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Vegetation

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Geographie

Unsere Erde ist einzigartig. Mit ihren verschiedenen Regionen und ihren klimatischen Bedingungen schafft sie einen abwechslungsreichen Lebensraum für verschiedene Lebewesen, die sich an die gegebenen Bedingungen ihrer Umwelt anpassen müssen. Dadurch gibt es sehr große Unterschiede zwischen einzelnen Vegetationszonen und -typen. Doch was ist eigentlich Vegetation?

Vegetation - Definition

Der Begriff der Vegetation wird in verschiedenen Wissenschaftsbereichen unterschiedlich definiert. Sowohl in der Geographie, als auch in der Biologie und Geologie wird er wie folgt definiert:

Vegetation definiert die Gesamtheit aller Pflanzengesellschaften und Pflanzenformationen eines bestimmten Gebietes. Sie wird besonders geprägt durch das vorherrschende Klima, den Boden, den Wasserhaushalt und das Gestein, aber auch durch die Einflüsse von Tieren und Menschen.

In der Medizin wird der Begriff verwendet, um ein wucherndes Gewebe oder ein Wachstum von Bakterien auf einem Gewebe zu beschreiben. Die Definitionen der Fachbereiche hängen im Wesentlichen zusammen, da es sich um einen Zusammenschluss eines oder mehrerer Organismen (Symbiose) handelt, welche von der Umgebung abhängig sind.

Du willst mehr über Böden, Wasserhaushalt und Klima erfahren? Klick auf die Begriffe und du gelangst sofort zu den entsprechenden Erklärungen!

Vegetation - Bedeutung

Die Bedeutung des Wortes 'Vegetation' leitet sich aus dem lateinischen vegetatio "Grünung" und vegetare für "leben, wachsen" ab. In der Umgangssprache wird die Vegetation eines Gebietes auch als Pflanzenkleid oder Pflanzendecke bezeichnet.

Neben Pflanzen wie Bäume, Blumen oder Moose, zählen auch Flechten und Pilze mit zur Vegetation eines Gebietes. Sie sind ein wichtiger Bestandteil einer Vegetation, da sie Licht in chemische Energieträger umwandeln können. Dieser Prozess ist lebenswichtig für andere Pflanzenarten.

Vegetationskonzepte

Je nach Einflussnahme des Menschen auf die Vegetation, wird unter in verschiedenen Vegetationskonzepte unterschieden.

Ursprüngliche natürliche Vegetation

Die ursprüngliche, natürliche Vegetation bezeichnet eine Vegetation, die sich vor dem Eingreifen des Menschen ausgebildet hat. Es bezeichnet demnach die mögliche Vegetation, die noch vor dem Erscheinen von menschlichen Kulturen existiert haben könnte.

Durch die Ausbreitung des Menschen ist diese Form der Vegetation auf der Erde nicht mehr zu finden. Mit Hilfe von Pollenanalysen und Gesteinsproben kann die ursprünglich natürliche Vegetation eines Gebietes rekonstruiert werden.

Reale Vegetation

Die reale Vegetation ist die Vegetation, die in einem Gebiet momentan vorhanden ist. Sie beschreibt das tatsächliche Vorkommen einer Pflanzengesellschaft eines Gebietes. Häufig ist diese stark durch den Menschen beeinflusst, z. B. durch Land- und Forstwirtschaft.

Beispielhaft für dieses Vegetationskonzept ist die Landschaft Deutschlands wie der Schwarzwald, der Harz, Lüneburger Heide oder die sächsische Schweiz. Der Mensch ist dort durch Tourismus und Forstwirtschaft stets präsent und verändert somit die Vegetation.

Schau dir unsere Erklärung über Deutschlands Landschaften an, um mehr zu erfahren!

Potentielle natürliche Vegetation

Dieses Vegetationskonzept beschreibt, welche Vegetation an einem bestimmten Standort möglich ist, wenn jegliche menschlichen Einflüsse ausbleiben würden. Es berücksichtigt die aktuellen natürlichen Umweltbedingungen und die durch den Menschen verursachte Standortveränderungen. Ausgeschlossen werden Klimaveränderungen und die notwendige Entwicklungszeit.

Wie sehr Klimaveränderungen die Natur beeinflussen, kannst du in der Erklärung Klima nachlesen!

Rekonstruierte natürliche Vegetation

Sie ist die Vegetation, die man in einem Gebiet erwarten würde, wenn der Mensch dort niemals erschienen wäre. In der rekonstruierten natürlichen Vegetation werden demnach keine durch den Menschen verursachten Veränderungen berücksichtigt.

Du möchtest mehr über den Einfluss des Menschen auf die Natur erfahren und wie die Natur geschützt werden kann? Dann schau dir unsere Erklärung zum Thema Nachhaltigkeit und Klimawandel an!

Vegetationszyklus

Der Vegetationszyklus oder Vegetationskreislauf ist der rhythmisch wiederholende Wechsel zwischen Vegetationszeit und Vegetationsruhe. Die Jahreszeiten werden durch Temperaturschwankungen (Sommer - Winter) oder Niederschlagsschwankungen (Regen- und Trockenzeit) hervorgerufen.

Vegetationszeit

Die Vegetationszeit wird auch Vegetationsperiode oder Vegetationsphase genannt.

Es ist die jährlich wiederholende Zeitspanne, in dem Pflanzen aktiv wachsen und sich entfalten - photosynthetisch aktiv sind

Als Beginn der Wachstumszeit wird im Allgemeinen der Abschnitt des Jahres definiert, in dem der Tagesdurchschnitt der Lufttemperatur bei mindestens +5 Grad Celsius liegt. Manche Pflanzenarten wie Wintergetreide oder Vorfrühlingsblumen beginnen auch bei Minusgraden zu wachsen, andere erst bei höheren Temperaturen.

Vegetationsruhe

Vegetationsruhe bezeichnet den Teil des Jahres, in dem eine Pflanze nicht wächst. Es findet keine Blühaktivität oder Fruchtbildung statt.

Die Ruhezeit beginnt bei einer an fünf Tagen aufeinanderfolgenden Durchschnittstemperatur von unter +5 Grad Celsius.

Gemeiner Löwenzahn hat eine Vegetationszeit von ungefähr 8 Monaten. In dieser Zeit wächst und blüht die Pflanze. In den kalten Wintermonaten von November bis Februar befindet der gemeine Löwenzahn in der Vegetationsruhe. Das heißt, die Pflanze treibt nicht aus, bis die Temperaturen im Frühling wieder auf 5 Grad Celsius steigen.

Vegetationszonen

Vegetationszonen werden hinsichtlich ihrer Merkmale eingeteilt. Es gibt Regionen, in denen die Vegetation und die Nutzung des Menschen ähnlich sind. Diese großen, sich in der Vegetation ähnlichen Gebiete werden deshalb oft auch als großflächige Ökosysteme zusammengefasst.

Bei der Kategorisierung der Vegetationszonen ist es nicht relevant, ob es sich bei der Vegetation in vergleichbaren Zonen um konkret verwandte Pflanzenarten handelt. Entscheidend ist stattdessen, ob die Anpassungsstrategien der Vegetation in diesen Regionen in ihren Eigenschaften vergleichbar sind.

So weist zum Beispiel die Wüstenlandschaft der Sahara eine ähnlich angepasste Vegetation auf wie die australische Wüste. Die Pflanzen sind jedoch nicht unbedingt miteinander verwandt, sondern haben sich nur ähnlich den Umständen angepasst.

Vegetationszonen hängen auch mit den Klimazonen zusammen. Es gibt typische Vegetationstypen für die jeweiligen Klimazonen, denn die Vegetation ist immer auch abhängig vom Klima. Die Vegetationszonen zeichnen sich dadurch aus, dass Pflanzen oder Tiere ähnliche Anpassungsstrategien an das vorherrschende Klima haben.

Ohne die Meere und Gebirge auf der Welt würden die Vegetationszonen geradlinig verlaufen. Die Grenzen der jeweiligen Vegetationszonen sind nicht gerade, sondern oft gürtel- bis kreisförmig. Besonders das Meer hat einen großen Einfluss auf das Klima. Da das Klima die Vegetation beeinflusst, sorgt es so für einen unregelmäßigeren Zonenverlauf.

Arten von Vegetationszonen

Auf der Erde gibt es 8 abgrenzbare Vegetationszonen, die in 5 Klimazonen aufgeteilt sind. Diese Vegetationszonen unterscheiden sich im Klima, weshalb sich die Vegetation in ihnen auch unterscheidet.

Die 8 verschiedenen Vegetationszonen sind:

  • Hartlaubvegetation (subtropisch)

  • Wüsten (subtropisch)

  • Savanne (tropisch, subtropisch)

  • Borealer Nadelwald (gemäßigt)

  • Laub- und Mischwald (gemäßigt)

  • Steppe (gemäßigt)

  • tropische Regenwälder (äquatorial)

  • Tundra (subpolar)

Schau dir unsere Erklärungen zu den verschiedenen Vegetationszonen an, um Genaueres zu erfahren!

Hartlaubvegetation

Die Hartlaubvegetation ist eine Vegetationszone im Bereich der subtropischen Klimazone. Die Pflanzen der Region sind immergrün - sie sind über das ganze Jahr mit Blättern versehen. Dazu zählen hauptsächlich Hartlaubgewächse die sich an das mediterrane Klima angepasst haben. Zu finden sind sie meist an Küstengebieten. In der Abbildung 2 kannst du einige Hartlaubgewächse sehen.

Beispielhaft für die Hartlaubvegetation ist der Mittelmeerraum, die Vegetation Kaliforniens in den USA, Mittelchiles sowie Südaustraliens und Südafrikas.

Wüsten

Wüstengebiete sind einfach zu erkennen. Durch die extremen Temperaturen und der langen Trockenperioden sind Wüsten beinahe komplett vegetationslos. Die wenigen Pflanzen, die in der Wüste wachsen, haben sich mit kleinen Blätter und tiefen Wurzeln an die Region angepasst. Beispiele hierfür sind Aloe, Kakteen oder Sukkulenten.

Jedoch gibt es unterschiedliche Wüstenarten. Darunter zählen neben den Sandwüsten wie die Sahara, auch Eiswüsten und Kältewüsten wie die der Arktis und Antarktis.

Schau dir die entsprechende Erklärung zur Wüste an, um mehr zu erfahren!

Savanne

Savannen gehören wie die Hartlaubholzregionen und Wüstenregionen zur subtropischen Zone. Sie befinden sich zwischen der Wüste und dem tropischen Regenwald. Es gibt drei Savannentypen, die sich vom Klima unterscheiden. Aus diesem Grund gibt es auch drei verschiedene Vegetationszonen der Savannen. Zu den Savannentypen zählen Dornbuschsavannen, Trockensavannen und Feuchtsavannen.

Grundsätzlich besteht die Vegetation in Savannen aus einer offenen Baumschicht und einer, den Boden bedeckende, Krautschicht. Jedoch unterscheiden sich die drei Savannen in einigen Weisen in der Art der Vegetation. Während in Dornbuschsavannen hauptsächlich Sträucher wachsen, können erst in Trockensavannen wirklich Bäume wachsen. Beispielhaft sind die Savannen Afrikas, in denen Elefanten wandern wie in der Abbildung 4 zu erkennen ist.

Sieh dir die Erklärung zur Savanne an, um mehr zu erfahren!

Borealer Nadelwald

Der nördliche Nadelwald wird auch Taiga genannt und ist die nördlichste Vegetationszone in der auch große Bäume und Sträucher wachsen. In dieser Vegetationszone liegt die Durchschnittstemperatur bei -15 Grad Celsius bis 0 Grad Celsius. Niederschlagswerte liegen im Durchschnitt unter 600 mm.

Wie der Name schon vermuten lässt, besteht der Großteil der Vegetation in diese Zone aus Nadelbäumen. Hierzu gehören unter anderem Fichte, Tannen, Kiefern und Lärchen. An einzelnen Orten kann es auch vorkommen, dass Laubbäume wachsen. Am Waldboden findet man hauptsächlich Moose, Flechten und Kräuter.

Interesse geweckt? Sieh dir die Erklärung zum Borealen Nadelwald an, um mehr über dessen Verbreitung und Eigenschaften zu erfahren!

Laub- und Mischwald

Die Laub- und Mischwaldzone ist die Vegetationszone, in der sich auch Deutschland, Österreich und die Schweiz befinden. Das Klima ist mäßig, bei Durchschnittstemperaturen von 6 bis 14 Grad Celsius. Der Niederschlag ist höher als in nördlichen Vegetationszonen und über das gesamte Jahr verteilt, sodass es keine Trockenperioden gibt.

Entsprechend hat sich auch die Vegetation an das Klima angepasst. Für Laubbäume wie Buchen, Eichen und Fichten herrschen ideale Wachstumsbedingungen. Leider werden die meisten solcher Waldgebiete wirtschaftlich genutzt, weshalb die Artenvielfalt in diesen Wäldern nicht mehr so ausgeprägt ist wie früher.

Der Harz, Schwarzwald und die sächsische Schweiz sind typische Beispiele für diese Vegetationszone.

Mehr zur Vegetationszone Laub- und Mischwälder findest du in der entsprechenden Erklärung!

Steppe

Die Steppe wird, wie die Laub- und Nadelwälder, der gemäßigten Zone zugeordnet. Mit einer Durchschnittstemperatur von 3 bis 8 Grad Celsius ist die Temperatur akzeptabel für größere Pflanzen. Das Wachstum dieser wird jedoch durch die langen Trockenphasen verhindert.

Aus diesem Grund bildet sich die Vegetation in Steppenlandschaften hauptsächlich aus hohen Gräsern und Kräutern, die eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen können.

Übrigens kommt das Wort Steppe aus dem Russischen und bedeutet "unbebautes Land". Weite Steppen sind ein typischen Landschaftsbild in Russland - vor allem Sibiriens.

Tropischer Regenwald

In der tropischen Zone befindet sich die Vegetationszone des tropischen Regenwalds. Diese zeichnet sich durch hohe Niederschläge aus, die sich über das komplette Jahr verteilen. Auch sind die Temperaturen nahezu konstant bei 25 Grad Celsius.

Die Kombination dieser Faktoren hatte zur Folge, dass sich im Regenwald die diversesten Vielfalt an Arten entwickelt haben. Wie du in der Abbildung 8 sehen kannst, gibt riesige Bäume, die bis zu 40 Meter hoch werden, aber auch der Waldboden ist bedeckt mit einer Vielzahl von Kräutern, Sträuchern und Bäumen.

Um Genaueres über die Vegetationszone der tropischen Regenwälder zu erfahren, schau dir die verlinkte Erklärung an!

Tundra

Die Tundra wird auch Kältesteppe genannt und bedeckt die Subpolarzone der Arktis. Auch gibt es kleine Tundragebiete in Südamerika. Sie zählt als die Übergangszone zwischen den arktischen Eisgebieten und den nördlichen Nadelwäldern. Das Klima in der Tundra ist niederschlagsarm und klar mit Temperaturen von -50 Grad Celsius bis 15 Grad Celsius. Entsprechend hat sich die Vegetation angepasst.

Unter diesen Bedingungen können größere Pflanzen nicht überleben, da die Böden durch Permafrost undurchdringlich sind und kein Wasser entzogen werden kann. Kleinere Gewächse wie Sträucher, Gräser, Flechten und Kräuter können in den wärmeren Monaten des Jahres in der Tundra wachsen. Wie sowas aussiehst, kannst du in der Abbildung 9 sehen.

Für mehr Informationen über die Vegetationszone der Tundra, kannst du einfach in der entsprechenden Erklärung nachlesen!

Höhenstufen der Vegetation

Mit zunehmender Höhe verändert sich die natürliche Vegetation eines Gebietes. Dies geschieht aufgrund von sinkenden Temperaturen und zunehmenden Niederschlag. So bilden sich im Gebirge auf kleinem Raum verschiedene Vegetationszonen aus, welche Höhenstufen genannt werden.

Es ergibt sich in etwa folgendes Bild:

Auf der Abbildung 10 kannst du die verschiedenen Höhenstufen der Vegetation sehen. Auf der linken Seite siehst du die Jahresmitteltemperatur und auf der rechten Seite die Wachstumszeit der Pflanzen sowie deren Wachstumshöhe. In der Mitte ist ein Berghang zu sehen, der die Höhenstufen mit Höhenzahl in Metern darstellt.

So erlebst du während deiner nächsten Gebirgswanderung vom Talboden über die Bergwaldstufe bis zu felsigen Gipfelbereichen verschiedene Lebensräume von unterschiedlichen Pflanzen.

Nivale Höhenstufe

In der nivalen Höhenstufe ist die Temperatur für das Pflanzenwachstum zu niedrig. Bei einer Höhe von 3000 Meter über dem Meeresspiegel treten nur noch vereinzelt Moose und Flechten auf. Diese Ebene ist gekennzeichnet durch eine felsige Oberfläche, welche ganzjährig mit Schnee bedeckt ist. Sie bildet den Gipfelbereich eines Berges oder Gebirges. Die Vegetationsperiode von Pflanzen beträgt in der nivalen Stufe 0 bis 70 Tage in den Monaten Juli und August.

Alpine Höhenstufe

Wie in der Abbildung 1 dargestellt erstreckt die alpine Höhenstufe sich auf einer Höhe von circa 2000 Meter bis knapp 3000 Meter über dem Meeresspiegel. Hier treten in den oberen Lagen vermehrt Moose und Gräser sowie Zwergsträucher auf. In den tiefer liegenden Bereichen auch Wiesen (Almen) mit einzelnen Bäumen. Pflanzen wachsen über den Zeitraum April bis September zwischen 100 bis 200 Tage im Jahr.

Montane Höhenstufe

Die montane Höhenstufe bildet den Übergangsbereich zwischen Laub-, Misch- und Nadelwäldern. Sie erstreckt sich von 1000 Meter bis 2000 Meter. In ihren oberen Abschnitten wachsen Nadelwälder, die tiefer in Misch- und Laubwälder übergehen. Pflanzen erreichen in dieser Zone eine Höhe von bis zu 30 Meter und wachsen im gleichen Zeitraum wie in der alpinen Höhenstufe.

Colline Höhenstufe

In der collinen Höhenstufe beträgt die Jahresmitteltemperatur um die 8 Grad Celsius, weshalb hier der Anbau von Obstbäumen und Weinreben möglich ist. Die Vegetationszeit reicht von April bis Anfang November. Wie du aus der Abbildung 1 sehen kannst, ist die colline Höhenstufe die unterste der 4 Höhenstufen.

In tropischen Hochgebirgen entsteht durch die äquatoriale Lage ein verändertes Bild der Höhenstufen. Die Vegetation dort geht von tropischen Regenwäldern aufwärts in den tropischen Bergwald, Laub-, Misch- und Nadelwald sowie in die Krummholzzone, Wiesen und Moose bis in die nivale Höhenstufe.

Die Ausprägung der Höhenstufe ist abhängig von der Breitenlage und der Höhe des Gebirges!

Vegetation - Das Wichtigste

  • Vegetation = Gesamtheit aller Pflanzengesellschaften und Pflanzenformationen eines bestimmten Gebietes
  • Klima, Böden, Wasser, Gestein und Menschen prägen die Vegetation
  • Vegetationskonzepte beschreiben die Einflussnahme des Menschen auf die Vegetation
  • Der Vegetationszyklus beschreibt den Wechsel zwischen Vegetationszeit und -ruhe
  • Es gibt 8 Vegetationszonen in 5 Klimazonen auf der Erde

Häufig gestellte Fragen zum Thema Vegetation

8 Vegetationszonen: Wüsten, Savanne, Borealer Nadelwald, Laub- und Mischwald, Hartlaubgehölze, Regenwald, Steppe und Tundra

Klimazonen sind Gebiete, die aufgrund ihres Klimas voneinander abgegrenzt werden. Vegetationszonen sind Pflanzengesellschaften eines bestimmten Gebietes. 

Zur Vegetation gehören alle Pflanzenformationen oder Pflanzengesellschaften eines bestimmten Gebietes.

Die Vegetation der Subtropen ist durch Wüsten, Savannen und Hartlaubgehölze gekennzeichnet.

Finales Vegetation Quiz

Frage

Definiere den Begriff Vegetation.

Antwort anzeigen

Antwort

Vegetation ist die Gesamtheit aller Pflanzengesellschaften und Pflanzenformationen eines bestimmten Gebietes.

Frage anzeigen

Frage

Welche Vegetationskonzepte gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

- ursprüngliche natürliche Vegetation

- reale Vegetation

- potentielle natürliche Vegetation

- rekonstruierte natürliche Vegetation

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den Begriff der 'ursprünglichen natürlichen Vegetation'.

Antwort anzeigen

Antwort

Die ursprüngliche natürliche Vegetation bezeichnet eine Vegetation, die sich vor dem Eingreifen des Menschen bzw. menschlichen Kulturen ausgebildet hat. 

Frage anzeigen

Frage

Was wird unter einer 'realen Vegetation' verstanden?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie ist die Vegetation, die in einem Gebiet momentan vorhanden ist. Reale Vegetation beschreibt das tatsächliche Vorkommen einer Pflanzengesellschaft eines Gebietes.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre den Unterschied zwischen der potentiellen natürlichen Vegetation und einer rekonstruierten natürlichen Vegetation.

Antwort anzeigen

Antwort

Potentielle natürliche Vegetation = Vegetation ohne menschliches Eingreifen; berücksichtigt die vom Menschen gemachten Standortveränderungen


rekonstruierte natürliche Vegetation = erwartete Vegetation, in der der Mensch niemals erschien; berücksichtigt NICHT die vom Menschen gemachten Veränderungen

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den Vegetationszyklus.

Antwort anzeigen

Antwort

Der Vegetationskreislauf ist der rhythmisch wiederholende Wechsel zwischen Vegetationszeit und Vegetationsruhe. Der Wechsel wird durch Temperaturschwankungen (Sommer - Winter) oder Niederschlagsschwankungen (Regen- und Trockenzeit) hervorgerufen. 

Frage anzeigen

Frage

In welchem Teil des Vegetationszyklus findet der Prozess der Photosynthese nicht statt?

Antwort anzeigen

Antwort

Während der Vegetationsruhe.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele und welche Vegetationszonen gibt es auf der Erde?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt 8 Vegetationszonen:

  • Hartlaubgehölze 
  • Wüsten 
  • Savanne
  • Borealer Nadelwald
  • Laub- und Mischwald
  • Steppe
  • tropische Regenwälder
  • Tundra
Frage anzeigen

Frage

Weshalb verändert sich die Vegetation auf Gebirgen mit zunehmender Höhe?

Antwort anzeigen

Antwort

Aufgrund von sinkenden Temperaturen und zunehmenden Niederschlag bilden sich mit zunehmender Höhe verschiedene Vegetationen aus.

Frage anzeigen

Frage

Bei welcher Höhenstufe ist der Anbau von Obstbäumen und Weinreben möglich?

Antwort anzeigen

Antwort

Colline Höhenstufe

Frage anzeigen

Frage

Welche Höhenstufe ist ganzjährig von Schnee und Eis bedeckt?

Antwort anzeigen

Antwort

Nivale Höhenstufe

Frage anzeigen
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