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Bildergeschichte

Du liest gerne Comics? Etwa die Abenteuer von Donald Duck oder von Micky Maus? Dann sind Dir Bildergeschichten nicht fremd, denn ein Comic ist eine Bildergeschichte mit Text. Vielleicht musst Du früher oder später auch selbst eine Bildergeschichte im Unterricht verfassen.

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Du liest gerne Comics? Etwa die Abenteuer von Donald Duck oder von Micky Maus? Dann sind Dir Bildergeschichten nicht fremd, denn ein Comic ist eine Bildergeschichte mit Text. Vielleicht musst Du früher oder später auch selbst eine Bildergeschichte im Unterricht verfassen.

Bildergeschichte – Definition und Merkmale

Eine Bildergeschichte kann als die einfachste Form des erzählenden Textes beschrieben werden. Eine Geschichte kann also auch anhand eines Bildes oder einer Bildfolge erzählt werden. Die Handlung einer Bildergeschichte folgt dabei immer der Reihenfolge der Bilder. Der Inhalt wird auf den Bildern also anschaulich wiedergeben und muss dann nur noch in Worten ausformuliert werden. Nachfolgend findest Du eine Definition sowie Merkmale der Bildergeschichte.

Eine Bildergeschichte ist eine Erzählung, die anhand einer Abfolge von Bildern dargestellt wird. Es handelt sich hierbei um Höhepunkterzählungen, die meistens in einer witzigen Pointe enden. Eine Bildergeschichte kann also als eine Abfolge von mindestens zwei sinnvoll zusammengehörenden Bildern beschrieben werden. Die Bilder ergeben hierbei gemeinsam eine Handlung.

Für eine Höhepunkterzählung ist ein unerwartetes Ereignis oder eine Komplikation kennzeichnend. Außerdem gibt es in diesen Erzählungen immer einen Höhepunkt.

Sprachliche Voraussetzungen einer Bildergeschichte

Bei einer Bildergeschichte sollten die folgenden sprachlichen Voraussetzungen beachtet werden:

  • Eine Bildergeschichte folgt einer zusammenhängenden Struktur. Diese Reihenfolge muss beim Schreiben eingehalten werden.

  • Durch die Verwendung von wörtlicher Rede wird die Erzählung spannender. Für die Leserschaft werden so Gedanken und Gespräche verständlicher.

  • Durch abwechslungsreiche Satzanfänge wird die Bildergeschichte lebendiger.

  • Eine Bildergeschichte wird im Präteritum oder auch im Präsens geschrieben. Wichtig ist, dass man sich für eine Zeitform entscheidet und diese dann auch im gesamten Text einhält.

Beachte, dass bei der wörtlichen Rede meist das Präsens verwendet wird. Du kannst Deine Geschichte also im Präteritum schreiben und bei der wörtlichen Rede das Präsens verwenden:

St. Martin ritt auf seinem weißen Ross, als er plötzlich einen frierenden Mann sah. Dieser flehte: "Bitte helfen Sie mir, guter Mann!"

Mehr über die Zeitformen findest Du in den Erklärungen "Präsens" und "Präteritum" auf StudySmarter. Worauf Du beim Schreiben eines Dialogs achten solltest, kannst Du in der Erklärung "Dialog" nachlesen.

Eine Bildergeschichte schreiben

Beim Schreiben einer Bildergeschichte solltest Du die folgenden sechs Arbeitsschritte befolgen:

Vorarbeit

  1. Sieh Dir die einzelnen Bilder gründlich an.

  2. Lege eine sinnvolle Reihenfolge fest, wenn die Bilder noch nicht geordnet sind.

  3. Analysiere Deine Bilder. Was siehst Du? Mache Dir hierzu Notizen.

  4. Erstelle einen Schreibplan.

Schreiben

5. Schreibe die Bildergeschichte.

6. Kontrolliere Deinen Text zur Bildergeschichte.

Die Schritte 1. bis 4. gehören zur Vorarbeit, die Du leistest, bevor Du Deine Erzählung verfasst. Hast Du Deine Bildergeschichte schließlich geschrieben, ist es wichtig, dass Du sie im Anschluss noch einmal kontrollierst. Die Kontrolle erfolgt hierbei sowohl nach formalen als auch nach inhaltlichen Gesichtspunkten.

Zu den formalen Aspekten gehören u. a. Rechtschreibfehler, zu den inhaltlichen Gesichtspunkten gehören Fragen wie: Wurde die Geschichte spannend geschrieben? Wurde alles beschrieben, was auf den Bildern zu sehen ist?

Die Vorarbeit

Sieh Dir zunächst alle Bilder ganz in Ruhe an. Manchmal sind sie nicht in der richtigen Reihenfolge. In diesem Fall müssen sie zuvor sinnvoll sortiert und angeordnet werden. Nun solltest Du Dir zu den einzelnen Bildern Notizen machen und überlegen, welche Handlung zwischen den einzelnen Bildern geschieht. Dabei helfen Dir die folgenden Fragen und Anhaltspunkte:

Figuren

  • Sind auf dem Bild Personen abgebildet? Was für Personen sind das?

  • Sind auf dem Bild Tiere abgebildet? Was für Tiere sind das?

  • Überlege Dir, welche Namen die Personen und/oder Tiere haben sollen.

  • Betrachte jetzt die Mimik und Gestik der Personen. Was für eine Körperhaltung nehmen sie ein?

  • Welche Körperhaltung haben die Tiere? Kann man eine bestimmte Bewegung, wie die einer Hand oder des Kopfes sehen?

Verhalten

  • Wie ist das Verhalten der Figuren untereinander?

  • Kann man aus dem Verhalten der einzelnen Figuren Charaktereigenschaften ableiten? Handelt es sich etwa um freundliche, hilfsbereite oder gar gemeine Personen und/oder Tiere?

Handlung

  • Wie ist die Handlung der einzelnen Bilder, also was passiert in jedem einzelnen Bild?

  • Welcher Sachverhalt wird dargestellt?

  • Wo kann man den Höhepunkt finden?

  • Welche Handlung bzw. welcher Sachverhalt passiert zwischen den einzelnen Bildern?

  • Was für ein Ende hat die Geschichte?

Anhand dieser Notizen erstellst Du nun einen Schreibplan. Der Schreibplan hilft Dir dabei, die Erzählung zu gliedern und zu strukturieren.

Weitere ausführliche Informationen zum Thema "Schreibplan", findest Du in der gleichnamigen Erklärung auf StudySmarter.

Zum Schluss überlegst Du Dir noch eine Überschrift für Deine Bildergeschichte.

Aufbau einer Bildergeschichte

Eine Bildergeschichte gliedert sich, wie jede Erzählung, in Einleitung, Hauptteil und Schluss. Während die Einleitung die Lesenden an das Thema heranführt und ihre Neugier wecken soll, wird der Hauptteil ausführlicher gestaltet. Er dient dazu, die Spannung zu steigern. Im Schlussteil wird die Erzählung hingegen möglichst kurz zu einem Ende geführt.

Einleitung

In der Einleitung stellst Du die bedeutendsten Figuren und Inhalte der Bildergeschichte vor, um die Neugier der Lesenden zu wecken. Hierbei ist es hilfreich, die W-Fragen zu beantworten:

W-Fragen
AusgangssituationWelche Situation könnte in den Bildern dargestellt sein?Welche Probleme oder Konflikte entwickeln sich hierdurch?
beteiligte Personen und/ oder TiereWer ist an der Handlung beteiligt?Welche Namen könnten die Personen und/ oder Tiere haben?Welche Charaktereigenschaften könnten die Personen und/ oder Tiere haben?
Ort und Zeit der HandlungWann und wo passiert der, in der Geschichte beschriebene, Sachverhalt?
VorgeschichteWas könnte zuvor geschehen sein?

Die Einleitung dient dazu, in die Geschichte einzuführen. Hierbei soll allerdings noch nicht verraten werden, wie die Handlung endet. Der Sachverhalt wird also lediglich angedeutet, um das Interesse der Lesenden zu wecken.

Du kannst etwa ein unerwartetes Ereignis einführen, durch das sich alles ändert:

"Martin hatte nicht damit gerechnet, dass sein Ritt ins Lager viel länger dauern würde, als zuvor geplant."

Wiege die Lesenden in falscher Sicherheit. Führe ihn also in einen Sachverhalt ein, der so nicht geschehen wird:

"Martin entschied sich zurück ins Lager zu reiten. Er war bereits auf dem Weg dorthin. Doch plötzlich …"

Beschreibe einen eigentlich harmlosen Sachverhalt, der dann plötzlich seltsam oder sogar bedrohlich erscheint:

"Martin ritt durch die schneebedeckte Landschaft. Durch das Eis und die Sonnenstrahlen blitze und funkelte alles. Doch plötzlich kam ein schwerer bitterkalter Schneesturm und …"

Innerhalb der Einleitung wird auch die Erzählperspektive festgelegt. Du entscheidest hier also, ob in Deiner Bildergeschichte entweder der Ich-Erzähler oder der Er-Erzähler spricht.

Mehr Informationen zum Erzähler findest Du in den Erklärungen "Erzähler", "Erzählverhalten" und "Erzählform" auf StudySmarter.

Hauptteil

Der Hauptteil ist der Kern, und somit der wichtigste Teil, der Bildergeschichte. Hier wird ganz ausführlich beschrieben und erläutert, was in der Handlung geschieht. Dabei sollte alles erwähnt und erläutert werden, was auf den Bildern passiert.

Der Hauptteil besteht aus Erzählschritten, die sich aus der richtigen Reihenfolge der Bilder ergeben. Die Handlung wird entwickelt und die Spannung schließlich Schritt für Schritt bis zum Höhepunkt gesteigert. Hierbei sollten auch wieder die W-Fragen beachtet werden:

  • Wie verhalten sich die Figuren (Personen und/oder Tiere)?
  • Was denken, fühlen und sagen die Figuren?
  • Wie gehen die Figuren miteinander um?
  • Wie entwickelt sich der Sachverhalt der Bildergeschichte?

Zum Ende des Hauptteils folgt schließlich der Höhepunkt. Der Höhepunkt bildet den spannendsten und außergewöhnlichen Abschnitt der Geschichte. Er ist ein witziger oder besonders bedeutender Teil der Handlung.

Im Folgenden findest Du ein Beispiel für den Hauptteil. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Spannung langsam gesteigert wird, bis es zum Höhepunkt kommt. Bei dieser Geschichte fleht der Bettler zunächst um Hilfe, Martin überlegt, was er machen kann und steigt schließlich von seinem Pferd. Nun kommt es zum Höhepunkt: Der Mantel wird geteilt.

"Bitte habt Erbarmen, guter Mann und helft mir!", flehte der Bettler. Martin wusste, dass der Mann den Tag und schon gar nicht die folgende Nacht überstehen würde. So überlegte er, was er dagegen tun könnte und stieg schließlich von seinem Ross. "Warten Sie kurz. Ich werde Ihnen helfen", entgegnete er. Martin zog zunächst seinen warmen roten Mantel aus, dann nahm er sein großes scharfes Schwert. Mit einem Hieb teilte er den Umhang in zwei Teile. Die eine Hälfte gab er dem armen fröstelnden Bettler und die andere Hälfte behielt er für sich. Eingehüllt in den Mantel, wurde dem armen Mann wohlig warm ums Herz. "Haben Sie vielen Dank, Gott segne Sie!", rief er dankbar. Er war glücklich, denn nun musste er nicht mehr frieren.

Schlussteil

Im Schlussteil beschreibst Du, was nach dem Höhepunkt passiert und schließt so die Erzählung ab. Beschreibe beispielsweise, welche Folgen und Auswirkungen das Geschehene auf die Figuren hat. Du hast aber auch die Möglichkeit, die Geschichte offen enden zu lassen und somit die Auswirkungen nicht zu erläutern. In diesem Fall können sich die Lesenden das Ende selbst ausdenken. Es bleibt also ihrer Fantasie überlassen.

Im Folgenden findest Du ein Beispiel für den Schlussteil. Es wird kurz beschrieben, was nach dem Höhepunkt passiert: Der Bettler muss nicht erfrieren. Martin ist traurig, dass er ihm nicht mehr helfen konnte. Schließlich macht er sich wieder auf den Weg zu seinem Lager.

Martin freute sich zwar, dass der Mann nicht erfrieren würde. Aber er hatte immer noch Mitleid und war traurig, weil er nicht noch mehr tun konnte. Er wusste nämlich, dass der arme Bettler, weder über eine Unterkunft, noch über Nahrung verfügte. Traurig stieg Martin wieder auf sein weißes Pferd. Er verabschiedete sich und ritt in Richtung des Lagers. Plötzlich hörte es auf zu schneien und die Sonne kam hervor. Es schien, als hätte der Herrgott im Himmel sie beobachtet und ihn für seine gute Tat belohnt.

Abschließende Kontrolle der Bildergeschichte

Nachdem die Bildergeschichte fertig geschrieben wurde, erfolgt eine abschließende Kontrolle. Hierbei sollten die folgenden Gesichtspunkte beachtet werden:

  • Ist es gelungen, eine spannende und aussagekräftige Bildergeschichte zu verfassen?

  • Konnte alles beschrieben werden, was auf den Bildern zu sehen ist?

  • Ist die Bildergeschichte gegliedert und strukturiert?

  • Wurde die richtige Zeitform (Präsens oder Präteritum) ausgewählt? Wurden noch weiter zurückliegende Geschehnisse im Plusquamperfekt beschrieben?

  • Wurden passende und sinnvolle Adjektive und Verben verwendet, um die Geschichte ansprechender zu gestalten?

  • Wurden abwechslungsreiche Satzanfänge benutzt und die wörtliche Rede verwendet?

  • Wurde der Höhepunkt der Bildergeschichte beschrieben?

  • Wenn die Bilder noch nicht in der richtigen Reihenfolge angeordnet waren: Wurden die Bilder sortiert und in der richtigen Abfolge angeordnet?

  • Wurde eine Erzählperspektive ausgewählt und eingehalten?

  • Sind Rechtschreibung und Kommasetzung korrekt und richtig?

  • Passt die gewählte Überschrift zur Bildergeschichte?

  • Ist die Überschrift interessant und weckt sie das Interesse der Lesenden?

Tipps zum anschaulichen und spannenden Erzählen

Die folgenden Tipps helfen Dir dabei, Deine Geschichte spannend und anschaulich zu gestalten:

TippsBeispiele
Beziehe alle Sinne mit ein.Mit lautem Getöse ging er die Treppen hinunter.Sie hörte ein leises Rascheln.Ein lieblicher Geruch lag in der Luft.Ihn überkam ein kalter Schauer.
Benutze aussagekräftige Verbenund Adjektive.flüstern, wispern, schleichendüster, hell, rasch
Benutze rhetorische Stilmittel, z. B. Metaphern und Vergleiche.Er fiel aus allen Wolken. Das Essen lag schwer wie Blei im Magen.
Verwende wörtliche Rede."Ich war gestern mit Timo im Kino", sagte sie.
Beschreibe die Gedanken, Gefühle, Ängste, Hoffnungen und Wünsche der Figuren.Timo wusste nicht, wann er das letzte Mal im Kino gewesen war. Das sollte ich öfter machen, dachte er.
Benutze Signalwörter, die ein überraschendes oder auch spannendes Ereignis einführen.überraschend, völlig unerwartet, plötzlich

Bildergeschichte – Beispiele

Eine Bildergeschichte kann man zu vielen Themen schreiben. So kannst Du zum Beispiel auch selbst die Bilder zu Deiner Geschichte malen. Du kannst etwa ein Märchen oder auch eine Fabel als Bildergeschichte gestalten.

Weitere ausführliche Informationen zu den Themen "Märchen" oder "Fabel", findest Du in den entsprechenden Erklärungen auf StudySmarter.

Die folgende Musterlösung beschäftigt sich mit der Legende von St. Martin.

Es war eisiger Tag. Ein Schneesturm herrschte. In der Nacht zuvor hatte es gefroren und inzwischen glitzerte und funkelte die Landschaft durch das viele Eis und den Schnee. Martin, ein Soldat und Krankenpfleger, ritt auf seinem weißen stattlichen Ross und dachte sich: "Es ist so schön hier, aber auch so bitterkalt. Ein Glück, habe ich meinen warmen Umhang!" Auf seinem Weg zurück ins Lager sah er plötzlich einen in Lumpen gekleideten, frierenden Bettler.

"Bitte habt Erbarmen, guter Mann, und helft mir!", flehte der Bettler. Martin wusste, dass der Mann den Tag und schon gar nicht die folgende Nacht überstehen würde. So überlegte er, was er dagegen tun könnte und stieg schließlich von seinem Ross. "Warten Sie kurz. Ich werde Ihnen helfen", entgegnete er. Martin zog zunächst seinen warmen roten Mantel aus, dann nahm er sein großes scharfes Schwert. Mit einem Hieb teilte er den Umhang in zwei Teile. Die eine Hälfte gab er dem armen fröstelnden Bettler und die andere Hälfte behielt er für sich. Eingehüllt in den Mantel, wurde dem armen Mann wohlig warm ums Herz. "Haben Sie vielen Dank, Gott segne Sie!", rief er dankbar. Er war glücklich, denn nun musste er nicht mehr frieren.

Martin freute sich zwar, dass der Mann nicht erfrieren würde, aber er hatte immer noch Mitleid und war traurig, weil er nicht noch mehr tun konnte. Er wusste nämlich, dass der arme Bettler weder über eine Unterkunft noch über Nahrung verfügte. Traurig stieg Martin wieder auf sein weißes Pferd. Er verabschiedete und machte sich auf den Weg zum Lager. Da plötzlich hörte es auf zu schneien und die Sonne kam hervor. Es schien, als hätte der Herrgott im Himmel sie beobachtet und ihn für seine gute Tat belohnt.

Bildergeschichte – Das Wichtigste

  • Eine Bildergeschichte kann als die einfachste Form des erzählenden Textes beschrieben werden. Demnach kann eine Erzählung nämlich auch anhand eines Bildes, oder einer Bildfolge initiiert werden.
  • Die Handlung einer Bildergeschichte folgt immer einer Abfolge bzw. Reihenfolge von Bildern. Der Inhalt wird auf den Bildern also "anschaulich" wiedergeben und muss dann nur noch in Worten ausformuliert werden.
  • Eine Bildergeschichte besteht immer aus drei Teilen: Einleitung, Hauptteil und Schlussteil und sollte spannend und ansprechend erzählt werden.
  • Der Hauptteil ist der Kern und somit der wichtigste Teil der Bildergeschichte. Er besteht aus Erzählschritten, also Handlungsschritten, die sich aus der richtigen Reihenfolge der Bilder ergeben. Die Handlung entwickelt sich nach und nach und steigert die Spannung Schritt für Schritt bis zum Höhepunkt.
  • Im Schlussteil wird beschrieben, was nach dem Höhepunkt passiert. Welche Auswirkungen hat das Geschehene für die Figuren? Es ist aber auch möglich, das Ende offen und somit der Fantasie der Lesenden zu überlassen.

Nachweise

  1. Deutschbuch Orientierungswissen (2021). Cornelsen.
  2. Duden (2020). 28. Edition. Duden.
  3. Deutschbuch für die Oberstufe (2016). Literatur und Film: Analyse, Interpretation und Erörterung. Cornelsen.
  4. Abi last minute Deutsch (2016). Prosa, Drama, Lyrik. Schnell auffrischen, was wichtig ist. Klett Verlag.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Bildergeschichte

Eine Bildergeschichte ist eine Erzählung, die anhand einer Abfolge von Bildern formuliert und erstellt wird.

Eine Bildergeschichte wird im Präteritum oder auch im Präsens geschrieben. Du solltest Dich für eine Zeitform entscheiden und diese dann auch einhalten! Beschreibst Du in Deiner Bildergeschichte noch weiter zurückliegende Ereignisse, so benutzt Du hierfür das Plusquamperfekt.

Eine Bildergeschichte beginnt, wie jede Erzählung, mit der Einleitung. In der Einleitung stellst Du die bedeutendsten Figuren (Personen oder Tiere) und Inhalte der Bildergeschichte vor. Damit weckst Du Neugier bei den Lesenden. 

Es ist wichtig, dass in der Bildergeschichte alles erklärt wird, was auf den Bildern zu sehen ist. Auch was zwischen und nach den einzelnen Bildern geschieht, wird erläutert. Die Geschichte sollte spannend formuliert sein und einen Höhepunkt enthalten. Im Schlussteil werden die Folgen der Geschehnisse erläutert. Es ist aber auch möglich, dies der Fantasie der Lesenden zu überlassen.

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