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Kabale und Liebe

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Kabale und Liebe

Das bürgerliche Trauerspiel "Kabale und Liebe" wurde 1784 von Friedrich Schiller verfasst und behandelt die Problematik der damaligen Ständegesellschaft. In dieser hatten der Adel und die katholischen Priester mehr Macht und Mitbestimmungsrecht als das Bürgertum. Widergespiegelt wird die Ständeproblematik im Drama durch die Liebe von Luise und Ferdinand. Luise Miller ist eine einfache Bürgerstochter, die den adligen Ferdinand von Walter liebt. Die beiden versuchen, die bestehende Ständeordnung zu überwinden und nehmen sich am Ende für die Liebe das Leben.

Unter dem Begriff "Kabale" ist eine Intrige oder auch ein Komplott zu verstehen. Das Drama "Kabale und Liebe" thematisiert die Liebe von Ferdinand und Luise, die aufgrund von Intrigen scheitert und in einer Katastrophe endet.

Ständegesellschaft

Im Mittelalter war das Leben durch eine bestehende Ständegesellschaft geprägt und den Menschen wurde ein Platz in einer gesellschaftlichen Schicht zugeteilt. Die Gesellschaft bestand aus drei Schichten: den Geistlichen, auch Klerus genannt, dem Adel und den einfachen Bürgern bzw. Bauern.

Das Oberhaupt dieser hierarchischen Struktur war der König, der die höchste gesellschaftliche Stellung und die größte Macht innehatte. Die obersten Priester hatten sich seiner Herrschaft unterzuordnen. Den christlichen Geistlichen war wiederum der Adel unterlegen, dessen Aufgabe es war, Ländereien zu verwalten und die Armeen für die Kriege zu stellen.

Auf der untersten Stufe dieser Ordnung, die als von Gott gegeben angesehen wurde, befanden sich das einfache Bürgertum und die Bauern. Der Großteil der Bevölkerung war in dieser Stufe zu finden und hatte wenig Selbstbestimmungsrechte. Die Bauern und einfache Bürger mussten ihre erwirtschafteten Güter an die übergeordneten Stände abgeben und hatten keine eigenen Ländereien. Sie waren vielmehr Angestellte adliger Gutsherren, die ihre Ländereien verpachteten bzw. vermieteten und die Bauern für sich arbeiten ließen.

Zusammengefasst kannst Du Dir das Ständesystem in der folgenden Tabelle anschauen:

StandBeschreibung
OberhauptKönig
1. StandKlerus und geistliche Priester
2. StandAdlige
3. StandBauern und Bürgertum

"Kabale und Liebe" – Zusammenfassung

Der junge Major Ferdinand von Walter und Luise, die Tochter des bürgerlichen Musikers Miller, lieben sich. Sowohl Luises Vater als auch der Vater von Ferdinand sind aufgrund der unterschiedlichen Standesangehörigkeit gegen die Liebe der zwei. Es werden immer wieder Intrigen geschmiedet, die Luise und Ferdinand auseinander bringen sollen.

Das bürgerliche Trauerspiel "Kabale und Liebe" ist in fünf Akte unterteilt und findet in einem Zeitraum von 24 Stunden statt.

"Kabale und Liebe" – 1. Akt

Im ersten Akt tritt ein Großteil der wichtigsten Personen des Dramas erstmals auf. Zunächst wird Luise, die Tochter des bürgerlichen Stadtmusikanten, eingeführt. Sie führt eine Beziehung mit dem adligen Ferdinand von Walter – dem Sohn des Präsidenten.

Die Eltern von Luise sind gespaltener Meinung bezüglich der Liebesbeziehung ihrer Tochter. Ihre Mutter sieht die Liebesbeziehung zu Ferdinand als eine Möglichkeit gesellschaftlichen Aufstiegs und Wohlstands. Ihr Vater hingegen sieht in der Liebesbeziehung viel mehr eine Gefahr und hält den Sekretär Wurm für eine geeignetere Partie für Luise. Luises Vater misstraut dem Adel, hält diesen für korrupt und sieht in Ferdinand eine Gefahr für seine Tochter.

Auch der Präsident, der Vater von Ferdinand, ist gegen die Beziehung zwischen seinem Sohn und Luise. Ihm ist nur der Ruf der Familie wichtig, der unter dem bürgerlichen Status von Luise leiden würde. Er plant, seinen Sohn mit der Mätresse des Fürsten Lady Milford zu verheiraten, um einen größeren gesellschaftlichen Einfluss zu haben.

Der Begriff der Mätresse existiert bereits seit dem 16. Jahrhundert und bezeichnet die Geliebte eines einflussreichen Fürsten oder Monarchen.

Ebenso möchte Wurm, der Sekretär des Präsidenten, Luise heiraten und ihre Liebe zu Ferdinand sabotieren. Er bittet den Präsidenten um Hilfe und die beiden verbünden sich.

"Kabale und Liebe" – 2. Akt

Im zweiten Akt des Dramas versucht Ferdinand Lady Milford davon zu überzeugen, die gemachten Heiratspläne aufzugeben. Lady Milford gesteht ihm aber, dass sie sich in ihn verliebt hat. Sie wünscht sich nach wie vor eine Hochzeit mit Ferdinand und träumt von einem neuen Leben. Lady Milford möchte dem Hof den Rücken zu kehren und ihr Leben als Mätresse hinter sich lassen. Ferdinand hingegen träumt von einer Hochzeit mit Luise, was den Konflikt zuspitzt.

Ferdinand sucht das Haus der Familie Miller auf, um mit Luise zu sprechen. Luise zweifelt an Ferdinand und seiner Liebe, weil sie vom Besuch bei Lady Milford erfährt, aber den Grund dafür nicht kennt. Als Ferdinand daraufhin Luise seine Liebe schwört, besucht der Präsident die Familie Miller und ist außer sich vor Wut, als er Ferdinand sieht. Er beschimpft Luise und droht damit, die heimliche Liebe zu veröffentlichen und somit den Ruf der Familie zu zerstören. Ferdinand versucht verzweifelt, seinen Vater davon abzubringen und erpresst ihn schließlich damit, seine korrupten Geschäfte veröffentlichen zu wollen.

Für Männer war es zur damaligen Zeit kein Problem, eine Geliebte zu haben. Frauen durften sich jedoch nichts zu schulden kommen lassen und vor einer Ehe keinen Kontakt zu Männern pflegen, weil das ihren Ruf und damit ihre gesellschaftliche Stellung beeinflusste.

"Kabale und Liebe" – 3. Akt

Um die Liebe zwischen Ferdinand und Luise zu sabotieren, beginnen der Präsident und der Sekretär Wurm eine Intrige zu spannen. Sie wollen Luises Vater gefangen nehmen, um die enge Bindung zwischen Vater und Tochter als Druckmittel nutzen. Der Plan ist es, Luise die Freilassung ihres Vaters zu versprechen, wenn sie einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb fälscht.

Der gefälschte Brief soll dann Ferdinand erreichen, damit er aus Eifersucht seine Beziehung zu Luise aufgibt. Während Wurm und der Präsident den Plan schmieden, überlegen Luise und Ferdinand, die Ständegesellschaft zu überwinden, indem sie fliehen.

Schlussendlich erpresst Wurm Luise. Luises Eltern sind im Gefängnis und werden erst freigelassen, wenn Luise den Brief verfasst hat. Um ihre Eltern aus dem Gefängnis zu befreien, tut sie, was von ihr verlangt wird und schreibt den Liebesbrief aus Zwang. Der Sekretär Wurm macht ihr außerdem einen Heiratsantrag, den Luise allerdings ablehnt.

"Kabale und Liebe" – 4. Akt

Ferdinand erhält den gefälschten Brief. Aufgebracht spricht er mit seinem Vater und dem Hofmarschall, die ihn in seiner Eifersucht und seinen Zweifeln bestärken. Aus Wut fordert er den Hofmarschall, den er für Luises Geliebten hält, zu einem Duell heraus. Der Hofmarschall deutet die stattgefundene Intrige an, doch Ferdinand ist zu emotional, um die Andeutung zu erkennen.

Außerdem spricht Lady Milford im vierten Akt mit Luise und fordert von ihr, die Beziehung zu Ferdinand zu beenden. Sie will, dass Luise für sie arbeitet. Luise droht damit, sich das Leben zu nehmen und lehnt das Arbeitsangebot ab. Lady Milford ist von der standhaften Reaktion Luises beeindruckt und erkennt, dass sie Ferdinand nicht heiraten kann. Sie geht ihrem Plan nach, den Hof zu verlassen und reist ab.

"Kabale und Liebe" – 5. Akt

Herr Miller wird, gemeinsam mit seiner Frau, aus dem Gefängnis entlassen und beteuert seiner Tochter, wie sehr er sie liebt. Luise traut sich nicht, ihrem Vater von der von Wurm und dem Präsidenten verübten Intrige zu erzählen, weil sie fürchtet, ihr Vater könnte wieder eingesperrt werden.

Ferdinand kommt zum Haus der Millers und konfrontiert Luise mit dem Liebesbrief. Sie ist nicht in der Lage ihm die Wahrheit über die Entstehung des Briefes zu sagen. Ferdinand ist voller Zorn und Wut und erkennt weder die Verzweiflung seiner Geliebten noch die Intrige. Aus dem Affekt heraus beschließt er, sich und Luise zu vergiften.

Luise trinkt die vergiftete Limonade und beichtet Ferdinand alles, als sie merkt, dass sie sterben wird.

Als der Präsident und Wurm den Raum betreten, stirbt Luise. Ferdinand beschimpft seinen Vater und seinen Gefährten Schuld am Tod von Luise zu haben und vergiftet sich ebenfalls. Ferdinand stirbt auf die gleiche Weise wie Luise.

Daraufhin beschimpft der Präsident Wurm und gibt ihm die alleinige Schuld an allen gemeinsam verübten Vergehen. Wurm macht sich auf den Weg, um alle Geheimnisse über den Aufstieg des Präsidenten aufzudecken. Schlussendlich wird Wurm verhaftet und der Präsident stellt sich einem Gerichtsdiener.

"Kabale und Liebe" – Aufbau des Dramas

Klassische Dramen lassen sich in ein pyramidales Schema nach Gustav Freytag einteilen. Gustav Freytag (1816-1895) hat 1863 ein Schema in Pyramidenform entwickelt, in dem die Handlungsdynamik eines Dramas in fünf Akte unterteilt wird. "Kabale und Liebe" ist sowohl ein bürgerliches Trauerspiel als auch ein Drama. In einem bürgerlichen Trauerspiel fällt meist eine bürgerliche junge Frau einer dramatischen Situation zum Opfer, weshalb auch von einem Drama gesprochen wird.

Ein Drama sollte Freytag zu Folge mit der Exposition (1. Akt), also mit der Einführung der handelnden Personen beginnen. In der Exposition wird auch das Konfliktpotenzial genannt, was sich im Laufe der Handlung dramatisiert. Wenn sich die Situation und der bestehende Konflikt verstärken, nennt Freytag das die Steigerung (2. Akt).

Die Steigerung findet ihren Höhepunkt im 3. Akt, was nach Freytag auch als Peripetie bezeichnet wird. Nach dem Höhepunkt fällt die Handlung im 4. Akt, was man auch Retardierendes Moment nennt. Im 4. Akt stagniert oder verlangsamt sich die Handlung, um die Spannung hochzuhalten. Zum Schluss, also im 5. Akt, endet der dramaturgische Aufbau nach Freytag in der Katastrophe oder Lösung des Konflikts.

Kabale und Liebe, Pyramidaler Aufbau des Dramas nach Gustav Freytag, Study SmarterAbbildung 1: Pyramidaler Aufbau des klassischen Dramas.

Exposition (1. Akt):

Einführung der Charaktere/Schilderung der Ausgangssituationen:

  • Luise und Ferdinand werden als Protagonisten eingeführt
  • Luise Miller ist eine einfache Bürgerin
  • Ferdinand von Walter ist der Sohn des Präsidenten und somit adlig
  • Konflikt: Liebe zwischen unterschiedlichen Ständen

Steigende Handlung (2. Akt):

Konfliktpotenzial steigert sich/Situation spitzt sich zu:

  • Ferdinand möchte die bestehenden Heiratspläne mit Lady Milford auflösen, weil er Luise liebt.
  • Lady Milford will Ferdinand heiraten, weil sie sich in ihn verliebt hat.
  • Luise zweifelt an Ferdinands Liebe.
  • Der Präsident bemerkt die Beziehung zwischen den beiden und droht Luise damit, ihren Ruf zu zerstören.
  • Der Interessenkonflikt wird von allen Seiten verstärkt.

Peripetie (3. Akt):

Höhepunkt oder auch Wendepunkt:

  • Es kommt zur Planung der höfischen Kabale, die von dem Präsidenten und Wurm geschmiedet wird.
  • Luise wird erpresst, den Liebesbrief an den Hofmarschall Kalb zu schreiben.
  • Ihre Eltern werden ins Gefängnis gesperrt.
  • Luise schreibt den Liebesbrief und erkennt, dass eine Liebesbeziehung zu Ferdinand aufgrund der unterschiedlichen Standesangehörigkeit unmöglich ist.
  • Wurm macht Luise einen Heiratsantrag, den sie ablehnt.

Retardierendes Moment (4. Akt):

Verzögerung der Handlung:

  • Ferdinand erhält den Brief und ist außer sich vor Wut.

  • Er fordert den Hofmarschall von Kalb zu einem Duell auf.

  • Der Hofmarschall deutet die Intrige an, aber Ferdinand erkennt die Wahrheit nicht.

  • Lady Milford spricht mit Luise und fordert von ihr die Beendigung der Beziehung zu Ferdinand.

  • Lady Milford will Luise für sich arbeiten lassen.

  • Luise droht damit, sich umzubringen.

Katastrophe (5. Akt):

Katastrophe oder Lösung des Konflikts:

  • Ferdinand vergiftet sich und Luise.
  • Luise stirbt und gesteht ihm die Wahrheit über die Intrige und den gefälschten Brief.
  • Ferdinand vergiftet sich und stirbt kurz darauf ebenfalls.
  • Wurm und der Präsident werden für ihre Korruption und die Intrige bestraft. Sie werden beiden festgenommen.

"Kabale und Liebe" – Personen

Im Drama lassen sich die Personen der adligen oder der bürgerlichen Welt zuordnen. Wie die einzelnen Personen zueinander stehen und welcher gesellschaftlichen Schicht sie angehören, siehst Du im Folgenden:

Luise Miller

  • ist 16 Jahre alt

  • ist die Tochter des bürgerlichen Stadtmusikanten Herr Miller

  • ist die Geliebte von Ferdinand

  • wird vom Sekretär Wurm geliebt (Zwangsheirat)

  • hat eine enge Beziehung zu ihrem Vater Herr Miller

  • ist fremdbestimmt und emotional abhängig von ihrem Vater

Ferdinand von Walter

  • ist 20 Jahre alt

  • ist der Sohn des Präsidenten

  • ist adlig

  • liebt Luise

  • soll Lady Milford, die Mätresse des Fürsten ehelichen (Zwangsheirat)

  • lehnt sich gegen die Ständegesellschaft auf

  • möchte Luise trotz ihres niedrigeren Standes heiraten

  • ist unerfahren und agiert häufig impulsiv

  • ist rebellisch und verfolgt Freiheitsideale

  • wäre bereit, mit Luise zu fliehen

  • möchte keine höfische Karriere wie sein Vater einschlagen (Interessendifferenzen)

Präsident von Walter

  • ist ein Adliger

  • ist der Vater von Ferdinand

  • ist Macht gierig

  • möchte Ferdinand an Lady Milford verheiraten, um mehr politischen Einfluss zu bekommen

  • ist unehrlich, korrupt und egoistisch

  • schmiedet die Intrige und erpresst Luise zu seinem eigenen Vorteil

Hofmarschall von Kalb

  • ist ein typischer Höfling

  • gehört zum Adel

  • ist eitel und legt viel Wert auf Äußerlichkeiten

  • ist korrupt

  • wird vom Präsidenten aufgrund seiner korrupten Machenschaften erpresst

  • wird fälschlicherweise für Luises Geliebten gehalten

  • versucht die Intrige immer wieder anzudeuten

Lady Milford

  • ist die Mätresse des Fürsten

  • ist eine Adelige

  • fühlt sich unwohl am Hof

  • träumt von einem besseren Leben durch eine Heirat mit Ferdinand

  • liebt Ferdinand

  • sehnt sich nach der wahren Liebe

Miller

  • ist der Vater von Luise

  • ist bürgerlicher Stadtmusikant

  • verabscheut den Adel, weil er ihn für unmoralisch hält

  • möchte seine Tochter beschützen

  • sieht in Ferdinand eine Gefahr und ist gegen die Liebesbeziehung seiner Tochter

Frau Miller

  • ist die Mutter von Luise

  • gehört dem Bürgertum an

  • ist die Ehefrau von Herrn Miller

  • sieht in der Beziehung zwischen Luise und Ferdinand eine Chance auf sozialen Aufstieg und Wohlstand

  • wünscht sich eine höhere Position in der Gesellschaft

  • verhält sich stets unterwürfig

Sekretär Wurm

  • ist der Sekretär des Präsidenten

  • er gehört dem Bürgertum an

  • hat einen erhöhten Einfluss durch seine Anstellung bei dem adligen Präsidenten

  • ist korrupt, skrupellos und egoistisch

  • hat eine raffinierte Art und schmiedet die Intrige

  • liebt Luise

  • wurde Luise als Frau versprochen

"Kabale und Liebe" – Sprache

Schiller charakterisiert jede seiner Figuren durch ihre Sprache und ordnet sie so ihren sozialen Schichten zu. Familie Miller ist durch eine einfachere Ausdrucksweise gekennzeichnet, während der Adel durch höfische Sprache auffällt. Besonders deutlich wird dies an Herrn Miller, der immer wieder über den Adel schimpft und dies umgangssprachlich zum Ausdruck bringt.

Frau Miller träumt vom Aufstieg in eine höhere soziale Schicht und versucht, durch die Verwendung von höfischer Sprache erhabener zu wirken. Bei ihr fällt besonders auf, dass sie Fachbegriffe falsch verwendet und aus diesem Grund eher dümmlich und ungebildet erscheint.

Auffällig ist ebenso, dass Friedrich Schiller in "Kabale und Liebe" eine einschneidende Ausdrucksweise verwendet, was sich daran zeigt, dass die Sprache oft von Impulsivität geprägt ist. Ausrufe, Hyperbeln (Übertreibungen) und Denkpausen treten immer wieder auf und verdeutlichen das bestehende Konfliktpotenzial. Durch die Sprache werden insbesondere auch die Gegensatzpaare Adel und Bürgertum, sowie Liebe und Intrige verdeutlicht. Für die Epoche des Sturm und Drang ist eine unkonventionelle Sprache charakteristisch, denn in ihr spiegeln sich die sozialrevolutionären Bestrebungen des 18. Jahrhunderts wider. Mit den sozialrevolutionären Bestrebungen sind die angestrebte Selbstständigkeit der bürgerlichen Gesellschaft und die Loslösung von der Ständegesellschaft gemeint. Mehr dazu findest Du weiter unten im Abschnitt zur Epoche des "Sturm und Drang".

Im folgenden Abschnitt findest Du ein paar exemplarische Zitate zur Sprachgestaltung:

Herr Miller:

Ausrufe, Denkpausen, einfache und umgangssprachliche Sätze

Luise! Luise! – O Gott, sie ist von sich – Meine Tochter, mein armes Kind – Fluch über den Verführer! – Fluch über das Weib, dass ihm kuppelte!

Frau Miller:

versucht gehoben zu sprechen, französische Wörter werden falsch gebraucht, disguschtüren = verärgern

Ich sprech ja nur, man müss' den Herrn Major nicht disguschtüren, weil sie des Präsidenten Sohn sind."

Der Präsident:

abwertend gegenüber Luise und der bürgerlichen Gesellschaft, gehobene Sprache, Ausrufe, Denkpausen

Das er der Bürgerkanaille den Hof macht – Flaterien sagt – auch meinetwegen Empfindungen vorplaudert – Das sind lauter Sachen, die ich möglich finde – verzeihlich finde – aber – und noch gar die Tochter eines Musikers, sagt Er?

Alle Zitate stammen, wenn nicht anders gekennzeichnet, aus Friedrich Schillers "Kabale und Liebe" (2004, Schöningh Verlag).

"Kabale und Liebe" – Zeitgeschichtlicher Hintergrund

Im 18. Jahrhundert bestand Deutschland aus vielen, absolutistisch regierten, Kleinstaaten. Aus wirtschaftlicher und politischer Sicht war Deutschland daher kaum von Bedeutung. Im Gegensatz zum Nachbarland Frankreich gab es nur wenig politisches Bewusstsein innerhalb der Bevölkerung.

Mit dem Aufkommen der Bildung, die für mehr Bürger zugänglich wurde, entstand Schritt für Schritt eine Mittelschicht. Diese versuchte sich klar vom Adel abzugrenzen, denn aus Sicht des neu entstandenen Bürgertums, war der Adel zu keinem moralischen Handeln fähig. Dies lag unter anderem daran, dass die einfachen Bürger unter der Herrschaft des Adels litten. Sie hatten Abgaben zu leisten und waren für den Adel meist nur als Angestellte und Pächter tätig.

Ein Pächter oder eine Pächterin ist jemand, der ein Gebäude oder ein Grundstück gegen eine Bezahlung jemand anderem zur Nutzung überlässt. Die Pächter und Pächterinnen werden auch als Versallen oder Versallinnen bezeichnet. In der heutigen Zeit spricht man von Vermieterinnen und Vermietern.

Auch die Art des familiären Zusammenlebens unterschied sich in der Schicht des Adels und des Bürgertums. Während zu Hofe ein distanziertes Familienverhältnis bestand und die Kindererziehung überwiegend von Bediensteten vollzogen wurde, gab es im Bürgertum ein enges Familienverhältnis. Das Bürgertum hatte schlichtweg nicht die Möglichkeit, sich Bedienstete zu leisten und die Bürger lebten in beengten und einfachen Verhältnissen mit der ganzen Familie zusammen.

"Kabale und Liebe" – Motive und Interpretationen

"Kabale und Liebe" bietet verschiedene Interpretationsansätze, die unterschiedliche Aspekte beleuchten. Im Folgenden werden die verschiedene Ansätze vorgestellt:

Die Epoche des Sturm und Drang in "Kabale und Liebe"

Der Sturm und Drang war eine Bewegung von Dichtern, die oft aus kleinbürgerlichen Verhältnissen stammten. Sie lehnten sich gegen die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse ihrer Zeit auf und wollten einen sozialen Aufstieg erreichen. Kennzeichnend für die Bewegung ist vorwiegend die Ansicht, dass das Individuum über den vernunftgeleiteten Ordnungsprinzipien der Epoche steht.

"Kabale und Liebe" gehört der Epoche des Sturm und Drang an, weil im Stück die absolutistische Macht durch Luise und Ferdinand infrage gestellt wird. Unter dem Begriff des Absolutismus ist eine Herrschaftsform zu verstehen, bei der in der Regel eine Monarchin oder ein Monarch die alleinige Kontrolle und Befehlsgewalt hat und eine entsprechende Rangordnung innerhalb der Gesellschaft besteht. Diese wird durch die bestehende Ständeordnung vorgegeben, an deren Spitze der König steht.

In diesem Zusammenhang wird ein König auch als absolutistischer Machthaber bezeichnet. Das zentrale Motiv des Sturm und Drangs war die Hinwendung zur Autonomie und Selbstbestimmung sowie die Loslösung von der bestehenden Ordnung (Ständegesellschaft). Der Begriff der Autonomie bedeutet nichts anderes als Selbstständigkeit und Unabhängigkeit.

Autonomie und Absolutismus können als Gegensatzpaare gesehen werden. Entweder kann autonom, also selbstbestimmt gelebt werden oder aber Menschen unterliegen einer absolutistischen Macht, nach deren Herrschaftsform und Lebensvorgaben sich jeder richten musste.

Mit dem bürgerlichen Trauerspiel "Kabale und Liebe" arbeitet Schiller die Differenzen zwischen Adel und Bürgertum aus und kritisiert die daraus entstehenden gesellschaftlichen Probleme.

Die beiden Hauptcharaktere Luise und Ferdinand bilden exemplarisch nicht nur das Gegensatzpaar Adel und Bürgertum ab, sondern unterscheiden sich auch charakterlich maßgeblich. Während Ferdinand ein Beispiel für einen typischen Stürmer und Dränger ist, verkörpert Luise das Vernunft- und Verstand-geleitete Wesen. Ferdinand lässt sich von seinen Emotionen leiten und möchte, ebenso wie die Stürmer und Dränger, die bestehende Ordnung der Ständegesellschaft aufbrechen. Sein übergeordnetes Ziel ist es Luise zu heiraten und dabei handelt er impulsiv. Er ist sogar dazu bereit, sie zu ermorden, als sie ihn zurückweist. Luise erkennt relativ schnell, dass es gesellschaftlich nicht möglich ist, eine Ehe mit Ferdinand zu führen und tritt der Situation realistisch gegenüber.

Wenn Du noch mehr zur Epoche erfahren möchtest, schau Dir gerne die Erklärung zum "Sturm und Drang" auf StudySmarter an.

Das bürgerliche Trauerspiel in "Kabale und Liebe"

Schiller hat mit seinem Werk "Kabale und Liebe" ein bürgerliches Trauerspiel geschaffen, in dem Luise die tragische Heldin ist. Zentrales Motiv des bürgerlichen Trauerspiels ist die bestehende Ständegesellschaft und die Ausbeutung des Bürgertums durch den Adel. Das Bürgertum arbeitet für den Wohlstand der Adligen und hat keinerlei Selbstbestimmungsrechte oder Eigentum.

Ein bürgerliches Trauerspiel handelt meistens davon, dass ein adliger Mann sich in eine schöne Bürgersfrau verguckt und ihren Ruf und damit ihr Leben zerstört. Meistens verlieben sich die jungen Bürgerinnen in einen adligen Mann, der aber keine ernsten Absichten mit ihnen hat und nicht plant sie zu heiraten. Dann spricht man von einer unsittlichen Liebe, die den Ruf der Frau zerstört. Hierbei geht es literarisch darum, Kritik an den Adligen zu üben, die einzig und alleine im eigenen Interesse handeln und für die das Bürgertum keinen Wert hat. Dies zeigt sich besonders am Beispiel des Präsidenten, der für Macht und den gesellschaftlichen Aufstieg nicht nur seinen Sohn Ferdinand, sondern auch die gesamte Familie Miller leiden lässt.

Familie Miller verkörpert das Ideal einer sich liebenden bürgerlichen Familie, in der die Werte Vernunft, Glaube und Wahrheit von Bedeutung sind. So versucht nicht nur Herr Miller, seine Tochter zu schützen, sondern auch Luise ihre Eltern, als diese ins Gefängnis kommen. Letztlich muss Schillers Luise sterben, weil sie die Standesunterschiede nicht überwinden kann und sie zum Opfer der Kabale des Adels wird.

Zentrale Motive:

  • Ständegesellschaft/Feudalismus
  • Adel vs. Bürgertum
  • Vernunft, Glaube und Wahrheit vs. Emotionen, Aufbrechen von Konventionen
  • Intrige/Kabale vs. Liebe

Über den Autor und die Entstehungsgeschichte von "Kabale und Liebe"

Friedrich Schiller verfasste das Stück "Kabale und Liebe" in der Zeit zwischen 1782 und 1783. Er war der Sohn eines württembergischen Wundarztes und stammte aus einfachen Verhältnissen. Schiller lehnte sich immer wieder gegen die absolutistischen Machthaber auf und übte in seinen Werken Kritik aus.

Im Jahr 1781 verfasste er sein erstes Drama "Die Räuber", in dem er die Regierungsweisen des Herzogs kritisierte. Aus Angst vor einer Bestrafung flüchtete er zunächst nach Frankfurt und lebte die kommenden fünf Jahre in Armut an unterschiedlichen Orten. In dieser Zeit verfasste er eine Reihe weiterer Werke, zu denen auch "Kabale und Liebe" gehörte. In seinen Texten kritisiert er immer wieder das absolutistische Ständesystem und die Willkür des Adels.

Ursprünglich hieß das bürgerliche Trauerspiel „Luise Miller“. Schiller änderte jedoch später den Titel, nachdem es ihm der Schauspieler Augst Wilhelm Iffland empfohlen hatte.

Kabale und Liebe - Das Wichtigste

  • Der Autor des bürgerlichen Trauerspiels "Kabale und Liebe" ist Friedrich Schiller.
  • "Kabale und Liebe" gehört zur Epoche des Sturm und Drang.
  • Das bürgerliche Trauerspiel "Kabale und Liebe"entspricht dem typischen Dramenaufbau in 5. Akten nach Gustav Freytag.
  • Die Sprache in "Kabale und Liebe"zeichnet sich durch:
    • Hyperbeln und Übertreibungen aus.
    • den Unterschied zwischen höfische und bürgerliche Sprache aus.
    • einfache Sprache im Kontrast zur gehobenen Sprache aus.
    • ist von Impulsivität geprägt.
  • Die Themen in "Kabale und Liebe" sind Intrigen, die Liebe, die Ständegesellschaft (Adel vs. Bürgertum) und Korruption.
  • Das bürgerliche Trauerspiel handelt von der Liebe zwischen der bürgerlichen Luise und dem Adligen Ferdinand.
  • Im bürgerlichen Trauerspiel geht es grundlegend um die Kritik an absolutistischen Machthabern, die Auflösung der Ständegesellschaft und die Bestrebung nach Autonomie.


Nachweise

  1. Friedrich Schiller (2018). Kabale und Liebe. Schöningh
  2. Kabale und Liebe...verstehen (2019). Schöningh

Häufig gestellte Fragen zum Thema Kabale und Liebe

„Kabale und Liebe“ ist eine Tragödie, weil die beiden Hauptprotagonisten Luise und Ferdinand am Ende sterben.

Die Hauptprotagonistin Luise Miller aus „Kabale und Liebe" ist 16 Jahre alt.

Schiller übt mit seinem bürgerlichen Trauerspiel „Kabale und Liebe" Kritik am Feudalismus und der Ständeklausel. Das Bürgertum hatte keine Selbstbestimmungsrechte und war dem Adel unterlegen, was Schiller in seinen Werken immer wieder anprangerte.

„Kabale und Liebe" ist ein bürgerliches Trauerspiel, weil die bürgerliche Musikantentochter Luise Miller zum Ende hin stirbt. Sie und ihr Geliebter Ferdinand schaffen es nicht, die bestehende Ständeordnung zu überwinden. Luise fällt den Intrigen des Adels zum Opfer und stirbt letztlich. 

Finales Kabale und Liebe Quiz

Frage

Von wem stammt das Drama „Kabale und Liebe“?
Antwort anzeigen

Antwort

Es ist das dritte Drama von Friedrich Schiller
Frage anzeigen

Frage

Wie lautete der ursprüngliche Name des Stücks?
Antwort anzeigen

Antwort

Ursprünglich hieß es „Luise Miller“. Schiller änderte jedoch später den Titel, nachdem es ihm der Schauspieler Augst Wilhelm Iffland empfohlen hatte. 
Frage anzeigen

Frage

Worum handelt es sich ganz allgemein in „Kabale und Liebe“?
Antwort anzeigen

Antwort

Es geht um die Liebesbeziehung zwischen Luise Miller und Ferdinand Walter. Ferdinand ist der Sohn eines adligen Präsidenten, weshalb sein Vater und Sekretär Wurm, gegen die Liebe intrigieren
Frage anzeigen

Frage

Woran liegt es, dass die Liebe zwischen Ferdinand und Luise scheitert?
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Antwort

Es liegt einerseits an den unterschiedlichen Ständen, denen die zwei Verliebten angehören. Andererseits auch an der Kabale des Hofes. Dazu kommt die Unfähigkeit der Liebenden zu gegenseitigem Vertrauen und klärender Kommunikation. 
Frage anzeigen

Frage

Wer ist abgesehen von Ferdinand, noch an einer Beziehung zu Luise interessiert?
Antwort anzeigen

Antwort

Der Sekretär des Präsidenten, genannt Wurm, ist auch an einer Beziehung mit Luise interessiert. 
Frage anzeigen

Frage

In „Kabale und Liebe“ sind der Vater Ferdinands und der Vater Luises, nicht begeistert von der Beziehung ihrer Kinder. Aus welchen Gründen?
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Antwort

Der Vater von Luise sieht eine Gefahr für seine Tochter und möchte sie gerne beschützen. 
Ferdinands Vater ist der Ruf seines Sohnes und der Familie wichtig. Er will unbedingt einen Eklat vermeiden, welcher durch ein Verhältnis zu einer Bürgerlichen ausgelöst werden könnte. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Intrige spinnen der Präsident und Wurm?
Antwort anzeigen

Antwort

Sie wollen den Vater Luises ins Gefängnis werfen und Luise erpressen einen Liebesbrief an den Hofmarschall von Kalb zu verfassen. Der besagte Brief soll daraufhin in die Hände von Ferdinand geraten, welcher aus Eifersucht die Beziehung zu Luise aufgibt
Frage anzeigen

Frage

Wie endet „Kabale und Liebe“?
Antwort anzeigen

Antwort

Ferdinand konforntiert Luise mit dem Brief. Sie kann nicht leugnen ihn geschrieben zu haben und kann die Intrige nicht auflösen, um ihren Vater zu beschützen. Ferdinand sieht voller Wut nicht die Verzweiflung Luises und die Intrige. Aus dem Effekt heraus vergiftet Ferdinand das Getränk von Luise und sein Eigenes. Als Luise klar wird, dass sie stirbt, beichtet sie Ferdinand alles. Luise und Ferdinand sterben.
Frage anzeigen

Frage

Ist Ferdinand ein impulsiver oder ruhiger Charakter?
Antwort anzeigen

Antwort

Ferdinand ist sehr impulsiv. Dies sieht man am Beispiel des Mord und Selbstmordes aus seinen Emotionen heraus. 
Frage anzeigen

Frage

Wie ist die Sprache in „Kabale und Liebe“ gestaltet?
Antwort anzeigen

Antwort

  • Charakterisierung der Personen durch ihre Sprache. Schiller ordnet sie so ihren sozialen Schichten zu. 
  • Bürgertum: einfache Ausdrucksweise
  • Adel: formeller Stil
Frage anzeigen

Frage

Mit welchem zeitgeschichtlichen Hintergrund wurde „Kabale und Liebe“ verfasst?
Antwort anzeigen

Antwort

Schiller lebte von 1759 bis 1805. Sein Stück „Kabale und Liebe“ schrieb er 1782, nachdem es aus Baden Württemberg geflohen war. 
Frage anzeigen

Frage

Was möchte Schiller mit „Kabale und Liebe“ ausdrücken?
Antwort anzeigen

Antwort

Das Drama verübt eine scharfe und unverkennbare Kritik am Adel und dessen Egoismus bzw. Blindheit. Der Klassiker ist von politischer Relevanz, denn durch die typisch menschlichen Gefühle kann das Stück auch in einer Zeit ohne Adel als Spiel der Gesellschaft verstanden werden. Die Aussagen des Dramas sind zeitlos und allgemeingültig. 
Frage anzeigen

Frage

Wer ist Lady Milford?
Antwort anzeigen

Antwort

Lady Milford ist adlig. Der Präsident würde sie gerne mit 
Ferdinand verheiraten. Sie ist darüber nicht glücklich, da sie keine erzwungene Liebe will, sieht aber ihre Pflicht und nimmt sie an. Sie ist mutig, da sie ihre Fehler später eingesteht und auf ihren adligen Stand verzichtet, um Ferdinand zu helfen. 
Frage anzeigen

Frage

Wieso ist Luises Mutter froh über die Beziehung ihrer Tochter?
Antwort anzeigen

Antwort

Die bürgerliche Frau erhofft sich Wohlstand durch die Beziehung
Frage anzeigen

Frage

Wer ist Wurm?
Antwort anzeigen

Antwort

  • Sekretär des Präsidenten
  • raffiniert und hinterlistig
  • auch interessiert an Luise
  • spinnt eine Intrige mit dem Präsidenten, um seinen eigenen Zielen näher zu kommen
Frage anzeigen
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