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Rochen

Die Fortbewegung sowie das besondere Aussehen der Rochen ist in den Weltmeeren einzigartig und unverkennbar. Mit großen Brustflossen, welche mit dem Kopf verwachsen sind und an Flügel erinnern, gleiten sie durch die Wassersäule. Sie gehören vermutlich zu den majestätischsten Tieren in den Ozeanen. Zu ihren bekanntesten Vertretern gehören die Echten Rochen, Stechrochen, Sägerochen sowie die Zitterrochen.

Rochen Systematik

Die Rochen (Batoidea) sind eine Gruppe der Knorpelfische. Gemeinsam mit den Haien bilden sie innerhalb der Knorpelfische die Unterklasse der Plattenkiemer (Elasmobranchii).

Es sind rund 640 lebende Rochenarten bekannt, welche vier verschiedenen Ordnungen zugeordnet werden können. Die vier Ordnungen der Rochen sind die Sägerochenartigen (Pristiformes), die Zitterrochenartigen (Torpediniformes), die Echten Rochen (Rajiformes) und die Stechrochenartigen (Myliobatiformes).

Du möchtest mehr über Knorpelfische und Haie erfahren? Dann schau bei den StudySmarter Erklärungen zu diesen Thematiken vorbei! Weitere Informationen zu den Familien der Rochen erhältst Du in einem späteren Abschnitt dieser Erklärung.

Rochen Merkmale

Neben typischen Merkmalen der Knorpelfische, weisen Rochen einige Merkmale auf, welche sie von anderen Knorpelfischen wie Haien unterscheiden. Die wohl auffälligste Merkmale der Rochen sind die stark vergrößerten Brustflossen, welche mit dem Kopf verwachsen sind. Sie bilden die typischen “Flügel” der Rochen. Sowie der stark abgeflachte Körper dieser Fische.

Rochen Größe

Durch das spezielle Aussehen der Rochen sind diese unverkennbar. Dabei ist die Größe der Rochen sehr divers. Die kleinste Rochenart erreicht einen Durchmesser von maximal 30 cm (Gattung: Potamotrygon).

Die größten Rochen sind in der Gattung der Teufelsrochen (Mobula) zu finden. Riesenmanta (Mobula birostris) können Flügelspannweiten von bis zu sieben Metern erreichen und bis zu zwei Tonnen wiegen.

Rochen Arten Riesenmanta StudySmarterAbbildung 1: Riesenmanta (Mobula birostris).

Rochen Skelett

Das Rochen-Skelett ist ein knorpeliges Endoskelett, wie es auch bei anderen Knorpelfischen zu finden ist. Während das Skelett anderer Wirbeltiere hauptsächlich aus Knochen aufgebaut ist, bilden Knorpelfische ein Skelett aus Knorpel; dieser wird durch Kalkeinlagerungen verstärkt.

Knorpel ist ein druck- und biegungselastisches Stützgewebe. Es ist Gefäßlos und beinhaltet keine Nerven. Während Knorpel ein rasches Wachstum ausweist, ist die Regenerationsfähigkeit gering.

Knorpelgewebe sind auch in den knochigen Skeletten von anderen Wirbeltieren zu finden, es übernimmt hier unter anderem wichtige Funktionen bei Aufbau von Gelenken und elastischen Elementen.

Das Knorpelskelett der Knorpelfische weist Einlagerungen von Kalziumsalzen auf, welche die Stabilität des Knorpelskeletts ermöglichen.

Weitere Merkmale, die Rochen mit anderen Knorpelfischen teilen, sind unter anderem die Art der Schuppen, das Fehlen einer Schwimmblase und ein Gebiss aus mehreren Zahnreihen. Zu diesen Merkmalen findest Du ausführliche Informationen in der StudySmarter Erklärung zu Knorpelfischen.

Rochen Augen

Die Rochen-Augen sind gemeinsam mit sogenannten Spritzlöchern oberhalb am Kopf angeordnet. Die Nasenlöcher, die Kiemen und der Mund befinden sich auf der Unterseite der Rochen. Da diese auf der Unterseite zum Teil wie ein Gesicht angeordnet sind, können die Nasenlöcher leicht mit den Augen verwechselt werden.

Die Spritzlöcher der Rochen befinden sich hinter den Augen. Durch sie saugen Rochen Wasser zum Atmen ein und leiten es zu den Kiemen. Da sich Rochen häufig am Boden aufhalten und sich zum Teil eingraben, sind diese zusätzlichen Spritzlöcher zum Atmen essenziell. Andernfalls würden die Rochen beim Atmen zu viel Sand und Schmutz aufnehmen.

Rochen Merkmale Unterseite Augen StudySmarterAbbildung 2: Unterseite eines Rochens mit Nasenlöchern, Mund und Kiemen.

Rochen Stachel (giftig)

Der berüchtigte Stachel der Rochen ist ein spezifisches Merkmal der Stechrochenartigen. Der Schwanz der Stechrochen ist häufig peitschenartig und mit einem gesägten Giftstachel besetzt. Mit diesem Giftstachel sind Stachelrochen in der Lage, sich effektiv gegen allerlei Feinde zu verteidigen. Sobald sie sich bedroht fühlen, nutzen sie ihn, um ihren Feinden gefährliche Wunden zuzufügen.

Rochen Merkmale Stachel Giftig StudySmarterAbbildung 3: Gezähnter Giftstachel eines Stachelrochens.

Auch für Menschen können Stachelrochen gefährlich werden. Ihr Gift ist für Menschen nicht lebensbedrohlich, Stiche führe jedoch zu stark blutenden und schmerzenden Wunden. Stiche im Brust- und Bauchbereich müssen ärztlich versorgt werden und können im Extremfall zum Tod führen.

Der berühmte australische Tierfilmer Steve Irwin, auch bekannt unter dem Namen “Crocodile Hunter”, verstarb nach Dreharbeiten an den Folgen eines Stichs durch einen Stachelrochens. Steve Irwin war bekannt dafür, gefährliche Tiere aus ihren Verstecken zu locken und vor der Kamera zu präsentieren. Dies wurde ihm zum Verhängnis, als ihn ein Stachelrochen 2006 mit seinem Stachel direkt ins Herz traf.

Rochen Lebensweise

Die Artenvielfalt in der Gruppe der Rochen ist groß, dementsprechend gibt es auch häufig Unterschiede in der Lebensweise.

Rochen Lebensraum

Der Großteil der Rochen sind in Ozeanen beheimatet, leben also im Salzwasser. Eine Familie der Stechrochenartigen stellt jedoch eine Ausnahme dar. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Süßwasserstechrochen (Potamotrygonidae), zu denen 37 bekannte Arten zu zählen sind.

Viele Rochenarten halten sich innerhalb ihres Lebensraums nahe am Gewässerboden auf und graben sich zum Schutz vor Fressfeinden in den Boden ein. Daher ist die Oberseite von Rochen häufig farblich an den Boden ihres Lebensraums angepasst.

Rochen Nahrung

Ein Großteil der Rochenarten ernährt sich von wirbellosen Tieren wie Schnecken, Krebsen und Stachelhäutern. Hierbei sammeln sie die Beutetiere von Gewässerboden auf. Aber auch kleinere Fische stehen auf dem Speiseplan.

Ein unterständiges Maul (Inferior), wie es bei den Roche zu finden ist, ist ein klares Indiz dafür, dass sich entsprechende Fische von Nahrung vom Boden ernähren. Ist der Mund nach vorn ausgerichtet (Terminal), jagt die Fischart vermutlich in der Wassersäule. Fischarten mit einem oberständigen Maul (Superior) ernähren sich vorwiegend von der Wasseroberfläche.

Eine Ausnahme sind Rochenarten der Gattung der Teufelsrochen (Mobula). Die Teufelsrochen besitzen Kiemenreusen, mit denen sie zusätzlich Zooplankton aus dem Wasser filtern können.

Zu den Teufelsrochen zählen unter anderem die Riesenmantas, die größten Vertreter unter den Rochen.

Rochen Lebensweise Nahrung Kiemenreuse StudySmarterAbbildung 4: Mantarochen mit gut sichtbaren Kiemenreusen.

Rochen Fortpflanzung

Bei den Rochen gibt es zwei verschiedene Formen der Fortpflanzung. Es handelt es sich stets um eine innere Befruchtung, welche mit einem ritualisierten Paarungsverhalten einhergeht. Hierbei verfolgt das Männchen das Weibchen und verbeißt sich anschließend in den Flügel. Es folgt die Kopulation unter Beteiligung der charakteristischen Klammerorgane (Klasper).

Während die Echten Rochen kapselartige Eier ablegen (Oviparie), schlüpfen bei anderen Rochenarten die Jungtiere noch im Uterus des Muttertiers und werden anschließend lebend geboren (Ovoviviparie).

Als ovipar (Eier legend) bezeichnet man Tiere, welche zur Fortpflanzung Eier legen.

Die Viviparie (lebend gebärend) steht der Oviparie gegenüber und beschreibt die Fortpflanzung durch Lebendgeburt. Bei der Ovoviviparie schlüpft das Ei im Uterus und die Jungen werden anschließend lebend geboren.

Rochen Arten

In diesem Abschnitt wird Dir jeweils ein Vertreter der vier wichtigsten Ordnungen der Rochen vorgestellt. Hierbei lernst Du die charakteristischen Merkmale der Ordnungen kennen.

Rochen Steckbrief – Sägerochen

Der gewöhnliche Sägefisch, auch Sägerochen oder Schwerthai, ist der Ordnung der Sägerochen zuzuordnen. Die charakteristischen Merkmale der Sägerochen sind ihr langer sägeartiger Fortsatz des Schädels sowie eine große und haiartige Rückenflosse. In der Ordnung der Sägerochen sind nur sieben Arten bekannt, eine von ihnen ist der Sägerochen.

NameSägerochen (Pristis pristis)
FamilieOrdnung der Sägerochenartigen (Pristiformes); Familie der Sägerochen (Pristidae)
Merkmalebis zu 6 m lang und 50 Jahre alt
VerbreitungUrsprünglich eine globale, tropische Verbreitung; Art ist aus vielen Lebensräumen verschwunden und gilt als vom Aussterben bedroht; ein verbleibendes Verbreitungszentrum ist die Nordküste von Australien
Lebensraumin der Nähe von Küsten und am Gewässergrund; im Ozean und im Brackwasser; bei Flussmündungen anzutreffen
NahrungFische und wirbellose, bodenbewohnende Tiere
FortpflanzungOvoviviparie (lebend gebärend); späte Geschlechtsreife und geringe Fruchtbarkeit; Jungtiere sind bei der Geburt bis zu 80 cm lang
Rochen Arten Sägerochen StudySmarterAbbildung 5: Sägerochen (Pristis pristis).

Rochen Steckbrief – Gefleckter Zitterrochen

Die Ordnung der Zitterrochenartigen (Torpediniformes) umfasst vier Familien mit rund 54 bekannten Arten. Zitterrochen zeichnen sich durch eine schuppenlose Haut, eine gerundete Schwanzflosse und durch elektrische Organe an der Brustflossenbasis aus. Mit den elektrischen Organen sind die Zitterrochen in der Lage, Stromstöße zu erzeugen. Diese nutzen die Zitterrochen zur Orientierung, zum Betäuben von Beute und zur Verteidigung.

NameGeleckter Zitterrochen (Torpedo torpedo)
FamilieOrdnung der Zitterrochenartigen (Torpediniformes); Familie der Zitterrochen (Torpedinidae)
Merkmaleaugenähnliche Punkte auf braunem Rücken; Männchen bis 60 cm groß, Weibchen bis 40 cm
Verbreitungvor den Küsten Südspaniens und Afrika
Lebensraumleben auf sandigen Grund in relativ geringen Wassertiefen; leben als Einzelgänger
Nahrungjagen nachts kleinere Fische und wirbellose Tiere
FortpflanzungOvoviviparie (lebend gebärend); Jungtiere sind bei der Geburt bis zu 9 cm lang

Rochen Arten Zitterrochen StudySmarterAbbildung 6: Gefleckter Zitterrochen (Torpedo torpedo).

Rochen Steckbrief – Gewöhnlicher Stechrochen

Die Stechrochenartigen zeichnen sich durch eine oft peitschenartige Schwanzflosse aus. Am Schwanz besitzen Stechrochen einen gesägten Giftstachel, welcher zur Verteidigung eingesetzt wird. Weiterhin sind die Rückenflossen oft zurückgebildet. Es handelt sich um eine Ordnung mit elf Familien und mehr als 210 Arten. Zu ihnen zählt auch der Gewöhnliche Stechrochen.

NameGewöhnlicher Stechrochen (Dasyatis patinaca)
FamilieOrdnung der Stechrochenartigen (Myliobatiformes); Familie der Stechrochen (Dasyatidae)
MerkmaleKörperlänge bis 2,5 m und Gewicht bis 10 kg; rautenförmig, mit dünnen langem Schwanz; ohne Rückenflossen
VerbreitungÖstlicher Atlantik: Südküste Großbritanniens und Nordsee bis Südafrika sowie im Mittelmeer
Lebensraumhält sich in Küstennähe bis zu Tiefen von 200 m; lebt am Meeresboden; bevorzugt Sand und Schlamm als Untergrund
NahrungKrebstiere, Weichtiere und Stachelhäuter
FortpflanzungOvoviviparie (lebend gebärend), mit Tragzeit von bis zu vier Monaten

Rochen Arten Stechrochen StudySmarterAbbildung 7: Gewöhnlicher Stechrochen (Dasyatis patinaca).

Rochen Steckbrief – Nagelrochen

Die Ordnung Echten Rochen ist mit ca. 240 Arten die größte Ordnung der Rochen. Sie weisen eine rhombische bis gerundet dreieckige Körperform auf. Sie besitzen einen spitzen Schädelfortsatz (Rostrum). Im Gegensatz zu den anderen Ordnungen der Rochen sind Arten der Echten Rochen eierlegend (ovipar).

NameNagelrochen (Raja clavata)
FamilieOrdnung der Echten Rochen (Rajiformes); Familie der Echten Rochen (Rajidae)
Merkmalerhombischer Körperbau mit kurzer Schnauze; Oberseite bestachelt; Oberseite braun mit hellen und dunklen Flecken
Verbreitunghäufigste Rochenart in europäischen Meeren; Ostatlantik, Nordsee und im Mittelmeer
Lebensraumin Tiefen zwischen 20 und 300 m; auf schlammigen und sandigem Boden
Nahrung Krebstiere und kleinere Fische
FortpflanzungOvipar, Weibchen legen 50–170 Eier pro Jahr, typische hornartige Eikapsel der Knorpelfische

Rochen Arten Echte Rochen Nagelrochen StudySmarterAbbildung 8: Zeichnung eines Nagelrochens (Raja clavata).

Rochen – Das Wichtigste

  • Die Rochen (Batoidea) sind eine Gruppe der Knorpelfische. Gemeinsam mit den Haien bilden sie innerhalb der Knorpelfische die Unterklasse der Plattenkiemer (Elasmobranchii).
  • Zu den wichtigsten Merkmalen der Rochen zählen die stark vergrößerten Brustflossen, welche mit dem Kopf verwachsen sind (Flügel) sowie der stark abgeflachte Körper dieser Fische.
  • Rochen Größe: Rochenarten erreichen Größen zwischen 30 cm und 7 m.
  • Das Rochen-Skelett ist ein knorpeliges Endoskelett.
  • Rochen Fortpflanzung: Während die Echten Rochen kapselartige Eier ablegen (Oviparie), schlüpfen bei anderen Rochenarten die Jungtiere noch im Uterus des Muttertiers und werden anschließend lebend geboren (Ovoviviparie).
  • Rochen Arten: Es sind rund 640 lebende Rochenarten bekannt, welche vier verschiedenen Ordnungen zugeordnet werden können.
  • Die vier Ordnungen der Rochen sind die Sägerochenartigen (Pristiformes), die Zitterrochenartigen (Torpediniformes), die Echten Rochen (Rajiformes) und die Stechrochenartigen (Myliobatiformes).

Nachweise

  1. Abbildung 1: jon hanson from london, UK, CC BY-SA 2.0, via Wikimedia Commons
  2. Abbildung 2: Photo by milan degraeve on Unsplash
  3. Abbildung 3: Doka54, Public domain, via Wikimedia Commons
  4. Abbildung 4: Peter Geymayer, Public domain, via Wikimedia Commons
  5. Abbildung 5: Diliff, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
  6. Abbildung 6: Roberto Pillon, CC BY 3.0, via Wikimedia Commons
  7. Abbildung 7: Liné1, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons
  8. Abbildung 8: Nagelrochen (Raja clavata ) illustration from The Natural History of British Fishes (1802) by Edward Donovan (1768-1837). (https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/?ref=openverse.)
  9. Hempel et. al (2016). Faszination Meeresforschung: Ein ökologisches Lesebuch. Springer.
  10. Westheide; Rieger (2004). Spezielle Zoologie - Teil 2: Wirbel- oder Schädeltiere. Spektrum.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Rochen

Rochen atmen wie alle Fische durch Kiemen. Sie besitzen an ihrer Oberseite zwei zusätzliche Spritzlöcher, durch sie saugen Rochen Wasser zum Atmen ein und leiten es zu den Kiemen. Da sich Rochen häufig am Boden aufhalten und sich zum Teil eingraben, sind diese zusätzlichen Spritzlöcher zum Atmen essenziell. Andernfalls würden die Rochen beim Atmen zu viel Sand und Schmutz aufnehmen.

Je nach Rochenart werden Rochen durchschnittlich zwischen 5 und 20 Jahre alt. Der Sägerochen kann sogar ein Alter von 50 Jahren erreichen.

Ja, Rochen haben Zähne. Diese wachsen wie bei anderen Knorpelfischen in mehreren Reihen. So kann ein Zahnverlust durch nachrückende Zähne kompensiert werden (Revolvergebiss).

Ein Großteil der Rochenarten ernährt sich von wirbellosen Tieren wie Schnecken, Krebsen und Stachelhäutern. Hierbei sammeln sie die Beutetiere von Gewässerboden auf, aber auch kleiner Fische stehen auf ihrem Speiseplan.

Eine Ausnahme sind Rochenarten der Gattung der Teufelsrochen (Mobula). Die Teufelsrochen besitzen Kiemenreusen, mit denen sie zusätzlich Zooplankton aus dem Wasser filtern können. 

Finales Rochen Quiz

Frage

Zu welcher taxonomischen Klasse gehören die Rochen?

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Antwort

Die Rochen sind eine Gruppe der Knorpelfische.

Frage anzeigen

Frage

Welche Knorpelfische kennst Du, die am nächsten mit den Rochen verwandt sind?

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Antwort

Mit den Haien. Gemeinsam mit den Haien bilden sie innerhalb der Knorpelfische die Unterklasse der Plattenkiemer (Elasmobranchii).

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Frage

Wie viel lebende Rochearten gibt es?

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Antwort

ca. 440 Arten

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Frage

Welche sind die markantesten Merkmale der Rochen?

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Antwort

Die wohl auffälligste Merkmale der Rochen sind die stark vergrößerten Brustflossen, welche mit dem Kopf verwachsen sind sowie der stark abgeflachte Körper dieser Fische. 

Frage anzeigen

Frage

Wie groß können Rochen werden?

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Antwort

Die kleinste Rochenart erreicht einen Durchmesser von maximal 30 cm (Gattung: Potamotrygon)


Die größten Rochen sind in der Gattung der Teufelsrochen (Mobula) zu finden. Riesenmanta (Mobula birostris) können Flügelspannweiten von bis zu sieben Metern erreichen und bis zu zwei Tonnen wiegen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Besonderheit weist das Skelett der Rochen gegenüber den meisten Fischen auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Rochen weisen ein knorpeliges Endoskelett auf. Während das Skelett anderer Wirbeltiere hauptsächlich aus Knochen aufgebaut ist, bilden Knorpelfische ein Skelett aus Knorpel. Dieser wird durch Kalkeinlagerungen verstärkt. 

Frage anzeigen

Frage

Definiere Knorpel.

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Antwort

Knorpel ist ein druck- und biegungselastisches Stützgewebe. Es ist Gefäßlos und beinhaltet keine Nerven. Während Knorpel ein rasches Wachstum ausweist, ist die Regenerationsfähigkeit gering.

Frage anzeigen

Frage

Ist die folgende Aussage richtig?


“Die Augen, der Mund und die Kiemen sind auf der Unterseite der Rochen angeordnet.”

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Antwort

Richtig

Frage anzeigen

Frage

Welche Rochen besitzen einen Stachel und wozu wird er verwendet?

Antwort anzeigen

Antwort

Der berüchtigte Stachel der Rochen ist ein spezifisches Merkmal der Stechrochenartigen. Der Schwanz der Stechrochen ist häufig peitschenartig und mit einem gesägten Giftstachel besetzt. Mit diesem Giftstachel sind Stachelrochen in der Lage, sich effektiv gegen allerlei Feinde zu verteidigen. Sobald sie sich bedroht fühlen, nutzen sie ihn, um ihren Feinden gefährliche Wunden zuzufügen. 

Frage anzeigen

Frage

In welchen Lebensräumen sind Rochen zu finden?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Großteil der Rochen sind in Ozeanen beheimatet, leben also im Salzwasser. Eine Familie der Stechrochenartigen stellt jedoch eine Ausnahme dar. Hierbei handelt es sich um die sogenannten Süßwasserstechrochen (Potamotrygonidae), zu denen 37 bekannte Arten zu zählen sind. 

Frage anzeigen

Frage

Wovon ernähren sich Rochen?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Großteil der Rochenarten ernährt sich von wirbellosen Tieren wie Schnecken, Krebsen und Stachelhäutern. Hierbei sammeln sie die Beutetiere von Gewässerboden auf. Aber auch kleinere Fische stehen auf dem Speiseplan.

Frage anzeigen

Frage

Definiere Oviparie.

Antwort anzeigen

Antwort

Als ovipar (Eier legend) bezeichnet man Tiere, welche zur Fortpflanzung Eier legen.

Frage anzeigen

Frage

Definiere Ovoviviparie.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Viviparie (lebend gebärend) steht der Oviparie gegenüber und beschreibt die Fortpflanzung durch Lebendgeburt. Bei der Ovoviviparie schlüpft das Ei im Uterus und die Jungen werden anschließend lebend geboren. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Eigenschaften der Fortpflanzung sind bei allen Rochen zu finden?

Antwort anzeigen

Antwort

Es handelt es sich stets um eine innere Befruchtung, welche mit einem ritualisierten Paarungsverhalten einhergeht. Hierbei verfolgt das Männchen das Weibchen und verbeißt sich anschließend in den Flügel. Es folgt die Kopulation unter Beteiligung der charakteristischen Klammerorgane (Klasper).

Frage anzeigen

Frage

Nenne die wichtigsten Merkmale der Sägerochen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • langer, sägeartiger Schädelfortsatz
  • große haiartige Rückenflosse

Frage anzeigen

Frage

Nenne die wichtigsten Merkmale der Zitterrochen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • schuppenlose haut
  • elektrische Organe an Brustflossenbasis

Frage anzeigen

Frage

Nenne die wichtigsten Merkmale der Stechrochen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • peitschenartige Schwanzflosse
  • Giftstachel am Schwanz

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Frage

Nenne die wichtigsten Merkmale der Echten Rochen.

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Antwort

  • rhombische bis dreieckige Körperform
  • Echte Rochen sind eierlegend (ovipar).

Frage anzeigen

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