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Psychische Erkrankungen Therapie

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Psychische Erkrankungen Therapie

Die Aufrechterhaltung der psychischen Gesundheit ist ein vielschichtiger Prozess. Ein Mensch ist nicht gleich psychisch gesund, nur weil keine psychischen Probleme vorliegen. Der Mensch befindet sich immer irgendwo im Bereich zwischen "gesund" und krank", es gibt kein Alles-oder-nichts. Die psychische Gesundheit wird durch individuelle, sozioökonomische, kulturelle und ökologische Faktoren beeinflusst. So facettenreich die Einflüsse sind, so vielseitig sind auch die psychischen Störungen, deren Diagnoseverfahren und Therapien.

Zu den Faktoren gehören das Selbstvertrauen, das soziale Umfeld, kulturelle Wertevorstellungen und das allgemeine Umfeld, in dem wir leben.

Psychische Erkrankungen – Definition

Die Geschichte der Psychologie beginnt bereits im Jahre 2000 vor Christus. Die Psychologie als Wissenschaft und psychische Erkrankungen wurden aber erst ab dem 19. Jahrhundert anerkannt. Man glaubte früher nicht an psychische Erkrankungen, sondern führte das abnormale Verhalten eher auf Geister und Dämonen zurück.

Heute definiert man psychische Erkrankungen meist so:

Psychische Erkrankungen bezeichnen Beeinträchtigungen im Erleben und Verhalten der betroffenen Person. Oftmals sind sie gekennzeichnet durch eine Kombination von belastenden Gedanken, Emotionen, Verhaltensweisen und Beziehungen.

Das menschliche Erleben ist ein wesentlicher Teil der persönlichen Wahrnehmung. Bei der Wahrnehmung spielen die Emotionen, die der Mensch beim Erleben empfindet, eine große Rolle. Wie man etwas erlebt, ist zudem abhängig von der individuellen Kognition.

Das Verhalten definiert das Reagieren und Handeln eines Menschen.

Unter Kognition versteht man alle informationsverarbeitenden Prozesse.

Psychische Störungen gehören zu den am meisten verbreiteten Erkrankungen weltweit. Die World Health Organisation, oder kurz WHO, schätzt, dass global circa 300 Millionen Menschen Depressionen, 47,5 Millionen Demenz und 21 Millionen Schizophrenie haben.

Mehr interessante Fakten zu den genannten Erkrankungen findest Du in den Erklärungen "Affektive Störungen" und "Schizophrenie".

Diagnose einer psychischen Erkrankung

Eine psychische Erkrankung wird nicht durch einen generalisierten Test festgestellt bzw. diagnostiziert. Es bedarf eines Fachmediziners/einer Fachmedizinerin oder eines Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin.

Vor der Diagnose einer psychischen Erkrankung ist immer eine physische Untersuchung notwendig. Körperliche Erkrankungen müssen als Mitverursacher von psychischen Beschwerden mit in Betracht gezogen oder ausgeschlossen werden. Anschließend folgt ein ausführliches diagnostisches Gespräch, in dem herausgefunden werden soll, unter welchen psychischen Erkrankungen der Patient oder die Patientin leidet.

Symptome psychischer Erkrankungen

Während eines diagnostischen Gesprächs werden Fragen zu einzelnen Symptomen, der Vorgeschichte und weiteren bereits bekannten körperlichen oder psychischen Erkrankungen gestellt. Die meisten Symptome einer psychischen Störung sind unspezifisch, was bedeutet, dass sie nicht direkt einer speziellen Erkrankung zugeordnet werden können.

Zu den möglichen Symptomen gehören:

  • Albträume
  • Angst
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Libidoverlust
  • innere Unruhe
  • Stimmungsschwankungen
  • Zähne knirschen im Schlaf
  • Stress

Von einem Libidoverlust spricht man, wenn das sexuelle Verlangen eines Menschen abnimmt.

Der/die Therapeut*in kann, neben einem Gespräch, in dem Fragen gestellt werden, auch andere Verfahren zur Diagnose nutzen. Wie zum Beispiel:

  • die Beobachtung von Patient*innen
  • Fragebögen
  • psychologische Tests

Zudem ist die sogenannte Anamnese, also die Krankengeschichte der Patient*innen wichtig. Ziel ist es, ein Gesamtbild aller Beschwerden zu erstellen und diese einer Diagnose zuzuordnen.

Die Zuordnung einer Diagnose wird meistens anhand des ICD-10 vorgenommen.

Das ICD-10, oder auch "Internationale Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme" ist das wichtigste und ein weltweit anerkanntes Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen. Die Zahl Zehn bedeutet, dass es sich um die zehnte Auflage handelt.

Das ICD-10 – Liste psychischer Erkrankungen

Das ICD-10 ist in Deutschland rechtlich weitgehend verbindlich, was bedeutet, dass Krankenkassen erst dann die Kosten einer Behandlung oder Therapie übernehmen, wenn die Diagnose anhand des ICD-10 gestellt wurde. Dementsprechend müssen Psychotherapeut*innen gegenüber den Krankenkassen die Erkrankung der Patient*innen in die Klassifizierung des ICD-10 einordnen, damit die Therapie finanziell unterstützt oder ganz übernommen werden kann. Ein wichtiger Aspekt der Diagnosen ist, dass sie keine Aussagen über die Ursachen treffen.

Das ICD-10 teilt psychische Erkrankungen in folgende zehn Diagnosegruppen ein:

DiagnosegruppeBeispiele psychischer Erkrankungen
organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
psychische Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen
  • Missbrauch, Abhängigkeit und Entzug von Alkohol und/oder Drogen
Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
affektive Störungen
  • Depression
  • Bipolare Störungen (manisch-depressive Störungen)
neurotische Störungen, Belastungs- und somatoforme Störungen
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • somatoforme Störungen
Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Beeinträchtigungen und Faktoren
Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Narzisstische Persönlichkeitsstörung
  • Kleptomanie (zwanghaftes Stehlen von Gegenständen)
Intelligenzminderung
  • niedriger Intelligenzquotient
  • oftmals einhergehend mit Lernschwächen
Entwicklungsstörungen
  • Lese- und Rechtschreibstörung
Verhaltensstörungen und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend
  • ADHS
  • Tourette-Syndrom

Wenn die unterschiedlichen psychischen Störungen dein Interesse geweckt haben, kannst du in den Erklärungen "Angststörungen", "Neurosen und Psychosen", "Persönlichkeitsstörungen" oder "Autismus" mehr darüber erfahren.

Tests zur Diagnose psychischer Erkrankungen

Wie du bereits gelernt hast, gibt es keinen allgemein gültigen Test, mit dem man psychische Erkrankungen feststellen kann. Denn sie können nicht mit einem einheitlichen Test diagnostiziert werden. Folgendes Beispiel erklärt dir die Problematik.

Jan, Isabel und Thomas besuchen ihre Ärztin Frau Zimmer.

Jan hat nach dem Fußball einen schmerzenden Fuß, Isabel hat Bauchschmerzen und Thomas klagt über eine verschwommene Sicht im linken Auge. Die Probleme der drei können nicht identisch untersucht werden. Bei Jan wird ein Röntgenbild erstellt, bei Isabel wird ein Ultraschall gemacht und Thomas geht zum Sehtest.

Genau wie diese physischen Probleme nicht mit einem einzigen, allgemeingültigen Test diagnostiziert werden können, können das auch psychischen Erkrankungen nicht.

Psychotherapeut*innen verwenden zur Diagnose unterschiedliche "Tests", wie beispielsweise psychologische Fragebögen. Anhand einer ersten Verdachtsdiagnose sucht der/die behandelnde Mediziner*in zum Beispiel einen speziellen Fragebogen aus und geht diesen mit dem/der Patient*in durch. Diese Bögen sind standardisiert, was bedeutet, dass die Durchführung, Auswertung und Interpretation einem festen Schema folgen.

Im Internet findest du zahlreiche Selbsttests zu dem Thema. Jedoch sind diese nicht wissenschaftlich belegt und dienen lediglich dazu, selbst zu erkennen, ob eine Erkrankung vorliegen könnte oder nicht. Das Ergebnis ist also keine fundierte Diagnose.

Therapie psychischer Erkrankungen

In Deutschland haben schätzungsweise zehn Prozent der Bevölkerung eine therapiebedürftige psychische Störung. Solche Störungen können medikamentös oder psychotherapeutisch behandelt werden. Die Behandlungsmethoden teilen sich auf in zwei Kategorien:

  • somatische Behandlungsmethoden
  • psychotherapeutische Behandlungen

Beide Therapiemethoden können auch in Kombination angewandt werden.

Leistung und Perfektion stehen in unserer Gesellschaft weit oben. Doch jeder Mensch ist manchmal geschwächt. Die psychische Gesundheit ist die Grundlage für ein funktionierendes Leben. Sie zu schützen und zu fördern sollte Priorität für jede*n sein.

Somatische Behandlungsmethoden

Bei einer somatischen Behandlung werden den Betroffenen Medikamente verschrieben. Diese werden auch Psychopharmaka genannt.

Psychopharmaka sind Medikamente, die in den Hirnstoffwechsel eingreifen. Sie werden eigesetzt, wenn ein Ungleichgewicht an Botenstoffen im Gehirn besteht.

Botenstoffe sind chemische Substanzen und teilen sich auf in Hormone und Neurotransmitter. Die Aufgabe eines Neurotransmitters ist es, Informationen von einer Nervenzelle zur nächsten zu transportieren. Zu den Botenstoffen gehören unter anderem Serotonin, Noradrenalin und Dopamin.

Die Arten von Psychopharmaka haben unterschiedliche Wirkungsweisen: Einige wirken direkt, andere erst nach einer gewissen Verzögerung. Die nachfolgende Tabelle zeigt dir die wichtigsten Psychopharmaka und bei welchen psychischen Erkrankungen sie angewendet werden.

Medikamenthäufige Anwendungsgebiete
Antidepressiva
  • Depression
  • Angststörungen
  • Zwangsstörungen
  • chronische Schmerzen
  • Schlafstörungen
  • Posttraumatische Belastungsstörungen
  • Bulimie
Anxiolytika (Beruhigungsmittel)
  • Angststörungen
  • psychiatrische Notfälle, wie Erregungszustände, aggressive Fremd- oder Selbstgefährdung, Suizidalität, Entzugssymptome
  • Schlafstörungen
Neuroleptika
  • Manie
  • Psychosen
  • Depressionen mit psychotischen Symptomen
  • Erregungszustände
Stimmungsstabilisierer/Phasenprophylaktika
  • bipolare Störungen wie Manie, bipolare Depression oder Phasenprophylaxe
  • Depression, als Rückfallprophylaxe bei Suizidalität oder Nichtansprechen auf Antidepressiva

Psychotherapie

Eine andere Art der Behandlung ist die Psychotherapie. Hierbei treten der/die Patient*in und der/die Therapeut*in in einen direkten Dialog. Die Psychotherapie wird im Volksmund auch als "Behandlung der Seele" bezeichnet. Es existieren viele verschiedene Methoden, um psychische Erkrankungen zu therapieren. Dazu gehören z. B.:

  • kognitive Verhaltenstherapie
  • psychoanalytische Therapie (Psychoanalyse)
  • tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie
  • systemische (Familien-) Therapie
  • Gesprächspsychotherapie

Mehr zu den Therapiemethoden erfährst du zum Beispiel in den Erklärungen "Psychoanalytische Therapien", Kognitive Verhaltenstherapien", Systemische Therapien" oder "Klientenzentrierte Gesprächstherapie nach Rogers".

Psychotherapeutische Behandlungen können als Einzel- oder Gruppentherapien oder als Kombination statt finden. Die unterschiedlichen Arten der Behandlung basieren auf der Grundhaltung des Psychotherapeuten/der Psychotherapeutin. Das bedeutet, dass nicht jede*r Therapeut*in jede Art der Therapie anbietet. Das individuelle Therapiekonzept beruht auf der individuellen Erklärung der Entstehung der psychischen Störung.

Eine Therapie kann in unterschiedlichen Formen stattfinden. Eine mögliche Form ist die ambulante Therapie, bei der die zu behandelnde Person eine*n Psychotherapeut*in in seiner/ihrer Praxis besucht, über die Dauer der Therapie bleibt und im Nachgang nach Hause geht.

Eine weitere Form ist die teils stationäre Therapie. Eine Person, die sich zwar regelmäßig, aber nicht dauerhaft in einer Klinik befindet, ist in teils stationärer Behandlung. Ein Beispiel dafür ist eine Tagesklinik, in der sich der/die Patient*in tagsüber aufhält und nachts zu Hause ist.

Außerdem gibt es die stationäre Therapie. Patient*innen befindet sich über einen gewissen Zeitraum dauerhaft in einer Klinik und können rund um die Uhr betreut werden.

Psychiatrische Klinik

In einer psychiatrischen Klinik, auch Psychiatrie genannt, können Patient*innen ambulant und stationär behandelt werden. Es gibt Tageskliniken, in denen sich der/die Patient*in tagsüber aufhalten kann und abends wieder nach Hause geht, um dort die Nacht zu verbringen. Stationäre Kliniken nehmen Patient*innen über einen längeren Zeitraum auf, wenn die ambulante Therapie nicht mehr ausreicht.

Ein Mensch kann, in akuten Fällen, auch gegen seinen Willen dorthin eingewiesen werden. Zu den akuten Fällen gehören Situationen der möglichen Selbst- oder Fremdgefährdung, beispielsweise ein angedrohter Suizid oder Gewalt gegen andere. Der Aufenthalt in einer Klinik ermöglicht Betroffenen, rund um die Uhr psychologisch betreut zu werden.

Häufige psychische Erkrankungen

Nachdem du jetzt gelernt hast, wie psychische Erkrankungen diagnostiziert und therapiert werden können, lernst du jetzt die häufigsten psychischen Erkrankungen kennen. Im weiteren Verlauf werden dir ein paar der häufigsten psychischen Erkrankungen näher erläutert, zudem zeigt dir die folgende Grafik die Häufigkeit der am meisten diagnostizierten Störungen.

Psychische Erkrankungen Therapie Statistik psychischer Erkrankungen StudySmarterAbbildung 3: Statistik psychischer Erkrankungen in DeutschlandQuelle: statistika.com

Wie Du siehst, haben etwa 15 % aller Erwachsenen, die eine psychische Erkrankung haben, eine Angststörung. Doch was ist das überhaupt? Und ist das Gefühl von Angst sofort eine Angststörung? Und wie lassen sich die anderen psychischen Erkrankungen, die du in der Grafik siehst, definieren?

Angststörungen

Angst an sich ist erst mal nicht problematisch. Sie ist eine Schutzfunktion des Körpers, um auf mögliche Bedrohungen vorbereitet zu sein. Wenn die Angst aber Überhand nimmt, beeinträchtigt sie das Leben der Betroffenen. Menschen mit einer Angststörung wissen meistens, dass ihre Bedenken das natürliche Maß überschreiten, kommen aber schwer wieder von allein in den "Normalzustand" zurück.

Das nachfolgende Beispiel zeigt dir, inwiefern Angststörungen auch die Menschen im näheren Umfeld beeinflussen kann.

Martina hat einen Partner und ein Kind.

Ihr Partner macht sich morgens auf den alltäglichen Weg zur Arbeit, das Kind ist unterwegs in die Schule.

Martina macht sich intensive Gedanken darüber, dass ihr Partner einen Autounfall haben könnte oder das Kind beim Überqueren der Straße überfahren wird.

Ihr Blutdruck steigt, ihre Atemzüge werden kürzer und flacher. Die andauernden übermäßigen Sorgen stören ihre Konzentrationsfähigkeit und den Schlaf von Martina.

Da sich die Ängste auf alles Mögliche beziehen können oder nicht auf einen bestimmten Anlass zurück zu führen sind, sprechen Ärzte von einer generalisierten Angststörung.

Klick Dich doch auch rein in die Erklärung "Angstbewältigung", um mehr über dieses spannende Thema zu erfahren!

Depression

Depressive Menschen haben typischerweise eine gedrückte Stimmung und haben Schwierigkeiten sich zu freuen oder sich zu konzentrieren. Sie können sich oftmals schwer aufraffen Aktivitäten oder Aufgaben in Angriff zu nehmen. Dieser Gemütszustand kann in Phasen, auch in sogenannten Episoden auftreten, oder dauerhaft sein.

Betroffene verfügen nicht selten über ein vermindertes Selbstwertgefühl und haben Probleme beim Schlafen. Bei schweren Ausprägungen erscheinen dem/der Depressiven die einfachsten Aufgaben als schier unmöglich zu bewältigen.

Eine weitere Form der depressiven Störung ist die bipolare affektive Störung. Dabei wechselt die Stimmungslage des/der Betroffenen von überheblicher, fast euphorischer guter Laune zu Episoden der gedrückten Stimmung.

Mehr zu Depressionen oder bipolaren Störungen kannst du in dem Beitrag "Depression" lernen.

Psychische Erkrankungen Therapie - Das Wichtigste

  • Psychische Störungen bezeichnen Beeinträchtigungen im Erleben und Verhalten der betroffenen Person.
  • Zur Diagnose einer psychischen Störung gehören Untersuchungen, diagnostische Gespräche, Beobachtung des/der Patienten/Patientin, Fragebögen und psychologische Tests.
  • Therapien sind entweder somatisch oder psychotherapeutisch, können aber auch in Kombination angewandt werden.
  • Zu den drei häufigsten psychischen Erkrankungen gehören Angststörungen, Depressionen und Suchterkrankungen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Psychische Erkrankungen Therapie

Die psychische Therapie bedeutet umgangssprachlich auch die "Behandlung der Seele". Mit Hilfe von psychotherapeutischen Verfahren werden Störungen des Denkens, Erlebens und des Handelns identifiziert und behandelt.

Zu den schweren psychologischen Erkrankungen zählen unter anderem Schizophrenie und schizoaffektive Erkrankungen, bipolare Störungen und schwere (unipolare) Depression

Es gibt keine festgelegt Anzahl an psychischen Syndromen. Beispiele für psychische Syndrome sind das Burnout-Syndrom, das Ulysses-Syndrom oder das Alice-im-Wunderland-Syndrom.

Man kann sich bei psychischen Problemen Hilfe suchen. Es ist wichtig, sich mit den bestehenden Problemen auseinander zu setzen und eine Lösung zu finden. Sollten die persönlichen Ressourcen nicht ausreichen, ist es ratsam ärztliche und therapeutische Hilfe aufzusuchen.

Finales Psychische Erkrankungen Therapie Quiz

Frage

Welche zwei Personen waren für die Entstehung der systemischen Therapie von großer Bedeutung? 

Antwort anzeigen

Antwort

Virginia Satir und Gregory Bateson 

Frage anzeigen

Frage

Was wird innerhalb der systemischen Modelle als krank angesehen?

Antwort anzeigen

Antwort

das System

Frage anzeigen

Frage

Auf welche Therapieform war die systemische Therapie ursprünglich beschränkt?

Antwort anzeigen

Antwort

die systemische Familientherapie 

Frage anzeigen

Frage

Nenne drei typische Systeme.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Familie 
  • Schule 
  • Freundeskreis
Frage anzeigen

Frage

Was ist in systemischen Modellen die Grundlage für eine Diagnose oder eine Therapie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Zusammenhänge und zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb einer Gruppe.

Frage anzeigen

Frage

Was war an der Arbeit von Satir und Bateson so besonders?

Antwort anzeigen

Antwort

Sie stellte als Erstes die gesamte Familie in den Mittelpunkt ihrer Untersuchungen.

Frage anzeigen

Frage

Auf wie vielen Grundkonzepten beruhen systemische Modelle?

Antwort anzeigen

Antwort

fünf

Frage anzeigen

Frage

Welche Grundkonzepte bilden die Basis für systemische Modelle?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. die Berücksichtigung der Selbstständigkeit des zu betrachtenden Systems 
  2. die Berücksichtigung der Eigendynamik des Systems 
  3. die Berücksichtigung des Umfeld des Systems 
  4. die Veränderung der selbst geschaffenen Wirklichkeit 
  5. die Wechselwirkung zwischen dem Problem und der zwischenmenschlichen Kommunikation 
Frage anzeigen

Frage

Für welche Therapieformen werden systemische Modelle heute genutzt?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Einzelsettings
  • Paartherapie 
  • Familientherapie 
Frage anzeigen

Frage

Welche Risiken bestehen bei einer systemischen Therapie?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. Enge Bezugspersonen werden in den Therapieprozess einbezogen, was zu weiteren Spannungen führen kann. 
  2. Menschen reagieren auf Veränderungen oft mit Widerstand, was im schlimmsten Fall zu aggressiven Verhalten führen kann
Frage anzeigen

Frage

Was ist besonders wichtig bei der systemischen Therapie, in Bezug auf die Beziehung zwischen Therapeut*in und Patient*in? 

Antwort anzeigen

Antwort

Ein respektvoller und ehrlicher Umgang, damit alle Veränderungen, außerhalb der Sitzungen, offen besprochen werden können. 

Frage anzeigen

Frage

Passt die folgende Aussage zu den systemischen Modellen? Wenn ja, warum ? Wenn nein Warum?


Nicht der Einzelne ist krank, sondern das System.

Antwort anzeigen

Antwort

Ja, weil in den Ansätzen der systematischem Modelle die Symptome des Einzelnen als Lösungen für Probleme innerhalb seines Systems angesehen werden.

Frage anzeigen

Frage

Für welche Leiden können systemische Therapieansätze genutzt werden?


Antwort anzeigen

Antwort

  • verschiedene seelische Beschwerden 
  • zwischenmenschliche Konflikte 
Frage anzeigen

Frage

Wie wird die Methode genannt, mit der Virginia Satir Verhaltensmuster bildlich darstelle?

Antwort anzeigen

Antwort

Familienskulpturen

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage trifft zu?

Antwort anzeigen

Antwort

Jedes System ist ein Teil eines weiteren Systems.

Frage anzeigen

Frage

Wer gilt als Begründer der Psychoanalyse?

Antwort anzeigen

Antwort

Sigmund Freud

Frage anzeigen

Frage

Welche drei Methoden werden in der Psychoanalyse angewendet?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Traumdeutung
  • freie Assoziation 
  • Übertragung
Frage anzeigen

Frage

Welche Methode wird in jeder psychoanalytischen Therapie angewendet?

Antwort anzeigen

Antwort

die Übertragung

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Grundannahme der Psychoanalyse?

Antwort anzeigen

Antwort

Menschen haben unbewusste Konflikte in sich, die ihr Leben beeinflussen können.

Frage anzeigen

Frage

Für wen ist eine psychoanalytische Therapie geeignet?

Antwort anzeigen

Antwort

prinzipiell für jede*n

Frage anzeigen

Frage

Bei welchen Störungen kann die Psychoanalyse helfen?

Antwort anzeigen

Antwort

Störungen des: 

  • Fühlens
  • Handels
  • Denkens
  • Erlebens
Frage anzeigen

Frage

Wie hieß die Patientin, in Freuds bekanntesten Fallbeispiel?


Antwort anzeigen

Antwort

Dora

Frage anzeigen

Frage

Was ist das Hauptziel der psychoanalytischen Therapie?

Antwort anzeigen

Antwort

Die unbewussten Konflikte aufzudecken und aufzuarbeiten.

Frage anzeigen

Frage

Aus welchen Teilen besteht die Psyche des Menschen nach Freud?

Antwort anzeigen

Antwort

  1. das Es
  2. das Ich 
  3. das Über-Ich
Frage anzeigen

Frage

Was passiert bei der freien Assoziation?

Antwort anzeigen

Antwort

Der/Die Patient*in erzählt alles, was ihm/ihr in den Sinn kommt.

Frage anzeigen

Frage

Welche Aufgabe hat der/die Therapeut*in bei der Übertragung?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Gefühle, Konflikte und Situationen werden auf den Therapeuten/die Therapeutin übertragen.

Frage anzeigen

Frage

Warum ist die Traumdeutung so wichtig?

Antwort anzeigen

Antwort

Freud ist der Meinung, dass sich die unbewussten Konflikte in den Träumen widerspiegeln.

Frage anzeigen

Frage

Welcher Teil der Psyche repräsentiert die gesellschaftlichen Werte und Normen?

Antwort anzeigen

Antwort

das Über-Ich 

Frage anzeigen

Frage

Weiler Teil der Psyche ist vollständig bewusst?

Antwort anzeigen

Antwort

das Ich 

Frage anzeigen

Frage

Welcher Teil der Psyche ist vollständig unbewusst?

Antwort anzeigen

Antwort

das Es

Frage anzeigen

Frage

Wie werden psychische Störungen definiert?

Antwort anzeigen

Antwort

Beeinträchtigungen im Erleben, Befinden und Verhalten

Frage anzeigen

Frage

Benenne mindestens fünf Symptome psychischer Erkrankungen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Albträume
  • Angst
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Libidoverlust
  • Innere Unruhe
  • Stimmungsschwankungen
  • Zähne knirschen im Schlaf
  • Stress
  • und weitere.
Frage anzeigen

Frage

Wie heißt das wichtigste und weltweit anerkannte Klassifikationssystem für medizinische Diagnosen

Antwort anzeigen

Antwort

das ICD-10

Frage anzeigen

Frage

In wie viele Diagnosegruppen teilt das ICD-10 psychische Erkrankungen ein ?

Antwort anzeigen

Antwort

in zehn Diagnosegruppen

Frage anzeigen

Frage

Zu welcher Diagnosegruppe gehören Angststörungen und Zwangsstörungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

Psychosomatische Behandlungsmethoden basieren auf der Therapie mit Medikamenten, den sogenannten ...

Antwort anzeigen

Antwort

... Psychopharmaka.

Frage anzeigen

Frage

Benenne die drei häufigsten psychischen Erkrankungen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Angststörungen
  • Depressionen 
  • Suchterkrankungen
Frage anzeigen

Frage

Zu welcher Diagnosegruppe gehören Magersucht, Bulimie und Schlafstörungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren 

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

Klassifikationssysteme dienen dazu, Objekte ... , indem sie diese Objekte nach bestimmten gemeinsamen Merkmalen in Klassen oder Kategorien eines Systems einteilen.

Antwort anzeigen

Antwort

voneinander abzugrenzen und zu ordnen

Frage anzeigen

Frage

Wozu dienen Klassifikationssysteme in der klinischen Psychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

zur Vereinfachung der Kommunikation

Frage anzeigen

Frage

Was bedeutet "empirisch"?

Antwort anzeigen

Antwort

"auf Grundlage von wissenschaftlichen Erkenntnissen"

Frage anzeigen

Frage

Wofür sind Klassifikationssysteme in der klinischen Psychologie keine wichtige Grundlage?

Antwort anzeigen

Antwort

Rückschlüsse auf die Ursachen von Störungen

Frage anzeigen

Frage

Wie heißen die beiden wichtigsten Klassifikationssysteme in der klinischen Psychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

ICD-10 & DSM-5

Frage anzeigen

Frage

Was ist kein Nachteil von Klassifikationssystemen in der klinischen Psychologie?

Antwort anzeigen

Antwort

Erschwerte Kommunikation zwischen Betroffenen, Behandelnden und Forschenden

Frage anzeigen

Frage

Welche ist keine Ebene der klassifikatorischen Diagnostik für psychische Störungen?

Antwort anzeigen

Antwort

Klassen

Frage anzeigen

Frage

Welche beiden Arten der Klassifikation werden unterschieden?

Antwort anzeigen

Antwort

Kategoriale und dimensionale Klassifikation

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz!

Unter kategorialer Klassifikation versteht man die Einteilung von Merkmalen oder Symptomen in die Gruppen eines Systems. Die Grundlage bei diesem Ansatz ist, dass die Merkmale innerhalb einer Gruppe ... und dass es deutliche Unterschiede zwischen den Gruppen gibt.

Antwort anzeigen

Antwort

sinnvoll zusammen passen

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den Satz:

Die dimensionale Klassifikation geht davon aus, dass Merkmale eine bestimmte Ausprägung einer zugrundeliegenden ... darstellen. Außerdem müssen ... in dieser Ausprägung messbar sein.

Antwort anzeigen

Antwort

Dimension

Unterschiede

Frage anzeigen

Frage

Welche Art der Klassifiakation wird bei der Diagnostik psychischer Störungen überwiegend genutzt?

Antwort anzeigen

Antwort

Die kategoriale Klassifikation (zunehmend aber auch die dimensionale Klassifikation)

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Frage

Welches Klassifikationssystem ist in Deutschland Grundlage für alle Diagnosen?

Antwort anzeigen

Antwort

das ICD-10

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