Laubfrosch

Laubfrösche sind auf der ganzen Welt zu finden und zeichnen sich durch ihre große Artenvielfalt aus. Mit Merkmalen, die von den leuchtend grünen Farben des Europäischen Laubfrosches bis zu den auffallenden roten Augen des Rotaugen Laubfrosches reichen, bieten diese Tiere ebenfalls ein breites Spektrum an interessanten Verhaltensweisen. In dem folgenden Artikel erhältst du einen tiefen Einblick in die Welt der Laubfrösche, ihre Lebensstile, Ernährung, Verhaltensmuster und wie du zur Erhaltung dieser einzigartigen Arten beitragen kannst.

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Inhaltsangabe

    Was ist ein Laubfrosch? einfach erklärt

    Ein Laubfrosch ist ein kleines Amphibienwesen, das vorwiegend in Bäumen und Büschen in tropischen und subtropischen Regionen lebt. Sie gehören zur Familie der Hylidae, die mehr als 800 Arten von Fröschen enthält.

    Laubfrosch: Allgemeine Merkmale

    Laubfrösche sind bekannt für ihre leuchtenden Farben und ihre einzigartige Anpassungsfähigkeit an eine Leben in den Bäumen. Dazu gehören ihre langen, klebrigen Zehen, mit denen sie sich leicht an Baumrinde und Blätter klammern können.

    Ein gutes Beispiel für eine solche Anpassung ist der Europäische Laubfrosch, der seine Farbe an die Umgebung anpassen kann, um sich vor Raubtieren zu verbergen.

    Größe3-10 cm
    GewichtBis zu 5 Gramm
    Lebensdauer5-15 Jahre
    NahrungInsekten, Spinnen, kleine Krebse

    Wissenschaftler vermuten, dass die lebhaften Farben einiger Laubfrösche dazu dienen, potenzielle Raubtiere zu warnen, dass diese Arten giftig sind. Dies wird als Aposematismus bezeichnet.

    Arten von Laubfröschen

    Es gibt über 800 Arten von Laubfröschen, die alle einzigartige Merkmale, Verhaltensweisen und Lebensräume aufweisen.

    • Der Gewöhnliche Laubfrosch (Hyla arborea)
    • Der Amerikanische Laubfrosch (Hyla cinerea)
    • Der Australische Laubfrosch (Litoria caerulea)

    Viele der 800 Arten von Laubfröschen sind aufgrund von Habitatverlust und Klimawandel bedroht.

    Besondere Arten: Korallenfinger Laubfrosch und Rotauge Laubfrosch

    Der Rotaugenlaubfrosch und der Korallenfingerlaubfrosch sind besonders bekannt für ihre leuchtenden Farben und ihre nachtaktive Lebensweise.

    • Rotaugenlaubfrosch (Agalychnis callidryas): Diese Art ist besonders bekannt für ihre leuchtenden roten Augen und ihre hellgrüne Haut. Sie sind nachtaktiv und kommen vor allem in Mittelamerika vor.
    • Korallenfingerlaubfrosch (Litoria caerulea): Diese Art hat hellblaue Haut und eine gelbe Unterseite. Sie sind in den Regenwäldern Australiens beheimatet und gehören zu den größten Laubfroscharten. Ihr einzigartiger Ruf kann Kilometer weit gehört werden.

    Entwicklung des Laubfrosches

    Wie andere Amphibien auch, durchlaufen Laubfrösche eine Metamorphose. Sie beginnen ihr Leben als Eier, die sich zu Kaulquappen entwickeln und schließlich in adulten Frösche verwandeln.

    Im Laufe der Metamorphose entwickeln sich die Lungen, die Beine wachsen und der Schwanz schrumpft, bis kein sichtbarer Rest mehr vorhanden ist.

    Im Fall des Rotaugenlaubfrosches werden die Eier an Blättern über Wasserflächen abgelegt. Nach ca. 7 Tagen schlüpfen die Kaulquappen und fallen ins Wasser, wo sie die nächste Phase ihrer Entwicklung verbringen.

    Interessanterweise werden Kaulquappen in wärmere Gewässer oft schneller zu Laubfröschen als solche in kühleren Regionen. Das liegt daran, dass Wärme die Stoffwechselrate erhöht, was das Wachstum fördert.

    Laubfrosch im Detail: Steckbrief

    Die Welt der Laubfrösche ist reich an Artenvielfalt, jedes dieser kleinen Amphibien bringt seine eigenen einzigartigen Eigenschaften und Verhaltensweisen mit. Unterschiede in Farbe, Größe, Ernährungsweise, Fortpflanzungsstrategien und sonstiges Verhalten macht jeden Laubfrosch einzigartig.

    Europäischer Laubfrosch: Lebensraum und Lebenserwartung

    Der Europäische Laubfrosch (Hyla arborea) ist die einzige Art von Laubfrosch, die in Europa heimisch ist. Dieser kleine grüne Frosch ist besonders in Mittel- und Osteuropa verbreitet, ist aber auch in Teilen Westeuropas und Asien zu finden. Der bevorzugte Lebensraum des Europäischen Laubfrosches sind wasserreiche Gebiete wie Teiche und Sümpfe, die von dichtem Laubwald umgeben sind.

    Der Europäische Laubfrosch ist in der Lage, seine Hautfarbe zu ändern, ein Merkmal, das er mit vielen anderen Laubfroscharten teilt. Er kann von hellgrün zu dunkelbraun wechseln, um sich besser in seine Umgebung einfügen zu können.

    Die Lebenserwartung des Europäischen Laubfrosches variiert und hängt stark von den Umweltbedingungen ab. Im Durchschnitt leben sie jedoch etwa 10 bis 12 Jahre.

    Amerikanischer Laubfrosch: Lebensraum und Lebenserwartung

    Der Amerikanische Laubfrosch (Hyla cinerea) ist eine der bekanntesten Arten von Laubfröschen und ein häufiger Bewohner der Sümpfe und Wälder des östlichen Nordamerikas. Er ist besonders für seine leuchtend grüne Haut und seine scharfen, schwarzen Augen bekannt.

    Der Amerikanische Laubfrosch lebt vor allem in feuchten, mit Bäumen gesäumten Gebieten, die reichlich Wasser und Insekten zum Fressen bieten. Diese artenreichen Lebensräume bieten dem Frosch zahlreiche Verstecke und attraktive Brutplätze.

    Amerikanische Laubfrösche haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von etwa 5 bis 9 Jahren in der Wildnis. In Gefangenschaft können sie jedoch bis zu 16 Jahre alt werden.

    Laubfrosch-Fortpflanzung und Verhalten

    Das Fortpflanzungsverhalten der Laubfrösche ist sehr artabhängig und erstreckt sich von komplexen Balzritualen bis hin zu einfachen Ruf– und Antwortpaarungen. Typischerweise findet die Laubfrosch-Fortpflanzungssaison im späten Frühjahr bis Frühsommer statt, wobei die Männchen zu diesen Zeiten ihr charakteristisches lautes Quaken abgeben, um Weibchen anzulocken.

    Ein Weibchen legt im Durchschnitt Hunderte von Eiern ab, die sich in kleine Kaulquappen verwandeln. Diese Kaulquappen durchlaufen eine vollständige Metamorphose, die mehrere Wochen bis Monate dauern kann. Während dieser Zeit entwickeln sie langsam Gliedmaßen und Lungen, während ihr Schwanz schrumpft und sie ihre gillenbasierte Atmung verlieren.

    Laubfrösche sind nachtaktiv und verbringen den größten Teil des Tages schlafend an der Unterseite von Blättern oder in Baumhöhlen versteckt. Sie sind territorial und nutzen laute Rufe, um Eindringlinge zu warnen und ihren Bereich zu verteidigen.

    Laubfrösche kommunizieren nicht nur durch Rufe, sondern auch durch visuelle Signale wie Körperhaltung und Hautfarbe.

    Laubfrosch und sein Ruf

    Der Ruf eines Laubfrosches ist ein faszinierendes Phänomen der Natur und spielt eine bedeutende Rolle im Lebenszyklus dieses kleinen Amphibiums. Es ist mehr als nur eine akustische Signature, es ist ein lebenswichtiges Werkzeug für die Kommunikation und Fortpflanzung.

    Bedeutung vom Laubfrosch Ruf

    Laubfrösche verwenden ihren einzigartigen Ruf als Kommunikationsmittel. Dieser kann laut und deutlich über weite Strecken gehört werden, früh am Morgen oder am späten Abend und bis in die Nacht hinein. Grundsätzlich kann der Ruf eines Laubfrosches in zwei Kategorien eingeteilt werden: Agonistische Rufe und Anlockrufe.

    Agonistische Rufe sind schrille, warngleichende Rufe, die Männchen ausstoßen, um ihr Territorium zu verteidigen oder andere Männchen zu verdrängen. Anlockende Rufe hingegen werden von Männchen während der Fortpflanzungsperiode genutzt, um potenzielle Weibchen anzulocken. Diese Rufe variieren je nach Art, Region und individuellem Unterschied.

    Der Ruf eines Laubfrosches ist auch ein bemerkenswertes Evolutionszeichen. Er hat sich im Laufe der Zeit entwickelt und angepasst, um eine effektive Kommunikation in einer Vielzahl von Umgebungen zu ermöglichen - von ruhigen Wäldern bis hin zu lauten tropischen Regenwäldern.

    Der Ruf eines Laubfrosches ist in der Regel eine schnelle, rhythmische Folge von Klicks, Zirpen oder Quaken, die von bestimmten Muskeln in ihrem Kehlsack erzeugt werden.

    Ruf des Europäischen Laubfrosches

    Der Europäische Laubfrosch erzeugt einen charakteristischen Ruf, der ihn leicht von anderen Froscharten unterscheidet. Der Ruf ist ein langgezogenes "creee", das schnell und rhythmisch wiederholt wird, besonders in der Paarungszeit. Jeder Ruf entsteht beim Ausatmen und dauert etwa eine halbe Sekunde.

    Interessanterweise begleitet auch eine körperliche Aktion den Ruf des Europäischen Laubfrosches. Sie erzeugen ihren Gesang durch Aufblasen und Ablassen ihres Kehlsacks.

    Der Ruf wird in der Regel aus einem Baum oder Strauch in der Nähe eines Gewässers abgegeben, und die Intensität nimmt zu, wenn konkurrierende Männchen in der Nähe sind. Dieser Ruf dient dazu, Weibchen anzulocken und andere Männchen abzuwehren.

    Ruf des Amerikanischen Laubfrosches

    Der Amerikanische Laubfrosch ist auch für seinen charakteristischen Ruf bekannt. Dieser ist ein wiederholtes "Geklirr" oder "Gekreide", ähnlich dem Geräusch einer Ziege. Dieser Ruf kann über große Entfernungen gehört werden und ist besonders in warmen, feuchten Nächten lautstark.

    Wie bei allen Laubfröschen spielt der Ruf eine entscheidende Rolle bei der Anziehung von Weibchen während der Paarungszeit. Aber er hat auch eine defensive Funktion - er dient zur Markierung des Territoriums und zur Abwehr von Männchen. Jedes Männchen hat einen einzigartigen Ruf, der individuell an seine körperliche Verfassung und seinen Standort angepasst ist.

    Ein Beispiel dafür ist das Verhalten des Amerikanischen Laubfrosches in einem Sumpfgebiet. Wenn Männchen den Ruf eines anderen Männchens hören, antworten sie mit einer erhöhten Rufaktivität. Dieses Verhalten wird als 'Chorantwort' bezeichnet und dient dazu, den eigenen Standort zu markieren und Konkurrenten zu warnen.

    Laubfrosch Nahrung und Anpassung

    Laubfrösche sind faszinierende Tiere mit spezialisierten Ernährungsgewohnheiten und Anpassungen, die es ihnen ermöglichen, in verschiedenen Umgebungen zu überleben. Von ihrer Ernährung bis zu ihren spezialisierten Anpassungen, Laubfrösche sind ein herausragendes Beispiel für die Fähigkeiten der Natur, Organismen optimal auf ihr Umfeld anzupassen.

    Was frisst der Laubfrosch?

    Laubfrösche ernähren sich hauptsächlich von einer Vielfalt kleiner Insekten, aktiv nach Beute jagend oder wartend, bis eine potenzielle Mahlzeit in Reichweite kommt. Die konkrete Beute kann sich dabei, abhängig von Größe, Neigung und Verfügbarkeit in der jeweiligen Lebensumgebung, stark unterscheiden.

    Zum Beutespektrum des Laubfrosches zählen beispielsweise:

    • Spinnen
    • Mücken
    • Fliegen
    • Käfer
    • Heuschrecken

    Bei großer Verfügbarkeit können Laubfrösche auch kleine Krebstiere oder Würmer verzehren. Ihre Jagdtechnik ist dabei bemerkenswert, sie benutzen ihre langen, klebrigen Zunge, um ihre Beute blitzschnell zu ergreifen und in ihr Maul zu ziehen.

    Erfolgreiche Anpassung der Laubfrosch Arten

    Laubfrösche haben im Laufe der Evolution eine Vielzahl von Anpassungen entwickelt, die sie perfekt auf ihren Lebensraum abstimmen. Diese Anpassungen sind sehr vielseitig und reichen von physiologischen Besonderheiten bis hin zu bemerkenswerten Verhaltensmerkmalen.

    Einige der charakteristischsten Anpassungen bei Laubfröschen umfassen:

    • Farbwechsel: Viele Laubfrösche können die Farbe ihrer Haut ändern, um sich besser an ihre Umgebung anzupassen. Dies hilft ihnen, vor Raubtieren sicher zu bleiben.
    • Saugeffekt: Ihre Zehen sind mit kleinen Saugnäpfen ausgestattet, die ihnen erlauben, an der glattesten Oberfläche festzuhalten und in unglaublichen Höhen zu klettern.
    • Tarnung: Die meisten Laubfrösche haben eine grüne Haut, die perfekt zu Blättern und anderen Vegetationen passt, was ihnen hilft, sich vor Feinden zu verstecken.
    • Schwimmfähigkeit: Obwohl Laubfrösche zumeist in Bäumen leben, sind sie ausgezeichnete Schwimmer und können bei Gefahr schnell ins Wasser flüchten.

    Besondere Anpassungen des Korallenfinger und Rotaugen Laubfrosches

    Einige Laubfroscharten wie der Korallenfinger-Laubschwanz-Laubfrosch und der Rotaugen-Laubfrosch weisen noch speziellere Anpassungen auf. Sie sind berühmt für ihre auffälligen Farben und Muster, die sie von den meisten anderen Laubfroscharten unterscheiden.

    Der Korallenfinger-Laubschwanz-Laubfrosch, bekannt für seine leuchtend blauen und gelben Färbungen, verfügt über eine einzigartige Anpassung. Seine Finger enden in spitzen Auswüchsen, die den Korallen ähneln. Diese dienen jedoch nicht nur der Tarnung, sondern auch als Verteidigungsmechanismus: eine unangenehm schmeckende Substanz wird freigesetzt, wenn das Tier bedroht wird. Außerdem hat er kleine Klappen an der Seite seines Körpers, die ihm helfen, den Luftwiderstand beim Fallen oder Springen zu reduzieren, was als "Segeln" bezeichnet wird.

    Der Rotaugen-Laubfrosch ist für seine leuchtend roten Augen und seine grüne bis türkisfarbene Haut bekannt. Eine weitere ihrer besonderen Anpassungen sind ihre langen, dünnen Beine, die ihnen beim schnellen Springen von Ast zu Ast helfen. Eine weitere bemerkenswerte Anpassung ist ihre Fähigkeit, ihre Augenfarbe von Rot zu Gold zu ändern, um Raubtiere in der Dunkelheit abzuschrecken.

    Sprungkraft - Die langen Sprünge der Rotaugen-Laubfrosch ermöglicht durch die langen, muskulösen Beine, sind ein Beispiel für bemerkenswerte Anpassungen an ihren bewaldeten Lebensraum.

    Laubfrosch Bedrohung und Schutz

    Die Bewahrung der Biodiversität ist ein wichtiges Anliegen in der heutigen Zeit und Laubfrösche, mit ihrer Vielfalt an Arten, sind ein integraler Bestandteil dieses Ziels. Sie sind jedoch aufgrund verschiedener Ursachen bedroht, darunter Umweltverschmutzung, Lebensraumverlust und Klimawandel. Gleichzeitig gibt es mehrere Schutzmaßnahmen, um das Überleben dieser Arten zu sichern.

    Bedrohung des Laubfrosches

    Laubfrösche sind aufgrund verschiedener menschlicher Aktivitäten und Umweltbedingungen gefährdet. Eine der Hauptbedrohungen für Laubfrösche ist der Verlust ihres Lebensraumes durch Entwaldung und Urbanisierung. Wälder, in denen Laubfrösche leben, werden oft für verschiedene menschliche Aktivitäten gerodet, einschließlich Landwirtschaft und Städtebau.

    Zudem führen Umweltverschmutzung und Pestizide zu einem drastischen Rückgang der Insektenpopulationen, die eine Hauptnahrungsquelle für Laubfrösche darstellen. Der Einsatz von Pestiziden kann ebenso das Wasser verunreinigen, in dem sie leben und sich vermehren.

    Eine weitere Bedrohung ist die Klimaerwärmung. Temperaturanstiege können das Überleben und die Fortpflanzung von Laubfröschen stark beeinträchtigen, da sie auf bestimmte klimatische Bedingungen angewiesen sind.

    Darüber hinaus sind eine Reihe von Krankheiten und Parasitenbedrohungen für Laubfrösche. Insbesondere der Pilz Batrachochytrium dendrobatidis, der die tödliche Krankheit Chytridiomykose verursacht, hat weltweit zu massiven Rückgängen und sogar zum Aussterben von vielen Amphibienarten geführt.

    Erschreckende Tatsache: Die Rote Liste der bedrohten Arten der IUCN listet mehrere Arten von Laubfröschen auf, einige davon als bedroht oder gefährdet.

    Schutzmaßnahmen für den Europäischen und Amerikanischen Laubfrosch

    Schutzmaßnahmen für den Europäischen und Amerikanischen Laubfrosch zielen darauf ab, ihren Lebensraum zu sichern und zu erweitern, ihre Populationen zu überwachen und zu erhöhen und das allgemeine Bewusstsein für ihre Rolle in der Artenvielfalt zu schärfen.

    Einige wichtige Schutzanstrengungen sind:

    • Einrichtung von Naturschutzgebieten, um ihren Lebensraum zu schützen und zu erweitern
    • Entwicklung und Durchführung von Programmen zur Wiederansiedlung und künstlichen Vermehrung
    • Überwachung ihrer Populationen und Verbreitungsgebiete
    • Forschung zur Verbesserung des Verständnisses ihrer Biologie und Ökologie

    In der Europäischen Union sind Laubfrösche durch die Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt, die den Schutz und die Wiederherstellung ihrer Lebensräume fördert. In den USA ist der Laubfrosch im Bundesstaat Illinois als bedroht gelistet und in einigen anderen Bundesstaaten gibt es Programme zur Förderung seines Schutzes.

    Neben offiziellen Maßnahmen spielen auch individuelle und gemeinschaftliche Anstrengungen eine entscheidende Rolle beim Schutz der Laubfroschpopulationen.

    Interessante Information: Die Laubfroschschutzprogramme sind auf das Engagement von Wissenschaftlern, Naturschützern und normalen Bürgern angewiesen, die an diesen Bemühungen teilnehmen oder zumindest das Bewusstsein für sie in ihren Gemeinden schärfen.

    Laubfrosch - Das Wichtigste

    • Laubfrösche sind Amphibien und durchlaufen eine Metamorphose von Ei, zu Kaulquappe, bis hin zum adulten Frosch.
    • Die Lebenserwartung der Laubfrösche variiert je nach Art und Umweltbedingungen, beispielsweise lebt ein Europäischer Laubfrosch etwa 10 bis 12 Jahre.
    • Laubfrösche nutzen laute Rufe zur Kommunikation, Fortpflanzung und Verteidigung ihres Territoriums.
    • Die Nahrung der Laubfrösche besteht hauptsächlich aus kleineren Insekten wie Spinnen, Mücken, Fliegen, Käfern und Heuschrecken.
    • Laubfrösche haben spezielle Anpassungen entwickelt, wie die Fähigkeit zur Farbänderung, spezielle Saugnäpfe an ihren Zehen für Kletterkapazitäten, und stark entwickelten Schwimmfähigkeiten.
    • Laubfrösche sind bedroht durch Umweltverschmutzung, Lebensraumverlust, Klimawandel und verschiedene Krankheiten. Schutzmaßnahmen zielen darauf ab, ihren Lebensraum zu sichern und ihre Populationen zu stabilisieren.
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    Häufig gestellte Fragen zum Thema Laubfrosch
    Wo wohnt der Laubfrosch?
    Der Laubfrosch lebt hauptsächlich in Gebieten mit gemäßigtem Klima in Nordamerika, Zentralamerika und der Karibik. In Europa findet man ihn vor allem in West- und Mitteleuropa.
    Wie groß kann ein Laubfrosch werden?
    Ein ausgewachsener Laubfrosch kann eine Größe zwischen 2,5 und 7,5 Zentimeter erreichen, je nach Art und Geschlecht. Weibchen sind in der Regel größer als Männchen.
    Wie alt kann ein Laubfrosch werden?
    Ein Laubfrosch kann in freier Wildbahn etwa 5 Jahre alt werden. In Gefangenschaft können sie bis zu 14 Jahre alt werden.

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