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Iphigenie auf Tauris

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Iphigenie auf Tauris

Das Drama „Iphigenie auf Tauris" wurde im Jahr 1787 von Johann Wolfgang von Goethe verfasst und ist eins der bedeutendsten Werke der Weimarer Klassik. Das Stück handelt von der Hauptprotagonistin Iphigenie, die ihr Vater zugunsten des Trojakrieges den Göttern opfern will. Sie überlebt die Opferung jedoch, indem sie von der Göttin Diana gerettet und auf die Insel Tauris gebracht wird. Seitdem lebt Iphigenie dort als deren Priesterin und unterliegt der Befehlsgewalt des Königs Thoas.

Iphigenie löst alle im Drama aufkommenden Konflikte durch ihre humanitäre Gesinnung, Ehrlichkeit und Vernunft. Aus diesem Grund verkörpert die goethische Iphigenie das Ideal der Humanität sowie das ideale Menschenbild der Weimarer Klassik.

Mehr zur Weimarer Klassik und zum Humanitätsbegriff findest Du im Kapitel "Interpretationsansätze".

Inhaltsangabe von „Iphigenie auf Tauris“

Als Vorlage für dieses Werk diente das antike Stück „Iphigenie bei den Tauern“, das von Euripides, einem griechischen Dramatiker, verfasst wurde. „Iphigenie auf Tauris" ist nach dem typischen Dramenaufbau in fünf Akte gegliedert und im Versmaß des fünfhebigen Jambus geschrieben.

Vorgeschichte zu "Iphigenie auf Tauris"

Das Stück orientiert sich an den Eckpunkten der griechisch mythologischen Legenden über den Trojanischen Krieg. Als der Heerführer der Achaier, Agamemnon, von den Göttern mit Windstille gestraft wird, beschließt er, seine älteste Tochter Iphigenie zu opfern. Diese wird jedoch vor dem Opfertod bewahrt, indem die Göttin Diana sie rettet. Sie bringt Iphigenie in einer Wolke auf die Insel Tauris, wo sie ab jetzt als Priesterin lebt. Ihre Familie weiß nicht, dass sie überlebt hat und jetzt auf der Insel verweilt.

Iphigenies Mutter Klytämnestra verschwört sich aus Zorn über die Opferung ihrer Tochter gegen ihren Mann Agamemnon und schmiedet einen Racheplan. Sie tötet ihren Mann, was dazu führt, dass ihr Sohn Orest Klytämnestra für den Vatermord bestrafen will. Orest schließt sich daraufhin mit seiner zweiten Schwester Elektra zusammen und schmiedet einen Plan zur Ermordung seiner Mutter. Klytämnestra stirbt schlussendlich durch die Hand ihres Sohnes.

Fluch der Tantaliden (Atridenfluch)

Goethe greift in seiner „Iphigenie auf Tauris" den antiken Mythos über den Halbgott Tantalos auf. Demnach war dieser ein Sohn des Gottes Zeus und ein Liebling der Götter. Er prahlte damit, mit den Göttern zu speisen, und verriet ihre Geheimnisse an die Menschen. Erzürnt durch Tantalos Verrat wurden er und seine Nachkommen mit einem Fluch belegt, der sich fortsetzt bis zu Iphigenie und ihren Geschwistern. Der Fluch sorgt dafür, dass sich die Nachkommen des Tantalus gegen ihre eigenen Familienmitglieder wenden und gegenseitig ermorden.

Die Nachkommen des Tantalos werden aufgrund des Fluchs auch Tantaliden genannt.

Ein Mythos ist eine Erzählung, die die Welt anhand von göttlichen Vorkommnissen zu erklären versucht.

Zusammenfassung der „Iphigenie auf Tauris"

Im folgenden Abschnitt wird Dir die Handlung der Iphigenie aktweise vorgestellt.

Erster Akt

Das Drama beginnt mit einem Monolog Iphigenies, in dem sie ihre Lebenssituation beklagt: Sie ist Priesterin auf der Insel Tauris und steht im Dienst der Göttin Diana. Sie wünscht sich nichts sehnlicher, als in ihre Heimat zu ihrer Familie zurückkehren zu dürfen. Da sie den Taurern durch ihren priesterlichen Dienst nützlich ist, darf sie die Insel allerdings nicht verlassen und lebt in Gefangenschaft. Sie beklagt, dass der Wille der Götter nicht ihrem eigenen entspricht. Außerdem bittet sie die Göttin Diana, sie von der Insel zu befreien, da ihr das Leben dort wie ein "zweiter Tod" (V. 52 f.) erscheint.

Ihre letzte Hoffnung auf eine Rückkehr in ihre Heimat wird zerstört, als Arkas, der Vertraute des König Thoas, ihr offenbart, dass Thoas um ihre Hand anhalten möchte. Dies würde bedeuten, dass Iphigenie für immer auf der Insel gefangen wäre. Aufgrund ihres Heimwehs und des Fluchs, der auf ihrer Familie lastet, lehnt sie den Antrag ab. Obwohl Iphigenie Thoas von dem Tantalidenfluch erzählt, akzeptiert er ihre Zurückweisung nicht. Gekränkt, führt er stattdessen die Opferung von Menschen auf der Insel wieder ein. Iphigenie hatte Thoas zuvor dazu bewegen können, diesen in ihren Augen barbarischen Akt zu unterlassen. In der Hoffnung, das Blutvergießen von unzähligen Menschen zu vermeiden, wendet sich die verzweifelte Iphigenie an die Göttin Diana und betet.

Zweiter Akt

Jetzt treten Orest und Pylades, sein Cousin und Freund, zum ersten Mal auf. Orest hat zuvor seine Mutter Klytämnestra aus Rache für den Vatermord umgebracht und wird seitdem von den Rachegöttinnen den Furien verfolgt. Er folgt einer Prophezeiung, nach der er Erlösung von den Furien finden soll, wenn er die Schwester dem Gott Apoll in die Heimat zurückbringt.

Orest geht davon aus, dass er das Götterbild der Diana, welches im Tempel auf Tauris steht, stehlen muss. Beim Versuch, das Götterbild zu entwenden, wurden er und Pylades jedoch von den Taurern gefangen genommen und sollen nun den Opfertod sterben.

Iphigenie trifft auf Ores und Pylades, als sie an ihnen die Menschenopferung vollziehen soll. Die beiden Männer geben ihre wahre Identität allerdings nicht preis. In einem Gespräch mit Pylades erhofft sich Iphigenie, an Informationen zum Verbleib ihrer Familie zu gelangen. Sie befragt ihn nach dem Ausgang des trojanischen Krieges und nach ihrer Verwandtschaft. Pylades erzählt ihr vom Mord an ihrem Vater, der von ihrer Mutter aus Rache verübt wurde. Iphigenie ist sehr bestürzt und traurig, als sie vom Tod ihres Vaters hört. Sie beendet das Gespräch und lässt Pylades zurück.

Dritter Akt

Im dritten Akt treffen Iphigenie und ihr Bruder Orest aufeinander und unterhalten sich. Beide Geschwister erkennen sich aufgrund ihrer langjährigen Gefangenschaft auf der Insel Tauris nicht wieder. Orest fürchtet sich davor, zu Ehren der Göttin Diana hingerichtet zu werden. Iphigenie verspricht ihm daraufhin, die beiden Männer nicht zu opfern.

Außerdem befragt sie Orest zum Wohlergehen der Kinder des Agamemnon, also ihrer Geschwister. Orest erzählt ihr vom Muttermord, gibt aber seine wahre Identität weiterhin nicht preis. Iphigenie reagiert schockiert, woraufhin Orest ihr seine Vergehen und seine Identität gesteht. Auch Iphigenie offenbart Orest, wer sie eigentlich ist, und so haben sich die beiden Geschwister unerwartet wieder gefunden.

Orest versucht Iphigenie und Pylades davon zu überzeugen, ohne ihn von der Insel Tauris zu fliehen. Das soll ihre Chancen auf eine erfolgreiche Flucht zu erhöhen, da Orest immer noch von den Furien verfolgt wird. Er möchte deshalb sterben. Iphigenie beteuert ihrem Bruder, dass sie ihn niemals zurücklassen würde, und vergibt ihm seine Gräueltaten. Sie bittet außerdem die Götter, ihren Bruder von den Furien zu erlösen. Und tatsächlich – Orest wird von den Furien befreit und entschließt sich dazu, gemeinsam mit Iphigenie und Pylades die Flucht anzutreten.

Vierter Akt

Im vierten Akt schmieden Orest und Pylades den Fluchtplan, der mithilfe einer Intrige durchgeführt werden soll. Darin ist vorgesehen, dass Iphigenie Thoas belügt, um die Flucht zu ermöglichen. Sie kann den Plan allerdings nicht mit ihren moralischen Ansichten vereinbaren und leidet unter Schuldgefühlen. Für sie ist Thoas wie ein zweiter Vater und sie möchte die Taurer, bei denen sie die letzten Jahre gelebt hat, nicht verraten. Pylades versucht Iphigenie von der Einhaltung des Planes zu überzeugen und fordert sie dazu auf, ihre Schuldgefühle zu vergessen.

Arkas erscheint und drängt Iphigenie zur Eile, da Thoas die Opferung der beiden Fremden fordert. Iphigenie gelingt es, dies erneut aufzuschieben, indem sie Orest für verrückt erklärt. Außerdem erzählt sie Arkas, dass die Statue der Diana noch gesäubert werden müsse. Iphigenie befindet sich jetzt im Zweispalt und singt aus Verzweiflung das Lied der Parzen.

Das Lied der Parzen thematisiert das Verhältnis zwischen den Menschen und Göttern. Es greift dabei die Geschichte des Tantalos auf. Die Parzen, von denen das Lied stammen soll, sind in der altrömischen Mythologie die Schicksalsgöttinnen, die über das Geschick von Göttern und Menschen entscheiden.

Fünfter Akt

Arkas, ein kluger Mann, vermutet, dass Iphigenie und die beiden Fremden etwas im Schilde führen. Er berichtet Thoas von seiner Vermutung, woraufhin Iphigenie befragt wird. Da diese den König nicht anlügen will, gesteht sie ihm die Wahrheit und erzählt ihm vom Fluchtplan und ihrer Verwandtschaft mit den beiden Männern.

Als Orest zur Waffe greift und versucht, die Flucht gewaltsam umzusetzen, gelingt es Iphigenie, die Situation mit ihrer Ruhe, Vernunft und ihrem Glauben an das Menschliche zu entschärfen, indem sie an Thoas Menschlichkeit appelliert. Sie fordert die Männer dazu auf, die Waffen niederzulegen.

Schließlich kann Iphigenie den König davon überzeugen, die drei friedlich von der Insel abreisen zu lassen. Orest erkennt zeitgleich, dass er das Orakel falsch gedeutet hat und er seine eigene Schwester Iphigenie zur Entsühnung nach Hause bringen soll – nicht das Götterbild der Diana. Iphigenie und Thoas verabschieden sich in Freundschaft voneinander und sie besteigt das Boot gemeinsam mit Orest und Pylades.

Durch die Reinheit und Humanität der Iphigenie kann der Fluch aufgelöst werden.

Unter dem Begriff der Humanität ist die Menschlichkeit bzw. würdevolles Verhalten zu verstehen. Nach dem Ideal der Weimarer Klassik sollten sich die Menschen stetig weiterentwickeln und ihre Gefühle, ihre Empfindungen und ihren Verstand nutzen, um zu wahrhaft guten Menschen heranzureifen.

Aufbau und Sprache des Dramas "Iphigenie auf Tauris"

Klassische Dramen lassen sich in ein pyramidales Schema nach Gustav Freytag (1816–1895) einteilen. Er strukturiert darin die Handlungsdynamik eines Dramas in fünf Akte:

  • 1. Akt, Exposition: Ein Drama sollte Freytag zu Folge mit der Exposition beginnen, also mit der Einführung der handelnden Personen. Außerdem wird hier auch das Konfliktpotenzial genannt, das sich im Laufe der Handlung dramatisiert.
  • 2. Akt, Steigerung: Hier verstärkt sich die Situation und der bestehende Konflikt.
  • 3. Akt, Peripetie: Hier findet die Steigerung ihren Höhepunkt (die Peripetie).
  • 4. Akt, Retardierendes Moment: Nach dem Höhepunkt fällt die Dramatik im 4. Akt (Retardierendes Moment). Hier stagniert oder verlangsamt sich die Handlung, um die Spannung hochzuhalten.
  • 5. Akt, Katastrophe: Zum Schluss endet der dramaturgische Aufbau nach Freytag in der Katastrophe.

Gustav Freytag ist ein deutscher Schriftsteller und Literat, der von 1816 bis 1895 lebte. Neben seinen Romanen und Theaterstücken ist er besonders bekannt für sein Modell des Pyramidalen Aufbaus eines Dramas.

Exposition (1. Akt)

Einführung von Charakteren / Schilderung der Situationen:

  • Iphigenie als Protagonistin
  • Iphigenies Gefangenschaft auf der Insel Tauris
  • ihre Sehnsucht nach der Heimat
  • Heiratsantrag durch Thoas
  • Menschenopfer werden wieder eingeführt.

Steigerung (2. Akt)

Konflikte / Konfliktpotenzial steigert sich:

  • Iphigenie trifft auf Pylades und Orest, die sie der Göttin Diana opfern soll.
  • Sie erfährt vom Schicksal ihrer Familie.

Peripetie (3. Akt)

Höhepunkt bzw. Wendepunkt:

  • Orest ist verflucht und möchte sterben.

  • Pylades trifft auf Iphigenie, verschweigt aber seine Herkunft und plant bereits die Flucht.

Retardierendes Moment (4. Akt )

Verzögerung der Handlung:

  • Der innere Zwiespalt der Iphigenie kommt zum Tragen.

  • Thoas fordert die Opferung der beiden Gefangenen (Orest und Pylades).

Katastrophe (5. Akt)

Katastrophe oder Lösung des Konflikts:

  • Iphigenie kann Thoas dazu bewegen, sie, Orest und Pylades freiwillig gehen zu lassen.

  • Ihr gelingt es, indem sie an seine Vernunft appeliert.

  • Sie löst den Konflikt durch Humanität und ihre reine Seele.

Stilmittel und Sprache in "Iphigenie auf Tauris"

„Iphigenie auf Tauris" zeichnet sich vor allem durch die Gestaltung im Versmaß aus. Die ursprüngliche Fassung war eine Prosafassung, die Goethe in den Blankvers (im fünfhebigen Jambus) umgestaltete. Dies tat er, um den Neuanfang im künstlerischen Schaffen der Weimarer Klassik zu verdeutlichen.

Unter einem Blankvers ist ein Versmaß zu verstehen, in dem keine Reime vorkommen.

Das Versmaß und die Sprache sind in Goethes „Iphigenie auf Tauris" grundlegend geordnet (u.a. klarer Aufbau, gleichbleibendes Versmaß). Das menschliche Handeln sollte den klassischen Merkmalen der Weimarer Republik zur Folge ebenfalls gemäßigt und geordnet sein. Somit können das durchgängige Versmaß und die damit verbundene schöne Sprache hier in Verbindung zur schönen Wahrheit (Iphigenies Wahrheit) betrachtet werden.

Mit der schönen Wahrheit ist gemeint, dass Iphigenie die Lüge und List vor Thoas aufdeckt und sich dazu entscheidet, die Wahrheit preiszugeben. Die ehrliche Seele Iphigenies kommt so zum Ausdruck und wird sowohl durch ihre Wortwahl als auch ihre Sprache verdeutlicht. In dem Zusammenhang wird von einer Verknüpfung der schönen Wahrheit und der schönen Sprache gesprochen.

Das folgende Beispiel verdeutlicht Dir diese Verbindung. Das Zitat stammt aus dem fünften Akt des Dramas (V. 2147-2150), in dem Iphigenie versucht, Thoas dazu zu bewegen, ihnen die Freiheit zu schenken:

Aus einem g'raden treuen Munde dich / Bewegen! Sieh' uns an! Du hast nicht oft / Zu solcher edlen That Gelegenheit. / Versagen kannst du's nicht; gewähr' es bald!1

Insgesamt kannst Du folgende Stilmittel und sprachliche Merkmale in dem Drama herausarbeiten:

  • Blankvers
  • fünfhebiger Jambus
  • keine Reime
  • sentenzhaftes Sprechen: Es werden viele Denksprüche und Erkenntnisse verwendet, wie eta hier:

Ein edler Mann wird durch ein gutes Wort / Der Frauen weit geführt.1 (V. 213-214)

  • keine Stilbrüche: Damit ist gemeint, dass im gesamten Drama derselbe Stil durchgängig verwendet wird. Dies zeigt sich am durchgängig verwendeten Versmaß und der sprachlichen Gestaltung, etwa hier:

Nicht so, mein König! Ohne Segen, / In Widerwillen, scheid' ich nicht von dir. /

Verbann' uns nicht! Ein freundlich Gastrecht walte / Von dir zu uns: so sind wir nicht auf ewig / Getrennt und abgeschieden.1 (V. 2111-2155)

  • leitmotivische Begriffe ("Bande", "Freiheit", "Blut"): Das Leitmotiv ist ein Stilmittel, bei dem ein Motiv immer wieder auftaucht und dadurch eine bestimmte Stimmung erzeugt wird.

Durch die Verwendung des Leitmotivs der "Freiheit" wird beispielsweise Iphigenies Bestrebung nach Autonomie und ihr Wunsch, heimzukehren, immer wieder betont.

Von Jugend auf hab ich gelernt gehorchen, / erst meinen Eltern und dann einer Gottheit, / und folgsam fühlt ich immer meine Seele / am schönsten frei.1 (V. 3)

  • hypotaktischer Satzbau mit vielen Inversionen: Unter dem Begriff des hypotaktischen Satzbaus sind lange und verschachtelte Sätze zu verstehen. Die Inversion beschreibt eine Umkehrung in der Sprache.

Das bedeutet beispielsweise, dass die Satzstellung umgekehrt und verändert werden kann, wie etwa in Vers 2069: „Allein die Tränen“1. Das vorliegende Zitatzeigt sowohl den hypotaktischen Satzbau, als auch die Verwendung von Inversionen:

Frey athmen macht das Leben nicht allein. / Welch Leben ist's, das an der heil'gen Stäte, / Gleich einem Schatten um sein eigen Grab, / Ich nur vertrauen muß? 1 (V. 106-109)

Charakterisierung der Figuren in "Iphigenie auf Tauris"

Iphigenie

  • Piesterin der Göttin Diana
  • Nachkommin des Tantalos (Tantalidenfluch)
  • Tochter von Agamemnon und Klytämnestra
  • Schwester von Orest und Elektra
  • Sie ist gefangen auf der Insel Tauris.
  • Thoas, der König der Taurer, möchte Iphigenie heiraten.
  • Sie ist ehrlich, rein und selbstlos.
  • Iphigenie will ihre Probleme selbstständig lösen und selbstbestimmt handeln (Autonomiebestreben).
  • Sie hat einen ausgeprägten Glauben an das Menschliche (Humanität).

Unter dem Begriff der Autonomie werden die Begriffe der Unabhängigkeit, Selbstständigkeit und Selbstbestimmtheit zusammengefasst.

Thoas

  • König auf Tauris
  • impulsiver Herrscher
  • Er möchte Iphigenie zur Frau nehmen.
  • Er droht, die Strafe der Menschenopfer wieder einzuführen.
  • Durch Iphigenie wird er von humanem Handeln überzeugt.

Orest

  • Nachkomme des Tantalos (Tantalidenfluch)
  • Sohn von Agamemnon und Klytämnestra
  • Bruder von Iphigenie und Elektra
  • Cousin von Pylades
  • Er ermordet seine Mutter Klytämnestra.
  • Er wird von den Rachegöttinnen verfolgt.
  • Gefangener der Taurer
  • Er ist ängstlich, besorgt, gequält durch die Rachegöttinnen.
  • Er soll der Göttin Diana geopfert werden.
  • Er kann durch Iphigenies Humanität gerettet werden.

Arkas

  • Vertrauter des Königs
  • Verstandsmensch
  • idealer Partner eines aufgeklärten Fürsten

Der Begriff des Verstandsmenschen bezeichnet eine Person, die reflektiert denkt und sich des eigenen Verstandes bedient.

Pylades

  • Neffe von Agamemnon
  • Begleiter und Cousin von Orest
  • Cousin von Iphigenie
  • Stratege, da er den Fluchtplan schmiedet
  • Verstandsmensch

Interpretationsansätze in "Iphigenie auf Tauris"

Das Drama "Iphigenie auf Tauris" kann auf Basis unterschiedlicher Aspekte analysiert und interpretiert werden. Welche Interpretationsansätze es gibt, wie diese zur Epoche der Weimarer Klassik in Bezug gesetzt werden können und welche sprachlichen Besonderheiten vorliegen, siehst Du im Folgenden.

Themen der Epoche der Weimarer Klassik

Das Menschenbild der Weimarer Klassik war durch die Begeisterung für die Kunst und Philosophie der Antike geprägt. Durch Erziehung und Bildung sollten demnach die Vernunft, die Sittlichkeit und die Selbstkontrolle der Menschen geprägt werden. Dadurch würde sich eine autonome, von humanistischen Gedanken geleitete, allseits bildende Persönlichkeit entwickeln. Ziel ist es dabei, die Vernunft und das Gefühl, die Pflicht und die Neigung in Harmonie zu bringen.

In ihren Werken wollten die Autorinnen und Autoren diese Erziehung vollziehen und moralische Vorbilder von gelungener Erziehung und Humanität zeigen ("das Schöne, das Wahre und das Gute").

Die Weimarer Klassik und das zugehörige menschliche Ideal werden im Zusammenhang mit der Trias des Wahren, des Schönen und des Guten betrachtet. Diese drei Begriffe stammen von dem griechischen Philosophen Sokrates, der von 469 bis 399 v. Chr. lebte. Sie beschreiben, was nach seiner Definition das Gute ist. Sokrates Theorie basiert darauf, dass etwas "gut" ist, wenn es das richtige Maß hat, schön und wahr ist. Können alle drei Aspekte vereint werden, so ist das Leben für Sokrates gut. Diese Verknüpfung der Trias findet sich sowohl in der griechischen Philosophie als auch in der Weimarer Klassik wieder.

Wenn Du mehr zur Epoche der Klassik erfahren möchtest, kannst Du Dir den Beitrag zur "Weimarer Klassik" anschauen.

Der Begriff der Humanität

Humanität und Aufklärung waren zur Zeit der Weimarer Republik so bedeutsam, weil die in Europa herrschende absolutistische Macht für das Volk nicht mehr tragbar war. Die Menschen fingen an, liberalere Denkweisen zu entwickeln. Das bedeutet, dass die Freiheit des individuellen Menschen gegenüber der staatlichen Regierungsgewalt und den bestehenden Ordnungssystemen in den Vordergrund rückte und mehr Freiheiten gefordert wurden. Dadurch wurde auch die Humanität zum Leitfaden, um der Unterdrückung, der Gewalt und den Ungerechtigkeiten durch die Herrschenden zu trotzen.

Dem Grundgedanken der Aufklärung entspricht es, dass Menschen aus eigener Einsicht human handeln und eigene Entscheidungen treffen sollen. Der Begriff Humanität, oder "die Menschlichkeit", kann auf verschiedene Arten gedeutet werden:

  • Zum einen können unter der Menschlichkeit die menschlichen Schwächen verstanden werden.
  • Zum anderen wird die Humanität auch als Tugend betrachtet.

Menschen treffen etwa Fehlentscheidungen, was sie zu unvollkommenen Wesen macht. Sie können aber ebenso ihren Mitmenschen unterstützend zur Seite stehen, wodurch sie humanitäre Tugenden beweisen.

Bedeutung des Dramas "Iphigenie auf Tauris"

Goethes Drama entspricht dem Gedanken, dass die Humanität für den Menschen das höchste Ziel ist. Damit ist gemeint, dass der Mensch erst ein Bildungsprozess durchlaufen muss, um wahrhaft humanes Handeln erzielen zu können. „Iphigenie auf Tauris" kann als Beitrag zu einem solchen Bildungsprozess verstanden werden.2

Am Beispiel von Iphigenies Wesen und ihrem Verhalten ihren Mitmenschen gegenüber kann man lernen, was humanes Verhalten ausmacht. Iphigenie verabscheut nicht nur die von Thoas eingeführte Opferung von Menschen auf der Insel Tauris, sondern versucht, diese aktiv zu stoppen. Ferner offenbart sie Thoas die Wahrheit über die geplante Flucht und den Raub des Götterbildes der Diana. Sie riskiert ihr eigenes Leben und das ihrer Gefährten durch ihre Ehrlichkeit, da sie einen Betrug mit ihren moralischen Ansichten nicht vereinbaren kann. Darüber hinaus vergibt sie ihrem Bruder Orest den Mord an ihrer Mutter Klytämnestra und zeigt Verständnis für seine Situation.

Besonders im letzten Akt löst sie alle aufkommenden Konflikte im Gespräch mit Thoas durch ihre Worte und Appelle an die Vernunft, wie in den Versen 1919 bis 1923:

Ja, vernimm, o König, / Es wird ein heimlicher Betrug geschmiedet; / Vergebens fragst du den Gefangenen nach; / Sie sind hinweg und suchen ihre Freunde, / Die mit dem Schiff' am Ufer warten, auf.1

Anhand von Iphigenies Verhalten zeigt Goethe, was wahrhaft humanes Verhalten ist. Indem er seiner Protagonistin alle Verhaltenszüge eines idealen Menschen zuspricht und sie autonom agieren lässt, kombiniert ihr Charakter die Fähigkeiten des Fühlens, des Denkens und des Handelns. Somit steht sie im reinen Dienst der Menschlichkeit.

Der Autor und die Entstehungsgeschichte des Dramas „Iphigenie auf Tauris“

Johann Wolfgang von Goethe lebte von 1749 bis 1832. Einen großen Teil seiner Zeit verbrachte er in Weimar. Ab 1775 lebte er vorwiegend dort und schrieb während seines Aufenthalts unter anderem auch „Iphigenie auf Tauris“. Das Stück entstand zum Anlass der Geburt der Fürstentochter Luise Auguste Amalie und wurde 1779 erstmals in Goethes Aufzeichnungen erwähnt.

Goethe war zu dieser Zeit Leiter der Liebhaberbühne am Weimarer Hof und schrieb für verschiedene Festlichkeiten Auftragsarbeiten.

Der Begriff der Auftragsarbeit wird dem künstlerischen Schaffen Goethes allerdings nicht gerecht, da er sich mit dem Werk „Iphigenie auf Tauris" intensiv beschäftigte. Er entwickelte seine Charaktere darin nach einem neuen Menschenideal, in dem es um die Ausbildung einer völligen Harmonie der inneren Kräfte des Menschen geht – die Harmonie von Sinnlichkeit und Verstand, von Gefühl und Vernunft.2

Iphigenie auf Tauris - Das Wichtigste

  • Autor: Johann Wolfgang von Goethe verfasste das Drama "Iphigenie auf Tauris".
  • Epoche: Das Drama ist in die Epoche der Weimarer Klassik einzuordnen.
  • Aufbau: "Iphigenie auf Tauris" entspricht dem typischen Dramenaufbau in fünf Akten nach Gustav Freytag.
  • Sprache: Das Versmaß des Dramas ist der fünfhebige Jambus und es wird häufig sentenzhaft gesprochen. Die Sprache weist außerdem keine Stilbrüche auf und moralische Grundsätze werden durch die Sprache ausgedrückt, weshalb auch von "schöner Sprache" gesprochen wird.
  • Vorlage: Die Vorlage für Goethes Iphigenie ist das Stück Euripides „Iphigenie bei den Taurern", welches aus der griechischen Antike stammt.
  • Themen: Die Themen des Dramas sind Humanität, Wahrheit, Vernunft und die griechische Mythologie, basierend auf dem Tantalidenfluch.
  • Inhalt: Das Drama "Iphigenie auf Tauris" knüpft an die Legende des Tantalidenfluches an und thematisiert das Leben der Iphigenie, die auf der Insel Tauris gefangen ist. Sie soll die Opferung an zwei Fremden auf Insel durchführen und es kommt zum Konflikt, als sich herausstellt, dass es um Iphigenies Bruder Orest und ihren Cousin Pylades handelt.
  • Weimarer Klassik: Das Menschenbild der Weimarer Klassik ist durch die Begeisterung für die Kunst und Philosophie der Antike geprägt. Durch Erziehung und Bildung sollten die Vernunft, die Sittlichkeit und die Selbstkontrolle der Menschen geprägt werden. Ziel ist es dabei, die Vernunft und das Gefühl, die Pflicht und die Neigung in Harmonie zueinander zubringen.
  • Humanität: Das Humanitätsideal wird nicht nur von Iphigenie verkörpert, sondern ist auch das zentrale Motiv in Goethes "Iphigenie auf Tauris". Iphigenie gelingt es, alle aufkommenden Probleme durch Humanität, Wahrheit und Vernunft zu lösen und verkörpert somit das ideale Menschenbild der Weimarer Klassik.

Nachweise

  1. Johann Wolfgang von Goethe: Iphigenie auf Tauris. Kritische Studienausgabe. Reclam
  2. Iphigenie auf Tauris...verstehen (2015). Schöningh

Häufig gestellte Fragen zum Thema Iphigenie auf Tauris

Goethes „Iphigenie auf Tauris“ gehört zur Epoche der Weimarer Klassik. 

Arkas ist der Vertraute des Königs und ein Verstandesmensch. Er ist somit der ideale Partner eines aufgeklärten Fürsten. Er dient oft als Übermittler zwischen Thoas und Iphigenie.


Iphigenie lebt auf der Insel Tauris als Priesterin der Göttin Diana. Sie lebt unter der Herrschaft des König Thoas und steht in seinem Dienst. 

Goethes „Iphigenie auf Tauris" war eine Auftragsarbeit, die Goethe zur Geburt der Fürstentochter Luise Auguste Amalie geschrieben hat.

Finales Iphigenie auf Tauris Quiz

Frage

Von wem wurde „Iphigenie auf Tauris“ verfasst?
Antwort anzeigen

Antwort

Das Drama wurde von Johann Wolfgang von Goethe verfasst.
Frage anzeigen

Frage

Goethe verfasste sein Schauspiel auf Grundlage eines anderen Stücks. Welches war dieses Stück und von wem stammt es?
Antwort anzeigen

Antwort

Goethes Vorlage für sein Werk war das Stück „Iphigenie bei den Tauern“. Dies stammt von dem klassischen griechischen Dramatiker Euripides.
Frage anzeigen

Frage

Welche Themen behandelt das Drama „Iphigenie auf Tauris“?
Antwort anzeigen

Antwort

Das Stück „Iphigenie auf Tauris" behandelt den Mythos des Tantalidenfluchs und die Ideale der Humanität und Menschlichkeit.

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Akte hat das Stück und welcher literarischen Epoche ist es zuzuordnen?
Antwort anzeigen

Antwort

Das Drama ist in fünf Akte unterteilt und zählt zur Epoche der Weimarer Klassik.
Frage anzeigen

Frage

Eine Vorlage des Stückes sind die Eckpunkte einer griechischen Sage. Um welche handelt es sich und worum geht es?
Antwort anzeigen

Antwort

Die Vorgeschichte beruht auf der griechisch mythologischen Geschichtsschreibung über den Trojanischen Krieg:
  • Der Heerführer der Achaier, Agamemnon, wird von Den Göttern bestraft. 
  • Daraufhin opfert er seine Tochter Iphigenie. 
  • Diese wird aber von der Jagdgöttin Diana entführt und auf die Insel Tauris gebracht. 
Frage anzeigen

Frage

Welcher Fluch liegt auf der Familie des Agamemnon?
Antwort anzeigen

Antwort

  • Tantalidenfluch: Mitglieder der Familie der Tantaliden ermorden und hintergehen sich gegenseitig 
  • Nachkommen des Tantalus 
Frage anzeigen

Frage

Was wünscht sich Iphigenie in  „Iphigenie auf Tauris“ am Anfang des Stückes?
Antwort anzeigen

Antwort

Iphigenie wünscht sich in ihre Heimat und zu ihrer Familie zurückkehren zu dürfen.

Frage anzeigen

Frage

In welchem Zwiespalt steckt Iphigenie, als Orest auf die Insel kommt, um sie mit sich nach Hause zu nehmen?
Antwort anzeigen

Antwort

Sie steckt im Zwiespalt zwischen einer Hochzeit mit Thoas und der Rettung ihres Bruders und ihrem Cousin.

Frage anzeigen

Frage

Wie endet „Iphigenie auf Tauris“?
Antwort anzeigen

Antwort

  • Iphigenie gesteht dem König die Wahrheit über ihre Flucht. Dieser ist erst zornig, kann aber durch Iphigenies Ruhe und Vernunft besänftigt werden. 
  • Thoas gesteht sich selbst die Schuld am Handeln von Iphigenie ein. 
  • Orest will die Flucht gewaltsam durchsetzen. Auch hier kann Iphigenie ihn durch ihren Glauben an das Menschliche beruhigen. 
  • Der König lässt Iphigenie, Orest und Pylades die Insel verlassen. Der Fluch wird gebrochen. 
Frage anzeigen

Frage

Welche humanistische Tat hat Iphigenie auf der Insel in der Rolle der Priesterin vollbracht?
Antwort anzeigen

Antwort

Sie hat die Menschenopfer auf Tauris abgeschafft. 
Frage anzeigen

Frage

Was bewirkt Iphigenie bei Orest und Thoas?
Antwort anzeigen

Antwort

  • Sie kann den König Thoas von humanerem Handeln überzeugen. 
  • Sie rettet Orest vor dem Fluch, indem sie ihm vergibt und dadurch ihre Humanität unter Beweis stellt. 
Frage anzeigen

Frage

Wieso ist Iphigenie die zentrale Person in „Iphigenie auf Tauris“? Wodurch macht sich dies bemerkbar? 
Antwort anzeigen

Antwort

  • Thoas: Iphigenie soll ihn heiraten, ihm einen Nachfolger gebären und später das Opfer vollziehen. 
  • Pylades: Iphigenie hilft ihm beim Diebstahl, will gemeinsam mit ihm fliehen und hilft ihm bei der Lüge gegenüber Thoas und Arkas
  • Orest: Iphigenie bestätigt sein eigenes negatives Götterbild, später kAnn sie ihn Erziehen und gemeinsam mit ihm fliehen 
  • Arkas: Iphigenie erwidert die Avancen Thoas‘
Frage anzeigen

Frage

Mit welchem zeitgeschichtlichen Hintergrund wurde „Iphigenie auf Tauris“ verfasst? 
Antwort anzeigen

Antwort

Goethe lebte von 1749 bis 1832. Er verfasste das Stück während seines Aufenthalts in Weimar (ab 1775). Die Zeit war von wirtschaftlicher Not und Unruhe geprägt. Die geistige Bewegung der Aufklärung wurde immer wichtiger. Die Aspekte des bürgerlichen Denkens als Humanitätsverhalten und Toleranzprinzip schlagen sich auch stark in seinem Werk nieder. 
Frage anzeigen

Frage

Wie ist die Sprache im Drama gestaltet?
Antwort anzeigen

Antwort

  • klare Form / Aufbau +
  • sentenzhaftes Sprechen 
  • keine Stilbrüche
  • viele komplizierte Satzstrukturen (Hypotaxen)
Frage anzeigen

Frage

Was ist das Thema in „Iphigenie auf Tauris“?
Antwort anzeigen

Antwort

Die Hauptprotagonistin Iphigenie repräsentiert das ideale Menschenbild der Weimarer Klassik. Das Drama handelt von den moralischen Zweifeln der Iphigenie, die sich zwischen Lüge, List und Wahrheit entscheiden muss.
Frage anzeigen

Frage

Welche Rolle spielt Arkas im Stück?
Antwort anzeigen

Antwort

Arkas spielt nur eine untergeordnete Rolle. Er ist der Vertraute des Königs und ein Verstandesmensch. Er ist somit der ideale Partner eines aufgeklärten Fürsten. Er dient oft als Übermittler zwischen Thoas und Iphigenie.
Frage anzeigen

Frage

Warum gehört "Iphigenie auf Tauris" zur Weimarer Klassik?

Antwort anzeigen

Antwort

Goethe sah angesichts seiner Zeit bei sich einen erzieherischen Auftrag im Sinne des Humanismus. Dieser Auftrag spiegelt sich in der Protagonistin Iphigenie wider. Der Gedanke eines humanistisch geprägten, erzieherischen Auftrages ist charakteristisch für die Weimarer Klassik. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die fünf Abschnitte des pyramidalen Aufbaus (klassisches Drama) nach Gustav Freytag.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Exposition
  2. Steigung 
  3. Peripetie
  4. Retardierendes Moment
  5. Katastrophe / Lösung
Frage anzeigen

Frage

Nenne die fünf Abschnitte des pyramidalen Aufbaus (klassisches Drama) nach Gustav Freytag.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Exposition
  2. Steigung 
  3. Peripetie
  4. Retardierendes Moment
  5. Katastrophe / Lösung
Frage anzeigen
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