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Böden

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Böden

Böden – Definition

Der Boden stellt den obersten Teil der Erdkruste dar, der mit Luft, Wasser und Lebewesen durchsetzt ist.

Begrenzt wird der Boden nach unten von lockerem oder festen Gestein und nach oben in den meisten Fällen durch eine Pflanzendecke.

Die Gesamtheit der Böden wird unter der "Pedosphäre" zusammengefasst.

Die Pedosphäre besteht aus:

  • anorganischer, also mineralischen Bodensubstanz (circa 47%)
  • organischer Bodensubstanz (circa 3%)
  • Bodenwasser (circa 25%)
  • Bodenluft (circa 25%)

Böden – Entstehung

Die Grundlage dafür, dass Böden entstehen können ist die Verwitterung.

Die Verwitterung beschreibt den Bodenentstehungsprozess, der durch die Wirkung des Wetters einsetzt.

Vor allem Regen, Sauerstoff, Hitze, Kälte, Wasser und Wind sorgen dafür, dass das Gestein zerrieben wird. Selbst harter Granit kann dadurch zu immer kleineren Körnchen zerrieben werden.

Das Ergebnis des Verwitterungsprozesses nennt man Verwitterungsschutt.

Zum Thema Verwitterung erfährst Du mehr in der gleichnamigen separaten Erklärung.

Bis ein lebendiger Boden entsteht, braucht es Jahrtausende.

Die Schritte der Bodenentstehung sind Folgende:

  1. Bakterien, Pilze und Flechten siedelt sich auf dem Gestein an.
  2. Bodentiere werden angelockt.
  3. Pflanzenreste, Tierkadaver und Kot vermischen sich mit dem zerkleinerten Gestein.
  4. Mit Hilfe der Pilze und Bakterien entwickelt sich daraus die obere Bodenschicht.
  5. Auf dieser Bodenschicht können Pflanzen gedeihen.

Abhängig davon welches Gestein verwittert, welche Pflanzen wachsen und welche Temperaturen herrschen, entstehen verschiedene Böden mit unterschiedlichen Farben und Eigenschaften.

Böden – Arten

Die verschiedenen Bodenarten geben Aufschluss über den Zustand des Bodens.

Die Aspekte, die die Bodenart bestimmen, sind:

Die Bodenarten, die am häufigsten vorkommen, sind:

  • Braunerde: kommt in Deutschland mit am häufigsten vor; typischer Bewuchs ist Laubwald
  • Podsol: besonders in Norddeutschland verbreitet; aschgrauer Boden
  • Redzina: in der Schwäbischen Alb vorzufinden; entsteht auf Kalkgestein
  • Schwarzerde: unter anderem in der Kölner Bucht verbreitet; höchste Fruchtbarkeit
  • Pseudogley: grau gefärbter Oberboden mit braunen Rostflecken; unfruchtbar

Mehr zu den verschiedenen Bodenarten findest Du in einer separaten Erklärung, indem Du auf "Bodenarten" klickst.

Bodenschichten

Böden bestehen aus mehreren verschiedenen Schichten.

Beim Aufgraben eines Bodens erhält man das sogenannte Bodenprofil, woran man die verschiedenen Schichten erkennen kann.

Die jeweiligen Bodenschichten werden auch Horizonte genannt.

Genauer unterteilen lassen sich die Horizonte in:

  1. Oberboden (A-Horizont)
  2. Unterboden (B-Horizont)
  3. Ausgangsgestein (C-Horizont)

Oberboden (A-Horizont)

Im Oberboden verbinden und vermischen sich mineralische Bestandteile mit der organischen Substanz. Die organische Substanz wird auch Humus genannt und besteht aus zersetzten Pflanzen- und Tierteilen.

Durch Pilze und Bakterien werden die Teilchen um- und abgebaut und durch die Tätigkeit der Regenwürmer werden sie mit den mineralichen Bestandteilen vermischt.

Unterboden (B-Horizont)

Im Unterboden ist in erster Linie verwittertes Gestein vorzufinden. Je weiter man im Unterboden nach unten vordringt, desto weniger Humus ist vorhanden.

Zusätzlich verändern aus dem Oberboden eingewaschene Stoffe die Farbe und die Beschaffenheit des Unterbodens.

Ausgangsgestein (C-Horizont)

Das Ausgangsgestein enthält unverwittertes Gestein und bildet damit die Grundlage und den Nachschub für die Bodenentwicklung.

Bodeneigenschaften

Die Eigenschaften, die bei einem Boden betrachtet werden, sind:

  • Korngrößen- und Porengrößenverteilung
  • Gehalt an organischer Substanz
  • Verhalten gegenüber Wasser (Konsistenz)
  • Ionenaustauschvermögen (Nährstoffe)
  • Dichte
  • Farbe
  • pH-Wert
  • Wasserkapazität
  • (nutzbare) Feldkapazität

Die Feldkapazität gibt die Wassermenge an, die ein wassergesättigter Boden nach 2 bis 3 Tagen gegen die Schwerkraft halten kann.

Die Wasserkapazität umfasst die gesamte Menge an Wasser, die der Boden halten kann.

Anhand der Eigenschaften des Bodens können zum Beispiel Aussagen zur Standortqualität für Pflanzen übermittelt werden. Außerdem legen die Eigenschaften einen Teil der Entwicklungsgeschichte des Bodens dar.

Funktion des Bodens

Böden stellen eine wichtige Grundlage für das Leben auf der Erde dar.

Die Funktion des Bodens als Lebensraum stellt einen genauso wichtigen Aspekt dar, wie die Produktionsfunktion, das heißt das Ermöglichen des Wachstums von Pflanzen. Von diesem Pflanzen können sowohl Menschen als auch Tiere leben.

Der Boden legt ebenfalls die Grundlage dafür, dass Photosynthese betrieben werden kann. Beim Prozess der Photosynthese ziehen die Pflanzen nämlich zunächst Wasser und Nährstoffe über ihre Wurzeln aus dem Boden bevor sie Kohlenstoffdioxid aus der Luft über ihre Blätter aufnehmen.

Mehr zum Thema Photosynthese erfährst Du in einer separaten Erklärung!

Böden liefern außerdem Rohstoffe, die für die Herstellung von Baumaterialien genutzt werden, wie beispielsweise Ton für die Herstellung von Zement.

Da Böden auch die natürlichen Stoffkreisläufe von Wasser, Luft, Kohlenstoff und Stickstoff regeln, verfügen sie nicht nur über eine Regulationsfunktion, sondern zusätzlich über eine Reinigungs-, Transformations- und Speicherfunktion.

Das Reinigen des Wassers, der Abbau von Schadstoffen, die Regulierung des pH-Wertes und das verfügbar Machen von Nährstoffen für die Pflanzen gehört also zu den Funktionen des Bodens.

Der pH-Wert gibt an wie basisch oder sauer eine Lösung ist. Im Kontext des Bodens betrifft der pH-Wert auch die Fruchtbarkeit.

Zusätzlich kommt den Boden eine Dokumentationsfunktion zu, da beispielsweise anhand von im Boden gespeicherten Pollen Hinweise auf vergangene Vegetationen gegeben werden können. Dabei können Erkenntnisse über die Entwicklung der Menschheit gewonnen werden.

Weitere Funktionen, die dem Boden zukommen, sind:

  • Ort für Bodenschätze, Rohstoffe und Lagerstätte
  • Nahrungsmittelproduktion
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Erholungsraum
  • Siedlungs- und Verkehrsfläche

Bodengefährdung

Solange die Böden der Erde weiter gefährdet werden, wird langfristig auch die Grundlage der menschlichen Existenz bedroht.

Besondere Gefahren für den Boden stellen folgende Aspekte dar:

  • Überweidung
  • Raubbau
  • Bodenerosion
  • Bodenversiegelung
  • Bodenverdichtung

Die Überweidung beschreibt die starke Übernutzung von Böden durch die Viehzucht. Die Übernutzung führt dazu, dass die Futterpflanzen nicht mehr nachwachsen können, wodurch der Boden destabilisiert wird und nicht mehr als Futterquelle dienen kann. Teilweise wird der Boden dann sogar von Wind abgetragen.

Falls Du mehr zum Thema Überweidung wissen möchtest, klicke auf "Überweidung" und Du gelangst direkt zum Artikel.

Von Raubbau ist die Rede, wenn der dem Boden bei der Ernte durch die Produkte mehr Nährstoffe entzogen wird, als durch die Düngung nachgeliefert werden kann. Auch wenn im Wald mehr Holz geschlagen wird, als nachwachsen kann, spricht man von Raubbau.

Die Bodenerosion stellt ebenfalls eine Gefahr für die Böden dar, da in diesem Prozesses abfließendes Wasser oder der Wind dafür sorgt, dass Boden flächenhaft abgetragen wird. Besonders gefährdet sind dabei Böden, die nicht durch die Vegetation geschützt sind.

Ein weiteres Risiko stellt die Versiegelung der Böden dar. Ein versiegelter Boden (beispielsweise ein bebauter) ist von den Bodenbildungsprozessen abgeschnitten. Dadurch, dass auch kaum noch Wasser versickern kann, gelangt der größte Teil des Niederschlagswassers ungenutzt ins Abwassersystem.

Bei der Bodenverdichtung ist der Boden starkem Druck ausgesetzt, wie beispielsweise durch das Befahren mit schweren Fahrzeugen. Bei hohem Druck werden die Bodenpartikel zusammengepresst, wodurch sich die Bodenzusammensetzung ändert. Besonders die Fähigkeit Wasser zu speichern wird geringer.

Böden - Das Wichtigste

  • Der Boden stellt den obersten Teil der Erdkruste dar, der mit Luft, Wasser und Lebewesen durchsetzt ist.
  • Die Gesamtheit der Böden wird unter der "Pedosphäre" zusammengefasst.
  • Die Grundlage dafür, dass Böden entstehen können ist die Verwitterung.
  • Die verschiedenen Bodenarten geben Aufschluss über den Zustand des Bodens.
  • Die Bodenschichten lassen sich in A-,B- und C-Horizonte unterteilen.
  • Böden stellen eine wichtige Grundlage für das Leben auf der Erde dar.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Böden

Die häufigsten Bodenarten sind: Braunerde, Podsol, Redzina, Schwarzerde und Pseudogley.

Eigenschaften des Bodens sind unter anderem: Dichte, Farbe, pH-Wert, Wasserkapazität und Feldkapazität.

Die Grundlage dafür, dass Böden entstehen können ist die Verwitterung.

Der Boden stellt den obersten Teil der Erdkruste dar, der mit Luft, Wasser und Lebewesen durchsetzt ist.

Finales Böden Quiz

Frage

Wie wird die Bodenbildung noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Pedogenese

Frage anzeigen

Frage

Welchen Prozess beschreibt die Bodenbildung?

Antwort anzeigen

Antwort

den Prozess der Entstehung von Böden

Frage anzeigen

Frage

Was ist nötig, damit sich ein Boden mit Nährstoffen bildet?

Antwort anzeigen

Antwort

Verwitterung


Frage anzeigen

Frage

Was ist der Verwitterungsschutt?

Antwort anzeigen

Antwort

Das Ergebnis aus Regen und Sauerstoff, Hitze und Kälte, Wasser und Wind, die das Gestein zerreiben und so selbst harten Granit zu immer kleineren Körnchen schleifen.


Frage anzeigen

Frage

Wieso entstehen unterschiedliche Böden?

Antwort anzeigen

Antwort

Dies ist abhängig davon, welches Gestein verwittert, wie feucht es ist, welche Pflanzen wachsen und welche Temperaturen herrschen.


Frage anzeigen

Frage

Wie lange dauert es, bis sich ein Boden bildet?

Antwort anzeigen

Antwort

Jahrtausende

Frage anzeigen

Frage

Welche Schritte werden benötigt, damit aus Gestein ein lebendiger Boden wird?


Antwort anzeigen

Antwort

  • Bakterien, Pilze und Flechten auf dem Gestein, die die ersten Bodentiere anziehen
  • Abgestorbene Pflanzenreste, Tierkadaver und Kot vermischen sich allmählich mit dem zerkleinerten Gestein
  • mithilfe von Pilzen und Bakterien entwickelt sich daraus die obere Bodenschicht aus fruchtbarem Erdreich
  • darunter liegen weitere Schichten

Frage anzeigen

Frage

Wie viele Faktoren zur Bodenbildung existieren?

Antwort anzeigen

Antwort

5

Frage anzeigen

Frage

Was sind die fünf Faktoren der Bodenbildung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Klima
  • Lebewesen
  • Relief
  • Ausgangsmaterial
  • Zeit

Frage anzeigen

Frage

Was wird als zusätzlicher sechster Faktor angesehen?

Antwort anzeigen

Antwort

der Einfluss des Menschen

Frage anzeigen

Frage

Welche Bodenbildungsprozesse gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Transformation
  • Translokation

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Bodenbildungsprozess der Transformation?

Antwort anzeigen

Antwort

  • aufbauende und abbauende Prozesse, die gegeneinander arbeiten 
  • Abbau und Aufbau von Mineralien
  • Abbau und Aufbau von organischer Bodensubstanz
  • Aufbau und Abbau der Bodenstruktur


Frage anzeigen

Frage

Was ist der Bodenbildungsprozess der Translokation?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Stoffe gehen in Lösung über und ändern anschließend ihre Position 
  • Verlagerung: vertikale Verlagerung innerhalb des Bodenprofils
  • Auswaschung: Stoffe aus dem Bodenprofil gelangen ins Grundwasser und werden abtransportiert


Frage anzeigen

Frage

Welche Bodenentwicklungsreihen gibt es?


Antwort anzeigen

Antwort

  • Zeitliche Entwicklungsreihen (Chronosequenzen)
  • Landschaftliche Entwicklungsreihen (Reliefsequenzen)
  • Klimatische Entwicklungsreihen (Klimasequenzen)

Frage anzeigen

Frage

Was sind Beispiele für klimatische Entwicklungsreihen (Klimasequenzen)?

Antwort anzeigen

Antwort

Kleinräumige Einflüsse auf die Bodenentwicklung

  • Kölner Becken (720 mm): Parabraunerde
  • Hildesheimer Börde (660 mm): (Schwarzerde)-Parabraunerde
  • Magdeburger Börde (600 mm): (Parabraunerde)-Schwarzerde
  • Regenschattengebiet des Harzes (450 mm): Schwarzerde

Frage anzeigen

Frage

Was sind landschaftliche Entwicklungsreihen (Reliefsequenzen)?

Antwort anzeigen

Antwort

  • je nach Landschaft typische Böden
  • Beispiele: Altmoränen-Landschaft oder Flusslandschaften der Auen

Frage anzeigen

Frage

Was sind zeitliche Entwicklungsreihen (Chronosequenzen)?

Antwort anzeigen

Antwort

Unter bestimmten Klimaverhältnissen machen Böden auf verschiedenen Ausgangsmaterialien immer eine vergleichbare Entwicklung durch, an deren Ende die Klimaxböden stehen.

Frage anzeigen

Frage

Wie werden Bodenarten noch genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Bodentextur oder Körnung

Frage anzeigen

Frage

Was sind Bodenarten?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Eigenschaft eines Bodens in Bezug auf die Zusammensetzung der Korngrößen der mineralischen Bodensubstanz.

Frage anzeigen

Frage

Was ist der Boden?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein komplexes Gemisch aus anorganischen Bestandteilen, abgestorbenem organischen Material (Humus), Bodenluft und Bodenwasser mit gelösten anorganischen und organischen Substanzen.

Frage anzeigen

Frage

Warum muss der Boden in unterschiedliche Arten aufgeteilt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Aufgrund der vielfältigen Bestandteile eines Bodens, um besser klassifiziert werden zu können. 

Frage anzeigen

Frage

Worauf bezieht sich eine Bodenartenangabe ohne weitere Angaben?

Antwort anzeigen

Antwort

auf den Feinboden (Mineralkörner mit einem Äquivalentdurchmesser von weniger als zwei Millimetern)


Frage anzeigen

Frage

Was bezeichnet der Grobboden?

Antwort anzeigen

Antwort

alle Mineral- oder Gesteins­bruchstücke mit einem Durchmesser über zwei Millimeter

Frage anzeigen

Frage

Ab wann werden die Kornfraktionen des Bodenskeletts anstatt der Bodenart angegeben?


Antwort anzeigen

Antwort

Wenn der Anteil des Bodenskeletts mehr als 75 % des Gesamtbodens.

Frage anzeigen

Frage

Wie kann die Bodenart im Gelände geschätzt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

Mithilfe der Fingerprobe

Frage anzeigen

Frage

Womit kann die genaue Korngrößen-Zusammensetzung und der jeweilige Anteil der verschiedenen Kornfraktionen gemessen werden?

Antwort anzeigen

Antwort

durch kombinierte Sieb- und Schlämmanalyse oder Laserbeugung im Labor

Frage anzeigen

Frage

Wie wird das Analyseergebnis der Bodenart angegeben?


Antwort anzeigen

Antwort

in einem Siebliniendiagramm oder mittels einer Glockenkurve

Frage anzeigen

Frage

Welche vier Hauptbodenarten werden in Deutschland unterschieden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Sand: Körner mit einem Durchmesser von 0,063 mm bis 2 mm
  • Schluff: Körner mit einem Durchmesser von 0,002 mm bis 0,063 mm
  • Ton: Partikel mit einem Durchmesser kleiner als 0,002 mm
  • Lehm: ein Gemisch von Sand, Schluff und Ton in etwa gleichen Anteilen.

Frage anzeigen

Frage

Wozu ist die Bodenart ein außerordentliches Bodenmerkmal?


Antwort anzeigen

Antwort

Zur Ableitung ökologischer Bodeneigenschaften.

Frage anzeigen

Frage

Was kann durch die Bodenart bestimmt werden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • einen Teil des Porenvolumens (Korngrößenverteilung)
  • die Wasserspeicherfähigkeit und die Wasserleitfähigkeit (Korngrößenverteilung)
  • das Nährstoff- und Schadstoffspeichervermögen (Kornoberfläche)
  • die Anfälligkeit des unbedeckten Bodens für die Wirkung von Wasser auf der Erdoberfläche (Anteil an Schluff und Feinsand)

Frage anzeigen

Frage

Welche Böden sind leichte Böden?

Antwort anzeigen

Antwort

sandige Böden


Frage anzeigen

Frage

Welche Böden werden als schwere Böden bezeichnet?

Antwort anzeigen

Antwort

Tonige bis lehmige Böden mit schlechter Durchlüftung und Durchwurzelbarkeit und hohem Nährstoffgehalt.


Frage anzeigen

Frage

Was sind die Charakteristika der Sandböden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • trocken, nährstoffarm und trocknen schnell ab 
  • sehr geringer bis nicht existenter Kapillartransport von Wasser
  • Verbesserung der Nährstoff- und Wasserrückhaltung durch Einarbeitung organischer Masse


Frage anzeigen

Frage

Was sind die Charakteristika der Schluffböden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • höhere Neigung zur Verkrustung (oft sehr hart)
  • Verdichtung und verringerter Wasseraufnahme während niederschlagsreicher Perioden durch übermäßige Bodenbearbeitung
  • ist leicht zu bearbeiten und kann beträchtliche Wassermengen aufnehmen


Frage anzeigen

Frage

Was sind die Charakteristika der Tonböden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • es kann eine sehr starke Verkrustung auftreten
  • Aggregatbildung verringert das Verschlämmungsrisiko
  • richtige Wassergehalt für leichte Bodenbearbeitung
  •  verbesserte Struktur durch Verwitterung, Wurzelbildung etc. möglich

Frage anzeigen

Frage

Was sind die Charakteristika der Lehmböden?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Durchlässige Lehmböden sind gut für Gartenbau geeignet.
  • Bei undurchlässigen, nassen lehmigen Böden besteht die Gefahr von Wurzelfäule.
  • Die Bodenart „Lehmboden“ kann aufbereitet werden (durch das Lockern des Lehmbodens).

Frage anzeigen

Frage

Was ist ein Humus Boden?

Antwort anzeigen

Antwort

Die Gesamtheit der abgestorbenen organischen Bodensubstanz.

Frage anzeigen

Frage

Wem unterliegt der Humus Boden?

Antwort anzeigen

Antwort

Der Aktivität der Bodenorganismen, die durch ihren Stoffwechsel laufend zum Auf-, Um- oder Abbau des Humus beitragen. 


Frage anzeigen

Frage

Welcher Teil im Humus Boden gilt in der Fachliteratur als Humus?

Antwort anzeigen

Antwort

der zersetzte organische Anteil

Frage anzeigen

Frage

Wie wird der nicht zersetzte Teil im Boden genannt?

Antwort anzeigen

Antwort

Detritus

Frage anzeigen

Frage

Woraus besteht Humus Boden?

Antwort anzeigen

Antwort

Aus einer Vielzahl komplexer Verbindungen, die nach dem Absterben organische Materie freisetzen und sowohl spontan als auch enzymatisch durch Bodenorganismen chemisch umgewandelt werden.

Frage anzeigen

Frage

Worin unterscheiden sich die Verbindungen des Humus Bodens?

Antwort anzeigen

Antwort

  • in ihrer Abbaubarkeit durch Mikroorganismen
  • Niedermolekulare Kohlenhydrate und Proteine werden schnell zersetzt
  • komplexe Verbindungen wie Cellulose oder Lignin werden langsamer abgebaut

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Vorphase der Zersetzung?

Antwort anzeigen

Antwort

  • biochemische Reaktionen organismeneigener Stoffe in der Pflanze 
  • der Zellverband bleibt intakt


Frage anzeigen

Frage

Was ist die Initialphase?

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Antwort

  • es kommt zur Hydrolyse und Oxidation hochpolymerer Verbindungen
  • wasserlösliche Komponenten werden ausgewaschen
  • starke Zunahme von Mikroorganismen, die besonders von den freigesetzten Stoffen leben

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Zerkleinerungsphase?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Streustoffe werden von der Makrofauna teils zerbissen, teils gefressen und modifiziert wieder ausgeschieden
  • diese Verbindungen werden in den Boden durch Wenigborster und Gliederfüßler eingearbeitet
  • begünstigen die Zugänglichkeit für die Mesofauna

Frage anzeigen

Frage

Was ist die Ab- und Umbauphase?

Antwort anzeigen

Antwort

  • die organischen Fragmente werden enzymatisch gespalten
  • Freisetzung einfacher anorganischer Komponenten
  • Mineralisierung
  • relative Anreicherung schwer abbaubarer Stoffe

Frage anzeigen

Frage

Welche Produkte der Humus Bildung gibt es?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Nährhumus
  • Dauerhumus


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Frage

Was ist der Nährhumus?

Antwort anzeigen

Antwort

Die organischen Stoffe, die im Boden rasch abgebaut werden + die Körpersubstanz aller abgestorbenen Bodenorganismen

Frage anzeigen

Frage

Welche Zusammensetzung hat der Nährhumus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • Kohlenhydrate (Cellulose, Zucker, Stärke)
  • Lignin (je nach Verholzungsgrad der Pflanzen)
  • stickstoffhaltige Verbindungen 

Frage anzeigen

Frage

Welchen Nutzen hat der Nährhumus?

Antwort anzeigen

Antwort

  • dient den meisten Bodenorganismen als Nahrungsquelle 
  • ist Voraussetzung für die biologische Aktivität des Bodens
  • fördert die Durchlüftung und den Stoffumsatz.

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