heißen Kern und der abgekühlten Oberfläche ausgleichen möchte. Am unteren Ende der Schicht wird das Gestein erhitzt. Dadurch wird es leichter und steigt nach oben, wo es langsam wieder abkühlt. Durch seinen Aufstieg verdrängt es das abgekühlte Gestein an der Oberfläche, dieses wird nach unten gedrängt und dort wieder erhitzt. Somit entsteht ein Kreislauf, der die Plattentektonik verursacht.

Dieser Vorgang der Konvektion ist wie eine Suppe in einem heißen Kochtopf: Obwohl der Kochtopf nur an der Herdplatte erhitzt wird, ist die Suppe gleichmäßig heiß, da die heiße Suppe nach oben steigt und die kalte Suppe nach unten drängt.

Die Mantelkonvektion wird in einer anderen Erklärung genauer beschrieben!

Kontinentaldrift

Der Kontinentaldrift ist die langsame Bewegung der Erdplatten, durch die sie sich teilen oder vereinen. Er wird auch Kontinentalverschiebung genannt.

Diese Theorie besagt, dass die Erdplatten aktiv sind, anstatt nur passiv auf dem Erdmantel aufzuliegen. Dabei wächst auf der einen Seite neues, leichtes Gestein. Das abgekühlte Gestein auf der anderen Seite der Platte ist schwerer. Dieses Gewicht zieht die Erdplatte an der einen Seite nach unten und bewegt die gesamte Platte.

Es ist unklar, welche der beiden Theorien die ursprüngliche Entstehung der Krustenbewegungen auslöst. Die Theorien der Mantelkonvektion und des Kontinentaldrifts ergänzen sich jedoch gegenseitig.

Zu dem Kontinentaldrift erfährst Du mehr in einer anderen Erklärung!

Gesteinskreislauf

Außerdem lösen Geodynamische Prozesse auch den Gesteinskreislauf aus. Dazu gehört zum einen die Gebirgsbildung, aber auch das Abtauchen von den Gesteinen der Erdplatten, welche im Erdmantel erhitzt werden. Sie bilden die Quelle der Vulkane, welche das flüssige Gestein wieder an die Erdoberfläche befördern und die Bildung von neuem, festen Gestein verursachen.

Zu dem Gesteinskreislauf gehört die Gebirgsentstehung. Wenn zwei Kontinentalplatten aufeinandertreffen, verursachen sie die Entstehung von Gebirgen wie der Himalaja oder die Alpen. Dieser Vorgang heißt Orogenese.

Mehr Informationen über den Gesteinskreislauf und zur Gebirgsentstehung erfährst Du in einer anderen Erklärung.

Geodynamische Prozesse – Das Wichtigste

  • Geodynamische Prozesse sind die natürlichen Bewegungsvorgänge der Erde
  • Die Erde besteht aus einer Erdkruste, dem Erdmantel und dem Erdkern
  • Die Erdkruste ist in viele Erdplatten aufgeteilt, 7 davon sind große Kontinentalplatten
  • Die Plattentektonik, also die Bewegung der Erdplatten äußert sich durch:
    • Divergenz (Neubildung einer Platte)
    • Subduktion (Absinken einer Platte)
    • Transformationsstörung (Aneinanderreiben von zwei Platten)
  • 2 Theorien besagen die Ursache der Plattentektonik:

Nachweise

  1. eskp.de: Der Aufbau der Erde. (08.09.2022)
  2. klett.de: Infoblatt Schalenbau der Erde. (08.09.2022)
  3. erdwissenschaften.uni-graz.at: Geodynamik. (08.09.2022)

Häufig gestellte Fragen zum Thema Geodynamische Prozesse

  • Divergenz (Neubildung einer Platte)
  • Subduktion (Absinken einer Platte)
  • Transformationsstörung (Aneinanderreiben von zwei Platten)

Die 7 größten Erdplatten sind die

  • Eurasische Platte
  • Nordamerikanische Platte
  • Südamerikanische Platte
  • Afrikanische Platte
  • Australische Platte
  • Antarktische Platte
  • Pazifische Platte

Die Erdplatten bewegen sich durch die Magmaströme im Inneren der Erde, die durch Wärmeübertragung ausgelöst werden.

Sie verschieben sich durch die Neubildung einer Platte, das Absinken einer Platte unter eine andere oder durch das Aneinanderreiben von zwei Platten.

Finales Geodynamische Prozesse Quiz

Frage

Worin unterscheiden sich Schild- und Schichtvulkane. Benenne mindestens drei Merkmale.

Antwort anzeigen

Antwort

Schichtvulkan: kegelförmig, und eher steil. Explosive Eruption (mit Bomben). Lava ist gasreich und zähflüssig, Lava- und Ascheschicht wechseln sich ab. Besteht aus Haupt- und Nebenkratern. 


Schildvulkan: leicht gewölbt, flacher und breiter, nicht explosive Eruption, flüssige gasarme Lava (die lange Distanzen zurücklegen kann und bis zu 50km/h schnell ist), basaltische Zusammensetzung der Lava. 

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Frage

In welchen europäischen Ländern existiert auch heutzutage ein aktiver (eruptiver) Vulkanismus?

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Antwort

Island und Italien

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Frage

Erläutere den Aufbau der Erde nach dem Prinzip des Schalenaufbaus, beginnend mit dem inneren Kern.

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Antwort

Von innen nach außen:
Innerer Kern, äusserer Kern, unterer Mantel (Mesosphäre), oberer Mantel (Astenosphäre), untere Lithosphäre, Erdkruste (obere Lithosphäre) und dann die Pedosphäre (mit bodenbildenden Schichten). 

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Frage

Erläutere (in eigenen Worten) den Zusammenhang zwischen Erdbeben und Vulkanismus weltweit.

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Antwort

Vulkanismus und Erdbeben entstehen oft aufgrund plattentektonischer Ereignisse. Betrachtet man die topographische Weltkarte, so stellt man fest das ein Großteil der Vulkane entlang der Subduktionsgrenzen bzw. Zonen ist, wo sich Kontinentalplatten berühren und gegeneinander arbeiten. Dort wo die Erde Druck aufbaut und ausübt, entstehen in der Regel Vulkane und seismische Aktivitäten. 

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Frage

Was bezeichnet eine Subduktionszone?

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Antwort

Subduktionszonen sind Bereiche, in welchen die Plattentektonik in der Regel stark ausgeprägt ist. 

Frage anzeigen

Frage

Erläutere (in eigenen Worten) die Entstehung eines Tsunami.

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Antwort

Tsunami (zu deutsch: Erdbebenwoge) ist eine Abfolge langer Wasserwellen, die ihren Ursprung in einer (gewaltigen) Verdrängung von Wasser (auch weit entfernt) haben. Dies kann durch Seebeben, Vulkanismus, Erdrutsche (Schelfkanten) aber auch Explosionen der Fall sein. Ihre Energie beziehen die Wellen dabei aus der gesamten (sich bewegenden) Wassersäule. Dies unterscheidet sie unter anderem von normalen "Wind"- wellen in Küstenbereichen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche von Menschen besiedelten Orte auf der Welt sind besonders von Erdbeben bedroht? Nenne drei Orte, welche wiederholt von starken seismischen Aktivitäten heimgesucht werden. 

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Antwort

Orte, welche wiederholt starke seismischen Aktivitäten aufweisen sind unter anderem: Kalifornien (z.B. San Francisco!), die Türkei aber auch Inseln wie Haiti. Diese Orte liegen alle entlang von seismisch aktiven Übergangsbereichen der Lithosphäre. 

Frage anzeigen

Frage

Im Jahr 2004 gab es im indischen Ozean ein starkes Seebeben, aus welchem sich ein gewaltiger Tsunami entwickelte der über 230.000 Menschen das Leben kostete. Nenne einen möglichen Grund für diese hohe Zahl an Opfern.

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Antwort

Aufgrund der Schwere des Bebens sowie der weiten Ausdehnung des Tsunamis, wurden insbesondere die Küstenstaaten Indonesien und Thailand schwer getroffen. Eine Ursache für diese hohen Opferzahlen ist die verhältnismäßig hohe küstennahe Besiedelung dieser Länder. Ebenso befanden sich jahreszeitbedingt viele Touristen unter den Opfern. Als weiterer Grund wird ein zum damaligen Zeitpunkt fehlendes Tsunami Frühwarnsystem aufgeführt. 

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Frage

Erläutere (in eigenen Worten) die Funktion von Tsunami Frühwarnsystemen.

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Antwort

Spätestens seit dem verheerenden Unglück von 2004 im indischen Ozean, sind Tsunami Frühwarnsysteme auf dem Vormarsch. Sie funktionieren durch ein engmaschiges Netz an seismischen Stationen, welche Erd- bzw. Seebeben auf Ihre Tsunamigefahr bewerten. Weitere Frühwarnkomponente sind Bojen auf hoher See, sowie die kontinuierliche Abtastung des Meeresbodens mit Sensoren. 

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Frage

Nach welcher Skala werden seismische Aktivitäten aufgezeichnet? Erläutere (in eigenen Worten) warum dieselbe Skala auch im Zusammenhang mit Tsunamis eine Rolle spielt.

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Antwort

Tektonische Aktivitäten aus denen Erdbeben resultieren werden weltweit mit Seismographen ermittelt. Diese bemessen die Stärke von Erdbeben auf der sogenannten Richter- Skala, einer Magnitudenskala. Da Tsunamis in aller Regel von Seebeben ausgelöst werden, welche auch durch Seismographen aufzeichnet werden, greifen Frühwarnsysteme ebenfalls auf die so ermittelten Daten zurück.

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Frage

Was ist ein Maar? Gehe in Deiner Antwort auch auf die Entstehung dieser vom Vulkanismus geprägten Landschaftsform ein.

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Antwort

Ein Maar ist eine landschaftliche Mulde, welche durch aktiven Vulkanismus entstanden ist. Beim Kontakt von Magma mit (Grund-)Wasser gab es eine thermische Reaktion, welche explosionsartige Krater hinterlassen hat. Im Heute erkennt man Maare gebietsbezogen oft an verhältnismässig tiefen Seen (den sogenannten Maarseen).Klassische Beispiele in Deutschland sind die Vulkaneifel oder die Rhön.

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Frage

Auf welchen Prozess im Erdinneren sind Erdbeben zurückzuführen?

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Antwort

  • auf die Plattentektonik der Erde

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Frage

Was versteht man unter Plattentektonik?

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Antwort

  • das Phänomen der sich verschiebenden Kontinental- und Ozeanplatten auf der Lithosphäre der Erde

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Frage

Was ist ein Erdbeben?

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Antwort

  • ist eine messbare Erschütterung der Erde durch tektonische Platten

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Frage

Wie entstehen Erdbeben?

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Antwort

  • wenn zwei Platten aufeinandertreffen oder sich verkeilen
  • es entstehen enorme Spannungen
  • die Spannungen entladen sich mit einem Ruck als Erdbeben

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Frage

Bis welcher Erdbebenstärke können wir ein Erdbeben nicht spüren?

Antwort anzeigen

Antwort

2,0

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Frage

Wo sind die meisten Erdbeben in Europa?

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Antwort

Italien

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Frage

Wann war das letzte große Erdbeben in Deutschland?

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Antwort

1992                                                                                        

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Frage

Welche Skalen gibt es für die Erdbebenstärke?

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Antwort

  1. Richter-Skala
  2. Mercalli-Skala

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Frage

Mit welchem Gerät können Erdbeben gemessen werden?

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Antwort

  • Seismograph

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Frage

Was war das stärkste Erdbeben der Welt?

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Antwort

  • 1960 in Chile
  • Stärke: 9,5 

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Frage

Was sind Hot Spots?

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Antwort

Hot Spots sind Vulkane die mitten auf einer Platte liegen.

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Frage

Wie wird der Schichtvulkan noch genannt?


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Antwort

  • Stratovulkan 
  • graue Vulkane


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Frage

Was ist ein Schichtvulkan?

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Antwort

Ein aus einzelnen geologischen Schichten von Lava und Lockermassen aufgebauter Vulkan.

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Frage

Warum werden Schichtvulkane gelegentlich auch als graue Vulkane bezeichnet?

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Antwort

Aufgrund der grauen, nicht glühenden Förderprodukte.


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Frage

Woran können Schichtvulkan erkannt werden?

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Antwort

an ihrer relativ steilen, spitzkegeligen Form

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Frage

Was sind die Kennzeichen eines Schichtvulkans?

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Antwort

  • Kegelförmigen Aufbau des Vulkans 
  • Ablagerungen aus Lavaergüssen und Lockermaterial wechseln sich ab
  • besitzen des Öfteren Krater
  • der Ausbruch verläuft recht explosiv

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Frage

Bis zu wie vielen Kilometern kann das Lockermaterial eines Schichtvulkans als Asche in die Höhe gelangen?

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Antwort

40 km

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Frage

Was ist für die Schichtbildung des Schichtvulkans verantwortlich?

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Antwort

Die Art des Magmas.

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Frage

Was ist für das zähflüssige Magma eines Schichtvulkans verantwortlich?

Antwort anzeigen

Antwort

  • der Anteil an Kieselsäure
  • die Temperatur der Lava

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Frage

Welche Temperatur hat die Lava eines Schichtvulkans?

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Antwort

700 - 900 Grad

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Frage

Wie entstehen die Schichten des Schichtvulkans?

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Antwort

  • Magma entwickelt sich durch Einschmelzung des unteren Teils der Erdkruste 
  • enthält viele Gase, die nicht entweichen können
  • Gase stauen sich, bis an die Erdoberfläche entweichen und abwechselnd Lava oder Asche mit sich reißen


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Frage

Woraus besteht ein Schichtvulkan?

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Antwort

aus einzelnen Schichten von Lava und Lockermasse (z.B. Asche)


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Frage

Welche Neigung haben die Hänge eines Schichtvulkans?

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Antwort

über 30 Grad

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Frage

Wie viele von den 1400 aktiven Vulkanen sind Schichtvulkane?

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Antwort

rund 700

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Frage

Was sind aktive Vulkane?

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Antwort

Vulkane, die in den letzten 10.000 Jahren ausgebrochen sind.

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Frage

Wo befinden sich die meisten Schichtvulkane?

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Antwort

an Subduktionszonen z. B. entlang des pazifischen Feuerrings, aber auch auf Island und im Mittelmeerraum.

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Frage

Was ist der höchste Schichtvulkan der Erde?

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Antwort

der Nevado Ojos del Salado in Chile mit 6887 m

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Frage

Welches Mittelgebirge in Deutschland hat seinen Ursprung als Schichtvulkan?

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Antwort

Der Kaiserstuhl

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Frage

Wovon kommt die Bezeichnung "Schildvulkan"?

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Antwort

Von der schildartig, aufgewölbten Form dieses Vulkantyps. 


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Frage

Was ist grundsätzlich ein Schildvulkan?

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Antwort

eine besondere Form eines Vulkans 


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Frage

Woran können Schildvulkane erkannt werden?

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Antwort

An der typischen Form, welche schildartig und aufgewölbt ist.


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Frage

Wodurch entsteht die besondere Form der Schildvulkane?

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Antwort

Die Form entsteht dadurch, dass in den Vulkanen besonders dünnflüssiges und damit schnell fließendes, gasarmes Magma emporsteigt.

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Frage

Wie warm ist die Lava eines Schildvulkans?

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Antwort

1.000 bis 1.250 Grad Celsius

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Frage

Woher stammt die Lava eines Schildvulkans?

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Antwort

aus dem oberen Erdmantel 


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Frage

Wie verteilt sich die Lava eines Schildvulkans?

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Antwort

Die Lava verteilt sich schnell und weit.

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Frage

Mit welcher Geschwindigkeit fließt die Lava eines Schildvulkans?

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Antwort

bis zu 60 km/h

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Frage

Was ist die Ursache für die typische Form des Schildvulkans?

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Antwort

das Ausfließen sehr dünnflüssiger und damit schnell fließender, gasarmer Lava. 


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Frage

Welche Zusammensetzung hat die Lava des Schildvulkans üblicherweise?

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Antwort

  • eine basaltischer Zusammensetzung
  • enthält meist weniger als 52 % Siliziumdioxid (SiO2)

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Frage

Welchen Böschungswinkel haben Schildvulkane?

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Antwort

etwa 5° 


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