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Persönlichkeitsstörung

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Psychologie

Bevor du lernst, was genau eine Persönlichkeitsstörung ist und welche Arten es gibt, solltest du zunächst wissen, was die Persönlichkeit überhaupt ist. Jeder Mensch hat sogenannte Persönlichkeitseigenschaften. Das sind die Merkmale, die eine Person ausmachen und sie von anderen Personen unterscheiden.

Die Persönlichkeit eines Menschen setzt sich aus seinen psychischen Eigenschaften und seinem Verhalten zusammen. Das sind zum Beispiel Eigenschaften, die beschreiben, wie eine Person sich fühlt oder denkt und wie sie sich gegenüber anderen verhält.

Bei der Bildung der Persönlichkeit spielen die von den Eltern vererbten Gene eine wichtige Rolle. Aber auch eigene Lebenserfahrungen tragen zur Entwicklung der Persönlichkeit bei.

Persönlichkeitsstörung – Definition

Bei der Bildung der Persönlichkeit kann es aufgrund verschiedener Faktoren zu Persönlichkeitsstörungen kommen.

Persönlichkeitsstörungen sind extreme Ausprägungen der Persönlichkeit. Sie äußern sich durch unflexible, starre und unzweckmäßige Persönlichkeitszüge.

Eine Persönlichkeitsstörung, zum Beispiel die schizoide oder narzisstische Persönlichkeitsstörung, wird meistens durch anhaltende Verhaltensmuster ausgelöst, die:

  • merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung abweichen,
  • tiefgreifend und unflexibel sind,
  • im Zeitverlauf stabil sind und
  • zu Beeinträchtigungen führen.

Symptome einer Persönlichkeitsstörung

Obwohl sich die verschiedenen Persönlichkeitsstörungen stark voneinander unterscheiden, haben sie einige Merkmale gemeinsam. Dazu gehören extremes Verhalten oder die extreme Ausprägung eines Persönlichkeitsstils, von dem die Betroffenen nicht abweichen können, auch wenn sie es versuchen. Durch ihr Verhalten haben Menschen mit einer Persönlichkeitsstörung öfter Konflikte mit ihren Mitmenschen.

So haben etwa Menschen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung eine extreme Ausprägung eines paranoiden Persönlichkeitsstils. Dieser äußert sich vor allem durch Misstrauen gegenüber anderen Menschen. Erkrankte vertrauen ihren Mitmenschen nicht und sie gehen immer davon aus, dass diese ihnen schaden wollen, wie dir das folgende Beispiel zeigt:

Hanna besucht eine Geburtstagsparty. Als sie den Raum betritt, hört sie, wie ein Mädchen, das in einer Gruppe steht, lacht. Hanna geht sofort davon aus, dass das Mädchen über sie lacht. Auch die anderen Menschen, die in Gespräche vertieft sind, scheinen nur über sie zu reden und zu lästern. Sie kann zwar nicht verstehen, worüber die anderen reden, dennoch ist sie davon überzeugt, dass sie sich über sie lustig machen. Hanna fühlt sich ausgegrenzt.

In Wahrheit reden und lachen die anderen Partygäste über etwas ganz anderes. Sie unterhalten sich unter anderem über lustige Erlebnisse, die während ihres letzten Urlaubs stattgefunden haben.

Hanna wird wütend und schreit die anderen an. Sie fordert die anderen auf, aufzuhören, über sie zu lästern. Ihre Bekannten versuchen, sie zu beruhigen. Sie können Hanna jedoch nicht davon überzeugen, dass niemand schlecht über sie geredet hat. Wütend und enttäuscht verlässt sie die Geburtstagsparty.

Mehr über die paranoide Persönlichkeitsstörung und andere Arten der Persönlichkeitsstörung lernst du im späteren Verlauf des Artikels kennen.

Laut ICD-10 zählen folgende Merkmale zu der Symptomatik einer Persönlichkeitsstörung:

  • klinisch relevante, oft über einen längeren Zeitraum bestehende Zustandsbilder und Verhaltensmuster
  • Ausleben des charakteristischen, individuellen Lebensstils und des Verhältnisses zu einem Selbst und zu den Mitmenschen
  • tief sitzende, andauernde Verhaltensmuster, die sich als fest verwurzelte Reaktionen auf unterschiedliche persönliche und soziale Lebenslagen äußern
  • stark abweichende Abläufe der Wahrnehmung, des Denkens und Fühlens in Beziehungen zu Mitmenschen
  • Verhaltensmuster sind meist konstant in verschiedenen Bereichen.
  • Persönliches Leiden und eine gestörte soziale Funktionsfähigkeit

Eine Symptomatik bezeichnet die Gesamtheit verschiedener Symptome (Anzeichen, Merkmale) bei einer Erkrankung.

Das ICD-11 (International Statistical Classification of Diseases) ist das wichtigste, weltweit anerkannte Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen, das von der WHO (World Health Organization) eingeführt wurde. Die Ziffer 11 in der ICD-11 steht für die 11. Edition. Das ist die Edition, die derzeit verwendet wird.

Einteilung und Klassifizierung der Persönlichkeitsstörungen

Etwa acht Prozent der Menschen in Deutschland sind von einer Persönlichkeitsstörung betroffen. Dabei tritt die Erkrankung bei Männern und Frauen gleich häufig auf. Die vielen Persönlichkeitsstörungen werden im DSM-V in drei größere Cluster (Gruppen) klassifiziert.

Das "Diagnostische und Statistische Handbuch Psychischer Störungen" (DSM, engl.: Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders) ist ein Klassifikationssystem der APA (American Psychiatric Association). Das DSM wird als Ersatz oder Ergänzung für das ICD-11 genutzt.

In der folgenden Tabelle lernst du die verschiedenen Cluster kennen. Diese unterscheiden sich durch unterschiedliche Ausprägungen der Persönlichkeit (auch Arten oder Typen genannt).

Cluster
Beschreibung
Erkrankungen
Persönlichkeitsstörungen
Cluster A
Persönlichkeitsstörungen, bei denen sich Erkrankte häufig sonderbar und exzentrisch verhalten.
  • schizoide Persönlichkeitsstörung
  • schizotype Persönlichkeitsstörung
  • paranoide Persönlichkeitsstörung
Persönlichkeitsstörungen Cluster B
Persönlichkeitsstörungen, bei denen sich Erkrankte häufig dramatisch, emotional oder launisch verhalten.
  • histrionische Persönlichkeitsstörung
  • narzisstische Persönlichkeitsstörung
  • antisoziale Persönlichkeitsstörung (auch dissoziale Persönlichkeitsstörung genannt)
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
Persönlichkeitsstörungen
Cluster C
Persönlichkeitsstörungen, bei denen sich Erkrankte oft ängstlich und sehr unsicher zeigen.
  • dependente Persönlichkeitsstörung (auch abhängige Persönlichkeitsstörung oder asthenische Persönlichkeitsstörung genannt)
  • zwanghafte Persönlichkeitsstörung (auch anankastische Persönlichkeitsstörung genannt)

Ein Cluster (englisch für "Traube", "Bündel" oder "Schwarm") beschreibt in diesem Fall die Aufteilung der verschiedenen Arten von Persönlichkeitsstörungen (Erkrankungen) in Gruppen.

Die verschiedenen Arten von Persönlichkeitsstörungen

In diesem Abschnitt erfährst du, wie die einzelnen Persönlichkeitsstörungen nach der ICD-10 klassifiziert werden. Sie werden jeweils in den Cluster A, B und C eingeteilt. Welchem Cluster eine Störung zugeordnet wird, hängt von deren Symptomatik ab.

Persönlichkeitsstörungen des Clusters A

Das Cluster A umfasst Persönlichkeitsstörungen, bei denen Erkrankte sich sonderbar und exzentrisch verhalten. Welche Störungen dem Cluster A zugeteilt werden und wie sich diese äußern, erfährst du in der folgenden Tabelle.

Art der PersönlichkeitsstörungBeschreibung
Schizoide Persönlichkeitsstörung
  • Schizoide Menschen sind in Beziehungen zu anderen meist sehr zurückhaltend.
  • Sie zeigen Gefühle nur äußerst schwach und wirken deshalb kühl und distanziert.
  • Sie leben häufig zurückgezogen.
  • Sie haben kaum soziale Kontakte.
Schizotype Persönlichkeitsstörung
  • Personen mit einer schizotypen Persönlichkeitsstörung neigen dazu, sich sonderbar zu verhalten: Sie achten nicht auf gewöhnliche Umgangsformen und wirken deshalb auf ihre Mitmenschen häufig skurril oder eigenartig.
  • Betroffene haben eine veränderte Denkweise oder Wahrnehmung.
  • Die Aufmerksamkeit der Erkrankten ist oft beeinträchtigt oder die Erkrankten bemerken bestimmte Eindrücke besonders stark, die andere ignorieren würden.
Paranoide Persönlichkeitsstörung
  • Personen mit einer paranoiden Persönlichkeitsstörung sind misstrauisch gegenüber anderen Menschen.
  • Sie glauben, dass ihre Mitmenschen stets Böses vorhaben.
  • Betroffene rechnen jederzeit damit, dass andere Menschen sie angreifen oder verletzen. Deswegen ziehen sie sich oft zurück und gehen nur zögerlich Beziehungen ein.
  • Bei der Diagnose muss der/die Mediziner*in darauf achten, dass er/sie die Krankheit nicht mit einer wahnhaften Störung mit Verfolgungswahn verwechselt.

Persönlichkeitsstörungen des Clusters B

Zu Cluster B gehören Persönlichkeitsstörungen, bei denen Betroffene oft als dramatisch, emotional oder launisch bezeichnet werden. Welche Störungen dem Cluster B zugeteilt werden und wie sich diese äußern, erfährst du in der folgenden Tabelle.

Art der Persönlichkeitsstörung
Beschreibung
Narzisstische Persönlichkeitsstörung
  • Die Betroffenen stellen sich selbst und ihre Fähigkeiten oft übertrieben dar. Sie suchen ständig nach Erfolg und Bewunderung.
  • Gegenüber ihren Mitmenschen verhalten sie sich arrogant und überheblich.
  • Daher fehlt es ihnen an Empathie gegenüber anderen.
  • Narzissten manipulieren ihre Mitmenschen häufig oder beuten diese aus.
  • Oft erscheinen sie selbstbewusst, jedoch sind an Narzissmus erkrankte Personen empfindsam und schnell gekränkt.
  • Betroffene entwickeln durch ihr Verhalten gegenüber sich selbst sehr hohe Ansprüche.
  • Personen, die an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leiden, besitzen ein geringes Selbstwertgefühl und versuchen, dieses durch eine übertriebene Selbstdarstellung zu verbergen.
Histrionische Persönlichkeitsstörung
  • Betroffene sind häufig auf der Suche nach Aufmerksamkeit und Anerkennung anderer.
  • Sie sind offen und treten sehr extrovertiert auf.
  • Die Anerkennung, die sie erhalten, soll Einsamkeitsgefühle und Minderwertigkeitsempfinden reduzieren.
  • Histrioniker sind generell sehr emotional und spontan.
  • Sie neigen zu starken Gefühlsschwankungen.
  • Personen mit einer histrionischen Persönlichkeitsstörung suchen meistens dann einen/eine Therapeut*in auf, wenn ihr Werben um Anerkennung nicht mehr funktioniert. Das kann ihrem Selbstwert schaden und bis zu einer Depression führen.
Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Eine Borderline-Persönlichkeitsstörung ist eine schwere psychische Erkrankung.
  • Eine emotionale Instabilität gilt als ihr Hauptmerkmal. Dadurch neigen Betroffene zu starker Impulsivität.
  • Schwarz-weiß Denken (also das Denken in Extremen, ein Gedanke oder eine Situation ist meist nur rein negativ oder rein positiv)
  • auffällige Beziehungsgestaltung (On-Off-Beziehungen, Untreue und selbstschädigendes Verhalten)
  • Bei dieser Erkrankung kann es dazu kommen, dass Betroffene sich selbst oder manchmal auch andere Personen verletzen.
Dissoziale Persönlichkeitsstörung
  • Synonyme für diese Störung sind die Begriffe Psychopathie oder Soziopathie.
  • Menschen mit dissozialer Persönlichkeitsstörung, die auch antisoziale Persönlichkeitsstörung genannt wird, verletzen oder missachten häufig die Rechte anderer.
  • Sie sind leicht reizbar, impulsiv und wenig empathisch. Oft kann es sogar zu aggressivem oder gewalttätigem Verhalten kommen.
  • Betroffene denken bei ihren Taten in der Regel nicht über die Konsequenzen nach und empfinden keine Reue.
  • Betroffene langweilen sich schnell, sind meist unzuverlässig und manipulieren andere.
  • Die dissoziale Persönlichkeitsstörung beginnt oft in der Kindheit oder im frühen Jugendalter und bleibt bis ins Erwachsenenalter bestehen.
  • Männer erkranken an dieser Störung häufiger als Frauen.

Persönlichkeitsstörungen des Clusters C

Cluster C beinhaltet Persönlichkeitsstörungen, bei denen sich Erkrankte ängstlich und furchtsam zeigen. Welche Störungen dem Cluster C zugeteilt werden und wie sich diese äußern, erfährst du in der folgenden Tabelle.

Art der PersönlichkeitsstörungBeschreibung
Zwanghafte Persönlichkeitsstörung
  • Die zwanghafte Persönlichkeitsstörung besitzt auch den Namen "anankastische Persönlichkeitsstörung".
  • Menschen mit einer zwanghaften Persönlichkeitsstörung befassen sich übermäßig viel mit Ordnung, Perfektion oder Kontrolle. Das schränkt ihr Handeln bezüglich Flexibilität und Effizienz ein.
  • Halten sie sich nicht an Routinen, Kontrolle oder Ordnung, dann verspüren sie einen Leidensdruck und befürchten, dass aus dem Nicht-Einhalten furchtbare Konsequenzen resultieren.
  • Betroffene legen sehr großen Wert darauf, keine Fehler zu machen.
  • Meistens stellen Betroffene diese Anforderungen, die sie an ihr eigenes Verhalten haben, auch an Mitmenschen.
Asthenische Persönlichkeitsstörung
  • Personen, die an einer asthenischen Persönlichkeitsstörung, auch dependente Persönlichkeitsstörung genannt, leiden, besitzen ein überdurchschnittliches Verlangen nach Fürsorge.
  • Das kann so weit gehen, dass ihr Verhalten unterwürfig und klammernd wird und sie dadurch sehr starke Trennungsängste erleben.
  • Erkrankte verhalten sich oft hilflos oder schwach, übernehmen keine Verantwortung und fragen stets nach dem Rat bzw. der Meinung anderer.

Wenn du mehr über das Thema "Zwangsstörungen" erfahren möchtest, dann schau dir die passende Erklärung an.

Ursachen einer Persönlichkeitsstörung

Die eine Ursache für Persönlichkeitsstörungen gibt es nicht. Es handelt es sich eher um eine komplexe Mischung aus vielen verschiedenen Einflüssen und Risikofaktoren.

Meistens entwickeln sich Persönlichkeitsstörungen zwischen dem Jugendalter und dem frühen Erwachsenenalter. Sie können sich aber auch bereits in der Kindheit entwickeln. Deswegen vermutet man, dass Geborgenheit und Fürsorge eine wichtige Schutzfunktion gegen das Bilden einer Persönlichkeitsstörung darstellen. Größere Konflikte oder traumatische Erlebnisse können ebenfalls Persönlichkeitsstörungen verursachen:

  • Trennungserlebnisse
  • Verlusterlebnisse
  • Vernachlässigung
  • Gewalt
  • körperliche oder sexuelle Misshandlung

Diagnose einer Persönlichkeitsstörung

Bei der Diagnose einer Persönlichkeitsstörung führen Psychiater*innen und Psychotherapeut*innen anfangs ein ausführliches Gespräch mit der betroffenen Person. Dabei versuchen sie, möglich viel über die aktuelle Situation und die Lebensgeschichte der betroffenen Person zu erfahren.

Zur Feststellung einer Persönlichkeitsstörung nutzen Therapeut*innen meist strukturierte oder standardisierte Interviews oder Fragebögen, Checklisten und bestimmte Tests. Da sich unsere Persönlichkeit im Kindes- und Jugendalter noch weiter entwickelt, erfolgt die Diagnose von einer Persönlichkeitsstörung in der Regel nicht vor dem 15. Lebensjahr.

Therapie einer Persönlichkeitsstörung

Mit der richtigen Therapie gelten Persönlichkeitsstörungen durchaus als behandelbar. Die Chance, die Störung erfolgreich zu behandeln, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem eine fehlende Krankheitseinsicht und eine sehr späte Diagnose sowie Behandlung.

Krankheitseinsicht bezieht sich auf die Reaktion eines/einer Erkrankten auf die Diagnose eines/einer Mediziner*in.

Manche Persönlichkeitsstörungen sind leichter zu behandeln als andere. Der Erfolg einer therapeutischen Behandlung hängt auch von den Krankheitsbildern und der Krankheitseinsicht ab. Das kannst du den folgenden Beispielen entnehmen.

Menschen mit einer Zwangsstörung verspüren in der Regel einen hohen Leidensdruck, da sie meist sehr früh merken, wie ihnen ihr Verhalten schadet und wie es ihren Alltag beeinflusst. Deshalb entscheiden sie sich generell sehr schnell für eine Therapie.

In diesem Beispiel fehlt die Krankheitseinsicht von Betroffenen nicht und sie haben meist gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie. In dem zweiten Beispiel ist die Krankheitseinsicht allerdings vermindert.

Eine Person mit einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung weist ein eher uneinsichtiges Verhalten auf. Probleme werden eher auf andere Menschen geschoben, statt sie bei sich selbst zu suchen. Eigenes Fehlverhalten wird kaum erkannt. Solche Verhaltensmuster erschweren dementsprechend eine Therapie, wenn narzisstische Personen überhaupt zu einer Behandlung bereit sind.

Bei Persönlichkeitsstörungen gibt es mehrere Therapiemöglichkeiten, die je nach Person oder Situation unterschiedlich gut helfen können. Meistens findet die Therapie in Form einer Psychotherapie oder Verhaltenstherapie statt.

Bei der kognitiven Verhaltenstherapie versucht man, negativ beeinflussende Gedanken und Verhaltensweisen zu erkennen, zu hinterfragen und durch gesündere Gedanken und Verhaltensweisen zu ersetzen.

Es gibt noch andere Psychotherapieformen zur Behandlung einer Persönlichkeitsstörung:

  • Psychoanalytische und tiefenpsychologisch-fundierte Therapie: In der psychoanalytischen und tiefenpsychologisch-fundierten Therapie beschreibt man eine Persönlichkeitsstörung als "Fehler der Persönlichkeit". Durch diese Fehler seien die Selbstwahrnehmung, die Wahrnehmung der Umwelt, die Kommunikation und die Bindung an andere Menschen stark beeinflusst. Deshalb sollen solche Fehler innerhalb der Therapie Schritt für Schritt verarbeitet werden.
  • Schema-Therapie nach Jeffrey Young: Diese Form der Therapie besteht aus Anteilen der kognitiven Verhaltenstherapie, der Tiefenpsychologie und anderen Arten der Therapie wie der Hypnotherapie.
  • Klärungsorientierte Psychotherapie: Diese Therapieform setzt sich aus Grundlagen der Gesprächspsychotherapie und der kognitiven Verhaltenstherapie zusammen.
  • Interpersonelle Therapie (nach Sullivan): Diese Art der Therapie besteht aus Teilen der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie.

Je nach Krankheitsbild können auch Medikamente verschrieben werden, die den Betroffenen helfen können.

Mehr über "Kognitive Verhaltenstherapie", "Psychoanalytische Therapien" und "Systemische Therapien" findest du in den jeweiligen Erklärungen dazu.

Persönlichkeitsstörung - Das Wichtigste

  • Persönlichkeitsstörungen sind extreme Ausprägung von verschiedenen Stilen der Persönlichkeit. Diese Ausprägungen äußern sich durch unflexible, starre und unzweckmäßige Persönlichkeitszüge.
  • Die vielen verschiedenen Persönlichkeitsstörungen werden nach dem DSM-V in drei Gruppen, sogenannte Cluster(A, B und C) aufgeteilt.
    • Cluster A umfasst Persönlichkeitsstörungen, bei denen Erkrankte sich sonderbar und exzentrisch verhalten.
    • Zu Cluster B gehören Persönlichkeitsstörungen, bei denen Betroffene oft als dramatisch, emotional oder launisch bezeichnet werden.
    • Cluster C beinhaltet Persönlichkeitsstörungen, bei denen sich Erkrankte ängstlich und furchtsam zeigen.
  • Meistens entwickeln sich Persönlichkeitsstörungen zwischen dem Jugendalter und dem frühen Erwachsenenalter.
  • Mit der richtigen Therapie gelten Persönlichkeitsstörungen durchaus als gut behandelbar.

Persönlichkeitsstörung

Es gibt verschiedene Arten von Persönlichkeitsstörungen, die in drei Cluster aufgeteilt werden: 

  • Cluster A (sonderbares und exzentrisches Verhalten) 
  • Cluster B (dramatisches, emotionales oder launisches Verhalten) 
  • Cluster C (ängstliches und furchtsames Verhalten)

Es gibt zehn Persönlichkeitsstörungen. Sie können in drei Gruppen (Cluster) unterteilt werden (A, B und C). 

Ein anhaltendes Muster von innerem Erleben und Verhalten macht eine Persönlichkeitsstörung aus. Das Erleben und Verhalten gelten als gestört, wenn beides

  • merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung abweicht.

  • tiefgreifend und unflexibel ist.

  • im Zeitverlauf stabil ist.

  • zu Leiden oder Beeinträchtigungen führt.

Die häufigste Persönlichkeitsstörung ist die Borderline-Persönlichkeitsstörung, gefolgt von der selbstunsicheren, histrionischen und dependenten Persönlichkeitsstörung. 

Finales Persönlichkeitsstörung Quiz

Frage

Eine Störung unserer Persönlichkeit liegt dann vor, wenn wir ein anhaltendes Muster von innerem Erleben und Verhalten an den Tag legen, welches...

Antwort anzeigen

Antwort

merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung abweicht.

Frage anzeigen

Frage

Welche Methoden werden meist verwendet, um eine Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Fragebögen

Frage anzeigen

Frage

Da sich unsere Persönlichkeit besonders im Kindes- und Jugendalter noch stark entwickelt, erfolgt die Diagnose auf eine Persönlichkeitsstörung in der Regel nicht vor welchem Lebensjahr?

Antwort anzeigen

Antwort

dem 15. Lebensjahr

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe 

die Persönlichkeitsstörungen der Gruppe A.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Persönlichkeitsstörungen der Gruppe A beinhalten Persönlichkeitsstörungen, bei denen Erkrankte sich häufig sonderbar und exzentrisch verhalten.

Frage anzeigen

Frage

Welche Persönlichkeitsstörungen beinhaltet die Gruppe A?

Antwort anzeigen

Antwort

paranoide Persönlichkeitsstörung

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die 

Persönlichkeitsstörungen der Gruppe B.

Antwort anzeigen

Antwort

Bei den Persönlichkeitsstörungen der Gruppe B werden die Persönlichkeitsstörungen zusammengefasst, bei denen Betroffene als dramatisch, emotional oder launisch beschrieben werden können.

Frage anzeigen

Frage

Welche Störungen gehören zu Gruppe B?

Antwort anzeigen

Antwort

histrionische Persönlichkeitsstörung

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe die

Persönlichkeitsstörungen der Gruppe C.

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den Persönlichkeitsstörungen der Gruppe C gehören Persönlichkeitsstörungen, bei denen sich Erkrankte oft ängstlich und furchtsam zeigen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Störungen gehören zu Gruppe C?

Antwort anzeigen

Antwort

vermeidend-selbstunsicherte Persönlichkeitsstörung

Frage anzeigen

Frage

Was sind die häufigsten Persönlichkeitsstörungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Zu den häufigsten Persönlichkeitsstörungen gehören die Borderline-Persönlichkeitsstörung und die Zwangsstörungen.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe Menschen, die an einer paranoiden Persönlichkeitsstörung leiden.

Antwort anzeigen

Antwort

Menschen mit paranoider Persönlichkeitsstörung lassen sich wie folgt beschreiben:

  • misstrauisch und argwöhnisch gegenüber anderen
  • glauben, dass ihre Mitmenschen stets Böses vorhaben
  • rechnen jederzeit damit, dass andere Menschen sie angreifen oder verletzen
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe Menschen, die an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden.

Antwort anzeigen

Antwort

Menschen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung lassen sich wie folgt beschreiben:

  • Das Hauptmerkmal ist emotionale Instabilität
  • Erkrankte neigen zu starker Impulsivität
  • Nicht selten verletzen Betroffene sich selbst oder auch andere Personen.
Frage anzeigen

Frage

Was sind Risikofaktoren für die Entwicklung einer Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

genetische Einflüsse

Frage anzeigen

Frage

Welche Arten der Therapie wendet man bei Persönlichkeitsstörungen an?

Antwort anzeigen

Antwort

 Psychotherapie 

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet der Begriff Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Persönlichkeitsstörung ist eine starke Ausprägung der Persönlichkeit, die sich durch unflexible, starre und unzweckmäßige Persönlichkeitsmerkmale zeigt. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist eine narzisstische Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der narzisstischen Persönlichkeitsstörung kommt es zu einem tiefgreifenden Muster von Selbstbewunderung (in Fantasie oder Verhalten), ein durchgehendes Bedürfnis nach Bewunderung und ein Mangel an Empathie. Personen mit dieser Störung verfügen über ein übertriebenes Selbstwertgefühl.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Anzeichen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

Betroffene verfügen oft über

  • eine ausgeprägte Selbstbewunderung und übersteigerte Eitelkeit 
  • ein übertriebenes Selbstbewusstsein
  • keine Empathiefähigkeit
Frage anzeigen

Frage

Welche Typen von Narzissmus gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

Es gibt drei Subtypen des Narzissmus: 


  • den exhibitionistischen Typus
  • den grandios-malignes Typus
  • den vulnerablen-fragilen Typus
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den exhibitionistischen Typus.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Auftreten wirkt sehr selbstbewusst
  • ihren Mitmenschen gegenüber arrogant und kühl
  • oft auch als offener Narzissmus bezeichnet
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den grandios-malignen Typus.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Kombination aus Narzissmus, Aggression, Paranoia und antisozialem Verhalten
  • Menschen dieses Typs sind von ihrer Großartigkeit überzeugt
  • fühlen sie sich von anderen nicht angemessen wertgeschätzt
  • rächen sie sich ohne Reuegefühl
  • selbst dann, wenn die Zurückweisung, die sie anderen unterstellen, nicht real sind
Frage anzeigen

Frage

Beschreibe den vulnerablen-fragilen Typus.

Antwort anzeigen

Antwort

  • extrem verletzlich, schüchtern und hypersensibel
  • verdeckter Narzissmus
  • ebenfalls auf sich selbst fixiert und nicht imstande, Empathie zu zeigen
  • Kritik oder Zurückweisungen können schwere Krisen auslösen
Frage anzeigen

Frage

Wodurch entstehen narzisstische Persönlichkeitsstörungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Die narzisstische Persönlichkeitsstörung entsteht durch eine Wechselwirkung aus verschiedenen Faktoren.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Ursachen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Vererbung
  • Umwelteinflüsse
  • ungünstige Beziehungen mit Bezugspersonen 
  • emotional kalte oder latent aggressive Eltern
Frage anzeigen

Frage

Wieso gestaltet sich eine Therapie bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung schwierig?

Antwort anzeigen

Antwort

Narzisstische Menschen verfügen über keine Einsicht, dass ihr eigenes Verhalten Probleme hervorruft. Sie sind von ihrer Großartigkeit überzeugt und suchen somit die Fehler immer bei anderen Menschen, weswegen sie sich sehr selten in Behandlung begeben. 

Frage anzeigen

Frage

Welches Verfahren kommt bei der Behandlung einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung meist zum Einsatz?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei der Behandlung von narzisstischen Persönlichkeitsstörungen kommen oft psychotherapeutische Verfahren zum Einsatz.

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Ziel der Therapie bei einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Therapieziel, die narzisstische Person also nicht zu einem anderen Menschen machen, sondern soll ein Angebot an den Betroffenen sein, mithilfe des Therapeuten extreme Verhaltens- und Denkweisen zu verändern und somit das eigene Leben zu erleichtern und verbessern.

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage trifft zu?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Narzissmus-Symptome sind nicht immer so deutlich. Manche Betroffene zeigen etwa ihre Überheblichkeit nicht nach außen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage trifft zu`?

Antwort anzeigen

Antwort

Die meisten der Betroffenen erscheinen nicht durchgehend als ein jeweiliger Typus.

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: Viele Experten/Expertinnen sind der Meinung, dass sich Narzissmus erst im Erwachsenenalter entwickelt.

Antwort anzeigen

Antwort

Falsch. Viele Experten/Expertinnen sind der Meinung, dass sich Narzissmus bereits in der Kindheit entwickelt 

Frage anzeigen

Frage

Wie äußert sich eine Borderline Persönlichkeitsstörung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Borderline-Störung äußert sich durch Impulsivität und Instabilität der Emotionen und Stimmung.  

Frage anzeigen

Frage

In welche zwei Subtypen wird die Borderline-Störung unterschieden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • impulsiver Typus
  • selbstzweifelnder Typus
Frage anzeigen

Frage

Wie äußert sich der impulsive Typus?

Antwort anzeigen

Antwort

Der impulsive Typus äußert sich durch mangelnde Impulskontrolle und unberechenbare Handlungen.


Frage anzeigen

Frage

Wie äußert sich der selbstzweifelnde Typus?

Antwort anzeigen

Antwort

Beim selbstzweifelnden Borderline-Typus liegt zusätzlich zu den typischen Symptomen eine Beeinträchtigung des eigenen Selbstbilds und des Beziehungsverhaltens vor.

Frage anzeigen

Frage

Was sind Anzeichen für eine Borderline-Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • starke Verlustängste/das verzweifelte Bemühen, nicht verlassen zu werden
  • instabile, aber intensive Beziehungen zu anderen Menschen
  • impulsives Verhalten in mindestens zwei selbstschädigenden Formen
  • wiederholte suizidale Handlungen oder Selbstverletzung
  • instabile Stimmung und Emotionen
  • das chronische Gefühl von Leere
  • Probleme dabei Wut zu kontrollieren
  • Identitätsstörung
  • dissoziative (teilweisen oder vollständigen Trennung von normalerweise zusammenhängenden psychischen Fähigkeiten) Symptome oder paranoide Wahnvorstellungen
Frage anzeigen

Frage

Ab welchem Lebensjahr tritt die Borderline-Störung gehäuft auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Erkrankung tritt gehäuft um das 20. Lebensjahr auf. 

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Borderline-Symptome müssen auftreten, damit eine Störung vorliegt?

Antwort anzeigen

Antwort

Wenn mindestens fünf Symptome zutreffen, liegt wahrscheinlich eine Borderline Persönlichkeitsstörung vor. 

Frage anzeigen

Frage

Wie äußert sich eine Borderline-Störung in Partnerschaften?

Antwort anzeigen

Antwort

  • On-Off-Beziehungen
  • starke und intensive Anfangsgefühle, aber auch schnelle Trennung
  • hohe Erwartungen und schnelle Enttäuschung
  • Selbstsabotage
  • Selbst- oder Fremdverletzung
  • das Ausleben von Extremen
  • impulsive und stark emotionale Verhaltensweisen
  • ein schwankendes Selbstbild
  • Suiziddrohung und Suizidversuche
Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: Eine Borderline Persönlichkeitsstörung entsteht (wie die meisten Persönlichkeitsstörungen) durch multiple Bedingungen.

Antwort anzeigen

Antwort

richtig

Frage anzeigen

Frage

Was sind Ursachen für eine Borderline-Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Vererbung
  • chronische Belastungen (wie zum Beispiel starkes und dauerhafter Stress)
  • das familiäre und soziale Umfeld (vor allem bei negativem Einfluss auf die Entwicklung der Emotionsregulation und der Beziehungskompetenzen im Kindesalter)
Frage anzeigen

Frage

Was ist die am häufigsten verwendete Therapieform bei einer Borderline-Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die am häufigsten verwendete Therapieform ist die Verhaltenstherapie

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: Bei Borderline Erkrankten kommt es selten zu Therapeutenwechsel.

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage trifft zu?

Antwort anzeigen

Antwort

Ab dem 30. Lebensjahr klingen die impulsiven Symptome meist ab und der Umgang mit der psychischen Störung (und dadurch die Behandlung) gestaltet sich leichter

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage stimmt?

Antwort anzeigen

Antwort

Fast alle der für eine Borderline Erkrankung typischen Symptome können auch bei gesunden Menschen auftreten.  

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: Das Verhalten und Denken von Menschen mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung kann durchaus starken Einfluss auf die zwischenmenschlichen Beziehungen der Erkrankten haben.

Antwort anzeigen

Antwort

richtig

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