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Wirtschaftspsychologie Definition

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Wirtschaftspsychologie Definition

Die Wirtschaftspsychologie ist eine relativ junge Wissenschaft. Im deutschsprachigen Raum wurde das erste Mal 1912 ein Werk veröffentlicht, das von der "Psychologie der Arbeit" handelt. Während sich die Allgemeine Psychologie mit der Persönlichkeitsentwicklung oder auch der Entstehung psychischer Erkrankungen befasst, beschäftigt sich die Wirtschaftspsychologie mit ganz anderen psychologischen Phänomenen. Die Wirtschaftspsychologie untersucht unter anderem die Wirkung von Werbung, den Eigenschaften von guten Verkäufer*innen, den sozialen Beziehungen zwischen Verkäufer*in und Käufer*in und den Merkmalen von erfolgreichen Unternehmen.

Wirtschaftspsychologie – Definition

Die Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit dem subjektiven Erleben und Verhalten von Menschen im wirtschaftlichen und ökonomischen Umfeld. Auch soziale Zusammenhänge in diesem Bereich sind für die Wirtschaftspsychologie relevant.

Die Wirtschaftspsychologie ist eine wissenschaftliche Teildisziplin der Psychologie, die psychologisches Wissen und wirtschaftliches Wissen miteinander vereint. Anders als die klassische Psychologie, die zu den theoretischen Wissenschaften zählt, wird die Wirtschaftspsychologie als Anwendungswissenschaft angesehen, da sie versucht, psychologische Theorien auf wirtschaftliche Bereiche anzuwenden und somit das wirtschaftliche Verhalten von Menschen zu erklären.

Neben der Wirtschaftspsychologie gibt es noch andere Fachbereiche der Psychologie, die als Anwendungsbereiche zählen. Wenn Dich das Thema interessiert, klick Dich in die Erklärung "Anwendungsdisziplinen der Psychologie".

Genauer gesagt beschreibt die Wirtschaftspsychologie das Verhalten von Personen in verschiedenen wirtschaftlichen Situationen – zum Beispiel am Arbeitsplatz, in Organisationen oder auch beim Einkaufen.

Sobald Du also Deine wöchentlichen Lebensmitteleinkäufe erledigst, bist Du Teil der Wirtschaft und für Wirtschaftspsycholog*innen interessant. Oder auch wenn Du zur Arbeit gehst und dort die Dir aufgetragenen Aufgaben bearbeitest und dafür ein Gehalt bekommst, wird dieses Verhalten für die Wirtschaftspsychologie relevant. Doch ist Wirtschaft nicht nur das, was mit Geld bezahlt werden kann oder was Geld in die eigene Kasse bringt. So kann zum Beispiel auch innerhalb eines Haushalts wirtschaftlich gehandelt werden:

Du planst mit Deiner Familie ein großes Weihnachtsessen. Du kannst nun entscheiden, ob Du nach dem Minimalprinzip oder dem Maximalprinzip wirtschaftlich handeln möchtest:

Das Minimalprinzip bedeutet, dass Du versuchst, ein bestimmtes Ziel mit möglichst geringen Mitteln zu erreichen. Du hast dir also ein Rezept herausgesucht und versuchst nun die Zutaten günstig wie möglich einzukaufen, um möglichst wenig Geld auszugeben.

Wenn Du dich für das Maximalprinzip entscheidest, versuchst Du, mit bestimmten Mitteln das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Du hast vielleicht noch einige Lebensmittel im Vorratsschrank und möchtest nicht noch mal einkaufen gehen. Also versuchst Du, mit den Lebensmitteln, die dir zur Verfügung stehen, das bestmögliche Weihnachtsessen zu zaubern.

Bereiche der Wirtschaftspsychologie

Die Wirtschaftswissenschaft wird in zwei große Teilbereiche eingeteilt. Zum einen in die Makroökonomie, zum anderen in die Mikroökonomie. So wird in der Makroökonomie, auch Makroebene genannt, meist über das Bruttoinlandsprodukt und die Wirtschaftlichkeit verschiedener Länder gesprochen, während sich die Mikroökonomie (auch Mikroebene genannt) mit der Wirtschaftlichkeit und dem Ertrag einzelner Firmen und Organisationen beschäftigt.

Aus dieser Aufteilung in die Mikro- und Makroebene der Wirtschaft entsteht auch für die Wirtschaftspsychologie eine solche Trennung der Forschungsbereiche in

  • die Psychologie in makroökonomischen Prozessen und
  • die Psychologie in mikroökonomischen Prozessen.

Das waren jetzt ganz schön viele Begriffe aus der Wirtschaft, doch was bedeuten Ökonomie und Co. eigentlich genau?

  • Ökonomie ist einfach ein anderes Wort für Wirtschaft.
  • Ökonomie beschreibt somit alle wirtschaftlichen Prozesse.
  • Bruttoinlandsprodukt = der Gesamtwert aller Güter, Waren und auch Dienstleistungen, die während eines Jahres innerhalb einer Volkswirtschaft als Endprodukte hergestellt wurden, nach Abzug aller Vorleistungen

Psychologie in makroökonomischen Prozessen

Die Psychologie in makroökonomischen Prozessen beschäftigt sich mit den psychologischen Einflüssen der gesamtwirtschaftlichen Lage auf das menschliche Verhalten. Man könnte sagen, die Psychologie der Makroökonomie hat das große und ganze der Wirtschaft im Blick – also das wirtschaftliche Verhalten aller Menschen der Weltwirtschaft oder auch einzelner Länder.

Psychologie in mikroökonomischen Prozessen

Dieser Teil der Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit psychologischen Fragen innerhalb einer Firma, einer Organisation oder eines Haushalts. Dabei werden Entscheidungen einzelner Personen genauer betrachtet, also unter anderem die Entscheidung ein neues Auto zu kaufen und warum es genau dieses Auto sein sollte oder auch die Entscheidung einer Firma genau diese*n Mitarbeiter*in einzustellen. Auch hier ist das Feld der wirtschaftspsychologischen Fragen sehr groß.

Wirtschaftspsychologie – Themen und Inhalte

Die Themen der Wirtschaftspsychologie sind ebenfalls wieder in mikro- und makroökonomische Themen einzuteilen. Je nach Bereich werden sich globale Probleme angesehen, psychologische Theorien entwickelt und angewendet (Psychologie der Makroökonomik) oder das Hauptaugenmerk liegt auf einzelnen Firmen, Haushalten, Konsumenten und Entscheidungen (Psychologie der Mikroökonomik). Hier einmal eine kleine Auswahl typischer wirtschaftspsychologischer Themen.

  • Themen der makroökonomischen Wirtschaftspsychologie
    • Psychologie wirtschaftlicher Entwicklung: Industrialisierung, Internationalisierung
    • Psychologie entwickelter Gesellschaften: Umweltproblematik, Arbeitslosigkeit
    • Psychologie des Geldes: Einkommen, Anlagen, Sparen
  • Themen der mikroökonomischen Wirtschaftspsychologie
    • Arbeitspsychologie: Arbeitsmotivation, Berufswahl
    • Organisationspsychologie: Personalauswahlverfahren, Führungsmodelle
    • Marktpsychologie: Preise, Werbung
    • Konsumpsychologie: Konsumverhalten, Kaufentscheidungen

Zu vielen anderen Themen der Wirtschaftspsychologie gibt es die Erklärungen "Personalauswahlverfahren", "Führungsmodelle" und "Werbepsychologie".

Wirtschaftspsychologische Themen

Für viele Menschen sind die Themen der mikroökonomische Wirtschaftspsychologie im eigenen Leben greifbar. Gerade die Arbeitspsychologie findet in jeder Firma Anklang, ob bewusst oder unbewusst. Hier geht es unter anderem um soziale Probleme am Arbeitsplatz, wie diese entstehen, welche Symptome sich zeigen können und vor allem, wie diese Probleme zu lösen sind. Es gibt verschiedene Arten von sozialen Problemen und psychischer Belastung am Arbeitsplatz, wie:

  • Zeitdruck
  • steigendes Arbeitspensum
  • zu schnell wechselnde Organisationsstrukturen
  • Konkurrenz zwischen Mitarbeiter*innen
  • Mobbing
  • fehlende Ressourcen
  • unfaire Aufgabenverteilung
  • Überforderung
  • Unterforderung

Für jedes dieser Probleme gibt es in der Wirtschaftspsychologie unterschiedliche Instrumente, um es zu lösen und die Belastung der Mitarbeiter*innen zu senken.

Wenn Du wissen willst, welche Maßnahmen es zum Lösen sozialer Problem am Arbeitsplatz gibt, klick doch mal auf die Zusammenfassung "Psychische Belastungen am Arbeitsplatz".

Ein anderes großes Thema der Wirtschaftspsychologie ist das Personalwesen. Schon bei der Personalauswahl spielen einige wirtschaftspsychologische Theorien eine große Rolle, denn ein Unternehmen möchte stets am besten qualifizierte und motivierteste Personal einstellen, das darüber hinaus gut zur eigenen Firmenkultur passt. Hierfür gibt es verschiedene Methoden zur Personalauswahl.

  • Vorstellungsgespräche
  • Eignungs- und Leistungstests
  • klassische Intelligenztests
  • Tests zur Selbsteinschätzung
  • Assessment-Center

Jede dieser Methoden hat einen anderen psychologischen Hintergrund und versucht auf unterschiedliche Art und Weise die passenden Mitarbeiter*innen für ein Unternehmen auswählen.

In der Zusammenfassung zu den "Personalauswahlverfahren" findest Du heraus, welche psychologischen Hintergründe die Methoden zur Personalauswahl haben.

Aber nicht nur das Einstellen von neuem Personal ist in der Wirtschaftspsychologie interessant. Auch die Förderung des bestehenden Personals durch Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen ist ein wichtiger Aspekt. Diese Fortbildungen können auf verschiedene Arten stattfinden:

  • before the job – Vor dem eigentlichen Antreten der Arbeit wird der/die Mitarbeiter*in eingelernt. Das findet meist bei Berufseinsteigern oder beim Jobwechsel statt.
  • on the job – Fortbildungen während der Arbeit in Form von Trainings oder hausinternen Schulungen.
  • off the job – Fortbildungen außerhalb der eigentlichen Arbeit, wie z. B. bei Tagungen oder Schulungen außer Haus.

Wie solche Fortbildungen konkret aussehen, kannst Du Dir in der Zusammenfassung zu "Personalentwicklung" durchlesen.

In der makroökonomischen Wirtschaftspsychologie sieht es dann schon anders aus. Auf Fragen wie: "Wie wirkt sich die Arbeitslosenzahl auf die psychologische Gesundheit eines Landes aus?", oder "Macht die Umweltproblematik die Gesellschaft entwickelter Länder psychisch krank?" treffen wir im Alltag seltener. So unterschiedlich diese Themenfelder auch sind, sie gehören alle zur Wirtschaftspsychologie.

Beispiele wirtschaftspsychologischer Theorien

Theorien in der Wirtschaftspsychologie sind größtenteils allgemeine psychologische Theorien, die auf das Verhalten von Menschen in wirtschaftlichen Situationen angewendet werden. Häufig benötigt man dafür keine Anpassung der aufgestellten Theorien. So können klassische psychologische Theorien einfach 1 zu 1 übernommen und angewendet werden, wie zum Beispiel bei der Theorie zum Bildungsprozess einer Gruppe.

In der Theorie zum Bildungsprozess von Gruppen wird erst einmal definiert, was eine Gruppe ist und ab wann ein effizientes Miteinander möglich ist. Diese Interaktionen können laut der Theorie in jeder Gruppe stattfinden, ob im Verein, in einer Fußballmannschaft oder eben auf der Arbeit.

Die Theorie besagt, dass sich eine Gruppe aus einer Mehrzahl an Personen zusammenstellt, die über einen längeren Zeitraum engen Kontakt haben und sich daraus für die Gruppe spezifisch Normen und Regeln entwickelt. Daraus stellt sich dann eine "Wir"-Gefühl, also eine Kohäsion, ein.

Um dieses "Wir"-Gefühl in einer Gruppe zu erreichen, geht sie mehrere Phasen des Bildungsprozesses durch. Die Phasen der Gruppenbildung sind:

  • Forming
  • Storming
  • Norming
  • Perfoming

Du willst mehr über die Phasen der Gruppenbildung erfahren und etwas über "Gruppenarbeit" lernen? Dann klick Dich rein!

Es gibt aber auch Theorien in der Wirtschaftspsychologie, die nur für Phänomene der Wirtschaft erstellt wurden. Oder es wurden vorhandene Theorien so angepasst, dass sie eine eigene neue Theorie bilden. Eine für die Wirtschaftspsychologie erstellte Theorie sind die Verkaufsstrategien der Marktpsychologie.

In dieser Theorie geht es darum, Menschen zum Kaufen zu animieren. So wurde menschliches Verhalten analysiert und entsprechende Strategien entwickelt, wie sich Käufer bestmöglich an eine Marke binden lassen. Dafür gibt es verschiedene Marketingstrategien, die uns ein gutes Gefühl im Zusammenhang mit einer Marke geben soll. Du besitzt ein Smartphone der Marke Apple, dann möchte Apple bestimmt auch, dass Dein nächstes Smartphone wieder von ihnen ist. Das schaffen sie unter anderem durch das Ergebnismarketing in den Apple-Stores, in denen Du die Smartphones, Tablets und Computer ausprobieren kannst, eine Beratung erhältst und Dich damit bei dieser Marke gut aufgehoben fühlst.

Das ist nur einer von vielen Marketingtricks, die die Wirtschaftspsychologie auf Lager hat. Andere sind zum Beispiel:

  • Direktmarketing: direkter Kontakt zum Kunden
  • Social-Media-Marketing: Werbung auf Instagram oder TikTok
  • Content-Marketing: Informationen über die eigene Webseite
  • Guerilla-Marketing: Verbindung der Marke mit einem gewissen Lifestyle oder Lebensgefühl

Jetzt willst Du auch wissen, wie Firmen uns mithilfe der Psychologie zum Kauf ihrer Produkte bringt? Dann schaue Dir die Erklärung zu den "Verkaufsstrategien" an!

Wirtschaftspsychologie Definition – Das Wichtigste

  • Wirtschaftspsychologie ist ein Teilbereich der allgemeinen Psychologie
    • sie besteht aus Teilen der Wirtschaftswissenschaften und Psychologie
  • Wirtschaftspsychologie ist eine Anwendungswissenschaft
    • sie wendet psychologisches Wissen und Theorien auf menschliches Verhalten im wirtschaftlichen Kontext an
  • Wirtschaftspsychologie wird wie die Wirtschaftswissenschaften in zwei Teile geteilt
    • makroökonomische Prozesse
    • mikroökonomische Prozesse
  • Themen, mit der sich die Wirtschaftswissenschaften beschäftigen, sind unter anderem:
    • Psychologie in der Industrialisierung, Arbeitsmotivation, psychologischer Einfluss auf die Umweltproblematik, Verkaufsstrategien und Marktpsychologie

Häufig gestellte Fragen zum Thema Wirtschaftspsychologie Definition

Unter Wirtschaftspsychologie versteht man, dass psychologisches Wissen und Theorien auf menschliches Verhalten im wirtschaftlichen Kontext angewendet wird. Damit ist die Wirtschaftspsychologie eine Teildisziplin der Psychologie mit einem hohen Anteil an wirtschaftlichem Wissen.

Wirtschaftspsychologie bedeutet, dass sich Wissenschaftler mit dem subjektiven Erleben und Verhalten von Menschen im wirtschaftlichen und ökonomischen Umfeld beschäftigen. Auch soziale Zusammenhänge in diesem Bereich sind für die Wirtschaftspsychologie relevant. 

Ja, die Wirtschaftspsychologie ist eine Wissenschaft. Sie ist eine noch sehr junge Teildisziplin der Psychologie und untersucht menschliches Verhalten im wirtschaftlichen Kontext. 

Der Unterschied zwischen Wirtschaftspsychologie und der allgemeinen Psychologie liegt darin, dass die Wirtschaftspsychologie menschliches Verhalten nur im wirtschaftlichen Kontext untersucht, während die allgemeine Psychologie alle Aspekte menschlichen Handelns und Denkens untersucht.

Finales Wirtschaftspsychologie Definition Quiz

Frage

Definiere den Begriff Personalauswahlverfahren.

Antwort anzeigen

Antwort

Personalauswahlverfahren sind Maßnahmen und Tests, die durchgeführt werden, um neue Mitarbeiter*innen aus einer Vielzahl an Bewerber*innen auszuwählen. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne die fünf Schritte bei der Auswahl von neuem Personal.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Analyse der Stelle auf das Anforderungsprofil
  2. Formulierung der Stellenanzeige
  3. Überprüfung der Bewerbungsunterlagen
  4. Vorbereitung und Durchführung von Personalauswahlverfahren
  5. Finale Entscheidung
Frage anzeigen

Frage

Was kann passieren, wenn die Wahl neuer Mitarbeiter*innen schlecht ausfällt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • schlechtes Arbeitsklima
  • nachlassende Produktivität
  • Kündigungen
Frage anzeigen

Frage

Definiere die Eignungsdiagnostik.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Eignungsdiagnostik bezeichnet verschiedene Methoden zur Auswahl von neuem Personal, die nach wissenschaftlichen Standards durchgeführt werden. 

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Alpha-Fehler bei der Personalauswahl?

Antwort anzeigen

Antwort

Die gute Selbstdarstellung von Bewerber*innen erweckt den Anschein von mehr Kompetenz, als später tatsächlich vorhanden ist.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Beta-Fehler bei der Personalauswahl?

Antwort anzeigen

Antwort

Die schlechte Selbstpräsentation von Bewerber*innen verdeckt das starke Potential

Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens fünf mögliche Personalauswahlverfahren.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Vorstellungsgespräch
  • Eignungs- und Leistungstest
  • Intelligenz- und Persönlichkeitstest
  • Assessment Center
  • Referenz
  • Biografischer Fragebogen
Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, weshalb bei der Personalauswahl die Psychologie benötigt wird.

Antwort anzeigen

Antwort

Persönlichkeit und emotionale Intelligenz bekommen eine immer größere Bedeutung und müssen, anders als fachliche Fähigkeiten, psychologisch ermittelt werden. 

Frage anzeigen

Frage

Definiere kurz die emotionale Intelligenz.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Fähigkeit einer Person, die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. 

Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, weshalb die emotionale Intelligenz bei der Personalauswahl wichtig ist.

Antwort anzeigen

Antwort

Die emotionale Intelligenz ermöglicht:

  • Belastbarkeit
  • Umgang mit Konfliktsituationen
  • Erkennung von Bedürfnissen
  • Teamfähigkeit
  • Umgang mit Kritik
Frage anzeigen

Frage

Nenne die Gütekriterien, die auch in bei den Personalauswahlverfahren verwendet werden sollten.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Objektivität
  • Reliabilität
  • Validität
Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, weshalb die Objektivität bei den Personalauswahlverfahren eine Rolle spielt.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die persönlichen Empfindungen der Personaler*innen beeinflussen die Auswahl der neuen Mitarbeiter*innen.
  • Durch objektivere Testverfahren wird der subjektive Faktor vermindert.
Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, weshalb die Reliabilität bei den Personalauswahlverfahren eine Rolle spielt.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Reliabilität sorgt dafür, dass für alle Bewerber*innen die selben Kriterien bei der Auswahl gelten.

Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, weshalb die Validität bei den Personalauswahlverfahren eine Rolle spielt.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Die Personalauswahlverfahren müssen das messen, was sie auch messen sollen.
  • Einige Methoden sind besser geeignet als andere, um z. B. soziale Kompetenzen zu messen.
Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens zwei Aspekte, die Personaler*innen über die Bewerber*innen herausfinden müssen

Antwort anzeigen

Antwort

  • Qualifikationen
  • Kompetenzen
  • Potenzial
Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz: 
Die Wirtschaftspsychologie ist eine …

Antwort anzeigen

Antwort

Anwendungswissenschaft.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die zwei wissenschaftlichen Disziplinen, die in der Wirtschaftspsychologie zusammen gebracht werden.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Psychologie
  • Wirtschaftswissenschaften
Frage anzeigen

Frage

Welches Verhalten ist für die Wirtschaftspsychologie interessant?

Antwort anzeigen

Antwort

menschliches Verhalten in wirtschaftlichen Situationen

Frage anzeigen

Frage

Definiere den Begriff Wirtschaftspsychologie.

Antwort anzeigen

Antwort

Die Wirtschaftspsychologie beschäftigt sich mit dem subjektiven Erleben und Verhalten von Menschen im wirtschaftlichen und ökonomischen Umfeld. Auch soziale Zusammenhänge in diesem Bereich sind für die Wirtschaftspsychologie relevant. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens zwei Beispiele für wirtschaftliches Handeln.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Arbeiten gehen 
  • einkaufen 
  • im Verein aktiv sein 
Frage anzeigen

Frage

Zu welchem wirtschaftlichen Prinzip gehört folgendes Beispiel: 

Anna will ein Weihnachtsessen für ihre ganz Familie kochen. Da sie noch nicht genau weiß, was es geben soll, schaut sie in ihren Vorratsschrank. Sie will so viel wie möglich aus den Lebensmitteln kochen, die sie schon hat. Damit der Einkauf dieses Jahr nicht wieder so teuer wird. 

Antwort anzeigen

Antwort

Minimalprinzip 

Frage anzeigen

Frage

In welche zwei Bereiche unterteilt man die Wirtschaftspsychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Psychologe der Mikroökonomik 
  • Psychologie der Makroökonomik
Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz: 
Die Psychologie der Mikroökonomik beschäftigt sich mit …

Antwort anzeigen

Antwort

den psychologischen Einflüssen der gesamtwirtschaftlichen Lage auf das menschliche Verhalten. 

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz: 

Die Psychologie der Makroökonomik beschäftigt sich mit … 

Antwort anzeigen

Antwort

den psychologischen Einflüssen der gesamtwirtschaftlichen Lage auf das menschliche Verhalten.  

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Themenbereiche, die in der Psychologie der Mikroökonomik behandelt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Arbeitspsychologie 
  • Personalwesen 
  • Weiterbildungsmaßnahmen 
Frage anzeigen

Frage

Nenne mindestens eine wirtschaftspsychologische Theorie.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bildungsprozess von Gruppen 
  • Verkaufsstrategien 
Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz: 

Theorien der Psychologie werden in der Wirtschaftspsychologie

Antwort anzeigen

Antwort

angepasst oder direkt angewendet.

Frage anzeigen

Frage

Wie wird die Psychologie bezeichnet, die sich mit Verkaufsstrategien auseinandersetzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Verkaufspsychologie

Frage anzeigen

Frage

Was sind Verkaufsstrategien?

Antwort anzeigen

Antwort

Konkret geplante Schritte, um ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung erfolgreich zu verkaufen.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die sechs Instinkte, die als Motivation zum Kauf angesprochen werden.

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Spieltrieb
  2. Mitgefühl
  3. Eitelkeit
  4. Sex
  5. Jäger und Sammler
  6. Angst und Sicherheit
Frage anzeigen

Frage

Nenne die vier Schritte zur Entwicklung einer Verkaufsstrategie!

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Analyse der Situation
  2. Definition der Ziele
  3. Planung und Durchführung
  4. Kontrolle der Strategie
Frage anzeigen

Frage

Welche Verkaufsstrategie gibt es nicht?

Antwort anzeigen

Antwort

SPIN-Selling

Frage anzeigen

Frage

Wofür steht die Abkürzung FAB-Methode?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Features (Eigenschaften)
  • Advantages (Vorteile)
  • Benefits (Nutzen)
Frage anzeigen

Frage

Welche Fragen werden beim SPIN-Selling gestellt?

Antwort anzeigen

Antwort

Situationsfragen

Frage anzeigen

Frage

Erkläre, was die Reziprozitätsfalle ist.

Antwort anzeigen

Antwort

Auf eine Handlung oder für ein Geschenk folgt häufig eine Gegenleistung der anderen Person, um ein inneres Ungleichgewicht auszugleichen. Dies wird genutzt, um Käufer*innen zum Kaufen zu bewegen, indem sie Werbegeschenke oder andere Kleinigkeiten erhalten.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe kurz, was bei der Verknappung geschieht.

Antwort anzeigen

Antwort

Zu verkaufende Produkte werden als besonders selten und schwer verfügbar dargestellt. 

Frage anzeigen

Frage

Nenne vier Faktoren, die im Supermarkt zur Manipulation der Kund*innen eingesetzt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Geruch, Musik, Licht
  • Platzierung der Produkte
  • Sonderangebote
  • Verstreuung wichtiger Artikel
  • Quengelware an der Kasse
  • Einkaufswagenform
Frage anzeigen

Frage

Nenne drei Arten von Marketing.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Erlebnismarketing
  • Direktmarketing
  • Social-Media-Marketing
  • Content-Marketing
  • Guerilla-Marketing
Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter der Bezeichnung Guerilla-Marketing?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Verbreitung von emotionalen oder polarisierenden Aussagen zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe kurz, was bei Social-Media-Marketing geschieht.

Antwort anzeigen

Antwort

Das Schalten von Werbung auf Social-Media-Plattformen und über Influencer*innen oder durch eigene Kanäle auf den Plattformen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Ziele können bei den Verkaufsstrategien von Unternehmen verfolgt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Erhöhung der Verkaufszahlen
  • Erhöhung des Umsatzes
  • Generierung neuer Kund*innen
  • Bindung der bestehenden Kund*innen
  • Verbesserung des Images
Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, wie die sogenannte "Quengelware" an der Kasse das Kaufverhalten beeinflusst.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Kleine Artikel werden günstig an der Kasse angeboten, da bei der Wartezeit Impulskäufe häufig sind.
  • Kinder bitten während der Wartezeit um Süßigkeiten.
Frage anzeigen

Frage

In welchem Jahr wurde in Deutschland das erste Mal von der Wirtschaftspsychologie berichtet?

Antwort anzeigen

Antwort

1912

Frage anzeigen

Frage

Zu welchen sozialen oder psychischen Problemen kann es am Arbeitsplatz kommen? Nennen mindestens drei. 

Antwort anzeigen

Antwort

  • Zeitdruck
  • steigendes Arbeitspensum 
  • zu schnell wechselnde Organisationsstrukturen
  • Konkurrenz zwischen Mitarbeiter*innen 
  • Mobbing
  • fehlende Ressourcen
  • unfaire Aufgabenverteilung
  • Überforderung
  • Unterforderung 


Frage anzeigen

Frage

Was versteht man unter den drei F´s der Personalführung?

Antwort anzeigen

Antwort

Fordern, Fördern und Feedback

Frage anzeigen

Frage

Wie wird Personalentwicklung definiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Personalentwicklung umfasst alle Maßnahmen zur Ausbildung, Förderung und Weiterbildung von Mitarbeiter*innen und Führungskräften sowie Mitarbeiter*innen, die zu Führungskräften werden wollen. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Bedingungen müssen Maßnahmen erfüllen, um zur Personalentwicklung gezählt zu werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Maßnahmen zur Personalentwicklung müssen von dem Unternehmen oder der Personalabteilung geplant und organisiert werden.

Frage anzeigen

Frage

Welche Art des Lernens am Arbeitsplatz zählt nicht zur Personalentwicklung?

Antwort anzeigen

Antwort

Lernprozesse, die spontan auftreten und nicht von dem Unternehmen explizit geplant oder vorgesehen sind, zählen nicht zur Personalentwicklung.

Frage anzeigen

Frage

Wie lautet das Motto der Personalentwicklung?

Antwort anzeigen

Antwort

Stärken stärken und Schwächen schwächen.

Frage anzeigen

Frage

Welche Ziele hat die Personalentwicklung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Bestand an Fach- und Führungskräften sichern
  • Potenziale der Mitarbeiter*innen erkennen und fördern 
  • Leistung und Flexibilität der Mitarbeiter*innen steigern
  • Arbeitsmotivation und Zufriedenheit im Unternehmen erhöhen 
  • Fehlbesetzungen aufdecken 
  • Unabhängigkeit vom Arbeitsmarkt erzielen (hauptsächlich in Bezug auf Nachwuchsführungskräfte)
Frage anzeigen
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