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Schreibplan

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Schreibplan

Egal, welche Art von Text Du schreibst, ein Schreibplan ist extrem wichtig für die Struktur Deines Textes. Ein Schreibplan verleiht Deinem Text schon vor der Textproduktion eine Struktur. So kannst Du Dich beim Schreiben genauer auf Formulierungen konzentrieren und musst weniger auf den Inhalt und die Struktur achten, da Du diese schon vorher festgelegt hast. Zusätzlich hilft der Schreibplan Dir dabei, die Informationen, die in Deinem Text enthalten sein sollen, zu sammeln. So ist es unwahrscheinlicher, dass Du etwas vergisst oder im Nachhinein an ungeeigneter Stelle einfügst.

Einen Schreibplan erstellen

Unabhängig von der Art des Textes, den Du schreiben möchtest, gibt es eine allgemeine Vorgehensweise beim Erstellen eines Schreibplans.

Ob Du Dich auf andere Quellen beziehst oder die Gedanken in Deinem Text nur aus Deinem Kopf stammen – schreibe zunächst alles in Stichpunkten auf, was in Deinem Text vorkommen soll. Das muss noch gar nicht geordnet sein. Es geht zunächst um das Sammeln von Ideen bzw. Inhalten.

Schreibplan Vorlage für einen Schreibplan

Einleitung:

  • Grundlegende Informationen
    • wer, wann, wo, was, wie, warum, wozu?
  • Ggf. ein interessanter Aufhänger und/oder eine zentrale Fragestellung

Hauptteil:

  • Inhaltlicher Aspekt 1
    • Unterpunkte (alle Punkte, die zu diesem Aspekt gehören)
  • Inhaltlicher Aspekt 2
    • Unterpunkte
  • Inhaltlicher Aspekt 3
  • usw.
    • Dabei auf eine sinnvolle Reihenfolge und eine thematische Verknüpfung der Punkte achten

Schluss:

  • Was sollen die Leser*innen aus Deinem Text mitnehmen?
    • Die wichtigste Massage
    • Ggf. Deine Meinung

Der Begriff Massage meint hier die zusammenfassende Kernaussage.

Die folgende Grafik veranschaulicht noch einmal den Prozess beim Erstellen eines Schreibplans. Thematische Zusammenhänge sind hier durch verschiedene Farben gekennzeichnet.

Schreibplan Schreibplan erstellen / Erstellen eines Schreibplans StudySmarterAbbildung 1: Erstellen eines Schreibplans

Die Einleitung

Die Einleitung soll einen ersten Überblick über Dein Thema geben. Daher sammelst Du zunächst alle grundlegenden Informationen aus Deinen Stichpunkten zusammen. Dabei kannst Du Dich an den W-Fragen orientieren:

  • Wer?
  • Wann?
  • Wo?
  • Was?
  • Warum?
  • Wie?
  • Wozu?

Wie Du letztlich in das Geschehen einführst, ist natürlich textabhängig. Inwiefern sich das Vorgehen beim Erstellen eines Schreibplans zwischen den verschiedenen Textarten unterscheidet, wird später noch genauer erläutert. Im Allgemeinen ist es aber wichtig, dass die Einleitung zum Weiterlesen anregt. Daher könntest Du Deinen Blick auf das Thema noch etwas erweitern und nach einem interessanten Aufhänger suchen. Eine Erörterung könnte z. B. mit einem Zitat, einem aktuellen Ereignis, einer typischen Alltagssituation oder einer brisanten Diskussion zu einem Thema aus den Medien sein. Diesen Aufhänger kannst Du z. B. mit einer zentralen Fragestellung verbinden. Schreibst Du beispielsweise ein Essay o. ä. zum Thema Kaffee-Export und Fairtrade, könnte ein einleitender Satz folgendermaßen aussehen:

Für viele Europäer gehört der morgendliche Kaffee zur Routine. In Deutschland trinkt jede Person im Durchschnitt 164 Liter Kaffee im Jahr. Aber wo kommt der Kaffee eigentlich her?

Die alltägliche Situation kann der/die Leser*in gut nachempfinden. Selbst wenn man keinen Kaffee am Morgen trinkt, ist einem der verbreitete Konsum dennoch bewusst. So erweckst Du die Aufmerksamkeit der Leser*innen und hast gleichzeitig eine zentrale Fragestellung aufgeworfen, die Deinem Text ein Ziel gibt.

Eine zentrale Fragestellung gibt Deinem Text eine Grundfunktion und -struktur. Das ist sowohl für Dich beim Schreiben als auch für die Leser*innen eine große Hilfe.

Der Hauptteil

Im Hauptteil ist eine Gliederung besonders wichtig. Dein Text sollte eine nachvollziehbare Struktur aufweisen. Das bedeutet, dass Deine Aspekte in einer Reihenfolge angeführt werden, die zeitlich Sinn ergeben, sich aufeinander beziehen und die die Leser*innen nachvollziehen können. Du könntest dabei versuchen, Deine Stichpunkte thematisch in einen Zusammenhang zu bringen und sie zu verknüpfen.

In gewissem Rahmen kannst Du auch eine bestimmte Wirkung mit der Abfolge Deiner Aspekte bezwecken.

Wenn Du eine spannende Geschichte schreiben möchtest, musst Du vielleicht nicht alle notwendigen Informationen direkt erwähnen. Du könntest Fragen offen lassen, die Spannung steigern und sich erst im Laufe der Geschichte klären.

In einer Argumentation z. B. kann es sinnvoll sein, die Argumente nach Überzeugungskraft zu ordnen.

Wichtig ist, dass Du Deine Aspekte im Hauptteil so ordnest, wie es für Dich sinnvoll erscheint. Achte darauf, dass Du nichts vergisst. Du könntest Deine Stichpunkte z. B. mit einer auffälligen Farbe durchnummerieren. Wenn Du die Zeit dafür hasst, kannst Du sie auch in der richtigen Reihenfolge aufschreiben und durchstreichen, was Du eingebaut hast. So läufst Du nicht Gefahr, wichtige Punkte zu vergessen.

Der Schluss

Der Schluss soll ein Fazit Deines Textes bilden. Stell Dir die Frage, was die Leser*innen aus Deinem Text mitnehmen sollen. Das fasst es noch einmal pointiert zusammen. Dieser Teil darf durchaus wertend sein.

Am besten schreibst Du Dir auch zum Schluss ein paar wenige Stichpunkte auf. So behältst Du immer im Hinterkopf, worauf Dein Text abzielt. Besonders beim Schreiben langer Texte kann es sonst schnell passieren, abzuschweifen und das Ziel aus den Augen zu verlieren.

Mit einer guten Vorarbeit sollte Dir das Schreiben Deines Textes jetzt deutlich leichter fallen, weil Du Dich jetzt nur noch auf Formulierungen konzentrieren musst.

Schreibplan zu ausgewählten Textarten

Die oben ausgeführte Vorgehensweise beim Erstellen eines Schreibplans ist im Groben auf die verschiedenen Textarten übertragbar. Es gibt aber natürlich spezifische Unterschiede der Textarten, die auch im Schreibplan berücksichtigt werden sollten.

Schreibplan zu einer Gedichtanalyse

Bei einer Gedichtanalyse handelt es sich um einen Text, bei dem Du Dich an einem anderen Text orientierst. Eine gute Auseinandersetzung mit dem Gedicht ist daher die wichtigste Grundlage. Du kannst folgendermaßen vorgehen.

  1. Als Erstes solltest Du das Gedicht lesen, ohne irgendwelche Markierungen vorzunehmen. Lasse das Gedicht auf Dich wirken. Schreibe jetzt zunächst Deinen ersten subjektiven Eindruck auf. Dieser Eindruck ist die Wirkung des Gedichts, die Du in deinem Text analysieren möchtest. Zusätzlich kannst Du Dir auch noch das Thema des Gedichts und herausstechende Motive aufschreiben.
  2. Als Nächstes liest Du das Gedicht genauer. Jetzt kannst Du auf sprachliche Mittel und die Gestaltung (Metrum, Reimschema etc.) des Gedichts achten. Markiere Dir diese zunächst nur im Text und mache Dir Randnotizen.
  3. Jetzt kannst Du mit Deinem Schreibplan beginnen. Für die Einleitung schreibst Du Dir zunächst die grundlegenden Daten stichpunktartig auf. Dazu gehören Autor, Titel, Erscheinungsjahr, Art des Gedichts (Sonett o. ä.), das zentrale Motiv und das Thema des Gedichts. Notiere Dir hier auch, wie das zentrale Motiv dargestellt wird. Ggf. kannst Du daraus eine Deutungshypothese erstellen.
  4. Als Nächstes ordnest Du Deine Erkenntnisse zur äußeren Form. Dazu gehören Anzahl der Verse und Strophen, Metrum, Reimschema, unreine Reime und rhythmische Auffälligkeiten. Du kannst Dir hier auch die Wirkung dieser Merkmale notieren und versuchen, die Form mit dem Inhalt des Gedichts zu verknüpfen. So gelingt Dir später beim Schreiben ein besserer Übergang zu inhaltlichen Aspekten.
  5. Danach fasst Du jede Strophe in ein bis zwei Stichpunkten zusammen. Wenn es keine Strophen gibt, fasse einfach die wesentlichen inhaltlichen Aspekte in wenigen Stichpunkten zusammen.
  6. Jetzt geht es um die Analyse der Sprache. Du kannst Dir überlegen, ob Du Deine Aspekte chronologisch ordnest oder nach Wirkung. Mit der chronologischen Ordnung bist Du prinzipiell auf der sicheren Seite. Schreibe Dir dazu einfach Deine gefundenen sprachlichen Mittel und ihre Wirkung stichpunktartig in chronologischer Reihenfolge auf. Mit der Hilfe eines Schreibplans kann Dir aber auch eine Ordnung nach Wirkung gelingen. Dabei notierst Du Dir jeweils alle Stilmittel, die dieselbe Wirkung haben. Achte hier darauf, nichts Wichtiges zu vergessen. Bei dieser Ordnung kannst Du Dir auch überlegen, in welcher Reihenfolge Du die verschiedenen Wirkungen präsentieren möchtest. Welche Wirkung sticht am meisten hervor? Welche vielleicht eher weniger? Wie lassen sich die verschiedenen Wirkungen in einen sinnvollen Kontext bringen?
  7. Kontrolliere anhand Deiner Analyse Deine Deutungshypothese bzw. Deine Annahmen zur Wirkung vom Beginn Deines Schreibplans. Decken sie sich? Lässt sich Deine Vermutung widerlegen? Lässt sie sich erweitern? Fasse auf Grundlage dessen die Umsetzung des zentralen Motivs kurz zusammen.

Bei anderen Textanalysen, beispielsweise der Analyse von Sachtexten, epischen oder dramatischen Texten kannst Du ähnlich vorgehen, wie bei einer Gedichtanalyse. Wenn Du wissen möchtest, wie genau man bei einer Gedichtinterpretation vorgeht, schau Dir gerne unsere Erklärung dazu an.

Schreibplan zu einer Argumentation

Im Gegensatz zur Gedichtanalyse beziehst Du Dich bei einer Argumentation im Normalfall nicht auf einen Text.

Es gibt auch die Form der textgebundenen Erörterung. Hier ist der Bezug zum Text wieder relevant und das Vorgehen noch etwas komplexer als im Folgenden erläutert.

  1. Beginne mit einem Brainstorming zu Deinem Argumentationsthema. Welche Argumente fallen Dir ein? Schreibe erst mal alles auf, egal, zu welcher Seite Dir Argumente einfallen. Am besten machst Du Dir aber schon mal eine Tabelle, in der Du die Argumente nach Pro und Kontra sortierst.
  2. Wenn Du eine lineare Erörterung schreiben möchtest, entscheidest Du Dich jetzt für eine Seite (Pro oder Kontra). Dabei musst Du Dich nicht zwingend für die Seite entscheiden, die Du vertrittst. Achte am besten darauf, zu welcher Seite Dir mehr bzw. bessere Argumente eingefallen sind.
  3. Wenn Du eine dialektische Erörterung schreiben möchtest, überlegst Du Dir, von welcher Seite Du Deine Leserschaft überzeugen möchtest und ordnest die Argumente am besten nach dem Sanduhrprinzip. Dabei beginnst Du mit dem stärksten Argument der Seite, die Du nicht vertrittst und ordnest die Restlichen dann nach Überzeugungskraft, bis Du beim schwächsten Argument angekommen bist. Bei den Argumenten, deren Seite Du vertrittst, beginnst Du mit dem schwächsten Argument und endest mit dem Stärksten.
  4. Für den Schluss fasst Du Deine Meinung stichpunktartig zusammen.

Wenn Du Genaueres zu Erörterungen wissen möchtest, schau Dir gerne unsere Erklärung dazu an.

Schreibplan zu einem informierenden Text

Bei informierenden Texten wie z. B. Berichten, Reportagen oder Sachtexten ist es besonders wichtig, die Informationen strukturiert darstellen zu können. Du kannst bei Deinem Schreibplan folgendermaßen vorgehen:

  1. Beginne auch hier mit einem Brainstorming zu Deinem Thema. Notiere Dir die Oberbegriffe, auf die Du in Deinem Text eingehen möchtest.
  2. Mache Dir Notizen zu den grundlegenden Daten Deines Themas. Orientier Dich dabei an den W-Fragen.
  3. Recherchiere jetzt konkret zu den Oberbegriffen und mach Dir dazu Notizen.
  4. Jetzt hast Du genauere Informationen zu den einzelnen Abschnitten Deines Textes. Auf dieser Grundlage wird es Dir leichter fallen, Deine Informationen in einer sinnvollen Reihenfolge zu strukturieren. Überlege, welche Themengebiete Du gut verknüpfen kannst, damit der Text möglichst zusammenhängend und schlüssig wird. Außerdem ergibt es natürlich Sinn, grundlegende Informationen zu Beginn zu erläutern.
  5. Für den Schluss fasst Du die wichtigsten Aspekte Deines Themas stichpunktartig zusammen.

Schreibplan zu einer Charakterisierung

Bei der Charakterisierung kannst Du Deinen Schreibplan auch zunächst mit den grundlegenden Daten zum thematisierten Charakter, Werk und Autor beginnen.

  1. Um einen ersten Eindruck vom Charakter zu bekommen, überlegst Du als Erstes, was Dir spontan zum Charakter einfällt. Welche Merkmale sind markant? Wie verändert sich der Charakter im Laufe der Geschichte? Welche Beziehung pflegt er zu anderen Charakteren? Notiere Dir nur grob Deine Eindrücke.
  2. Als Nächstes suchst Du nach geeigneten Textstellen, die das äußere Erscheinungsbild des Charakters beschreiben. Mach Dir Notizen und vergiss dabei die Textbelege nicht, damit Du beim Schreiben nicht mehr danach suchen musst.
  3. Jetzt kannst Du Dir anhand Deiner Überlegungen vom Beginn entscheiden, welche Charakterzüge Du genauer beleuchten möchtest. Beginne dabei mit typischen Charaktereigenschaften der Figur. Suche auch hierzu passende Textstellen raus, notiere Dir die Informationen sowie die Textstellen. Beachte hierbei, dass Charakterzüge sowohl explizit von der Figur selber als auch von einer anderen Figur benannt werden oder implizit durch bestimmte Taten des Charakters vorgenommen werden können.
  4. Dasselbe kannst Du mit den Beziehungen der Charaktere zu anderen Figuren und mit seiner Entwicklung machen. Wichtig ist, dass Du Charaktereigenschaften, Beziehungen und Entwicklung erst mal voneinander trennst, um beim Schreiben strukturiert vorgehen zu können.
  5. Für den Schluss fasst Du die wesentlichen Charaktereigenschaften und die Entwicklung des Charakters kurz in wenigen Stichpunkten zusammen.

Wenn Du wissen möchtest, wie genau man eine Charakterisierung schreibt, lies Dir gerne unsere Erklärung dazu durch.

Schreibplan zu einer Kurzgeschichte

Beim Verfassen einer Kurzgeschichte handelt es sich um kreatives Schreiben. Grundlage ist auch hier ein Schreibplan, der den grundlegenden Handlungsablauf strukturiert und festhält.

  1. Wenn Du im Rahmen des Deutschunterrichts eine Kurzgeschichte verfassen sollst, ist Dir wahrscheinlich ein Titel vorgegeben worden. Wenn nicht, denkst Du Dir ein Thema aus.
  2. Sobald Du Dein Thema hast, überlegst Du Dir zunächst, was die Massage Deiner Kurzgeschichte sein soll. Diese wird in Kurzgeschichten meistens eher versteckt dargestellt. Sie bildet aber das Grundgerüst des Textes. Notiere Dir Deine Massage kurz auf einem Zettel.
  3. Jetzt überlegst Du Dir, auf welche Weise Du Deine Massage zum Ausdruck bringen möchtest. Dazu kannst Du Dir z. B. eine kurze Handlung oder ein Gespräch zwischen zwei Figuren ausdenken, die den Aspekt lebhaft thematisieren kann. Mache Dir ein paar Notizen zum Handlungsablauf.
  4. Häufig leben Kurzgeschichten von der Symbolik eines bestimmten Gegenstands, wie z. B. die Küchenuhr in "Die Küchenuhr" von Wolfgang Borchert, die symbolisch für das alltägliche Leben steht, was der Protagonist verloren hat. Wenn Dir ein passender Gegenstand einfällt, der für so eine Symbolik verwendet werden könnte, kannst Du versuchen, ihn in Deine Handlung einzubauen.

Bei anderen kreativen Schreibaufgaben, beispielsweise beim Schreiben von Märchen oder Gedichten kannst Du ähnlich vorgehen, wie bei einer Kurzgeschichte. Als Inspiration zu Kurzgeschichten kannst Du Dir gerne unseren Artikel zu "Die Küchenuhr" von Wolfgang Borchert durchlesen.

Schreibplan zu einer Reizwortgeschichte

Bei einer Reizwortgeschichte werden bestimmte Begriffe (Reizwörter) vorgegeben, die in einer Geschichte verknüpft werden sollen. Für einen Schreibplan von Reizwortgeschichten kannst Du folgendermaßen vorgehen:

  1. Schreibe Dir zunächst die einzelnen Begriffe mit möglichst viel Abstand auf einen Zettel. Überlege jetzt, was Dir alles zu den einzelnen Begriffen einfällt und schreibe diese Dinge um das Wort in der Mitte. Wie so etwas aussehen könnte, kannst Du der Abbildung unten entnehmen.
  2. Mit einer Erweiterung dieser Begriffsfelder fallen Dir möglicherweise schon thematische Verbindungen zwischen den einzelnen Begriffen auf. Ansonsten kannst Du nach (weiteren) Gemeinsamkeiten suchen.
  3. Wenn Du genug Verknüpfungen gefunden hast, kannst Du eine Reihenfolge der Begriffe festlegen. Begriffe, zu denen Du Verbindungen gefunden hast, folgen aufeinander. Die Verbindungen schreibst Du am besten mit auf. Lasse auch hier genug Platz zwischen den Begriffen.
  4. Um diese Begriffe, die nun schon sortiert sind, kannst Du Dir jetzt eine Geschichte ausdenken. Mache Dir auch hier zunächst nur Stichpunkte, um einen groben Handlungsablauf festzulegen.
  5. Wenn Deine Geschichte noch nicht rund endet, kannst Du Dir ggf. noch etwas für den Schluss ausdenken und Dir auch dazu Notizen machen.

Schreibplan Schreibplan zu einer Reizwortgeschichte StudySmarterAbbildung 2: Schreibplan zu einer Reizwortgeschichte

Schreibplan – Das Wichtigste

  • Unabhängig von der Art des Textes, den Du schreiben möchtest, ist die allgemeine Vorgehensweise beim Erstellen eines Schreibplans sehr ähnlich.
  • Ein Schreibplan dient zum Sammeln von Ideen für einen Text und zu deren Strukturierung.
  • Schreibe zunächst alles in Stichpunkten auf, was in Deinem Text vorkommen soll. Das muss noch nicht geordnet sein.
  • Für die Einleitung sammelst Du alle grundlegenden Daten zusammen. Dabei kannst Du Dich an den W-Fragen orientieren.
  • Für den Hauptteil solltest Du Deine gesammelten Ideen in eine sinnvolle Reihenfolge bringen.
  • Für den Schluss fasst Du die grundlegende Message in wenigen Stichpunkten zusammen.

Häufig gestellte Fragen zum Thema Schreibplan

Ein Schreibplan dient zum Sammeln von Ideen für einen Text und zu deren Strukturierung.

Überlege Dir als Erstes, welche Gefühle Deine Märchen bei Leser*innen hervorrufen soll. Dann notierst Du Dir, welche Figuren eine Rolle spielen, welche Eigenschaften sie haben, wo Dein Märchen spielen soll und welche magischen Ereignisse passieren sollen. Auf dieser Grundlage kannst Du Dir jetzt den Handlungsverlauf des Märchens ausdenken und Dir dazu Notizen machen.

Finales Schreibplan Quiz

Frage

Wozu dient ein Schreibplan?

Antwort anzeigen

Antwort

Ein Schreibplan dient zum Sammeln von Ideen für einen Text und zu deren Strukturierung.

Frage anzeigen

Frage

Womit sollte das Erstellen Deines Schreibplans im Allgemeinen beginnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Schreibe zunächst alles in Stichpunkten auf, was in deinem Text vorkommen soll. Das muss noch nicht geordnet sein.

Frage anzeigen

Frage

Woran kannst Du Dich bei den Informationen für die Einleitung orientieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Du kannst Dich an den W-Fragen orientieren:

  • Wer?
  • Wann?
  • Wo?
  • Was?
  • Warum?
  • Wie?
  • Wozu?
Frage anzeigen

Frage

Was sind die zwei wesentlichen Punkte, die eine Einleitung erfüllen sollte?

Antwort anzeigen

Antwort

Eine Einleitung sollte Aufschluss über die grundlegenden Daten des Themas (W-Fragen) geben. Gleichzeitig sollte Sie zum Weiterlesen anregen.

Frage anzeigen

Frage

Wie kannst Du Deine Einleitung spannend gestalten?

Antwort anzeigen

Antwort

Du kannst mit einem interessanten Aufhänger, wie z.B. ein Zitat, ein aktuelles Ereignis, eine typische Alltagssituation oder eine brisante Diskussion zum Thema aus den Medien beginnen. Diesen Aufhänger kannst Du z.B. mit einer zentralen Fragestellung verbinden.

Frage anzeigen

Frage

Was sollte ein Schreibplan für den Hauptteil im Allgemeinen vorsehen?

Antwort anzeigen

Antwort

Für den Hauptteil solltest Du Deine gesammelten Ideen in eine sinnvolle Reihenfolge bringen.

Frage anzeigen

Frage

Welchen Vorteil hat das Sammeln und Sortieren von Ideen vor dem Schreiben?

Antwort anzeigen

Antwort

Mit einem guten Schreibplan als Grundlage musst Du Dich beim Schreiben weniger auf Inhalte und Struktur konzentrieren. Du hast so den Kopf frei für Formulierungen.

Frage anzeigen

Frage

Was solltest Du Dir für den Schluss notieren?

Antwort anzeigen

Antwort

Für den Schluss fasst Du die grundlegende Massage in wenigen Stichpunkten zusammen.

Frage anzeigen

Frage

Womit solltest Du bei einer Gedichtanalyse beginnen?

Antwort anzeigen

Antwort

Beginne damit, das Gedicht zu lesen, ohne Markierungen vorzunehmen. Lasse das Gedicht auf dich wirken und notiere danach Deinen ersten Eindruck sowie erste Besonderheiten, die Dir aufgefallen sind.

Frage anzeigen

Frage

Wie solltest Du Deine Argumente in einer linearen (einseitigen) Erörterung prinzipiell anordnen, um deine Leser*innen zu überzeugen?

Antwort anzeigen

Antwort

von stark nach schwach

Frage anzeigen
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