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Affektive Störung

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Affektive Störung

Bist du auch manchmal traurig, verzweifelt und antriebslos? Gerade in den dunklen Wintermonaten kann es zu solchen Empfindungen kommen. Jedoch sind diese Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Erschöpfung bei manchen Menschen so stark ausgeprägt, dass die emotionale Ausgeglichenheit und der Alltag dieser Personen über einen längeren Zeitraum hinweg stark beeinflusst und beeinträchtigt werden. In einem solchen Fall spricht man in der Klinischen Psychologie von einer affektiven Störung.

Affektive Störung – Definition

Affektive Störungen werden umgangssprachlich auch "Gemütskrankheiten“ genannt. Sie beinhalten alle psychischen Störungen, die durch emotionale Extreme (also zum Beispiel sehr starke Gefühle von Trauer oder extreme Hochgefühle) gekennzeichnet sind. Die Psychologie definiert sie wie folgt:

Affektive Störungen sind psychische Erkrankungen, die aus starken, abnormalen Veränderungen der Stimmungslage bestehen.

Die Definition wirkt jetzt möglicherweise noch sehr abstrakt und Du fragst Dich vielleicht, was genau starke und abnormale Veränderungen der Stimmungslage sind und wie sich diese äußern können. Grundsätzlich kann eine affektive Störung in drei Formen auftreten. Von der ein oder anderen hast Du vielleicht schon einmal gehört. Dabei handelt es sich um:

  • Depression (gedrückte und traurige Gemütslage)
  • Manie (stark gehobene und überdrehte Gemütslage)
  • Bipolarität (Wechsel zwischen den beiden Extremen der Gefühlslagen)

Mehr über die drei Formen erfährst Du in den Erklärungen "Depression" und "Bipolare Störung". Dort findest Du auch ausführliche Informationen über die einzelnen Krankheitsbilder, ihre Symptome, Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten.

Symptome affektiver Störungen

Das Hauptsymptom einer affektiven Störung ist eine starke und länger andauernde Veränderung der Stimmung. Das bedeutet, dass die Symptome für eine deutliche Einschränkung im Alltag des/der Betroffenen sorgen und über mehrere Wochen und Monate andauern. Die Symptome können sich auf zwei Arten äußern:

DepressionManie
  • Antriebslosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Traurigkeit
  • Desinteresse
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme
  • geschwächtes Selbstwertgefühl
  • Empfindungen von Schuld und Wertlosigkeit
  • starke Zukunftsängste
  • "Schwarzweißsehen"
  • Schlafstörungen bzw. gestörter Tag-Nacht-Rhythmus
  • verminderter Appetit
  • steigende Suizidgefahr bei schweren Verläufen
  • gehobene Stimmung
  • übertriebene Euphorie
  • verstärkter Tatendrang
  • starke Unruhe
  • maßlos gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Realitätsverlust
  • stark vermindertes Schlafbedürfnis
  • Distanzlosigkeit im Sozialverhalten

Bei einer bipolaren Störung kommt es zu einem Wechsel zwischen diesen beiden Extremen von Gefühlslagen. Das bedeutet, dass der/die Betroffene für ein paar Wochen extrem gut gelaunt, also positiv-euphorisch ist und dann in einem schnellen und starken Wechsel für mehrere Wochen von starker Hoffnungslosigkeit und Trauer erfüllt ist. Der/Die Betroffene wechselt somit zwischen einer depressiven und einer manischen Stimmungslage hin und her.

In Abbildung 1 bekommst Du einen Überblick über die herrschenden Stimmungslagen während der drei unterschiedlichen Erkrankungen. Während depressive Episoden aus Stimmungstiefs (in der Abbildung Bögen nach unten) bestehen, sind manische Episoden durch Stimmungshochs (in der Abbildung Bögen nach oben) gekennzeichnet. Bei einer bipolaren Störung kommt es zum Wechsel zwischen den beiden Stimmungslagen.

Affektive Störungen Stimmungslagen StudySmarterAbbildung 1: Stimmungslagen bei affektiven Störungen

Ursachen affektiver Störungen

Affektive Störungen können durch verschiedene Einflüsse und Faktoren ausgelöst werden. Diese Ursachen können sowohl körperlich als auch psychisch sein. Dazu gehören:

  • genetische Veranlagung
  • Belastungen in der Kindheit (Verluste, traumatische Erfahrungen)
  • starke Stresssituationen oder Konflikte (finanzielle Nöte, Arbeitslosigkeit, Verluste)
  • körperliche Erkrankungen oder hormonelle/biologische Veränderungen (beispielsweise Stoffwechselerkrankungen oder Ungleichheit von Botenstoffen im Gehirn)

Arten affektiver Störungen

Es gibt verschiedene Arten von affektiven Störungen, die sich auf verschiedene Weisen äußern. Wie Du bereits gelernt hast, hängt die Symptomatik von der jeweiligen Störung ab. Zu diesen Störungen gehören:

  • organisch affektive Störung
  • depressive affektive Störung
  • manische affektive Störung
  • bipolare affektive Störung

Organisch affektive Störung

Organisch affektive Störungen (auch somatoforme Störungen genannt) sind Störungen, die durch körperliche Beschwerden entstehen, obwohl kein medizinischer Grund zu erkennen ist. Die Auswirkungen von körperlichem Schmerz auf die Psyche kannst Du Dir in diesem Beispiel genauer anschauen:

Durch Beschwerden des Herz-Kreislauf-Systems kommt es bei einem Patienten/einer Patientin zu Brustschmerz, einem Druckgefühl in der Brust und Herzstechen. Ausgelöst durch die Beschwerden fühlt sich die Person dauerhaft unwohl und auch verunsichert. Das ständige Unwohlsein und die damit verbundene Angst vor einem Aussetzen des Herzens sorgen dafür, dass der/die Erkrankte beginnt, an Panikattacken und Angstzuständen zu leiden.

Die organisch affektive Störung ist ein psychiatrisches Krankheitsbild, das durch eine Veränderung der Stimmung gekennzeichnet ist als Folge einer körperlichen Erkrankung.

Depressive affektive Störung

Depressive Störungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen. Etwa 20 Prozent der Bevölkerung erleiden mindestens einmal im Leben eine Depression. Dazu gehören auch viele bekannte Persönlichkeiten wie Abraham Lincoln, Pablo Picasso, Marilyn Monroe und Kurt Cobain. Bei Frauen treten Depressionen etwa doppelt so häufig auf wie bei Männern. Bei etwa zwei Dritteln der Betroffenen bleiben Depressionen unerkannt und somit unbehandelt. Im Zusammenhang mit einer Depression typischerweise auftretende Symptome sind etwa Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Selbstzweifel und Schuldgefühle.

Die am häufigsten auftretende Form der depressiven Störung ist die Major Depression. Bei dieser Form der Depression treten Symptome in starker Intensität und ohne ersichtlichen Grund auf und halten mindestens zwei Wochen lang an. Eine Major Depression beginnt selten spontan, sondern ist ein schleichender Prozess, der sich häufig über drei bis vier Monate erstreckt. Die Dauer kann jedoch je nach Krankheitsfall abweichen. Am Ende des Prozesses entwickeln sich die Symptome wieder zurück, bis die vorherige Leistungsfähigkeit wieder vorhanden ist. Der weitere Verlauf kann in verschiedenen Formen stattfinden:

  • Bei einem Drittel der Betroffenen ist die Störung danach überwunden.
  • Bei einem Drittel verläuft sie wiederkehrend. Es kommt also in Intervallen immer wieder zu einer depressiven Episode.
  • Bei einem Drittel ist die Depression chronisch. Sie dauert also über Jahre an, ohne einen wirklichen Rückgang der Symptome.

Manische affektive Störung

Eine Manie wird vor allem durch einen übersteigerten Antrieb, immense Euphorie und ein übertriebenes Selbstwertgefühl gekennzeichnet. Die Symptomatik einer Manie ist sehr vielseitig:

  • emotionale Symptome (sorglose, angstfreie, optimistische und enthemmte Stimmung)
  • behavioral-motorische Symptome (laute und drängende Sprechweise, Ruhelosigkeit, zappeliges oder hektisches Verhalten)
  • kognitive Symptome (wahnhafte Selbstüberschätzung, Impulsivität, Entscheidungsfreudigkeit und eine übertriebene optimistische Einstellung)
  • physiologisch-vegetative Symptome (geringes Schlafbedürfnis, reduzierter Appetit und gesteigertes sexuelles Verlangen)

Dauern diese Symptome mindestens eine Woche lang an und üben einen starken Einfluss auf den Alltag der/des Betroffenen aus, liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Manie vor.

Kommen diese Symptome nur abgeschwächt vor und üben einen geringeren Einfluss auf den Alltag aus, spricht man von einer sogenannten Hypomanie.

Die Hypomanie stellt eine abgeschwächte Form der Manie dar. Sie äußert sich durch eine gehobene, aber im Gegensatz zur Manie abgeschwächten Stimmung, eine verminderte Fähigkeit zur Selbstkritik und ein vermehrtes Schlafbedürfnis.

Bipolare affektive Störung

Bei einer bipolaren Störung kommt es zu einem Wechsel zwischen völlig gegensätzlichen Stimmungslagen. Betroffene schwanken zwischen manischen und depressiven Episoden. Eine bipolare Störung verläuft von Patient*in zu Patient*in unterschiedlich. Häufig besteht die Erkrankung aus langen Phasen des normalen Erlebens und es kommt nur gelegentlich zu kurzen manischen oder depressiven Unterbrechungen. Bei einigen Betroffenen werden allerdings die manischen Episoden ständig von schweren Depressionen abgelöst. Die bipolare affektive Störung wird zum Beispiel auch in Filmen behandelt und dargestellt:

In dem Film "Silver Linings" spielt Bradley Cooper einen manisch-depressiven Mann. Die Geschichte beginnt damit, dass er aus einer Klinik entlassen wird, in der er wegen einer manisch-depressiven Störung mehrere Monate behandelt wurde.

Thema im Film sind vor allem die Schwierigkeiten, die im Alltag von Betroffenen durch ihre Krankheit auftreten. Pat aka Bradley Cooper leidet phasenweise an Schlaflosigkeit und Paranoia, schmiedet wilde Pläne, um seine Frau trotz der einstweiligen Verfügung zurückzugewinnen, und widersetzt sich der Einnahme von Medikamenten. Weiter platzt er unzensiert und ungefiltert mit seinen Gedanken heraus, gerät immer wieder in rasende Wut und halluziniert, wenn er gestresst ist. Darüber hinaus fehlt es ihm an Einsicht in seiner Wirkung auf andere Personen.

Diese Form der affektiven Störung kommt seltener vor als die rein depressive Form. Männer leiden darüber hinaus häufiger an bipolaren affektiven Störungen als Frauen. Die Suizidgefahr liegt bei der bipolaren Störung bei circa 30 Prozent und ist damit überdurchschnittlich hoch.

Therapie affektiver Störungen

Bei affektiven Störungen kommt es oft zu einer medikamentösen Behandlung. Welche Medikamente angewandt werden, hängt von der Art der Störung ab:

  • Depressionen werden mit Antidepressiva (also stimmungsaufhellenden Medikamenten) behandelt.
  • Manien werden oft mit Antikonvulsiva (Stimmungsstabilisierer) oder Antipsychotika behandelt.
  • Bipolare Störungen werden oft mit Antiepileptika und Neuroleptika behandelt.

Bei manischen und bipolaren Störungen gestaltet sich eine medikamentöse Therapie jedoch oft als schwierig, weil die Patienten/Patientinnen sich während einer Manie sehr glücklich und gesund fühlen und eine Einnahme von Medikamenten deswegen nicht für nötig halten.

Auch psychotherapeutische Verfahren wie die kognitive Verhaltenstherapie werden angewandt. Zusätzliche Behandlungsangebote wie Physiotherapie, Entspannungsverfahren, Beschäftigungstherapie als Ergänzung können hilfreich sein. Ebenso können in manchen Fällen auch eine Lichttherapie, Schlafentzug oder eine Beschäftigungs- oder Arbeitstherapie eingesetzt werden.

Wenn Du mehr über die "kognitive Verhaltenstherapie" erfahren möchtest, dann lies unsere Erklärung dazu.

Affektive Störungen - Das Wichtigste

  • Affektive Störungen sind psychische Erkrankungen, die aus starken, abnormalen Veränderungen der Stimmungslage bestehen.
  • Die affektive Störung kann in drei Formen auftreten:
    • Depression (gedrückte und traurige Gemütslage)
    • Manie (stark gehobene und überdrehte Gemütslage)
    • bipolare Störung (ein Wechsel zwischen beiden Extremen der Gefühlslagen)
  • Affektive Störungen können durch verschiedene Einflüsse und Faktoren ausgelöst werden. Diese können sowohl körperlich als auch psychisch sein.
  • Am häufigsten kommen bei affektiven Störungen eine medikamentöse Behandlung und die kognitive Verhaltenstherapie zum Einsatz.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Affektive Störung

Es gibt folgende affektive Störungen:

  • Depressionen
  • Manien
  • Bipolare Störungen

Als affektives Verhalten ist Verhalten, das aus überwiegend kurzen, impulsartigen Gefühlsregungen besteht.

Ja, eine Depression ist eine Form der affektiven Störungen.

Eine anhaltende Stimmungsstörung ist eine Störung, bei denen die Mehrzahl der einzelnen Episoden nicht schwer genug sind, um als hypomanische oder leichte depressive Episoden zu gelten.

Finales Affektive Störung Quiz

Frage

Wie werden affektive Störung umgangssprachlich noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

"Gemütskrankheiten“

Frage anzeigen

Frage

Definiere kurz den Begriff affektive Störungen.

Antwort anzeigen

Antwort

Affektive Störungen sind psychische Erkrankungen, die aus starken, abnormalen Veränderungen der Stimmungslage bestehen.

Frage anzeigen

Frage

In welchen drei Formen kann eine affektive Störung auftreten?

Antwort anzeigen

Antwort

in einer gedrückten und traurigen Gemütslage

Frage anzeigen

Frage

Wie äußert sich die Hauptsymptomatik einer affektiven Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

durch eine starke und länger andauernde Veränderung der Stimmung

Frage anzeigen

Frage

Nenne Symptome einer Depression.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Antriebslosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Traurigkeit 
  • Desinteresse
  • Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme
  • geschwächtes Selbstwertgefühl 
  • Empfindungen von Schuld und Wertlosigkeit
  • starke Zukunftsängste 
  • "Schwarzweißsehen"
  • Schlafstörungen bzw. gestörter Tag-Nacht-Rhythmus 
  • verminderter Appetit
  • steigende Suizidgefahr bei schweren Verläufen
Frage anzeigen

Frage

Nenne Symptome einer Manie.

Antwort anzeigen

Antwort

  • gehobene Stimmung
  • übertriebene Euphorie 
  • verstärkter Tatendrang
  • starke Unruhe
  • maßlos gesteigertes Selbstbewusstsein
  • Realitätsverlust
  • stark vermindertes Schlafbedürfnis
  • Distanzlosigkeit im Sozialverhalten
Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: 

Bei einer bipolaren Störung kommt es zu einem Wechsel zwischen starker Hoffnungslosigkeit und übertrieben gesteigerter Euphorie. 

Antwort anzeigen

Antwort

richtig

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Ursachen für eine affektive Störung.

Antwort anzeigen

Antwort

  • genetische Veranlagung
  • Belastungen in der Kindheit (Verluste, traumatische Erfahrungen)
  • körperliche Erkrankungen
  • starke Stresssituationen oder Konflikte (finanzielle Nöte, Arbeitslosigkeit, Verluste) 
  • hormonelle oder biologische Veränderungen (beispielsweise Ungleichheit von Botenstoffen im Gehirn)
Frage anzeigen

Frage

Welche Arten von affektiven Störungen gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

organisch affektive Störungen 

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: 

Etwa 40 Prozent der Bevölkerung erleiden mindestens einmal im Leben eine Depression.

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch: 

Bei Frauen treten Depressionen etwa doppelt so häufig auf wie bei Männern.

Antwort anzeigen

Antwort

richtig

Frage anzeigen

Frage

In welcher Form treten Symptome bei einer Major Depression auf?

Antwort anzeigen

Antwort

Bei dieser Form der Depression treten Symptome in starker Intensität und ohne ersichtlichen Grund auf. 

Frage anzeigen

Frage

Welche Aussage trifft zu?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Major Depression beginnt selten spontan, sondern ist ein schleichender Prozess, der drei bis vier Monate anhält. 

Frage anzeigen

Frage

Welche verschiedenen Arten der Symptome kommen bei einer Manie vor?

Antwort anzeigen

Antwort

  • emotionale Symptome 
    (sorglose, angstfreie, optimistische und enthemmte Stimmung)
  • behavioral-motorische Symptome 
    (laute und drängende Sprechweise, Ruhelosigkeit, zappeliges oder hektisches Verhalten)
  • kognitive Symptomen 
    (wahnhafte Selbstüberschätzung, Impulsivität, Entscheidungsfreudigkeit und eine übertriebene optimistische Einstellung) 
  • physiologisch-vegetative Symptome 
    (geringes Schlafbedürfnis, reduzierter Appetit und gesteigertes sexuelles Verlangen)
Frage anzeigen

Frage

Was sind die beiden häufigsten Therapiearten bei affektiven Störungen?

Antwort anzeigen

Antwort

medikamentöse Behandlung

Frage anzeigen

Frage

Wenn ein Elternteil unter einer Bipolaren Störung leiden, dann liegt die Wahrscheinlichkeit, dass das Kind erkrankt bei wie viel Prozent?

Antwort anzeigen

Antwort

10 Prozent

Frage anzeigen

Frage

Eine Bipolare Störung betrifft Männer und Frauen ...

Antwort anzeigen

Antwort

gleichermaßen.

Frage anzeigen

Frage

Bei Männern beginnt eine Bipolare Störung eher mit ... Episoden.

Antwort anzeigen

Antwort

manischen

Frage anzeigen

Frage

Wie nennt man die abgeschwächte Form einer Manie?

Antwort anzeigen

Antwort

Hypomanie

Frage anzeigen

Frage

Nenne die Anzeichen einer depressiven Phase.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Energielosigkeit, Niedergeschlagenheit
  • Selbstzweifel, vermehrtes Grübeln
  • Schlafstörungen, Interesselosigkeit
  • vermindertes Leistungsvermögen und Konzentrationsschwierigkeiten
  • Unruhe, Ängstlichkeit
  • leichte Reizbarkeit
  • vermindertes sexuelles Interesse
Frage anzeigen

Frage

Bei welcher Phase einer Bipolaren Störung kann es zu Wahnvorstellungen, Halluzinationen sowie Verwirrungszuständen kommen?

Antwort anzeigen

Antwort

manischen Phase

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder Falsch? Nicht selten leiden Menschen mit einer Bipolaren Störung auch an weiteren psychischen Erkrankungen.

Antwort anzeigen

Antwort

richtig

Frage anzeigen

Frage

In welchem Alter treten in der Regel die ersten Symptome einer Bipolaren Störung auf?

Antwort anzeigen

Antwort

zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr

Frage anzeigen

Frage

Richtig oder falsch? Die Bipolare Störung hat ein einheitliches Krankheitsbild.

Antwort anzeigen

Antwort

falsch

Frage anzeigen

Frage

Was sind sogenannte Mischzustände im Zusammenhang mit einer Bipolaren Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

Es handelt sich um Mischzustände, wenn Symptome der Depression und der Manie unterschiedlich stark, aber zeitgleich auftreten.

Frage anzeigen

Frage

Wie lange hält eine unbehandelte Episode einer Bipolaren Störung in der Regel an?

Antwort anzeigen

Antwort

zwischen vier und zwölf Monate

Frage anzeigen

Frage

Ja oder nein: Können Betroffene einer Bipolaren Störung zeitweise beschwerdefrei sein?

Antwort anzeigen

Antwort

ja

Frage anzeigen

Frage

Wodurch zeichnet sich die Bipolar I-Störung aus?

Antwort anzeigen

Antwort

durch sowohl manische als auch depressive Episoden

Frage anzeigen

Frage

Wie ist der Verlauf einer Bipolar II-Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • die depressive Phase hält mind. 14 Tage an
  • die hypomanische Phase dauert mind. vier Tage 
Frage anzeigen

Frage

Auf welchen zwei Pfeilern basiert die Behandlung einer Bipolaren Störung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • medikamentöse Behandlung
  • Psychotherapie
Frage anzeigen

Frage

Ja oder nein: Ist eine Bipolare Störung heilbar?

Antwort anzeigen

Antwort

nein

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücke aus: Depressionen haben einen ___________ Verlauf. Das bedeutet, dass die Symptome nach einiger Zeit wieder nachlassen.

Antwort anzeigen

Antwort

episodischen

Frage anzeigen

Frage

Zu welcher Kategorie von psychischen Störungen gehört die Depression?

Antwort anzeigen

Antwort

zur Kategorie der psychotischen Störungen

Frage anzeigen

Frage

Vervollständige den folgenden Satz: Bei einer Depression zeigen die Betroffenen Symptome von ...

Antwort anzeigen

Antwort

Traurigkeit

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Personen sind in Deutschland in etwa von Depressionen betroffen?

Antwort anzeigen

Antwort

vier Millionen

Frage anzeigen

Frage

Die Anfälligkeit dafür, eine Depression zu entwickeln, kann vererbt werden.

Antwort anzeigen

Antwort

wahr

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Neurotransmitter, von denen vermutet wird, dass sie mit der Entwicklung von Depressionen zusammenhängen.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Serotonin
  • Noradrenalin
  • Dopamin
Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücke: Nach Becks kognitiver Depressionstheorie können negative Lebensereignisse dazu führen, dass Menschen negative ________ entwickeln.

Antwort anzeigen

Antwort

Schemata oder Überzeugungen

Frage anzeigen

Frage

Die Grundüberzeugungen von Menschen mit Depressionen (z. B. "Ich muss perfekt sein.") sind realistisch und in den meisten Fällen richtig.

Antwort anzeigen

Antwort

wahr

Frage anzeigen

Frage

Fülle die Lücke: Negative Ansichten über sich selbst, die Umwelt und die Zukunft werden in Becks Depressionstheorie als kognitive _______ der Depression bezeichnet.

Antwort anzeigen

Antwort

Triade

Frage anzeigen

Frage

Welche psychosozialen Faktoren können zur Entwicklung einer Depression beitragen?

Antwort anzeigen

Antwort

der Verlust eines Elternteils in der Kindheit

Frage anzeigen

Frage

Beschreibe kurz, was Betroffene einer Depression bei einem Morgentief erleben.

Antwort anzeigen

Antwort

Der Antrieb und die Energie von Menschen mit Depressionen sind in den Morgenstunden besonders reduziert.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die drei Schweregrade, in die Depressionen eingeteilt werden können.

Antwort anzeigen

Antwort

  • leichte Depression
  • mittelgradige Depression
  • schwere Depression
Frage anzeigen

Frage

Bei welchem Subtypen von Depressionen liegt eine besonders schwere Ausprägung der Hauptsymptome vor?

Antwort anzeigen

Antwort

bei der melancholischen Depression

Frage anzeigen

Frage

Wie wird eine Saison-abhängige Depression bezeichnet, die im Herbst beginnt und bei Frühlingseintritt aufhört?

Antwort anzeigen

Antwort

Winterdepression

Frage anzeigen

Frage

Die meisten Betroffenen einer Depression erleben im Verlauf ihres Lebens weitere depressive Phasen.

Antwort anzeigen

Antwort

wahr

Frage anzeigen

Frage

Erkläre kurz, weshalb die folgende Aussage falsch ist: Da Depressionen in den meisten Fällen von selbst vorübergehen, ist eine Therapie nicht unbedingt notwendig.

Antwort anzeigen

Antwort

Depressionen sind mit hohem Leid verbunden und es besteht ein erhöhtes Suizidrisiko bei den Betroffenen. Deshalb sollte eine Depression unbedingt behandelt werden.

Frage anzeigen

Frage

Nenne die beiden Therapiearten, deren Kombination bei der Behandlung von Depressionen in der Regel am besten wirkt.

Antwort anzeigen

Antwort

  • Psychotherapie
  • medikamentöse Therapie
Frage anzeigen
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