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Bei dem Begriff "Insel" denkst Du vermutlich in erster Linie an Urlaub und verbindest ihn mit hohen Temperaturen und einem Sandstrand. Mit dieser Vorstellung liegst Du nicht falsch, es gibt jedoch auch viele Inseln, die diesem Bild nicht entsprechen.Wenn Du Dich dafür interessierst, wie Inseln entstehen und was ihre Besonderheiten sind, bist Du hier genau richtig!Unter einer Insel versteht man eine…
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Jetzt kostenlos anmeldenBei dem Begriff "Insel" denkst Du vermutlich in erster Linie an Urlaub und verbindest ihn mit hohen Temperaturen und einem Sandstrand. Mit dieser Vorstellung liegst Du nicht falsch, es gibt jedoch auch viele Inseln, die diesem Bild nicht entsprechen.
Wenn Du Dich dafür interessierst, wie Inseln entstehen und was ihre Besonderheiten sind, bist Du hier genau richtig!
Unter einer Insel versteht man eine Landmasse, die von Wasser umgeben ist.
Eine Insel ist zwar in Gänze von Wasser umgeben, stellt aber keinen Kontinent dar. Australien sieht aus dem Weltall beispielsweise aus wie eine Insel, jedoch handelt es sich aufgrund der riesigen Landmasse um einen Kontinent.
Inseln liegen in Meeren und Binnengewässern und die Landmassen befinden sich auch bei Hochwasser über dem Wasserspiegel, das heißt, die Landmassen sind niemals komplett vom Wasser bedeckt.
Binnengewässer sind dauerhafte Gewässer, wie der Bodensee, die innerhalb von Landmassen liegen.
Wenn ein Stück Land in das Wasser hineinragt, spricht man von einer Landzunge.
Was eine Landzunge genau ist und wo so ein Stück Land häufig vorkommt, erfährst Du in der Erklärung zur Halbinsel!
Sobald mehrere Inseln in direkter Nähe zueinander vorkommen, bilden sie eine sogenannte Inselgruppe.
Von einer Halbinsel spricht man, sobald die Landzunge, also das ins Wasser hineinragende Land, am Ende breiter ist als an der Verbindung zum Festland. Eine Halbinsel ist überall von Wasser umgeben, außer an der Stelle, an der die Verbindung zum Festland besteht.
Ein Beispiel für eine Halbinsel ist die Iberische Halbinsel, die zu 85 Prozent von Spanien und zu 15 Prozent von Portugal eingenommen wird. Kleine Teile Frankreichs und das Fürstentum Andorra zählen ebenfalls zur Iberischen Halbinsel.
Mehr zum Thema Halbinsel erfährst Du in unserer separaten Erklärung! Dafür musst Du nur auf "Halbinsel" klicken.
Wie Du nun bereits gelernt hast, muss eine Insel immer von allen Seiten von Wasser umgeben sein, damit sie Insel genannt werden darf. Genau dieses Merkmal unterscheidet die Insel von der Halbinsel. Die Halbinsel ist zwar auch zum Großteil von Wasser umgeben, jedoch verbindet sie ein Teil ihrer Landmasse mit dem Festland.
Das Merkmal, dass eine Insel mit dem Boden verbunden sein muss und dass sie zu jeder Zeit über dem Meeresspiegel liegen muss, teilen Insel und Halbinsel.
Inseln entstehen im Laufe der Zeit. Die Ursache für die Entstehung kann dabei sehr unterschiedlich sein. Die Dauer der Inselentstehung hängt immer von der Größe und der Art und Weise der Entstehung ab, daher gibt es keine einheitliche Dauer.
Wie Inseln genau entstehen können, erfährst Du in den nächsten Zeilen.
Eine Insel kann aus ehemaligem Festland hervorgehen, sobald sich Hügel in Küstennähe, nach einer Überflutung der Küste, nach wie vor oberhalb der Wasseroberfläche befinden.
Die Schären (kleine felsige Inseln) vor Schweden und Norwegen sind auf diese Art und Weise entstanden.
Auch größere Inseln wie Madagaskar und Sardinien sind auf diese Weise entstanden. Es handeln sich dabei um Bestandteile von Kontinentalplatten, die vereinzelt unter Wasser liegen.
Die Kontinentalplatten sind ein Teil der äußeren Erdhülle. Auf den Kontinentalplatten befindet sich unter anderem die Erdkruste und die Kontinentalplatten selbst liegen auf dem tieferen Erdmantel auf.
Falls Du mehr darüber wissen möchtest, wie die Erde aufgebaut ist, schau Dir am besten unsere Erklärung "Aufbau der Erde" an.
Auch im Zusammenhang mit dem Vulkanismus entstehen Inseln. Dadurch, dass Vulkane Gestein aus dem Erdinneren an die Erdoberfläche transportieren, wachsen sie kontinuierlich.
Mehr zum Thema Vulkanismus findest Du in unserer separaten Erklärung, wenn Du auf "Vulkanismus" klickst.
Sobald sie über die Wasseroberfläche hinauswachsen, handelt es sich um eine Insel.
Hawaii ist eine solche Vulkaninsel.
Abb. 1: Vulkansiedlungen
Auf Abbildung 1 siehst Du eine Vulkaninsel in San Benedicto, die aktuell durch die Aktivität des darunter liegenden Vulkans wächst.
Der Mittelozeanische Rücken ist eine Region, die aus unterseeischen aufragenden Gebirgszügen besteht, die die ganze Erde umspannen.
Wenn man sich den Aufbau der Erde grob anschaut, bemerkt man, dass die äußere Schale aus zahlreichen Platten besteht, die sich auf der darunter liegenden zähflüssigen Schicht bewegen. An der Grenze zweier Platten kann durch die Bewegung Magma aufsteigen, wodurch neue ozeanische Kruste gebildet wird.
Ein Beispiel für einen Mittelozeanischen Rücken ist der Ostpazifische Rücken, der im südöstlichen Pazifik liegt. Der Ostpazifische Rücken ist knapp 10.000 Kilometer lang und bildet die Plattengrenze zwischen der Pazifischen Platte, der Nordamerikanischen Platte, der Cocosplatte, der Nazcaplatte und der Antarktischen Platte.
Wenn Du Dich für die Themen Plattentektonik und Mittelozeanischer Rücken interessierst und mehr darüber wissen möchtest, findest Du die passenden Inhalte in den jeweiligen Artikeln.
Sobald die unterseeischen Gebirge über die Wasseroberfläche hinausragen, handelt es sich um eine Insel.
Ein Atoll ist in den meisten Fällen ein Korallenriff und ragt vom Meeresboden in Richtung der Wasseroberfläche. Die wasserbedeckte Mitte eines Atolls ist kaum bis gar nicht mehr mit dem Meer verbunden.
In subtropischen und tropischen Gebieten siedeln sich im Laufe der Zeit Korallen an den Rändern eines unterseeischen Vulkans an. Durch einen sinkenden Meeresspiegel treten die Korallen an die Oberfläche und sobald der Vulkan, dadurch dass er erloschen ist, aufhört zu wachsen, wird er durch Wind und Wellen abgetragen. Zurück bleibt also eine ringförmige Koralleninsel.
Beispiele für solche Atolle sind die Südseeinseln Tonga und Tahiti.
Abbildung 2: Atolle
Grundlegend kann gesagt werden, dass es überall auf der Welt Inseln gibt. Die Voraussetzung für das Vorhandensein von Inseln ist Wasser, da sie von diesem von allen Seiten eingeschlossen sein muss.
Die Länder mit den weltweit meisten Inseln sind:
Da Inseln meist nur knapp über dem Meeresspiegel liegen, ist die Gefahr für Überschwemmungen enorm groß. Vor allem Länder wie Indonesien, in denen viele Inseln bewohnt und somit auch bebaut sind, leiden häufig an den Zerstörungen, die durch Überschwemmungen und weitere Naturkatastrophen auftreten.
Die weltweit größte Insel ist Grönland. Die Insel ist 5 fünfmal so groß wie Deutschland.
Die Kanarischen Inseln sind, wie auch die Balearen, Teil der spanischen Inseln. Insgesamt gibt es 7 Kanarische Inseln, die allesamt bewohnt sind.
Zu den Kanarischen Inseln gehören:
Gran Canaria, Fuerteventura, Teneriffa und Lanzarote sind dabei unter den Kanaren die beliebtesten Reiseziele der Deutschen.
Die Inseln verfügen über schöne Strände, aber auch über beeindruckende Gebirge und stark bewachsene Wälder. Auch die Temperaturen sind das ganze Jahr über warm, was die Inseln zu jeder Jahreszeit zu einem perfekten Reiseziel macht.
Die Flora und Fauna auf den Kanarischen Inseln ist sehr abwechslungsreich, da es viele einheimische Tiere und Pflanzen gibt.
Von Tier- und Pflanzenarten, die es nur an einem Ort auf der Welt gibt, gibt es auf den Kanarischen Inseln besonders viele. Teneriffa verfügt dabei über die größte Anzahl, da auf der Insel alle Vegetationszonen vorzufinden sind.
Eine Vegetationszone ist ein Raum der Erde, der jeweils von einer bestimmten Vegetation, also von Pflanzen, geprägt ist.
Mehr zum Thema Vegetationszonen findest Du in unserer gleichnamigen Erklärung.
Beispiele für einzigartige Pflanzen- und Tierarten auf den Kanarischen Inseln sind folgende:
Abbildung 3: Roter Natternkopf
Circa 2000 verschiedene Pflanzenarten gibt es insgesamt auf den Kanarischen Inseln.
Auch die Tierarten bieten eine enorme Vielfalt. Es gibt circa 6000 Arten Wirbellose und über 100 Wirbeltiere.
Die Kanarischen Inseln umfassen eine Gesamtbevölkerung von knapp 2,1 Millionen. Die Anzahl ist über die Jahre gestiegen und auch die Prognosen deuten darauf hin, dass die Bevölkerungszahl weiterhin steigen wird.
Die meisten Menschen leben auf Gran Canaria und Teneriffa.
Zu Griechenland zählen insgesamt 3.054 Inseln, von denen 110 bewohnt sind. Damit macht das Land mit seinen 3.054 Inseln 82 % aller Inseln im Mittelmeer aus.
Auch in diesem Fall verfügen die Inseln zum einen über schöne Strände und zum anderen auch über beeindruckende Landschaften. Hinzu kommt die Geschichte und Mythologie des Landes, was eine Reise noch interessanter gestaltet.
Die beliebtesten Reiseziele der Inseln Griechenlands sind Kos, Kreta und Korfu.
Auch in Griechenland ist besonders die Vielfalt der Tierwelt ausgeprägt.
In Nordgriechenlands waldreichen Regionen sind Tiere wie Wölfe, Braunbären und Wildkatzen anzutreffen.
In südlicheren Gebieten wie auf der Insel Kreta sind Schakale und Wildziegen beheimatet. Auf Rhodos kommen am häufigsten Schafe und wilde Ziegen vor. In Feuchtgebieten kommen zum Teil sogar seltene Reiher arten oder Flamingos vor.
Wie auch auf den Kanaren gibt es in Griechenland Pflanzen- und Tierarten, die es so nur in Griechenland gibt. Circa 15 Prozent der Pflanzenarten kommen so nur in Griechenland vor. Insgesamt gibt es mehr als 5000 Pflanzenarten in Griechenland.
Abbildung 4: Kreta
Abbildung 4 zeigt eine Landschaft auf der Insel Kreta, die besonders durch ihre Farbvielfalt geprägt ist.
Die größte Insel Griechenlands Kreta verfügt auch mit Abstand über die meisten Einwohner. Kreta hat circa 600.000 bis 630.000 Einwohner zu verzeichnen, wohingegen Inseln wie Rhodos über knapp 115.000 Einwohner und Korfu über knapp 100.000 Einwohner verfügen.
Der Name "Insel" ist aus dem Urgermanischen abgeleitet und bedeutet soviel wie "von Wasser umgeben".
Eine Insel muss immer fest mit dem Meeresboden verbunden sein. Sobald etwas schwimmt, handelt es sich nicht mehr um eine Insel.
Der Unterschied zwischen einem Kontinent und einer Insel ist die riesige Landmasse, die einen Kontinent ausmacht und bei einer Insel nicht in dem Maße ausgeprägt ist.
Australien sieht aus dem Weltall wie eine Insel aus, jedoch handelt es sich aufgrund der riesigen Landmasse um einen Kontinent.
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